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  • Avatar von ADMIN
    13.07.2018, 12:54
    Hallo, das Interprotect ist kein Korrosionsschutz. Damit wird im Grunde der Stahl nur abgedeckt und die Korrosion - Muldenkorrosion geht darunter weiter. Interprotect ist wie die meisten Epoxide auch nicht feuchtedicht, egal wie viele Lagen gestrichen werden. Die Feuchtedichte wird mit dem Durchdringunswert bestimmt und kann daher mit noch so vielen Anstrichen nicht erhöht werden. Die erste Beschichtung bei Stahl ist immer eine Zinkbeschichtung (1 Anstrich). Die zweite Beschichtung ist eine Schuppenpanzerbeschichtung (1 Anstrich), da Eisenglimmer weitgehend zu 100% feuchtedicht ist. die dritte Beschichtung ist eine EP mit Aluminiumoxid pigmentierte Bechichtung (3 Anstriche). Darauf wird mit 1 x mit PVC-Vinyl - versiegelt da alle Epoxide kreiden. Zuletzt wird ein SPC-Antifouling selbstabschleifend 2aufgetragen. Das Antifouling enthält hohe Anteile an Zinkoxiden und Kupfer(I)oxiden und Trycresilphosphate. Anoden sind nicht mehr erforderlich. Der Systemaufbau entspricht der Industrienorm, hat eine Standzeit von 15 Jahren, der Bewuchsschutz ist bei 2 Anstrichen in der Adria Dauerwasserlieger mehr als 3 Jahre. Das ist z.B. der gleiche Beschichtungsaufbau, wie den die Gorch Fock das Segelschulschiff erhält. Auf eine Stahl-Yacht gehört kein Antifouling, das Silikone, Silane, PTFE oder Teflon enthält. Der Beschichtungsaufbau bei Stahl-Yachten muss vom Zink bis Antifouling kompatibel sein, daher ein Systen von einen Hersteller, sonst wird das nichts. Die Bootsbauer sind nun mal Bootsbauer und wissen in der Regel nicht, wie ein Beschichtungsaufbau einer Stahl-Yacht aufgebaut wird. Die orientieren sich, was die Werbung im Bootszubehör anbietet. Grüße Friedrich
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  • Avatar von Drandym
    12.07.2018, 21:35
    Vielen Dank für die schnelle Antwort. Das Unterwasserschiff ist vor 3 Jahren nach dem Sandstrahlen mit 7 Schichten Epoxi (Anlage) und dann mit dem dem Veniziani Raffaello versehen worden. In dem zugehörigen Datenblatt steht leider nicht, ob das ein weich-Antifouling ist. In dem Produktdatenblatt von dem neuen Veniziani eurosprint next steht als erster Satz, dass das ein hart-Antifouling ist. Ich hatte dem ausführenden Bootsbauer jedenfalls gezeigt, was ursprünglich drauf ist und er hat wohl das falsche besorgt? Der Taupunkt kann eher weniger das Problem sein, da die Arbeiten vor 3 Wochen in Potsdam ausgeführt wurden und da war es Nachts 23 und Tags 27 grad.
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  • Avatar von ADMIN
    12.07.2018, 09:24
    Hallo, Veniziani Eurosprint Next ist ein Hartantifouling mit Kupfer, ähnlich wie VC17m. Ein solches Antifouling gehört nicht auf eine Stahl-Yacht. Um mehr zu sagen, wären die Sicherheitsdaten erforderlich. Was eigenartig ist, der darunter liegende Anstrich ist glänzend, dar darüber liegende Anstrich ist matt. Das sind meiner Meinung 2 verschiedene Antifoulings die nicht zusammen gehören. Grüße Friedrich Nachtrag: Zum Vermeiden einer Kondensbildung muss der Untergrund eine Temperatur von mindestens 3° C über dem Taupunkt aufweisen. Wird der Taupunkt nicht beachtet, weil das Boot in den Nachtstunden abkühlt und in den Vormittagsstunden die Objekttemperatur niedriger ist als die Umgebungstemperatur, dann nimmt das Antifouling das microporös ist die Kondensfeuchte auf und es streicht einer besonders bei Stahl-Yachten ein nasses Unterwasserschiff. Das führt zu solchen Ablösungen.
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  • Avatar von Drandym
    11.07.2018, 11:53
    Hallo, ich habe speziell dazu nur gefunden, dass Weichantifouling es nicht mag, wenn es nach kurzer Zeit wieder aus dem Wasser kommt. Hier mein spezieller Fall: Mein Stahlboot kam nach 3 Jahren wieder aus dem Wasser, UW gekärchert und mit spezial Mittel intensiv gereinigt - nicht angeschliffen! Dann 3 Schichten vom Veniziani Eurosprint Next aufgetragen (das alte war auch dieses). Meiner Beobachtung nach wurde die 2. und 3. Schicht an einem Tag (Lufttemperatur 27 grad C) aufgetragen. Das Schiff kam 48 std später ins Wasser und nach 3 Wochen wegen einer Reparatur wieder raus. Nach Abtrocknen löste sich eine dünne Schicht (so wie Haut nach Sonnenbrand) ab. Ist das bei Weichantifouling so oder stimmt hier etwas andrs nicht?
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  • Avatar von ADMIN
    06.07.2018, 10:31
    Da wurdest Du von Verkäufern falsch beraten, die wirklich nicht wissen was Sie da verkaufen. Das Problem ist auch mit einen Klarlack nicht zu beheben. Ich müsste noch wissen, welche Grundierung der Verkäufer da empfohlen hat. Die Lösung ist, alles runter mit Abbeizen was eine Gallerenarbeit wird. Wenn noch eine 2 K. Grundierung verwendet wurde, dann bringen wir die auch durch abbeizen nicht mehr runter. Da würde nur noch das Problem mit abschleifen zu beseitigen sein. Dabei würde der Gelcoat vollständig massakriert und wir müssen dann mit einer EP-Beschichtungen neu aufbauen. Im Grunde ist da alles schief gelaufen was schief laufen kann. Im Augenblick würde ich nichts machen. Wenn das Boot aus dem Wasser kommt mit einen Hochfruckreiniger abkärchern. Da müsste sich einiges an Antifouling dann beseitigen lassen. Mal eine Dumme Frage. Das Antifouling hat auf dem Foto die Gleiche blaue Farbe wie im Decksbereich. Ich hoffe nicht dass da auch noch Antifouling aufgetragen wurde. Grüße Friedrich
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  • Avatar von Wuko93
    06.07.2018, 05:55
    Leider kein Scherz :( Es war für mch schwierig einen Überblick in diesem Thema zu bekommen. Ich suchte damals nach Farbe für's boot und bin eben auf Hempel Mille Plus gestoßen. Dass es kreiden kann, wusste ich nicht. Würde eine Schicht Klarlack was bringen bzw das Kreiden verhindern? Oder sollte ich einfach alles lassen wie es ist und dann in 1-2 jahren, wenn die Farbe stark kreidet, alles abschleifen und dann neu lackieren? Welchen Lack sollte ich verwenden? LG
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  • Avatar von ADMIN
    05.07.2018, 15:16
    Bei solchen Beiträgen habe ich manchmal das Gefühl, dass es sich um einen Scherz handelt um uns zu testen wie wir darauf reagieren. Wegen 2 Wochen braucht ein Boot wirklich kein Antifouling, denn der Bewuchs braucht 4-8 Wochen je nach Gewässerart um zu verfestigen. Wasserpass 30 cm zu hoch, dann noch ein Weichantifouling, unbekannte Grundierung auf einen Trailerboot ist schon mehr als ungewöhnlich. Mille Plus ist ein selbstpolierendes Antifouling auf Kupfer - Copolymer-Basis, Beschichtungstyp erodierend, Standzeit 12 Monate, Bewuchsschutzdauer 1 Saison, ca. 3 Monate, Lösungsmittel organisch, Wirkstoff Kupferverbindungen, Biozide, organische Biozide. Es ist ein Weichantifouling und nicht geeignet für Trailerboote. Wird die Wasserliegedauer unterbrochen, dann verliert es seine Wirkung und beginnt zu kreiden. Wenn das die Empfehlung eines Verkäufers war, dann weiß er wirklich nicht was er da verkauft hat. Ich schätze, bei der Grundierung wird es nicht anders sein. Bei Trailerbooten wird der Gelcoat nur leicht mit der Hand angeschliffen - nicht mit der Maschine und die Paraffine die auf der Oberfläche verteilt werden, müssen gründlich mit technischen Aceton beseitigt werden. Dabei werden nur wenn es der Bewuchsdruck erfordert, Hartantifoulings (veraltet) oder seit 2001 selbstabschleifende Antifoulings mit passender Lechingrate verwendet. Ich denke aber, das ganze ist doch ein Scherz gewesen.:) mfg
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  • Avatar von Wuko93
    05.07.2018, 11:59
    Es wurde Hempel Mille Plus verwendet - ich schätze das ist ein Weichantifouling. Zur Grundierung kann ich nichts sagen, der Verkäufer meint aber, es sei die passende Grundierung Es wurde alles sauber abgeschliffen und richtig verarbeitet. LG
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  • Avatar von ADMIN
    05.07.2018, 11:19
    Im Augenblick muss nichts gemacht werden, wie es aussieht wissen wir erst in 1-2 Jahren. Wenn es ein Weichantifouling ist kann es dann weitgehend abgekärchert werden und die Reste lassen sich mit mit einer Edelstahlwolle beseitigen. Frage, welches Antifouling wurde gestrichen, welche Grundierung wurde zum Antifouling aufgetragen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von Wuko93
    05.07.2018, 11:12
    Danke für die schnelle Antwort. Das Boot wird nur 2 Wochen im Jahr im Wasser bewegt - ansonsten steht es, wie am Bild zu sehen, auf dem Hänger in einer gut belüfteten Garage. Gibt es etwas was ich jetzt noch machen könnte? Ich möchte nicht, dass mir das Antifouling nächstes Jahr wieder runterfällt bzw ich große Farbunterschiede habe. LG
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  • Avatar von ADMIN
    05.07.2018, 10:12
    Hallo, in den meisten Fällen ist bei den Yachten der Wasserpass viel zu hoch angesetzt. Grundsätzlich sollte der nicht mehr als 2 cm betragen. Der Grund ist, Antifoulings sind microporös, die quellen und schrumpfen, was unweigerlich zu Haarrissen oberhalb des Wasserpass führen kann. Antifoulings verändern auch ihre Farbe, da die Farbpigmente im Wasser ausgewaschen werden. Im Bereich des Wasserpass haben wir eine ständige Trocknung und Durchfeuchtung, so dass der Bereich schneller verschmutzt - kein Bewuchs - und dass er durch die Verschmutzung grau wird. Das Antifouling selbst richtet keinen Schaden am Gelcoat an, wird aber sehr schnell matt und unansehnlich. Wurde ein Weichantifouling verwendet, dann beginnt es im Überwasserbereich zu kreiden. Grüße Friedrich
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  • Avatar von Wuko93
    05.07.2018, 09:56
    Hallo Ich hab Antifouling auf meinem Boot aufgetragen - bin da aber DEUTLICH über die Wasserlinie gekommen (ca 20-30cm höher). Meine Frage: ist das jetzt schlimm? Was passiert, wenn Antifouling NIE das Wasser erreicht? Wird es porös/brüchig? Am foto Sieht man es gut: alles was blau ist, ist Antifouling. LG
    7 Antwort(en) | 223 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    22.06.2018, 17:20
    Gastbeitrag Moin liebes AF Team , nachdem ich mit Relest AF auf meinem 45 Fuß Segelboot ( ganzjährig im Wasser , Revier zwischen Biskaya und kanarische Inseln ) beste Erfahrungen gemacht habe, war ich nun auf der Suche nach einem Produkt für mein Pischel Bolero RIB. Revier ostfriesische Inseln, fällt 2 mal täglich trocken. die Problematik ist hierbei ob die Hypalonschläuche das Lösungsmittel von Relest vertragen. Ich habe dann herausgefunden daß dieses Lösungsmittel welches in der Relestfarbe verwendet wird zur Hypalonreinigung benutzt wird !!! Also habe ich den Anstrich gewagt , und bin nach nun 5 Monaten im Wasser begeistert. Alles Super ! Vielen Dank für dieses Produkt. Grüße von der Insel Danke für den Hinweis Friedrich
    0 Antwort(en) | 160 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.06.2018, 16:26
    ADMIN hat auf das Thema AF auf Sikacor SW500 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Nur mit EP-Verdünner, den gibt es auch im Farbenfachhandel. Theoretisch müsste auch Aceton funktionieren, aber das habe ich noch nicht ausprobiert. Zur Not wenn das mit dem Aceton oder EP-Verdünner nicht funktioniert, dann kann der Härter nachbestellt werden. Grüße Friedrich
    9 Antwort(en) | 631 mal aufgerufen
  • Avatar von Thomas Meier
    19.06.2018, 10:08
    Thomas Meier hat auf das Thema AF auf Sikacor SW500 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Vielen Dank für die fundierten Antworten. Super Service. Und schon wieder die nächste Frage: der Härter vom Multicoat ist durch die Wärme und einen nicht luftdichten Deckel ganz schön dick geworden. (wie feste Marmelade) Kann man den mit Verdünner oder Aceton etwas geschmeidiger zum Rühren machen?
    9 Antwort(en) | 631 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.06.2018, 08:03
    ADMIN hat auf das Thema AF auf Sikacor SW500 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Thomas, die Rostumwandler enthalten Phosphorsäure und damit wird die Oberfläche passiviert und hat dann für kurze Zeit einen geringen Rostschutz - nicht Korrosionsschutz. Da immer Säure zurück bleibt und nicht vollständig entfernt werden kann, haftet darauf kein Korrosionsschutzanstrich. Im maritimen Bereich schaden solche Rostumwandler mehr als das die nützen. Was beim Auto halbwegs funktioniert, funktioniert nicht bei einer Stahlyacht. Am besten die Stellen in den Ecken rauskratzen und was nicht mehr geht mit Multicoat überschichten. Im Grunde genauso, wie es bei den Balastwassertanks der Schifffahrt gemacht wird. Grüße Friedrich
    9 Antwort(en) | 631 mal aufgerufen
  • Avatar von Thomas Meier
    18.06.2018, 21:45
    Thomas Meier hat auf das Thema AF auf Sikacor SW500 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, ich bin mittlerweile in der Bilge am entrosten.leider gibt es dort viele Ecken und Spanten. Meine Frage dazu: ich habe mir einen Liter Rostumwandler(Phosporsäure) gekauft und möchte die Ecken damit behandeln. Kann ich auf den getrockneten Rostumwandler eigentlich mit dem 2 k Multicoat streichen, oder sollte ich den Rostumwandler weglassen? VG Thomas
    9 Antwort(en) | 631 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.06.2018, 10:09
    Hallo, wenn das Unterwasserschiff gestrahlt wurde, dann können wir erst beurteilen ob z.B. mit 2 Lagen 0,2 mm Laminat laminiert wird, oder ob wir mit Multicot oder Stetecol weiter machen. Erst nach dem strahlen werden mögliche weitere Schäden am Unterwasserschiff sichtbar. Wir müssen berücksichtigen, dass auch der Überwasserbereich saniert wird. Um also keine Schwachstelle an Übergängen zu bilden, arbeiten wir von Oben nach Unten um ein anstückeln zu vermeiden. Da auch der Decks und Überwasserbereich saniert wird, sollten wir nach jetzigen Stand mit Multicoat beschichten, denn Multicoat lässt sich auch nacharbeiten mit einer Feinspachtel, ermöglicht einen Feinschliff und wird bis zum Unterwasserbereich überlappend mit PU-Acryl lackiert. Also in Ruhe alles vorbereiten, dann nochmals Bilder, dann am besten telefonieren dann muss ich nicht so viel schreiben. Tel. 0841-9985822 Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 265 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    11.06.2018, 19:02
    ADMIN hat auf das Thema Plicht Boden sanieren im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Habe die Nachricht erst Heute gesehen. Bilder können auch über Mail info@antifouling-shop.com geschickt werden. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 305 mal aufgerufen
  • Avatar von Murex 1969
    11.06.2018, 16:09
    Grüße Termin zum strahlen ist jetzt gesetzt . In 14 Tagen . Nur das Unterwasserschiff. Daher jetzt zur Berechnung der Materialien . Bzw Menge . Bin da noch etwas ratlos da Neuling .
