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  • Avatar von anti34
    19.09.2017, 16:08
    Ich liege in Rostock in der Oberwarnow, das Wasser ist also schon brackig. Ich habe jetzt Micron Extra von International drauf und bin überhaupt nicht zufrieden. Obwohl ich jedes Jahr streiche habe ich im Frühjahr Algen(grüner Schleim) und im Sommer starken Pockenbefall! Welches Antifouling soll ich nehmen??? kann ich das dann direkt auf das Micron Extra streichen, oder muss es runter oder Primer drauf?? Danke
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  • Avatar von Kuergen
    09.09.2017, 11:43
    Kuergen hat auf das Thema Reparatur Unterwasserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Vielen Dank für die schnelle Antwort, ausführen werde ich die Arbeiten eh nach Saisonabschluss oder vor Saisonbeginn. Gruß Jürgen
    2 Antwort(en) | 127 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.09.2017, 10:34
    ADMIN hat auf das Thema Reparatur Unterwasserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, das ist richtig ärgerlich, lässt sich aber reparieren. Den Gelcoat gründlich anschleifen mit 160 Körnung, so dass ein Teil der Kratzer im Gelcoat verschwindet. Dann wieder mit dem Entfetter reinigen, die noch sichtbaren mechanischen Schäden mit einer 2 Komp. EP Feinspachtel spachteln, schleifen. Dann den Wasserpass bestimmen und darauf nur 3 Lagen (nicht mehr) von RELEST® Protect 347 2K-EP-Multicoat siehe Datenblatt http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I347-Farbton Online-Shop http://shop-af.de/contents/de/d110.html Wenn was übrig bleibt dann entsorgen, denn das Risiko zu großer Schichtstärken ist immer, dass Epoxide reissen was dann zu Abplatzungen führen kann. Wir haben also mit 2 Lagen bereits die max Feuchtedichte, die im Grunde mit noch so vielen Anstrichen nicht mehr erhöht werden kann. Das Mulricoat hat sehr großzügige Überschichtungsintervalle, - bis zu 90 Tage ohne Zwischenschliff, so dass die Arbeiten in Ruhe und mehrmaligen versetzen des Bootes ausgeführt werden können. Bevor ein Antifouling aufgetragen werden kann, sollte das Multicoat weitere 4 Wochen ruhen, da alle Epoxide egal welcher Hersteller 4 Wochen nachhärten. Überschichten wir mit dem Primer sofort, dann können Abplatzungen entstehen. Dann leicht mit der Hand anschleifen, 1 mal dünn den Marine 470 Vinyl Primer rotbraun, dann das Marine 522 Ecoship in schwarz. Weitere osmotische Schäden wenn das Boot nicht durchfeuchtet ist sind nicht zu befürchten. Grundsätzlich können wir mit einfachen Mitteln nicht den original Zustand wierder herstellen, aber mit der Anwendung gewinnen wir einige Jahre an Zeit und es kann mit Multicoat oder kleinere mechanische Schäden mit dem Marine 470 Vinyl nachgebessert werden. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 127 mal aufgerufen
  • Avatar von Kuergen
    09.09.2017, 09:58
    Hallo, noch in diesem Frühjahr habe ich das Antifouling auf den schon 15 Jahre alten Rumpf komplett neu aufgebaut. Der Rumpf war wirklich makellos und geglänzt wie... Aufbau nach abwaschen mit Aceton mit 2x Marine 470 PVC Sealer danach AF Marine 522 Ecoship white. Nach einem Sturm und Strandung sieht das UW Schiff zum Teil so aus . Es sind wenige Stellen bis aufs Laminat beschädigt, meistens ziemlich tiefe Kratzer im Gelcoat. Wie gehe ich am besten vor?? Das Boot - eine 2500 Maxum liegt ca. ein halbes Jahr im Wasser, einem Seitenarm vom Rhein. Vielen Dank im voraus.
    2 Antwort(en) | 127 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.09.2017, 22:25
    ADMIN hat auf das Thema Neues Antifouling für die Maas im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Siehe Onlineshop http://shop-af.de/contents/de/d126_MOTORSPORT-TRAILERBOTE.html Alle Antifoulings haben eine Standzeit von 60 Monaten. Das ergibt bei 2 Anstrichen eine Bewuchsschutzdauer von mehr als 3 Jahren. Der Verbrauch wird aber auch bestimmt durch die Auslastung, Geschwindigkeit, Wassertempertur die den AF-Verbrauch erhöhen kann. Bei Mai bis Oktober würde ich auf keinen Fall zu weiß oder grau raten, denn da haben wir es mit Titanoxiden im AF zu tun. Die Farbe weiß hat ein anderes Quellverhalten und damit kann es bei langen Trockenzeiten zu Haarrissen kommen. Da wir nur eine geringe Wasserliegedauer haben, rate ich nur zu einen AF-Anstrich um unnötige Schichtstärken zu vermeiden. Gruß Friedrich
    5 Antwort(en) | 206 mal aufgerufen
  • Avatar von futzi007
    03.09.2017, 19:53
    Ich find das 470 nicht im Shop. Wie lange hält es und gibt es es auch in Weiß? Warum hält helleres Af nicht bei langen Standzeiten auf dem Trailer? Geplant ist von Mai bis Oktober Maas, danach Carport. Gruß Werner
    5 Antwort(en) | 206 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.09.2017, 16:44
    ADMIN hat auf das Thema Neues Antifouling für die Maas im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Vorgehnsweise, Gelcoat leicht mit der Hand 180 - 200 Körnung anschleifen. Dann mit einen Entfetter gründlich entfetten, um die Paraffine aus dem Gelcoat zu entfernen. Vor dem streichen Taupunkt beachten sonst gibt es Abplatzungen. Einen dünnen Anstrich mit Marine 470 Vinyl als Versiegelungs-und Haftgrund. Darauf dann 1 - 2 Lagen Marine 470 Ecoship. Der Z wird genauso behandelt. Für ein graues Antifouling kann weißes Antifouling verwendet werden, in dem bei 2 Liter je nach Graustufe 0,1 - 0,3 Liter schwarzes Antifouling zugefügt wird und mit der Bohrmaschine, Rührstab aufrühren und umtopfen. Grundätzlich haben helle Antifoulings einen geringeren Bewuchsschutz als z.B. schwarze oder rotbraune Antifoulings. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 206 mal aufgerufen
  • Avatar von futzi007
    03.09.2017, 15:12
    Welches Af und welche Vorarbeit würdest du denn Empfehlen?
    5 Antwort(en) | 206 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.09.2017, 01:15
    ADMIN hat auf das Thema Neues Antifouling für die Maas im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Bei grauen Antifouling kann ich keine Lösung anbieten. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 206 mal aufgerufen
  • Avatar von futzi007
    02.09.2017, 19:26
    Hallo zusammen, Ich fahre eine 22 Jahre alte Larson 174. Die bisher kein Antifoulng gesehen hat. Diesesmal haben wir eine ganze Sasion in Belgien gewässert. Das Unterwasserschiff sieht grausam aus und wird mir noch viel Arbeit machen. Welches Antifouling könnt ihr mir empfehlen, gibt es auch etwas für meinen Z-Antrieb VP? Hab einiges an Angst mit dem Schleifer an das Boot zu gehen! Wie weit muss geschliffen werden, wie oft Primer? Ich suche nach einem grauen Antifouling da das nicht so auffällt. Wäre für jede Hilfe Dankbar! Gruß Werner
    5 Antwort(en) | 206 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.08.2017, 18:20
    ADMIN hat auf das Thema Nochmal Antifouling für GFK im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Volker, grundsätzlich richtig, nur würde ich die kleinen Krater vorher erst einmal sehen, denn bei einen fachgerechten Beschichtungsaufbau beim Antifouling gibt es keine Krater durch Erosion. Ein paar Bilder um die Vorgehensweise besser zu beurteilen wären da hilfreich. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 107 mal aufgerufen
  • Avatar von wadenbeisser
    30.08.2017, 14:36
    Hallo, Mein Problem: Habe bis jetzt 5 x (jedes Jahr 1 x) neues Antifouling aufgetragen Mikron EU, 2,5 Liter für Dehler 37. Wollte jetzt die kleinen Krater, verteilt über gesamtes Unterwasserschiff (wegen Erosion des Antifoulings) mit feinem Schleifpapier, nass von Hand "glätten". Nach den Hinweisen im Forum ist die Empfehlung: - säubern - Primer - neues Antifouling Habe ich das so richtig verstanden? Würde mich über eine Antwort sehr freuen. Herzliche Grüße Volker
    1 Antwort(en) | 107 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    16.08.2017, 15:56
    Das ist richtig, nur Weichantifoulings sind nicht tragfähig. Daher weitgehend entfernen, saubermachen, mit 180-200 Körnung leicht mit der Hand schleifen, den Marine 470 1x dünn streichen, dann das Antifouling, da reicht ein Anstrich mit der Rolle. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 983 mal aufgerufen
  • Avatar von schmittek
    15.08.2017, 19:24
    Hallo nochmal, in der Produktbeschreibung vom PVC Vinyl Primer steht, dass man diesen auch auf eine vorhandene tragfähige Antifoulingschicht aufbringen kann. Ist das so weit richtig?
    7 Antwort(en) | 983 mal aufgerufen
  • Avatar von amfromch
    13.08.2017, 22:43
    Hallo. Ich muss meinen GFK-Gleiter überholen und den Rumpf versiegeln. Es geht um ca. 7 m2 die behandelt werden müssen. Den oberen Aufbau habe ich vor Jahren bereits gemacht, jetzt ist der Unterwasser-Bereich dran. Der Rumpf hat kein Gelcoat, es handelt sich um ein Boot von 1996. Osmose ist nicht vorhanden, da es ein Trailer-Boot ist, das nur teilweise an den Wochenenden im Wasser ist und sonst einen überdachten Trockenplatz hat. Der Plan ist, den Rumpf von alter Farbe zu befreien und schadhafte Stellen ggf. mit Laminat zu reparieren. Danach wird entfettet und mehrfach (5-7 Schichten) Grundiert mit 2k-Epoxyd. Darauf kommen dann 4-5 Anstriche PUR-Lack weiss. Welches Produkt soll ich zum entfetten bestellen? Artikel und Menge? Welches Produkt für den 2K-Epoxyd Schutzanstrich? Artikel und Menge? PUR-Lack 2K in weiss zum streichen (rollen?) Artikel und Menge? Was muss ich beachten? Vielen Dank und beste Grüsse, Armin
    0 Antwort(en) | 158 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.08.2017, 15:06
    Epoxidharz + bessere mechanische Eigenschaften + sehr gute Chemikalienbeständigkeit + ausgezeichnete Klebeeigenschaften auf verschiedenen Untergründen (Holz, Metall) + sehr gute Faserhaftung + geringe Geruchsbelästigung (enthält keine Lösemittel), für den Innenbreich geeigneter + kaum Schwund bei der Verarbeitung, deshalb sehr gut für Formbauteile geeignet + sehr gute Tränkungseigenschaften bei Glasfilamentgewebe, Aramidgewebe und Carbongewebe + schließt Osmoseschäden aus (Bootsbau und Sanierung) - die Härterzugabe ist beim Mischen sehr genau einzuhalten - teurer als Polyesterharz Anwendung Epoxidharz ist ein vielseitiger Klebstoff, der zum Beispiel im Bootsbau, im Haushalt und beim Modellbau eingesetzt wird. In Verbindung mit Glasfaser, Kohlenstofffaser und Aramidfaser beim Bau von modernen Segelflugzeugen, aber auch zunehmend bei großen Passagierflugzeugen, wird es als Faserverbundkunststoff eingesetzt. Zur Produktion von Steinteppichen, als Gießharz zur Herstellung von Bauteilen im Gussverfahren, für Industriefußböden, Betonbeschichtungen und Betonreparaturen wird es ebenfalls verwendet. Die Herstellung von Faserverbundbauteilen, unter anderem für Luft- und Raumfahrt, für den Motorsport und für den Yachtbau, häufig auch im Handlaminierverfahren, ist ein weiteres Anwendungsgebiet. Eingesetzt wird das Epoxidharz auch als Korrosionsschutz (Stahlkonstruktionen), bei der Sanierung von Rohren (etwa von Trinkwasserleitungen, Fußbodenheizungen) und bei der Abdichtung von Terrarien, es ist ausgehärtet ungiftig. Beim Vergießen von elektrischen Bauteilen zwecks Isolation und Korrosionsschutz, sowie als Leiterplattenmaterial (Trägermaterial) von elektronischen Schaltungen wird es auch genutzt. In der Kunst und bei der Plastination wird es ebenfalls eingesetzt. Polyesterharz + leichter zu verarbeiten + Härterzugabe zwischen 1,0 und 2,5%, Steuerung der Reaktionszeit möglich (Datenblätter beachten) + günstigerer Preis - starke Geruchsbildung bei der Aushärtung (enthält Styrol) - geringere mechanische Eigenschaften - geringere Klebeigenschaften auf festen Untergründen Anwendung Polyesterharz wird zur Herstellung von Tanks, Booten, Karosserie- und Industriebauteilen verwendet. Es wird beim Bau von Pools und Teichen und zur Bauwerksabdichtung eingesetzt.
    0 Antwort(en) | 215 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.08.2017, 15:00
    ADMIN hat das Thema Was sind VOC? im Forum GEWUSST WIE..............? erstellt.
