Aktivitäten

Aktivitäten filtern
Sortieren nach Zeit Anzeigen
Aktualität Aktualität Beliebtheit Beliebtheit Alle Alle Letzte Woche Letzte Woche Letzter Monat Letzter Monat Alle Alle Bilder Bilder Forum Foren
  • Avatar von ADMIN
    20.11.2017, 18:23
    ADMIN hat das Thema ANLEITUNG ZUM LACKIEREN im Forum GEWUSST WIE..............? erstellt.
    https://www.youtube.com/watch?v=yqm_ZpugxG4 Anleitung zum Lackieren: Schritt 1 - Sicherheitsvorkehrungen vor dem Lackieren Lesen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit die Herstellerhinweise von Lacken bevor Sie mit der Arbeit beginnen. Tragen Sie passende Schutzkleidung, um nicht nur Ihre Kleidung zu schonen, sondern auch Ihre Haut, Atemwege und Augen: Atemschutz, Handschuhe und Schutzbrille. Lacke können unter anderem Lösungsmittel enthalten, die Sie nicht einatmen sollten. Achten Sie deshalb darauf, in einem gut belüfteten Raum oder besser noch unter freiem Himmel zu arbeiten. Schritt 2 - Vorbehandlung zum Lackieren Die richtige Vorbereitung ist wichtig, auch wenn sie im Fall eines bereits lackierten Werkstücks aufwendiger ist. Denn dann müssen Sie zuerst die alten Farbschichten entfernen. Das gelingt zum Beispiel, indem Sie einen Abbeizer auftragen – achten Sie darauf, dass er für Holz geeignet ist, es gibt auch Produkte für Metall. Sie können auch eine Heißluftpistole einsetzen oder aber eine Schleifmaschine. Beim Abbeizen wird der Abbeizer gleichmäßig mit dem Pinsel aufgetragen, um dann zu trocknen. Ist der Abbeizer eingezogen, entfernen Sie die Farbe mit dem Malerspachtel. Das geht relativ schnell, ist wenig anstrengend, aber wegen des lösungsmittelhaltigen Abbeizers nicht für jeden Heimwerker die erste Wahl. Bei der Variante mit Heißluft wird der Lack stark erhitzt und kann dann mit einem Spachtel entfernt werden. Arbeiten Sie achtsam um nicht mit der heißen Luft das Holz anzusengen. Es können beim Auflösen des Lacks giftige Dämpfe entstehen. Aus diesem Grund schwören viele Heimwerker auf die Farbentfernung per Schleifpapier. Mit einem elektrischen Schleifer ist die Arbeit dann auch schnell erledigt. Zurück bleibt Staub, der sorgfältig entfernt wird. Denn nur wenn das Holz staub- und fettfrei ist, hält die folgende Farbschicht auch dauerhaft. Schritt 3 - Auswahl des Werkzeugs für Lackieren Greifen Sie bei größeren Flächen zu Lackierrollen bzw. Flächenstreichern. Für Kanten und kleine Flächen ist ein Pinsel die richtige Wahl. Meist lohnt sich die Investition in ein Pinsel-Set. Bei richtiger Pflege leistet Ihnen das Sortiment an größeren und kleineren Pinseln lange gute Dienste. Schritt 4 - Lack richtig auftragen Das Holz sollte mit einer Grundfarbe grundiert werden, bevor der eigentliche Lack aufgetragen wird. Sie haben die Wahl zwischen Acryl-, Naturharz- und Kunstharz-Lacken. Naturharz-Lacke sind für umweltbewusste Heimwerker die erste Wahl, obwohl auch sie Lösungsmittel enthalten können. Nachteil der Naturharz-Lacke ist ihre längere Trocknungszeit.Acryllacke überzeugen mit hoher Deckkraft und langer Lebensdauer, sowie einer haltbaren Schutzschicht. Sie lassen sich mit Wasser verdünnen und sind recht geruchsarm. Kunstharz-Lacke lassen sich leicht verarbeiten und sind ebenfalls sehr gut deckend und zudem extrem widerstandsfähig, weshalb sie sich besonders eignen, wenn das Werkstück später besonders strapaziert wird. Achten Sie aus Umwelt- und Gesundheitsgründen beim Kauf auf aromatenfreie Kunstharz-Lacke. Aufgetragen wird jeder dieser Lacke in mehreren dünnen Schichten, zwischen denen die Farbe jeweils trocknen muss. Beginnen Sie beim Lackieren mit den Kanten und streichen Sie mit der Maserung des Holzes. Für ein besonders feines Ergebnis können Sie zwischen den Lackschichten einen feinen Zwischenschliff durchführen.