    4 Antwort(en) | 265 mal aufgerufen
  • Avatar von axlfolz
    04.06.2018, 23:58
    Hallo zusammen, ich bekomme ein GFK Boot günstig angeboten. Bei der Besichtigung war eigentlich alles gut gepflegt und gut ausgestattet. Einziger Schönheitsfehler: Das Boot hat an mehreren Stellen im ÜBERWASSER Schiff (ca. 10 cm über dem Wasserpass) kleine Bläschen im Lack. Die Bläschen liessen sich mit dem Fingernagel aufdrücken und es trat eine nach Essig riechende Flüssigkeit aus. Vor ca. 12 Jahren hat eine Osmose Prophylaxe stattgefunden. Laut vorliegender Rechnung wurde das UW Schiff abgezogen, mit mehreren Lagen Gelshield behandelt und dann mit Antifouling gestrichen. Ich vermute mal das in den letzten Jahren dann nur regelmässig das Antifouling gemacht wurde. Am Rumpf selbst lassen sich keine Bläschen erkennen, nur Abblätterungen im Antifouling Anstrich und einige Seepocken. Das Boot steht seit ca. 2 jahren an Land und weist laut Verküfer am Rumpf Feuchtigkeitswerte zwischen 2 und 4 % auf. Der Verkäufer behauptet, das der Rumpf gesund und osmosefrei ist und es sich bei den Bläschen im Überwasserschicht um eine schlecht verarbeitete Lackierung handelt. Meine Fragen hierzu: Wie kritisch sind diese Anzeichen zu bewerten? Deutet das darauf hin, dass auch cer Rumpf beschädigt / gefährdet ist und vielleicht Osmosebläschen lediglich wegen der langen Zeit an Land nicht mehr sichtbar sind? Wie könnte sich ein isolierter (und unkritischer?) Befall des ÜBERWASSER Schiff erklären. Was wäre in der Situation in etwa der WORST- bzw BEST Case bzgl. der weiteren Nutzungsdauer / Nutzungsmöglichkeiten und was wäre ggf. mit vertretbarem Aufwand zu tun um die weitere Nutzungsdauer zu optimieren. Vielen Dank für eine Einschätzung! VG Axl
    0 Antwort(en) | 119 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.06.2018, 14:16
    Nachricht von Borero auf Silan, PTFE,Silikon,Graphit. Altura extra 619 is a copper-based antifouling containing about 50% of this component, and there is also a cobiocide which is part of the European BPR standard. It contains absolutely no PTFE, Silicon, Graphite, Silani. A self-polishing antifouling can be applied directly after high pressure, washing with fresh water (Giraglia 633 extra, Magellan 630 Extra). Even the self-polishing antifoulig do not contain the substances indicated by you. Kings regards
    0 Antwort(en) | 269 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.06.2018, 08:49
    ADMIN hat auf das Thema AF auf Sikacor SW500 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Thomas, wenn der 1 K. Topcoat ausgehärtet ist, dann darf mit dem Marine 470 Vinyl überstrichen werden. Grüße Friedrich
    9 Antwort(en) | 631 mal aufgerufen
  • Avatar von Thomas Meier
    31.05.2018, 20:37
    Thomas Meier hat auf das Thema AF auf Sikacor SW500 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Moin Friedrich, unser Boot hat das Wellness -Peeling hervorragen überstanden. Die Schichten Zink und Multicoat (sw500) sind drauf unseren gut aus. Die kommenden Tage bestelle ich bei Dir den Vinyl-Sealer und das AF. Meine heutige Frage: Am Übergang zum Überwasserschiff wurde teilweise auf die alte 1kFarbe (Topcoat von International) drüber gespritzt, teilweise ist die alte Farbe vom Sandstrahlen leicht beschädigt. Auf der ganzen Länge habe ich jetzt jedoch einen erheblichen Dickenunterschied. Diese Grenze hatte ich bewusst über dem Wasserpass gelegt, weil ich die letzten cm vom Überwasserschiff neu streichen wollte (weiterhin mit 1k Topcoat) Kann ich den Sealer auch für diesen Bereich auf dem 1k Lack nutzen? Oder besser So etwas wie Primocon? LG Thomas
    9 Antwort(en) | 631 mal aufgerufen
  • Avatar von Catapulte
    30.05.2018, 16:04
    So .... die Antwort von Boero zum Altura 619 kam prompt vom Produktmanager. Ich kopiere sie hier mal rein, falls es auch andere Eigner betrifft. Einem Umstieg auf Ecoship steht Nichts im Wege. :) Altura extra 619 is a copper-based antifouling containing about 50% of this component, and there is also a cobiocide which is part of the European BPR standard. It contains absolutely no PTFE, Silicon, Graphite, Silani. A self-polishing antifouling can be applied directly after high pressure, washing with fresh water (Giraglia 633 extra, Magellan 630 Extra). Even the self-polishing antifoulig do not contain the substances indicated by you. Kings regards Valerio Silvagno Senior Product Manager Yachting Bussines Unit T+39 010 5500314 M+39 335 7275541 F+39 010 5500291 v.silvagno@boero.it Boero Bartolomeo S.p.A. Via Maccaggi,19 I – 16121 – Genova www.boerogroup.com
    4 Antwort(en) | 258 mal aufgerufen
  • Avatar von Catapulte
    30.05.2018, 14:02
    Vielen Dank für die Analyse lieber Friedrich. Ich werde heute Boero einmal direkt anschreiben und um eine verbindliche Auskunft der Inhaltsstoffe, bzw. eine Zusicherung, dass kein PTFE, Silikon, Silan, Graphit enthalten ist, bitten. Sobald ich eine Antwort von Boero habe, melde ich mich wieder bei Dir. Nochmals Danke und viele Grüße. Catapulte
    4 Antwort(en) | 258 mal aufgerufen
  • Avatar von ANNALINA
    30.05.2018, 12:00
    ANNALINA hat auf das Thema Plicht Boden sanieren im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, das wollte ich gestern schon gleich machen, aber leider bin ich nicht drauf gekommen , wie ich die Bilder hochladen kann. Kannst du oder jemand anderst ,mir bitte einen Tip geben ?? Danke Jürgen
    3 Antwort(en) | 305 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.05.2018, 08:32
    Hallo, ich habe versucht, mich nochmals ein wenig "schlau" zu machen und bin jetzt noch "schlauer" als zuvor. Bei der Kompatibilität von Seatec Platinium wird darauf hingewiesen, nur kompatibel mit Altura 619 von Boero ohne PTFE. Welches Altura 619 Extra oder Plus PTFE enthält konnte ich nicht herausfinden. Beim Extra wird auf Kupferoxid hingewiesen und zugleich nicht für Aluminiumboote geeignet. Haben wir es mit Kupferoxiden zu tun, dann haben wir einen Halbleiter der nicht elektrisch leitend ist und für Aluminium daher geeignet wäre. Haben wir es mit Kupfer zu tun, dann ist das elektrisch leitend und für Alu-Yachten nicht geeignet. Ich kenne kein einziges Antifouling mit Kupferoxiden, das Teflon enthält, da bei Kupferoxiden wir es immer mit Kupfer(I)oxid, Dikupfer und Zinkoxiden zu tun haben. Zugleich haben wir den Hinweis auf ein Hartantifouling was für PTFE spricht, aber auch den Hinweis auf selbst polierend was ein Weichantifouling wäre und kein PTFE enthält. Den Hinweis auf Graphit habe ich nicht mehr gefunden, der kann natürlich auch schon älter sein. Am Telefon hast Du gesagt, dass wir Kolophonium im Antifouling haben, das spricht für selbstabschleifend, damit wäre es kein Hartantifouling und wir haben dann auch kein PTFE. Da vermisse ich aber den Hinweis auf Zineb als Bewuchsschutzmittel. Dann der Hinweis Kupferoxid ......70%, N-Cyclopropyl-N1(1,1-dimethylethyl) -6- (methylthio) 1,3,5-Triazin-2,4-diamin...... 2%, Auch das kann nicht sein, da hätten wir eine Spachtelmasse.. Ich vermute, da gibt es einige Übersetzungsfehler so dass wir wissen müssen mit oder ohne PTFE. Es muss also sicher gestellt sein, dass kein Silikon - Silan - Graphit - PTFE im Altura Extra enthalten ist. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 258 mal aufgerufen
  • Avatar von Murex 1969
    30.05.2018, 08:04
    Grüße das Boot liegt seit ca 1,5 Jahren im Bootshaus also sehr trocken Grüße Vorbereiten heißt was genau ? Angebote zum strahlen hole ich mir gerade ein . Bis etwa Ende August Anfang September hab ich die Halle fast für mich also Platz
    4 Antwort(en) | 265 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.05.2018, 07:54
    ADMIN hat auf das Thema Plicht Boden sanieren im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Jürgen, da würde ich gerne etwas sehen, da wären Bilder sehr hilfreich um etwas zu sagen. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 305 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.05.2018, 07:52
    Hallo, zuerst einmal alles in Ruhe vorbereiten bevor wir mit dem beschichten anfangen. Dann nochmals Bilder um die weitere Vorgehensweise zu bestimmen. Wenn das Boot noch vorher im Wasser war, dann bräuchten wir auch die Feuchtewerte, denn haben wir eine Differenzfeuchte von mehr als 0,8% zwischen Über- Unterwasserbereich dann kommt es beim überschichten zu Aplikationsproblemen. Ansonsten wenn es so weit ist, am besten telefonieren. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 265 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.05.2018, 07:44
    Grundsätzlich rate ich immer zur Fingernagelprobe, da die Härtungszeiten auf Temperatur und besonders auf Luftfeuchtigkeit reagieren und sich verdoppeln können. Bei 18°C haben wir ca. 18 Stunden, bei 20°C ca. 12 Stunden Überarbeitungszeit. Normalerweise sehe ich bei 1 Woche mit 1 Tag Pause keine Probleme. Grüße Friedrich
    10 Antwort(en) | 733 mal aufgerufen
  • Avatar von ANNALINA
    30.05.2018, 03:27
    Hallo miteinander, musste bei meiner Beekmann Orient 580, den ganzen Boden der Plicht entfernen, weil der Polyesterspachtel undicht war und sich im Unterboden Wasser angesammelt hat. Nun meine Frage, soll ich die senkrechten Steghölzer obwohl noch fest auch entfernen, sind teils , teils noch richtig fest mit dem Rumpf verspachtelt ?? Und wie würdet Ihr am besten beim Neuaufbau vorgehen?? Danke für die Hilfe Jürgen
    3 Antwort(en) | 305 mal aufgerufen
  • Avatar von Murex 1969
    29.05.2018, 19:38
    Grüße von der schönen Elbe . Habe einen 20 er jollenkreuzer von meinem Opa übernommen. Das Boot ist seit fast 50 Jahren in Familienbesitz . Aus. Gesundheitlichen Gründen konnte er die letzten Jahre nicht mehr so akribische arbeiten und Instandhalten wie früher . Ich bin darauf groß geworden und daher konnte ich es nur behalten . So jetzt zu den Eckdaten was gemacht werden muss . Unterwasseranstrich ( letztes sandstrahlen ist genau 31 Jahre her ) Neuer Deckanstrich . Ich hab mit ihm vor 25 Jahren ca decksbelag verklebt der Müsste runter da es zu Unterwanderung gekommen ist durch Wasser . Bitte um Hilfe . Sandstrahlen ist gesetzt aber nur Unterwasser Wie sollte ich den neuaufbau des Anstriches gestalten . Decksanstrich . Farbe ist soweit runter bis auf den antikorosiv Anstrich . Grüße
    4 Antwort(en) | 265 mal aufgerufen
  • Avatar von Roman_shuf
    29.05.2018, 18:34
    Wie lange muss ich warten, bis ich das 311 Topcoat überstreichen kann. Ich plane die Beschichtung vom Oberdeck innerhalb von 1 Woche mit 1 Tag Pause aus beruflichen Gründen aufzubringen. Ist es realistisch? Welche Komponenten benötige ich noch außer dem Technischen Aceton? Bekomme ich bei Ihnen auch die Rollen und Pinsel bei Ihnen? Wenn nein, welche werden dafür empfohlen?
    10 Antwort(en) | 733 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    29.05.2018, 09:46
    Hallo, zuerst einmal Gratulation zum neuen Schiff. Das Antifouling ALTURA EXTRA 619 von BOERO ist ein Hartantifouling mit Graphit und PTFE. Da Boero kein Antifoulinghersteller ist und meines Wissen von International beliefert wird, handelt es sich um ein VC-Antifouling von International. Auch was die Inhaltsstoffe betrifft, die sind identisch. Durch das Graphit und PTFE haben wir eine Antihaftbeschichtung, was die Selbstreinigung bei höheren Geschwindigkeiten ermöglicht. Der Dockintervall - Bewuchsschutzdauer ist lt. technischen Angaben 12-24 Monate. Das Problem solcher Antifoulings ist, dass die nicht bei tierischen Bewuchs (vorwiegend in den Marinas) schützen können, der dann die Haftgrundlage für pflanzlichen Bewuchs bildet. Was also für einen Blauwassersegler kein Problem ist, wird bei geringeren Auslastungen und bei längeren Aufenthalten in Marinas zum Problem. Ich rate zum jetzigen Zeitpunkt keinen Produktwechsel durchzuführen. Der Grund ist das Graphit, auf dem kein anderes Antifouling, nicht einmal ein Haftgrund haftet. Auch der Marine 470 Sealer würde sich bei Graphit und PTFE vom Untergrund lösen. Für eine vollständige Beseitigung der Altantifouling fehlt im Augenblick meiner Meinung die Verhältnismäßigkeit, so lange wir nicht wissen wie sich das Antifouling im neuen Segelrevier und bei Deiner Auslastung verhalten wird. Wenn es funktioniert für ein Jahr, dann sollte nichts geändert werden. International hat ein VC-Offshore EU Antifouling, das meines Wissen identisch ist und in der Regel für ein solches Boot ausreicht. Daher im Augenblick keine Experimente, auch wenn ich gerne eine neuen Kunden hätte. Daher mein Vorschlag, nichts ändern und nach 1-2 Jahren dann den Sachverhalt neu beurteilen, denn eine vollständige Beseitigung der Altschichten ist bei eine Kat eine gewaltige Gallerenarbeit, wenn auf dem Rücken liegend dann mühselig abgebeizt werden muss. Auch da besteht noch das Risiko von Graphit und PTFE-Rückständen, die zu Abplatzungen führen. Viele Skipper machen den Fehler beim Gebrauchtbootekauf, den Unterwasseranstrich beim Gebrauchtbootepreis nicht zu berücksichtigen, wenn sich der Anwendungsfall ändert. Für eine fachgerechte Umstellung z.B. bei der Firma Wrede, Rammbek oder König ist mit 1000,- bis 1200,-€ je laufenden Bootsmeter zzgl. 19% Mwst. zu kalkulieren. Vorsicht bei Werften die meinen, da schleifen wir einfach darüber und streichen ein anderes Antifouling. Das Boot ist viel zu wertvoll für solche Experimente, daher vorher genau prüfen was passt, sonst wird das zur Arbeitsbeschaffung. Besorge Dir die Sicherheitsdaten von ALTURA EXTRA 619 von BOERO und vergleiche die dann mit https://s3-eu-west-1.amazonaws.com/akzonobel-live/documents/msds/YBB712_0010eu_DE_DE_20180403_1.pdf?mtime=20180407014606 und mitt.https://s3-eu-west-1.amazonaws.com/akzonobel-live/documents/msds/YBA799_0010eu_DE_DE_20180404_1.pdf?mtime=20180407014601 um sicher zu gehen welches der Beiden kompatibel ist um Aplikationsprobleme zu vermeiden. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 258 mal aufgerufen
  • Avatar von Catapulte
    28.05.2018, 21:31
    Lieber Friedrich, liebe Forumsmitglieder, Ich habe vor kurzem einen 16 Meter - GFK - High Performance (Daggerboards, Rotationsmast, textiles Rigging, etc.) Segelkatamaran erworben. Seit dem letzten Antifoulinganstrich vor ca 2,5 Jahren wurde Nichts mehr am UW-Schiff gemacht und so sieht es jetzt auch aus (beim Schnorcheln in Augenschein genommen). Das Schiff hat eine Atlantikrunde mit mehreren Monaten Karibik hinter sich und lag dann ca. 1 Jahr in Korsika. Letzte Woche habe ich es dann nach Barcelona überführt. Geschwindigkeitsbereich: 5 - max.25 kts. Durchnittlich 12-15 kts. Auslastungsprofil: lange Liegezeiten (jeweils ca. 2-3 Monate) im Wechsel mit 2-3 Wochen Segeln. Dauerwasserlieger in Marina bei Barcelona. Als Alt- Antifouling ist ALTURA EXTRA 619 von BOERO vorhanden. Zumindest die letzten 3 Jahre. Was davor war, kann ich nicht sagen. Ich würde gerne auf Relest Marine 522 Ecoship in Gorch Fock Blau umsteigen und bräuchte hierfür Deinen Rat. Auftragsvergabe und Auskranen sind entweder für Ende Juni / Anfang Juli (wird knapp) oder im September geplant. - Wie sollte das UW-Schiff gereinigt und vorbehandelt werden ? (Muscheln / Seepocken / Algen) (Anschleifen ja/nein ?) (Abbeizen ja/nein) - Lässt sich das Relest Marine 522 Ecoship direkt auf das Altura Extra 619 überstreichen oder sollte vorher Relest Marine 470 verwendet werden. - Wie sollten die Daggerboards (aufholbare Seitenschwerter) und deren Führungskanäle behandelt werden ? Was mache ich mit den 2 Rudern ? - Was mache ich mit den Faltpropellern ? - Mengenbedarf ? 2 Rümpfe a 16,5 Meter bei einem Tiefgang von 1,30 Meter, keine Kiele, max. Rumpfbreite jeweils 2,10 Meter Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen. Viele Grüße. Catapulte
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  • Avatar von ADMIN
    23.05.2018, 16:43
    Hallo Raimund, das VCTar2 lässt sich nicht so einfach beseitigen. Das geht erst ab, wenn sich der Untergrund löst. Da geht auch nichts mit abbeizen. Wenn wir schleifen, dann haben wir immer noch die PTFE-Reste die wir so nicht los werden. Es bleibt also nur sandstrahlen und ein neuer Systemaufbau Protect 377 Zink - Protect 325 Tiecoat - Protect 346 Multicoat - Marine 470 Vinyl und Marine 522 Antifouling. Siehe http://shop-af.de/contents/de/d117.html Drucke Dir am besten mal die Produktdatenblätter aus, da hast du die Ergiebigkeiten, empfohlene Schichtstärken und die Preise. Erst wenn es so weit ist, dann sollten wir die weitere Vorgehensweise bestimmen. Wenn aber der Untergrund noch fest ist, keine Korrosion durchbricht, dann besteht die Möglichkeit mit VC-Offshore von International zu überschichten, das einen erheblich besseren Bewuchsschutz ermöglicht als das VC17m oder Lefant power+ Wenn das halbwegs funktioniert, dann sollte mit Offshore weiter gemacht werden und erst wenn uns das VCTar2 abplatzt, die Korrosion durchbricht, dann erst die weitere Vorgehensweise bestimmen. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 205 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    23.05.2018, 16:26
    ADMIN hat auf das Thema Beulenpest / Osmose im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, nach 36 Jahren einige Blasen, da muss sich keiner verrückt machen. Zuerst einmal wenn die Feuchte gemessen wird, das Greisinger auf 10 mm einstellen, erste Messung unterhalb der Deckskante, da müsste sich dann ein Messwert von ca. 1,6 - 1,8% ergeben. Haben wir im Antifouling Kupfer anstelle Kupferoxide, dann werden die Messwerte verfälscht, da muss das Kupferantifouling beseitigt werden. Es kann aber auch von Innen nach Aussen gemessen werden. Grundsätzlich wird jede Messung 5 x durchgeführt und der Durchschnittswert berechnet. Eine optimale Differenzfeuchte zwischen Über- und Unterwasserbereich wäre dann bis 0,8%. Die Feuchtemesgeräte mit Anzeigen grün-gelb-rot sind nicht zu gebrauchen, denn damit bekommen wir keine Werte. Bei der weiteren Vorgehensweise müssen wir auch die Verhältnismäßigkeit sehen. Für eine vollständige Sanierung mit abhobeln oder strahlen, 3 Tage Trockenkammer bei 60% C, grundieren, 2 Lagen laminieren, Spachteln, dann nochmals grundieren, Versiegelung und zuletzt Antifouling sind in einer Werft ca. 1000,- bis 1200,-€ je laufenden Bootsmeter, 750,-€ Kielsanierung, 350,-€ mehrmaliges umsetzen zzgl. 19% Mwst. zu kalkulieren. Dafür gibt es dann ca. 7 Jahre Gewährleistung auf Nachbesserung.Damit fehlt bei diesen Boot die Verhältnismäßigkeit. Eine weitere Möglichkeit wäre kräftiges anschleifen, das Gelshield muss runter denn das taugt nichts, den Gelcoat gründlich anschleifen, die Blasen öffnen, die Löcher zuspachteln, darauf dann 2 Lagen Stetecol - eine Reinepoxidbeschichtung, einmal mit Vinyl grundieren und dann Antifouling. Da gewinnen wir nach unseren Erfahrungen 3-4 Jahre, aber meist auch erheblich länger an Zeit. Diese Arbeiten können aber nur durchgeführt werden, wenn wir die Differenzfeuchte unter 1% haben, sonst schließen wir die Feuchte ein und es kommt zur Delamminierung. Bleibt uns die Feuchte erhalten, dann die Blasen öffnen, mit einen Dremel ein wenig ausfräsen, mit Aceton reinigen und mit einer EP-Feinspachtel spachteln. Darüber einen Vinylprimer und dann 1 x ein selbstabschleifendes Antifouling. Das wäre eine einfache Lösung, funktioniert auch einige Jahre und es kann leicht nachgebessert werden. Ein Problem ist, wenn die Arbeiten in einer Marina in Holland ausgeführt werden, denn da halten inzwischen die Marineros alle die Hand auf und es dürfen dann nur Produkte verwendet werden, die eine Zulassung in Holland haben. Daher Löcher zumachen, Primer, Antifouling und weiter segeln und alle Jahre ein wenig nachbessern. Das geht einfach und schnell, Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 157 mal aufgerufen
  • Avatar von Taranga
    23.05.2018, 14:04
    Hallo Friedrich, vielen Dank für die erschöpfende und schnelle Antwort. Ich habe das Boot so gekauft und muß wohl diese Saison damit leben, das ich erneut Power+ auftrage und die Zink Anoden entferne. Ich muß halt mehrere Reinigungs- Tauchgänge einplanen. Nächsten Winter steht dann eine Grundsanierung an. D.h. wenn ich das richtig verstanden habe, abbeizen der Antifoulings und Sandstrahlen des TAR bis auf das blanke Eisen. Bitte, bieten Sie für diesen Zweck den Systemaufbau für Unterwasser ca. 18 m" an. freundliche Grüße Raimund
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  • Avatar von Appitz
    23.05.2018, 12:50
    Appitz hat das Thema Beulenpest / Osmose im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN erstellt.
