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  • Avatar von Hightower
    18.02.2018, 15:56
    Vielen Dank Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    18.02.2018, 15:41
    Hallo Rainer, die Halteplatte aus Metall lässt sich genauso wie das Unterwasserschiff mit Antifouling streichen. Grob anschleifen mit 80-ziger Körnung, 1 x Marine 470 Vinyl, 2 Lagen Ecoship, das ist alles. genauso wird auch z.B. der Z-Antrieb beschichtet. Was das Entfernen betrifft, da kann jeder Entkalker aus dem Haushalt, Ameisen-Zitronen-Phosphor-Essig-oder Oxalsäure verwendet werden, ist nur preiswerter. Wenn die Platte aus Aluminium ist, dann keine Phosphorsäure. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 40 mal aufgerufen
  • Avatar von Hightower
    18.02.2018, 12:49
    Hallo Friedrich die Halteplatte meines Bootes veralgt und hat Muschelbewuchs. Das (GFK) Boot liegt im Sommer in Travemünde und zwischenzeitlich für 4 Wochen in Kroatien. Das Boot ist natürlich mit Antifouling ausgestattet, allerdings wurde die Halteplatte des Außenborders ausgespart, obwohl sich diese Halterung teilweise im Unterwasserbereich befindet. Wie kann ich diese Halterung am besten vor Bewuchs schützen? Direkt auf das Metall kann man das Antifouling wohl nicht streichen und ob auf dem Metall ein Sealer hält weiß ich nicht. Bei dem Marine Sealer sowie dem Ecoship habe ich in den Beschreibungen zu meiner Anwendung keine Hinweise gefunden. Wie gehe ich am besten vor um die Außenborderhalterung vor Bewuchs zu schützen und zu beschichten? PS: funktioniert ein handelsüblicher Muschelentferner um die "Kalk-Füße" der Muscheln zu entfernen oder ist das raus geschmissenes Geld und man sollte diese lieber mechanisch entfernen? Die Muschelreste auf dem Metall sind ja steinhart. Viele Grüße, Rainer
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  • Avatar von ADMIN
    17.02.2018, 19:06
    Hallo Andreas, grundsätzlich unterscheiden wir nicht was die Wasserdichte betrifft, sondern was die Durchdringungswerte bei der Feuchtedichte sind. Die Feuchtedichte wird im Laborversuch bei 60°C Wassertemperatur bestimmt. Wir haben bei den Polymeren, Riesen- Endloskettenmoleküle und bei der Feuchte in Vergleich winzige kleine H2O - Moleküle die zwischen den Kettenmolekülen langsam durchwandern. Daher gibt es grundsätzlich keinen Osmoseschutz. Da wir zahlreiche Epoxid- und Vinylarten haben, wird die Auswahl durch den Anwendungsfall bestimmt. Bei den GFK-Yachten ist auch eine 100% Feuchtedichte durch eine Versiegelung auch nicht erwünscht. Eine GFK-Yacht muss also auch entfeuchten können. Bei einer Stahl-Yacht die eine Zinkgrundierung hat, brauche ich eine weitgehend 100% Feuchtedichte um eine Zinkspaltung zu vermeiden. Dafür gibt es EP-Schuppenpanzerbeschichtungen mit Eisenglimmer. Auch bei einer GFK-Yacht muss ich unterscheiden, wie z.B. eine Opferbeschichtung weil ein Boot trocken fällt, oder einen Gelcoatersatz, oder auch nur eine Teil-Reparatur. Dazu noch den jeweiligen Anwendungsfall da nicht jeder eine Werft wie die Firma Wrede in Hamburg hat. Ich muss auch die Verhältnismäßigkeit sehen, denn eine Hallberg Rassy oder Baltic-Yacht die 7-stellig kostet, oder eine 30-40 Jahre alte Neptun die mit Trailer für 4-6 tausend Euro zu haben ist und weit überteuert ist. Solche Boote sind in der Regel weniger wert als die Entsorgungskosten. Wenn wir also Vinylbeschichtungen ansehen, dann unterscheiden die sich auch in Ihrer Pikmentierung und Feuchtedichte. Vinyl ist PVC, was auch für die Elekroisolierung verwendet wird. In der Regel hat ein Anstrich z.B. Marine 470 Vinyl eine höhere Feuchtedichte als z.B. drei Anstriche Gelshield. Daher wird also ein Gelcoat der angeschliffen wird und deren Fläche sich um den Faktor 3 vergrößert, damit auch die Feuchteaufnahme entsprechend erhöht wird, mit PVC-Vinyl versiegelt. Nur das Vinyl ist als Opferbeschichtung nicht geeignet. Da würde ich z.B. 3 Lagen (nicht mehr) Gelshild 200 (ein EP mit Kreidekalk pikmentiert) empfehlen. Brauche ich hohe Schlagfestigkeit und Zähigkeit am Unterwasserschiff, dann ein Stetecol guard. Im Überwasserbereich rate ich dann zu einen Protect 346 das mit Aluminiumoxid pikmentiert ist, das dann mit einen 2 K PU-Acryl überschichtet wird, da wir z.B. in südlichen Breiten hohe UV-Belastung und Temperaturen haben. Muss ich nur kleine Stellen ausbessern, dann rate ich z.B. bei einen alten Boot zu einer Alcydharbeschichtung. Habe ich einen alten Stahlgusskiel bei den alle drei Jahre die Korrosion durchbricht, dann eignet sich z.B ein mit Zink angereicherte Chlorkautschukbeschichtung. Habe ich aber einen Kiel bei einer Swan, dann wird mit Zink, Eisenglimmer, Stetecol, PVC aufgebaut. Daher sehe ich grundsätzlich den Einzelfall und versuche dann mit unseren Kunden entsprechend der Verhältnismäßigkeit die beste Lösung anzubieten. Ich sage aber auch mal, was Sinn macht oder auch dass es sich nicht mehr rentiert, was natürlich manchen nicht gefällt. Grüße Friedrich
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  • Avatar von AndreasMülle
    17.02.2018, 16:39
    Danke für die kompetente Auskunft, Friedrich! Das Boot ist noch nicht überführt, deswegen braucht es noch ein bisschen bis ich genaueres sagen kann. Eine reine Verständnisfrage hätte ich allerdings noch, ich hoffe Du bist es noch nicht leid so was immer wieder zu erklären: Ich habe gelesen, dass 1K PVC-Farben, also z.B. Vinyguard eine mindestens so hohe, wenn nicht sogar höhere wasserundurchläßigkeit als die 2K Epoxy-Produkte haben. Warum werden diese quasi nie als reiner Primer auf GFK-Booten empfohlen? Das einzige was ich mir vorstellen kann ist, dass die mechanische Belastbarkeit viel niedriger ist und es nicht schön ist, diese Farben nochmal schleifen zu müssen. Aber sonst sind sie ja billiger und unkomplizierter in der Applikation. Grüße
    5 Antwort(en) | 105429 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    16.02.2018, 13:07
    Das VC17m lässt sich sehr schwer entfernen. Der Grund ist, Teflon und das Kupfer schmiert beim schleifen. Am besten ist da immer noch abzubeizen. Aber auch da haben wir Probleme, da Kupfer nicht auf die Beize reagiert. Natürlich gibt es Beizen wo wir VC17m runter bekommen, aber da geht der ges. Gelcoat mit kaputt. Wenn wir im Mittelmeer einen Bewuchsschutz brauchen, dann muss der tropentauglich sein weil wir Wassertemperaturen bis zu 27°C haben, es muss selbstbaschleifend sein um Schichtstärkenanreicherungen zu vermeiden. Es muss lange Trockenphasen überstehen, wenn das Boot nicht im Wasser ist und je nach Standort haben wir extreme Bewuchsverhältnisse. Des weiteren gehört kein VC17m auf ein langsam fahrendes Boot. VC17m ist bestimmt für Gleiter, kurze Wasserliegzeiten, Geschwindigkeiten ab 20 Knoten für die Selbstreinigung. Wird z.B. auf ein Segelboot ein VC17m gestrichen, dann sollte einer wenn sich der Anwendungsfall ändert ein solches Boot nicht kaufen. Bei den höherpreislichen Yachten kalkulieren wir beim Gebrauchtpreis je 1000,-€ zzgl. Mwst. je laufenden Bootsmeter Preisreduzierung, denn das sind die Kosten beim Rambek, König oder Wrede wenn das Unterwasserschiff angepasst werden muss. Bei Dir muss ich auch die Verhältnismäßigkeit sehen, denn das Boot ist bald 50 Jahre alt und wir müssen auch sehen was unter dem VC17m ist. Einfach darüber streichen mit VC17m geht nicht und macht im Mittelmeer keinen Sinn, also bleibt nur alles runter entweder schleifen oder abbeizen, bzw. abschleifen und abbeizen. Es müssen die PTFE-Rückstände vollständig beseitigt werden. Wir haben dabei die Gefahr, dass der Gelcoat erheblich beschädigt wird und wir müssen mit einer Reinepoxidbeschichtung nachbessern. Es ist auch möglich dass wir bereits zahlreiche lagen von VCTar2 unter dem VC17m haben. Dann haben wir noch ein altes Boot das Feuchte aufgenommen hat. Haben wir eine Differenzfeuchte von mehr als 1 % und wir machen von Aussen dicht, dann bekommen wir im Laminat Überdrücke und das Laminat trennt sich vom Harz. Wie auch immer, ich muss ,mehr wissen und wie es unter dem VC17m aussieht. Würde das Boot als Freizeitsegler z.B. in der Müritz, Berlin usw. verwendet, dann würde ich sagen mit VC17m weitermachen. Nur im Mittelmeer, das ist eine andere Liga. Also zuerst Altanstriche beseitigen, dann Bilder, dann erst kann die weitere Vorgehensweise unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit bestimmt werden. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 105429 mal aufgerufen
  • Avatar von AndreasMülle
    16.02.2018, 12:03
    Hallo Friedrich, danke für Deine Antwort! Ich habe das anders gemeint, ich möchte das VC17 entfernen. Falls darunter Altanstriche zum Vorschein kommen, würde ich diese mit Vinyguard überstreichen. Meine Frage ist, was empfiehlst Du als Endbeschichtung beim Revier Mittelmeer für ein langsames Boot welches regelmäßig grob Unterwasser gereinigt werden kann? Beste Grüße
    5 Antwort(en) | 105429 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    16.02.2018, 11:12
    Hallo Andreas, zuerst einmal Glückwunsch zum Boot. Ich weiß nicht ob Ihr die Verhältnisse im Mittelmeer kennt, denn ein Wento aus Nordwest überrollt Euch bei 23 Fuss. Eine Bora kann einer ausweichen, da der Alarm über Funk bereits mehrere Stunden vorher erfolgt und ist über dem Velebit zu erkennen. Wenn die aber einer übersieht, dann kommt der erste Schlag mit 160 - 200 km/h, das schlägt auch auf einer Yacht mit 43 Fuss (eigene Erfahrung) ein, wie eine Bombe. Der Jugo oder Schirokko ist kalkulierbar, baut aber nach ein paar Tagen Wellen auf die bis zu 8 Meter. Seit ihr dann in Susac oder Lastovo, da können sich Grundseen mit bis zu 15 m bilden, da mit 6 m Wasserlänge wird sicher zum Abenteuer. Wenn Ihr für ein paar Monate im Mittelmeer und ständig unterwegs seit, dann kommt Ihr - Ausnahme die Lagunen im Norden von Triest bis Venedig ohne Antifouling aus. Ab 3 Knoten kann sich der Bewuchs nicht verfestigen. Habt Ihr aber mit Seepocken, Entenmuscheln oder Rörenwürmer zu tun, dann kann das alle paar Tage mit einen Tauchgang und einer breiten Spachtel, oder groben Edelstahlwolle weitgehend verhindert werden. Das VC17m ist da keine Hilfe und ist wirkungslos, da ist z.B. das Boot mit Heisslagerfett einzureiben die bessere Lösung, weil ein verfestigen reduziert wird. Der Jotun Vinyguard ist eine 1 K. Vinylgrundierung, obtimal bei einen neuen Boot oder Überschichtung von Antifoulings die kein Silikon - Graphit - oder Teflon enthalten. Bei VC17m wird die Grundierung nicht haften und schafft erhebliche Aplikationsprobleme, also besser nichts machen. Wenn repariert werden muss kann als Notbehelf damit überstrichen werden, aber das VC17m (enthält Teflon) muss weitgehend vorher entfernt werden, dann mit Aceton 5-6 mal gründlich nachreinigen, nach Möglichkeit mit einer Edelstahlwolle. Also noch viel Spass im Mittelmeer, denn es wird nicht das letzte Boot sein. Grüßr Friedrich
    5 Antwort(en) | 105429 mal aufgerufen
  • Avatar von AndreasMülle
    15.02.2018, 23:54
    Hallo Antifouling - Forum, wir haben uns eine kleines Boot (23 Fuss) von 1969 gekauft. Über die Geschichte des Bootes ist nicht viel bekannt. Es lag die letzten Jahre sporadisch im Süßwasser, steht jetzt seit einem bis 2 Jahren draußen und ist mit VC17 gestrichen. Was da drunter ist weiß bisher niemand. Am Skeg gab es mal eine Blase welche der Vorbesitzer grob ausgeschliffen und mit einer PVC-Farbe überstrichen hat. Kiel aus Gußeisen. - Wir wollen mit dem Boot ins Mittelmeer für mehrere Monate am Stück. Auf Grund der Größe des Bootes und da wir relativ jung sind und sowieso gerne schnorcheln könnten wir uns vorstellen, auch einmal im Monat das Unterwasserschiff von Hand zu reinigen. Den hinterbliebenen Krater (Durchmesser ~15cm) der Ausbesserung des Voreigners würden wir gerne spachteln und soweit wieder "hübsch" machen. - Wir haben noch 10 Liter Jotun Vinyguard von einem Stahlboot übrig. - Wir haben ein relativ enges Budget und wollen nicht regelmäßig VC17 streichen. Wenn es ohne Antifouling ginge, wären wir aus finanziellen und ökologischen Gründen auf jeden Fall bereits es auszuprobieren. Ohne mich übermäßig mit der Materie auszukennen wäre meine Idee, VC17 und was darunter noch mit abgeht mit einer Ziehklinge zu entfernen. Dann mehreren Schichten Vinyguard zu rollen. Zum Abschluß entweder ein günstiges Antifouling oder eine Farbe welche von der händischen Bewuchsentfernung nicht beschädigt wird. Was wäre eine Empfehlung für ein Vorgehen passend zu unserer Ausgangssituation und unseren Anforderungen? Bereits im Voraus vielen Dank und beste Grüße
    5 Antwort(en) | 105429 mal aufgerufen
  • Avatar von Robert
    15.02.2018, 16:13
    Robert hat auf das Thema Reinke EURO im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Servus Friedrich! Danke für die prompte Antwort. Robert
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  • Avatar von ADMIN
    12.02.2018, 18:39
    ADMIN hat auf das Thema Reinke EURO im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Servus Robert, Trilux auf einer Reinke Euro im Mittelmeer das für Gleiter bestimmt ist, wird nicht funktionieren. zu 1, anschleifen mit 180 körnung, alles weitere passt. zu 2, Lieferzeit Österreich ca. 4 Tage nach Auftragseingang. Da wir viele Werften beliefern, mache ich aus Fairnessgründen keine Empfehlungen. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 135 mal aufgerufen
  • Avatar von Robert
    12.02.2018, 15:11
    Robert hat das Thema Reinke EURO im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN erstellt.