    0 Antwort(en) | 21 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.11.2017, 14:04
    Richtig, grundsätzlich verwenden hochwertige Antifoulingfarben von BASF, Hempel, Tenax, Niopon, Jotun usw. kein Kupfer, da Kupfer nur einen geringen Bewuchsschutz bei Microorganismen hat. Was also bei einer Kupfer-Dachrinne funktionert, funktioniert nicht bei einer Yacht im Unterwasserbereich. Was das Coppercoat betrifft, das kennen wir bereits aus den 70-ziger Jahren, siehe Beschreibung http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1878-COPPERSHIELD-WATERPROTECT-AQUAMARINE-WATERPROOF-CUPROTECT-AQUAPROTECT-VEROMETAL-COPPER-CRUISE&p=4625#post4625 Wir benutzten diese Kupfer-Epoxidfarben z.B. für Stahlplastiken um denen ein Kupferaussehen zu geben. Es wurde auch vereinzelt bei Pumpen als Verschleißschutz verwendet oder wir haben auch Papierwalzen zum glätten damit in den 70-zigern beschichtet. So eine Kupferfarbe (hat wenig mit Antifouling zu tun) kann sich jeder selbst anmischen mit einen 2 K. Epoxid (gibt es im 1-10 kg Gebinden Preis je Kg ca. 25,-€/kg) dazu 2 Gewichtsanteile von Rohkupfer (Preis 0,60 €/kg). Für 10 kg Ep und 20 kg Kupfer bekommen wir 30 Kg "Kupferantifouling" zum Selbstkostenpreis von ca. 212,-€. Im Vergleich kosten z.B. 3 Kg Copershield zwischen 106,- bis 123,-€ im Internet. Es spricht nichts dagegen wenn der Anwendungsfall passt, nur die Entwicklung ist beim Bewuchsschutz um 40 Jahre weiter. Z.B. ein Ecoship enthält auf 1 Liter Volumen 1,3 Kg Kupfer(I)oxide und Zinkoxide, zusätzlich noch Bioziode wie z.B. Trycresylphosphate (=zugelassen) usw. http://www.gifte.de/Chemikalien/tri-o-cresylphosphat.htm. Aber auch da stoßen wir bei Röhrenwürmer oder auch Seepocken an die Grenze, mehr geht halt nicht.
    3 Antwort(en) | 172 mal aufgerufen
  • Avatar von Birdie
    08.11.2017, 12:56
    OK, danke! D.h. das 522 AF - ECOSHIP ist kein Problem, aber das mancherseits so hochgejubelte Coppercoat wäre ein "no go".