    Habe eine Jeanneau Aquila, Bj. 1982. Letztes Jahr Aug. gekrant, um das Antif. anzusehen. Schnell wieder eingesetzt, ca.20-30 kleine Blasen am UW.Schiff. Im Oktober raus und auf den Lagerbock gestellt, die Blasen mit dem Fingernagel geöffnet. Die Stellen sind offen bis in die Glasfasern. Eine Feuchtigkeitsmessung (im April) des Hafenbetreibers - Handwerker - zeigte viele feuchte Stellen, Gerät tiefrot bis an den Anschlag. Probleme: Boot ist 36 Jahre alt, Zeitwert vielleicht 10K Euro, durch einen Fachbetrieb für 5K bis 7K Euro sanieren lasenn macht keinen Sinn. Also Eigenarbeit, Zeit habe ich, Festool heute in der Bucht ersteigert. Folgendes habe ich vor: 1. Messreihe über feuchte Stellen anlegen (Greisinger 210 schon gekauft). 2.Offene Stellen zuspachteln, glätten. Auf ca. 1 m/2 habe ich 2 Schichten AF entfernt, darunter kommen 2 Lagen Gelschield, Dann eine Schicht die ich noch nicht geschliffen habe. Weil: beim Auftragen des AF hatte ich den Eindruck, daß der Rumpf nicht völlig glatt war, sah eher aus wie schon einmal mit einem Winkellschleifer abgezogen. Für diesen Verdacht spricht auch eine spürbare Stufe/Kante zum Rumpf drüber. 3.Die angeschliffene Stelle möchte ich mit Gelschield streichen und dann das Boot wieder einsetzen und segeln bis zum Herbst. AF kann fleckig bleiben nach dem Kärchern. 4. Im Herbst raus und auf den Bock, Feuchtigkeit messen. Wie weiter? Feuchtigkeit, auch wenn sie angestiegen ist ignorieren, und das Boot weiter segeln. Oder: 1.Äußere Schichten bis aufs GFK abnehmen. 2. UW-Boot mit einem Bautrockner mit Geläse trocknen, mit dem Greisinger prüfen. 3. Glasmatte auflaminieren (Absatz zum Rumpf) 4. Rollspachtel ("Neuerfindung" von XX) auftragen, glätten, schleifen. 5. Gelschield 6. AF - in Holland zugelassen Der Punkt "ignorieren" hat was, aber: was passiert mit dem UW-Rumpf? Punkte 1 - 6 machen viel Arbeit, Kosten bleiben aber überschaubar. Läßt sich das so machen? MfG Appitz
    1 Antwort(en) | 157 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    22.05.2018, 20:26
    Hallo Raimund, ob VC17m oder Lefant power+ ist im Grunde egal. Beides sind PTFE-Antifouling, im Grunde vom gleichen Hersteller für Trailerboote, Aktivität ab 20 Knoten, kurze Wasserliegezeiten und bieten keinen Schutz gegen tierischen Bewuchs. Im Grunde sind solche Antifoulings Antihaftbeschichtungen um die Reinigung bei kurzen Wasserliegezeiten zu erleichtern. PTFE ist auch bestens geeignet für Miesmuscheln, die darauf verfestigen. Bei Stahl-Yachten haben wir einen Systemaufbau für den Korrosionsschutz, Zink - Eisenglimmer - Multicoat und da gehört wirklich kein VCTar2 gestrichen, denn das hat mit Korrosionsschutz nichts gemeinsam. Mit einer VCTar2 EP-Beschichtung, decken wir nur ab für die Optik und darunter haben wir die Korrosion. Für einen mehrjährigen Antifoulinganstrich mit Zink - Kupfer(I)oxiden (elektrischer Halbleiter), Trycreylphospoaten, bedarf es zusätzlich einen Vinyl-Haftvermittler. In Deinen Fall kann mit keinen anderen Antifouling das für Stahl-Yachten verwendet wird überschichtet werden. Wir dürfen auch bei Stahl-Yachten kein Antifouling verwenden das Kupfer enthält, denn das Kupfer und die Zinkanoden bilden eine Elektrolyse, das kann nicht funktionieren. Bei einen solchen Beschichtungsaufbau mit VCTar2 und PTFE-Antifouling bei einer Stahl-Yacht halte ich mich raus. Grüße Friedrich
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  • Avatar von Taranga
    22.05.2018, 19:13
    Mein Stahlboot ist ursprünglich mit 5 Schichten TAR und darauf 2 Schichten VC17M beschichtet. das vorgesehene Fahrtengebiet war die Elbe. Die Beschichtungen sind gut intakt. Nun ist das Boot in der Ostsee und ich habe auf das VC17M 2 Schichten Lefant power+ aufgetragen. Da Lefant Power+ nur Schutz gegen pflanzlichen Bewuchs herstellt, war der Rumpf 2017 sehr stark mit Muscheln und Seepocken besiedelt. Außerdem war die power+ Beschichtung um die Zinkanoden herum verschwunden. Vermutlich sind galvanische Vorgänge abgelaufen. Was kann ich tun, um einen Schutz gegen Muscheln und Seepocken herzustellen. Welche Bearbeitung ist notwendig und welche Antifouling wird empfohlen. Grüße Raimund (Taranga)
    3 Antwort(en) | 205 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.05.2018, 09:10
    ADMIN hat auf das Thema AF auf Sikacor SW500 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Thomas, dann passt das so wie geplant. Ich versuche immer zu vermeiden dass die Skipper zu viel streichen oder zu früh überschichten. Das Ecoship ist selbstabschleifend und sollte daher nach Möglichkeit so weit wie möglich verbraucht werden um unnötige Schichtstärken aufzubauen. In diesen Fall passt es, wenn es auf Langfahrt geht, kommt es nach unseren Erfahrungen mit Kunden immer wieder mal zu Beschädigungen. Innerhalb der EU Festland können wir nachliefern, außerhalb der EU kann nur unsere Zentrale nachliefern, aber die Liefert nur ab 36 x 20 Liter (720 Liter) Gebinde, da bei Gefahrgut immer ein m³ - Europalette berechnet wird. Wenn also es mehrjährig auf Langfahrt außerhalb der EU geht, dann macht es Sinn einen Anstrich zusätzlich mit zu nehmen. Im Ecoship ist nichts enthalten was schlecht werden kann. Alles Klar, Grüße Friedrich:)
    9 Antwort(en) | 631 mal aufgerufen
  • Avatar von Thomas Meier
    19.05.2018, 06:50
    Thomas Meier hat auf das Thema AF auf Sikacor SW500 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Das hört sich gut an, da die ersten drei Schichten vom Unternehmen gemacht werden, brauch ich dann ja nur noch den Sealer rollen. :). Aber noch konkreter zum AF: Wir wollen 2019 auf Langfahrt. Deshalb die Idee in 2018 nur eine Schicht zu streichen und dann die zweite Schicht kurz vor der Langfahrt (das Boot kommt davor ins Winterlager). Oder dieses Jahr ruhig schon 2 Schichten rollen? Ahoi Thomas
    9 Antwort(en) | 631 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    18.05.2018, 08:53
    ADMIN hat auf das Thema AF auf Sikacor SW500 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Thomas, das Sikacor SW 500 ist identisch mit Protect 346 von BASF oder auch mit Multicoat von Hempel. Im Grunde genommen gibt es nur einen Hersteller. Auch die 2 K. Zinkgrundierung von Sika ist identisch so dass der Korrosionsschutz eine Standzeit von 15 Jahren hat. Wir empfehlen meist noch bei den Privatanwendern eine zusätzlich Eisenglimmerbeschichtung, weil das die Haftung auf Zink verbessert und ein zusätzlicher Feuchtesperrgrund ist. Wird aber in der Industrie nicht angewendet. Dieser Sperrgrund macht besonders Sinn, wenn wir Stähle bei sehr alten Yachten Verunreinigungen mit Phosphor und Schwefel haben, da die durch die Feuchteeinwirkung sehr schnell altern. Da wirkt die Eisenglimmerbeschichtung (Schuppenpanzerbeschichtung) als Feuchtesperrgrund. Ansonsten ist der Beschichtungsaufbau so optimal und entspricht dem Industriestandard. Diese Multicoat-Beschichtungen haben alle hohe Anteile von Aluminiumoxiden. Sie härten ca. 14 Tage nach was zu geringen Schrumpfungen führt und neigen zum kreiden so dass sich Antihafteigenschaften bilden. Daher ist es wichtig - sehr wichtig, nach dem härten nochmals mit der Hand anzuschleifen was gerne von den Werften vernachlässigt wird, darauf einen Marine 470 Vinyl Versiegelungs- Haftgrund aufzutragen und dann erst das Marine 522 Ecoship blau. Viele Werften besonders für den Privatbereich überschichten die EP-Beschichtungen zu früh. Da der Haftvermittler und das Antifouling schneller aushärtet als eine Ep-Grundierung, kann das zu Spannungsrissen im Antifouling führen. Es kommt aber dabei zu keiner Abplatzung, ist nur ein optischer Mangel der beim nächsten Anstrich dann verschwindet. Das mit einen Anstrich beim Ecoship ist i.O., sollte das Boot aber ins Winterlager kommen, dann sollte mit dem zweiten Anstrich erst 2020 überchichtet werden. Das Ecoship hat einen Dockintervall bei einen Anstrich von 18 Monaten bei Dauerwasserlieger. Bei Saisonwasserlieger haben wir einen Dockintervall (Bewuchsschutz) bei einen Anstrich von mehr als 2 Jahre. Grüße Friedrich
    9 Antwort(en) | 631 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    18.05.2018, 08:23
    Hallo Roman, die Farben - Topcoats werden gesondert den Wünschen angepasst. Dabei erhöht sich der Preis je nach Farbzusätzen von 10 - 15 % gegenüber den Farben "weiß". Muss aber die Farbe weiß auch eingefärbt werden z.B. in Perlweiß RAL 1013, Elfenbein RAL 1014, dann sind 3 Farbzusätze erforderlich und der Preis erhöht sich dann geringfügig da extra für jeden Auftrag gesondert angemischt werden muss. Bei cremweiß haben wir einen Zusatz, das macht 5% aus. Grüße Friedrich
    10 Antwort(en) | 733 mal aufgerufen
  • Avatar von Thomas Meier
    18.05.2018, 06:39
    Moin, Mein Stahlsegelboot soll nach dem Sandstrahlen mit Sikacor SW 500 beschichtet werden 2 x mit jeweils 500 my. Davor kommt noch ein 2k Zinkgrund drauf. Ist das ausreichend? Danach soll Das AF Relest Ecoship in blau darauf. Dieses Jahr eine Schicht und für 2019 noch eine Schicht oben drauf. Ist die Abfolge in Ordnung? VG Thomas
    9 Antwort(en) | 631 mal aufgerufen
  • Avatar von Roman_shuf
    18.05.2018, 06:04
    Langsam bekomme ich einen Eindruck von dem was wir brauchen. Die letzte Frage vor dem Bestellen ist: Wie können wir uns die Farbe aussuchen, beziehungsweise wie viel teurer wird das Topcoat beim Farbwunsch RAL 9001 (Cremeweiß)?
    10 Antwort(en) | 733 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    15.05.2018, 08:46
    Hallo Roman, bei der Kalkulation sollte einer immer 15-20% mehr kalkulieren, da mehrmals die Fellrollen gewechselt werden und umgetopft werden muss. Unsere Gebindegrößen sind vorgegeben und Sonderabfüllungen in gewünschte Gebindegrößen erfordern entsprechende Abnahmemengen die im Bereich von mehreren tausend Litern liegen. Ansonsten lässt sich der Bedarf nie so genau kalkulieren, daher immer ein oder zwei Verpackungen mit Füllmaterial aufhaben, da wir zu viel bestellte Ware - nicht angebrochene Gebinde zurücknehmen und den Betrag zurück überweisen. Beim Unterwassserschiff muss alles was lose ist beseitigt werden. Vorsicht mit schleifen, da wir unter dem Antifouling mit Sicherheit einen Korrosionsschutz haben der noch funktioniert. Da wir ein unbekanntes Antifouling haben muss vorher mit einen Haftvermittler 1 x Marine 470 Vinyl versiegelt werden, Bedarf wären ca. 3 Liter, also 2 x 2 Liter Gebinde, darauf dann das Marine 522 Ecoship, Bedarf für 2 Anstriche, Wasserpass 3 Anstriche 6 Liter, bzw. wenn das Unterwasserschiff nächstes oder übernächstes Jahr neu gemacht werden soll, dann 4 Liter. Was zu viel ist aufheben, denn in den Beschichtungen ist nichts enthalten was schlecht werden kann. Grüße Friedrich
    10 Antwort(en) | 733 mal aufgerufen
  • Avatar von Roman_shuf
    14.05.2018, 20:24
    Guten Abend, Ich haben folgende Rechnung aufgestellt. Würden Sie bitte noch einmal drüberschauen, da wir immer noch das Gefühl haben im Meer von Zahlen und Namen zu versinken ;) Wir haben folgende m2: Unterwasser: 17,28 m2 Überwasser: 16,86 m2 Deck/Aufbau und Innenbereich: 21,7 m2 Wir tendieren gerade dazu, nur das Deck mit Aufbau und den Innenbereich zu machen. Ich habe dazu folgendes ausgerechnet: 5,5 kg 377 EP Primer 5,5 kg 325 Tiecoat (gibt es hier nur die 12 kg Gebinde? Das ist mehr als das doppelte von dem was wir brauchen) 25 kg 346 Multicoat 4,8 kg Topcaot Kommt das hin? Das Über und Unterwasserschiff sieht noch gut aus, wir würden es gerne einfach mit Ecoship behandeln. Den vollen neuen Farbaufbau würden wir in 2-3 Jahren erledigen, da wir es wahrscheinlich von den Kosten und der Zeit dieses Jahr nicht schaffen. Welche Voraussetzungen müssen dazu gegeben sein? Grüße und danke im Voraus Roman
    10 Antwort(en) | 733 mal aufgerufen
  • Avatar von Miss-Sophy
    10.05.2018, 10:13
    Hallo Friedrich, melde Erfolg! Vorher Anschleifen Nachher Super Material, gute Versrbeitungstipps, gut zu verarbeiten, jetzt muss es nur noch halten. Gruß Dirk
    6 Antwort(en) | 589 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.05.2018, 10:45
    Die Bewuchsdrücke in den Gewässern sind sehr unterschiedlich. Auch am Bodensee kann der Bewuchs besonders im Bereich Überlingen regelrecht "explodieren" so dass innerhalb weniger Wochen das Unterwasserschifff dicht ist. Wenn ein Antifouling aufgetragen wird, dann muss der Gelcoat vorher mit 180-200 Körnung sauber angeschliffen werden. Darauf erfolgt ein Anstrich mit dem Versiegelungs-und Haftgrund Marine 470 Vinyl und darauf 2 Anstriche mit Marine 522 Ecoship. Das dürfte dann mehr als 2-3 Jahre reichen. Die oft vom Bootsnachbarn empfohlenen VC-Antifoulings haben sich am Bodensee nicht bewährt. VC ist nur geeignet für Trailerboote und kurze Wasserliegezeiten und wird im Bodensee zur Arbeitsbeschaffung. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 249 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.05.2018, 10:35
    ADMIN hat auf das Thema Welches AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Stefan, die Welle ist kein Problem, aber auf der Schraube kommt es sehr schnell zu Abplatzungen auf Grund der Kavitation. Wir haben zahlreiche Versuche gemacht um die Haftung entsprechend zu erhöhen. Am besten hat sich das Prop Speed noch bewährt, das jetzt auch in Deutschland zu haben ist siehe http://www.unique-bremen.de/index.php/unternehmen/newsarchiv Aber auch das sind die Rückmeldungen von Blauwasserseglern sehr unterschiedlich. Ich kenne noch nicht die Preise in Deutschland, aber in USA muss einer für eine Schraube ca. 300,- Dollar kalkulieren. Um die Haftung zu erhöhen brauchen wir Rauigkeitsbeiwerte um 2,5, dann mit heißer Gasflamme (ca. 1000°C) einige Sekunden ausschwitzen, mit Trychloräthylen nachreinigen. Damit haben wir bei 2 Yachten ca. 300 Motorstunden geschafft, bzw. mehr als 6 Monate. Bei Wiederholungen ist uns die Beschichtung nach wenigen Stunden abgefallen. Am besten ist immer noch eine Eigenproduktion das sich mit einer 2 K.Epoxidgrundierung und reichlich Kupfer(I)oxid oder Kupferpulver selbst anmischen lässt. Aber auch da ist die Vorbehandlung wie beschrieben erforderlich. Grüßé Friedrich
    5 Antwort(en) | 482 mal aufgerufen
  • Avatar von Rio400er
    08.05.2018, 08:57
    Vielen Dank für deine Antwort, also ich habe vor das Boot über den SOmmer im Wasser zu lassen, dann genügt erst mal ein einfetten meinst du? Alle 8 wochen kärchern wäre sehr umständlich:eek: da würde mich so ein mehrjähriger Bewuchsschutz interessieren, brauchts da eine Grundierung? Das mit dem EP- Feinspachtel werde ich gleich mal machen ;) Danke für die Info
    3 Antwort(en) | 249 mal aufgerufen
  • Avatar von Steve202
    08.05.2018, 06:17
    Steve202 hat auf das Thema Welches AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, danke für die Erklärung. Sollte man die Welle und Propeller ebenfalls mit einem Antifouling behandeln? Sehe das in Lignano öfter allerdings kenne ich das von Kroatien nicht. Gruß Stefan
    5 Antwort(en) | 482 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    07.05.2018, 13:16
    Die kleinen mechanischen Schäden lassen sich mit einer weißen EP-Feinspachtel reparieren. Mehr ist nicht erforderlich. Wenn kein "weiß" erhältlich ist, dann die Spachtelung nach dem schleifen mit einer weißen Alcydfarbe überstreichen. Es ist ein kleines Boot das sich auch leicht slippen lässt. Ich würde daher zuerst einmal raten, kein Antifouling zu verwenden und das Boot einfetten mit einfachen Wasserpumpenfett und alle 6-8 Wochen kärchern. Das dürfte bei dem Boot kein zu großes Problem sein. Sollte das wirklich nicht ausreichen, dann können wir im Herbst uns immer noch überlegen, einen mehrjährigen Bewuchsschutz aufzutragen. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 249 mal aufgerufen
  • Avatar von Rio400er