    Servus Friedrich! Als neuer Forumnutzer grüsse ich alle "Leidensgenossen". Kurze Historie: Reinke EURO, seit 10 Jahren in Betrieb. Anfangs Inversalu-beschichtet, wegen reichlich Bewuchs nach einem Jahr entfernt, neuer Aufbau mit Epoxybeschichtung(International) und Trilux Antifouling(mangels besseren Wissens), alle 12-18 Monate 2 Lagen Trilux drüber(wenn nötig mit leichtem anschleifen). Die Epoxybeschichtung hält bisher zufriedenstellend. Mich stören v.a. die kurze Wirksamkeit von Trilux. Fahrtgebiet Adria-Südamerika-Karibik und retour. Meine Fragen: 1) Falls der Untergrund noch gut haftet, würde ich eine Lage Relest Marine470 Vinyl Sealer(5Liter?) und anschliessend 2 Lagen Relest Marine 522AF-Ecoship(~10Liter?) draufmachen. 2) Durchschnittliche Lieferzeit nach Österreich? Oder kennst du eine Lieferadresse Raum Izola/Slovenien, oder ev. einen Betrieb der Eure Produkte zuverlässig verarbeitet? Schönen Tag noch Robert
    2 Antwort(en) | 135 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.02.2018, 14:09
    Hallo Kätp`n, das ist schon eine Hausnummer, ein solches Boot das bald 70 Jahre alt wird zu sanieren. Ich denke, da haben wir nicht nur die Beschichtungen, wenn die entsprechend der Norm erfolgen die ein paar tausend Euro kosten, so wie auch das Eisstrahlen, dann die Elektrik, Motor usw. Wir haben mal eine solche Jugendarbeit in Kroatien begleitet und auch wenn die Arbeitszeit nichts kostet, überschreiten die Kosten solcher Sanierungen sehr schnell den Wert eines solchen Bootes. Da ist es nicht einfach mit ein wenig flicken oder ausbessern getan, da geht es an`s eingemachte. Dies Boote aus der Zeit haben oft im Unterwasserbereich und im Innenraum Teerepoxide die nicht benzo(a)pyrenfrei sind. Siehe Link http://www.gifte.de/Chemikalien/benzo(a)pyren.htm Wenn also da jugendliche Arbeiten, dann müssen diese Altlasten - wenn vorhanden - vorher beseitigt werden. Die Beschichtungen erkennt einer an der Farbe schwarz oder rotbraun. Das Projekt erfordert einige Zeit an Kontakten, um da nur die Beschichtungen entsprechend den Anforderungen aufzubringen. Mit ein wenig Rostschutzfarbe wie da mancher meint ist da nicht geholfen, denn wenn wir da vorne streichen und hinten fertig werden, beginnt es vorne wieder zu rosten. Auf den Bildern ist natürlich noch wenig zu erkennen. Haben wir eine Feuerverzinkung, dann müssen wir darauf aufbauen mit besonderen Grundierungen weil auf Zink nichts haftet. Haben wir beschädigte Zinkbereiche. dann müssen wir die repaieren mit einer Zinkstaubbeschichtung, darauf dann Eisenglimmer, Multicoat, PU-Lackierung. Wie auch immer, es müssen alle Beschichtungen oben und unten kompatiebel sein, wir müssen wahrscheinlich auch mal anstückeln usw. Um also die Vorgensweise zu bestimmen, muss genau abgestimmt werden wie wir vorgehen. Wir arbeit von oben nacht unten, zuletzt von unten nach oben. denn wir müssen mehrmals anstückeln und brauchen dann entsprechende Übergänge. es muss auch alles abgebaut werden wie Scheuerleisten wenn die aus Holz sind. Das Boot muss auch entsprechend aufgebockt werden damit wir es einmal versetzen können. Wenn wir ein Holzdeck haben, dann können wir nicht einfach anstückeln. Bei einer Stahlyacht muss auch die Innenbeschichtung mit einbezogen werden, denn es nützt nichts wenn wir aussen alles dicht machen, im Innenraum haben wir eine Muldenkorrosion die einfach übertüncht wurde und der Stahl beginnt zu brechen. Da geht es auch um die Sicherheit. Wir brauchen bei dem Boot eine Standzeit von 15 Jahren was der Industrienorm entspricht. Bei allen anderen nehme ich da lieber Abstand, denn wir haben jedes Jahr Unfälle wo der Skipper mit einen solchen Boot untergeht. Wenn Stahl bricht, weil er nicht mehr formbar ist, dann geht das sehr schnell. Ich muss also genau wissen was Ihr vorhabt um die Vorhenesweise zu bestimmen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von Aerocaptain
    07.02.2018, 22:02
    Hallo bin neu hier und möchte eure Kompetenz gerne nutzen! :) Wie auf den Bilder ersichtlich habe ich mir eine 1950 gebaute Stahlbarkasse zugelegt um diese zu renovieren. Anscheinend hatte die Schweers Werft in Bremen schon verzinkte Stahlbleche verbaut oder alles verzinken lassen... Der Steuerbord bereits vom Voreigner abgekratzte Lack oberhalb der Wasserlinie lässt darauf schließen. Das Boot stand viele Jahre auf dem Land. Antifouling im Unterwasserbereich sieht irgendwie noch gut aus. Würde wenn nötig die Beschichtung ansonsten komplett Eisstrahlen lassen oder unsere JUgendlichen abkratzen lassen. Meine Frage dahingehend: Wie muss dann der Aufbau neu gestaltet werden, im Unter- und Oberwasserbereich? Fahrten wahrscheinlich eher kanäle Holland und eventl. Ijselmeer... Würde mich freuen einen langfristigen Beschichtungsaufbau zu erhalten :o
    1 Antwort(en) | 158 mal aufgerufen
  • Avatar von Speedbird
    05.02.2018, 00:34
    Alles klar, Danke! Ich bin zur Info übrigens viele Jahre mit VC Offshore unterwegs gewesen. Das hatte mich auch nie enttäuscht, bis auf einmal, nach einer Saison im Oslofjord. Da hat es etwas geschwächelt.. Aber ich bleib jetzt dem Marine 522 AF treu.. Das gefällt mir noch besser.. Hat auch den Propeller (soweit es halt möglich ist) ganz gut für eine Saison freigehalten. Grüße, Dirk
    2 Antwort(en) | 202 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.02.2018, 20:14
    Hallo, Beschreibung Trilux 33 ....Neues hartes, abriebfestes Antifouling für alle Bootsbaumaterialien, einschließlich Aluminium. Bietet Schutz in mittleren Bewuchsverhältnissen, wo ein hartes und schleifbares Antifouling erforderlich ist. Trilux erzielt eine glatte, harte und abweisende Oberfläche, die Bewuchs abhält und poliert werden kann. Besonders geeignet für schnelle Motorboote und Boote in Trockenmarinas. Daher, ein Hartantifouling ohne Biozide mit ein wenig Antihaftbeschichtung für Boote mit hoher Geschwindigkeit. Nicht für Dauerwasserliegeplätze wie im Mittelmeer, nur für kurze Wasserliegezeiten (Trailerboote) geeignet, daher der Hinweis Trockenmarinas. Grundsätzlich ist das Triluxantifouling als Hartantifouling für das Boot optimal. Haben wir aber zu lange Stillstandzeiten, dann reicht der Bewuchsschutz besonders im Mittelmeer nicht aus. Wir müssen also bei dem Boot ein Kompromiss eingehen. Das bedeutet höherer Antifoulingverbrauch, damit besserer Bewuchsschutz. Vorgehensweise auch für den Z-Antrieb: Trilux sauber mit 160 Körnung schleifen, darauf 1 Mal den Marine 470 Vinyl Haftgrund Farbe rotbraun, dann 2 Lagen - Wasserpass 3 Lagen Marine 522 Ecoship das auch selbstabschleifend und tropentauglich ist. Es würde auch Sinn machen die 2-3 qm im Gleitbereich 3 mal zu streichen, um da den erhöhten Verbrauch vom Antifouling auszugleichen. Die Geschwindigkeit dürfte sich gegenüber den Trilux kaum verändern, aber ich kann in Deinem Fall nicht beurteilen bei der Auslastung wie lange der Bewuchsschutz ausreicht. Ich denke aber, mit 2 Jahren müssten wir hinkommen. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 97 mal aufgerufen
  • Avatar von BAR.CO
    03.02.2018, 18:00
    Hallo, ich habe Ende Juni des vergangenen Jahres eine neue Motoryacht (Open, Gleiter, 43 Fuß, 2x400 PS Volvo Penta D6 mit Aquamatic / Z-Antrieb) übernommen. Unterwasser wurde die Yacht mit International Trilux 33 in schwarz und dem passenden Primer von International in weiß gestrichen. Der feste Liegeplatz ist in Palma de Mallorca. Wir fahren so zwischen 100-150 Betriebsstunden im Jahr, davon ca. 2/3 in Verdrängerfahrt (ca. 7Kn) und den Rest zwischen 27 und 34 Kn. Mit dem aktuellen Anti-Fouling bin ich nicht zufrieden und würde gerne auf Ihr Produkt RELEST® MARINE 522 AF wechseln (Ich hatte früher einen älteren Stahlverdränger, dort hatte ich Oceanic 8490K verwendet). Hierzu ein paar Fragen: 1) Ist das Marine 522 AF das richtige Produkt? 2) wie ist es mit der Verträglichkeit mit dem vorhandenen Trilux 33? Nur anschleifen oder neuer Haftgrund/Primer drauf oder Anti-Fouling vollständig entfernen (auch den Primer?)? 3) Die Z-Antriebe scheinen aktuell ungeschützt zu sein. Können diese auch mit dem Marine 522 AF gestrichen werden? Welche Vorbehandlung mit welchen Produkten ist notwendig? 4) Können Sie eine Abschätzung der benötigten Mengen machen? Vielen Dank im Voraus für Ihre Unterstützung
    1 Antwort(en) | 97 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.02.2018, 13:15
    Der Verbrauch vom Antifouling richtet sich nach Geschwindigkeit und Auslastung. Ich würde noch eine Saison fahren, denn was soll da schon passieren. Ansonsten ist das LF kompatibel, nur etwas weicher und darf überschichtet werden. Ich rate aber immer, vorher leicht mit der Hand anschleifen, oder mit einer groben Edelstahlwolle abreiben, besonders bei schnellen Booten, da wir eine höhere mechanische Belastung haben. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 202 mal aufgerufen
  • Avatar von Speedbird
    03.02.2018, 00:22
    Hallo, ich bin letztes Jahr eine Saison mir EINEM Anstrich 522AF Ecoship black in der Elbe und Ostsee unterwegs gewesen. Resultat im Herbst: Sehr gut! An ganz wenigen Stellen schimmert nun der vorrige Anstrich (Seatender 10) in hellblau durch. Sollte nach nur 1er Saison deswegen trotzdem eine neue Lage aufgebracht werden? (6 Monate Wasser, 6 Monate Winterlager) Ich habe noch 2Liter Marine 522 AF LF -kann ich das für die gegebenen Gewässer, also Ostsee und Elbe auch benutzen und muss ich Unterschiede beachten wenn ich es über Ecoship rolle? Danke
    2 Antwort(en) | 202 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    28.01.2018, 15:40
    ADMIN hat auf das Thema Teerepoxy im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Das TE gibt es bei http://www.toplicht.de/de/shop/yachtfarben-lack-oel-und-holzteer/unterwasser-grundierung/sigma Der dort angebotene Chlorkautschukprimer ist mit Aluminium pikmentiert, enthält also kein Zink und ist für ein Unterwasserschiff weniger geeignet. Das gleiche gilt auch für den Vinyl Primer. Daher auf das TE einen Marine 470 Vinyl und darauf dann 1-2 Anstriche Marine 522 Ecoship. Wenn wir lange Ruhezeiten haben wo das Boot nicht bewegt wird, dann anstelle von Ecoship 1 - 2 Lagen Marine 522 LF. Unter http://shop-af.de/contents/de/d124_SEGEL-YACHTEN.html können die Produktdaten ausgedruckt werden und auch über den Warenkorb bestellt werden. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 258 mal aufgerufen
  • Avatar von carsten2005
    28.01.2018, 15:29
    carsten2005 hat auf das Thema Teerepoxy im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, vielen Dank für die ausführliche und prombte Antwort, woher bekomme ich den Primer ? Du schriebst dass es das TE in Hamburg gäbe, ich wohne nur eine halbe Autostunde entfernt von HH, um welches Produkt-Händler handelt es sich denn ? Beste Grüße Carsten
    3 Antwort(en) | 258 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    28.01.2018, 15:02
    ADMIN hat auf das Thema Teerepoxy im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Carsten, wir haben bereits vor Jahren die Lieferung von Teerepoxiden eingestellt. Der Grund war, dass die Teeröle für benzo(a)pyrenfreien Teerepoxid nicht mehr erhältlich sind. Währen die Teerepoxid von Sigma in Holland meines Wissen Teerepoxide aus Steinkohleteer sind, die auch hoch toxisch sind. Diese TE gibt es noch in Hamburg zu kaufen, sind aber bei uns in Bayern für den privaten Anwender verboten und werden nur noch für Bojenanstriche und Spundwände, Schleusen verwendet. Auch in der Berufsschifffahrt werden solche Anstriche seit Jahrzehnten nicht mehr verwendet, auch wenn diese sehr preiswert sind. Das Intershield 300 ist Eine leichte, abriebfeste Aluminium-Epoxy-Beschichtung, die einen ausgezeichneten Langzeit-Korrosionsschutz bildet. Es ist identisch mit Protect 346/47 Multicoat. Ich würde es nicht wagen, diese Beschichtung auf ein TE aus Steinkohleteer aufzutragen. Diese Beschichtung wird z.B. für die Balastwassertanks der Berufsschifffahrt verwendet, erfüllt aber bei alleiniger Anwendung für den Korrosionsschutz nicht einmal annähernd die geforderten Standzeiten von 15 Jahren. Unter der Beschichtung von Intershield 300 ist eine Zinkstaubgrundierung, darauf ein Haftvermittler Eisenglimmer (Schuppenpanzerbeschichtung) erforderlich. Auf das Intershield bedarf es einen Vinyl-Haftvermittler, zuletzt dann ein SPC-Antifouling mit hohen Zinkbeigaben. Der Beschichtungsaufbau hat eine Standzeit von 15 Jahren und entspricht den Industriestandard. Meine Empfehlung wäre wenn der TE-Aufbau i.O. ist und keine Schäden vorhanden sind, nur einen Anstrich Marine 470 PVC Vinyl und darauf dann ein mehrjähriges SPC-Antifouling 1x bei Saisonwasserlieger, 2 x bei Dauerwasserlieger aufzutragen. Wenn nachgebessert werden muss bei Korrosion, dann können wir das mit einen Zinkhaltigen Chlorkautschukprimer machen und gewinnen Zeit. erst wenn kompett saniert werden muss, dann wird neu aufgebaut. Wichtig ist, dass alle Produkte zueinander passen bzw. kompatiebel sein müssen. Ein Beschichtungsaufbau bei einer Stahlyacht ist viel zu teuer und aufwendig, um da Experimente zu machen. Wird ein benzo(a)pyrenhaltiges EP geschliffen, dann sind Schutzvorkehrungen im eigenen Interesse zwingend erforderlich. Siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/benzo(a)pyren.htm Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 258 mal aufgerufen
  • Avatar von carsten2005
    28.01.2018, 14:10
    carsten2005 hat das Thema Teerepoxy im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN erstellt.
    Hallo, ich bin neu hier und habe gleich eine Frage. Ich habe ein Stahlboot ( Bj 83; Beachcraft aus Holland vor 2 Jahren geholt ) wo zur Zeit ein Teerepoxy aufgebaut ist das auch noch in Ordnung ist. Das Antifouling schleife ich runter und möchte auf das Teerepoxy noch eine Schicht aufbringen, wie mache ich das, mit welchen Produkten ? Eigentlich wollte ich das Teerepoxy runterstrahlen und einen neuen Aufbau mit einem 2-K Epoxy von International aus der Berufsschiffahrt machen ( intershield 300 ), das Material habe ich auch, könnte ich das auch evtl. drauf machen und wenn mit welchem Primer, wie wäre da die Vorbehandlung ? Ich hoffe es sind nicht zu viele Fragen auf einmal und bitte hier um Hilfe ;-) Vielen Dank Gruss Carsten
    3 Antwort(en) | 258 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.01.2018, 11:53
    ADMIN hat auf das Thema Elektrolyse oder was ist das? im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Nachtrag: Grundsätzlich sind Frostschutzmittel Silikathaltig. Wenn der Auslass z.B. aus Aluminium besteht, dann reagiert ein silikathaltiges Frostschutzmittel mit Aluminium. Wir haben daher 3 unterschiedliche Frostschutzmittel wie Silikathaltig, Silikatfrei und mit Korrosionsschutz. Eine weitere Ursache können auch Abgase über den Auslass sein. In den Abgasen haben wir z.B. Schwefeloxide und die reagieren mit Kupfer im VC17m. Welche Funktion hat der Auslass? Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 254 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.01.2018, 11:39
    ADMIN hat auf das Thema Elektrolyse oder was ist das? im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Was ich nicht erkennen kann ist eine VCTar2 Grundierung die bei VC17m zwingend erforderlich ist. Die Farbe von VC´Tar2 ist schwarz oder weiß. Des weiteren haben wir im VC17m Kupfer, das auf Säuren und Laugen z.B. durch den Auslass reagiert. Kann es sein, dass der Auslass ein Kühlwasserauslass für den Motor ist. Haben wir z.B. einen Frostschutz in einer Zweikreiswasserkühlung der austreten kann, dann kann der natürlich mit dem Kupfer im Antifouling reagieren. Trotzdem ist das Erscheinungsbild sehr ungewöhnlich und lässt auf eine chemische Reaktion in diesen Bereich schließen, was mit dem Auslass zu tun hat. Was hat die Werft bei dem boot für 3000 SF alles gemacht, das müsste auf der Rechnung zu sehen sein? Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 254 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.01.2018, 11:12
    ADMIN hat auf das Thema Elektrolyse oder was ist das? im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, das mit dem ausbluten von GFK ist ein Quatsch, denn ein ISO-Laminat oder ein Gelcoat blutet nicht aus. Hier handelt es sich um einen meiner Meinung um einen nicht fachgerechten Beschichtungsaufbau. Um mehr zu sagen, müsste ich wissen, wie und welche Produkte wurden da verwendet. Des weiteren, ist das auf dem Bild noch eine Beschichtung oder der Gelcoat? Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 254 mal aufgerufen
  • Avatar von Urs7100
    26.01.2018, 10:43
    Liebes Forum Meine Werft hat mir mitgeteilt, dass meine Sessa Islamorada (GFK) bei den Auslässen ausblutet, wg. Elektrolyse. Offenbar sei beim Erstanstrich etwas falsch gelaufen. Das Boot kennt seit 15 Jahren nur Süsswasser. Beim Einwassern waren keine Schäden sichtbar - im Frühjahr 2017 wurde das Boot 2fach professionell behandelt. Ich bin um jede Einschätzung dankbar: was kann die Ursache sein, was ist die Empfehlung zur Behandlung / Reparatur usw. Danke und beste Grüsse aus der Schweiz. Bild anbei.