    3 Antwort(en) | 172 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.11.2017, 10:01
    Nur 2 und 3, Nr. 1 ist ein Korrosionsschutz mit Zinkoxiden für Stahl. Es darf kein Antifouling verwendet werden das Kupfer enthält. Antifoulings mit Kupfer(I)oxiden sind kein Problem, da es ein Halbleiter ist, der erst abTemperaturen > 200°C elektrisch leitend wird. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 172 mal aufgerufen
  • Avatar von Birdie
    08.11.2017, 09:21
    Hallo, ich musste leider meinen Motor wechseln und damit auch den Saildrive. In der Bedienungsanleitung von Volvo heißt es, dass nur ein von Volvo zugelassenes Antifouling verwendet werden darf. Dann folgt der völlig uneigennützige Hinweis auf das hauseigene, teure Volvo-Antifouling unbekannter Art und Zusammensetzung. Wie beschichte ich nun richtig? 1. RELEST® MARINE 251 1K-CR-PRIMER (habe ich noch etwas übrig vom Eisenkiel) 2. RELEST® - 1 K. PVC - Vinyl - SEALER 3. RELEST® MARINE 522 AF - ECOSHIP oder nur 2.+3.? Viele Grüße aus dem Süden
    3 Antwort(en) | 172 mal aufgerufen
  • Avatar von atropp
    07.11.2017, 18:07
    Hallo Friedrich, prima, da hilft mir schon weiter. Grüße Axel
    4 Antwort(en) | 236 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.11.2017, 20:25
    Hallo Axel, Epoxide sind nun mal nicht Feuchtedicht, so dass wir immer eine Feuchteaufnahme haben. Holz-Yachten haben ein anderes Schrumpf - Quellverhalten als GFK-Yachten. Wir haben einige Kunden(Gardasee) mit Holz-Yachten. die verwenden den Marine 470 Primer und streichen dann je nach Auslastung alle 1 - 3 Jahre das Marine 522 LF was bestens funktioniert. Ich bin aber besonders bei Holz-Yachten ein wenig vorsichtig, denn da muss wirklich jeder Einzelfall genau beurteilt werden. Wir müssen uns da auch ehrlich machen, da haben wir viel zu wenig Erfahrungswerte die übertragen werden können. Da rate ich zum Forum http://www.fky.org/forum-neu/list.php?3 Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 236 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.11.2017, 20:08
    Hallo Danielk, der Holz-Yachtbereich ist eine eigene Liga und erfordert eigene Spezialisten. Da sind wir einfach überfordert um da optimale Vorschläge zu machen. Unsere Erfahrungen sind da nur Kundenerfahrungen, die aber in der Praxis nicht übertragbar sind. Wir haben Erfahrungen mit den Alcydharz-Emulsionen für Teak-Decks im Mittelmeer oder auch im Norden, oder Erfahrungen mit Antifoulings auf Holz-Yachten, aber der Beschichtungsbereich würde uns da weit überfordern. Da rate ich zum Forum unter http://www.fky.org/forum-neu/list.php?3 Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 121 mal aufgerufen
  • Avatar von atropp
    06.11.2017, 19:17
    Hallo Friedrich, genau dieses Schrumpfen und Quellen kann ich nicht beobachten. Mein Kahn wurde wohl nicht nachträglich unter ein Leichentuch gelegt, sondern direkt so gebaut. Ich hatte für ein Lot-Inneneinbau mal ein Stück rausbohren müssen, da ich nicht durch das Material schallen konnte. Der Epoxy (nicht Polyester) Überzug ist mit dem Sperrholz eine quasi unlösbare Verbindung eingegangen. Quell- und oder Schrumpf müsste ich auch von innen sehen können, z.B. an Strukturen die dem definitiv nicht ausgesetzt sind. Da ist nirgendwo etwas zu erkennen. Grüße Axel
    4 Antwort(en) | 236 mal aufgerufen
  • Avatar von Jolly87
    06.11.2017, 14:53
    Vielen Dank für die schnelle Antwort! Ich würde den Rumpf sehr gern aus optischen Gründen weiß lackieren. Wäre da ein normaler 1K Alkydharzlack denkbar (vorher mit Bio Impression grundiert)? Reicht in diesem Fall Seasonite als Osmoseschutz?