    VOC = Volatile Organic Compounds, zu deutsch flüchtige organische Verbindungen, gehören mit Stickoxiden zu den Ozon-Vorläufersubstanzen. Das bedeutet, unter Einwirkung von Sonnenlicht unterstützen sie die Entstehung von bodennahem Ozon. Dies ist eine Schlüsselkomponente des so genannten Sommersmog. Hohe Ozonwerte sind für Menschen, Tiere und Pflanzenwelt schädlich. Beim Menschen kommt es zu Reizungen der Augen und Schleimhäute. Zudem werden die Atmungs- sowie die sportliche Leistungsfähigkeit vermindert. Neben dem Straßenverkehr sind vor allem Feuerungsanlagen der Industrie und Kraftwerke Hauptquellen der Ozon-Vorläufersubstanz Stickoxid (NOx). Die flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) werden sowohl auf natürlichem Weg freigesetzt, etwa durch die Methanproduktion von Wäldern, als auch durch die Verwendung von Lösemitteln, zum Beispiel in Lacken und Farben. Die bisherigen Verordnungen: - Wozu dienen sie? Die Vermeidung von Sommersmog beschäftigt europäische Gremien und Regierungen schon seit Jahrzehnten. Sommersmog entsteht vor allem durch die Verbindung von Stickoxiden, VOC (siehe oben) und Sonneneinstrahlung. Nach Angaben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit konnte der Ausstoß so genannter Ozon- Vorläufersubstanzen in Europa seit 1990 bereits halbiert werden. Dies ist vor allem auf die ersten internationalen Richtlinien und nationalen Gesetze zurückzuführen. Denn in der Folge wurde der 3- Wege-Katalysator eingeführt, in Abluftreinigungsanlagen investiert und auf lösemittelreduzierte Produkte umgestellt, wo dies durch konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit problemlos möglich war – also bei der anlagenbezogenen Verarbeitung. Was bezweckt die neue ChemVOCFarbV? Die in 2004 verabschiedete EURichtlinie2004/42/EG bezieht sich erstmals auf die handwerkliche Verarbeitung von VOC-haltigen Produkten. So will das Europäische Parlament die VOC-Emissionen bis 2010 um weitere 30 Prozent verringern. Im Oktober 2004 stimmte der Bundesrat dem Antrag zu, die Verordnung in deutsches Recht umzusetzen. Seit Dezemberm 2004 ist sie unter der Bezeichnung ChemVOCFarbV (Lösemittelhaltige Farben- und Lack-Verordnung) rechtsverbindlich für »Farben und Lacke zur Beschichtung von Bauwerken, ihren Bauteilenund dekorativen Bauelementen sowie Produkten zur Fahrzeugreparaturlackierung«.Alle Veränderungen werden laut Verordnung in zwei Abschnitten verlaufen: Ab 01.01.2007 gelten mzunächst vorläufige Grenzwerte. Diese setzte das europäische Parlament nach intensiver Beratung und Diskussion mit der Industrie auf einem Niveau fest, das für den Verarbeiter keine gravierenden Einschränkungen der gewohnten Produktqualität zur Folge haben wird. Ab 01.01.2010 werden die Grenzwerte um durchschnittlich 10 bis 30 Prozent verschärft. Dies gilt zwar innerhalb der Lackindustrie als einzigartige Herausforderung, wird aber als grundsätzlich realistisch eingeschätzt. Zumal der verabschiedete gesetzliche Rahmen bedeutet: Die Lack- sowie die Rohstoff- und Bindemittelindustrie erhalten ausreichend Zeit für intensive Forschungen und Entwicklungen und gleichzeitig ausreichend Flexibilität für die Umsetzung der Verordnung. Die VOC-Verordnung gliedert die wichtigsten Bautenanstrichmittel in zwölf Produktkategorien, nochmals unterteilt in die Typen Wb (Wasserbasis) und Lb (Lösemittelbasis). Die Übersicht (siehe Tabelle) zeigt die jeweiligen Grenzwerte für das »in den Verkehr bringen« – das Bereitstellen der Farben und Lacke für Dritte – ab 01.01.2007 bzw. ab 01.01.2010. Für beide Phasen gibt es eine Übergangsfrist von jeweils einem Jahr, die den Abverkauf der Ware ermöglicht, die nachweislich vorher produziert wurde. Produkte, die mehr VOC als erlaubt enthalten, dürfen danach nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Die gesetzlichen Höchstwerte stellen demnach zwar hohe Anforderungen an Bautenfarbenhersteller und Verarbeiter, sind jedoch im vorgegebenen Zeitraum durchaus umsetzbar. Schließlich berücksichtigt der Gesetzgeber mit den je nach Kategorie unterschiedlichen Grenzwerten die verschiedenen Anwendungsbereiche und ihre Besonderheiten. So ist eine Vielzahl der Produkte, die der Maler heute verarbeitet, bereits 2010-konform. Dies gilt für Innenwandfarben, Fassadenfarben und Putze (also die Kategorien a, b und c), da hier wasserverdünnbare Produkte seit Jahren Standard sind. Ebenfalls 2010-konform sind zudem wasserverdünnbare Lacke und Lasuren. In anderen Bereichen könnten hingegen geringere VOC-Grenzwerte nur bei gleichzeitigen erheblichen Funktionalitäts-Einbußen erreicht werden. Daher umfasst Kategorie i z. B. Korrosionsschutz- Beschichtungen und sieht entsprechend des besonderen Anforderungsprofils einen Grenzwert von 600 bzw. 500 Gramm VOC pro Liter des gebrauchsfertigen Produkts (Lösemittelbasis) vor. Auch bei Grundierungen für kritische Untergründe wie Zink, Alu und Hart-PVC (ebenfalls Kategorie i) ist beispielsweise die weitere Verwendung vieler bereits am Markt vorhandener Produkte auf Lösemittelbasis möglich. mAuch die meisten klassischen lösemittelverdünnbaren Malerlacke werden bis 2010 den Grenzwerten entsprechen. Das ist das Ziel der Industrie, die derzeit zahlreiche Anpassungen und Neuformulierungen entwickelt. Schließlich erwarten Profiverarbeiter weiterhin Farben und Lacke mit professioneller Qualität.
    0 Antwort(en) | 94 mal aufgerufen
  • Avatar von Mammen
    03.08.2017, 20:41
    Hallo Friedrich, ich habe nun das Boot (Reinke10M-Alu) gekauft und entschieden, es komplett Sandstrahlen zu lassen. Den Aufbau des Unterwasserschiffs habe von euch. Nun stellen sich ein paar Fragen: Das Boot hat einige Dellen/Beulen, die ich gerne optisch bearbeiten möchte. Zu welchen Zeitpunkt was tun? - Spachteln welcher UWS, Bordwand, Deck? Kannst Du mir Tipps/Anleitung zum Aufbau der Bordwand und des Decks geben? Vielen Dank für die Unterstützung. Remmer
    3 Antwort(en) | 838 mal aufgerufen
  • Avatar von LibTech
    28.07.2017, 06:43
    LibTech hat auf das Thema Aufbau UW-Schiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Ich bin immer wieder begeistert über die schnelle Reaktion. Danke für den Rat. VG Carsten
    6 Antwort(en) | 1155 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.07.2017, 16:36
    ADMIN hat auf das Thema Aufbau UW-Schiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, leider wurde der Osmoseschutz bei GFK-Booten - Yachten noch nicht erfunden. Beim Osmoseschutz handelt es sich um einer Erfindung der Verkäufer, - ein Geschäft mit der Angst - denn jedes Polymer egal ob PU-Acryl-PVC-Epoxid mit (Ausnahme Polyäthylen) nimmt Feuchte auf. Die Feuchte kann - muss aber nicht - osmotische Schäden verursachen. Wir können also Osmose nicht verhindern, nur osmotische Schäden reparieren. Auch Karbonbeschichtungen mit Kohlefaser nehmen Feuchte auf, nur dabei entstehen nicht so leicht osmotische Schäden. Um also die Feuchteaufnahme zu reduzieren, haben sich PU-Acrylbeschichtungen bewährt, z.B. bei den Windkraftanlagen. Auch hochwertige Yachten wie z.B. von Baltic, Swan usw. erhalten zuzsätzluch zum Gelcoat der nicht pikmentiert (transparent) wird eine PU-Acrylbeschichtung um die Feuchteaufnahme zu reduzieren. Ansonst nicht verrückt machen lassen, Gelcoat einmal versiegeln mit Marine 470 Vinyl, darauf nur ein mehrjähriges Antifouling und damit sind bei einen Saison-Wasserlieger auch in 30-40 Jahren keine osmotischen Schäden zu befürchten. In 9 von 10 Fällen werden osmotische Schäden selbst verschuldet. Grüße Friedrich.
    6 Antwort(en) | 1155 mal aufgerufen
  • Avatar von LibTech
    27.07.2017, 15:24
    LibTech hat auf das Thema Aufbau UW-Schiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    So ich noch mal: Trailern werden wir nicht. Wird die Saison im Wasser liegen, danach Winterlager Halle. Was sagst du eigentlich zum Thema Osmoseschutz. Wird ja ordentlich beackert und führt regelmäßig zur Verunsicherung. Bei mir auch :). Wie würde ein vernünftiger Gesamtaufbau aussehen? VG
    6 Antwort(en) | 1155 mal aufgerufen
  • Avatar von xilebo
    24.07.2017, 21:22
    xilebo hat auf das Thema Neuer Aufbau Unterwsserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Guten Abend Friedrich wir haben das Epoxy nochmal geschliffen und noch mal mit einer Nylonrolle übergerollt. Sieht jetzt besser aus. Ich verstehe aber nicht so ganz wieso jetzt nur zwischen 16-21°, auf dem Datenblatt steht doch 10-30°. Na egal! Inzwischen ist auch der Sealer drauf, sieht gut aus , muss nur noch halte😊. Ist es eigentlich richtig, dass wir bevor wir eine neue Schicht auftragen leicht anschleifen? Wir hatten jetzt noch mal über eine Beschichtung des Propellers nachgedacht und noch folgendes gefunden: Fa. Marlin Yacht Paints, Velox Plus, darunter ein Metal Primer. Kennst du das? Taugt das was? Mit freundlichen Grüßen Xilebo☺
    22 Antwort(en) | 8077 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    18.07.2017, 16:34
    Hallo Thorsten, Longlive ist für kühle Gewässer, Nord-Ostsee, Ecoship ist für warme Gewässer wie Bodensee, Mittelmeer wegen der Tropentauglichkeit. Da bei größeren Yachten nie 100% genau die Bedarfsmenge bestimmt werden kann, werden nicht geöffnete Gebinde von uns zurück genommen und der Betrag gutgeschrieben. Daher 1-2 Verpackungen mit Füllmaterial aufheben und dann zurück schicken. Grüßer Friedrich
    7 Antwort(en) | 983 mal aufgerufen
  • Avatar von schmittek
    18.07.2017, 16:19
    Hallo, kann man bei euch ungeöffnete Gebinde von Primer bzw. Antifouling wieder zurückgeben ? Würde dann ieber etwas mehr bestellen, als zu knapp. Mir ist aufgefallen, dass es vom Ecoship 522 AF eine "normale" und eine "longlife" Version gibt. In wie weit unterscheiden sich die beiden und welche Version bietet ihr an? Vielen Dank Thorsten
    7 Antwort(en) | 983 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    16.07.2017, 19:05
    Hallo, wenn das so einfach wäre. Natürlich hat der Light Primer von Hempel einen Korrosionsschutz, so wie im Grunde jede Farbe ob Alcyd, Acryl,Kautschuk, PU oder EP. Nur was für ein Gartentor genügt reicht nun mal nicht für eine Yacht, die dauerhaft im Wasser liegt, wobei es egal ist ob Süß- oder Salzwasser. Polymere sind nun mal nicht feuchtedicht, damit sammelt sich Feuchte zwischen dem Stahl und der Beschichtung, damit beginnt die Korrosion und die Beschichtung löst sich vom Untergrund. Wenn der Beschichtungsaufbau 2 Jahre gehalten hat, dann ist das mehr als was zu erwarten ist. Beschichtungsaufbau Stahl – Industriestandart: 1x http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I377-0866-2074 1xhttp://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I325-0702 3xhttp://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I346-Farbton 1xhttp://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I470-0039_-1905 2x http://wp1079960.server-he.de/BASF/Ecoship.pdf Die Datenblätter am besten ausdrucken. Der Bchichtungsaufbau erfüllt die geforderte Standzeit von 15 Jahren und wird auch so bei der Berufsschifffahrt angewendet. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 442 mal aufgerufen
  • Avatar von Laithy
    16.07.2017, 15:34
    Moin, ich haben 2015 bei meinem Schiff ( Selbstbau aus 1984, ST 54 Stahl) das Unterwasserschiff mit Tercoo-Scheibe komplett abgezogen und mit Hempel Light Primer vier neue Schichten aufgebracht. Das Boot (13m x 3,1m, 1,75 Tg) ist seit dem im Wasser geblieben. Nun habe ich sie raus genommen um Antifouling neu zu machen und stelle entsetzt fest, das sich am gesamten Unterwasserschiff die Beschichtung löst. Im August soll erneut abgezogen werden und eine Neubeschichtung drauf. Wie und was nimmt man? Das Schiff soll auch in Zukunft im Winter im Wasser bleiben, da wir es auch dann gern nutzen.
    1 Antwort(en) | 442 mal aufgerufen
  • Avatar von timavo
    13.07.2017, 13:42
    habe eine gute alte espace 1000 bj. 1984, vor 10 jahren osmose saniert (wie sorgfältig ???) bei der letzten unterwasser arbeit af mit micron extra einige blasen ca.5mm. und das habe ich vor: im oktober. 1. nach hochdruckreinigung, abschaben und event. mit nirowolle nass abreiben. 2. blasen durch vorsichtiges ausschleifen öffnen und gut wässern. 3. stahlgusskiel, alles lose und rost mit grober topfbürste reinigen und mit marine 251 1K primer korrosionsschutz streichen. 1-3 über den winter trocknen lassen. im mai. 4. die geöffneten blasenvertiefungen mit epoxy (kitt) schließen. 5. leicht anschleifen und mit 1k pvc vinil sealer marine 470 1x rollen. 6. kiel - 251 1k korrosionsschutz primer vom herbst leicht anschleifen und mit marine 470 pvc vinyl sealer rollen. 7. alles mit 522 af longlife 3 - 25 knoten 2x, wasserpass, bug und ruder 3x rollen. das boot jeanneau espace 1000. lg.10.6- br.3.7- tiefg.1.7m. sollte ich einen fehler in meinen überlegungen haben bitte ich um rückmeldungen. mit freundichen grüßen timavo
    0 Antwort(en) | 130 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.07.2017, 09:46
    ADMIN hat das Thema ANODEN im Forum GEWUSST WIE..............? erstellt.
    Wofür werden Opferanoden verwendet? Kommt ein Metall mit Feuchtigkeit in Berührung, greift der im Wasser gelöste Sauerstoff das Material an. Um Schäden am Motor und anderen metallischen Gegenständen, die mit Wasser in Berührung kommen, vorzubeugen, werden Opferanoden eingesetzt. Diese weisen eine negativere Spannung als das zu schützende Metall auf. Dadurch geben erst die Opferanoden ihre Elektronen an den Sauerstoff ab, bevor Motor & Co. angegriffen werden. Sie opfern sich sozusagen dafür auf, um andere Metalle zu schützen. Welche Anoden sind für das eigene Schiff geeignet? Opferanoden unterscheiden sich in erster Linie aufgrund des verwendeten Materials. So gibt es Anoden aus drei unterschiedlichen Metallen: Zink, Aluminium und Magnesium. Je nachdem wie hoch die Salzkonzentration im jeweiligen Revier ist, sollten unterschiedliche Anoden verwendet werden. Zinkanoden werden beispielsweise speziell für Salzwassergebiete eingesetzt. Anoden aus Magnesium hingegen sind für Süß- und Brackwasser geeignet und weißen gegenüber Zink und Aluminium eine höhere Potentialdifferenz auf. Aluminiumanoden werden hauptsächlich im Süßwasser verwendet, schützen aber auch aufgrund ihrer speziellen Legierung zuverlässig in Brack- und Salzwasser. Zudem zeichnen sich Anoden aus Aluminium dadurch aus, dass sie im Vergleich zu Zinkanoden eine bis zu 50% längere Lebensdauer haben, leichter sind und über ein höheres Wirkungspotential verfügen. Wenn die richtigen Anoden ausgewählt sind, stellt sich nun die Frage, wie viele Anoden für den optimalen Schutz benötigt werden. Die Menge ist abhängig von der Oberflächengröße des Unterwasserschiffes. Je größer das Boot ist, desto mehr Anoden werden benötigt. Hier seht ihr eine Übersicht über die jeweiligen Oberflächengrößen der Unterwasserschiffe und den dazugehörigen Mengenangaben der unterschiedlichen Opferanoden. Oberfläche m² Aluminium in kg Magnesium in kg Zink in kg 5 – 10 0,5 0,5 5,5 10 – 20 1,0 1,5 9,5 20 – 30 1,5 2,5 15,0 30 – 40 2,0 3,0 20,0 40 – 50 2,5 4,5 25,0 So benötigt beispielsweise ein Boot, das in Salzwassergebieten unterwegs ist und eine Oberflächengröße von 25 m² hat, Zinkanoden mit einem Gesamtgewicht von 15 kg oder alternativ Aluminiumanoden mit einem Gesamtgewicht von 1,5 kg. Wie werden Anoden am Schiff angebracht? Je nach Modell werden Anoden unterschiedlich am Boot befestigt. So lassen sich die Opferanoden entweder anschrauben oder festschweißen. Bei Wellenanoden muss zudem darauf geachtet werden, dass sie den richtigen Wellendurchmesser aufweisen, damit sie problemlos auf den Wellen der Schiffsschrauben angebracht werden können. Generell sollte sämtliches Metall am Boot, das mit Wasser in Berührung kommt, mit Hilfe von Opferanoden vor Korrosion geschützt werden. Wann müssen Anoden gewechselt werden? Da Opferanoden mit der Zeit zerstört werden, müssen sie in regelmäßigen Abständen durch neue ersetzt werden. Je nach Fahrgebiet, Schraubensorte und dem Zustand des Bodenanstrichs ist der Verschleiß dabei unterschiedlich. Ganz gleich, ob es sich um Anoden aus Magnesium, Aluminium oder Zink handelt – Opferanoden sollten spätestens dann ausgetauscht werden, wenn sie zwischen 70 – 80 % aufgebraucht sind, da sie sonst keinen zuverlässigen Schutz mehr bieten. Die meisten Bootsbesitzer wechseln ihre Opferanoden beim alljährlichen Auftrag eines neuen Antifoulings auf das Unterschiff aus. Dabei sollte man allerdings darauf achten, dass weder die Anoden, noch die unmittelbare Fläche außen herum einen Farbkleckser abbekommt, da sie sonst evtl. nicht mehr richtig funktionieren.