    07.05.2018, 09:22
    Hallo zusammen Ich bin Boot neuling und habe jetzt die möglichkeit für einen Nass-Platz am Bodensee. Mein Boot hatte noch nie ein Antifouling Anstrich und hat einpaar kleine GFK schäden. Wie muss ich jetzt vorgehen? Welche Materialien brauche ich und muss man das anschleifen? Muss das dann Jährlich erneuert werden oder drüberstreichen? Ich habe noch einpaar Fotos zur Veranschaulichung hinzugefügt. Herzlichen Dank für eure Hilfe
    3 Antwort(en) | 249 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.05.2018, 09:00
    Hallo Roman, die Grundierung im Stahlbau ob Über- Unterwasser ist immer gleich. Nur im Innenbereich verzichten wir auf dem RELEST® Protect 325 EP-Tiecoat EG DB702. Nach den Vorgaben die m² ausrechnen, die Bedarfsmenge nach der Ergiebigkeit aus den Technischen Hinweisen kalkulieren, durch Umtopfen , Fellrollenwechsel ca. 15% mehr kalkulieren. Ansonsten kann die Bedarfsmenge nicht genau kalkuliert werden, daher nehmen wir nicht angebrochene Gebinde zurück und machen dann eine Gutschrift. Für eine komplette Sanierung einer Stahlyacht Innen und Außen kommen sehr schnell Materialkosten um die 3000,-€ zusammen. Mancher meint, beim Korrosionsschutz ist es mit einer Rostschutzfarbe getan und mein dann, dass mit ein paar Euro eine Stahlyacht restauriert werden kann. Wir haben schon zahlreiche Kunden bei solchen Restaurierungen begleitet und Jeder sagte nach 1-2 Jahren, "nie wieder" denn es wird im Grunde immer die Verhältnismäßigkeit einer Sanierung zum Wert eines Bootes unterschätzt. Im Grunde übersteigen nur die Materialkosten für Beschichtungen (ohne weitere Sanierungsmaßnahmen) bei weitem den Wert solcher Boote. Normalerweise werden solche Boote für einen Symbolpreis 1,- Euro angeboten, da die Entsorgungskosten bei weitem den Wert solcher Boote übertrifft. Wir erleben aber immer wieder, dass solche Boote mit ein wenig Farbe von "Pflegediensten" optisch aufbereitet werden und weit - weit überteuert dann verkauft werden. Bei Stahl-Yachten auch im Schiffbau der Großwerften wird mit einer Standzeit von 15 Jahren kalkuliert und bis ca. 35 Jahre nachgebessert, bis zur Verschrottung. Haben wir Stahl-Yachten mit höherwertigen Stählen der Güteklasse 1, dann lässt sich das um 10-15 Jahre verlängern. Ein großes Problem bei den alten Stahl-Yachten ist die natürliche Alterung durch den Phosphor und Schwefel, so das der Stahl (Bleche) verspröden und Ihre Biegefähigkeit verlieren. Solche Bleche brechen ohne Vorwarnung und dann geht es sehr schnell abwärts. Daher ist eine Beschallung bei solchen Booten schon aus Sicherheitsgründen zwingend erforderlich. Es bedarf zu den nicht unerheblichen Kosten, viel Mut und Durchhaltevermögen bei solchen arbeitsintensiven Projekten. Grüße Friedrich FLÄCHENBERECHNUNG FÜR BEDARFSBERECHNUNG UNTER-WASSER-BEREICH GLEITER: (BREITE + TIEFGANG) x WASSERLINIE = m² LANGKIEL: (BREITE + TIEFGANG) x WASSERLINIE x 0,75 = m² KURZKIEL: (BREITE + TIEFGANG) x WASSERLINIE x 0,50 = m² FLÄCHENBERECHNUNG FÜR BEDARFSBERECHNUNG ÜBER-WASSER-BEREICH UND DECK (LÄNGE + BREITE) x 2 x DURCHSCHNITT FREIBORDHÖHE 0 m² (LÄNGE + BREITE) x 0,75 = m²
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  • Avatar von Roman_shuf
    03.05.2018, 07:29
    Guten Morgen und vielen Dank für die schnelle Antwort. Verstehe ich es richtig, dass egal ob Innenraum, Deck oder Unterwasserbereich, überall kommt die Grundbeschichtung drauf? Ebenfalls bin ich mir über die Mengen nicht sicher. Wie gehe ich bei der Mengenberechnung am besten vor?Bei meiner Hochrechnung lande ich bei unserem 2,4x8,8m Langkieler bei 3000€, kann das stimmen? Grüße und danke Roman
    10 Antwort(en) | 733 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    02.05.2018, 10:58
    Hallo Herr Roman, Die Grundbeschichtung bei Stahl ist immer: - 1 x RELEST® Marine 377 2K-EP-Primer ZM WG siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I377-0866-2074 - 1 x RELEST® Protect 325 EP-Tiecoat EG DB702 siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I325-0702 - 3 x RELEST® Protect 346 2K-EP-Multicoat siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I346-Farbton Über Wasser: - 2-3 mal RELEST® Protect 311 2K-PUR-Topcoat http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I311-Farbton Unter Wasser: - 1 x RELEST Marine 470 1K- Vinyl Sealer siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I470-0039_-1905 - 2 x (Wasserpass 3 x) Der RELEST® Marine AF Ecoship siehe http://wp1079960.server-he.de/BASF/Ecoship.pdf Innenraum: - 1 x RELEST® Marine 377 2K-EP-Primer ZM WG - 3 x RELEST® Protect 346 2K-EP-Multicoat Der Beschichtungsaufbau entspricht den Industriestandard, hat die geforderte Standzeit für den Stahlbau von 15 Jahren, Bewuchsschutzdauer bei Dauerwasserlieger mehr als 3 Jahre. zu 3, Alte Schraubenlöcher sind immer eine Schwachstelle und sollten zugeschweißt werden. zu 5, Die wird am Lagerbock bestimmt nach der vorherigen Wasserlinie, da sollte dann ein Messprotokol alle 50 cm angelegt werden. Wenn der Wasserpass zu hoch war, dann sollte der reduziert werden aus max. 2-3 cm. Wenn der Wasserpass nachträglich bestimmt werden muss, ist das ohne Vorgaben vom Hersteller schwierig, bzw. kaum möglich. zu 6, Flugrost können wir vernachlässigen, wichtig ist aber vor dem beschichten die 2-3 malige Stahlreinigung mit 99,9% Aceton. Das Aceton entzieht uns auch die angesammelte Feuchte aus der Stahloberfläche. Entfetten- Entfeuchten ist Standard im ges. Stahl-Maschinenbau. zu 7, Trocken - Härtezeiten richten sich nach der Luftfeuchte und Temperatur. Überschichtungsintervalle in den Datenblättern beachten. zu 8, Die letzte 2 K. Grundierung ist der 3 x RELEST® Protect 346 2K-EP-Multicoat, da wird dann nur bis zum Wasserpass mit dem 1 K. Sealer RELEST Marine 470 1K- Vinyl und Antifouling überstrichen Es macht Sinn die 2 K Beschichtungen Multicoat einige tage härten zu lassen, da alle Epoxide je nach Temperatur 14-21 Tage nachhärten. Vor dem Vinyl -Auftrag dann nochmals leicht mit der Hand 200 Körnung dann anschleifen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von Roman_shuf
    01.05.2018, 22:16
    Bilder findet ihr unter http://eventfabrik.myqnapcloud.com:8080/share.cgi?ssid=0b0haTH Grüße Roman
    10 Antwort(en) | 733 mal aufgerufen
  • Avatar von Roman_shuf
    01.05.2018, 22:01
    Guten Abend, Wir renovieren/restaurieren gerade unsere Sneekermeer 800. Nachdem wir innerhalb der letzten Jahre immer wieder Probleme mit Rost an Deck hatten, haben wir uns entschlossen den kompletten Farbaufbau herunter zu nehmen und vom Stahl neu aufzubauen. Das Deck ist fast fertig, wir arbeiten auf dem großen Flächen mit der Tercoo Scheibe, in den Ecken und Kanten mit einem oszillierenden Multitool. Ebenfalls haben wir den Innenraum entkernt und werden dort den Rost beseitigen, welcher unter dem Deck und den Fenstern entstanden sind. Die durchrosteten Stellen werden wir schweißen. Folgende Fragen sind nun aufgetaucht: 1. welchen Aufbau auf dem Überdeck? 2. welchen Aufbau am Unterwasserschiff? (Die Yacht wird im Altrheinarm bewegt und wird mehr liegen als fahren) 3. welchen Farbaufbau in der Kajüte? 4. müssen alte Schraubenlöcher zugeschweißt werden oder können diese einfach überstrichen werden? 5. wie finde ich die passende Wasserlinie? 6. muss ich nach der Strahlscheibe noch mal Schleifen? 7. wieviel Zeit benötigen die einzelnen Schichten zum trocknen? 8. wie mache ich den Übergang zwischen Deck und Unterwasserschiff? Fragen über fragen, im nächsten Post werde ich noch Fotos hinzufügen. Danke schon mal! Grüße Roman
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  • Avatar von ADMIN
    26.04.2018, 08:27
    ADMIN hat auf das Thema Weißes Antifouling erneuern im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Dirk, zuerst schleifen, dann entfetten. Haben wir noch große Anteile vom Weichantifouling auf dem Boot, dann nicht entfetten denn der Entfetter würde das Antifouling anlösen. Gruß Friedrich
    6 Antwort(en) | 589 mal aufgerufen
  • Avatar von Miss-Sophy
    25.04.2018, 14:52
    Hallo Friedrich, „Gut abkärchern“ ist relativ, das habe ich nun 4 Jahre lang gemacht, hat trotzdem sehr lange gehalten. Welche Reihenfolge muss ich denn beim Schleifen/entfetten einhalten? Erst schleifen dann entfetten, oder anders herum? Würde wie vorgeschlagen von Hand mit 180-200er Schleifpapier einmal kurz über gehen. Gruß Dirk
    6 Antwort(en) | 589 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.04.2018, 12:54
    Eine Untersuchung im Forschungszentrum Braunschweig bei GFK Schwimmbädern hat ergeben, dass bei über 60 Bar sogar der Gelcoat perforiert wird. Die Yachthersteller verweisen darauf hin, den Druck beim kärchern auf 60 Bar zu reduzieren. Wenn es einer selbst macht, entsprechen die Düse einstellt und auf den Abstand achtet, kann natürlich abgekärchert werden. Wenn ich mir aber in Kroatien das ansehe, Druck über 180 Bar und dann wird noch von den Marineros weil es schnell gehen muss, voll drauf gehalten, wenn die Seepocke sich nicht sofort entfernen lässt, da wird nicht nur der Primer, sondern auch noch die Barriere unter dem Gelcoat beschädigt. Mit der Hand, grober Edelstahlwolle, oder Mückenschwamm und Wasserschlauch ist natürlich mühsamer, nur eine Neubeschichtung mit Gelcoterneuerung oder Beseitigung der Altschichten wegen Abplatzungen ist nicht nur "noch mühsamer", sonder wird dann sehr teuer. Die Hochdruckreiniger sind die beste Arbeitsbeschaffung, nicht nur um die Feuchtewerte im Laminat entsprechend zu erhöhen und osmotische Prozesse zu beschleunigen, um dann osmotischen Schäden sehr aufwendig zu reparieren. Auch was das Trockeneis-Strahlen betrifft, sollte einer nicht alles glauben was da die Firmen versprechen. Durch Trockeneisstrahlen wird jeder Gelcoat zum "schweizer Emmentaler" und vollständig perforiert. Nur weil das ohne Vergrößerung nicht sichtbar ist, wird das dem Kunden als schonende Beseitigung von Antifoulings vermittelt. Darauf kommt dann immer der bekannte Osmoseschutz mit 4-6 Lagen, der noch nicht erfunden wurde. :) Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 157 mal aufgerufen
  • Avatar von Lumela1
    25.04.2018, 11:54
    Meine Frage: Hält der „Relest Marine 470“ einer Kärcherreinigung im Herbst stand oder muß der Primer jedesmal erneuert werden???Oder ist eine Hochdruckreinigung generell abzulehnen? Bitte um Info!
    1 Antwort(en) | 157 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.04.2018, 10:29
    ADMIN hat auf das Thema Kleine Gfk Gleiter Hilfestellung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, die Boote oder Yachten werde mit Ausnahme der Bilge nicht beschichtet. Der Grund ist, dass Boote über den Innenraum bei guter Belüftung erheblich besser enfeuchten als über den Aussanbereich. Das Bild 3 kann ich nicht zuordnen, aber das sollte auf alle Fälle versiegelt werden. Ich befürchte aber, dass wir da hohe Feuchtewerte haben. Wenn es trocken ist, dann mehrmals mit dem Protect 346 einstreichen. Das Boot hat bereits zahlreiche Haarrisse. Die Ursache ist, das Laminat trennt sich vom ISO-Harz und wird weich. Da der Gelcoat nicht die Elastizität hat, beginnt der zu reißen. Eine Reparatur macht da keinen Sinn mehr, die Risse lassen sich optisch abdecken, kommen aber nach kurzer Zeit wieder. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 458 mal aufgerufen
  • Avatar von mortie
    23.04.2018, 18:54
    Super vielen Dank, damit liege ich doch genau im Budget für die 3,5m Boot:D 130,- für EP-Harz und GF-Matten 80,- 2,5l RELEST® Protect 346 2K-EP-Multicoat und ein bischen Spachtel und 2k PU Lack...sind 300 € perfekt... hast du noch ein Idee zur Innenbeschichtung im letzten Foto ? gruß
    5 Antwort(en) | 458 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    23.04.2018, 12:19
    ADMIN hat auf das Thema Weißes Antifouling erneuern im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, das ist ein Weichantifouling, selbstpolierend, 1 Saison, das sich weitgehend abkärchern lässt. Wer der Hersteller ist kann ich nicht sagen den Meldorf Yates ist kein Hersteller. Also Altschichten so weit wie möglich beseitigen, Marine 470 Viinyl, dann 1 Anstrich Marine 522 Ecoship in weiß. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 589 mal aufgerufen
  • Avatar von Miss-Sophy
    23.04.2018, 11:14
    Hallo Friedrich, Danke für die schnelle Antwort, ich werde es probieren, hab schon bestellt. Werde es von Hand leicht mit 250er anschleifen, mit Aceton abreiben und dann bestreichen. Wäre das die richtige Reihenfolge? Hab von dem mutmaßlich verwendeten Antifouling in der Marina noch ein paar Infos erhalten, klingt erstmal vielversprechend dass das überstreichen funktioniert: Produktbeschreibung Antifouling MELDORF YATES. LAGERBEDINGUNGEN: ROT Farben - CLEAR BLUE und grün Selbstpolierend für Segelboote und Motorboote, außer Aluminium. EIGENSCHAFTEN: Schmutzige Bereiche Für alle Arten von Booten. Es ist praktisch für Aufenthalte im Trockendock. Gute Kompatibilität mit anderen Patentarten. Erfassungsbereich: 10m2 / Liter. Minimale Temperatur während der Anwendung: + 5ºC. Warten Sie bei 20 ° C 2 Stunden zwischen zwei Patenthänden und 4 Stunden vor dem Eintauchen ins Wasser.
    6 Antwort(en) | 589 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    23.04.2018, 08:29
    ADMIN hat auf das Thema Kleine Gfk Gleiter Hilfestellung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, der Spiegel ist aus Holz und nimmt entsprechend Feuchte auf. Wenn in den Trockenphasen der Siegel entfeuchtet und es wurde von Außen dicht gemacht, dann kommt es zu solchen Abplatzungen. Wenn wir bei Holz versiegeln, dann darf die Holzfeuchte nicht mehr als 16% betragen. Was noch auffällt ist, dass die Bechichtung sehr stark kreidet und nicht kompatible Anstriche aufgetragen wurden. Da wurde auch nicht mit einer EP-Spachtel gespachtelt, sondern mit eine Polyesterspachtel, die eine erheblich geringere Elasrizität hat. Der Bechichtungsaufbau wird sich weiter auflösen, daher macht es Sinn den weitgehend runter zu schleifen. Darauf dann mit 2 Lagen 0,2 mm Laminat und einen 2 K. Epoxid laminieren, mit einer EP-Feinspachtel spachteln und mit 2-3 Lagen Multicoat streichen. Da alle EP kreiden, kann dann mit einen 2 K. PU-PUR, PU Acryl, oder mit einen guten Alcydlack versiegelt werden. Wichtig ist, dass der Spiegel im Innenbereich entfeuchten kann. Das funktioniert am besten wenn er nur mit einen Alcydharzöl das selbsthärtend ist versiegelt wird. Das wird dann für einige Zeit halten. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 458 mal aufgerufen
  • Avatar von mortie
    22.04.2018, 20:58
    Hallo Friedrich, vielen dank für deine Rückmeldung.Anbei ein Bild von der Aussenseite des Spiegels,an der Stelle wo das Blech für den Aussenborder war ist eine gehäufte Blasenbildung zu sehen. Hier sind optisch die schlimmsten Stellen. Das muss natürlich nicht auf die restliche Substanz schließen Bilder der Risse im Coat und der Innenbeschichtung muss ich noch verkleinern, sie lassen sich leider nicht hochladen. oder ggf. als email Die Frage der Verhältnissmäßigkeit ist völlig berechtigt. theoretisch ist das Boot durch den neuen Spiegel auch einsatzbereit und würde für meine Zwecke reichen. Das aufhübschen dient eher dem Eigenen wohlbefinden beim Wein trinken auf der Liegefläche:D, wenn es in 2-3 Jahren wieder zu Rissen etc kommt, und ich meine ersten Gehversuche gemacht habe, taugt es immer noch als Bade /angelboot für die Kinder. Mit der Abschreibung für Material kann ich leben gruß
    5 Antwort(en) | 458 mal aufgerufen
  • Avatar von mortie
    22.04.2018, 19:33
    mortie hat 1 Bild(er) zum Album gfk gleiter hinzugefügt.
  • Avatar von mortie
    22.04.2018, 19:12
    mortie hat das Album gfk gleiter erstellt.