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  • Avatar von ADMIN
    25.01.2018, 13:58
    Hallo, 5 x Epoxy, da frage ich mich wirklich warum. Das Boot ist gerade mal 16 Jahre alt und das ist für eine Bavaria die einen sehr hochwertigen Laminat - Beschichtungsaufbau hat nicht viel. Wenn die Werft mit Epoxid beschichtet, dann muss alles runter und der Gelcoat entsprechend geschliffen werden um ein EP aufzutragen. Bei einer solchen Empfehlung wenn die Bilder den wahren Zustand anzeigen, würde ich eine solchen Werft nicht mehr aufsuchen und auch nicht weiterempfehlen. Es wäre noch hilfreich weitere Bilder zu bekommen, auch von kleinen Schäden wenn solche vorhanden sind. Ansonsten ist das Boot optimal für einen neuen Antifouling-Anstrich vorbereitet. Da genügt ein dünner Anstrich 1 x mit Marine 470 Vinyl und darauf bei Saisonwasserlieger 1 x Marine 522 Ecoship bzw. bei Dauerwasserlieger 2 x Marine 522 Ecoship (Waserrpass wegen der Reinigung 1 x zusätzlich). Das reicht dann bei Saisonwasserlieger länger als 2 Jahre, bei Dauerwasserlieger länger als 3 Jahre. Wichtig ist, den Taupunkt beachten, so dass wir nur einen geringen Temperaturunterschied zwischen Objekt und der Umgebungstemperatur haben, damit sich keine Feuchte auf dem Schiff bildet, um Abplatzungen zu vermeiden. Eine EP-Beschichtung wird nur erforderlich, wenn wir z.B. osmotische Schäden wie eine Blasenpest bekommen. Normalerweise dürfte das bei einer bavaria nicht so schnell passieren, denn unter dem gelcoat befindet sich eine 1 mm dicke Barriere, so dass wir in normalen Fällen ein leichtes anschleifen des Gelcoat vernachlässigen können. Grüße Friedrich
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  • Avatar von Bavaria32
    25.01.2018, 09:26
    Hallo, ich hab eine Bavaria 32 Cruiser aus dem Jahre 2011 und diese im letzten Jahr erworben. Der Voreigner hatte immer graues AF von Hempel(?) streichen lassen. Das sah beim Kauf dann aber grünlich aus. Die Farbveränderung ist im Wasser wohl normal? Ansonsten war der Anstrich tadellos. Das Unterwasserschiff besonders der Wasserpass war aber nicht vernünftig gereinigt. Das Boot habe ich dann mit einem neuen Anstrich, aber in Schwarz übergeben bekommen. Dies sah auch alles sehr schick aus. Doch im Sommer platzte immer mehr schwarze Fabe ab. Besonders im Wasserpass. Ich gehe davon aus, dass das Schiff vorher nicht gründlich gereinigt wurde oder die Farbe sich nicht vertragen hat? Es sollte wieder Hempel gewesen sein. Nun habe ich im Winter die oberste schwarze Farbschicht abschleifen lassen. Das Boot ist nun größtenteils grau. An manchen stellen schaut eine grau weißliche Grundierung durch, Gekcoat kann man meiner Meinung nach nicht sehen. Ich gehe davon aus, dass da Boot im Neuzustand angeschliffen wurde, eine Schicht Grundierung bekommen hat und dann 1x pro Jahr mit AF gestrichen wurde. Mich irritieren etwas die Schleifriefen. Können die so tief sein, dass diese durch das Gelcoat gehen? Reicht nun eine Grundierung und dann neues AF? Meine Werft meinte ich müsste erstmal 5 x Epoxy streichen??? Was meinen Sie? Welche Farbe würden Sie mir empfehlen? Auf den Bildern sieht man auch sehr gut die verschiedenen Farben von schwarz, grün nach grau Viele Grüße
    1 Antwort(en) | 126 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.01.2018, 12:04
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling Stahlboot im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Skipper, das Hempel Classic ist ein Inustrie- Hartantifouling für kühle Gewässer / hoher Norden und hoher Auslastung. Also für Boote die vorwiegend bewegt werden und nur kurze Stillstandzeiten haben. Die Standzeit ist 24 Monate, was eine Bewuchsschutzdauer bei 3 Anstrichen von ca. 12 Monaten ergibt. Da es keine Zinkoxide und kein Trykresylphosphat enthält, ist es für Stahljachten weniger geeignet. Meines Wissen ist die Trägerkomponente Vinyl, so dass darauf das Marine 522 Ecoship (vorher anschleifen) haften müsste. Das Ecoship ist für wärmere Gewässer besser geeignet und erfordert auch nicht die hohe Auslastung. Das Ecoship hat eine Standzeit von 60 Monaten, eine Bewuchsschutzdauer >= 36 Monate bei 2 Anstrichen und ist auch für Brackwasser, Süsswasser einschl. tropische Gewässer geeignet. Ich rate zu einen kleinen Probeanstrich um die Verträglichkeit - auch Haftung festzustellen. Wenn es nicht haftet, dann ist ein Anstrich mit einen Haftvermittler marine 470 Vinyl erforderlich. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 277 mal aufgerufen
  • Avatar von Skipper58
    09.01.2018, 17:38
    Hallo, ich bekomme demnächst einen neuen Stahl-Verdränger aus NL (9,40 Länge), Revier Berliner Gewässer, Verdrängerfahrt (9-12 km/h, Winter Hallenlager). Der Aufbau ist zunächst: Zweikomponenten Bodycoating, Antifouling Kupfer Slowpolishing Hempel Classic Welches AF empfiehlt Ihr als Folgeanstrich im nächsten Jahr (Relest 522 Ecoship ?). Was ist beim Anstrich zu beachten (nur Kärchern, Grundierung, welches AF). Grüsse Skipper58
    1 Antwort(en) | 277 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.12.2017, 11:10
    ADMIN hat auf das Thema Neuer Aufbau Unterwsserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Xilebo, die Kombination kenne ich nicht. Marlin ist kein Antifouling-Herstelller und bezieht meines Wissen das Antifouling von International. Ein Metallprimer der mit Zink- Kupferoxiden angereichert ist ermöglicht einen Bewuchsschutz bei pflanzlichen Bewuchs, so wie jede Kupfer-Epoxidfarbe. Wie auch immer, da hilft nur ausprobieren. Im Grunde kann natürlich jedes selbstabschleifende Antifouling verwendet werden, das Problem ist aber immer die Haftung auf der Schraube. Wir haben es einmal geschafft bei 2 Bavarias mit 300 und 320 Motorstunden und bei der Wiederholung haben wir dann keine Haftung mehr erreicht. Da der Bewuchs einige Wochen braucht um auf der Schraube zu verfestigen, ist der beste Bewuchsschutz, wenn die Schraube bei langen Ruhezeiten ab und zu mal im Betrieb ist. Grüße Friedrich
    24 Antwort(en) | 11011 mal aufgerufen
  • Avatar von xilebo
    05.12.2017, 23:21
    xilebo hat auf das Thema Neuer Aufbau Unterwsserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Guten Abend Friedrich Wir hatten jetzt noch mal über eine Beschichtung des Propellers nachgedacht und noch folgendes gefunden: Fa. Marlin Yacht Paints, Velox Plus, darunter ein Metal Primer. Kennst du das? Taugt das was? Mit freundlichen Grüßen Xilebo☺
    24 Antwort(en) | 11011 mal aufgerufen
  • Avatar von Hightower
    27.11.2017, 20:37
    Moin moin Friedrich, vielen Dank. Dann hab ich ja wenigstens bis nächsten Winter Ruhe und dann kann ich auf Ecoship wechseln. Viele Grüße, Rainer
    2 Antwort(en) | 398 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.11.2017, 17:05
    Hallo Rainer, das EU Ultra reicht bei drei Anstrichen bis zu 18 Monate. Wir haben also einen Dockintervall je Anstrich von 6 Monate. Da es ein erodierendes Hartantifouling ist, kommt es nach ein paar Jahren zu Schichtstärkenanreicherungen durch die ausgelaugten Trägerkomponenten. Ich rate zuerst einmal das Ultra so weit wie möglich verbrauchen, dann sauber schleifen mit 180 Körnung, einen dünnen Anstrich mit dem Marine 470 Sealer und dann 2 Lagen Marine 522 Ecoship. Das reicht dann in Zukunft für 3 Jahre. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 398 mal aufgerufen
  • Avatar von Hightower
    27.11.2017, 14:16
    Hallo, ich habe mir ein anderes Boot zugelegt, bei dem das Antifouling vor kurzem erneuert wurde. Laut Rechnung ist es EU Ultra. Ich vermute, dass das International Ultra EU Antifouling gemeint ist. Da ich dass nicht kenne, weiß ich nicht ob es für meinen Einsatz im Mittelmeer sowie in der Ostsee (Travemünde) ausreichend ist. Das hier gekaufte BASF RELEST Marine AF Ecoship hat an meinem bisherigen Boot sehr gut funktioniert und das erhoffe ich natürlich auch von dem anderen Fabrikat. Meine Fragen: - Ist das International Antifouling für meinen Einsatz erstmal ausreichend? - Sollte ich doch lieber sofort das Ecoship verwenden, später will ich auf alle Fälle darauf umsteigen.. - Wenn International bei mir nicht funktionieren sollte, kann ich das International einfach mit Ecoship überstreichen oder muss das International entfernt oder evtl. nur versiegelt werden? Viele Grüße, Rainer
    2 Antwort(en) | 398 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    23.11.2017, 14:09
    Hallo Emil, Zinga zum ausbessern wäre eine Möglichkeit, nur darauf haftet ein Klebstoff nicht besonders. Interprotect halte ich nicht für geeignet, Interprotect ist kein Korrosionsschutz. Optimal wäre Marine 346 Multicoat, da haben wir einen Ersatz in kleinen Gebinden einen 2 K. Epoxi Grund von BRILLUX mit Korrosionsschutzeigenschaften, siehe http://shop-af.de/contents/de/d42.html - Datenblatt https://www.brillux.de/produkte/kat1/pm-pdfs/de/pm855.pdf Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 529 mal aufgerufen
  • Avatar von emil99
    23.11.2017, 11:13
    Moin Friedrich, meine WIBO hat die Voreignerin mit Flexiteek beschichten lassen. Im Vorschiffsbereich waren ca. 2 qm Belag tlw. lose geworden. Beim Abnehmen wurde festgestellt, dass dieser Bereich damals nur geklebt und nicht - wie vorgeschrieben - verschweißt wurde. Nun soll diese 2 qm Vordeck-Fläche fachmännisch wieder mit Flexiteek belegt werden. Wie Du am Bild erkennen kannst, ist die Fläche soweit o.k. An einigen Stellen hat man damals mit dem Kutter-Messer die Fläche eingerizt, daher kleinere Roststreifen. Ich möchte vor Anbringung des Belags die Fläche vorsorglich sanieren. Eure Gebinden sind für diese Teilflächen viel zu groß, oder habt ihr inzwischen auch kleinere Gebinden im Angebot? Ansonsten hatte ich vor, 1x mit Zinga zu streichen und darauf deren Sealer Zingalufer anzubringen, anschl. den Kunststoffbelag verschweißen. Alternativ wäre vielleicht von International das 2k-Produkt Interproct anzuwenden. Wie sähe Dein Vorschlag aus. Besten Dank schon mal. Emil, Leverkusen
    1 Antwort(en) | 529 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    20.11.2017, 18:23
    ADMIN hat das Thema ANLEITUNG ZUM LACKIEREN im Forum GEWUSST WIE..............? erstellt.
    https://www.youtube.com/watch?v=yqm_ZpugxG4 Anleitung zum Lackieren: Schritt 1 - Sicherheitsvorkehrungen vor dem Lackieren Lesen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit die Herstellerhinweise von Lacken bevor Sie mit der Arbeit beginnen. Tragen Sie passende Schutzkleidung, um nicht nur Ihre Kleidung zu schonen, sondern auch Ihre Haut, Atemwege und Augen: Atemschutz, Handschuhe und Schutzbrille. Lacke können unter anderem Lösungsmittel enthalten, die Sie nicht einatmen sollten. Achten Sie deshalb darauf, in einem gut belüfteten Raum oder besser noch unter freiem Himmel zu arbeiten. Schritt 2 - Vorbehandlung zum Lackieren Die richtige Vorbereitung ist wichtig, auch wenn sie im Fall eines bereits lackierten Werkstücks aufwendiger ist. Denn dann müssen Sie zuerst die alten Farbschichten entfernen. Das gelingt zum Beispiel, indem Sie einen Abbeizer auftragen – achten Sie darauf, dass er für Holz geeignet ist, es gibt auch Produkte für Metall. Sie können auch eine Heißluftpistole einsetzen oder aber eine Schleifmaschine. Beim Abbeizen wird der Abbeizer gleichmäßig mit dem Pinsel aufgetragen, um dann zu trocknen. Ist der Abbeizer eingezogen, entfernen Sie die Farbe mit dem Malerspachtel. Das geht relativ schnell, ist wenig anstrengend, aber wegen des lösungsmittelhaltigen Abbeizers nicht für jeden Heimwerker die erste Wahl. Bei der Variante mit Heißluft wird der Lack stark erhitzt und kann dann mit einem Spachtel entfernt werden. Arbeiten Sie achtsam um nicht mit der heißen Luft das Holz anzusengen. Es können beim Auflösen des Lacks giftige Dämpfe entstehen. Aus diesem Grund schwören viele Heimwerker auf die Farbentfernung per Schleifpapier. Mit einem elektrischen Schleifer ist die Arbeit dann auch schnell erledigt. Zurück bleibt Staub, der sorgfältig entfernt wird. Denn nur wenn das Holz staub- und fettfrei ist, hält die folgende Farbschicht auch dauerhaft. Schritt 3 - Auswahl des Werkzeugs für Lackieren Greifen Sie bei größeren Flächen zu Lackierrollen bzw. Flächenstreichern. Für Kanten und kleine Flächen ist ein Pinsel die richtige Wahl. Meist lohnt sich die Investition in ein Pinsel-Set. Bei richtiger Pflege leistet Ihnen das Sortiment an größeren und kleineren Pinseln lange gute Dienste. Schritt 4 - Lack richtig auftragen Das Holz sollte mit einer Grundfarbe grundiert werden, bevor der eigentliche Lack aufgetragen wird. Sie haben die Wahl zwischen Acryl-, Naturharz- und Kunstharz-Lacken. Naturharz-Lacke sind für umweltbewusste Heimwerker die erste Wahl, obwohl auch sie Lösungsmittel enthalten können. Nachteil der Naturharz-Lacke ist ihre längere Trocknungszeit.Acryllacke überzeugen mit hoher Deckkraft und langer Lebensdauer, sowie einer haltbaren Schutzschicht. Sie lassen sich mit Wasser verdünnen und sind recht geruchsarm. Kunstharz-Lacke lassen sich leicht verarbeiten und sind ebenfalls sehr gut deckend und zudem extrem widerstandsfähig, weshalb sie sich besonders eignen, wenn das Werkstück später besonders strapaziert wird. Achten Sie aus Umwelt- und Gesundheitsgründen beim Kauf auf aromatenfreie Kunstharz-Lacke. Aufgetragen wird jeder dieser Lacke in mehreren dünnen Schichten, zwischen denen die Farbe jeweils trocknen muss. Beginnen Sie beim Lackieren mit den Kanten und streichen Sie mit der Maserung des Holzes. Für ein besonders feines Ergebnis können Sie zwischen den Lackschichten einen feinen Zwischenschliff durchführen.