    0 Antwort(en) | 267 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    07.07.2017, 08:34
    ADMIN hat auf das Thema Deckanstrich einer Stahlyacht im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Roland, Multicoat 346/347 ist eine Grundierung für verschiedene Anwendungen. Es darf gespachtelt, gefillert, oder lackiert werden. Da es ein Industrieprodukt ist das auch für die Grossschifffahrt verwendet wird, muss es einen möglichst langen Ueberarbeitungsintervall haben. Damit wird ein anschleifen während der Ueberarbeitungsintervalle bei einen weiteren Protuktauftrag wie bei den Standard-Epoxiden überflüssig. Da Multicoat je nach Anwendung 2-4 mal gestrichen wird, ist es kein Problem wenn die Arbeiten mal unterbrochen werden. Natürlich kreidet Multicoat wie jedes Epoxid bei UV-Belastung, aber das dauert nach unseren Erfahrungen 2-3 Jahre bis es matt wird. Also kein Problem, Grüße Friedrich
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  • Avatar von Roland_65
    07.07.2017, 06:48
    Hallo Friedrich, das Datenblatt vom Relius Multicoat 347 zeigt ein Ueberarbeitungsintervall von bis zu 90 Tagen an. Da ich im Freien arbeite ist die Farbe auch einer UV Belastung ausgesetzt. Gibt es Erkenntnisse zu einer Verkürzung der Überarbeitungszeit durch UV Bestrahlung ? Viele Grüße Roland
    11 Antwort(en) | 1997 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.07.2017, 18:31
    ADMIN hat auf das Thema ABS Terhi Ruderboot Antifouling im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Klaus, jedes Antifouling braucht eine Auslastung damit Biozide freigesetzt werden können. ALso 3-6 Knoten musst Du dann rudern, sonst funktioniert das nicht. Ein Ruderbot lässt sich schnell mal aus dem Wasser nehmen und reinigen, so daß da ein Antifouling wirklich nicht erforderlich ist. Grüße Friedrich
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  • Avatar von Pudamilaus
    02.07.2017, 10:35
    Hallo Friederich, ich möchte gerne mein Theri Ruderboot als Wasserlieger nutzen. Wie, womit und wieviel sollte ich das Boot behandeln. Zu bedenken ist noch, das ich das Boot öfter ans Ufer ziehe bzw. lege. Das Boot ist nicht vorbehandelt. Maße: 3,10 x 1,45m Danke für deine Hilfe. Gruß Klaus
    1 Antwort(en) | 286 mal aufgerufen
  • Avatar von Merlin
    26.06.2017, 20:51
    Merlin hat auf das Thema Stahl mit Leinöl behandeln im Forum BILDERSAMMLUNG geantwortet.
    Moin moin, Wir haben mit Leinenöl in Hohlräumen oder im Kettenkasten Temporär! ganz gute Erfahrungen gemacht auf Stahl. Besser ist allerdings flüssiges Wollfett wie es z.B. Von Hodt angeboten wird...z.B. FLUID FILM Liquid A. Aber wie schon gesagt, das sind temporäre Lösungen und am besten geeignet für Hohlräume und Stellen wo gießen besser geht als streichen. Soweit meine persönlichen Erfahrungen!
    6 Antwort(en) | 2748 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.06.2017, 20:35
    ADMIN hat auf das Thema Bewuchsschutz für den Bodensee im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Die Besonderheit der Stahlwolle ist, die kratzt nicht, sondern glättet. Also Kein Problem. Gruß Friedrich
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  • Avatar von Kreiseltauch
    19.06.2017, 14:41
    Hallo Friedrich Die Edelstahlwolle ist mir am sympatischsten, aber verkratze ich mir damit nicht das GfK ?
    11 Antwort(en) | 2633 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.06.2017, 14:29
    ADMIN hat auf das Thema Bewuchsschutz für den Bodensee im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Peter, am besten funktioniert ein Stahl-Pfannenreiniger, nur bei der Bootsgröße wird das zur Dauerbeschäftigung. Bobby Schenk z.B. empfiehlt da einen Glieder-Schutzhandschuh zum abreiben, so wie den die Metzger verwenden um sich nicht zu verletzen. Am einfachsten geht das meiner Meinung immer noch mit einer breiten Spoachtel zum, abschaben. Di geringe mechanische Belastung muss ein GFK schon auhalten. Am besten funktioniert da immer noch eine grobe Edelkstahlwolle aus dem Farbenfachhandel. Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 2633 mal aufgerufen
  • Avatar von Kreiseltauch
    19.06.2017, 13:46
    Ich hole diesen Thread nochmal hoch. Leider bin ich vor dieser Saison noch nicht dazu gekommen mein Boot mit AF zu beschichten. Nun liegt das Boot seit Ende April in Lindau im Wasser und der Bewuchs schon erheblich. Da ich ihn mit dem Fingernagel leicht entfernen kann möchte ich mich irgendwo im Flachwasser unters Boot legen und ihn mechanisch entfernen. Womit geht das am besten ? Normaler Schwamm klappt nicht, mit einem offenporigen etwas rauherem Schwamm geht es aber die gibt es ja nur ganz klein und ich weiß auch nicht ob das dem GfK gut tut
    11 Antwort(en) | 2633 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    15.06.2017, 08:50
    ADMIN hat auf das Thema Neuer Aufbau Unterwsserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Bei 25°C ist es natürlich zu warm. Epoxidbeschichtungen (gilt für alle) sollten im Bereich 16 max. 21°C verarbeitet werden. Ein Fehler ist auch, wenn die Verarbeitungszeit überschritten wird, was bei zu hohen Temperaturen sehr schnell passieren kann. Bei 25°C reagieren die Epoxide oft nach 20 - 30 Minuten (Topfzeit). Da darf nicht mehr überschichtet werden und die Fellrolle muss ausgetauscht werden. Wenn das EP ein wenig mit dem Exenterschleifer geglättet wird, ist das kein Problem. Ansonsten wird der Primer nicht geschliffen. Da das Antifouling selbstabschleifend ist, wird sich der Zustand automatisch nach einiger Zeit verbessern. Eine Orgenhautoberfläche wird aber immer entstehen, mit Ausnahme es wird Airles gespritzt. Gruß Friedrich
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  • Avatar von xilebo
    14.06.2017, 21:07
    xilebo hat auf das Thema Neuer Aufbau Unterwsserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hm, irgendwie nicht so toll nach der langwierigen Schleiferei, es waren so 25 Grad. Gleicht der Primer das wieder aus? Schleif ich besser das Epoxy oder den Primer? Gruß Xilebo
    22 Antwort(en) | 8077 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    14.06.2017, 09:35
    ADMIN hat auf das Thema Neuer Aufbau Unterwsserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Das wurde wirklich ein wenig rubbelig, da war wohl die Temperatur ein wenig zu hoch. Epoxide sollten unter 20°C verarbeitet werden. Ansonsten ist ein Zwischenschliff nicht erforderlich, Primer dann Antifouling. Grüße Friedrich
    22 Antwort(en) | 8077 mal aufgerufen
  • Avatar von xilebo
    13.06.2017, 20:04
    xilebo hat auf das Thema Neuer Aufbau Unterwsserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, Wir haben letztes Wochenende die zwei Lagen Epoxy gestrichen. Wir haben die Nylon-Fellrolle genommen. Das Ergebnis ist ein bisschen rubbelig geworden, wird das für die Zwischenschicht nochmal geschliffen? Gruß Xilebo
    22 Antwort(en) | 8077 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.06.2017, 20:31
    ADMIN hat auf das Thema Boot neu lackieren. im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Bei Stahlyachten bedarf es genauer Angaben um die Vorgehensweise zu bestimmen. In der Regel beurteilen wir den Einzelfall und empfehlen nach besten Wissen entsprechend der Herstellerempfehlung und Erfahrungen die Vorgehensweise. Wenn einer eigene Ideen verwirklichen möchte, die sich nicht mit unseren Empfehlungen decken, dann halten wir uns bedeckt.
    1 Antwort(en) | 411 mal aufgerufen
  • Avatar von klabautermann
    12.06.2017, 16:44
    Hallo, ich möchte mein Boot neu lackieren mit 1K Lack von Relest. Hier würde ich gerne den Topcoat 466 nehmen, allerdings bin ich mir nicht sicher ob er sich gut mit der Rolle verarbeiten lässt und einen schönen Verlauf und Glanz hat. Als Untergrund möchte ich ebenfalls einen 1 K Grundierung nehmen nur weis ich nicht welche die besseren Rostschutzeigenschaften haben. Es gibt einmal den Protect 422 der mit Zinkphosphat ist und dann den 266 Primer der aktiv pigmentiert sein soll. Welcher ist nun der bessere ?
    1 Antwort(en) | 411 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    11.06.2017, 20:50
    Am besten ist eine 18 cm Nylon-Langhaar-Fellrolle geeignet, die lösen sich nicht so schnell auf. Siehe http://shop-af.de/contents/de/d7.html Bei einen 12 m Boot reicht in der Regel eine Rolle für einen Anstrich. Lösungsmittelfeste Rollen rentieren sich nicht. Wichtig, Primer und Antifouling mit dem Rührstab - Bohrmaschine gründlich aufrühren und dann in eine Farbmischwanne umtopfen. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 983 mal aufgerufen
  • Avatar von schmittek
    11.06.2017, 10:06
    Vielen Dank für die fachkundige Beratung. Mit welcher Rolle trage ich denn am besten die Grundierung und das AF auf? Glatte Schaumstoffrollen für Lacke oder eher die Fellrollen mit den kurzen Haaren ?
    7 Antwort(en) | 983 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.06.2017, 11:37
    Hallo Thorsten, .........Mein Plan wäre nun das Unterwasserschiff gründlich zu kärchern ,es anschließend anzuschleifen (welche Körnung ?) und auf Tragfähigkeit zu testen. Anschließend würde ich es mit einem Antsrich Relest 470 grundieren und 2 x AF 522 auftragen. So weit richtig, beim Antifouling rate zum Marine 522 Ecoship nur einen Antsrich mit der Rolle, Wasserpass und Z-Antrieb 2 Anstriche. Beim Primer auf Farbwechsel achten, also z.B. Primer Marine 470 Vinyl rotbraun, nur eine Lage , Antifouling dann schwarz. Leichtes anschleifen mit 160 - 180 Körnung. Allerdings weiß ich nicht genau welche Grundierung damals verwendet wurde (1k oder 2k). Ich möchte aber ungern das komplette Schiff abschleifen. Was fest ist muss nicht entfernt werden, anschleifen genügt. Die Seiten im Unterwasserbereich, wo noch das originale Gelcoat vorhanden ist, würde ich ebenfalls mit Relest 470 und Af 522 behandeln. Muss das Gelcoat dazu angeschliffen werden oder kann ich den Primer direkt auf das Gelcoat aufbringen? Auch da leicht mit 160 - 180 Körnung anschleifen. Besonders wichtig ist da das Entfetten, da im Gelcoat Paraffine eingebettet sind die nach dem anschleifen beseitigt werden müssen. Wenn ich es anschleifen muss, wäre dann als Dauerwasserlieger die Verwenung einer 2K Epoxidgrundierung und dem Primer sinnvoll? Habe gelesen dass angeschliffenes Gelcoat mehr Wasser aufnimmt und man dieses eher vermeiden soll. Der Marine 470 Vinyl Primer hat sogar eine bessere Feuchtedichte als eine 2 Komp. Epoxidbeschichtung. Der Primer hat nur nicht die Härte,- mechanische Festigkeit. Der Gelcoat nimmt nur Feuchte auf, da die Feuchtemoleküle kleiner sind als die Riesen-Polymermoleküle. Da wir keine tropischen Wassertemperaturen haben, das Boot auch im Winter genügend Zeit hat zu entfeuchten, können wir den Nachteil durch das Anschleifen vernachlässigen. Weichantifoulings beginnen beim trocknen zu kreiden und haben eine schlechte Haftung. Daher weitgehend entfernen, der Primer verbindet sich dann mit dem Weichantifouling. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 983 mal aufgerufen
  • Avatar von schmittek
    08.06.2017, 14:17
    Hallo, ich besitze seit 2 Jahren eine Blohm und Voss Supercaravelle (12m x 4m x 0,80m) Bj. 1972 aus GFK. Diese liegt als Dauerwasserlieger in einem Berliner Binnengewässer. Nun ist es aber mal wieder Zeit das Unterwasserschiff zu erneuen. Laut Vorbesitzer, wurde das Unterwasserschiff mal mit einer Beschichtung versehen, jedoch die Seiten, die ebenfalls unter Wasser liegen, nicht. Dort wurde nur Weichantifouling direkt auf den Gelcoat gestrichen. Leider ist mir nicht genau bekannt, welche Beschichtung damals benutzt wurde. Mein Plan wäre nun das Unterwasserschiff gründlich zu kärchern ,es anschließend anzuschleifen (welche Körnung ?) und auf Tragfähigkeit zu testen. Anschließend würde ich es mit einem Antsrich Relest 470 grundieren und 2 x AF 522 auftragen. Allerdings weiß ich nicht genau welche Grundierung damals verwendet wurde (1k oder 2k). Ich möchte aber ungern das komplette Schiff abschleifen. Die Seiten im Unterwasserbereich, wo noch das originale Gelcoat vorhanden ist, würde ich ebenfalls mit Relest 470 und Af 522 behandeln. Muss das Gelcoat dazu angeschliffen werden oder kann ich den Primer direkt auf das Gelcoat aufbringen? Wenn ich es anschleifen muss, wäre dann als Dauerwasserlieger die Verwenung einer 2K Epoxidgrundierung und dem Primer sinnvoll? Habe gelesen dass angeschliffenes Gelcoat mehr Wasser aufnimmt und man dieses eher vermeiden soll. Was würdest du mir raten ? Vielen dank im voraus Thorsten
    7 Antwort(en) | 983 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.06.2017, 08:34