  • Avatar von ADMIN
    22.04.2018, 09:32
    ADMIN hat auf das Thema Kleine Gfk Gleiter Hilfestellung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, Glückwunsch zum ersten Boot, es wird nicht das letzte sein. Wir haben einen Gleiter der an die 30 Jahre alt ist und da müssen wir auch die Verhältnismäßigkeit sehen. Nur um das zu beurteilen, brauche ich auch Bilder um den Einzelfall auch so weit wie möglich zu beurteilen. Wir müssen auch wissen, welche Feuchteaufnahme haben wir im Laminat, denn wenn wir die Feuchte einschließen, dann verbinden sich die Poxid mit der Feuchte, das Laminat trennt sich vom ISO-Harz, das Boot wird weich und verliert seine statische Festigkeit. Auch der Hinweis über die Längsrisse oder Netzartigen Rissen lässt erkennen, dass wir es bereits mit einer Trennung von Laminat und ISO-Harz zu tun haben. Solche Boote sind nun mal fertig und taugen noch zu angeln. Wir erleben immer wieder, da werden solche Boote mit ein bisschen Farbe optisch aufbereitet und verkauft, denn das ist erheblich preiswerter als ein solches Boot zu entsorgen. Solche Boot haben auch oft eine Sandwiche-Bauweise, wo sich das Balsaholz oder der PU-Schaum mit Wasser voll saugt was nicht mehr zu beseitigen ist. Es ist kein Problem einfach darüber zu streichen, es ist aber ein Problem ob es auch hält. Ich muss also mehr wissen und sehen, aber auch nur für "flicken" sind 250-300,-€ eher eine vorübergehende optische Aufbereitung mit Dauerbeschäftigung. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 458 mal aufgerufen
  • Avatar von mortie
    21.04.2018, 22:18
    Hallo zusammen, ich hab vor ca. 3 Jahren meinen Bootsführerschein gemacht. Durch Zufall bin ich nun an einen kleinen GFK-Gleiter gekommen, ich vermute es ist eine Hille Delphin oder Vieser aus den späten 80ern. Teuer war der Spass auch nicht der Spiegel bestand aus 3 Lagen 6mm Sperrholz mit GFK Zwischenlagen, dieser wurde nun neuaufgebaut. Bei Recherchen zum Boot bzw Spiegel bin ich nun auf euer Forum gestoßen ....und etwas schlauer geworden -kleine Blasen 2-3mm im Bereich Spiegel -Risse in der Beschichtung im Unterwasserbereich (Längs und tw. Netzartig, nicht viel aber vorhanden) v Im inneren musste für die Spiegel arbeiten eine Art PU-Beschichtung entfernt werden. Diese Beschichtung bestand aus mehreren Schichten, wurde gespritzt, war flexibel und hatte leichte Luftblasen (1mm) um einen Anti-slip effekt zu erzielen. Außerdem konnte man sie mit einem Cutter schneiden. - Um was handelt es sich und mit was wird es heutzutage ersetzt ? Unter dieser Beschichtung war es feucht und auch ein GFK Stringer war voll Wasser. kann ich?: - aussen bis auf Laminat schleifen, innen die Beschichtung entfernen - trocknen, Lackierkammer 1 Tag - innen mit 2-3qm 600gr/qm GFK stabilisieren -aussen und innen neu Beschichten ( könnt ihr Produkte empfehlen..) Ich möcht damit 3-4 mal im Jahren fahren ( slippen) und der Kostenrahmen für Material sollte 250-300€ nicht sprengen. könnt ihr mich kurz beraten wie man das anständig macht. gruß
    5 Antwort(en) | 458 mal aufgerufen
  • Avatar von Ove Sten
    6 Antwort(en) | 373 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    20.04.2018, 16:28
    ADMIN hat auf das Thema Weißes Antifouling erneuern im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Dirk, wir haben ein weißes mehrjähriges Antifouling Marine 522 Ecoship siehe http://shop-af.de/contents/de/d124_SEGEL-YACHTEN.html Mehrjährige weiße Antifoulings enthalten Titanoxide, was ein Antifouling nicht nur teurer macht sondern auch Viskoser (dickflüssiger). Daher raten wir bei Saisonwasserlieger nur einen Anstrich vorzunehmen, der in der Regel mehr als 2 Jahre reichen müsste. Streichen wir zu viel, dann besteht das Risiko dass wir in den Trockenphasen Haarrisse bekommen, da nun mal alle Antifoulings quellen und schrumpfen. Wir haben auf Deinem Boot ein unbekanntes Antifouling wo wir nicht die Trägerkomponente kennen. Haben wir im Antifouling PTFE, Teflon, Silane, Silikone, dann wird kein Antifouling egal von welchen Hersteller darauf haften. Da hilft dann auch kein Haftgrund. Da bleibt also nur der Versuch "entweder oder" und in 6 Monaten wenn das Boot aus dem Wasser kommt, wissen wir ob es funktioniert hat. Das Problem ist nun mal die Experimentierfreudigkeit viele Skipper und viel gut gemeinte Ratschläge von Bootsnachbarn und in den Foren wo natürlich jeder Pflegedienst einen Osmoseschutz vermittelt der noch nicht erfunden wurde. Entweder wir machen es richtig weil wir nicht wissen was auf dem Boot ist, oder wir probieren es aus und wissen dann im Herbst ob es funktioniert hat und können dann die weitere Vorgehensweise bestimmen, die dann richtig teuer werden kann. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 589 mal aufgerufen
  • Avatar von Miss-Sophy
    20.04.2018, 11:20
    Hallo Friedrich, Ich hatte dich letztens mal angerufen bezüglich der Auffrischung eines unbekannten Antifoulings aus Spanien, das ich für den Rhein Nähe Bodensee erneuern möchte. Da es speziell im Bereich des Wasserpasses zu Schichtdickenanreicherungen gekommen ist widerstrebt es mir ein wenig da mit dem Primer oder nachher in Schwarz drüber zu rollen. Mir schwebt vor hier einfach mit dem Ecosgip in weiß drüber zu Pinseln, dass ich die Schichtdichevsm Wasserpass nicht weiter aufbaut würde ich dort nur ganz dünn, oder gar nicht applizieren, damit er sich vielleicht auchvwoeder abbaut. Problem Blei: ich finde bei dir gar kein weißes zu Auswahl. Hierzu habe ich mal Bilder vom Rumpf gemacht. Da wo das AF ganz wegerodiert ist ist eine Art Grundierung ersichtlich, kann ich darauf dann direkt das Ecoship auftragen, oder muss ich definitiv nochmal mit dem Primer drüber? Gruß Dirk
    6 Antwort(en) | 589 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.04.2018, 18:04
    Copolymer hört sich gut an, natürlich besteht jedes Antifouling aus verschiedenen Monomereinheiten. Jedes Polymer ist eine Monomereinheit. Haben wir z.B. eine EP-Trägerkomponente dann ist das ein Monomer. Haben wir Vinyl, Chlorkautschuk, Silikone, Silane, usw., das sind alles Monomere nur damit bekommt einer noch lange keinen Bewuchsschutz. ZU SPC siehe Beitrag http://www.antifouling-shop.com/editpost.php?p=773&do=editpost Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    19.04.2018, 17:38
    Hallo Axel, kärchern gründlich reinigen mit verdünnter Oxalsäure und nochmals kärchern. Wenn alles trocken ist, den marine 470 Sealer einmal rollen, dann das Antifouling auftragen. Ein Zwischenschliff ist nicht erforderlich. Achte auf den Taupunkt, besser am nachmittag streichen wenn sich die Temperaturen Objekt und Luft angeglichen haben. Was die Haarrisse betrifft, da ist dal GFK bereits weich, und die Risse werden auch nach einiger Zeit durch den Primer und Antifouling durchgehen. Natürlich ist das keine fachgerechte Sanierung, sondern im Grunde nur ein Notbehelf. Ich denke aber, das ist zuerst einmal die preiswerteste Lösung wo wir noch ein paar Jahre Zeit gewinnen. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 563 mal aufgerufen
  • Avatar von Ove Sten
    19.04.2018, 17:30
    Hallo Friedrich, nochmal Uwe ;-) SP sind ja irgendwie (fast) alle AFs. Ist also das "C" bei SPC wichtig und entscheidend? Das Copolymer bedeutet doch dann wohl eine andere chemische Zusammensetzung, oder? Wenn Du mir das bitte erklären könntest. Danke im Voraus! Gruß, Uwe
    6 Antwort(en) | 373 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.04.2018, 17:30
    Hallo Uwe, das ist doch sehr unterschiedlich, aber in der Regel reicht z.B. ein harter Mückenschwamm fürs Auto, oder die raue Seite von einen Haushaltsschwamm. Wir müssen uns aber auch ehrlich machen, wir bekommen zunehmend Seepocke die resident sind und in der nördlichen Adria breiten sich Röhrenkalkwürmer aus wo nur noch die Flucht als Lösung bleibt. In Australien haben wir eine neue Seepockenart die bis zu 5 cm groß wird und in ein paar Jahren ist die dann auch bei uns. Dazu werden immer mehr Biozide von der BAUA EU-weit verboten und wenn nicht die Berufsschifffahrt wäre dann gäbe es kein Antifouling mehr. Es wird spannend werden, die Holländer verbieten Antifoulings mit Kupferoxiden für die Sportbootschifffahrt, zugleich ist aber der grenzüberschreitende Verkehr der Berufsschifffahrt und Sportbootschifffahrt nicht geregelt. Wir haben inzwischen Umweltfreunde, die Antifoulings für Sportboote verbieten wollen und denen kann keiner vermitteln das auf einen einzigen Containerfrachter mehr Antifouling ist, als auf allen Sportbooten in der Nord-und Ostsee. Es gibt auch keine Lösungen, Silikon funktioniert nicht da müsste jeder in ein Schwimmdock zum streichen. Auch mit elektrischen Bewuchsschutz wird es kaum eine Lösung geben. Das was da für teures Geld angeboten wird hat mehr eine Placebowirkung und die elektronischen Wolken im Seewasser sind eine Erfindung der Werbung. Dazu kommt noch eine gewaltige Verunsicherung von Bootsnachbarn, in den Forum zahlreiche Verkäufer bis zum Bootsbauer, die einen Osmoseschutz erfunden haben der physikalisch bei Polymeren -Ausnahme Polyäthylen- nicht möglich ist. Jedes Jahr kommen 10-20 neue Antifouling dazu und mancher erzählt dann auf der Messe dass mit seiner EP-Kupferfarbe Coopershiild Tidenkraftwerke gestrichen werden und es für mehr als 10 Jahre reicht. Inzwischen haben wir Antifoulings wo einer Paraffin verkauft, oder Zosterinsäure was nichts anderes ist als Vitamin C. Zum Glück haben wir immer mehr Bereiche wo es keinen Bewuchs gibt. In der Ostsee hat sich der Bereich von 15- tausend km² inzwischen auf 40-tausend km² ausgedehnt, wo einer streichen kann was er will, denn es wird immer funktionieren, da kein Bewuchs sich bilden kann. Es wird also weiterhin spannend bleiben. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 373 mal aufgerufen
  • Avatar von Ove Sten
    19.04.2018, 16:41
    Hallo Friedrich, danke für die schnellen und hilfreichen Infos. Bin bei dem Thema total unwissend. Ich will das bisherige AF (Relest) ja auch gar nicht runterholen (wurde nie gemacht). Habe mal einenn nützlichen Tipp bekommen (den wahrscheinlich alle auch und schon kennen), um schädliche und lästige Stäube am Unterwasserschiff zu vermeiden, den ich seitdem befolge: Anstatt zu schleifen, die Fläche (also das AF) nur mit der grünen Seite der billigen (gelben) Haus-/Küchenschwämme feucht von Hand abschrubben. Das schafft was weg und bereitet den Untergrund ausreichend vor. Das alte AF soll mir beim Anstrich des neuen ja nur nicht entgegenkommen... Gruß, Uwe
    6 Antwort(en) | 373 mal aufgerufen
  • Avatar von Axel D
    19.04.2018, 16:02
    Hallo Friedrich, habe mir jetzt bei euch 2l Marine 470 Vinyl-Sealer und 1,5l Marine 522 LF. bestellt und gestern bekommen. wie genau geht es jetzt weiter? Mit Säure neutralisieren, mit Azeton abwischen und dann Streichen? Müssen die relative großen Flächen mit intaktem Gelcoat (nicht auf Fotos) angeschliffen werden? nochmal mit dem Hochdruckreiniger Entstauben? Muß man Zwischen den Anstrichen nochmal anschleifen? beste Grüße Axel
    6 Antwort(en) | 563 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    18.04.2018, 18:23
    Hallo Uwe, kompatibel ist nur ein SPC-Antifouling mit gleicher Trägerkomponente. Z.B. das Hempel Oceanic 8590K, oder von Jotun Seaquantum Ultra, Seaquantum LL, Ecofleet Sigma usw. Die Antifoulings von Hempel die der Sporbootskipper bekommt sind in Wirklichkeit von der Voss-Chemie. Die preiswerteren Antifoulings verwenden alle Acryl oder EP-Trägerkomponenten und die haften nicht auf Vinyl. ir müssen uns aber auch eingestehen, wir lieben alle im Grunde die Experementierfreudigkeit der Skipper, die gerne was neues ausprobieren und damit einen wesentlichen Umsatz-Beitrag für Instandsetzungen leisten.:) Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 373 mal aufgerufen
  • Avatar von Ove Sten
    18.04.2018, 18:00
    Ein Hallo aus Lübeck an die Mitglieder des Forums. Habe mich gerade registriert und schreibe hier meinen ersten Beitrag bzw. stelle meine erste Frage. Auf einem GFK-Rumpf habe ich bislang das BASF-Antifouling Relest 522 AF Longlife aufgetragen. Möchte jetzt wechseln und frage mich, ob ich Antifouling von Hempel oder Compass da draufrollen kann. Hat jemands Erfahrungen damit, ob sich die unterschiedlichen Produkte vertragen? Grüße, Uwe St.
    6 Antwort(en) | 373 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    18.04.2018, 09:03
    ADMIN hat auf das Thema anti fouling erneuern - help im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, ich habe die Frage erst Heute gesehen und daher nicht sofort beantwortet. Besonders bei Stahl-Yachten muss der Beschichtungsaufbau Zink-Eisenglimmer-Multicoat-Vinyl- SPC Antifouling kompatibel sein, sonst wird das eine Dauerbeschäftigung. Z.B. ein SPC-AF hat auch hohe Anteile von Zinkoxiden die für den Korrosionsschutz zwingend erforderlich sind. Es werden bei Stahl-Yachten auch nur selbstabschleifende (nicht selbtpolierende) Antifoulings verwendet um eine Schichtstärkenanreicherung durch die ausgelaugten Trägerkomponenten so weit wie möglich zu vermeiden. Wird mit einen Hochdruckreiniger gearbeitet, dann ist höchste Vorsicht geboten. Wird der Beschichtungsaufbau beschädigt, dann lässt sich der kaum noch reparieren. Weichantifoulings kreiden wenn die trocken werden. Werde diese überschichtet dann kommt es zu Abplatzungen. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 298 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    18.04.2018, 08:28
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling neu im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    VC17m gibt es mit Kupfer- oder Graphitpigmentierung. Beides enthält PTFE - Teflon und sind für den Bodensee eine jährliche Arbeitsbeschaffung. Ob VC17, VC17m oder VC17 aus dem Baumarkt mit oder ohne Extra ist egal. Die VC-Antifoulings brauchen als Haftgrund VCTar2, ein Epoxid das mit feinen Quarzsand pigmentiert ist. Haben wir aber noch Reste von 1 K. Beschichtungen auf dem Unterwasserschiff, dann wird VCTar2 nicht haften und sich wieder ablösen. Wir lesen auch immer die positiven Rückmeldungen besonders bei den VC-Antifoulings. Wenn der Anwendungsfall aber nicht passt, der Bewuchsschutz nicht die Anforderungen erfüllt, dann ist ein überschichten mit anderen Produkten nicht mehr möglich und eine Beseitigung von PTFE kaum - oder nur sehr schwer möglich. Da z.B. eine Beseitigung mit neuen Beschichtungsaufbau bei der Firma Wrede oder auch Rambeck ist mit 1000,-€ zzgl. 19% Mwst. je laufenden Bootsmeter zu kalkulieren, daher sollte einer sehr vorsichtig sein was die positiven Rückmeldungen betrifft. Unter http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?2563-Bewuchs-Marina-Travemünde ein Foto von einen Kunden in der Marina Travemünde nach 5 Monaten Wasserlieger der VC17m ist ein Hart-Dünnschicht- Antihaftschutz für Trailerboote, Gleiter, kurze Wasserliegezeiten mit hoher Aktivität ab 20 Knoten bestimmt und gehört nun mal auf kein Segelboot. Wenn der Anwendungfall aber passt, dann spricht nichts dagegen. Beste Grüße
    6 Antwort(en) | 497 mal aufgerufen
  • Avatar von THE1960
    18.04.2018, 06:27
    THE1960 hat auf das Thema Antifouling neu im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo habe den ganzen Kram abgeschliffen. Silic One hab ich aufgegeben. Nicht weil nicht gut. Da hab ich nur positive Rückmeldungen gehört. Nein, das Problem ist, das Ding steht auf dem Trailer (4 Stützen). Die Auftragest beträgt ca. 1 Std. und dabei alle Stützen weg und das Schiff von der Kielauflage runter zu holen ist in der Zeit schwer möglich. Hier verwenden fast alle das von International VC17. Die einen meinen nimm VC17 die anderen VC17 extra, dann gibt es jetzt noch VC17m. Kann mir jemand die Unterschiede erklären? Beste Grüße
    6 Antwort(en) | 497 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    13.04.2018, 18:22
    ADMIN hat auf das Thema Haarrisse und Bläschen im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Hans, kein Problem, da machst Du nichts falsch. Es ist nichts im Antifouling was schlecht werden kann. Sollte doch etwas Lösungsmittel verdunstet sein, dann 1-2 Esslöffel Kunstharzverdünner zufügen. Grüße Friedrich
    19 Antwort(en) | 16358 mal aufgerufen
  • Avatar von besansegel
    13.04.2018, 15:56
    besansegel hat auf das Thema Haarrisse und Bläschen im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, mein altes Mädchen segelt wunderbar und dank deiner Erfahrung (und meiner Galeerenarbeit) sieht das Unterwasserschiff auch nach der zweiten Saison eigentlich perfekt aus: Nichts problematisches zu entdecken! Danke dafür! Das Antifouling wirkt wunderbar. Nicht der winzigste Bewuchs zu sehen. Ein Stegnachbar hob sein Schiff heraus und schaute auf eine (un)ansehnliche Muschelkultur. Sein Antifouling muss gut geschmeckt haben .... Ich habe im 2. Jahr (also 2017 kein neues Antifouling gestrichen) und am Ende war immer noch keinerlei Bewuchs. In der dunklen Antifouling Beschichtung sind ganz ganz ganz vereinzelt klitzekleine Stellen, wo die rote Grundierung durchscheint. Mein Prinzip: Kein Antifouling ist das umweltfreundlichste Antifouling! Frage: Ich habe noch einen Liter AF, das jetzt 3 Jahre alt ist und würde die 2-3 winzigen Stellen damit flicken (überstreichen) Mache ich dann was falsch? Wenn ja, was mache ich falsch? Liebe Grüße Hans
    19 Antwort(en) | 16358 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    11.04.2018, 17:58
    ADMIN hat auf das Thema Primer auf Epoxy im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Der Sealer Marine 470 ist auf einer EP-Grundierung zwingend erforderlich vor dem Antifoulinganstrich. Alle EP-Grundierungen härten bis zu 14 Tage und schrumpfen ein wenig. Wird das EP zu früh überschichtet dann können im Sealer oder Antifouling Haarrisse entstehen. Vor dem beschichten, die EP-Grundierung mit 180-200 Körnung nochmal mit der Hand leicht anschleifen. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 240 mal aufgerufen
  • Avatar von prtold
    11.04.2018, 15:50
    prtold hat das Thema Primer auf Epoxy im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN erstellt.