    3 Antwort(en) | 121 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.11.2017, 14:47
    Hallo Daniel, bei einer solchen Auslastung ist ein Antifouling-Anstrich oder ein Primer-Anstrich wirklich nicht erforderlich. Das Seasonite von Owatrol ist eine Alcydharz-Emulsion ähnlich wie von Relius der UV-Schutz der zusätzlich Zinkoxide enthält. Diese Alcydharz-Emulsion haben hydrophobe Eigenschaften und sind selbsthärtend. Das Holz muss trocken sein, optimal warme Temperataturen und dann einstreichen bis zur Sättigung. Es muss dann jedes Jahr bis zur Sättigung nachgestrichen werden. Wir haben mit solchen Alcydharz-Emulsion im Überwasserbereich sehr gute Erfahrungen, aber im Unterwasserbereich noch keine Erfahrungen. Es wäre nett, wenn Du uns Deine Erfahrungen nach 1-2 Jahren hier im Forum mitteilen würdest. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 121 mal aufgerufen
  • Avatar von Jolly87
    06.11.2017, 14:21
    Ich bin zur Zeit dabei den Rumpf meines Holzbootes zu erneuern. Das Trailerboot ist max 10h am Stück in ausschließlich Süsswasser. Den Altanstrich habe ich bereits entfernt und den Rumpf mit Seasonite konserviert. Den hier vorgeschlagenen Aufbau mit Le Tonkinois Bio Impression, Marine 470 PVC Sealer und passendem AF habe ich bereits gelesen. Ist bei oben genannter kurzer Wasserliegezeit überhaupt ein AF nötig oder gibt es hier bessere Lösungen??? Liebe Grüße Daniel
    3 Antwort(en) | 121 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.11.2017, 15:48
    Hallo Thomas, die meisten Schadensmeldungen auf Grund osmotischer Diffusionsprozesse kommen vom Bodensee. Der Grund ist einmal Süsswasser das viel aggressiver ist als Seewasser und besonders in Verbindung mit höheren Durchschniits-Wassertemperaturen die im Bereich Überllingen bis zu 27°C betragen. Unter solchen Bedingungen ist VC17m - Teflon ein Nährboden für Miesmuscheln. Dann der "Wahn" den hochwertigsten osmotischen Schutz den Gelcoat kräftig anzuschleifen, um darauf ein EP mit erheblich geringerer Feuchtedichte zu streichen. Viele Skipper sind auf Grund von Parolen - Bestimmungen - Bodenseeverordnung - zahlreichen Beiträgen in den Foren wo wir es sehr oft mit Anstreicherfirmen zu tun haben verunsichert. Dazu kommt die offene Hand in zahlreichen Marinas, die dann ein bestimmtes Produkt dann empfehlen oder sogar vermitteln und das ist im Bodensee meist VC17m. VC17m ist konzipiert für Gleiter, Trailerboote, kurze Wasserliegezeiten und erfordert eine Aktivität von mehr als 20 Knoten. Solche Antifoulings die meiner Meinung eine Antihaftbeschichtung sind und kein Antifouling aus den 80-ziger Jahren sind als Bewuchsschutz technisch weit überholt. Der einzige Vorteil, ich muss sagen meiner Meinung, ist der günstige Preis für den Verkäufer, nicht für den Käufer. Der größte Nachteil ist aber, wenn der Bewuchsschutz die Anforderungen nicht erfüllt, dann muss er vollständig entfernt werden was bei Teflon sehr schwierig ist. Ich persönlich würde z.B. niemals ein Boot kaufen das mit Teflon beschichtet wurde, denn eine Wiederherstellung kostet bis zu 1000,-€ zzgl. 19% Mwst. je laufenden Bootsmeter. Was das Ruder betrifft, mache keine Umstände, einfach darüber schleifen, wieder Vc17m darauf - was anderes haftet nicht - und sollte sich in ein paar Jahren das Laminat lösen, dann alles runter. Wen Du mal ein Feuchtemessgerät hast (Greisinger) und Du hast Feuchtewerte um die 30%, dann weißt Du dass der Holzkern langsam zu verrotten beginnt. Das dauert aber lange, somit keine Panik. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 142 mal aufgerufen