    ADMIN hat auf das Thema Deckanstrich einer Stahlyacht im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Roland, die Überarbeitungszeit mit ca. 12 Stunden ist in den Produktdaten angegeben. Wird innerhalb der Überarbeitungszeiten überschichtet, dann ist ein anschleifen nicht zwingend erforderlich. Was die RAL - Farben betrifft, die müssen wir immer bestellen, da die extra angemischt werden und sind in 6 kg Gebinden erhältlich. Was die FLOORCHIPS - Powder von Relius betrifft, die müssen mit einen transparenten Lack überschichtet werden, daher weniger geeignet, ansonsten liefern wir auf Wunsch alle Produkte von Relius. Der 346 ist eine EP-Beschichtung, Grundierung und ist glänzend. Für den Decksbereich würde ich daher den 316 seidenglanz (matt) siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I316-7300 empfehlen. Was die Temperaturunterschiede durch die Sonneneinwirkung betrifft, da gibt es zwischen 1 K. Alcyd oder 2 K. PU-Acryl keinen Unterschied. Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 1997 mal aufgerufen
  • Avatar von Roland_65
    04.06.2017, 13:24
    Ich überlege den weiteren Aufbau der Beschichtung doch mit Produkten von Relius durchzuführen. Bei der Prüfung des Datenblattes von Protect 311 bzw 316 kann ich keine Angabe zu einer Überarbeitungszeit sehen. Muss ich grundsätzlich zwischen den Toplack Beschichtungen anschleifen ? Ich würde gerne den Farbton RAL 9002 nutzen, ist dieser in kleinen Gebinden (ca. 5kg) ebenso erhältlich ? Du empfiehlst als Antirutsch Zusatz das Powder von Bona obwohl es auch eines von Relius gibt. Gibt es hier qualitative Vorteile ? Mittlerweile habe ich das Vordeck mit Relest 347 gestrichen und festgestellt, dass der Lack eine um mehr als 10 Grad höhere Temperatur bei Sonneneinstrahlung aufweist (ca. 50 Grad anstatt 37 Grad) als der alte 1K Alkydlack. Habe ich hier durch die Wahl des Lacks Einfluss, z.B. Matt anstatt Hochglanz ? Viele Grüße Roland
    11 Antwort(en) | 1997 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.06.2017, 07:25
    ADMIN hat auf das Thema Neuer Aufbau Unterwsserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Xilebo, alte 1 K. Grundierungen müssen beseitigt werden, alte 2 K. Grundierungen dürfen überschichtet werden. Die Epoxide sind sehr Feuchtetolerant und lassen sich bis zu 85%Luftfeuchte verarbeiten. Um die Feuchte auf dem Bootskörper zu reduzieren, wird mit dem Entfetter vorher gereinigt und durch die schnelle Verdunstung noch entfeuchtet. Ansonsten wenn mal das Antifouling beschichtet wurde, ist es egal ob im Sommer - Herbst oder nächstes Jahr das Boot im Wasser ist. Grüße Friedrich
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  • Avatar von xilebo
    03.06.2017, 20:26
    xilebo hat auf das Thema Neuer Aufbau Unterwsserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich Eigentlich wollten wir dies Wochenende die Epoxybeschichtung aufbringen, aber es ist zu schwül und wir verschieben es wohl besser. An einigen Ecken sind noch Reste von alten Grundierungen in Vertiefungen, müssen die alle noch weg oder können wir da drüber rollen? Trocken sind die nach einem halben Jahr in der Halle. Da wir vielleicht es diesen Sommer nicht fertig bekommen und ich keinen Sinn darin sehe es im Oktober noch ins Wasser zu lassen, noch die Frage, muss nachdem das Antifouling gestrichen ist, das Boot innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu Wasser oder ist das egal? Gruß Xilebo
    22 Antwort(en) | 8077 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.05.2017, 15:14
    ADMIN hat auf das Thema Deckanstrich einer Stahlyacht im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Das Multicoat ist getöntes weiß, wegen der Überschichtungskontrolle, wenn es mit einen weißen PUR-Lack überschichtet wird. Multicoat ist nicht UV-stabil und kreidet wie alle Epoxide. Multicoat wir im Überwasserbereich mit Protect 316 oder 311 und im Unterwasserbereich mit Marine 470 Vinyl versiegelt. Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 1997 mal aufgerufen
  • Avatar von Roland_65
    24.05.2017, 13:05
    Ich habe gesehen, dass der Multicoat 346 auch in offwhite erhältlich ist. Kann man diesen als Endbeschichtung belassen oder benötigt er einen UV Schutzlack, wie den Relius 311? Grüße Roland
    11 Antwort(en) | 1997 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.05.2017, 07:46
    ADMIN hat auf das Thema Deckanstrich einer Stahlyacht im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Es gibt keine qualitativen Unterschiede zwischen dem relius 311 und dem 316 Topcoat. Der Unterschied ist nur "glänzend" (Hochglanz) und Seidenglanz (matt). Beide Beschichtungen sind UV-Stabil und weitgehend seewasserfest. Beide Topcoat werden auch als Decklack z.B. bei den Autofähren verwendet. Was die Anti-Slipeigenschaften betrifft, da sollte einer immer einen Versuch vorher machen und ein wenig üben. Am besten ist ein Anti Slip Powder siehe https://www.bona.com/Global/Documents/Germany%20and%20Austria/Technische%20Merkblaetter/Technisches%20Merkblatt%20Bona%20ES%20Antislip%20Powder.pdf der untergemischt wird. Das einstreuen z.B. von Korund ist weniger zu empfehlen, da die Oberflächen sehr schnell verschmutzen und schlecht zu reinigen sind. Das wird nur gemacht, z.B. um die Rutschfestigkeit bei Fahrzeugrampen zu erhöhen. Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 1997 mal aufgerufen
  • Avatar von Roland_65
    23.05.2017, 21:01
    Hallo Friedrich, gibt es qualitative Unterschiede zwischen dem relius 311 und dem 316 Toplack ? Ich benötige eine gewisse Rutschfestigkeit für die Laufflächen. Ist die Zugabe von Anti Slip Powder oder Sand empfehlenswert bzw. gibt es hierzu Erfahrungswerte bzgl. Haltbarkeit der Rutschfestigkeit ? Grüße Roland
    11 Antwort(en) | 1997 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    23.05.2017, 18:56
    ADMIN hat auf das Thema Deckanstrich einer Stahlyacht im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Wird Multicoat innerhalb der Überschichtungsintervalle mit einen Protect 311 überschichtet, dann ist ein anschleifen nicht erforderlich. Wird mit 1 K. Alcyd überschichtet, dann sollte angeschliffen werden. Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 1997 mal aufgerufen
  • Avatar von Roland_65
    23.05.2017, 18:40
    Hallo Friedrich, vielen Dank für die schnelle Antwort. Dann werde ich dies mal so umsetzen. Ist es erforderlich den Multicoat anzuschleifen um einen 1K Decklack aufzutragen ? Grüße Roland
    11 Antwort(en) | 1997 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    23.05.2017, 13:41
    ADMIN hat auf das Thema Deckanstrich einer Stahlyacht im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Roland, eine vollständige Sanierung wäre Zink, Eisenglimmer, Multicoat, Topcoat. Der Vorschlag mit dem Multicoat als Teilsanierung ist i.O. Multicoat hat sehr - sehr gute Korrosionsschutzeigenschaften, und die Besonderheit ist, es haftet auf 2 K. Beschichtungen und auf 1 K. Alcyd-Beschichtungen und kann dann wieder mit 2 K. PU-Acryl oder 1 K. Alcydlack überschichtet werden. So wie von Dir geplant, ist das für eine Teilsanierung die beste Lösung. Wen dann nach ein paar Jahren wieder die Korrosion durchbricht, dann können wir den Vorgang wiederholen, da wir nach dem schleifen wieder die alten Alcyd-Beschichtungsreste mit Multicoat Überschichten können. Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 1997 mal aufgerufen
  • Avatar von Roland_65
    23.05.2017, 13:05
    Hallo Friedrich, ich benötige mal deinen Rat zur Erneuerung meines Deckanstrichs. Das Deck ist ursprünglich mit einer Zinkgrundierung und einem 2K Epoxy Anstrich versehen worden. Zur einfacheren Wartung hat der Voreigner einen Alkydharzlack als Toplack und diesen mit einem rutschfesten Granulat versehen. Mittlerweile löst sich dieser Toplack und es gab auch viele Roststellen. Meine bisherigen Schritte der Sanierung waren - Lokale Entrosten mit Nagler und Bristle Bluster - Grundierung dieser Stellen mit Relius 377 ZM - 2x Lagen Relius 346 Multicoat - Alle weiteren Flächen wurden nur geschliffen und von losem Lack befreit. Nun meine Frage: wie soll ich weitermachen ? Meine Idee ist es mit Multicoat 346 das gesamte Deck zu streichen um somit einen flächendeckenden Korrosionsschutz zu ergänzen und anschließend einen rutschfesten 1K Anstrich (zB. Interdeck) für die Laufflächen. Wie auf dem Foto zu sehen scheint der Multicoat auch auf dem einkomponentigen Alkydharzlack sehr gut zu haften. Es gab keine Blasenbildung. Ist es sinnvoll mit dem Multicoat die restlichen Flächen zu streichen oder sollte ich einen einkomponentigen Korrosionsschutz wählen ? Viele Grüße Roland
    11 Antwort(en) | 1997 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    23.05.2017, 08:58
    ADMIN hat auf das Thema Neue gebrauchte Reinek 16m im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Stefan, bei ca. 65-70 m² Unterwasserschiff 5 Kg Antifouling, das sind ca. 2,5 Ltr. für die Adria, das kann nur ein Scherz sein. Die Ergiebigkeit von hochwertigen SPC Antifoulings ist ca. 8 m²/Ltr., bzw. bei 2 Anstrichen in der Adria die min. erforderlich sind 4 m². Der Bedarf wäre also ca. 18 - 20 Liter, das sind 40 Kg Antifouling. Würde ein Hempel SPC Oceanic 8590K gestrichen, dann sind 3 Anstriche erforderlich, Bedarf ca. 25 Liter. Da es leichter ist, auch ca. 40 kg. Es gibt im Bootszubehör ein Hempel Dünnschichtantifouling für Aluminium, Mille Ultimate, bzw. Mille Dynamic, nicht tropentauglich, Ergiebigkeit 13 Liter/m², das muss aber auch 3 mal gestrichen werden für eine Bewuchsschutzdauer von 6 Monaten bei geringen Bewuchsdrücken, so dass auch da ein Bedarf von 16 Liter erforderlich ist. Ein solches Antifouling ist in der Adria, wie wenn einer mit einer Fliegenklatsche einen Hochhausbrand löschen möchte. Es gibt auch kein Hempel-Antifouling für eine sonnige Umgebung im Bootszubehör. Das einzige Hempel/Hempadur was für das Boot in der Adria geeignet ist, wäre das Oceanic 8590K, das bei 3 Anstrichen einen Bewuchsschutz von 3 Jahren ermöglicht, nur das bekommt kein Privatanwender, nicht einmal eine kleine Bootswerft denn da müsste einer 2-3 tausend Liter abnehmen. Eine Alternative wäre Seaquantum Ultra, Seaquantum LL, Takata Classic, Olympic, Tenax, Seatec Platinium, Intermooth 300 usw. Alle Antifoulings sind mehrjährig, brauchen einen Vinyl-Versiegelungsgrund, Bedarf ca. 12 Liter, sonst hält ein Antifouling nicht. Bei der Auswahl eines Antifouling für Aluminium brauchen wir Kupfer(I)oxid, Zinkoxide und Trykreylphosphat und nicht einfach Hempel, denn Hempel hat an die 15 verschiedene Antifoulings. Eine Mehrjährigkeit ist auch wegen der Karn- und Lagebockkosten bei diesen Boot erforderlich, denn in Kroatien würde das Kranen und der Lagerbock für jedes Jahr zum streichen mehr als 1000,-.€ betragen. Mein persönlicher Eindruck bei solchen Beschreibungen, das ist eine Anstreicherfirma und da fehlen die einfachsten Grundlagen. Für ein solches Boot bestimmt der Eigner, bzw. ein Sachverständiger die genaue Vorgehensweise auch Arbeitsabläufe, denn sonst wird eine solche Yacht zur Dauerbaustelle. Ansonsten sollte bei einer solchen Aluminium-Yacht die viel zu wertvoll ist eine Boots-Werft beauftragt werden, wie z.B. die Firma Pictulan auf der Insel Raab, da haben wir es mit Fachleuten zu tun, aber auch die stimmen jede Vorgehensweise mit dem Eigner ab. Grüße Friedrich
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  • Avatar von chenger
    22.05.2017, 19:33
    Hi Friedrich da bin nochmal ...... der jetzige Eigner meint als AntiFouling reicht es wenn ich 5 kg (klar für Aluminium Schiffe) besorge. Am Besten von Hempel speziell für sehr sonnige Umgebungen ?. Wie passt das mit deiner Empfehlung überein. "Ich würde nur die Produkte für dem Bewuchsschutz anbieten, denn für Bewuchsschutz gibt es auch von den Werften keine Gewährleistungen. Da wären wie oben beschrieben 12 Liter PVC-Vinyl Sealer als Haftgrund und 20 Liter Marine 522 Ecoship erforderlich. Es ist normal, dass die Skipper den Bewuchsschutz selbst bestimmen, da er auch den Anforderungen gerecht werden muss. Wir beliefern daher viele Werften auch Yachtverbände EU-weit und das sollte kein Problem sein." Danke und Grüße Stefan
    15 Antwort(en) | 3405 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    17.05.2017, 19:57