    Kann ich RELEST® Marine 470 - 1 K. Vinyl - SEALER direkt auf Epoxy Kitt auftragen?
    1 Antwort(en) | 240 mal aufgerufen
  • Avatar von Tribun
    10.04.2018, 20:43
    hallo, ich habe erst letztes Jahr mein Boot gestrahlt und neu aufgebaut. Nun hat mein Anti fouling sehr schlecht gehalten. Die Epoxid harz Grundierung kommt deutlich an vielen Stellen durch. Ich dachte eigentlich, ich hätte Hart AF genommen, dem scheint aber nicht so. Wenn man mit dem feuchten Finger rangeht, hat man die Farbe am Finger, daher nehm ich an, es ist Weich AF. Ich weiß, ich sollte eigentlich noch wissen, was ich letztes Jahr drauf gestrichen habe..... ( ich denke es war ein seatec produkt) Ich habe schon im Herbst den Hochdruckreiniger drauf gehalten. Wie gehe ich weiter vor? anschleifen?, pvc vinyl primer drauf? (kam letztes jahr nicht drauf, war mir unbekannt), dann random Weich AF drauf? Falls ja, Empfehlungen? Ich hätt wirklich gern Hart AF drauf :( achja, es handelt sich um ein Stahlboot, ausschließlich im Süßwasser unterwegs, nur in der Saison im Wasser.
    1 Antwort(en) | 298 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.04.2018, 14:15
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling neu im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Ein Silikonantifouling für nordische kühle Gewässer. Mechanisch nicht belastbar und sollte beim nächsten Anstrich vollständig beseitigt werden. Ansonsten haben sich Silikonantifoulings nicht bewährt und werden für den Privatanwender zur Arbeitsbeschaffung. Sollte der Bewuchsschutz nicht ausreichen, dann wird einer die Silikone nicht mehr los. Würde ich z.B. ein solches Boot gebraucht kaufen ohne Hinweis vom Verkäufer dass ein Silikonantifouling gestrichen wurde, ich würde das Boot sofort zurück geben, bzw eine Preisminderung je laufenden Botsmeter min. 1200,-€, denn das wären die Wiederherstellungskosten. Wenn der Anwendungsfall passt spricht nichts dagegen. Wir haben z.B. in der Ostsee inzwischen 40 000 km² totes Gewässer wo wir keinen Bewuchs haben, da ist es egal was einer streicht solange er nicht in Kiel - Travemünde oder im Skagerak ist. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 497 mal aufgerufen
  • Avatar von THE1960
    10.04.2018, 12:52
    THE1960 hat auf das Thema Antifouling neu im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hab noch vergessen! Was hällst du von dem AF "Silic one" von Hempel. Grüße
    6 Antwort(en) | 497 mal aufgerufen
  • Avatar von THE1960
    10.04.2018, 12:49
    THE1960 hat auf das Thema Antifouling neu im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    OK, runter muß es sowieso. Vielen Dank erstmal. Super service.
    6 Antwort(en) | 497 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.04.2018, 12:00
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling neu im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, das sieht wirklich eigenartig aus, denn normalerweise haben wir unter den Antifouling oder unter der Grundierung einen Gelcoat. Also zuerst einmal alles runter, dann Bilder und dann können wir die weitere Vorgehensweise vorschlagen. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 497 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.04.2018, 11:49
    Hallo Wolke, da haben wir es mit einer fortgeschrittenen Blasenpest zu tun die von Verkäufern und Foren immer als Osmose beschrieben wird. Da rate ich mal den Beitrag unter http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1514-1-BLASENENTSTEHUNG-ERLÄRUNG-OSMOTISCHER-PROZESSE zu lesen, damit wird verständlich mit was wir es zu tun haben. In diesen Fall ist der Gelcoat ohne wenn und aber fertig. Wir sehen auch nur einen kleinen Anteil der Lunker- Abplatzungen, denn die meisten sind versteckt. Da hilft nur noch, den Gelcoat so weit wie möglich runter schleifen. Wir haben auf den Bilder noch eine türkisfarbige Beschichtung. Diese Farbe hat normalerweise nur International im Micron Extra und im VC17m und die hellgraue Farbe ist meiner Meinung eine Gelschied-Grundierungen bei VC17m eine VCTar2 Grundierung die meist aufgetragen wird. Um also da neu aufzubauen, sollte ein Feuchteprotokoll erstellt werden und die Differenzfeuchte zwischen Über-Unterwasserschiff bestimmt werden. Jede Messung 5 mal, dann Durchschnitt berechnen. Der Differenzwert sollte dann nicht größer als 0,8% sein. Bei dieser alten Dame müssen wir auch die Verhältnismäßigkeit sehen. Ein Fachgerechter Aufbau mit Sandstrahlen, grundieren, laminieren, Spachteln, Grundieren, Antifouling würde je laufenden Bootsmeter ca. 1000,-€ zzgl. Kielsanierung, mehrmaliges Umsetzen und 19% Mwst. kosten. Dafür gibt es dann eine Gewährleistung - nicht Garantie bis zu 7 Jahre auf Nachbesserung. Damit sehe ich hier im Grunde nur die Möglichkeit zu flicken, was die Kosten entsprechend reduziert. Vorgehensweise: Alles was da noch an türkisfarbe ist muss runter, Reste von hellgrauen Gelschield können wir vernachlässigen, aber da ist gründliches schleifen mit 80-100 Körnung angesagt. Wenn das schleifen erledigt ist, muss das Boot gründlich mit technischen Aceton mehrmals gereinigt werden. Die Lunker der Blasenpest müssen sauber sein und werden dann mit einer Feinepoxid-Spachtel siehe http://shop-af.de/contents/de/d42.html verschlossen. Dann schleifen mit 160 Körnung und nochmals mit Acton reinigen. Darauf kalkulieren wir 2 Anstriche mit Relest Marine 340 EP-Guard siehe http://shop-af.de/contents/de/d110.html, Das ist ein zäher - schlagfester 2 K. Reaktionskunststoff. Die Kalkulation nach der Bedarfsmenge für 2 Anstriche. Da aber der Verbrauch je nach Anwendung oder Temperatur unterschiedlich ist, kann auch bei der kalkulierten Bedarfsmenge 3 mal gestrichen werden. Siehe Datenblatt http://wp1079960.server-he.de/BASF/Stetecol.pdf Epoxide härten chemisch, also Geduld denn der Härtungsprozess dauert bis zu 14 Tage je nach Temperatur. Nach der Härtung muss das EP nochmals mit 180-200 Körnung angeschliffen werden, darauf dann 1 mal den Relest Marine 470 Vinyl Primer den wir als Haftvermittler und für die EP-Versiegelung brauchen. Zuletzt dann 1 mal - Wasserpass 2 mal ein Marine 522 LF Antifouling, das müsste dann für mehr als 2 Jahre reichen bis zum nächsten AF-Anstrich. Mit dieser Vorgehensweise gewinnen wir Zeit, wie lange weiß keiner. Normalerweise geben Firmen für einen solchen Beschichtungsaufbau 2 Jahre Gewährleistung, da nun mal Grenzen gesetzt sind. Es kann also nur 2-3 Jahre funktionieren, oder auch wie bei zahlreichen Kunden wo es bereits mehr als 8 Jahre funktioniert, wobei die feuchte im Laminat einen Einfluss hat. So weit mal, also vorbereiten und wenn noch Fragen sind am besten telefonieren unter 0841-9985822 dann muss ich nicht so viel schreiben. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 224 mal aufgerufen
  • Avatar von THE1960
    10.04.2018, 11:04
    THE1960 hat das Thema Antifouling neu im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN erstellt.
    Hallo zusammen, bin noch Bootsneuling (First 260) Das Schiff liegt am Bodensee (Boje) und wird regelmäßig unterwegs sein. Will das Unterwasserschiff neu machen. Im Moment ist von Hempel das Mille NCT drauf (im Moment wohl 2mal übergestrichen). Das soll runter. Großer Nachteil! Wenn man vom schwimmen kommt und irgendwie mit Rumpf oder Ruderblättern in Kontakt kommt ist alles blau. was sich dann auch im schiff fortsetzt. Ich hab mich bissle über "Silic one" schlau gemacht und recht gute Kritiken gesehen und gelesen. Allerdings will ich erstmal das alte Zeug runterkriegen. Bin mir nicht so sicher wie ich da vorgehen soll. Kann auch gar nicht so richtig identifizieren was da unter dem AF ist. Das ist doch kein Gel-Coat. Ich schick mal ein Foto mit. Vielleicht habt ihr ja eine Idee. Beste Grüße
    6 Antwort(en) | 497 mal aufgerufen
  • Avatar von WolkeH
    09.04.2018, 21:00
    Guten Abend! Ich habe im Forum keinen Fall mit einem ähnlichen Schadensbild gefunden, daher versuche ich es mit einer eigenen Anfrage. Das Unterwasserschiff meines H-Bootes ist seit einigen Jahren von den Voreignern regelmäßig mit Antifouling überstrichen worden und war rau und von überstrichenen Pockenansätzen übersät. Beim Schleifen zeigten sich kleine Erhebungen im Primer, unter denen sich ein winziger Hohlraum zwischen Primer (grün/grau) und dem Gelcoat auftat. Das Gelcoat darunter löst sich in ca. 1-3mm großen Löchern. Das Laminat darunter ist fest, mit einem Messer oder Schraubenzieher lässt sich nichts lösen. Eine Feuchtemessung steht noch aus. Das Sandstrahlen des Unterwasserschiffs mit Glasperlen ergab viele dieser kleinen Beschädigungen im Gelcoat, stellenweise ist aber der Primer und das Gelcoat darunter noch intakt. Das Strahlen öffnet alle beschädigten Stellen, das Gelcoat an den Rändern der Löcher ist fest. Zu Beginn habe ich alle Schichten mit dem Sandstrahler entfernt, bin dann aber aus Zeitgründen dazu übergegangen, nur die Beschädigungen freizulegen. Für mich als Laien sieht es aus, als hätte es Lufteinschlüsse zwischen Laminat und Gelcoat gegeben. Das Boot ist vor ca. 40 Jahren von LM/Elvström gebaut worden. Da die Dame nicht mehr die Jüngste ist und noch andere Baustellen hat, würde ich die Sanierung gerne minimal halten. Wenn die Feuchtemessung unauffällig ist, würde ich die intakten Reste des Primers gerne stehen lassen, die Löcher mit Epoxy spachteln, das Unterwasserschiff einmal überschleifen, 470 Vinyl Primer (da ich den alten Primer nicht kenne) und schlussendlich Antifouling Marine 522 auftragen. Kann ich das so machen oder ist das unsinnig? :confused: Wie viele Schichten des Primers sind sinnvoll? (Revier überwiegend Schlei gelegentlich Ostsee) Herzliche Grüße von der Schrei Wolke
    1 Antwort(en) | 224 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.04.2018, 11:24
    ADMIN hat auf das Thema Überstreichen möglich? im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Volker, die meisten Hartantifoulings enthalten PTFE, Silan, Silikone usw. auf dem kein anderes Antifouling haftet. Am ehesten funktionieren da noch für kurze Zeit Weichantifoulings. Da die Wasserliegedauer aber unterbrochen wird, beginnen Weichantifoulings zu schrumpfen und kreiden, was dann zu den Ablösungen dauerhaft führt. In diesen Fall für den Notfall - 1 Saison nochmals mit einen gleichen Weichantifouling überstreichen, was aber nach dem slippen - trocknen wieder abplatzen wird. Im Grunde wurde da vom Voreigner gepfuscht. Da bleibt auf Dauer nur die Beseitigung alles Altschichten und neu aufzubauen. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 246 mal aufgerufen
  • Avatar von VolkerJ
    07.04.2018, 20:49
    Hallo. Das Segelboot stand die letzten 3 Jahre in der Halle. Der Voreigner hat es 2011 mit Hartantifouling versehen danach wurde wohl Selbstpolierendes AF drüber gestrichen. Teilweise ist das Selbstpolierende AF abgeplatz wenn man auf einige Stellen mit einem spitzen Gegenstand drückt platzen diese auch ab. Da ich das Boot dieses Jahr übernommen habe und ich es in eine andere Marina verlegen will, von Lubmin nach Neustadt, würde ich das Unterwasserschiff für diese Saison nochmal Überstreichen wollen. Ist das ratsam und wenn ja welches AF sollte ich nehmen und was sollte ich beachten vor dem überstreichen? Die zweite Baustelle ist die Abgeplatzte Stelle im Bugbereich. Wie sollte ich diese am besten behandeln? Über eine Antwort würde ich mehr sehr freuen. Vielen Dank, Volker
    1 Antwort(en) | 246 mal aufgerufen
  • Avatar von klabautermann
    07.04.2018, 19:31
    Danke für die schnelle Antwort!
    2 Antwort(en) | 244 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    07.04.2018, 18:19
    Das ist realisierbar, Vorsicht aber mit dem Taupunkt. Wenn wir gleich mehrere Schichtstärken auftragen verlängert sich dann die Trockenzeit. Wenn das Boot aber nicht sofort ins Wasser kommt ist das kein Problem. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 244 mal aufgerufen
  • Avatar von klabautermann
    07.04.2018, 17:51
    Hallo, da momentan das Wetter ideal zum streichen ist wollte ich Vinylprimer streichen und dann gleich Antifouling 522 LF. Da es bei den Temperaturen relativ zügig trocknet würde es mir eine zusätzliche weite Anfahrt zum Boot sparen. Kann ich das so machen oder doch besser min 24 Stunden warten? Danke im voraus!
    2 Antwort(en) | 244 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    07.04.2018, 09:24
    ADMIN hat auf das Thema Welche Grundierung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Andreas, eine 2 K. EP-Beschichtung dürfen wir nur dann auftragen, wenn alle 1 K. Beschichtungen vollständig beseitigt wurden. Damit bleibt nur die Möglichkeit, mit 1 K. wieder zu beschichten. Also Marine 470 Vinyl, dann das Antifouling. Im Augenblick bei den Temperaturunterschieden Tag und Nacht unbedingt auf den Taupunkt achten. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 218 mal aufgerufen
  • Avatar von happysailing
    07.04.2018, 07:46
    Hallo Friedrich, Ich habe mein Unterwasserschiff so weit von fast allen alten befreit. Das heisst ca. 2/3 des Gelcoat sind frei aber teilweise noch mit sehr gut haftender Grundierung Relius PVC Vynil Primer , Flecken - Streifenweise vom Abziehen und auch noch kleine teilweise sehr gut haftendes Antifouling max. 1 Schicht Seajet 037. Wie gesagt alles bunt gefleckt. Jetzt die Frage. Kann hier ein 2K Primer als Sperrschicht direkt aufgetragen werden oder darf hier nur 1 Komponentig als Grundaufbau für ein neues Atifouling weiter gearbeitet werden. Leider habe ich kein Foto, versuche aber noch eins rein zu stellen. MfG Andreas
    1 Antwort(en) | 218 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.04.2018, 10:39
    ADMIN hat auf das Thema Welches AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Stefan, die Berechnung ist für ein Motorboot (4,09 x Tiefgang) x 11,64 = m² Segelboot Langkiel (4,09 x Tiefgang) x 11,64 x 0,75 = m² Segelboot Kurzkiel (4,09 x Tiefgang) x 11,64 x 0,50 = m² Da mir die Angaben zur Bootsart und Tiefgang fehlen kann ich das nicht ausrechnen. Die Ergiebigkeit vom Marine 470 Vinyl Primer = ca. 7 m²/ltr. Marine 522 Ecoship Antifouling = ca. 8 m²/ltr. Beim Taupunkt geht es darum, dass die Objekttemperatur weitgehend gleich mit der Umgebungstemperatur sein soll. Besonders im Frühjahr haben wir in den Nachtstunden erhebliche Temperaturabsenkungen, so dass ein Boot entsprechend abkühlt. Wenn jetzt am Vormittag die Lufttemperatur besonders bei Sonneneinstrahlung sehr schnell ansteigt, dann hat das Boot z.B. eine Temperatur von 8°C und die Luft eine Temperatur schnell mal 15-20°C. Damit bildet sich auf der Schiffsoberfläche Kondensfeuchte, darauf haftet dann keine Beschichtung. Viele Skipper übersehen das, dass alte Antifoulinganstriche microporös sind und daher die Feuchte wie ein Schwamm aufnehmen. Wird dann ein solches Antifouling überstrichen, dann bilden sich Blasen die oft für eine osmose gehalten werden oder es kommt zu Abplatzungen. Unter http://shop-af.de/contents/de/d123.html haben wir den Onlineshop-Warenkorb. Da kann jeder die Produktdatenblätter ausdrucken, und auch für die Anwendung wie Mischwanne zum umtopfen, Fellrollen, Rührstab, Schutzbrille, Schutzkleidungg usw. bestellen. Da es für Dich Neuland ist, meine Tel.Nr. 0841-9985822 ich bin ab 11 Uhr Vormittag bis Abends 20 Uhr zu erreichen. Da im Augenblick Hochsaison ist, musst Du es mehrmals versuchen wenn die Leitung belegt ist. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 482 mal aufgerufen
  • Avatar von Steve202
    05.04.2018, 05:49
    Steve202 hat auf das Thema Welches AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, vielen Dank. Kannst Du mir noch sagen wieviel ich jeweils für mein Boot (11,64m x 4,09m ohne Badeplattform) ungefähr benötige und wo ich es bekomme? Was bedeutet Taupunkt? Bin in Sachen Antifouling ein ziemlicher Neuling. Danke. Gruß Stefan
    5 Antwort(en) | 482 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.04.2018, 17:27
    Dass der Wasserpass meist zu hoch angesetzt wird, passiert sehr häufig. Er sollte daher nur um die 2 cm über der Wasserlinie sein. Der Grund ist, Antifouling sind mikroporös, die quellen und schrumpfen, so dass Haarrisse durch das Trocknen entstehen können. Durch das ständige benetzen und trocknen kommt es dann zu Kalkablagerungen und die Wasserlinie verschmutzt dann schneller und muss öfters gereinigt werden. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 216 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.04.2018, 17:19
    ADMIN hat auf das Thema Welches AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Stefan, im Grunde haben wir nur die Möglichkeit sauber anschleifen, was lose ist muss weg, 1 x mit Marine 470 Vinyl streichen, darauf dann 2 Lagen Marine 522 Ecoship. Wenn wir kein Teflon PTFE oder Silikon im Antifouling haben, dann dürfte die nächsten 3 Jahre nichts passieren. Wichtig, Taupunkt beachten, das ist der häuffigste Fehler der gemacht wird, denn da haben wir es immer mit Abplatzungen zu tun. Farbwechsel achten, Primer z.B. rotbraun Antifouling dann schwarz. Schutzhandschuhe und besonders die Schutzbrille ist bei der Verarbeitung ein muss. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 482 mal aufgerufen
  • Avatar von Karlis
    04.04.2018, 15:23
    Hallo, bin neu hier und habe gleiche eine ganz dumme Frage: wir haben uns mit der Höhe des Antifoulings beim Anstrich etwas verschätzt bzgl. der Wasserlinie. Kann es irgendwelche Folgen haben wenn das Antifouling nun auch an einem Teil des eigentlichen Überwasserschiffs klebt, außer dass es schön dumm ausschaut ;) Würde mich über eine kurze Einschätzung freuen, Danke!