    0 Antwort(en) | 727 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.11.2017, 14:04
    Richtig, grundsätzlich verwenden hochwertige Antifoulingfarben von BASF, Hempel, Tenax, Niopon, Jotun usw. kein Kupfer, da Kupfer nur einen geringen Bewuchsschutz bei Microorganismen hat. Was also bei einer Kupfer-Dachrinne funktionert, funktioniert nicht bei einer Yacht im Unterwasserbereich. Was das Coppercoat betrifft, das kennen wir bereits aus den 70-ziger Jahren, siehe Beschreibung http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1878-COPPERSHIELD-WATERPROTECT-AQUAMARINE-WATERPROOF-CUPROTECT-AQUAPROTECT-VEROMETAL-COPPER-CRUISE&p=4625#post4625 Wir benutzten diese Kupfer-Epoxidfarben z.B. für Stahlplastiken um denen ein Kupferaussehen zu geben. Es wurde auch vereinzelt bei Pumpen als Verschleißschutz verwendet oder wir haben auch Papierwalzen zum glätten damit in den 70-zigern beschichtet. So eine Kupferfarbe (hat wenig mit Antifouling zu tun) kann sich jeder selbst anmischen mit einen 2 K. Epoxid (gibt es im 1-10 kg Gebinden Preis je Kg ca. 25,-€/kg) dazu 2 Gewichtsanteile von Rohkupfer (Preis 0,60 €/kg). Für 10 kg Ep und 20 kg Kupfer bekommen wir 30 Kg "Kupferantifouling" zum Selbstkostenpreis von ca. 212,-€. Im Vergleich kosten z.B. 3 Kg Copershield zwischen 106,- bis 123,-€ im Internet. Es spricht nichts dagegen wenn der Anwendungsfall passt, nur die Entwicklung ist beim Bewuchsschutz um 40 Jahre weiter. Z.B. ein Ecoship enthält auf 1 Liter Volumen 1,3 Kg Kupfer(I)oxide und Zinkoxide, zusätzlich noch Bioziode wie z.B. Trycresylphosphate (=zugelassen) usw. http://www.gifte.de/Chemikalien/tri-o-cresylphosphat.htm. Aber auch da stoßen wir bei Röhrenwürmer oder auch Seepocken an die Grenze, mehr geht halt nicht.
    3 Antwort(en) | 712 mal aufgerufen
  • Avatar von Birdie
    08.11.2017, 12:56
    OK, danke! D.h. das 522 AF - ECOSHIP ist kein Problem, aber das mancherseits so hochgejubelte Coppercoat wäre ein "no go".
    3 Antwort(en) | 712 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.11.2017, 10:01
    Nur 2 und 3, Nr. 1 ist ein Korrosionsschutz mit Zinkoxiden für Stahl. Es darf kein Antifouling verwendet werden das Kupfer enthält. Antifoulings mit Kupfer(I)oxiden sind kein Problem, da es ein Halbleiter ist, der erst abTemperaturen > 200°C elektrisch leitend wird. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 712 mal aufgerufen
  • Avatar von Birdie
    08.11.2017, 09:21
    Hallo, ich musste leider meinen Motor wechseln und damit auch den Saildrive. In der Bedienungsanleitung von Volvo heißt es, dass nur ein von Volvo zugelassenes Antifouling verwendet werden darf. Dann folgt der völlig uneigennützige Hinweis auf das hauseigene, teure Volvo-Antifouling unbekannter Art und Zusammensetzung. Wie beschichte ich nun richtig? 1. RELEST® MARINE 251 1K-CR-PRIMER (habe ich noch etwas übrig vom Eisenkiel) 2. RELEST® - 1 K. PVC - Vinyl - SEALER 3. RELEST® MARINE 522 AF - ECOSHIP oder nur 2.+3.? Viele Grüße aus dem Süden
    3 Antwort(en) | 712 mal aufgerufen
  • Avatar von atropp
    07.11.2017, 18:07
    Hallo Friedrich, prima, da hilft mir schon weiter. Grüße Axel
    4 Antwort(en) | 1349 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.11.2017, 20:25
    Hallo Axel, Epoxide sind nun mal nicht Feuchtedicht, so dass wir immer eine Feuchteaufnahme haben. Holz-Yachten haben ein anderes Schrumpf - Quellverhalten als GFK-Yachten. Wir haben einige Kunden(Gardasee) mit Holz-Yachten. die verwenden den Marine 470 Primer und streichen dann je nach Auslastung alle 1 - 3 Jahre das Marine 522 LF was bestens funktioniert. Ich bin aber besonders bei Holz-Yachten ein wenig vorsichtig, denn da muss wirklich jeder Einzelfall genau beurteilt werden. Wir müssen uns da auch ehrlich machen, da haben wir viel zu wenig Erfahrungswerte die übertragen werden können. Da rate ich zum Forum http://www.fky.org/forum-neu/list.php?3 Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 1349 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.11.2017, 20:08
    Hallo Danielk, der Holz-Yachtbereich ist eine eigene Liga und erfordert eigene Spezialisten. Da sind wir einfach überfordert um da optimale Vorschläge zu machen. Unsere Erfahrungen sind da nur Kundenerfahrungen, die aber in der Praxis nicht übertragbar sind. Wir haben Erfahrungen mit den Alcydharz-Emulsionen für Teak-Decks im Mittelmeer oder auch im Norden, oder Erfahrungen mit Antifoulings auf Holz-Yachten, aber der Beschichtungsbereich würde uns da weit überfordern. Da rate ich zum Forum unter http://www.fky.org/forum-neu/list.php?3 Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 520 mal aufgerufen
  • Avatar von atropp
    06.11.2017, 19:17
    Hallo Friedrich, genau dieses Schrumpfen und Quellen kann ich nicht beobachten. Mein Kahn wurde wohl nicht nachträglich unter ein Leichentuch gelegt, sondern direkt so gebaut. Ich hatte für ein Lot-Inneneinbau mal ein Stück rausbohren müssen, da ich nicht durch das Material schallen konnte. Der Epoxy (nicht Polyester) Überzug ist mit dem Sperrholz eine quasi unlösbare Verbindung eingegangen. Quell- und oder Schrumpf müsste ich auch von innen sehen können, z.B. an Strukturen die dem definitiv nicht ausgesetzt sind. Da ist nirgendwo etwas zu erkennen. Grüße Axel
    4 Antwort(en) | 1349 mal aufgerufen
  • Avatar von Jolly87
    06.11.2017, 14:53
    Vielen Dank für die schnelle Antwort! Ich würde den Rumpf sehr gern aus optischen Gründen weiß lackieren. Wäre da ein normaler 1K Alkydharzlack denkbar (vorher mit Bio Impression grundiert)? Reicht in diesem Fall Seasonite als Osmoseschutz?
    3 Antwort(en) | 520 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.11.2017, 14:47
    Hallo Daniel, bei einer solchen Auslastung ist ein Antifouling-Anstrich oder ein Primer-Anstrich wirklich nicht erforderlich. Das Seasonite von Owatrol ist eine Alcydharz-Emulsion ähnlich wie von Relius der UV-Schutz der zusätzlich Zinkoxide enthält. Diese Alcydharz-Emulsion haben hydrophobe Eigenschaften und sind selbsthärtend. Das Holz muss trocken sein, optimal warme Temperataturen und dann einstreichen bis zur Sättigung. Es muss dann jedes Jahr bis zur Sättigung nachgestrichen werden. Wir haben mit solchen Alcydharz-Emulsion im Überwasserbereich sehr gute Erfahrungen, aber im Unterwasserbereich noch keine Erfahrungen. Es wäre nett, wenn Du uns Deine Erfahrungen nach 1-2 Jahren hier im Forum mitteilen würdest. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 520 mal aufgerufen
  • Avatar von Jolly87
    06.11.2017, 14:21
    Ich bin zur Zeit dabei den Rumpf meines Holzbootes zu erneuern. Das Trailerboot ist max 10h am Stück in ausschließlich Süsswasser. Den Altanstrich habe ich bereits entfernt und den Rumpf mit Seasonite konserviert. Den hier vorgeschlagenen Aufbau mit Le Tonkinois Bio Impression, Marine 470 PVC Sealer und passendem AF habe ich bereits gelesen. Ist bei oben genannter kurzer Wasserliegezeit überhaupt ein AF nötig oder gibt es hier bessere Lösungen??? Liebe Grüße Daniel
    3 Antwort(en) | 520 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.11.2017, 15:48
    Hallo Thomas, die meisten Schadensmeldungen auf Grund osmotischer Diffusionsprozesse kommen vom Bodensee. Der Grund ist einmal Süsswasser das viel aggressiver ist als Seewasser und besonders in Verbindung mit höheren Durchschniits-Wassertemperaturen die im Bereich Überllingen bis zu 27°C betragen. Unter solchen Bedingungen ist VC17m - Teflon ein Nährboden für Miesmuscheln. Dann der "Wahn" den hochwertigsten osmotischen Schutz den Gelcoat kräftig anzuschleifen, um darauf ein EP mit erheblich geringerer Feuchtedichte zu streichen. Viele Skipper sind auf Grund von Parolen - Bestimmungen - Bodenseeverordnung - zahlreichen Beiträgen in den Foren wo wir es sehr oft mit Anstreicherfirmen zu tun haben verunsichert. Dazu kommt die offene Hand in zahlreichen Marinas, die dann ein bestimmtes Produkt dann empfehlen oder sogar vermitteln und das ist im Bodensee meist VC17m. VC17m ist konzipiert für Gleiter, Trailerboote, kurze Wasserliegezeiten und erfordert eine Aktivität von mehr als 20 Knoten. Solche Antifoulings die meiner Meinung eine Antihaftbeschichtung sind und kein Antifouling aus den 80-ziger Jahren sind als Bewuchsschutz technisch weit überholt. Der einzige Vorteil, ich muss sagen meiner Meinung, ist der günstige Preis für den Verkäufer, nicht für den Käufer. Der größte Nachteil ist aber, wenn der Bewuchsschutz die Anforderungen nicht erfüllt, dann muss er vollständig entfernt werden was bei Teflon sehr schwierig ist. Ich persönlich würde z.B. niemals ein Boot kaufen das mit Teflon beschichtet wurde, denn eine Wiederherstellung kostet bis zu 1000,-€ zzgl. 19% Mwst. je laufenden Bootsmeter. Was das Ruder betrifft, mache keine Umstände, einfach darüber schleifen, wieder Vc17m darauf - was anderes haftet nicht - und sollte sich in ein paar Jahren das Laminat lösen, dann alles runter. Wen Du mal ein Feuchtemessgerät hast (Greisinger) und Du hast Feuchtewerte um die 30%, dann weißt Du dass der Holzkern langsam zu verrotten beginnt. Das dauert aber lange, somit keine Panik. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 600 mal aufgerufen
  • Avatar von hasen123
    05.11.2017, 15:08
    Hallo Friedrich, vielen Dank für deine Antwort! Ja, du bist richtig mit der Annahme, dass ich einen Segler habe. Mein Segelboot liegt am Bodensee und bei uns werden die meisten Boote mit VC17 gerollt. Ich verstehe jetzt die Sache mit dem Druckaufbau - und ich brauche auch kein trockenes Ruder (vielleicht so trocken, dass ich im Winter keine Probleme habe :-) Soll ich vielleicht einen Schlafsack nähen? Wie soll ich jetzt vorgehen? - Das Ruder nochmals in den Keller bringen und die VCTar Schichten abschleifen? - Die Glasfasermatten kann ich oben lassen? - Ruder so versuchen zu trocknen? Und dann? Vielen Dank für deine Antwort - das ist mir eine große Hilfe! Liebe Grüße Thomas
    3 Antwort(en) | 600 mal aufgerufen
  • Avatar von Dirk132
    05.11.2017, 14:46
    Dirk132 hat auf das Thema Hilfe bei entfernen AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Vielen Dank für die schnelle Antwort. Dann werde ich im März mal Ecoship in rotbraun verwenden. Ich hoffe dass ihr das immer auf Lager habt. Gruß Dirk
    13 Antwort(en) | 8093 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.11.2017, 13:59
    Hallo, das Problem ist, wir haben ein Vollholzruder mit einer Leichentuchbeschichtung. Da nun mal kein Polymer Feuchtedicht ist, auch nicht wenn 20 Lagen VCTar2 gestrichen würden, haben wir es immer mit einer Feuchteaufnahme zu tun. Der osmotische Vorgang einer osmotischen Diffusion kann also in diesen Fall nicht verhindert werden, aber reduziert werden. Reduzieren bedeutet, weniger wäre die bessere Lösung gewesen. Es hätte genügt das Ruder zu trocknen, mit Le Tonkinos Öl oder besser mit einen ALcydharzöl das penetrierfähig ist bis zur Sättigung einstreichen, nach der Härtung einmal mit Marine 470 Vinyl und dann Antifouling zu streichen. Wenn nach 2-3 Jahren wieder Blasen kommen was nicht ungewöhnlich wäre, genügt einfaches darüber schleifen, Primer zum ausbessern und wieder Antifouling. Das geht einfach und schnell. Die meisten Segelyachten haben ein GFK-Ruder mit einen Holzkern. Trotz Gelcoat, ISO-Laminat wird der Holzkern z.B. in der Adria nach 10 Jahren mit bis zu 30% Wasseraufnahme durchfeuchtet. Wenn also beim Ruder ein Druckausgleich möglich ist, gibt es auch keine Abplatzungen oder Blasen. Versuchen wir aber von Aussen die Durchdringungswerte zu erhöhen, dann haben wir unter dem Laminat Drücke bis zu 20 Bar. Damit bekommen wir Blasen oder auch Abplatzungen. Die Blasen oder Abplatzungen haben zuerst einmal keinen Einfluss auf die Statik. Haben wir aber solche Feuchtewerte, die nicht ungewöhnlich sind und erhöhen die Feuchtedichte von Aussen, dann kann kein Druckausgleich erfolgen und bei Frosttemperaturen wird das Ruder natürlich beschädigt. Was mich doch ein wenig verwundert ist die Vorgehensweise, denn so weit ich vermute haben wir hier keinen Gleiter, Trailerboot mit kurzen Wasserliegezeiten. Darauf gehört kein VC17m. Auch die 8 Schichten VCTar2 sind vergebliche Liebesmühe, denn VCTar2 ist ein Haftgrund (mit Quarz pikmentiertes EP) für VC17m und da genügt 1 Anstrich. VCTar2, oder auch ein Gelshield usw. ist nun mal kein Osmoseschutz, denn der wurde nur von der Werbung erfunden. Eine 100% Feuchtedichte ist mit Polymeren - wie Polyesther, Epoxiden - Ausnahme Polyäthylen nicht möglich und auch nicht gewollt. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 600 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.11.2017, 12:40
    ADMIN hat auf das Thema Hilfe bei entfernen AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Dirk, ein paar Pickel sind zu vernachlässigen, denn wir müssen uns auch ehrlich machen dass einmal die BAuA-Gesetzgebung und die zunehmende Resistenz von Microorganismen immer mehr den Bewuchsschutz einschränkt. Ein Farbwechsel auf das rotbraun-ziegelrot ist kein Problem. Im Grunde müßte das alte Antifouling nicht einmal angeschliffen werden. Da aber immer Verunreinigungen vorhanden sind, macht es Sinn kurz mit 180-200 Körnung mit der Hand leicht anschleifen, Verunreinigungen Beseitigen und für die weitere Zukunft nicht mehr Fastline, sondern das Ecoship verwenden. Keine Sorge Ecoship ist vom Inhalt und Lösungsmuttel identisch mit Fastline. Ecoship wurde modifiziert so dass es von 3 - 40 Knoten geeignet ist. Auch die ges. Bundesmarine stellt auf Ecoship um. Das Ecoship ist ein wenig weicher, so dass sich im oberen Geschwiondigkeitsbereich der Antifoulingverbrauch ein wenig erhöht. Vorteil ist aber, dass bei langen Ruhezeiten der Bewuchsschutz besser ist als bei Fastline. Egal, 100% gibt es nicht, also 1 mal (Wassserpass 2 x) mit Ecoship, das müsste dann mehr als 2 Jahre reichen. Grüße Friedrich
    13 Antwort(en) | 8093 mal aufgerufen
  • Avatar von hasen123
    05.11.2017, 10:49
    Liebe Forumsmitglieder! Ich bin am verzweifeln und bitte deshalb um Euren Ratschlag. Problemfall: Ruderblatt hat Bläschen (Wasseraustritt) Folgender chronologischer Ablauf: - Ruderblatt hatte einen Frostschaden letzten Winter (Rissbildung) - VC17 und VC Tar wurde entfernt und Risse großzügig ausgeschnitten - Ruderblatt getrocknet (im Keller) mit Folie feuchtigkeitstest gemacht. - Risse mit Epoxi (West System) und Füller verspachtelt - Geschliffen - Aminoröte immer mit Wasser abgewaschen - Drei lagen Glasfasermatten mit Epoxi verarbeitet und mit Füller letzte Lage verspachtelt und geschliffen. - 1 Schicht EP gerollt. - 8 Schichten VC Tar2 verarbeitet unter Beachtung der Trockenzeiten - 2 Schichten VC17 Das Boot war jetzt einen Sommer lang im Wasser und zeigt folgendes Problem: - Ruderblatt hat mit Wasser gefüllte Blasen (bläuliche Flüssigkeit) - Blasenbildung bis auf die Glasfaserschicht/EP Schicht. - Ich habe daraufhin das VC17 abgeschliffen und sehe nach drei Wochen immer noch nasse austretende Flüssigkeit wo die Blasenbildung war. (Boot wird im freien Gelagert. Hatten schon minus Grade) Was soll ich machen? Habe ich folgendes falsch gemacht: - Beim Laminieren hat man weiße Flecken im Laminat gesehen. Habe die grössten aufgebohrt und mit EP vergossen (siehe Foto) - Falsches Mischungsverhältnis beim VC TAR2? - Ruderblatt (teilweise Vollholz) nicht trocken? Es gibt aber auch Blasen auf dem nicht Vollholzteil.