  • Avatar von hasen123
    05.11.2017, 15:08
    Hallo Friedrich, vielen Dank für deine Antwort! Ja, du bist richtig mit der Annahme, dass ich einen Segler habe. Mein Segelboot liegt am Bodensee und bei uns werden die meisten Boote mit VC17 gerollt. Ich verstehe jetzt die Sache mit dem Druckaufbau - und ich brauche auch kein trockenes Ruder (vielleicht so trocken, dass ich im Winter keine Probleme habe :-) Soll ich vielleicht einen Schlafsack nähen? Wie soll ich jetzt vorgehen? - Das Ruder nochmals in den Keller bringen und die VCTar Schichten abschleifen? - Die Glasfasermatten kann ich oben lassen? - Ruder so versuchen zu trocknen? Und dann? Vielen Dank für deine Antwort - das ist mir eine große Hilfe! Liebe Grüße Thomas
    3 Antwort(en) | 142 mal aufgerufen
  • Avatar von Dirk132
    05.11.2017, 14:46
    Dirk132 hat auf das Thema Hilfe bei entfernen AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Vielen Dank für die schnelle Antwort. Dann werde ich im März mal Ecoship in rotbraun verwenden. Ich hoffe dass ihr das immer auf Lager habt. Gruß Dirk
    13 Antwort(en) | 7430 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.11.2017, 13:59
    Hallo, das Problem ist, wir haben ein Vollholzruder mit einer Leichentuchbeschichtung. Da nun mal kein Polymer Feuchtedicht ist, auch nicht wenn 20 Lagen VCTar2 gestrichen würden, haben wir es immer mit einer Feuchteaufnahme zu tun. Der osmotische Vorgang einer osmotischen Diffusion kann also in diesen Fall nicht verhindert werden, aber reduziert werden. Reduzieren bedeutet, weniger wäre die bessere Lösung gewesen. Es hätte genügt das Ruder zu trocknen, mit Le Tonkinos Öl oder besser mit einen ALcydharzöl das penetrierfähig ist bis zur Sättigung einstreichen, nach der Härtung einmal mit Marine 470 Vinyl und dann Antifouling zu streichen. Wenn nach 2-3 Jahren wieder Blasen kommen was nicht ungewöhnlich wäre, genügt einfaches darüber schleifen, Primer zum ausbessern und wieder Antifouling. Das geht einfach und schnell. Die meisten Segelyachten haben ein GFK-Ruder mit einen Holzkern. Trotz Gelcoat, ISO-Laminat wird der Holzkern z.B. in der Adria nach 10 Jahren mit bis zu 30% Wasseraufnahme durchfeuchtet. Wenn also beim Ruder ein Druckausgleich möglich ist, gibt es auch keine Abplatzungen oder Blasen. Versuchen wir aber von Aussen die Durchdringungswerte zu erhöhen, dann haben wir unter dem Laminat Drücke bis zu 20 Bar. Damit bekommen wir Blasen oder auch Abplatzungen. Die Blasen oder Abplatzungen haben zuerst einmal keinen Einfluss auf die Statik. Haben wir aber solche Feuchtewerte, die nicht ungewöhnlich sind und erhöhen die Feuchtedichte von Aussen, dann kann kein Druckausgleich erfolgen und bei Frosttemperaturen wird das Ruder natürlich beschädigt. Was mich doch ein wenig verwundert ist die Vorgehensweise, denn so weit ich vermute haben wir hier keinen Gleiter, Trailerboot mit kurzen Wasserliegezeiten. Darauf gehört kein VC17m. Auch die 8 Schichten VCTar2 sind vergebliche Liebesmühe, denn VCTar2 ist ein Haftgrund (mit Quarz pikmentiertes EP) für VC17m und da genügt 1 Anstrich. VCTar2, oder auch ein Gelshield usw. ist nun mal kein Osmoseschutz, denn der wurde nur von der Werbung erfunden. Eine 100% Feuchtedichte ist mit Polymeren - wie Polyesther, Epoxiden - Ausnahme Polyäthylen nicht möglich und auch nicht gewollt. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 142 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.11.2017, 12:40
    ADMIN hat auf das Thema Hilfe bei entfernen AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Dirk, ein paar Pickel sind zu vernachlässigen, denn wir müssen uns auch ehrlich machen dass einmal die BAuA-Gesetzgebung und die zunehmende Resistenz von Microorganismen immer mehr den Bewuchsschutz einschränkt. Ein Farbwechsel auf das rotbraun-ziegelrot ist kein Problem. Im Grunde müßte das alte Antifouling nicht einmal angeschliffen werden. Da aber immer Verunreinigungen vorhanden sind, macht es Sinn kurz mit 180-200 Körnung mit der Hand leicht anschleifen, Verunreinigungen Beseitigen und für die weitere Zukunft nicht mehr Fastline, sondern das Ecoship verwenden. Keine Sorge Ecoship ist vom Inhalt und Lösungsmuttel identisch mit Fastline. Ecoship wurde modifiziert so dass es von 3 - 40 Knoten geeignet ist. Auch die ges. Bundesmarine stellt auf Ecoship um. Das Ecoship ist ein wenig weicher, so dass sich im oberen Geschwiondigkeitsbereich der Antifoulingverbrauch ein wenig erhöht. Vorteil ist aber, dass bei langen Ruhezeiten der Bewuchsschutz besser ist als bei Fastline. Egal, 100% gibt es nicht, also 1 mal (Wassserpass 2 x) mit Ecoship, das müsste dann mehr als 2 Jahre reichen. Grüße Friedrich
    13 Antwort(en) | 7430 mal aufgerufen
  • Avatar von hasen123
    05.11.2017, 10:49
    Liebe Forumsmitglieder! Ich bin am verzweifeln und bitte deshalb um Euren Ratschlag. Problemfall: Ruderblatt hat Bläschen (Wasseraustritt) Folgender chronologischer Ablauf: - Ruderblatt hatte einen Frostschaden letzten Winter (Rissbildung) - VC17 und VC Tar wurde entfernt und Risse großzügig ausgeschnitten - Ruderblatt getrocknet (im Keller) mit Folie feuchtigkeitstest gemacht. - Risse mit Epoxi (West System) und Füller verspachtelt - Geschliffen - Aminoröte immer mit Wasser abgewaschen - Drei lagen Glasfasermatten mit Epoxi verarbeitet und mit Füller letzte Lage verspachtelt und geschliffen. - 1 Schicht EP gerollt. - 8 Schichten VC Tar2 verarbeitet unter Beachtung der Trockenzeiten - 2 Schichten VC17 Das Boot war jetzt einen Sommer lang im Wasser und zeigt folgendes Problem: - Ruderblatt hat mit Wasser gefüllte Blasen (bläuliche Flüssigkeit) - Blasenbildung bis auf die Glasfaserschicht/EP Schicht. - Ich habe daraufhin das VC17 abgeschliffen und sehe nach drei Wochen immer noch nasse austretende Flüssigkeit wo die Blasenbildung war. (Boot wird im freien Gelagert. Hatten schon minus Grade) Was soll ich machen? Habe ich folgendes falsch gemacht: - Beim Laminieren hat man weiße Flecken im Laminat gesehen. Habe die grössten aufgebohrt und mit EP vergossen (siehe Foto) - Falsches Mischungsverhältnis beim VC TAR2? - Ruderblatt (teilweise Vollholz) nicht trocken? Es gibt aber auch Blasen auf dem nicht Vollholzteil.