    Ein Antifouling wirkt durch seine Biozidfreisetzung um Microrganismen abzuwehren. Je nach Bewuchsdrücken bedarf es entsprechender Biozide. Zum Beispiel pflanzlicher Bewuchs lässt sich mit Zineb verhindern, das beigefügte Kolophonium sorgt für die Freisetzung bzw. für die Lechingrate. Für die Verhinderung von tierischen Bewuchs bedarf es z.B. Trykresylphosphat. Auch Kupfer hat geringe Bewuchsschutzeigenschaften (antibakterielle Wirkung), wobei Kupfer(I)oxide erblich besser geeignet sind. Um also einen Bewuchsschutz zu ermöglichen müssen je nach Bewuchsdrücken- und Bewuchsart 10 –30 Milligramm/cm² an Bioziden im Monat freigesetzt werden. Bei 10 Milligramm haben wir einen geringen Bewuchsschutz, bei 30 Milligramm haben wir max. Bewuchsschutz, wobei mehr durch die BIUZID- EU-Verordnung nicht erlaubt ist. Die Freisetzung der Biozide geschieht entweder durch Erosion oder Abrieb. Auf Grund der Biozidanteile kann sich jeder ungefähr ausrechnen, wie lange sein Bewuchsschutz ausreicht. Z.B. Antifouling XYZ hat 160 Gramm Biozide auf einen Liter, Ergiebigkeit ca. 9 m². Wir haben damit ca. 170 Milligramm Biozide auf einen cm². Je nach Auslastung und Geschwindigkeit ist also der Bewuchsschutz nach 6 – 12 Monaten verbraucht. Wenn also einer meint bei Ihm funktioniert das 24 Monate und mehr, dann haben wir nun mal eine geringerer Auslastung. Die Auslastung wird also bestimmt durch die Gewässerart, Durchschnittstemperatur, Betriebsdauer und Geschwindigkeit. Bei der Schraube haben wir nun mal das Problem wenn die nicht im Betrieb ist, dann haben wir beim Antifouling eine geringe – oder keine Biozidfreisetzung, damit kann sich der Bewuchs verfestigen. Im Betrieb haben wir eine entsprechend hohe Biozid freizetzung, entsprechend schnell wird das Antifouling durch den Abrieb verbraucht, wobei beim Betrieb der Schraube – bzw. ab Geschwindigkeiten von mehr als 3 Knoten kein Bewuchs verfestigen kann. Somit sollte jeden klar sein, dass herkömmliche Antifoulings nicht funktionieren können. Eine empfohlene Schichtstärke ist beim Betrieb der Schraube je nach Drehzahl in wenigen Minuten verbraucht. Es gibt physikalisch also keine Möglichkeit den Prozess umzukehren, so dass im Ruhezustand der Schraube vermehrt Biozide freigesetzt werden und im Betrieb der Schraube keine Biozide frei gesetzt werden. Somit bleibt im Grunde nur die Möglichkeit der Selbstreinigung, oder Antihaftbeschichtungen damit sich der Bewuchs nicht verfestigen kann. Eine Ausnahme wäre z.B. Coopercoat. Da haben wir eine mit Kupfer angereicherte Epoxidbeschichtung die inaktiv ist und durch anschleifen aktiviert wird. Wenn also der Anwendungsfall da genau passt, dann könnte das im Einzelfall bei geringen Drehzahlen funktionieren, bzw. es muss der Bewuchsschutz bei Ruhezeiten durch anschleifen aktiviert werden. Nur auf Buntmetalle bedarf es einer besonderen Haftgrundierung und die funktioniert nicht mit Coopercoat. Auch die Antihafteigenschaften z.B.von PTFE zur Selbstreinigung funktioniert nicht, da nun mal sessiler Bewuchs bestens auf PTFE haftet. Das beste Beispiel ist da die Marina Travemünde, wo eine Yacht z.B. mit VC17m innerhalb von 5 Monaten einen flächendeckenden Bewuchs mit Miesmuscheln hat. Was also halbwegs funktioniert ist Silikon, bzw. die Silikonöle die durch das Silikon frei gesetzt werden. Da haben wir aber das Problem der Shurhärte und Haftung auf dem Untergrund, so dass sich das Silikon sehr schnell ablöst und eine erneute Beschichtung erhebliche Haftungsprobleme verursacht. Auch Gummi hat sehr gute Selbstreinigungseigenschaften, wobei je nach Gummi vom sesilen Bewuchs gemieden wird, aber pflanzliche Bewuchs darauf bestens haftet und den Haftgrund für tierischen Bewuichs bildet. Wie auch immer, wir haben jedes Jahrein paar neue Wundermittel mit denen sich richtig Geld verdienen lässt, die aber genau so schnell wieder verschwinden oder mit neuen Namen bei der nächsten Messe angeboten werden. Damit hat sich nun mal ein zähes Heißlagerfett das auch im Wasser auf die Schraube aufgetragen werden kann, am besten bewährt. Admin
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  • Avatar von ulexvt
    10.05.2017, 10:58
    ulexvt hat auf das Thema neue unterwasserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Danke vielmals. Im Unterwasserbereich gibt es kleine Punkte die ein bisschen rostig gewesen sind. Das habe ich im November ausgebessert, gereinigt und mit einem Zink Primer überstrichen. Zu Ostern habe ich das ganze Unterwasserschiff vom alten Antifouling entfernt, gesäubert und das ganze dann mit einem Epoxiprimer von Marin-Pesle überstrichen. Als Antifouling habe ich zwei Schichten von Titan Yale verwendet (ich werde das Boot heuer nur zwei Monate im Wasser lassen). Das Boot ist jetzt in der Nähe von Athen aber mit dem Versand des Materials wird es überhaupt keine Probleme geben, da ich immer mit dem Auto nach Griechenland fahre. Ich werde in den Sommermonaten eine geeignete Werft suchen (zwei "gute" Adressen habe ich schon) und dann je nach Wetterlage noch im Oktober oder nächsten April mit den Sanierungsarbeiten anfangen. Sobald das Unterwasserschiff frei von den jetzigen Schichten sein wird, werde ich wieder Bilder senden. Ich bedanke mich schonmal für die exzellente Beratung, Grüße
    4 Antwort(en) | 953 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.05.2017, 09:34
    ADMIN hat auf das Thema neue unterwasserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, ich nehme an, das Boot wurde erst vor kurzem restauriert und wir haben am Unterwasserschiff noch keine starken Schichtstärkenanreicherungen und auch keine Korrosion die durch die Beschichtung durchbricht. Versteckte Korrosionsschäden lassen sich durch leichtes Klopfen z.B. mit einen Schraubenziehergriff erkennen. Bei der Acryl-Beschichtung von Glasurit hantelt es sich um eine 2 K.Beschichtung mit einen Filler die auch für Schwermaschinen verwendet wird. Damit haben wir eine sehr gute Qualität. Nur International hat keine EP-Beschichtung für Stahl-Yachten die z.B. angereichert werden mit Zinkoxiden - Aluminiumoxiden oder Eisenglimmer. Grundsätzlich muss bei Stahl-Yachten das ges. System aufeinander abgestimmt werden. Das begint bei der Verzinkung - Grundierung - Fillern - Lackieren und im Unterwasserbereich wird die Grundierung versiegelt, dann nur ein SPC-Antifouling mit hohen Zinkoxidbeigaben. Damit haben wir immer ein Problem mit nachbessern, oder wenn wir am Unterwasserschiff anstückeln müssen. Meine Überlegung ist, Unterwasserbereich glätten bis zur EP-Beschichtung, Wasserpass um 10 mm höher setzen und wir versiegeln mit 1 K.Vinyl. Der Grund ist, wir bekommen die alten 1 K. Schichten nicht 100% runter ohne die Feuerverzinkung stark zu beschädigen. Wenn wir noch keine Korrosionsschäden am Unterwasserschiff haben, dann sollten wir die Verzinkung und die EP-Beschichtung erhalten und darauf nur mit einen Versiegelungsgrund und dem passenden mehrjährigen Antifouling aufbauen. Wenn das Boot in der Türkei besteht, dann haben wir ein Problem mit einer Lieferung, da es sich um Gefahrgut handelt. Nach Griechenland - Festland ist das aber kein Problem, da können wir mit UPS liefern. Auch Hempel - Jotun hätte den passenden Vinyl-Versiegelungsgrund und das passende SPC-Antifouling. Daher zuerst einmal das Unterwasserschiff vorbereiten und dann Bilder um die weitere Vorgehensweise zu bestimmen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ulexvt
    10.05.2017, 08:34
    ulexvt hat auf das Thema neue unterwasserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Guten Tag. Anbei ein paar Bilder der letzten Sanierungsarbeit die ich in Marmaris durchführen habe lassen. Die Arbeit wurde sehr gut gemacht aber meiner Meinung nach waren die eingesetzten Materialien viel zu "filigran". Verwendete Epoxi und Primer sollten laut Aussage der Türken, von International gewesen sein. Die Farbe auf dem Überwasser ist ein Acryl Lack von Glasorit. Mehr kann ich leider nicht sagen. Dimensionen des Schiffes: 12 x 3,6 x 1,6. Grüße
    4 Antwort(en) | 953 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.05.2017, 08:15
    ADMIN hat auf das Thema Aufbau UW-Schiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Grundsätzlich sollte der Gelcoat nicht angeschliffen werden. In Deinem Fall haben wir einen Saison-Wasserlieger, Trailerboot das auch geslippt wird. Damit haben wir eine erheblich größere mechanische Belastungen am Unterwasserschiff, wie im Vergleich mit einer Yacht in der Adria die alle 3 Jahre einmal gekrant wird. Die erhöhte Feuchteaufnahme durch anschleifen kann vernachlässigt werden, da das Boot über die Wintermonate genügend Zeit hat zu entfeuchten. Grüße Friedrich
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  • Avatar von LibTech
    10.05.2017, 07:02
    LibTech hat auf das Thema Aufbau UW-Schiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Moin, danke für die schnelle Antwort. Ich habe immer gelesen, daß man das Gelcoat nicht anschleifen soll...
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  • Avatar von Mammen
    09.05.2017, 20:36
    Vielen Dank Friedrich, Kriechströme ja = allerdings kein Landanschluss/Ladegerät und wenig Verbraucher (1xBatterie für Motor, ua.), dafür aber alte, teilweise offene Verkabelung. Korrosion ist an einer Stelle an einem der Kiele (Batterieseite) ca. 5x5cm mit minimal (ca. 0,5-1,0mm) Einbuchtungen, teilweise verschließend. Rumpf ist ok. Bei dem Kiel selbst und dem anderen ist das wg. sehr schlechtem Aufbau und Pflege (rauh, Abplatzungen, Pocken, usw.) und mehr oder weniger 6-8 Std. Schlickliegen schwer auszumachen. - Mein "Wissen" habe ich von deinen Infos zu ALU-Korrosion und eigenen Erfahrung bei Stahl 40J (dort Hammerpicke und US-Prüfung/a=Dampfer ist über 60J und geht dann in Rente=Abwracken). Danke für die tollen Tipps. Grüße RM
    3 Antwort(en) | 838 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.05.2017, 20:09
    Hallo, zu Frage 1, egal, entscheidend ist das Strahlen (Rauigkeitsbeiwerte) nach SA 2 1/2 DIN ISO 12944-4 zu Frage 2, mit 99,9% Aceton reinigen vor dem beschichten zu Frage 3, im Grunde ja, Beschichtungsaufbau siehe http://shop-af.de/contents/de/d120.html Für die Anwendung Produktdaten ausdrucken. Wichtig ist aber, die Ursache für die Lochfraskorrosion festzustellen - Kriechströme? Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 838 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.05.2017, 19:57
    ADMIN hat auf das Thema Aufbau UW-Schiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, leichtes anschleifen 200 Körnung mit der Hand, mit Aceton ca. 1 Ltr. reinigen 1,0 Ltr. c. 9,0 €, darauf 2 Liter Marine 470 Vinyl Farbe rotbraun, zu 52,-€ mit der Fellrolle, darauf 2,5 Ltr. Marine 522 LF für 96,60 zzgl. Fracht/Gefahrgut um die 19,0-€, das wären ca. einen mehrjährigen Bewuchsschutz. Arbeitszeit für schleifen und reinigen 2-3 Stunden, für Streichen mit der Rolle je 1 Stunde, zzgl. Schleifpapier, Fellrollen, Rührstab, Schutzbrille, Handschuhe, also mit 250,- bis 300,-€ ist alles erledigt. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 1155 mal aufgerufen
  • Avatar von LibTech
    09.05.2017, 18:35
    LibTech hat das Thema Aufbau UW-Schiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN erstellt.
    Hallo zusammen, ich habe mich jetzt durchgewühlt, aber bin immer noch nicht so richtig schlau. Ich will mir ein neues GFk Schiff 24 '' Kleinkreuzer, LP Schlei kaufen und überlege die Beschichtung selbst zu machen. Die Werft verlangt beim Kauf rund 1900 EUR. Würdet Ihr es unter Kostengesichtspunkten selber machen?. Welchen Aufbau würdet ihr nehmen. Slic one fande ich interessant. Danke für gute Ratschläge an einen Anfänger
    6 Antwort(en) | 1155 mal aufgerufen
  • Avatar von Mammen
    09.05.2017, 15:43
    Moin, bin dabei eine Reinke10M Alu BJ1988 zu kaufen. Das UWS muß gesandstrahlt und neu aufgebaut werden. Allerdings möchte ich eine Heckverlängerung anschweißen lassen und dabei mind. eine Lochfrasskorrosion ebenfalls evtl. schweißen lassen. Dann habe ich ein günstiges Sandstrahlangebot dort wo es steht, bedeutet aber nach Strahlen Kanalfahrt von 50sm. Fragen: Wieviel Zeit darf max. zwischen Neuaufbau und Sandstrahlen liegen? Wenn Zeit dazwischen liegt: soll, kann, muß man bis zum Neuaufbau Schutzvorkehrungen treffen? (Fahren wohl nicht :confused:) Ist der Neuaufbau für gestrahlte und neue Flächen gleich? Für gestrahlte gab es schon häufig Infos - welche ist im Forum die aktuellste, umfassendste? Vielen Dank für die Antwort. Ahoi RM
    3 Antwort(en) | 838 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.05.2017, 09:51
    ADMIN hat auf das Thema neue unterwasserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, die Feuerverzinkung auch wenn die beschädigt sein sollte, sollte so weit wie möglich erhalten bleiben. Leider ist es nicht möglich, die Altschichten so zu entfernen, dass die darunter liegende Feuerverzinkung nicht beschädigt wird. Das lässt sich aber leicht reparieren mit Marine 377 2 K.-EP / ZM, eine Epoxid-Zinkbeschichtung mit der Feuerverzinkungen überschichtet werden. Darauf erfolgt ein Anstrich mit Protect 324 2 K-EP /EGS. Die brauchen wir einmal als Versiegelung der Zinkbeschichtung und als Haftgrund für die weitere Multicoatbeschichtung 3 Anstriche mit Protect 346 2 K-EP-Multicoat. Der Beschichtungsaufbau entspricht auch den Vorgaben der Industrie und erfüllt auch die Normen einer Standzeit von 15 Jahren. Darauf erfolgt dann ein Anstrich mit Marine 470 Vinyl, und dann 2 Anstriche Marine 522 Ecoship, ein mehrjähriges - selbstabschleifendes Antifouling. Die Produktdaten und technischen Informationen können unter http://shop-af.de/contents/de/d117.html ausgedruckt werden. Da wir am Waserpass anstückeln müssen, muss ich vorher genau wissen, wie der Beschichtungsaufbau im Überwasserbereich aufgebaut wurde. Auch brauche ich Detailaufnahmen vom Schiff, mit genauen Informationen. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 953 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.05.2017, 19:38
    ADMIN hat auf das Thema Nachbau eines antiken Schiffs im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN geantwortet.