    3 Antwort(en) | 600 mal aufgerufen
  • Avatar von Dirk132
    05.11.2017, 10:15
    Dirk132 hat auf das Thema Hilfe bei entfernen AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, jetzt ist die zweite Saison (April-November) im Wasser (Ostsee bei Fehmarn) um und ich bin mehr als zufrieden mit dem Antifouling. Das einzige was mich wundert ist die Farbe auf der Backbordseite siehe Bild drei. Aber egal, es klebte bis auf ein paar Pickel nichts am Rumpf. Ich würde gerne dieses Mal das Antifouling AF Fastline in rot verwenden, wenn nichts dagegen spricht. Oder schmiert das mit dem schwarzen als Untergrund. Bitte erkläre auch nochmal, wie jetzt das Vorgehen ist, für das streichen des neuen Antifoulings. Vielen Dank. Gruß Dirk
    13 Antwort(en) | 8093 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.11.2017, 18:42
    ADMIN hat auf das Thema Reparatur Unterwasserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Eigenschaften von Gelcoat Gelcoat wird beim Vorhandensein einer Negativform verwendet. Gelcoat ist in der Regel die erste Schicht (Feinschicht) die auf die Form aufgetragen wird. Gelcoat härtet luftseitig klebend aus und vereinfacht damit das drapieren des Verstärkungsgewebe in die Form. Gelcoat kann mit Farbpasten eingefärbt werden. Durch den Zusatz von Paraffin kann Gelcoat so eingestellt werden, dass es luftseitig klebefrei aushärtet. Bei der Weiterverarbeitung von Gelcoat ist kein Anschleifen nötig. Eigenschaften von Topcoat Topcoat wird immer dann verwendet, wenn ein Produkt auf Faserverbundwerkstoff bereist besteht und die Feinschicht auf das Laminat aufgetragen werden muss, wie bspw. beim Poolbau, bei Bootsreperaturen etc. Topcoat härtet klebefrei aus. Topcoat kann ebenso wie Gelcoat mit Farbpaste eingefärbt werden. Auf Topcoat kann nur auflaminiert werden, wenn dieses vorher angeschliffen wurde. Grundsätzliches zur Gelcoat- und Topcoatverarbeitung Im Gegensatz zum normalen Farbauftrag trocknen Gelcoat und Topcoat nicht, sondern sie härten. Für die Härtung ist eine Mindeststärke der Schicht nötig. Die Schichtstärke beträgt in der Regel 0,3-0,5 mm. Dies ist vor allem beim Topcoat sehr wichtig, da es bei der Härtung Paraffin an die Oberfläche ausschwemmt. Diese Paraffinschicht wirkt wie eine interne Trennschicht. Sollte der Tocpoat aufgrund von zu geringer Schichtstärke nicht klebefrei aushärten und ein zweimaliger Tocoatauftrag erforderlich sein, ist die erste Schicht anzuschleifen. Es spricht nichts dagegen, aber Vorsicht es gibt zahlreiche unterschiedliche Topcoats und nicht jeder ist geeignet. Wichtig ist, dass der Topcoat auch vorbeschleunigt ist und dass die Anwendung sehr genau befolgt wird. Werden Fehler gemacht dann wird der nicht fest und dann muss alles wieder runter. Siehe https://www.phd-24.de/polyesterharz/phd-gelcoat-ral9010/1kg-phd-gelcoat-ral9010-20g-mekp-haerter/a-2094/ Wenn da Boot keinen Antifoulinganstrich bekommt, keine langen Wasserliegezeiten hat, dann ist das eine preiswerte Lösung.
    4 Antwort(en) | 1045 mal aufgerufen
  • Avatar von Kuergen
    04.11.2017, 17:27
    Kuergen hat auf das Thema Reparatur Unterwasserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, nochmals zu dem Thema- was hältst Du von einer Ausbesserung mit Topcoat? Das AF um die beschädigten Stellen abschleifen, die Beschädigungen die bis aufs Laminat gehen mit 2K Feinspachtel auftragen und danach das Topcoat auftragen, verschleifen und polieren? Gruß Jürgen
    4 Antwort(en) | 1045 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.11.2017, 12:36
    Hallo Axel, ich bin was das Antifouling betrifft ein wenig unsicher. So wie ich das verstanden habe, haben wir eine Leichentuch-Bauweise, darunter Holz mit der Folge dass wir ein ständiges "schrumpfen" oder "quellen" beim Boot haben. Ich befürchte, dass da ein mehrjähriges Antifouling das nicht ausgleichen kann und zur Rissbildung - Abplatzung führt. Da ist meiner Meinung nur ein Weichantifouling das bereits angewendet und jedes Jahr neu gestrichen werden muss geeignet. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 1349 mal aufgerufen
  • Avatar von atropp
    03.11.2017, 18:46
    Hallo, ich besitze eine ca. 10m lange 50 Jahre alte Motoryacht unbekannter Herkunft, gebaut in Knickspantbauweise und beplankt mit Bootssperrholz, ca. 15mm stark. Baumaterial Mahagoni und Teak. Es hat eine durchgehende massive Kielleiste die vorne zur Bugspitze geformt ist. Die Kielleiste ist wasserseitig mit Edelstahlblechen verkleidet. Das Rumpfsperrholz ist von außen werfseitig direkt mit einer, maximal 2 Lagen Glasgewebe / Epoxyharz Überzug versehen worden. Bis auf einen Trokenriss in der Kielleiste im Heckbereich, der dann nach ca. 3 Wochen im Wasser zugequollen ist, ist der Rumpf absolut dicht und trocken. Es hat wohl auch nie massive Beschädigungen gegeben. Mein Fahrgebiet sind die deutschen und niederländischen Binnengewässer. Bis jetzt war das Boot mit einem preiwerten, stark keidendem AF von SVB ausgerüstet, was aber jedes Jahr erneuet werden musste. Schon beim Berühren waren die Knochen blau. Ich möchte in der jetztigen Wintersaison das AF wechseln um a: ein möglichst haltbares AF zu haben, was b: auch nicht kreidet und um c: eben auch nicht jedes Jahr aus dem Wasser gehen zu müssen, glatt für mehr KN wäre auch nicht schlecht. Mir ist jetzt hier das RELEST® MARINE 522 AF - ECOSHIP aufgefallen. Wie ist aus eurer Sicht der ideale AF Aufbau mit welchen Arbeitsschritten? Ich habe in diesem Jahr die Möglichkeit, das Unterwasserschiff sanft strahlen zu lassen und würde so alles lose vom alten AF abbekommen mit einem wahrscheinlich perfektem Anschliff. Was empfehlt ihr als AF für Z-Antriebe? (Volvo Penta) Grüße von der Neptun Axel
    4 Antwort(en) | 1349 mal aufgerufen
  • Avatar von nic-oteen
    30.10.2017, 23:01
    Danke für die schnelle Antwort! So wirds gemacht! Allerdings erst im Frühjahr. So hab ich noch etwas zeit um mich mental aufs schleifen und pinseln vorzubereiten. Beste Grüße, Nico
    7 Antwort(en) | 1570 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.10.2017, 17:12
    Hallo Nico, wenn wir nicht vollständig sanieren, genügt es sauber machen, schleifen, 1 mal mit Marine 470 Vinyl Farbe rotbraun streichen. Da wo die Blasen geschliffen wurden, einfach überstreichen und Saisonwasserlieger 1 x Jahreswasserlieger 2 mal (Wasserpass 3 mal mit Marine 522 Ecoship nach Möglichkeit Farbe schwarz streichen. Der Grund für die Farbe schwarz ist, das Af ist weniger Viskos als die Farbe blau. Da wir bereits eine erheblich starke Schichtstärkenanreicherung haben möchte ich eine zusätzliche Schichtstärkenanreicherung so weit wie möglich vermeiden. Sollt in 2 Jahren saniert werden, dann nur einen AF Anstrich. Der reicht in der Regel 1,5 Jahre und das restliche Halbe Jahr können wir vernachlässigen, denn es wird dann saniert. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 1570 mal aufgerufen
  • Avatar von nic-oteen
    30.10.2017, 15:55
    Hallo lieber Friedrich, Hallo liebe Mitleser, Wir waren mit (jetzt) unserer Stahl Van de Stadt beim kranen und haben ein paar Bilder gemacht: Wie bereits vermutet bietet das verwendete AF keinen umfassenden Schutz. Aber es ist schon ein nettes Muster entstanden: Außerdem habe ich leider ein paar Blasen gefunden an denen das vor zwei Jahren aufgetragene Epoxy nicht so richtig funktioniert hat. An manchen Stellen hat dann wenigstens nur das AF nicht gehalten: Mein Plan wäre jetzt alles vom Bewuchs reinigen, alles anschleifen, die paar wenigen Stellen mit den Blasen ausbessern (mit was?) und dann wie du schreibst Primer und euer AF. Ich denke nach ein paar Jahren werd ich nicht drum rum kommen, das Unterwasserschiff nochmal komplett neu aufzubauen, aber wenn ich dann gleichzeitig auch den Rumpf und das Deck mit neu mache rentiert es sich wenigstens. Was meinst Du? Danke und beste Grüße! Nico
    7 Antwort(en) | 1570 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    28.10.2017, 12:29
    Hallo Klaus, ältere Stahl-Yachten wurden meist mit 1 oder 2 K. Teerepoxiden beschichtet. Vorsicht beim schleifen, die älteren Teerepoxide enthalten Benzo(a)pyrene siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/benzo(a)pyren.htm und erfordern einen Körperschutz und Atemschutz beim schleifen. Da wir auf den Stahl-Yachten mit Grundierungen, Antifoulings usw. 1 K. Systeme haben, können die nicht mit 2 K. Systemen überschichtet werden. Wir können also nur mit 1 K. Systemen flicken, alles andere wäre eine vollständige Sanierung. Zum ausbessern bei Teerepoxiden im Unterwasserbereich ist der mit Zink angereicherte Chlokautschukprimer siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I251-Farbton bestens geeignet. Wir müssen aber uns da ehrlich machen, das ist nur eine Notlösung und keine Dauerlösung. Im Überwasserbereich können wir 1 K. Beschichtungen wenn die nicht Vinyle enthalten mit 2 K. 346 EP Multicoat siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I346-Farbton überschichten. Darauf dann 1 K. Alcydharzlack in der gewünschen Farbe. Um aber genaueres zu sagen brauche ich Bilder die Du hier im Forum veröffentlichen kannst, oder über Mail mir zuschickst. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 354 mal aufgerufen
  • Avatar von 4klaus44
    28.10.2017, 11:36
    Hallo, ich bin neu hier im Forum und besitze eine Schlessjacht (Stahl) Bj. 1969 und muss u.a. das Unterwasserteil neu beschichten ( u.a. wegen einiger Schweissarbeiten) Ich weiss allerdings auch nicht, was dort vorher verwendet wurde. Scheint Teerähnlich zu sein. Wer weiss, was damals verwendet wurde bzw. was man sinnvollerweise machen sollte. Danke schon mal Klaus
    1 Antwort(en) | 354 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.10.2017, 15:07
    Zu Anti34 ich habe Deine Frage übersehen, möchte aber die trotzdem noch beantworten. Das Micron Extra, identisch Micron WA ist ein erodierendes Antifouling mit sehr guten Bewuchsschutz-Eigenschaften. Das Antifouling enthält Dikupfer und Kupfer(I)oxide und zusätzlich als Biozid Zineb. Das Zineb ist ein pflanzlicher Bewuchsschutz und kein tierischer Bewuchsschutz. Wenn wir also grünen Schleim auf dem Unterwasserschiff haben, dann wird der verursacht weil das Boot zu wenig bewegt wird. Wird ein Boot zu wenig bewegt, dann funktioniert kein Antifouling, denn durch das abschleifen im Wasser wird der Bewuchs abgewaschen und es werden neue Biozide frei gestzt. Was die Seepocken betrifft, die können wir noch reduzieren, aber nicht mehr verhindern. In den Antifoulings Marine LF oder Ecoship ist Trykresylphosphaht enthalten was gerade noch erlaubt ist. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Trikresylphosphate Trykresylphosphahtkann noch zu 100% vor Muschelbefall schützen, aber bei Seepocken müssen wir uns ehrlich machen. Das kann reduziert werden und ist nicht mehr zu verhindern. Seepocken würden sich nicht einmal durch einen Zyanid- oder E605-Anstrich abwehren lassen. Wie auch immer, das LF oder Ecoship enthält ca. die 10-12-fache Menge an Bioziden im Vergleich zum Micron Extra. Die vielfache Menge erhöht dabei nicht den Bewuchschutz, sondern die Bewuchschutzdauer. Da aber über die Lechingrate und entsprechender Auslastung mehr Biozide über einen längeren Zeitraum frei gesetzt werden können, wird der Bewuchsschutz erhöht. Das funktioniert aber nur wenn ein Boot bewegt wird. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 771 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.10.2017, 14:34
    Hallo, ich bin immer wieder erstaunt über die Experimentierfreudigkeit mancher Skipper. Grundsätzlich erfordert jede Antifouling-Änderung einen Haftvermittler, da nun mal die Antifoulings unterschiedliche Trägerkomponenten und Lösungsmittel verwenden. Die Folge solcher Aktionen sind unsinnige Schichtstärken-Anreicherungen die zu Abplatzungen führen. Der Aufwand diese alten Schichten zu entfernen ist nicht nur sehr teuer und arbeitsaufwendig, sondern ist meist damit verbunden, dass der Gelcoat als wichtigster osmotischer Schutzbeschädigt erheblich wird. Es gibt seit Jahren mehrjährige SPC-Antifoulings die selbstabschleifend und selbstglättend sind. Damit bekommt einer auch nicht nach 20 Jahren die unsinnigen Schichtstärken-Anreicherungen und die damit verbundenen Applikationsschäden. Auch was die Seepocken betrifft, da gibt es schon lange keine Wunder mehr. Da sich die Rankenfußkrebse am Unterwasserschiff anzemmentieren, somit keinen Kontrakt zum Antiouling haben, können die auch nicht verhindert werden. Die Seepocken werden durch direkten Kontakt, durch Fender, alte Muringleinen übertragen. Somit kann ein Nachbarschiff seepockenfrei sein, weil die Voraussetzungen nicht gegeben sind. ProduktbeschreibungLB 25 ANTIFOULING: Erodierendes Antifouling mit Kupferoxyd, Standzeit 12 Monate, Lösungsmittelorganisch, Anwendungsbereich Binnen - und Nördliche Gewässer, Untergrund Stahl-Beton-GFK-Holz, kein Aluminium, niedrigen Aktivitätsgrad, statisch unter 10 Knoten, dynamisch ab 10 Knoten,für geringe bis mittlere Bewuchsdrücke. Hierhandelt es sich im Grunde um ein abgespecktes Micron Extra für eine Bewuchsschutzdauer von 3-4 Monaten, was natürlich je nach Anwendungsfall in vielen Bereichen der Ostsee ausreichend ist. ProduktbeschreibungSeajet 034 Antifouling Seajet 034 basiert auf einer neuen fortschrittlichen Harztechnologie und Bioziden, die einen perfekten Schutz gegen Schleim und Seegrasbieten.Geeignet für die am stärksten Bewuchs belastenden Gebiete weltweit und für alle Bootstypen, auch für Aluminium Boote. Bietet gleichwertigen Bewuchsschutz wie die jetzt verbotenen TBT-haltigenAntifoulings. Zwei Anstriche halten bis zu zwei Saisons. Geeignet bis40 Knoten. Klare leuchtende Farben. Ergiebigkeit: 11,2 m²perLiter. Durch extra Schichten bietet Seajet 034 bis zu 3jährigen Schutz. Geeignet bis 40 Knoten. Kann auch auf Aluminium gestrichen werden, da keine galvanische Korrosionensteht......? Solche Antifoulings gehören meiner Meinung mehr zur Esotherik und haben mit Bewuchsschutz wenig gemeinsam. Sie können bei planzlichen Bewuchs halbwegs schützen. Da den Antifoulings die Biozide für tierischen Bewuchs fehlen, der die Haftgrundlage auch für den pflanzlichen Bewuchs ermöglicht, haftet und verfestigt natürlich auch derpflanzlicher Bewuchs. Solche Antofoulings sollten nur verwendet werden, wenn der Anwendungsfall gegeben ist. ProduktbeschreibungSeajet 033 Shogun Seajet 033 Shogun ist ein hochwertiges, zinnfreies, selbspolierendes Antifouling für alle Boote, außer Aluminium-Boote. Erstklassiger Bewuchsschutz, auch bei schwierigen Bewuchsverhältnissen.Höchstgeschwindigkeit bis zu 40 Knoten. Ergiebigkeit:8,8 m² pro Liter Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Da es für Aluminium-Yachten nicht geeignet ist. enthält es kein Kupfer(I)oxid sondern Kupfer. Damit ein einfaches Kupferantifouling für geringe Bewuchsdrücke, ausreichend in vielen Bereichen der Ostsee, nicht geeignet für tropische Gewässer oder Gewässer mit hohen tierischen Bewuchsdrücken.Es ist ein selbstpolierendes Weichantiouling das nicht für Saisonwasserlieger geeignet ist ProduktbeschreibungSeajet 034 Seajet 034 basiert auf einer neuen fortschrittlichen Harztechnologie und Bioziden, die einen perfekten Schutz gegen Schleim und Seegrasbieten.Geeignet für die am stärksten Bewuchs belastenden Gebiete weltweit und für alle Bootstypen, auch für Aluminium Boote. Bietet gleichwertigen Bewuchsschutz wie die jetzt verbotenen TBT-haltigen Antifoulings. Zwei Anstriche halten bis zu zwei Saisons. Geeignet bis40 Knoten. Durch extra Schichten bietet Seajet 034bis zu 3 jährigen Schutz. Geeignet bis 40 Knoten. Kann auch auf Aluminium gestrichen werden, da keine galvanische Korrosion entsteht......? ImGrunde wie das 033 Shogun. Ein einfaches Antifouling ohne Schwermetalle, für Esotherikskipper optimal geeignet, das wie bei den meisten Antifoulings wenn der Anwendungsfall passt, ausreichend ist. DasMicron 350 ist als Ersatz gedacht für Micron Optima, Micron Extra,Micron WA. Es ist ein selbstpolierendes Weichantiouling das nicht für Saisonwasserlieger geeignet ist aber für eine Saison einen sehr guten Bewuchsschutz ermöglicht. Da es jedes Jahr neu gestrichen werden muss, kommt es zu Schichtstärkenanreicherungen mit entsprechenden Aplikationsschäden. Wir haben inzwischen nur in Europa mehr als 300 verschiedene Antifoulings angeboten, obwohl es weltweit nur 9 Hersteller gibt. Ein Boot oder eine Yacht ist viel zu wertvoll für solche Experimente. EinBewuchsschutz richtet sich nun mal nach dem Anwendungsfall wie Gewässerart, Auslastung, Geschwindigkeiten, Wassertemperaturen,Tropentauglichkeit, usw. und nicht was der Bootsnachbar meint, da nun mal der Anwendungsfall nicht übertragbar ist. Friedrich