    1 Antwort(en) | 216 mal aufgerufen
  • Avatar von Steve202
    04.04.2018, 11:45
    Steve202 hat das Thema Welches AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN erstellt.
    Hallo, ich habe mir vor zwei Jahren ein Boot gekauft welches in der Nähe von Lignano liegt. Jetzt ist ein neues AF nötig, allerdings weiß ich nicht welches bis dato verwendet wurde. Welche Möglichkeiten habe ich ohne das alte Antifouling komplett zu entfernen? Grüße Stefan
    5 Antwort(en) | 482 mal aufgerufen
  • Avatar von thomas_stein
    03.04.2018, 13:33
    thomas_stein hat auf das Thema deutlicher Rost am Heck im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, vielen Dank für die ausführliche Beantwortung. Ich werde mir ein Bild vor Ort vom Schiff machen. Danke und Gruss Thomas
    4 Antwort(en) | 460 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.04.2018, 12:15
    ADMIN hat auf das Thema deutlicher Rost am Heck im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Thomas, bei einer Reinke 90-ziger Baujahr darf ein solcher Zustand nicht sein, Ausnahme da wurde gewaltig gepfuscht. Ein fachgeréchter Systemaufbau hat eine Standzeit von 15 Jahren (Forderung der Industrie) und wird über einen Zeitraum bis 30 Jahre Nachgebessert. Wenn ich lese, 5 x Teerepoxid, dann schlagen bei mir sämtliche Alarmglocken. Bei den 2 K. Teerepoxiden untercheiden wir zwischen TE - aus Steinkohleteer und 2 K.TE - aus Teerölen die Benzo(a)pyrenfrei sind. Die Benzo(a)pyrenfreien TE sind/waren sehr teuer (werden seit 8 Jahren nicht mehr hergestellt) und es wurden daher von Skippern meist aus Kostengründen TE- aus Steinkohleteer verwendet. Das TE hat nur einen geringen Korrosionsschutz und wird normalerweise nur für Dalben, Spundwände, Schleussentore, Bojen verwendet. Wir haben bis 2010 auch TE-Benzo(a)pyrenfrei verkauft, nur da waren max. 2-3 Anstriche für ein Unterwasserschiff erforderlich. Damit das System auch funktioniert, wurde mit einer besonderen 2 K. EP-Zinkstaubbeschichtung grundiert. Darauf erfolgten 2 Lagen TE, dann eine Lage TE-Vinyl und zuletzt das Antifouling. Wie auch immer, nach der Beschreibung bekommst Du eine Dauerbaustelle auch wenn die Sanierung von einer Werft gemacht wurde. Die Werften führen normalerweise Sanierungen nach den Vorgaben der Skipper aus. Da nun mal solche Sanierungen möglichst wenig kosten sollen, kommt es zu solchen Ergebnissen. Das Boot müsste vom Deck bis Kiel neu aufbereitet werden. Grob geschätzt, Materialkosten 3000,-€, Sanstrahlen Über-Unterwasserbereich, mehrmaliges umsetzen mit Korund ca. 5-6000,-. Innensanierung Material ca. 200,-€. Ich schätze, das im Auftrag z.B. bei der Firma Rambeck, oder bei Wrede im Hamburg eine solche Sanierung mit einer 8 Jährigen Garantie nicht unter 20 Mille zzgl.Mwst. zu haben ist. Habe wir es dann noch mit TE aus Steinkohleteer zu tun, dann streicken manche Sandstrahlunternehmen denn bei einen solchen TE sind besondere Schutzvorkehrungen erforderlich. Wurde z.B. das TE von Sikkens, Sigma oder Toplicht gekauft, dann würde ich persönlich ein solches Boot nicht kaufen. Solche TE-Beschichtungen lassen sich auch nicht nachbessern. Benzo(a)pyren siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/benzo(a)pyren.htm. Eine Beschallung ist bei dem Bootsalter normalerweise nicht erforderlich, aber so wie der Spiegel aussieht, wurde da erheblich gepfuscht. Also da muss einer für eine fachgerechte Sanierung bei einer Werft an die 20-25 Mille kalkulieren oder sehr - sehr viel Freizeit. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 460 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.04.2018, 08:40
    ADMIN hat auf das Thema Unterwasserschiff Aufbau im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Da das AF Trikesilphophate enthält siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/tri-o-cresylphosphat.htm bietet es den zur Zeit besten Bewuchsschutz aller Antifoulings. Es hat eine internationale Zulassung, so dass auch rechtlich keine Bedenken bestehen. Wir müssen uns aber auch ehrlich machen, in der Schleimündung im Schlamm haben wir es mit Rankenfußskrebsen zu tun die sich bei Kontakt mit dem Kopf am Unterwasserschiff anzementieren. Daraus entstehen dann die Seepocken und es gibt inzwischen weltweit keinen Schutz mehr, egal was wir streichen. Seepocken werden also immer durch direkten Kontakt wie z.B. Grundberührung, Muringleinen, Fender übertragen. Das Antifouling kann den Seepockenbefall noch reduzieren, aber kommt es zum Kontakt durch Berührung, dann kann es die Seepocken nicht verhindern. In solchen Fällen bleibt nur die Möglichkeit den Standort zu wechseln. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 507 mal aufgerufen
  • Avatar von thomas_stein
    03.04.2018, 07:19
    thomas_stein hat auf das Thema deutlicher Rost am Heck im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, vielen Dank für die schnelle Antwort. Es handelt sich um eine Reinke 10 m aus dem Jahr 89/90. Es wurde 10, 5, 4 und 3 mm Bootsbaustahl DT 37 verwendet. In den letzten Jahren und vor der Erstwässerung wurden folgende Arbeiten durchgeführt: Mich würde interessieren, ob eine Beschallung bei den obigen Eckdaten zwingend angeraten ist oder das Schiff nur mangelnde Wartung der letzten Jahre widerspiegelt. Für uns stellt sich die Frage, ob ein Kauf weiter verfolgt wird und um wieviel Euros der Preis angepasst werden muss. Mir ist schon klar, dass dieses ohne Besichtigung des Objekts nur ca. Daten liefern kann. Gruss von der Ostsee Thomas
    4 Antwort(en) | 460 mal aufgerufen
  • Avatar von Pieper
    02.04.2018, 18:19
    Pieper hat auf das Thema Unterwasserschiff Aufbau im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Super vielen Dank. Passt das Antifouling auch für unseren Liegeplatz in der Schlei in einem Nor (Brackwasser), Wassertiefe ca 1.6m und dann viel Schlamm?
    5 Antwort(en) | 507 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    02.04.2018, 11:06
    ADMIN hat auf das Thema Unterwasserschiff Aufbau im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Einfach mit einer Lage Marine 470 Vinyl grundieren, darauf dann ein selbstabschleifendes Antifouling z.B. Marine 522 LF, das wegen der Kompatibilität eine Vinylträgerkomponente hat. Bei Saisonwasserlieger 1 x, bei Dauerwasserlieger 2 x, den Waserbass immer mit einer Lage zusätzlich streichen wegen der Reinigung. Das reicht je nach Auslastung bei Saisonwasserlieger mehr als 2 Jahre, bzw. bei Dauerwasserlieger mehr als 3 Jahre. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 507 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    02.04.2018, 10:44
    ADMIN hat auf das Thema deutlicher Rost am Heck im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Thomas, bei einer Stahl-Yacht brauche ich mehr Informationen. Z.B. Baujahr, Hersteller, Welcher Stahl-Güteklasse wurde verwendet. Dann muss auch die Verhältnismäßigkeit beurteilt werden, den eine Stahl-Yacht zu sanieren ist vergleichbar mit einen Oldtymer zu restaurieren. Das geht schnell in die tausende nurt an Materialkosten. Was die Korrosionsschäden am Spiegel betrifft, die lassen sich nicht einfach ausbessern, denn da bedarf es einer vollständigen Sanierung. Ist die Yacht bereits älter, dann ist eine Beschallung aus Sicherheitsgründen angesagt. Haben wir es bei dem Boot mit einer Muldenkorrosin zu tun, dann werden nicht nur die Bleche dünner, sondern die Bleche verbiegen sich nicht mehr, sondern brechen, was sehr schnell zum Verlust eines solchen Bootes führt. Da geht es um die Sicherheit. Beginnen wir hier mit einer Sanierung, dann ist strahlen angesagt um die alten Schichten vollständig zu beseitigen. Bei den Bildern ist der Spiegel-Überwasserbereich bereits stark korrodiert, vermutlich sieht es im Unterwasserbereich nicht anders aus. Da der Bereich meist durch zahlreiche Beschichtungen abgedeckt wurde, ist die Korrosion nicht sofort erkennbar. Durch klopfen z.B. mit einen Stahl-Stift lässt sich das hören, wo sich bereits die Beschichtung vom Untergrund gelöst hat und darunter korrodiert ist. Im Grunde müsste dann der ges. Unter-Oberwasserbereich saniert werden. Da wir am Decksbereich anstückeln müssen, muss der i.O. sein, wobei da sich die Frage stellt den ges. Decksbereich gleich mit zu sanieren. Wir haben immer wieder Kunden betreut, die eine Stahl-Yacht sanieren. Ohne Ausnahme ist die Antwort von den Kunden, - "Nie wieder"-, der Arbeitsaufwand wenn es einer selbst macht ist gewaltig. Was die Sanierung in der Bilge betrifft, die ist kein Problem, das lässt sich mit Mullticoat leicht beheben. Wie auch immer, lies einmal die Beschreibung http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1793-GEBRAUCHTBOOTEKAUF-TIPP-S durch, wenn immer noch der Wunsch besteht das Boot zu sanieren, dann bedarf es mehr Angaben, denn mit ein bisschen Farbe ist es nicht getan. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 460 mal aufgerufen
  • Avatar von thomas_stein
    01.04.2018, 23:05
    Hallo, ich bin neu im Forum und möchte eine Frage an die Runde stellen. Mir ist ein Stahlschiff angeboten worden, dass deutliche Rostspuren am Heck, teilweise in der Bilge und auf dem Oberdeck hat. Ich würde gern Eure Meinung dazu hören, ob es möglich ist, diese Stellen zu restaurieren oder die Finger davon zu lassen. Ich habe mittlere Erfahrung mit diesem Werkstoff. Ich freue mich auf Eure Antworten. Gruss Thomas
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  • Avatar von Pieper
    01.04.2018, 13:15
    Pieper hat auf das Thema Unterwasserschiff Aufbau im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Vielen Dank für die schnelle Antwort, Vielleicht noch ein paar Angaben zu meinem Projekt. Ich habe ein Teil ( Kielbereich) des Unterwasserschiffes meines Folkebootes bis auf das Geelcoats abgeschliffen, ich musste ein paar Osmoseschäden angehen. Nun möchte ich diesen wieder aufbauen. Der Rest ist noch mit Mikron WA gestrichen, was da drunter ist, das weis ich leider nicht. Ich wünsch noch schöne Ostertage.
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  • Avatar von ADMIN
    01.04.2018, 12:51
    ADMIN hat auf das Thema Unterwasserschiff Aufbau im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Christian, Epoxidharze können mit vielen Arten von Pigmenten versehen werden. Z.B. die Multicoat-EP sind mit Aluminiumoxid pigmentiert, VCTar2 wird mit Quarzsand pigmentiert, Gelshield wird mit Kalk pigmentiert, oder auch Pigmentierungen mit Felsspat, Eisenglimmer, usw. sind möglich. Daher sollte auch der Anwendungsfall vorher genau beurteilt werden um die Auswahl eines Epoxides zu bestimmen. Z.B. Aluminiumoxid bilden einen sehr guten Korrosionsschutz, reduzieren das altern, erhöhen die Schlagfestigkeit, reduzieren die Rissbildung usw. Da nun mal alle Epoxide nach dem aushärten Antihafteigenschaften haben, ist es zwingend erforderlich vor einen Antifoulinganstrich den passenden Haftvermittler zu streichen. Intershield 300 ist identisch mit Multicoat bzw. RELEST® Protect 347 2K-EP-Multicoat von BASF. Da auch Hempel das gleiche Produkt hat, dürfte der Hersteller BASF sein. Wichtig bei Multicoat ist, dass die empfohlenen Trockenschichtstärken eingehalten werden. Wird zu viel aufgetragen, dann geht das zu Lasten der Elastizität und es kommt zu großflächigen Abplatzungen. Da sollte immer der Anwendugsfall vorher geprüft werden, ob z.B. ein Schlag-Zähes Reinepoxid nicht die bessere Lösung wäre. Darauf ein Primokon, (Naphta-eingedicktes Erdöl) als Haftvermittler halte ich nicht für geeignet. BASF empfiehlt daher auf solchen Multicoat-Beschichtungen als Haftvermittler nur Vinyle, die auch Alterungsbeständig sind und das auskreiden der Epoxide weitgehend verhindern. Daher ist nur ein Antifouling das als Trägerkomponente Vinyl verwendet kompatiebel. Erodierende AF wie z.B. Micron Extra, Micron WA (identisch) passen dann nicht. Da ist dann ein Primokon als Haftgrund erforderlich. Grüße Friedrich
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  • Avatar von Reimund W.
    01.04.2018, 12:35
    Hallo Friedrich, vielen Dank und Frohe Ostern. Wie schon so oft, wieder eine umfassende Antwort und Lösung. Der Motor ist nicht groß und ich habe noch etwas von dem PVC-Vinyl, das ich auch für den Rumpf des Bootes verwende. Habe damit und dem Ecoship immer sehr gute Erfahrung gemacht. Gruß Reimund
    2 Antwort(en) | 705 mal aufgerufen
  • Avatar von Pieper
    01.04.2018, 12:00
    Moin, In dem Film von Yacht TV wird die Dyas mit epoxydharz mit Aluminiumpulveranteilen gestrichen. Kann ich darauf primokon und international 300 streichen? Viele Grüße Carsten
    5 Antwort(en) | 507 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.04.2018, 11:08
    Hallo Reimund, das Antifouling passt, aber auf VCTar2 haftet kein Antifouling. VCTar2 ist eine Quarz-Pikmentierte Epoxid-Beschichtung und erfordert einen Anstrich eines Haftvermittler Marine 4760-Vinyl, da alle Epoxide Antihafteigenschaften nach dem aushärten haben. Also, das VCTar2 mit 180-200 Körnung anschleifen, mit Entfetter reinigen, den Primer Marine 470-Vinyl, dann das Antifouling. Normalerweise ist das VCTar2 eine Grundierung für ein VC17m - PTFE (Teflon)-Antifouling. Das wäre ein Hartantifouling für Trailerboote, kurze Wasserliegezeiten, Geschwindigkeiten ab 20 Knoten. Wenn wir aber einmal Antifoulings mit Teflon verwenden und der Bewuchsschutz ist nicht ausreichend, dann lassen sich solche Antifoulings nur noch sehr schwer beseitigen da darauf kein anderes Antifouling mehr haftet. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 705 mal aufgerufen
  • Avatar von Axel D
    31.03.2018, 06:10
    Hallo Friedrich, danke für Deine Hilfe, werde mir mal Gedanken machen welchen Weg ich nun einschlage. Wünsche frohe Ostern! Grüße Axel.
    6 Antwort(en) | 563 mal aufgerufen
  • Avatar von Reimund W.