    Wenn das Holz entsprechend konserviert wurde, dann lässt es sich für den Unterwasserbereich mit Vinyl beschichten und darauf dann ein Antifouling mit Vinyl-Trägerkomponente. Da das Holz quillt und schrumpft,,brauchen wir eine Beschichtung die nicht so schnell Risse bildet. Auf Dauer gibt es für kein Holzboot als Dauerwasserlieger einen langfristigen Schutz. Im Überwasserbereich hat sich auch die Grundierung und Versiegelung von LeTonkinois bewährt, aber auch da sollte einer nichjt zu viel erwrten. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ulexvt
    08.05.2017, 17:07
    gn abend, ich habe einen langkieler aus stahl (fe430d) feuerverzinkt. das boot ist 20 Jahre alt und in gute zustand. nächstes jahr würde ich gerne alle alten schutzschicknet am unterwasseschiff enfernen lassen und ein neues system auftragen. welches von ihre schutzsysteme würden Sie mir empfehlen ? und falls ich nach entfernung der bestehenden epoxy schicht roststellen finden sollte, mit welche produkt soll ich sie behandeln ? noch eine frage: mit welchem verfahren soll ich die alte schutzschickt entfernen lassen ? ich glaube nicht, das eine sand-strahlung bei feuerverzinkung empfehlenswert ist, ist die verwendung von einen wasserhochdruckstrahler bis 500 bar ohne die feuerverzinkung zu beschädigen, möglich ? grüsse
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  • Avatar von Binnen-Agrip
    08.05.2017, 13:46
    Jetzt habe ich allerdings noch eine Frage bzw. zwei: - Können Sie auch einen weißen "normalen" Bootslack empfehlen (für den Einsatz auf Flüssen und Seen)? - braucht es dafür auch eine Grundierung, die über das o. g. Anti-Fouling hinausgeht? Ich habe die Kosten für einen Wachsanstrich kalkuliert und muss einen Plan B machen … zumindest für das Unterwasserschiff. Der andere Faktor ist der, dass der Wachsanstrich voraussichtlich zu stark kratzeranfällig sein wird, sobald das Schiff bewegt werden muss (die Römer haben ihre Schiffe eher selten mit Lastkränen durch die Gegend gehoben)
    4 Antwort(en) | 1509 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.05.2017, 09:35
    ADMIN hat auf das Thema Langes Winterlager im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Merlin, das Sibelius ist lt. Produktbeschreibung ein Selbstreinigendes Antifouling mit herausragender Leistung, bei dem die kontrollierte Freigabe der Aktivkomponenten eine perfekte Antifouling-Funktion auf allen Bootsbaumaterialien, darunter auch Aluminium, gewährleistet. Besonders für Segelboote oder Boote mit Verdrängerrümpfen geeignet. Mit solchen Produkt-Beschreibungen können wir nichts anfangen, da es keinerlei Spezifikationen - auch keine Sicherheitsdaten gibt. Stoppani ist kein Antifoulinghersteller, wird versorgt über Borero wie auch Veneziani und Borero wird von International beliefert. Es ist im Grunde ein noname Weichantifouling - daher selbstreinigend und löst sich leicht ab. Identisch mit dem Seatec-Weichantifouling das es bereits für 16,90 Euro den Liter gibt. Das Problem solcher Antifoulings ist, wenn die Altschichten nicht vollständig vor jeden Anstrich beseitigt werden, kommt es zu Schichtstärkenanreicherungen, dann Abplatzungen. So wie alle Weichantifoulings beginnt es nach längeren Landliegezeiten zu kreiden, so dass jedes mal ein Neuanstrich erforderlich ist wenn die Wasserliegezeiten unterbrochen werden. Da wir in der Ostsee mehr als 15 000 km² keinen Bewuchs haben, sowie eine wie beschrieben eine geringe Auslastung, erfüllt es im Grunde seinen Zweck. Wenn also das Antifouling für einen Bewuchsschutz ausreichend ist, dann wäre auch bei der Auslastung ein einfaches Melk - oder Wasserpumpenfett ausreichend. Denn auch da haben wir die Selbstreinigung ohne Biozide wie bei Sibelius. Unsere Antifoulings haben Standzeiten bis zu 60 Monate, daraus ergibt sich ein Dockintervall von 18 Monaten je Anstrich, bei Dauerwasserlieger und tropischen Wassertemperaturen. Es ist also wie alle Antifoulings microporös, es quillt bei Nässe und schrumpft beim trocknen. Die Wasserliegezeiten können beliebig oft unterbrochen werden, nur haben wir Trockenzeiten besonders in geheizten Bootshallen länger als 3 Monate, dann können im Antifouling Haarrisse entstehen. Bei ungeschützeten Aufenthalt sollte die Wasserliegedauer auch nicht länger als 5-6 Monate unterbrochen werden. Dabei sollte dann nur die Farbe schwarz oder ziegelrot (rotbraun) verwendet werden, da z.B. das signalblaue Antifouling das auch die Gorch Fock nimmt zu viskos ist und beim trocknen Risse bilden kann. Für eine Anwendung ist das Weichantifouling weitgehendst zu entfernen. Darauf erfolgt 1 x mit dem Marine 470-Vinylsealer, Ergiebigkeit ca. 7,0 m² und darauf 1 x das LF, Ergiebigkeit ca. 8,0 m². Das reicht dann mit Winterlager für die nächsten 3 Jahre. Das Ecoship ist da nicht erforderlich, da wir keine tropischen Wassertemperaturen in der Ostsee haben. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 399 mal aufgerufen
  • Avatar von Merlin
    08.05.2017, 08:29
    Moin moin, Wir haben ein 30 Fuß Alu Segelboot, liegen an der Ostsee und hatten letztes Jahr ein Selbsterrodierendes Antifouling von Stoppani (Sibelius Active) auf dem Unterwasserschiff. Grundsätzlich ist dieses ein sehr gut arbeitendes Antifouling jedoch sehr preisintensiv und löst sich naturgemäß leicht ab. Wir wollen gerne auf ein Hartantifouling wechseln welches etwas längere Winterlagerzeiten verträgt. Unser Boot geht immer recht spät ins Wasser. Der Untergrund ist in einem sehr guten Zustand (EP Primer) und das alte Antifouling ist restlos entfernt. Meine Frage lautet: WELCHEN Sealer kann ich WIE applizieren und welches HartAntifouling eignet sich am besten bei wenig Nutzung, viel Winterlager und für unser Revier. Über Fragen und Antworten würde ich mich sehr freuen! MfG, Merlin.
    1 Antwort(en) | 399 mal aufgerufen
  • Avatar von Binnen-Agrip
    27.04.2017, 16:14
    Mache ich, vielen Dank!
    4 Antwort(en) | 1509 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.04.2017, 15:29
    ADMIN hat auf das Thema Nachbau eines antiken Schiffs im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, das ist eine Frage die ich noch nie hatte. Um also ein Holz zu konservieren bedarf es auch einer Trocknung und das Holz sollte nicht mehr als 16% Feuchte haben. Die Wachs-Leinölmischung kann das Holz nicht lange schützen, so dass diese Beschichtung unterwandert wird und darunter sich dann schwarz verfärben wird. Eine 100% Lösung habe ich nicht. Ich kann mit aber vorstellen dass wir das Holz mit einen selbsthärtendenes Alcydharzöl einige Zeit schützen können, da das Öl hydrophobe Eigenschaften hat. Unter http://shop-af.de/contents/de/d79.html kann einer die Produktdaten des Olassy-Primer nachlesen. Er ist dünflüssig, sieht aus wie dünne Magermilch und penetrierfähig so dass er in das Holz eindringt und die natürliche Farbe vom Holz bewahrt. Das Holz wird eingestrichen bis es keine Flüssigkeit mehr aufnimmt, dann die Oberfläche mit einen Lappen trocknen so dass keine Glanzflächen nach dem härten entstehen. Nach dem trocknen haben wir keinen öligen Untergrund. Das Holz muss dann doch einige Zeit nachtrocknen, damit das Alcydharzöl durchhärten kann. Das ist eine Überlegung die meiner Meinung funktionieren könnte. Es sollte aber vorher an einen Stück Fichte ausprobiert werden. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 1509 mal aufgerufen
  • Avatar von Binnen-Agrip
    27.04.2017, 14:50
    Hallo, das Schiff, um das ich mich kümmere, wird erst noch gebaut – aber ich habe eine ziemlich wichtige Frage dazu und vermute, dass ich hier an der richtigen Stelle bin. Es handelt sich um den Nachbau eines antiken Schiffs, bei dem auch die antike Bemalung getestet werden soll – eine Wachs-/Leinöl-Mischung, die heiß aufgetragen wird. Nun ist es natürlich so, dass niemand das ganze Schiff für ein misslungenes Experiment mit antiken Farben aufs Spiel setzen möchte; es geht beim "Test" eher darum, wie sich die Bemalung auf Gewicht, Widerstand im Wasser etc. auswirkt (und natürlich den optischen Eindruck). Gibt es ein Holzschutzmittel-/Verfahren, das das Holz möglichst umfassend "unsichtbar" schützt und gegebenenfalls einen weiteren Anstrich mit heißer Wachsfarbe (weit unter Siedepunkt) verträgt? Das Holz ist hiesige Kiefer, Stärke ca. 4 cm. Vielen Dank!!
    4 Antwort(en) | 1509 mal aufgerufen
  • Avatar von chenger
    22.04.2017, 16:54
    Alles klar Friedrich, so mache ich das..... Vielen Dank für deine Hilfe. Ich melde mich wenn ich etwas Neues weiß.
    15 Antwort(en) | 3405 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    22.04.2017, 16:06
    ADMIN hat auf das Thema Neue gebrauchte Reinek 16m im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Ich würde nur die Produkte für dem Bewuchsschutz anbieten, denn für Bewuchsschutz gibt es auch von den Werften keine Gewährleistungen. Da wären wie oben beschrieben 12 Liter PVC-Vinyl Sealer als Haftgrund und 20 Liter Marine 522 Ecoship erforderlich. Es ist normal, dass die Skipper den Bewuchsschutz selbst bestimmen, da er auch den Anforderungen gerecht werden muss. Wir beliefern daher viele Werften auch Yachtverbände EU-weit und das sollte kein Problem sein. Bei den weiteren Lackierarbeiten kann nur einer die Verantwortung übernehmen, denn der übernimmt auch die Gewährleistung, daher bestimmt er auch die Auswahl der Produkte. Wir haben auch Kunden die Auskunft über die verwendeten Produkte einholen. Der Grund ist, dass immer wieder Produkte unterschiedlicher Hersteller verwendet werden die nicht kompatibel sind. Kläre alles weitere mit der Werft, informiere dich auch über die Produkte, ich kann dann überprüfen ob die zueinander passen. Grüße Friedrich
    15 Antwort(en) | 3405 mal aufgerufen
  • Avatar von chenger
    22.04.2017, 15:00
    allerdings muss ich das mit der Werft noch absprechen, ob möglich Danke
    15 Antwort(en) | 3405 mal aufgerufen
  • Avatar von chenger
    22.04.2017, 14:26
    Hi Friedrich, danke für deine vielen wertvollen Infos. Damit du das nicht umsonst machen musst, könntest du mir die benötigte Farben / Primer, etc pro Abschnitt einzeln aufschlüsseln und die Mengen ermitteln. Ich würde diese dann bei dir kaufen und mitnehmen? Brauchst du dazu noch Informationen. Danke und Grüße Stefan
    15 Antwort(en) | 3405 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    22.04.2017, 14:04
    ADMIN hat auf das Thema Neue gebrauchte Reinek 16m im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Der Preis mit 10460,-€ ist bei der Bootsgröße schon sehr günstig. Wenn die Werft eine Gewährleistung von 3 Jahren auf Nachbesserung gibt, sollte einer das Angebot annehmen. Bei der Demontage sollte das genau abgesprochen werden was demontiert wird. Das mit dem 2 K. Primer ist in Ordnung, die weiße Farbe ist dann eine 2 K.PU Beschichtung. Die Seiten im Überwasserbereich sollten nicht in blau lackiert werden, auch wen es schön aussieht. Im Süden bleichen die blauen Farben und wenn dann mal eine kleine Reparatur erforderlich ist dann passt die RAL-Farbe nicht mehr. Auch da ist der Preis mit 3500,-€ in Ordnung. Ich nehme aber an da kommt die Mwst. noch dazu. Beim Unterwasserschiff habe ich mal die Materialkosten Grundierung und Antifouling kalkuliert. Ich gehe davon aus, dass das Unterwasserschiff keine Schäden hat, die Altbeschichtung muss nicht beseitigt werden und auf keinen Fall bei einen mehrjährigen Antifouling die Farbe weiß, denn da muss dann jedes Jahr neu gestrichen werden. Für das Boot sind das z.B. in Kroatien oder auch Italien jedes mal mehr als 800,-€ Krankosten. Des weiteren bieten helle Farben nicht den Bewuchsschutz wie dunklere Farben. Das Unterwasserschiff hat ca. 80 qm zum streichen. Das wären ca. 12 Liter Primer ca. 320,-€ und 20 Liter Antifouling Farbe schwarz ca. 820,-€. Das würde dann für 3 Jahre in der Adria reichen. Das Angebot mit 1100,-€ einschl. Arbeiten ist unrealistisch, besonders wenn die Altschichten auch noch beseitigt werden müssen. Auch wenn die Werft ein preiswertes Antifouling wie das Seatec nimmt das für eine Saison (6 Monate) ausgelegt ist, dann wären da 30 Liter erforderlich und der Primer, damit wären nur die Materialkosten auch bereits bei ca. 1000,-€. Also da stimmt der Preis nicht. Des weiteren ist bei einer Aluminium-Yacht ein PVC-Vinyl-Primer erforderlich und beim Antifouling darf nur ein Kupfer(I)oxid-Antifouling (elektr. Halbleiter) verwendet werden. Ein ECO-Antifouling funktioniert nicht in der Adria, wäre auch nicht tropentauglich. Also da rate ich zu genauen Vorgaben, sonst wird das zur Dauerbeschäftigung. Ansonsten ist das Angebot nicht uninteressant, nur die Vorgaben sind entsprechend zu ergänzen und vorher abzuklären. Ich rate auch immer, dass die Arbeiten vor Ort auch kontrolliert werden und da sollte der Skipper dabei sein. Also alle Vorgaben abklären und die Ausführungen überwachen. Kleiner Hinweis, Wellenlager überprüfen, denn nach 5 Jahren sind die Stopfbuchsen ein wenig eingetrocknet. Grüße Friedrich
    15 Antwort(en) | 3405 mal aufgerufen
  • Avatar von chenger
    22.04.2017, 11:25
    Hi Friedrich ja das klingt vernünftig..... Ist es möglich so wie du beschrieben, diese Vorgänge in z.B Jahre einzuteilen. Jahr 2017 Unterwasserschiff und Bordwände richtig überholen Deck ausbessern und Pinseln ? Jahr 2018 usw Außerdem kann ich dir das Angebot einer Adria Werft gleich mitgeben. Auf die Frage hin auf Details Doing Farben etc, soll ich vor Ort mit dem Techniker sprechen ??????? hä Angebot Price for all works on boat Auriga : Painting deck with all works,dismantling and mounting equipment on boat,removing old paint,putting 2coats of primer,applying new white color costs 5500€ -Painting port side and starboard side with blue color(sanding,puttying holes, works around windows because there is some rust,painting blue color) =3500€ -Sanding underwater parts with material 360€ -Applaying primer and antifaulin with material 1100€ Total price for all works 10460€ . If you have any question do not hesitate to ask. Danke und Grüße Stefan
    15 Antwort(en) | 3405 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    22.04.2017, 10:08
    ADMIN hat auf das Thema Neue gebrauchte Reinek 16m im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Stefan, ich würde auch gerne die Empfehlungen von den Werften sehen, wie die einen Neuanstrich beurteilen. Auch wie die Gewährleistungen ( nicht mit Garantie zu verwechseln) aussehen. Bei einer Reinke dieser Größe bedarf es einer Leistungsbeschreibung der ausführenden Arbeitsvorgängen so wie Vorbereitung, verwendete Materialien, kalkulierte Arbeitszeit usw. Es ist auch so, dass sich viele Käufer von solchen Yachten, eine Sanierung gewaltig unterschätzen. Nur mal als Beispiel, eine der qualifizierten Werften für den Sortbootbereich in Hamburg wie z.B. Peter Wrede kalkuliert für eine Sanierung nur für das Unterwasserschiff bei einer GFK-Yacht ca. 1000,-€ je laufenden Meter zzgl. MwSt. Eine komplette Lackierung einschl. Bewuchsschutz ist also nicht Pinats. Grundsätzlich machen die Eigner solcher Yachten genau Vorgaben und daraus resultiert dann das Angebot von den Werften. Es sollte auch einer wissen, dass es sich bei den meisten kleinen Werften in der Adria um Anstreicherfirmen handelt mit entsprechenden Preisangeboten, die Ihr Geld nicht wert sind. Da sind viele Vorarbeiten erforderlich, wie z.B. die Fenster müssen raus, alle Bordauslässe sind zu überprüfen, denn einfach abkleben oder überstreichen führt da zu Abplatzungen. Es wird sehr preiswerte Angebote geben, da wird einfach abgeklebt, Airles gespritzt und dann fertig. Nur das funktioniert in der Adria keine 3 Jahre. Daher brauche ich möglichst viele Angaben, auch eigene Vorstellungen oder der finanzielle Rahmen, denn das Boot ist viel zu wertvoll. Im Unterwasserbereich so wie das auf dem Bild aussieht, genügt uns eine Vinyl Sealer und 2 Lagen eines mehrjährigen Antifouling. Im Überwasserbereich wenn wir ein saubere Oberfläche hinbekommen, rate ich dann zu einen PU-Acryl der auch weitgehend UV-Beständig ist was in der Adria sehr wichtig ist, in wie weit gefillert werden muss kann ich bei den Bildern noch nicht beurteilen. Beim Deck wenn da nicht mehr Abplatzungen sind sollten wir nur flicken, den eine kompl. Deckserneuerung erfordert einen gewaltigen Aufwand, denn da muss alles demontiert werden. Wird da nur außen rum gestrichen wie z.B. an den Winschen, Kammklemmen, Bootsdurchlässen usw., dann steht uns die Farbe im Kantenbereich sehr schnell auf und das wird zur Dauerbaustelle. Es ist auch auf dem ersten Bild zu erkennen, da wurde mit dem Pinsel geflickt, Relingstangenhalterung einfach überpinselt usw. Da solche Reparatur-Arbeiten meist mit Alcyd-Farben durchgeführt werden, haftet darauf kein PU - PUR - oder PU-Acryl. Sollte sich das bestätigen, dann muss alles demontiert werden, die Alcyd- Farben müssen beseitigt werden um dann mit einen 2 K. neu zu beschichten. Wie auch immer , ich muss mehr sehen, ich brauche auch Vorgaben was einer selbst erwartet und wie die Leistungsbeschreibung der Bootswerften aussehen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von chenger
    21.04.2017, 17:14
    Hi Habe ein paar Bilder aus Filmen geschnitten. Ich hoffe das Format passt auf anhieb.