    3 Antwort(en) | 771 mal aufgerufen
  • Avatar von Graf_Hydro
    27.10.2017, 11:33
    Hallo anti34, ich habe mein Boot ebenfalls in der Warnow (Stadthafen) liegen und bin verwundert darüber, dass Micron Extra nicht funktioniert hat. Meiner Erfahrung nach, ist es eines der wenigen AF's die in der Warnow wirklich gut funktionieren. Als alternative könnte man noch LB25 empfehlen. Letztes WE wurden die Boot bei uns aus dem Wasser gehoben. Micron und LB25 quasi frei von Pocken bzw. an einer oder zwei Hände abzählbar. Ich hatte ein halbes Jahr (Juni - Oktober) Seajet Emperor, welches nur mittelprächtig war. Für nächstes Jahr versuche ich das Shogun oder dann doch das neue Micron 350. Viele Grüße
    3 Antwort(en) | 771 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.10.2017, 11:03
    Hallo Steffen, Grundsätzlich muss der Primer immer zum Antifouling passen. Haben wir im Antifouling als Trägerkomponente Vinyl und als Lösungsmittel Xylol, dann muss der Primer Vinyl und als Lösungsmittel Xylol enthalten. Alles andere funktioniert nicht. Es gibt immer wieder Skipper, die sich am Preis orientieren und nehme dann im guten Glauben z.B. Primokon von International. In diesen Fall wäre der Primer dann Naphta - eingedicktes Erdöl mit Lösungsmittel einer Kohlenwasserstoffverbindung was dann z.B. bei Micron Extra, oder identisch Micron WA funktioniert. Bei den VC-Antifoulings ist dann der Haftgrund VCTar2, eine mit Quarz pikmentierte Epoxidbeschichtung die von der Werbung und Verkäufern als Osmoseschutz der noch nicht erfunden wurde vermittelt wird Der Link zum passenden Primer bei Marine 522 LF oder Ecoship ist daher http://shop-af.de/contents/de/d124_SEGEL-YACHTEN.html Bezeichnung des Primer ist, Relest Marine 470 Vinyl, Farbe rotbraun oder schwarz wegen der Überschichtungskontrolle beim Antifouling. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 818 mal aufgerufen
  • Avatar von x-funny
    27.10.2017, 07:04
    Hallo Friedrich, würdest Du mir einen Link aus dem Shop senden welchen Vinyl Primer ich verwenden sollte. Danke. Gruss Steffen
    4 Antwort(en) | 818 mal aufgerufen
  • Avatar von MakuEbe
    24.10.2017, 23:49
    MakuEbe hat auf das Thema Mac Glide Folien im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Daniel, ich habe Deine Frage hier gelesen. Du hast eine 50 fuss Segelyacht... dann bist Du eigentlich wie gemacht für MacGlide... sehr gerne gehe ich darauf näher ein. Sofern noch Interesse besteht... Grüße Markus
    2 Antwort(en) | 671 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    17.10.2017, 11:44
    Hallo, wenn das Boot trocken fällt, dann macht kein Antifoulings Sinn. Haben wir nach Möglichkeit noch Seepocken in den Gewässern, dann verfestigen die egal was wir streichen. Die Praxis, 3 mal zu reinigen rausholen sollte beibehalten werden. Damit der Bewuchs nicht so schnell verfestigen kann, genügt einfetten mit Melkfett, Praffin, oder ein einfaches Wasserpumpenfett aus dem Baumarkt. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 415 mal aufgerufen
  • Avatar von Yamarin63
    16.10.2017, 14:00
    Hallo zusammen, ich habe eine Yamarin 63 DC BJ 2013 mit 115 PS Außenborder in tadelosem Zustand mit original Gelcoat. Das Boot lag die Saison (Mai - Oct) im Wasser und wurde 3 mal zum reinigen rausgeholt. Es war jedesmal leichter Bewuchs in Form von schwarzen Flecken am Unterwasserschiff zu sehen. Diese ließen sich mit Oxalsäure ohne Probleme entfernen. Da das Boot alle 12 Stunden trocken fällt und nächstes Jahr auch das ein oder andere mal getrailert werden soll, bin ich mir nicht ganz sicher welches AF das richtige wäre. Ich möchte das Gelcoat so wenig wie möglich beschädigen. Welchen Primer und welches AF könnt ihr mir empfehlen, sodass später auch die Möglichkeit besteht sowohl das AF als auch den Primer wieder runter zu kriegen. mfg Yamarin 63
    1 Antwort(en) | 415 mal aufgerufen
  • Avatar von x-funny
    13.10.2017, 18:20
    Hallo Friedrich, vielen Dank für deine Ausführungen. Hilft mir Entscheidungen zu treffen. Gruss Steffen
    4 Antwort(en) | 818 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    13.10.2017, 16:12
    Hallo Steffen, 1.) Gemäß dem Admin des Forums darf ein Antifouling nicht auf blicken Gelcoat gestrichen werden. Warum? Der Gelcot ist Polyesther und die Trägerkomponenten von Antifoulings sind entweder Acryl, Alcyde, EP oder Vinyle. Wir brauchen also einen Haftvermittler. Ansonsten sollte ein Gelcoat vor einen Antifoulingauftrag versiegelt werden, denn wenn das Antifouling in 1-3 Jahren wieder gestrichen wird, sollte durch anschleifen nicht gleich der Gelcoat beschädigt werden. Des weiteren bildet z.B. ein Vinyl-Versiegelungsgrund eine zusätzliche Feuchtebarriere, die besser ist als ein Epoxid. 2.) Unterwasserschiff ohne Antifouling als Saisonlieger bedeutet jedes Jahr eine Reinigungsstrapaze für das Gelcoat. Durch Reinigungsmittel und Bürsten / Schwämme entstehen Mircrokratzer welche im Laufe der Jahre das Gelcoat schwächen. Richtig? Micokratzer schwächen keinen Gelcoat. Der Gelcoat selbst wird durch anschleifen geschwächt. Der Grund ist, durch das Anschleifen wird bis zu drei mal die Oberfläche vergrößert, damit auch entsprechend die Feuchteaufnahme erhöht. Damit geht nicht der Gelcoat kapput, aber es verbinden sich die Poxide mit der Feuchte im Laminat, das Iso-Harz trennt sich vom Laminat und die Boote werden weich. Dabei können auch Bläschen zwischen Gelcoat und Barriere, oder Barriere und ISO entstehen was wir als Blasenpest bezeichnen und vom Laien als Osmose bezeichnet wird. Polymere sind nicht feuchtedicht, da die Wassermoleküle um ein vielfaches kleiner sind als die Riesenkettenmoleküle von Polymeren. 3.) Ist nicht meine Version, ein mit einem Abbeizer rückstandslos zu beseitigendem Antifouling auf einem intakten neuen Gelcoat die effizienteste Methode ein Gelcoat in seinem Urzustand zu erhalten und gleichzeitig einen Bewuchsschutz zu haben? Bewuchsschutz ohne "nichts" funktioniert nur da, wo wir keinen Bewuchs haben. Bei Abbeizer ist es wichtig, dass die nicht zu lange einwirken, da der Gelcoat aufgeweicht werden kann. Daher auch nur Abbeizer verwenden, die 2 K.Systeme so weit wie möglich schonen. 4.) Nach meiner Methode (Aufbringen eines abbeizbaren Antifouling auf blanken Gelcoat) kann ich nach Jahren das Antifouling rückstandslos beseitigen und habe ein Gelcoat im neuwertigen Zustand? Mit TOP 155 oder Gel 170 lässt sich der Vinyl-Primer mit dem Antifouling abbeizen. In der Regel wird je nach Schichtstärke 1-3 mal abgebeizt, die Reste lassen sich dann mit einer Edelstahlwolle beseitigen, es kann auch noch mit Aceton nachgereinigt werden. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 818 mal aufgerufen
  • Avatar von x-funny
    13.10.2017, 08:49
    Hallo, mein Name ist Steffen und ich beschäftige mich wie viele Bootseigner mit dem Thema Antifouling mehr oder weniger intensiv. Mein Boot ist eine Hellwig Milos 630, ein Sportboot mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80km/h, habe das Boot neuwertig erworben. Da das Boot hatte bis dato keinen Unterwasseranstrich und liegt als Saisonlieger von April bis September im Rhein. Nun zu meinen Gedanken und den bisherigen Experiment: Ziel: Gemäß den Ausführungen des Admins diesen Forum ist das primäre Ziel die Erhaltung des Gelcoats. Bisherige Maßnahmen: 2016 > Boot ohne Unterwasseranstrich > von April bis September im Wasser > Nach Saison Bewuchs in Form eines Organismenfilms, Farbe braun > Reinigung mit Algenol > Unterwasserschiff / Gelcoat wie neu 2017 > Am hinteren Rumpf seitlich jeweils 1qm grosse Fläche mit Hempel Water Glide blank auf das Gelcoat (vorher mit Aceton entfettet) gestrichen > von April bis September im Wasser > Nach Saison Bewuchs in Form eines Organismenfilms, Farbe braun auf dem Gelcoat, Fläche mit Hempel Water Glide leichter Rückstand, mit Hochdruckreiniger leicht zu beseitigen > Reinigung mit Algenol UND Oxalsäure die restliche Gelcoatfläche > Beseitigung des Hempel Water Glide mit Interstrip und Aceton > Unterwasserschiff / Gelcoat wie neu 2018 > Streichen des Unterwasserschiffes mit Hempel Water Glide oder anderem empfohlenen Antifouling auf nacktem Gelcoat für dauerhaften Schutz, Nachstreichen natürlich erforderlich Fragen: 1.) Gemäß dem Admin des Forums darf ein Antifouling nicht auf blicken Gelcoat gestrichen werden. Warum? 2.) Unterwasserschiff ohne Antifouling als Saisonlieger bedeutet jedes Jahr eine Reinigungsstrapaze für das Gelcoat. Durch Reinigungsmittel und Bürsten / Schwämme entstehen Mircrokratzer welche im Laufe der Jahre das Gelcoat schwächen. Richtig? 3.) Ist nicht meine Version, ein mit einem Abbeizer rückstandslos zu beseitigendem Antifouling auf einem intakten neuen Gelcoat die effizienteste Methode ein Gelcoat in seinem Urzustand zu erhalten und gleichzeitig einen Bewuchsschutz zu haben? 4.) Nach meiner Methode (Aufbringen eines abbeizbaren Antifouling auf blanken Gelcoat) kann ich nach Jahren das Antifouling rückstandslos beseitigen und habe ein Gelcoat im neuwertigen Zustand? Freue mich über Rückmeldungen. Viele Grüsse Steffen
    4 Antwort(en) | 818 mal aufgerufen
  • Avatar von Dominik
    12.10.2017, 16:47
    Hallo Friedrich Vielen Dank für die schnelle Antwort. Werde ich so machen. Grüße Dominic
    2 Antwort(en) | 473 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.10.2017, 16:39
    Hallo Dominik, die mechanischen Schäden lassen sich mit einer 2k. EP-Feinspachtel ausbessern. Das Unterwasserschiff mit 160-180 Körnung anschleifen, gründlich mit technischjen Aceton reinigen. Diese Reinigung ist noch wichtiger als das anschleifen. Darauf dann 1 x mit Marine 470 Vinyl und 1 - 2 Lagen Ecoship. Das Ecosip wurde modfiziert und ersetzt das Fastline. Der lange Kratzer kann auf dem Bild schlecht beurteilt werden weil mir ein Größenvergleich fehlt. Wenn der Kratzer tief genug ist, dann kann der mit einer 2K. EP-Spachtel repariert werden. Da die EP-Spachtel wegen dem Härter in der Regel grau ist, müsste dann mit einer weißen Alcyd-Farbe überschichtet - nachgebessert werden. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 473 mal aufgerufen
  • Avatar von Dominik
    12.10.2017, 16:16
    Liebe Forumsgemeinde Letztes Jahr habe ich ein Boot gekauft (Gleiter, Jg 01). Bis anhin war kein AF drauf. Das Boot liegt von Mai - Okt im Wasser und kommt anschliessend ins Winterlager. Ich habe nun kleine Beschädigungen am Gelcoat entdeckt und bin nicht ganz sicher wie ich vorgehen soll. Zudem will ich ein AF anbringen, da das Boot die ganze Saison im Wasser liegt. Nun meine Frage: Reicht es wenn ich die beschädigten Stellen anschleife, dann 1x Schicht 470 Vinyl Primer und dann 2x Marine 522 Fastline? Oder würdet Ihr die Stellen zuerst mit 3 Lagen 2K EP behandeln, 4 Wochen warten und anschliessend mit dem AF Aufbau starten? Vielen Dank für Eure Hilfe. Bin mir echt nicht ganz sicher, wie ich weiterfahren soll. Grüße Dominik
    2 Antwort(en) | 473 mal aufgerufen
  • Avatar von nic-oteen
    11.10.2017, 12:41
    Lieber Friedrich, wie immer ein riesengroßes Dankeschön an Dich! Also der Plan steht hiermit! Ich hol mir eine ALcyd Rostschutzfarbe und bessere die Stellen einfach mal aus und schau mir das so lange an, bis ich das komplette Deck dann einmal neu mache. Was das Material bzw die Legierung von der Yacht angeht bekomme ich die Antwort vermutlich direkt vom Erbauer, der seinerseits eine große Stahl verarbeitende Industrie besitzt und vermutlich für sein Schiff nur das beste Blech gut genug war. Wenn ich das nächste Mal unten bin, mache ich noch ein paar Fotos, allerdings findet man an dem kompletten Schiff absolut keinen Rost! Also weder in der Bilge noch im Ankerkasten oder sonstwo. Die einzigen Stellen an denen was auszusetzen ist sind die auf den Bildern die Du schon kennst und selbst hier scheint das Metall so gut wie nicht zu rosten. Man erkennt lediglich eine art weißer Belag, wie als wenn das Schiff verzinkt wäre, was es aber laut zweitem Vorbesitzer nicht ist. Na wie gesagt, ich werde alles direkt vom Erbauer erfahren nehme ich an. Innen ist der komplette Rumpf mit einer schwarzen festen Schicht versiegelt die mich auch sehr an Multicoat erinnert und auch hier ist nicht ein einziger Funke Rost auszumachen. In den nächsten Wochen wird dann rausgekrant und dann schauen wir mal was das UW so zu bieten hat. Vielen lieben Dank! Allerbeste Grüße und bis dann, Nico
    7 Antwort(en) | 1570 mal aufgerufen
  • Avatar von Tom_728
    10.10.2017, 17:22
    Hallo Zusammen Ich habe im Sommer eine Rio 700 gekauft. Das Boot wurde früher getrailert und hat keinen Antifouling Anstrich. Da das Boot von nun an über den Frühling/Sommer im Wasser bleibt, möchte ich das Unterwasser vor Bewuchs etc. schützen. Der aufgetragene Lack sieht noch ganz ok aus (Ausnahme ein paar Kratzer), aber ich habe keine Ahnung was genau drauf ist. Meine Fragen: -Soll ich den Lack für einen neuen Antifouling Aufbau komplett ab - oder nur anschleifen? -Wie gehe ich beim Aufbau vor? Zuerst versiegeln mit 3 Anstrichen und dann Antifouling 3 Anstriche? Danke für Eure Hilfe Tom
    0 Antwort(en) | 210 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.10.2017, 15:28