    30.03.2018, 22:24
    Hallo, ich habe jetzt einen Elektroflanschmotor (Stahlgehäuse) der Firma Kräutler an mein Segelboot montiert. Dieser Motor kommt standardmäßig mit einer VCTAR-Beschichtung. Welches Antfouling sollte ich nehmen? Einsatz ist vorwiegend am See. Das Boot habe ich mit 522 Ecoship gestrichen. Könnte ich das auch für den Motor nehmen? Danke Reimund
    2 Antwort(en) | 705 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.03.2018, 19:37
    Hallo Axel, Grundsätzlich lohnt sich das nicht. Wenn wir mit einer EP-Beschichtung neu aufbauen, dann wird das EP an den Stellen sehr wahrscheinlich wieder reißen wo wir bereits die Rissbildungen haben. Damit haben wir nichts gewonnen. Wird es richtig gemacht, dann 2 mm abhobeln, 2 Lagen mit 0,2 mm Laminat lamieren, Spachteln, darauf dann 3 Lagen 346/47 oder 2 Lagen RELEST® Marine 340 EP - Guard, darauf einmal 470 Vinyl, dann Antifouling. Wenn wir nur den Gelcoat kräftig anschleifen und alles was 1 K. ist beseitigt wurde, dann 2-3 Lagen RELEST® Marine 340 EP - Guard, dann den Marine 470 Vinyl Primer, dann Antifouling. Der EP-Guard ist sehr zäh und schlagfest und wird meist für die Reparatur von Osmoseschäden verwendet, wäre auch besser wegen seiner Zähigkeit als z.B. ein Gelshield. Wegen der Rissbildung kann aber keiner sagen ob der 340 wieder zu reißen beginnt, das wissen wir nur im nachhinein. Auch wenn wir Risse im Gelcoat haben, dann haben wir darunter ein Isolaminat mit einer hohen Feuchtedichte. Das Laminat ist daher kein Schwamm der sich vollsaugen würde. Probleme bekommen wir bei solchen Booten wenn wir einen Schaum- oder Balsakern haben, Sandwichesbauweise, denn da bekommen wir die Feuchte nicht mehr raus. Was die 200,-€ für abschleifen betrifft, das ist mehr als günstig, und da stellt sich wirklich die Überlegung es mit RELEST® Marine 340 EP - Guard zu versuchen. Ich schätze, wir gewinnen damit ein paar Jahre an Zeit. Wie lange kann keiner sagen, wir haben Kunden da funktionierte es nur 3 Jahre, wir haben auch Kunden da funktioniert es bereits mehr als 8 Jahre und länger. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 563 mal aufgerufen
  • Avatar von Axel D
    30.03.2018, 14:29
    Hallo Friedrich, herzlichen Dank für die schnelle Antwort. Ein bisschen ernüchternd ist deine Einschätzung ja schon aber auch nicht ganz überraschend . Ich habe von einem befreundeten Lackierer das Angebot die Reste der alten Farbe (Blau) bis aufs Gelcoat abzuschleifen ( ca. 200 euro) macht das Sinn ? So würde ich ja auch das von Dir empfohlene Reinigen mit der verdünnten Oxal- Ameisen-Zitronensäure umgehen und könnte dann wie oben beschrieben weitermachen ? Lohnt es sich deiner Meinung nach auch nach dem evt. Abschleifen nicht ein 2-K System aufzubringen ? Z.B. RELEST® Marine 340 EP - Guard HB . Ansonsten werde ich wie von dir oben beschrieben vorgehen. Überwasser wollte ich höchstens ein bisschen Polieren . Beste Grüße Axel
    6 Antwort(en) | 563 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.03.2018, 10:58
    Hallo Axel, bei dem Boot müssen wir die Verhältnismäßigkeit sehen und eine vollständige Sanierung nur beim Unterwasserschiff übersteigt bei weitem den Wert von diesen Boot. Wir haben auf dem Boot noch Anteile von 1 K. Beschichtungen, auf denen keine EP-Beschichtung haften würde. Auch die Rissbildung zeigt, dass wir es bereits mit einer Delamminierung vom Laminat und ISO-Harz zu tun haben. Das Boot wird weich, die Elastizität vom Gelcoat und der Barriere wird überschritten und es entstehen solche Risse. Auch mit weiteren EP-Beschichtungen kann das nur abgedeckt werden. Da das Boot abgebeizt wurde, haben wir sicherlich noch Reste von Basen durch die Beize die vollständig beseitigt werden müssen. Das geschieht am besten mit einer verdünnten Oxal- Ameisen-Zitronensäure, dann gründlich trocknen lassen. Vor dem beschichten wird dan nochmals mit technischen 99,9% Aceton entfettet. Streiche darauf einmal satt mit der Fellrolle den Marine 470 Vinyl-Sealer, der deckt dann die Risse ab, ist auch elastischer als ein Epoxid, hat sogar eine höhere Feuchtedichte als ein Epoxid, aber nicht die mechanische Festigkeit wie ein Epoxid. Lasse den primer ein paar tage trocknen und streiche dann darauf 1 Lage von dem Marine 522 LF. Das müsste dann an die 2 Jahre oder auch länger reichen. Achte auf dem Taupunkt, sonst gibt es Abplatzungen. Diese Vorgehensweise ist für das Boot im Grunde ein Notbehelf, so wie wir einen alten Autoreifen flicken, entspricht aber der Verhältnismäßigkeit, so dass sich das Boot noch einige Jahre mit geringen Aufwand nutzen lässt. Frage, soll der Überwasserbereich auch noch beschichtet werden, denn das ist auf den Bildern nicht klar zu erkennen. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 563 mal aufgerufen
  • Avatar von Axel D
    30.03.2018, 10:28
    Guten Tag, Ich brauche dringend Rat beim Aufbau eines neuen Unterwasseranstriches. ich habe eine 20 Jahre alte RYDS 485 übernommen. Das Boot soll künftig den Sommer über in der Ostsee ( Kleiner Belt ) liegen und den Winter auf einem Trailer im heimischen Garten stehen. Ich habe das Boot im folgend beschriebenen Zustand erworben: Das alte Antifouling ist weitgehend abgebeizt worden. Das Gelcoat darunter ist größtenteils intakt. An einigen Stellen sind Haarrisse vorhanden, auch wurden andere Stellen anscheinend schon instandgesetzt ( Spachtel oder Epoxid - Harz ? ) und besonders im vorderem Bereich wurde ziemlich grob geschliffen ( deutliche Schleifspuren im Gelcoat ). Ich wollte Antifouling Marine 522 AF verwenden. Welche weiteren Vorarbeiten / Produkte würden sie mir empfehlen? Habe hoffentlich aussagekräftige Fotos angehängt. Beste Grüße Axel
    6 Antwort(en) | 563 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.03.2018, 18:59
    Hallo Joe, das sieht sauber aus bei einen Boot mit 45 Jahren. Wenn wir hohe Feuchteanteile im Laminat haben dann macht es keinen Sinn von Außen dicht zu machen. Da stellt sich die Überlegung besser nichts zu machen und die Bilge so weit wie möglich trocken zu halten. Haben wir hohe Feuchteanteile, dann wird alles was wir streichen wieder abplatzen, oder es kommt unter der Beschichtung wenn wir dicht machen zu Feuchteansammlung was eher schaden würde. Haben wir die Möglichkeit nach dem Segeln die Bilge trocken zu halten, dann genügt ein einfaches Alcydharzöl z.B. von Owatrol das härtet und einen Feuchteausgleich ermöglicht, oder ein dünner Anstrich mit einer Alcydharz-Farbe wegen der Optik. Wenn das Boot auf dem Kiel gestellt wird und der Boden gibt nicht nach, dann würde ich mir wegen den Kiel auch in den nächsten 10 Jahren wenig Gedanken machen. Wenn aber das Unterwasserschiff nachgibt, dann hat sich das Laminat bereits vom Harz getrennt und da ist eine Reparatur nicht mehr möglich. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 256 mal aufgerufen
  • Avatar von Joe_Due
    27.03.2018, 11:54
    Hallo Friedrich, liebes Forum, wir hatten bereits am WE geschrieben. Die Überarbeitung der Bilge steht an. Der Bilgeinhalt am tiefsten Punkt beträgt ca 3-5 Liter. Dort, am tiefsten Punkt laufen alle Wasser aus Ankerkasten, Kondenswasser, Motorraum zusammen. Es stand immer etwas Wasser in der Bilge. Ich plan(t)e, nur hier, also in der Bootsmitte den Anstrich zu erneuern. Nicht jedoch die Zuwegung aus Motorraum und/oder Vorschiff. Es ist für mich nicht erkennbar, ob und wie hier schonmal nachgearbeitet wurde. Du hattest mir die Beschichtung mit Chlorkautschuk-Lack nahegelgt. Zunächst habe ich den Bereich nun trocken gelegt, entfettet (GFK-Reiniger, Aceton) und angeschliffen. Nachdem ich nun auch das Umfeld nochmal näher betrachte, muß ich wohl auch die Zuwegungen streichen. Übrigens ist der Kiel so einlaminiert, sodaß keinerlei mechanische Befestigungen zu sehen sind?! Das Bild zeigt nun den aktuellen Stand. Unten im Sockel der Bilge befindet sich eine nicht definierbare Schicht, die ich wohl oder übel noch abtragen muß. Nach oben hin erkennbar fest haftender alter Anstrich. Oben dann die Reste der alten roten Farbe. Leider stelle ich punktuell fest, dass sich GFK-Lagen beim Klopfen anders anhören, sich offensichtlich abgelöst haben und Wasser eingedrungen ist. Für mich stellen sich nun zwei Fragen: Wie gehe ich - dem Alter des Bootes angemessen - mit den GFK-Ablösungen in dem Bereich um? Bleibt es (je nach Ansatz aus der ersten Frage) bei der einfachen Verwendung des Chlorlutschuck-Lackes oder muß ich nun umstellen? Danke für eine Bewertung, Joe
    1 Antwort(en) | 256 mal aufgerufen
  • Avatar von Musikanto
    27.03.2018, 11:11
    Ich danke dir.
    4 Antwort(en) | 546 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.03.2018, 10:00
    ADMIN hat auf das Thema AF Micron-EU - Marine AF Ecoship im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Klaus, die meisten Skipper machen den Fehler und setzen den Wasserpass zu hoch. In der Regel reichen da max. 1-2 cm. Antifoulings haben die Eigenschaft dass die microporös sind. Wenn der Wasserpass nass ist dann quillt das Antifouling, wenn er aber trocken wird dann schrumpft das Antifouling und es werden auch keine Biozide freigesetzt. Damit verliert der Bewuchsschutz am Wasserpass nun mal seine Wirkung und wenn es zu Schichtstärkenanreicherungen kommt entstehen Haarrisse in der Beschichtung, egal was wir streichen. Auf Grund der Verschmutzung in den meisten Marinas kann natürlich der Bewuchs auch Schmutz durch Antrocknung verfestigen. Es ist also erforderlich, den Wasserpass zwischendurch mal zu reinigen damit wieder frische Biozide frei gesetzt werden. Die Reinigung erfolgt am besten mit einen harten Schwamm, z.B. ein Mückenschwamm fürs Auto. Dabei wird immer ein wenig Antifouling von der Oberfläche abgerubbelt, so dass der Bewuchsschutz aktiviert wird, daher für den Wasserpass einen zusätzlichen Anstrich auf ca. 10 cm Breite. Wenn also der Bewuchschutz aufgetragen wird, dann sollte beim ersten mal das ges. Unterwasserschiff einschl. Wasserpass mit 180 Körnung mit der Hand angeschliffen werden, dann erfolgt ein Anstrich "dünn" mit dem Marine 470 Vinyl und eine Anstrich- Wasserpass 1 zusätzlicher Anstrich mit Marine 522 LF oder Ecoship. Beim zweiten Anstrich beim Wasserpass ist ein anschleifen nicht mehr erforderlich. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 546 mal aufgerufen
  • Avatar von Musikanto
    26.03.2018, 19:10
    Hallo Friedrich du schreibst: Da der Wasserpass immer verschmutzt in den Marinas, streichen wir den zusätzlich auf eine Breite von ca. 10 cm, da beim reinigen immer etwas Antifouling abgerubbelt wird. Auch bei uns in der Ostsee ist das so und mein Wasserpass sah im Herbst alles andere als schön aus. Wie muss ich mir das vorstellen? Den Wasserpass anschleifen, Sealer drauf und dann Ecoship? lG Klaus
    4 Antwort(en) | 546 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.03.2018, 17:29
    Hallo, im Produktdatenblatt wird bei allen Produkten immer die Dichte angegeben. Z.B. bei Protect 346/47 ist die Dichte 1,3 Damit ist ein Liter - 1000 cm³ = gleich 1,3 kg, oder 0,69 Liter gleich 1,0 kg Ein 20 Liter Gebinde hat daher 20,0 Ltr. x 1,3 Dichte = 26,0 kg Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 270 mal aufgerufen
  • Avatar von Rostschutz
    26.03.2018, 16:35
    Hallo, wie berechne ich die Ergiebigkeit von RELEST® MARINE PROTECT 346/347 2K-EP? Die Gebindeangaben sind in Liter (20 l), die Angaben zur Ergiebigkeit in Kilogramm (qm/kg). Es wäre hilfreich zu wissen, wie schwer das 20 l Gebinde ist oder die Ergiebigkeit in einer qm/l Angabe zu bekommen. Danke
    1 Antwort(en) | 270 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.03.2018, 10:58
    Der Primer sollte immer möglichst dünn aufgetragen werden, auch wenn er nicht 100% von der Farbgebung deckend ist. Es sollte auf keinen Fall mehrmals überrollt werden, denn der Primer soll ja den Untergrund anlösen und sich verbinden. Wird mehrmals überrollt, dann besteht die Gefahr, dass einer mit der Fellrolle den Primer mit dem Untergrund ablöst. Die Gefahr bei solchen Temperaturen ist immer der Taupunkt. Der Kiel z.B. kühlt in den Nachtstunden z.B. auf 5°C ab, in den Vormittagsstunden haben wir eine Lufttemperatur von 10°C, dann bildet sich Kondensfeuchte auf dem Kiel und es streicht einer einen nassen Untergrund. Das kann egal was wir streichen, nicht funktionieren, daher besser warten oder am Nachmittag streichen wenn sich Objekt und Lufttemperatur angeglichen haben. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 425 mal aufgerufen
  • Avatar von FF2000
    26.03.2018, 10:21
    Hallo, ich habe gestern am Nachmittag den Vinyl-Primer gestrichen. Die Temperatur war anfänglich 10-12 Grad, später dann 8-9 Grad. Fertig war ich gegen 18 Uhr, da war der Kiel immer noch glänzend, da der ja viel kälter ist. Ich hoffe, dass die Farbe dort trotzdem gut hält? An einigen Stellen konnte ich den Primer nicht deckend auftragen. Bei mehrmaligem Rollen an der gleichen Stelle hat er sich dann wider angelöst. Sollte ich die Stellen wo der Untergrund durchschimmert nochmals mit Primer überstreichen? Vielen Dank!
    3 Antwort(en) | 425 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    22.03.2018, 08:47
    ADMIN hat auf das Thema AF Micron-EU - Marine AF Ecoship im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Herwig, das Micron WA ehemalige Micron Extra - identisch ist ein erodierendes Antifouling das immer als selbstabschleifend angeboten wird. Unsere Erfahrung in der Adria, es ist kein schlechtes Antifouling, es reicht bei 3 Anstrichen 1 - 1,5 Jahre. Das Problem ist, dass es nach einigen Jahren zu Schichtstärkenanreicherungen kommt und es beginnt abzuplatzen. Wenn auf ein SPC-Antifouling umgestellt wird, dann sauber anschleifen, was lose ist muss weg, Übergänge dann verschleifen, darauf 1 x Marine 470 Vinyl Farbe rotbraun, darauf 2 x Marine 522 Ecoship Fabe schwarz, das reicht dann nach unseren Erfahrungen in der Adria 3 Jahre. Da der Wasserpass immer verschmutzt in den Marinas, streichen wir den zusätzlich auf eine Breite von ca. 10 cm, da beim reinigen immer etwas Antifouling abgerubbelt wird. Wird ein Teakdeck z.B. mit dem Olassy UV-Primer jede Jahr eingelassen, geht einfach und schnell, dann behält das Teak auch in der Adria über viele Jahre seine natürliche hellbraune Farbe und überlebt auch eine Bavaria. Olassy ist ein UV-Schutz und wird auch für den Brückenbau verwendet. Teakdecks gehen aufgrund der UV-Strahlung kaputt. Die UV-Strahlung zerstört die natürlichen Schutzstoffe im Teak, das Teak wird porös und nimmt Wasser auf. Das ist gut zu erkennen wenn es regnet, dann werden die grauen Teakdecks schwarz und beginnen nach einigen Jahren von Innen heraus zu verrotten. Da das Teak quillt und schrumpft, beginnen auch die Fugen die mit PU gefüllt sind zu reissen. Das lässt sich über Jahrzehnte mit dem UV-Schutz vermeiden. Es handelt sich dabei um ein Alcydharzöl (wasserverdünnbar), sieht aus wie dünne Magermilch, mit Zinkanteilen für den UV-Schutz, und selbsthärtend. Das Alcyd ist wasserabweisend, das Wasser oder Seewasser perlt ab und das Teak bleibt geschützt. Auch wenn das Teak bereits grau wurde, macht es Sinn jedes Jahr es mit einen Schwamm oder einer Fellrolle bis zur Sättigung einzulassen. Was auf der Oberfläche nicht mehr aufgenommen wird einfach mit dem Lappen abwischen damit es keine glänzenden Stellen gibt. Olassy schmiert nicht, kein Ölfilm, keine Probleme bei Hautkontakt. Das Produkt wird zunehmend auch bei den Holzhäusern in Bayern verwendet, damit die nicht mehr vergrauen und die natürliche Farbe vom Fichtenholz behalten. Olassy ist ein reines Industrieprodukt und noch sehr preiswert. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 546 mal aufgerufen
  • Avatar von scarabeus
    21.03.2018, 21:20
    Hallo Friedrich,. zuallererst, Vielen Dank für deine interessanten Antworten auf viele Fragen die Bootsbesitzer manchmal plagen. Auch ich habe da so ein kleines Problem worauf ich noch keine Antwort gefunden habe. Auf meiner Bavaria ist Micron WA bzw Micron EU appliziert, ich möchte heuer AF Exoship draufgeben. Muß ich das bestehende AF komplett entfernen, oder kann man da einfach drüberbeschichten? Mein Teakdeck ist jetzt 2 Jahre alt und wie in der Adria üblich bereits grau. Was wäre deiner Meinung nach für die Erhaltung jetzt zu tun? Im voraus vielen Dank für die geschätzten Antwortn. Herwig
    4 Antwort(en) | 546 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    21.03.2018, 17:37
    Wenn bereits alles sauber geschliffen wurde und wir noch Antifouling auf dem Schiff haben, dann kommt es darauf an welches Antifouling verarbeitet wurde. Haben wir ein Weichantifouling das stark kreidet, wenn mit der Hand darüber gerieben wird und es färbt ab, dann reicht es nicht da Weichantifouling nach Trockenphasen Ihre Funktion verlieren. Da wird mit Primer Marine 470 einmal überschichtet, dann das Antifouling. Ist es ein SPC was wir nicht wissen, dann würde es noch bis zum Herbst mit Bewuchs reichen. Ist es ein Hartantifouling und der Bewuchsdruck ist gering, dann wird es reichen. Ist es ein Hartantifouling und wenn wir mit dem Handballen darüber reiben und es bildet sich eine speckige - glänzende Oberfläche, dann haben wir es mit PTFE zu tun und darauf haftet nichts. Haben wir eine raue Oberfläche wie Schleifpapier mit 180 bis 200 Körnung, dann haben wir ein erodierendes Antifouling, dann auch einmal Primer dann Antifouling. Entweder wir testen, oder können es eingrenzen was es ist, oder es ist ein Lotteriespiel. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 452 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    21.03.2018, 17:25
    Hallo, 2 komp. Spachtelungen härten auch wenn die überstrichen wurden. Wenn bei 10°C gestrichen wird, dann ist die Oberfläche nach 1-2 Stunden Handtrocken, das gleiche gilt für das Antifouling. Das Antifouling vor dem streichen auf Zimmertemperatur bringen, damit es nicht über Nacht abkühlt. Wenn der Anstrich verarbeitet wurde, und er ist Handtrocken, dann haben wir mit einer Temperaturabsenkung kein Problem. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 425 mal aufgerufen
  • Avatar von FF2000
    21.03.2018, 09:53
    Hallo, ich habe mein Unterwasserschiff von altem Antifouling befreit und muss jetzt den Vinyl-Primer und das Antifouling streichen. Es muss auch noch gespachtelt werden und am Kiel mit 251-Primer ausgebessert werden. Der Krantermin steht bereits fest, dann kommen alle Schiffe gemeinsam ins Wasser. Laut Wetterbericht bleibt es kalt mit Temperaturen von max. 10°C. Ist bei diesen Temperaturen eine vernünftige Verarbeitung der Farbe möglich? Wegen dem Taupunkt kann ich ja erst am Nachmittag streichen und die Nächte sind ja noch sehr kalt. Vielen Dank!
    3 Antwort(en) | 425 mal aufgerufen
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