    15 Antwort(en) | 3405 mal aufgerufen
  • Avatar von chenger
    21.04.2017, 14:50
    Hi ich schau mal nach -- was ich an Infos heute Abend noch so finde und veruche noch den Erst Eigner zu bekommen. mfg Stefan Grzenkowski
    15 Antwort(en) | 3405 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    21.04.2017, 14:39
    ADMIN hat auf das Thema Neue gebrauchte Reinek 16m im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Das ist kein Problem. Meine Überlegung ist zuerst das Deck das wir neu aufbauen müssen da wir Abplatzungen haben, der Übergang bis zum Wasserpass, dann das Unterwasserschiff ein wenig überlappend beim Wasserpass, die Grundierung und das passende mehrjährige Antifouling. Dann ist das Boot ein Dauerwasserlieger, oder Saisonwasserlieger. Ich hätte auch gerne gesehen die Abplatzungen im Decksbereich, denn haben wir nur kleine Abplatzungen und die Beschichtung ist fest, dann flicken wir z.B. mit Multicoat das wir mit 2 K. PU-Acryl Überschichten können. Das ist ein seewasserfester 2 Komp. PU-Lack. Wir haben auf dem Unterwasserschiff blaue Farbspuren, ist das ein abgewaschenes Weichantifouling, oder wurde da ein weißes Antifouling darüber gestrichen. Ich muss auch wissen welches Antifouling da gestrichen wurde, denn es muss kompatibel sein. Wenn ich alle Infos habe, beschreibe ich dann die Vorgehensweise, die Beschichtungen und die Bedarfsmengen. Wir haben da eine Aluminium-Yacht, da müssen wir nicht den Aufwand betreiben wie z.B. bei einer Stahl-Yacht. Grüße Friedrich
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  • Avatar von chenger
    21.04.2017, 14:15
    Hallo Friedrich, wenn wir hier den richtigen Weg finden. Kannst du mir dann auch die Mengen und Typen geben die ich dann gleich bei dir bestellen kann? Ich muss mal in den Shop schauen. Danke und Grüße Stefan
    15 Antwort(en) | 3405 mal aufgerufen
  • Avatar von chenger
    21.04.2017, 08:37
    Hallo Friedrich, ja verstehe ich alles. Auf dem Bild ist das Deck nicht aureichend zu sehen für dich um es Beurteilen zu können. Es handelt sich um eine Reinke 16M Bj 2003 Alumuium Beschichtungsaufbau -- muss ich mal den alten Eigner Fragen Vollständig saniert - was immer das heißt. Schleifen Größe Länge über alles 17.8m Breite 4.47m Tiefe (Kimm 1.62m) cwl 13.7m Keine Abplatzungen unter Wasser und an den Rump Seiten - nur an Deck Danke für deine Hilfe Ich versuche mal noch Bilder uo zu loaden Grüße Stefan
    15 Antwort(en) | 3405 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    21.04.2017, 08:19
    ADMIN hat auf das Thema Neue gebrauchte Reinek 16m im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Halo Stefan, ich verstehe den Hinweis nicht .....An Deck im Moment nicht zu sehen viele Stellen wo das Aluminium abblättert. Zuerst einmal muss ich wissen, haben wir eine Stahl-Yacht oder Aluminium-Yacht, denn da haben wir einen unterschiedlichen Beschichtungsaufbau. Bei Stahl brauchen wir einen Korrosionsschutz, bei Aluminium brauchen wir eine besondere Epoxidgrundierung die auf Aluminium haftet. Haben wir da Abplatzungen, dann ist es mit einfach lackieren nicht getan, denn das hält dann nur ein paar Jahre. Diese Grundierungen sind Industriebeschichtungen und sind nicht über den normalen Bootszubehör erhältlich. Um mehr zu sagen bedarf es auch genaue Angaben. Z.B. über den bestehenden Beschichtungsaufbau im Über - und Unterwasserbereich. Müssen wir anstückeln oder erfolgt eine ges. Lackierung von Deck bis Kiel. Soll nur optisch aufbereitet werden was nicht lange funktioniert, oder vollständig saniert werden. Wird gestrahlt oder geschliffen. Ich muss auch die Größe vom Boot haben, wie Breite, Tiefgang, Wasserlänge und Schiffslänge. Haben wir bereits Abplatzungen im Unterwasserbereich. Kann z.B. der Altanstrich noch verwendet werden usw. Auch mehr Bilder im Detail und ges. Ansicht wären da hilfreich. Das ist kein Boot, wo einer mal ein wenig darüber streicht und dann passt das. Also bis auf weiteres, Grüße Friedrich
    15 Antwort(en) | 3405 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    21.04.2017, 08:01
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling für Flying Micron im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Florian, das Boot ist nicht als Dauerwasserlieger ausgelegt. Durch die abgeschottete Doppelschalenbauweise zieht das Boot Feuchte, es kommt zu Wasseransammlungen in den Hohlräumen und das Laminat beginnt von innen heraus zu versiffen. Ansonsten lässt sich das Boot schnell mal aus dem Wasser heben und ist leicht zu reinigen. Es genügt auch ein einfaches einfetten mit Melkfett, so dass sich leichter Bewuchs oder Schleim sich einfach abwaschen lässt. Ein Antifouling brauchen wir, wenn wir es mit Algenbewuchs oder mit sessilen - tierischen Bewuchs zu tun haben. Wenn also das Boot eingefettet wird und alle 2-4 Wochen mal gereinigt wird, dann reicht das locker. Wenn Du wirklich Antifouling streichen möchtest, dann bestimme den Wasserpass, schleife das Unterwasserschiff mit 200 Körnung bis zum Wasserpass, streiche einen Haftvermittler z.B. Marine 470 Vinyl und darauf dann 1 x z.B. Marine 522 LF, oder Hartracing von Hempel, Micron WA von International. Nur, Du würdest aber damit dem Boot keinen Gefallen erweisen. Gruß Friedrich
    3 Antwort(en) | 879 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    21.04.2017, 07:41
    ADMIN hat auf das Thema Aufbau nach Epoxydbeschichtung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Halo Axben, richtig, alles andere würde ein gewaltiger Arbeitsaufwand und da rate ich zuerst zur einfacheren Lösung. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 842 mal aufgerufen
  • Avatar von chenger
    20.04.2017, 21:13
    Hallo bin zufällig auf dieses Forum gestossen. Habe mir meinen Traum vom eigenen Schiff erfüllt. (Bild hängt an) Rücklagen für die Lackierung gebildet. Bekomme jetzt ständig von jeder Werft andere Empfehlungen wir das Schiff zu streichen /lackieren ist. Das Schiff steht im Moment in der Adria ca 5 Jahre an Land und sollte Anfang Juni wieder gewassert werden. Habe ein Angebot über Komplettlackierung kann halt nichts mit anfangen. Kann man auf Grund diese Bildes eine Empfhehlung ausprechen wie das Boot neu lackiert /gestrichen werden soll. Der Wunsch ist Deck / Unterwasserschiff und beide Seiten sollen neu lackiert/gestrichen werden. An Deck im Moment nicht zu sehen viele Stellen wo das Aluminium abblättert. Danke für jede Hilfe Grüße Stefan
    15 Antwort(en) | 3405 mal aufgerufen
  • Avatar von hadezzzzz
    20.04.2017, 19:05
    Danke Friedrich, entschuldige meine Anfängerfrage. Aber Anfänger haben schließlich auch Fragen. Wenn ich hier jetzt aber begründen muss, warum diese Jolle in dieser Saison im Wasser liegen muss, hätte ich jetzt viel zu schreiben. So ist es aber und ich weiß nicht, ob oder welches Antifouling ich nehmen soll. Ansonsten würde ich sie nach ca. 4 Wochen-Intervallen regelmäßig kurz reinigen. Gruß Florian
    3 Antwort(en) | 879 mal aufgerufen
  • Avatar von Axnord
    20.04.2017, 02:59
    Axnord hat auf das Thema Aufbau nach Epoxydbeschichtung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich. vielen Dank für die schnelle Antwort. Also wenn ich es richtig verstanden habe sollen wir das Standard Antifouling bis auf den Silberprimer runterschleifen, 1* 470 Vinyl und dann 1x522 Ecoship streichen? Oder nur das Antifouling schön glatt schleifen? Gruß Axben
    3 Antwort(en) | 842 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.04.2017, 15:10
    ADMIN hat auf das Thema Aufbau nach Epoxydbeschichtung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Axben, bei der Fülle an Fragen wären ein paar Bilder sehr hilfreich. Wenn es sich um eine teerartige Grundierung handelt die alle nach einigen Jahren spröde werden, dann könne es sich um eine Teerepoxid-Beschichtung handeln. Es wurden auch Grundierungen verwendet die z.B. aus eingedickten Erdöl bestehen und auch verspröden. In beiden Fällen funktionieren da keine basischen Beizen, somit bleibt nur als Lösung abzuschaben und schleifen. Haben wir bei der schwarzen Beschichtung eine Teerepoxidbeschichtung, dann ist die aus der Zeit sehr wahrscheinlich nicht benzo(a)pyrenfrei, denn die würde nicht verspröden. Werden solche Beschichtungen geschliffen, dann ist ein vollständiger Körperschutz und Atemschutz erforderlich. Benzo(a)pyren siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/benzo(a)pyren.htm Wenn wir diese Altbeschichtungen nicht weitgehend beseitigen können, dann macht eine weitere EP-Beschichtung keinen Sinn. Was den Silber Primer betrifft, der sollte nicht bei GFK-Yachten verwendet werden. Diese Beschichtung werden auch als Schuppenpanzerbeschichtungen bezeichnet und werden für die Versiegelung und Haftvermittlung auf Zinkstaubbeschichtungen verwendet. Die Beschichtungen haben eine höher Feuchtedichte als die Polymere und lassen eine Diffusionsausgleich der Feuchte nicht mehr zu. Die Folge wäre dann eine weitere Blasenbildung. Haben wir aber inzwischen hohe Feuchtewerte im Laminat, dann besteht immer das Risiko dass sich Bläschen zwischen dem Primer bilden. Die lassen sich aber beim nächsten Anstrich leicht verschleifen und mit Antifouling überstreichen. In diesen Fall würde ich bei der Beschreibung dazu raten, sauber schleifen, 1 x den Marine 470 Vinyl und 1 x Marine 522 Ecoship zu streichen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    19.04.2017, 13:59
    Halo Marcel, die Farbspritzer lasen sich von einen porösen Steinboden nicht mehr entfernen (eigene Erfahrung) und bleiben die nächsten 20 Jahre erhalten. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 1027 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.04.2017, 13:57
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling für Flying Micron im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, auf eine Jolle gehört kein Antifouling, eine Jolle ist auch kein Dauerwasserlieger. Gruß Friedrich
    3 Antwort(en) | 879 mal aufgerufen
  • Avatar von Axnord
    18.04.2017, 23:25
    Hallo erst mal und vielen Dank für die vielen Infos die es hier gibt. Einfach toll!! Ich versuche es kurz zu machen. Es handelt sich um eine Jeanneau Sun Dream 28, Bj. 1988 Bis 1998 lag das Boot in der Elbe, danach in der Ostsee, 2 Jahre hatte es Pause, es war gestohlen worden. Glücklicherweise haben wir es wieder bekommen. Im Winter immer an Land, meistens unter freiem Himmel. 2010 war es notwendig das gesamte Unterwasserschiff einmal zu überarbeiten, da die alte "Grundierung" einfach nicht mehr hielt. Über die Jahre löste sich an immer mehr Stellen alles ab, das Unterwasserschiff war eher eine kleine Mondlandschaft. Wir gingen davon aus das es sich bei der Grundierung um VC-Tar hielt, war es aber lt. International nicht, da es wohl 1988 noch gar nicht auf dem Markt war. Daher waren unsere "Reperaturversuche" natürlich auch nutzlos. Von Jeanneau bekamen wir nur die Antwort, dass bei einem so altem Schiff keiner mehr sagen könne was verwendet wurde. Ich glaube das ist die Standard Antwort auf alles was nicht mit dem Neukauf einer Yacht zu tun hat. Auf der "Teerartigen" Grundierung war VC17m , so bekamen wir damals das Schiff (Auslieferungszustand). An vielen Stellen war das Teerartige Zeug spröde und lies sich mit einem Spachtel leicht entfernen. An den Stellen an den es noch gut hielt mussten wir es mit einem Stechbeitel vorsichtig abschaben. Beize, so sagte man uns im Fachhandel funktioniert bei Teerbasierten Grundierungen nicht. Azeton löste das Zeug zwar, wir hätten damit aber bestimmt 50 Liter verbraucht. Also nach sehr viel geschabter Zeit war der Rumpf endlich befreit. Wir wurden dann "beraten". Tja, wir haben den Rumpf dann angeschliffen. Wir haben Produkte von der Fa. Wohlert verwendet. Nun bin ich eher durch Zufall hier gelandet und Frage mich natürlich ob wir noch etwas machen können, um die "Fehler" der Vergangenheit wenigstens etwas zu mildern. Auf den neuen Aufbau haben wir von SVB Standard Antifouling aufgebracht. Von dem VC Zeug hatten wir die Nase voll. Von daher benötigen wir ihren Rat. Sollen wir das Antifouling mit Beize entfernen und z.B. Relest 1K Vinyl aufbringen? Und noch eine Frage zum Wohlert Silber Primer. Es soll sich dabei um gecoatete Aluminiumplättchen handeln. Für die Zukunft will ich mir ein Feuchtemessgerät zulegen, nun leitet Aluminium ja, werden die Messwerte dadurch ungenau? P.S.: Sichtbare Osmoseschäden haben wir nicht, weder Blasen noch Bereiche die nach dem Kranen besonders lange Nass bleiben. Auch riecht es nicht moderig. Und weil ich schon mal hier bin hab ich noch eine Frage am Rande :-) : Es gibt inzwischen Gelcoat zum Sprühen, spricht außer dem hohem Preis etwas gegen das Zeug? Schon mal vielen Dank im Voraus Gruß Axben
    3 Antwort(en) | 842 mal aufgerufen
  • Avatar von hadezzzzz
    17.04.2017, 23:05
    Hallo ich suche Antifouling Tipps für eine gebrauchte Flying Micron. Das ist eine kleine GFK-Jolle, die auf Binnengewässern genutzt werden soll. Bisher hat sie noch kein Antifouling erhalten. Im Idealfall sollte sich dieses Antifouling auch von einem Anfänger auftragen lassen. Das ist mein erstes Segelboot. Am liebsten würde ich ja Spraydosen nutzen. LG hadezzzzz
    3 Antwort(en) | 879 mal aufgerufen
  • Avatar von Marcel
    17.04.2017, 09:38
    Hallo Friedrich, Mir ist leider ein Mallheur passiert. Beim Streichen von Seajet Hartantifouling sind Farbspritzer und Farbklekse auf porösem Steinboden gelangt. Wie kann man diese nun von dem Steinboden am besten wieder entfernen? Ist Nitroverdünnung eine Lösung zum Beispiel? Vielen Dank. Marcel