    Hallo Nico, wir müssen uns ehrlich machen, einen 100% Bewuchsschutz gibt es nicht mehr. Einmal haben wir zu unterschiedoliche Anwendungsfälle, Auslastungen, Gewässerarten und unterschiedlichen tierischen Bewuchs. Was noch im Nordseeraum bei Seepocken funktioniert, funktioniert nicht mehr in der Schleimündung oder in den Lagunen der nördliche Adria. Das von uns für das Mittelmeer empfohlene Antifouling hat noch als einziges AF Trykresylphosphat siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/tributylphosphat.htm , daher immer die Sicherheitsbestimmungen bei der Anwendung beachten, mehr geht nicht und ist nicht erlaubt. Damit kann der Bewuchs in der Seepockenbewuchs in der Adria reduziert werden, verhindert kann er nicht mehr werden. Das Multiocoat kann jahrelang verwendet werden, wenn es nicht mit dem Härter vermischt wird. Multicoat reagiert nur chemisch und nicht über Lösungsmittel. Ich nehme an, das Deck wurde bereits nachbeschichtet und da wird meist eine 1 K. Alcydfarbe verwendet. Darauf haftet dann auch das 2 K. Multicoat. Multicoat ist aber eine EP-Grundierung mit Aluminium, so dass es wie jedes EP nach 2-3 Jahren kreidet bei UV-Strahlung. Multicoat wird daher immer mit 2 K.PU-Acryl überschichtet. Daher der Vorschlag mit einer weissen Rostschutzfarbe ALcyd nachbessern. Das geht einfach und schnell und lässt sich auch wiederholen. In der Praxis werden bei Stahlbeschichtungen 15 Jahre Standzeit gefordert und die nächste 15 Jahre bis zur Verschrottung nachgebessert. Die Lebensdauer bei Stahl-Yachten wird erheblich verlängert, wenn Bleche mit einen höheren Reinheitsgrad und möglichst geringen Phosphor-Schwefelanteilen verwendet werden. Bei 19 Jahren hat das gute Stück bei den Blechen bereits Güteklasse 1, vermutlich ein ST52 (alte Bezeichnung) und wird locker die nächsten 30 Jahre noch überstehen. Solche Yachten lassen sich auch leicht nachbessern ohne dass eine Totalsanierung erforderlich ist. Was einen Sachverständigen betrifft, da kann ich nicht helfen. Ich selbst bin seit 8 Jahren nicht mehr tätig und ich denke dass bei dem Boot in sachen Korrosion auch kein Sachverständiger erforderlich ist. Das bringen wir locker mit ein paar Bilder hin, denn je mehr ich sehe, um so mehr kann ich dazu sagen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von nic-oteen
    10.10.2017, 13:08
    Na das ging ja wiedermal superschnell! Danke! Also das mit dem AF is natürlich nervig und einfach ein Mehraufwand den ich mir lieber gespart hätte, aber das Nubian Zeug ist scheinbar kein verlässlicher Bewuchsschutz fürs Mittelmeer wie das UW beweist. Bei dem Multicoat schreibst Du in einem anderen Beitrag, dass es eigentlich sehr lange aufgehoben werden kann, solange es nicht mit dem Härter in Verbindung kommt (verschlossen bis zu 24 Monate). Denn in absehbarer Zukunft werde ich nicht um eine großflächigere Neubeschichtung herumkommen und bis dahin könnte man doch nur kleinere Mengen entnehmen und zB mit einer Spritze und einer Feinwaage das richtige Mischungsverhältnis erzielen. So könnte man theoretisch in zwei Spritzen auch immer was davon an Bord haben um eben so kleine Stellen auszubessern. Denn wenn ich mir unser altes Boot anschaue, hat da selbst der Eisenkiel seit sieben Jahren nicht eine Spur von Korrosion und das ist wirklich erstaunlich wenn man bedenkt, dass wir uns mit dem Kiel schon das ein oder andere mal bis zu 30 cm tief durch die Lagunen von Venedig und Grado "gepflügt" haben. Und jetzt zum Abschluss noch eine Frage, kennst Du im Nordadriabereich einen Sachverständigen, der sich die Van de Stadt mit mir einmal begutachten könnte. Denn das gute Stück ist jetzt 19 Jahre alt und da ich bei Dir gelesen habe, dass Stahlyachten nach 25 Jahren in der Regel auf den Schrott gehen, würde ich mich wesentlich besser fühlen, wenn das bei diesem Boot bitte noch etwas länger auf sich warten lässt. Wie immer vielen Dank, allerbeste Grüße Nico
    7 Antwort(en) | 1570 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.10.2017, 14:10
    Hallo Nico, ich bin immer wieder erstaunt über die Vielfalt von Antifouling. Inzwischen haben wir in Europa mehr als 300 verschiedene Antifoulings, obwohl es weltweit nur 9 Hersteller gibt. Ohne Sicherheitdaten kann ich die Inhaltsstoffe nicht beurteilen, es ist aber kein SPC-Antifouling, vermutlich erodierend und dem Micron Extra oder WA zuzuordnen. Wenn also ein Produktwechsel erfolgen sollte, dann mit 160 Körnung schleifen, 1 x Marine 470 Vinyl Sealer als Haftvermittler, darauf dann 2 Anstrichem Marine 522 Ecoship. Was die kleinen Schäden an Deck betrifft, die könnten mit Marine Protect 346 siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I347-Farbton Farbe weiss ausgebessert werden. Nur da sind die Kleinstgebinde 2,5 Liter. Ansonsten lassen sich die Stellen für kurze Zeit auch mit z.B. einer weissen 1 K. Hammerit Farbe aus dem Baumarkt ausbessern. Die gibt es meines Wissen auch in 1/4 Liter Gebinde. Das Multicoat wäre natürlich die bessere Lösung, da es als 2 K. über 1 K beschichtet werden darf, aber da fehlt bei der Bedarfsmenge die Verhältnismäßigkeit. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 1570 mal aufgerufen
  • Avatar von nic-oteen
    09.10.2017, 13:39
    Hallo lieber Friedrich, nachdem Du uns schon vor einigen Jahren bei unserem kleinen Böötchen sehr geholfen hast (http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1655-UW-refit-Endspurt&highlight=nic-oteen) hab ich dieses mal zwei andere Fragen zu einem anderen Schiff. Ich möchte gerne diese Stellen am Deck einer 1998 Stahl Van de Stadt ausbessern und die Zeit etwas hinauszögern, bis ich dann irgendwann das komplette Deck, wie von Dir ja mehrfach beschrieben, komplett neu aufbauen werde. Und die zweite Frage ist, kann ich auf das Antifouling KEY WEST 54 von Nubian (http://www.brava.it/eng/nubian/keywest54.html) mit dem ECOShip von euch überschichten? Unsere bisherigen Erfahrungen mit dem ECOSHIP auf unserem kleinem Boot waren hervorragend und gerade in unserer Marina in Aquileia scheint es wunderbar zu schützen. Wie immer vielen lieben Dank! Und ich bin auf Deine Antworten gespannt. Beste Grüße Nico
    7 Antwort(en) | 1570 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.10.2017, 13:25
    ADMIN hat auf das Thema AF bei Neuboot im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Milan, das Wasserpumpen- oder Melkfett wir einfach mit der Hand auf der Oberfläche verschmiert, das geht einfach und schnell. Um einen UV-Schutz bei Bootswachs zu ermöglichen, müssten im Wachs Zinkoxide enthalten sein. Ich kenne kein Bootswachs das Zinkoxide enthält, daher ist jedes einfache Autowachs - ohne Silikon - vom Baumarkt geeignet, kostet nur weniger. Auch zum polieren ist jede einfache Politur vom Baumarkt ohne Silikon und Teflon bestens geeignet. Steht Yacht auf der Verpackung, dann kostet es drei mal so viel, der Inhalt ist der gleiche. Wenn später ein Antifouling erforderlich sein sollte, dann müssen wir mit 99,9% Aceton entfetten, dann bei einen Trailerboot mit 200 Körnung anschleifen, nochmal mit Aceton entfetten, dann 1 x Marine 470 Vinyl, darauf dann 2 Lagen Marine 522 Ecoship streichen. Bei einen Saisonwasserlieger können wir den Nachteil einer höheren Feuchteaufnahme vernachlässigen, da ist die Haftung wichtiger, da das Boot in den Wintermonaten Zeit hat zu entfeuchten. Was die Pocken betrifft, die bilden durch das anzementieren Kleberänder die sich mit Reinigern schlecht beseitigen lassen. Abhilfe ist z.B. ein Entkalker aus dem Haushalt, oder Zitronen - Ameisensäure, auch Essig Essenz funktioniert. Der Gelcoat hält das locker aus. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 674 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.10.2017, 13:13
    Hallo Oliver, was nach dem abbeizen zum Vorschein kommt wissen wir nicht, da manche Skipper unter den Antifoulinganstrichen auch mechanische Schäden verstecken. Mancher hat da noch einen Osmoseschutz der noch nicht erfunden wurde z.B. Gelcoat 200 aufgetragen, was z.B. Haarrisse oder Blasenbildung verursachen kann. Ist der Gelcoat unbeschädigt, dann lassen sich alle Reste mit einen Pfannenreiniger beseitigen und im Grunde könnten wir den Gelcoat dann aufpolieren. Haben wir aber Beschädigungen, dann müssen wir je nach Beschädigung das Unterwasserschiff mit Multicoat und 2 Komp. PU-Acryl neu beschichten. Haben wir aber nur kleine Beschädigungen, dann können wir die mit einer weissen EP-Feinspachtel von Bacu reparieren. Wie auch immer, entweder mit gleichen Antifouling weiter machen, oder alles runter und dann muss der Anwendungsfall neu beurteilt werden. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 689 mal aufgerufen
  • Avatar von bora2017
    08.10.2017, 22:52
    Hallo Friedrich, ganz herzlichen Dank für die schnelle Antwort und die fachliche Aufklärung. Dieses Jahr ist die Saison eh´gelaufen und das Boot kommt nächste Woche ins Winterlager. Mich würde noch interessieren, was kommt den nach dem Abbeizen zum Vorschein? Ist der Gelcoat darunter einfach wieder aufzupolieren oder musste der zwingend angeschliffen werden und es muss nach dem angeratenen Abbeizen somit wieder ein Antifouling drauf und wenn ja welches würdest Du für meinen Anwendungsfall empfehlen? Abbeizmittel sind alle gleich oder muss ich ein bestimmtes nehmen? Danke schon mal im Voraus - ist immer ein bisschen dumm, wenn man so ganz neu im Thema ist - aber das wird wohl mit der Zeit. Viele Grüße Oliver
    3 Antwort(en) | 689 mal aufgerufen
  • Avatar von Milian
    08.10.2017, 17:44
    Milian hat auf das Thema AF bei Neuboot im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich , Danke für die rasche Antwort. Boot muss zum abkärchern gekrant werden. Einfach das Fett auftragen als zusätzliche Schicht und einfach so lassen, nicht verreiben? Dicke? Soll im Vorfeld Bootwachs für den UV Schutz verwendet werden? Hast Du noch eine Empfehlung zu Paraffin, Typ, Lieferant? Wenn später Antifouling, kann dann das schleifen umgangen werden? Nur mit Sealer? Bitte Schritte erläutern. Boot ist erstmals vom Vorgänger im Juli für ca. 8Wochen in Kroatien ins Wasser gekommen. Nachdem Boot angeliefert wurde waren Pocken sichtbar. Wurde von meiner Marina gekärchert. Pocken sind weg, allerdings hat das Gelcoat in diesen Bereichen etwas dunklere Flecken/Verfärbungen Ist das schlimm? Gruß Milian
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  • Avatar von ADMIN
    08.10.2017, 11:17
    Hallo Oliver, auf dem Boot ist ein Weichantifouling und so lange das System funktioniert, sollte daran nichts geändert werden. Das Problem bei Dir ist der Anwendungsfall der sich geändert hat. Das Antifouling ist bestimmt für einen Wasserlieger, eine Saison und im Frühjahr wird der Antifoulinganstrich überschichtet. Weichantifoulings beginnen zu kreiden, verlieren Ihre Funktion, wenn die Boote dann trocknen und nicht mehr im Wasser liegen. Bei Deiner Auslastung genügt jedes einfache Melkfett oder Wasserpumpenfett, da damit ein verfestigen vom Bewuchs 6-8 Wochen reduziert wird. Mein Vorschlag, nichts zu machen, das Antifouling so weit wie möglich verbrauchen auch wenn es nicht schön aussieht und die Reste in einen Jahr mit einer Beize abzuwaschen. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 689 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.10.2017, 11:09
    ADMIN hat auf das Thema AF bei Neuboot im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Milian, wenn die Möglichkeit besteht Antifouling zu vermeiden, dann sollten wir das versuchen, denn es entsteht dabei kein Schaden. Ob wir ein Antifouling benötigen, richtet sich nach der Anwendung, Auslastung, Gewässer und Bewuchsdrücke. Besonders bei kleineren Booten ist es kein Problem, die Boote alle 6-8 Wochen, ca. 3 mal in einer Saison aus dem Wasser zu nehmen und abzukärchern. Bis zu 8 Wochen je nach Bewuchs, kann eine Verfestigung von Bewuchs reduziert werden mit z.B. Melkfett, Wasserpumpenfett aus dem Baumarkt, oder Paraffin das es auch zum einsprühen gibt. Erst wenn wirklich Bewuchs haben der auch verfestigt, dann sollten wir einen Bewuchsschutzverwenden. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 674 mal aufgerufen
  • Avatar von bora2017
    07.10.2017, 23:46
    Hallo an das Forum, seit kurzem sind wir stolze Besitzer einer 1997er Sea Ray 240 Sundancer. Da es unser erstes Boot ist, sind wir noch ziemlich grün in der Materie. Am Boot soll nun das Antifouling erneuert werden, vom Vorbesitzer haben wir folgendes Produkt als aktuellen Anstrich genannt bekommen: http://www.aemmecolori.it/en/products/marine-line/yachting-line/antifoulings/serenissima-stc Das Boot wird getrailert und wird pro Jahr max. 2 Wochen am Stück in Kroatien und anschließend noch die eine oder andere Woche auf Rhein oder Mosel im Wasser sein. Zusammengerechnet aber sicher nicht mehr als 4 Wochen/Jahr. Ich weiß nun nicht, um welche Art Antifouling es sich beim aktuellen Produkt handelt, ich nehme an es ist ein Selbstpolierendes, das zuletzt vor 3 Jahren aufgebracht wurde und inzwischen schon recht dünn ist. Der Vorbesitzer hatte das Boot jedes Jahr nur 3 Wochen in Kroatien im Wasser, danach wieder nach Hause in die Halle gestellt. Vielleicht noch ein hinweis: Das Boot wird öfters in Gleitfahrt betrieben :) Welches Produkt kann ich nun am Besten verwenden und welche Vorarbeiten sind notwendig? Für Eure Hilfe schon mal herzlichen Dank. Oliver
    3 Antwort(en) | 689 mal aufgerufen
  • Avatar von Milian
    07.10.2017, 18:52
    Milian hat das Thema AF bei Neuboot im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN erstellt.
    Halloو Habe eine SeaRay 265. Erstwasserung war im Juni. Boot steht nun gereinigt im Winterlager. Nun stellt sich mir die Frage für die nächste Saison AF oder nicht. Wenn AF von Bayer Akzonobel. Möchte allerdings Gelcoat nicht anschleifen. Reicht Sealer/Haftvermittler aus? Würde gerne die einzelnen Schritte erklärt bekommen. Boot liegt in der Donau. Sommerliegeplatz ca. 6 Monate. Was wäre die Alternative zu AF? Einwachsen und ggf. zur Zwischenreinigung aus dem Wasser holen? Danke für die Antwort Gruß Milian
    3 Antwort(en) | 674 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    07.10.2017, 11:00
    ADMIN hat auf das Thema Neues Produkt Micron 350 im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Es gibt zahlreiche Self Polishing Copolymer Antifoulings. Wir unterscheiden sebst polierend, selbst abschleifend, erodierend, und die Hartantifoulings mit Antihafteigenschaften wie die VC-Antifoulings. International verwendet zahlreiche Unterschiedliche Produktnamen bei identischen Produkten. Micron 350 ist im Grunde identisch mit Interlux Micron 77 SPC. Die Antifoulings enthalten Dikupfer und Zinkoxid, bieten einen bis zu 2 jährigen Bewuchsschutz, benötigen dafür 3-4 Anstriche mit der Rolle. Diese Antifouling enthalten kein Zineb und was den besten Bewuchsschutz bieten würde, Trycresylphoshat. Die AF enthalten auch kein Kolophonium was den Herstellungskosten erheblich reduziert und auch die selbstabschleifenden Eigenschaften reduziert. SPC bedeutet nur selbstabschleifend, nur den Bewuchsschutz bestimmen die Biozide und die Anteilsmengen die bei der VOC-Angabe nicht besonders reichlich sind. Vom Bewuchsschutz mit Dikupfer geeignet für leichte bis mittlere Bewuchsdrücke, somit für die meisten Gewässer ausreichend. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 481 mal aufgerufen
  • Avatar von Musikanto
    06.10.2017, 23:14
    Vielen Dank.