    1 Antwort(en) | 1027 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.04.2017, 11:49
    Da kann ich nur sagen, nicht den Mut verlieren bei solchen Galleren- Sträflingsarbeiten. Unsere Erfahrung ist auch, jeder der das mal hinter sich gebracht hat, wird dann niemals ein PTF - Erodierend - Weich - oder Hartantifouling jedes Jahr streichen. Wichtig ist die Reinigung nach den Abbeizen, da die Beizen basisch sind. Unsere Erfahrungen sind beim Abbeizen sehr unterschiedlich. Am besten hat sich immer noch das Abdecken mit einer Folie bewährt, 4-6 Stunden warten und dann lässt sich die Farbe leicht mit der Spachtel entfernen. Wir haben aber Antifoulings im Sportbotbereich mit einer EP-Trägerkomponente (sind auch preiswerter), bei denen hilft kaum noch die Beize. Da bleibt nur noch schleifen. Also bis demnächst Grüße Friedrich
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  • Avatar von xlookup
    31.03.2017, 16:49
    Erfahrungsbericht: Nachdem ich mich dazu entschlossen habe das Boot nun mit neuer Grundierung und neuem Antifouling zu versehen. Ging es an die Bestellung. Der Ablauf ist sehr kundenorientiert und sehr transparent. Nach Aufgabe der Bestellung unter Bezugnahme auf diesen Bericht im Forum sowie zwei Antworten Fragen per Mail war die Bestellung kommissioniert und lieferbereit. Dann noch schnell vorab online überwiesen und nach zwei drei Tagen war die Lieferung da : Dafür großes Lob von mir! Zur Umsetzung : Teil abbeizen zunächst : lesen, lesen, lesen. Und dann ran an das Abbeizen. Ich hatt mich für das Gel entschieden, da ich glaubte dass aufrollen eine Möglichkeit Zeit zu sparen ist. Dem war nicht so. Pinseln ist besser. Und "schneller" ist relativ. Immer nur einen kleinen Abschnitt vorbereiten und dann abschaben. Mit einem Kunststoffspachtel (Malerzubehör) ging das nicht. Es blieb zu viel auf dem gelcoat. ich habe dann einen Stahlspachtel der stabil ist genommen und ihn voher abgerundet damit er keine kratzer macht. Das ging besser. Aufpassen sollte man beim Abbeizen unbedingt auf die Witterungsverhältnisse ! Auch im Microwetter. Mein Boot habe ich draussen aufgestellt. Aufgrund der Ausdünstungen der Beize schien das eine Gute Idee zu sein. Doch weit gefehlt. Ich habe mein Boot auf einen schmalen Randstreifen an einer Mauer abgestellt, der mit Gras bewachsen ist. Durch den Schatten unter dem Boot ist der Schattenbereich voll von Kondenswasser.Vor allem wenn man meint es wird warm. Die Beize scheint hygrostatisch zu reagieren. Durch die feuchtigkeit unter dem Boot hat sich unmengen von Wasser an den Stellen mit der Beize gebildet (dicke Tropfen). Dabei verliert sie Ihre Wirkung und löst nur gerade eben die Oberfläche an. Als es dann auch noch angefangen hat zu nieseln war es vorbei. Sie hat nichts mehr angelöst. Dazu sei an dieser Stelle angemerkt, dass bereits behandelte aber nicht abgeschabte Oberflächen, die getrocknet sind wesentlich schwieriger abzubeizen sind als wenn man in einem durch arbeitet. Ich habe an diesem Tag für 1,5 qm ca. 4 Std. gebraucht (lernen und Erfahrung sammeln dauert) Durch Zufall entdeckten wir am nächsten Tag , dass das Abschaben ohne Beize in unserem Fall leichter von dem Gelcoat geht ,wie mit Beize. vor allem aufgrund der Witterungs verhältnisse. Schwierige Ecken haben wir ausgelassen und dann abschließend abgebeizt. nach insgesamt 3 Tagen haben wir den Rumpf wieder freigelegt und er glänzt wie bei Auslieferung. Hier und da sind noch schlieren der Grundierung zu sehen. Aber ich denke das reicht aus. Die Arme konnten wir am nächsten Tag übrigens morgens kaum anheben :-) Der nächste Schritt wird das vorbereiten des Streichens sein. Säubern und Abkleben des Wasserpasses damit grundiert werden kann. Bei dem reinigen mit Aceton bin ich wieder froh dass ich draussen bin. ;-) Bis dahin erst einmal Grüsse.....
    6 Antwort(en) | 2310 mal aufgerufen
  • Avatar von georin
    31.03.2017, 06:49
    georin hat auf das Thema Stahl mit Leinöl behandeln im Forum BILDERSAMMLUNG geantwortet.
    Herzliche Danksagungen für deine ausführliche Erklärung!
    6 Antwort(en) | 2748 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.03.2017, 09:42
    ADMIN hat auf das Thema Stahl mit Leinöl behandeln im Forum BILDERSAMMLUNG geantwortet.
    Jedes Öl hat zuerst einmal Korrosionsschutzeigenschaften, wobei Naturöle dafür am wenigsten geeignet sind. Naturöle enthalten Wasser, sind nicht UV-beständig, haben keine Feuchtedichte, können auch eine Korrosion die z.B. durch Schwefel und Phosphor im Stahl verursacht wird nicht neutralisieren und sind somit im Grunde eine Arbeitsbeschaffung. Schiffsbodenöle werden daher wie der Name es vermittelt für den Schiffsboden - Hohlräume verwendet, wo das Öl in entsprechenden Mengen eingefüllt wird. Daher beginnen unsere Kleingebinde mit 20 Liter. Dabei handelt es sich in der Regel um selbst härtende Alcydharzöle - Synthetiköle. Was das Speiseöl betrifft, da ist entsprechend der Wasseranteil höher als bei Leinölfirnis und sollte daher besser für eine Salatmarinade verwendet werden. :rolleyes: Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 2748 mal aufgerufen
  • Avatar von georin
    30.03.2017, 08:28
    georin hat auf das Thema Stahl mit Leinöl behandeln im Forum BILDERSAMMLUNG geantwortet.
    Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich habe zu Hause dieses Leinöl https://biooil24.de Das ist ein normales Speiseöl aus Polen. Meinst du, eignet es sich für den Aufstrich oder soll ich einen Baumarkt besuchen?
    6 Antwort(en) | 2748 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    29.03.2017, 13:43
    ADMIN hat auf das Thema Stahl mit Leinöl behandeln im Forum BILDERSAMMLUNG geantwortet.
    Leinöl ist ein Leinölfirnis und den gibt es in jeden Baumarkt oder Farbenfachhandel. Normalerweise wird Leinölfirnis für Holz verwendet, als Korrosionsschutz ist es nur bedingt tauglich, braucht auch dann lange bis es härtet. Auch das Owatrolöl von Owatrol ist geeignet, kostet den 5-fachen Preis und ist auch nicht besser. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 2748 mal aufgerufen
  • Avatar von georin
    29.03.2017, 10:33
    georin hat auf das Thema Stahl mit Leinöl behandeln im Forum BILDERSAMMLUNG geantwortet.
    hallo, wo kann man gutes Leinöl kaufen?
    6 Antwort(en) | 2748 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    29.03.2017, 09:22
    ADMIN hat auf das Thema AF nach dem Auskranen im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Klaus, ich selbst habe immer im Herbst mein Boot vorbereitet und nicht im Frühjahr. Wenn das Frühjahr kam, wollte ich segeln und nicht arbeiten. Was die Überschichtungs - Trockenzeiten betrifft, die richten sich nach der Temperatur. Auch das Gewicht eines Bootes erfordert oft länger zu warten, damit die Beschichtungen beim kranen nicht beschädigt werden. Da hat sich z.B. ein Kuchenbackpapier aus dem Haushalt das Antihafteigenschaften bewährt das zwischen die Krangurte gelegt wird. Wir haben in den Produktdaten die Angaben über die Trocken-Härtezeiten, wobei da ist Vorsicht angesagt, dann nun mal jeder Anwendungsfall unterschiedlich beurteilt werden muss. Ich selbst habe mich immer auf die Fingernagelprobe verlassen. Grundsätzlich sollte einer lieber ein paar Tage warten. Was die Lagerbockstützen betrifft, da hat jeder das Problem. Die meisten machen das am Kran, denn der Primer und das Antifouling ist in 15 Minuten handtrocken und wird dann auch im Wasser fest. Ich habe immer mein Boot über 4 Ratschengurte seitlich abgespannt, die Lagerbockstützen 3-4 cm weit entfernt so dass ich mit der Rolle dazwischen kam. Wenn der Bereich fest war, Teppichreste mit Kuchenbackpapier dazwischen damit nichts festkleben kann. oder Beispiel siehe http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?359-STREICHEN-OHNE-ABZUST%DCTZEN Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 1049 mal aufgerufen
  • Avatar von Musikanto
    28.03.2017, 20:53
    Musikanto hat auf das Thema AF nach dem Auskranen im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Moin Friedrich vielen Dank für die schnelle Antwort. Das ist ja mal eine Hausnummer. Werde natürlich ab jetzt den Herbst bevorzugen. Verstehe dann auch nicht, warum alle im Frühjahr bei unsicheren Temperaturen streichen. Eine Frage noch: Wie lange soll das Boot nach dem Auskranen denn "ablüften" , bis AF drau kann? Ich streiche ja jetzt, sobald das Wetter mitspielt Sealer und AF (weil AF - Wechsel). Wie lange muss ich nach dem Sealer warten bis ich AF streichen kann? Was mir immer Kopfzerbrechen bereitet, ohne eine Lösung zu haben: der Sealer und das AF müssen ja auch an die Stellen, wo jetzt die Stützen stehen. Hat jemand im Forum eine Idee, was ich da machen kann? Eventuell eine Stütze runterdrehen? lG Klaus
    3 Antwort(en) | 1049 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    28.03.2017, 07:49
    ADMIN hat auf das Thema AF nach dem Auskranen im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Klaus, ich wundere mich immer dass die Skipper sich das mit dem Frühjahr antun. Es gibt keine Probleme wenn das Ecoship oder LF im Herbst gestrichen wird und das Boot kommt dann im Frühjahr ins Wasser. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 1049 mal aufgerufen
  • Avatar von Musikanto
    27.03.2017, 21:09
    Moin Friedrich Es ist jedes Jahr im Frühjahr das Gleiche: ich warte, bis es ein Zeitfenster gibt (Temperatur, Luftfeuchtigkeit), bis das AF drau kann. Den Sealer und das AF habt ihr mir geliefert, die Rumpftemperatur lässt eine Verarbeitung aber noch nicht zu (wir liegen an der Ostsee). Meine Frage: spricht eigentlich was dagegen, im Herbst, wenn die Temperatur noch deutlich freudlicher ist, das Boot vielleicht ein/zwei Wochen abtrocknen zu lassen, dann das neue AF zu streichen und ins Winterlager zu gehen? Das würde zumindest, was Temperatur, Taupunkt und Luftfeuchtigkeit angeht, stressfreier sein. Oder gibt es zwingende Gründe, die dagegen sprechen (z.B dass das Af nicht ein halbes Jahr lang "draußen" sein kann) ? liebe Grüße Klaus
    3 Antwort(en) | 1049 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.03.2017, 12:42
    Hallo Daniel, ich schaue mir bei solchen Produkten immer die Inhaltsstoffe an, damit ich weiß womit ich es zu tun habe. Agropox-Alu plus ist ein Produkt aus der Bauchemie, somit zuerst einmal nicht für den maritimen Bereich bestimmt. Es handelt sich um eine 2 K.EP-Beschichtung die mit Aluminium-Oxid und Eisenglimmer. Das mit dem Eisenglimmer wird meist falsch verstanden das Produkt ist identisch vom Inhalt mit dem siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I325-0702 Wir bezeichnen die Beschichtung auch als Schuppenpanzerbeschichtung auf Grund der hohen Feuchtedichte die wir bei Stahl-Yachten benötigen. Grundsätzlich ist das ein sehr guter Korrosionsschutz, aber die Beschichtung wird im System im maritimen Bereich angewendet. Das was da mit Eisenglimmer beschrieben wird, ist das Aluminiumoxid in Glimmerform - kleine Blättchen die sich übereinander anordnen und damit die Feuchtedichte ermöglichen. Aluminiumoxid ist zuerst einmal ein sehr guter Korrosionsschutz, kann aber bei verunreinigten Stählen z.B alte Bezeichnung ST37/II den Schwefel und Phosphor nicht neutralisieren, so dass wir einen natürlichen Alterungsprozess - Korrosion haben. Um das zu verlangsamen, werden die Bleche zuerst mit Zinkstaub - siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I377-0866-2074 beschichtet. Da Zinkstaub Antihafteigenschaften hat und bei Seewasser zur Zinkspaltung neigt, macht es Sinn z.B. z.B. mit Agropox-Alu plus oder der Eisenglimmer Beschichtung zu überschichten. Dieser Beschichtungsaufbau ist auf Dauer nicht tragfähig, es fehlt auch die mechanische Zähigkeit und Festigkeit und werden daher mit 2-3 Lagen Protect 346 siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I346-Farbton überschichtet. Erst jetzt haben wir den geforderten Industriestandard mit 15 Jahren Standzeit erreicht. Das Multicoat ist dann wieder kompatibel zu 2 Komp. PU-Acryl Beschichtungen für den Lackaufbau, oder Unterwasser mit PVC-Vinyl als Versiegelungsgrund für SPC-Antifoulings. Da alle EP-Beschichtungen nach dem aushärten Antihafteigenschaften haben und zum kreiden neigen, müssen die mit einen Vinyl-Primer versiegelt werden, der zugleich dann als Haftgrund für ein SPC-Antifouling das als Trägerkomponente anstelle EP Vinyl verwendet. Der Hempadur 45182 ist eine EP-Beschichtung, identisch mit dem LightPrimer von Hempel bzw. der Voss Chemie und ist nicht für mehrjährige SPC-Antifoulings bestimmt. Die meisten Standard-Antifouling verwenden als Trägerkomponente EP, somit würde das Hempadur passen. Bei Ecoship passt das System nicht zusammen. Wir raten bei Stahlyachten grundsätzlich zu SPC-Antifoulings die auch hohe Zinkoxid-Anteile haben, wie z.B. 2 Lagen Ecoship oder von Hempel 3 Lagen Oceanic 8590K. Aber auch das muss von Hempel ein Vinylprimer verwendet werden. Was Stahlspachtelungen betrifft, die sind immer Problematisch. Eisenglimerbeschichtungen oder Zinkbeschichtungen dürfen nicht gespachtelt werden. Direkt auf Stahl erfordert extra einen Haftgrund, das wird aber nur im Reparaturfall angewendet und nicht bei größeren Flächen, da ist das Zink zu wichtig. Das 346 Multicoat darf mit 2 K.EP gespachtelt werden und wenn lackiert werden muss, dann lässt sich das noch mit einen 2 K Filler verbessern. Also so weit zuerst einmal, viele Grüße nach Hamburg Friedrich
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