    4 Antwort(en) | 735 mal aufgerufen
  • Avatar von Umbry1
    06.10.2017, 18:07
    Guten Tag, aktuell wird für ein neues Antifouling von International als Nachfolger für Micron EU geworben. MICRON 350 wird dabei als echtes SPC-Antifouling beworben. Was ist davon zu halten? Dank im Voraus
    1 Antwort(en) | 481 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.10.2017, 11:35
    Der Streifen bildet sich immer, da in dem Bereich das Antifouling trocknet und dann wieder durchnäßt wird. Dabei können sich besonders bei den blauen Antifoulings Haarrisse bilden, sind aber zu vernachlässigen. In der Regel bekommt der Waserpass einen zusätzlichen Anstrich, da der zwischendurch gereinigt werden muss und dabei wird immer Antifouling mit abgerubbelt. Wenn wir Blasen zwischen Antifouling und Primer, oder zwischen Primer und Gelcoat bekommen, dann ist die Ursache der Taupuinkt. Ist die Objekttemperatur niedriger als die Umgebungstemperatur, dann bilden sich Feuchtstellen. Daher besser immer am Nachmittag streichen wenn sich die Temperaturen vom Boot und der Umgebungstemperatur angeglichen haben. Die Blasen am besten mit schleifen beseitigen und den Bereich mit AF nachbessern. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 735 mal aufgerufen
  • Avatar von Musikanto
    06.10.2017, 10:37
    Moin Friedrich Danke für die schnelle Antwort. Magst du noch was zu meinen beiden anderen Fragen sagen? Sprich zum Modderstreifen und der Frage nach den Bläschen in Bild 3. liebe Grüße Klaus
    4 Antwort(en) | 735 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.10.2017, 08:49
    Hallo Klaus, nur die braunen Stellen wo das AF abgegangen ist überstreichen, leicht anschleifen mit 180 Körnung. Das AF hat einen Dockintervall bei einen Anstrich von 18 Monaten. Das sind bei einen Saisonwasserlieger mehr als 2 Jahre, bei 2 Anstrichen mehr als 3 Jahre. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 735 mal aufgerufen
  • Avatar von Musikanto
    05.10.2017, 15:23
    Moin Friedrich Ich habe mein Boot im letzten Jahr nach sehr nettem Kontakt mit dir :) folgendermaßen behandelt: Kiel: Roststellen entrostet, Marinesealer drauf, dann AF Boot: Marinesealer (rotbraun) dann eine Lage AF Das Boot liegt in der Ostsee. Ich finde, heute nach dem Kranen ist der Zustand nicht schlecht (nur ein paar ganz wenige Pocken am Kiel), ein wenig Schleim und gut. Ein paar wenige Stellen zeigen das rotbraun vom Sealer. Meine Fragen: soll ich AF wieder komplett draufrollen oder nur die wenigen Stellen, wo es rotbraun durchschimmert? Wie verfahre ich mit diesem "Modderstreifen" unterhalb des Wasserpasses? Anschleifen, "wegputzen" oder was auch immer? Und dann? Sealer noch mal oder gleich AF? Können das in Bild 3 Osmosebläschen sein? (Die Aufnahme entstand 5 Miunten nach dem Kranen (Boot ist 40 Jahre alt) ? Liebe Grüße Klaus
    4 Antwort(en) | 735 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.10.2017, 14:53
    ADMIN hat auf das Thema Mac Glide Folien im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    ....ist leider keine Weltneuheit wie es beschrieben wird. Diese Weltneuheit wird seit ca. 25 Jahren wie die Nano-Antifoulings immer wieder unter neuen Namen vorgestellt. Beschreibung: Anlässlich der Paris Nautic Show präsentiert Mactac die Weltneuheit MacGlide, eine anwuchsverhindernde Klebefolie ohne Biozide. Dank ihrer Antihaftbeschichtung schützt MacGlide den Schiffsrumpf vor sämtlichen marinen Mikroorganismen, ohne dabei giftige Substanzen ins Meer abzusondern. Jede Polyäthylenfolie hat antihafteigenschaften, so dass eine Reinigung des Unterwasserschiff bis zu 8 Wochen erleichtert wird. Wenn der Bewuchs verfestigt, dann ist es egal ob wir Polyätylen, Graphit, Teflon, Silikon verwenden, dann muss alles wieder runter. Teflon hat z.B. erheblich bessere Antihafteigenschaften als Polyäthylen und ist im VC17 m enthalten. Funktioniert aber nur bei höheren Geschwindigkeiten mehr als 20 Knoten, hoher Auslastung und kurzen Wasserliegezeiten, Trailerboote. Es funktioniert nicht bei tierischen Bewuchs wie Seepocken, Miesmuscheln usw. Das ist so wie mit einen inaktiven Bewuchsschutz wie z.B. Coopershield, Coopercoat, Mifulan, Broncbottom (mit 15 Jahren Bewuchsschutz) oder die Haifischhaut was eine Silikonbeschichtung mit Granulat war (wird nicht mehr hergestellt) usw., das funktioniert nur wenn der Anwendungsfall genau passt, sonst wird es zur Arbeitsbeschaffung. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 671 mal aufgerufen
  • Avatar von Daniel4104
    05.10.2017, 13:49
    Daniel4104 hat das Thema Mac Glide Folien im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN erstellt.
    Hallo zusammen, Ich habe eine 50 fuss Segelyacht und muss mein AF neu machen. Hat jemand Erfahrung mit der Folie Mac Glide.
    2 Antwort(en) | 671 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.10.2017, 14:44
    ADMIN hat auf das Thema Glasharz Bedeutung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Alles klar, 1 x Marine 470 Sealer als Haftgrund 2 x Marine 522 Ecoship, das dürfte als Dauerwasserlieger mehr als 2 Jahre reichen. Wichtig, Unterwasserschiff entsprechend vorbereiten, Taupunkt beachten. Grüße Fridrich
    9 Antwort(en) | 4411 mal aufgerufen
  • Avatar von Alex Ensch
    04.10.2017, 09:01
    Alex Ensch hat auf das Thema Glasharz Bedeutung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, es ist eine Cytra Courier31 Sport aus dem Jahre 1978. Halbgleiterboot. Gewässer Mosel Mittlere Auslastung (gelegentliche Wochenendausflüge) Geschwindigkeit meist 10-12kn, gelegentlich 20kn
    9 Antwort(en) | 4411 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.10.2017, 08:26
    ADMIN hat auf das Thema Glasharz Bedeutung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Da muss ich schon mehr wissen, wie welches GFK-Boot, Welche Gewässer, wie ist die Auslastung, Geschwindigkeit usw. Gruß Friedrich
    9 Antwort(en) | 4411 mal aufgerufen
  • Avatar von Alex Ensch
    03.10.2017, 09:38
    Alex Ensch hat auf das Thema Glasharz Bedeutung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo brauche Hilfe bei Produktentscheidung. Habe einen GFK-Boot. Das Boot wird für diesen Winter aus dem Wasser geholt und überwintert auf Land. Im Frühling wird Antifouling aufgetragen und das Boot ins Wasser gelassen. Das Boot sollte 2 jahre im Wasser bleiben. (Wasserlieger) Welche Antifouling können Sie mir empfehlen und wie soll ich die Schichten aufbauen. Gruß Alex
    9 Antwort(en) | 4411 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.10.2017, 19:40
    Hallo Andi, ein Ersatz des Relius Vinyl Barrier - gleiche Komponente - gleiche Lösungsmittel ist der Relest Matine 470 Vinyl Sealer siehe http://shop-af.de/contents/de/d124_SEGEL-YACHTEN.html Wenn es nur kleine Ablatzungen sind, dann rate ich leicht die Übergänge schleifen und direkt das Antifouling überschichten. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 352 mal aufgerufen
  • Avatar von happysailing
    01.10.2017, 18:57
    Hallo Friedrich Vor gut 6 Jahren hast du mir empfohlen mein neues Unterwasserschiff nur zu entfetten und dann mit Relius Vynil Barrier NK zu Grundieren weiters dann mit Sea Jet 039. 6 Saisonen war alles Top nur heuer beim Auskranen leichte Abplatzungen von der Grundierung, darunter das Gelcoat wie neu. Nun jetzt meine Frage. Ich will für die nächste Saison die Abplatzungen noch einmal ausbessern nur bekomme ich hier bei uns keine Grundierung von Relius. Kann man als Ersatz eine andere Grundierung nehmen ? Ende 2018 habe ich dann vor den gesamten Aufbau neu zu machen. LG Andi
    1 Antwort(en) | 352 mal aufgerufen
  • Avatar von anti34
    19.09.2017, 17:08
    Ich liege in Rostock in der Oberwarnow, das Wasser ist also schon brackig. Ich habe jetzt Micron Extra von International drauf und bin überhaupt nicht zufrieden. Obwohl ich jedes Jahr streiche habe ich im Frühjahr Algen(grüner Schleim) und im Sommer starken Pockenbefall! Welches Antifouling soll ich nehmen??? kann ich das dann direkt auf das Micron Extra streichen, oder muss es runter oder Primer drauf?? Danke
    3 Antwort(en) | 771 mal aufgerufen
  • Avatar von Kuergen
    09.09.2017, 12:43
    Kuergen hat auf das Thema Reparatur Unterwasserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Vielen Dank für die schnelle Antwort, ausführen werde ich die Arbeiten eh nach Saisonabschluss oder vor Saisonbeginn. Gruß Jürgen
    4 Antwort(en) | 1045 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.09.2017, 11:34
    ADMIN hat auf das Thema Reparatur Unterwasserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, das ist richtig ärgerlich, lässt sich aber reparieren. Den Gelcoat gründlich anschleifen mit 160 Körnung, so dass ein Teil der Kratzer im Gelcoat verschwindet. Dann wieder mit dem Entfetter reinigen, die noch sichtbaren mechanischen Schäden mit einer 2 Komp. EP Feinspachtel spachteln, schleifen. Dann den Wasserpass bestimmen und darauf nur 3 Lagen (nicht mehr) von RELEST® Protect 347 2K-EP-Multicoat siehe Datenblatt http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I347-Farbton Online-Shop http://shop-af.de/contents/de/d110.html Wenn was übrig bleibt dann entsorgen, denn das Risiko zu großer Schichtstärken ist immer, dass Epoxide reissen was dann zu Abplatzungen führen kann. Wir haben also mit 2 Lagen bereits die max Feuchtedichte, die im Grunde mit noch so vielen Anstrichen nicht mehr erhöht werden kann. Das Mulricoat hat sehr großzügige Überschichtungsintervalle, - bis zu 90 Tage ohne Zwischenschliff, so dass die Arbeiten in Ruhe und mehrmaligen versetzen des Bootes ausgeführt werden können. Bevor ein Antifouling aufgetragen werden kann, sollte das Multicoat weitere 4 Wochen ruhen, da alle Epoxide egal welcher Hersteller 4 Wochen nachhärten. Überschichten wir mit dem Primer sofort, dann können Abplatzungen entstehen. Dann leicht mit der Hand anschleifen, 1 mal dünn den Marine 470 Vinyl Primer rotbraun, dann das Marine 522 Ecoship in schwarz. Weitere osmotische Schäden wenn das Boot nicht durchfeuchtet ist sind nicht zu befürchten. Grundsätzlich können wir mit einfachen Mitteln nicht den original Zustand wierder herstellen, aber mit der Anwendung gewinnen wir einige Jahre an Zeit und es kann mit Multicoat oder kleinere mechanische Schäden mit dem Marine 470 Vinyl nachgebessert werden. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 1045 mal aufgerufen
  • Avatar von Kuergen
    09.09.2017, 10:58
    Hallo, noch in diesem Frühjahr habe ich das Antifouling auf den schon 15 Jahre alten Rumpf komplett neu aufgebaut. Der Rumpf war wirklich makellos und geglänzt wie... Aufbau nach abwaschen mit Aceton mit 2x Marine 470 PVC Sealer danach AF Marine 522 Ecoship white. Nach einem Sturm und Strandung sieht das UW Schiff zum Teil so aus . Es sind wenige Stellen bis aufs Laminat beschädigt, meistens ziemlich tiefe Kratzer im Gelcoat. Wie gehe ich am besten vor?? Das Boot - eine 2500 Maxum liegt ca. ein halbes Jahr im Wasser, einem Seitenarm vom Rhein. Vielen Dank im voraus.
    4 Antwort(en) | 1045 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.09.2017, 23:25
    ADMIN hat auf das Thema Neues Antifouling für die Maas im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Siehe Onlineshop http://shop-af.de/contents/de/d126_MOTORSPORT-TRAILERBOTE.html Alle Antifoulings haben eine Standzeit von 60 Monaten. Das ergibt bei 2 Anstrichen eine Bewuchsschutzdauer von mehr als 3 Jahren. Der Verbrauch wird aber auch bestimmt durch die Auslastung, Geschwindigkeit, Wassertempertur die den AF-Verbrauch erhöhen kann. Bei Mai bis Oktober würde ich auf keinen Fall zu weiß oder grau raten, denn da haben wir es mit Titanoxiden im AF zu tun. Die Farbe weiß hat ein anderes Quellverhalten und damit kann es bei langen Trockenzeiten zu Haarrissen kommen. Da wir nur eine geringe Wasserliegedauer haben, rate ich nur zu einen AF-Anstrich um unnötige Schichtstärken zu vermeiden. Gruß Friedrich
    5 Antwort(en) | 1484 mal aufgerufen
  • Avatar von futzi007
    03.09.2017, 20:53
    Ich find das 470 nicht im Shop. Wie lange hält es und gibt es es auch in Weiß? Warum hält helleres Af nicht bei langen Standzeiten auf dem Trailer? Geplant ist von Mai bis Oktober Maas, danach Carport. Gruß Werner
    5 Antwort(en) | 1484 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.09.2017, 17:44
    ADMIN hat auf das Thema Neues Antifouling für die Maas im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Vorgehnsweise, Gelcoat leicht mit der Hand 180 - 200 Körnung anschleifen. Dann mit einen Entfetter gründlich entfetten, um die Paraffine aus dem Gelcoat zu entfernen. Vor dem streichen Taupunkt beachten sonst gibt es Abplatzungen. Einen dünnen Anstrich mit Marine 470 Vinyl als Versiegelungs-und Haftgrund. Darauf dann 1 - 2 Lagen Marine 470 Ecoship. Der Z wird genauso behandelt. Für ein graues Antifouling kann weißes Antifouling verwendet werden, in dem bei 2 Liter je nach Graustufe 0,1 - 0,3 Liter schwarzes Antifouling zugefügt wird und mit der Bohrmaschine, Rührstab aufrühren und umtopfen. Grundätzlich haben helle Antifoulings einen geringeren Bewuchsschutz als z.B. schwarze oder rotbraune Antifoulings. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 1484 mal aufgerufen
  • Avatar von futzi007
    03.09.2017, 16:12
    Welches Af und welche Vorarbeit würdest du denn Empfehlen?
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  • Avatar von ADMIN
    03.09.2017, 02:15
    ADMIN hat auf das Thema Neues Antifouling für die Maas im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Bei grauen Antifouling kann ich keine Lösung anbieten. Grüße Friedrich
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  • Avatar von futzi007
    02.09.2017, 20:26
    Hallo zusammen, Ich fahre eine 22 Jahre alte Larson 174. Die bisher kein Antifoulng gesehen hat. Diesesmal haben wir eine ganze Sasion in Belgien gewässert. Das Unterwasserschiff sieht grausam aus und wird mir noch viel Arbeit machen. Welches Antifouling könnt ihr mir empfehlen, gibt es auch etwas für meinen Z-Antrieb VP? Hab einiges an Angst mit dem Schleifer an das Boot zu gehen! Wie weit muss geschliffen werden, wie oft Primer? Ich suche nach einem grauen Antifouling da das nicht so auffällt. Wäre für jede Hilfe Dankbar! Gruß Werner
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  • Avatar von ADMIN
    30.08.2017, 19:20
    ADMIN hat auf das Thema Nochmal Antifouling für GFK im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Volker, grundsätzlich richtig, nur würde ich die kleinen Krater vorher erst einmal sehen, denn bei einen fachgerechten Beschichtungsaufbau beim Antifouling gibt es keine Krater durch Erosion. Ein paar Bilder um die Vorgehensweise besser zu beurteilen wären da hilfreich. Grüße Friedrich
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  • Avatar von wadenbeisser
    30.08.2017, 15:36
    Hallo, Mein Problem: Habe bis jetzt 5 x (jedes Jahr 1 x) neues Antifouling aufgetragen Mikron EU, 2,5 Liter für Dehler 37. Wollte jetzt die kleinen Krater, verteilt über gesamtes Unterwasserschiff (wegen Erosion des Antifoulings) mit feinem Schleifpapier, nass von Hand "glätten". Nach den Hinweisen im Forum ist die Empfehlung: - säubern - Primer - neues Antifouling Habe ich das so richtig verstanden? Würde mich über eine Antwort sehr freuen. Herzliche Grüße Volker
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