    3 Antwort(en) | 142 mal aufgerufen
  • Avatar von Dirk132
    05.11.2017, 10:15
    Dirk132 hat auf das Thema Hilfe bei entfernen AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, jetzt ist die zweite Saison (April-November) im Wasser (Ostsee bei Fehmarn) um und ich bin mehr als zufrieden mit dem Antifouling. Das einzige was mich wundert ist die Farbe auf der Backbordseite siehe Bild drei. Aber egal, es klebte bis auf ein paar Pickel nichts am Rumpf. Ich würde gerne dieses Mal das Antifouling AF Fastline in rot verwenden, wenn nichts dagegen spricht. Oder schmiert das mit dem schwarzen als Untergrund. Bitte erkläre auch nochmal, wie jetzt das Vorgehen ist, für das streichen des neuen Antifoulings. Vielen Dank. Gruß Dirk
    13 Antwort(en) | 7430 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.11.2017, 18:42
    ADMIN hat auf das Thema Reparatur Unterwasserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Eigenschaften von Gelcoat Gelcoat wird beim Vorhandensein einer Negativform verwendet. Gelcoat ist in der Regel die erste Schicht (Feinschicht) die auf die Form aufgetragen wird. Gelcoat härtet luftseitig klebend aus und vereinfacht damit das drapieren des Verstärkungsgewebe in die Form. Gelcoat kann mit Farbpasten eingefärbt werden. Durch den Zusatz von Paraffin kann Gelcoat so eingestellt werden, dass es luftseitig klebefrei aushärtet. Bei der Weiterverarbeitung von Gelcoat ist kein Anschleifen nötig. Eigenschaften von Topcoat Topcoat wird immer dann verwendet, wenn ein Produkt auf Faserverbundwerkstoff bereist besteht und die Feinschicht auf das Laminat aufgetragen werden muss, wie bspw. beim Poolbau, bei Bootsreperaturen etc. Topcoat härtet klebefrei aus. Topcoat kann ebenso wie Gelcoat mit Farbpaste eingefärbt werden. Auf Topcoat kann nur auflaminiert werden, wenn dieses vorher angeschliffen wurde. Grundsätzliches zur Gelcoat- und Topcoatverarbeitung Im Gegensatz zum normalen Farbauftrag trocknen Gelcoat und Topcoat nicht, sondern sie härten. Für die Härtung ist eine Mindeststärke der Schicht nötig. Die Schichtstärke beträgt in der Regel 0,3-0,5 mm. Dies ist vor allem beim Topcoat sehr wichtig, da es bei der Härtung Paraffin an die Oberfläche ausschwemmt. Diese Paraffinschicht wirkt wie eine interne Trennschicht. Sollte der Tocpoat aufgrund von zu geringer Schichtstärke nicht klebefrei aushärten und ein zweimaliger Tocoatauftrag erforderlich sein, ist die erste Schicht anzuschleifen. Es spricht nichts dagegen, aber Vorsicht es gibt zahlreiche unterschiedliche Topcoats und nicht jeder ist geeignet. Wichtig ist, dass der Topcoat auch vorbeschleunigt ist und dass die Anwendung sehr genau befolgt wird. Werden Fehler gemacht dann wird der nicht fest und dann muss alles wieder runter. Siehe https://www.phd-24.de/polyesterharz/phd-gelcoat-ral9010/1kg-phd-gelcoat-ral9010-20g-mekp-haerter/a-2094/ Wenn da Boot keinen Antifoulinganstrich bekommt, keine langen Wasserliegezeiten hat, dann ist das eine preiswerte Lösung.
    4 Antwort(en) | 444 mal aufgerufen
  • Avatar von Kuergen
    04.11.2017, 17:27
    Kuergen hat auf das Thema Reparatur Unterwasserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, nochmals zu dem Thema- was hältst Du von einer Ausbesserung mit Topcoat? Das AF um die beschädigten Stellen abschleifen, die Beschädigungen die bis aufs Laminat gehen mit 2K Feinspachtel auftragen und danach das Topcoat auftragen, verschleifen und polieren? Gruß Jürgen
    4 Antwort(en) | 444 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.11.2017, 12:36
    Hallo Axel, ich bin was das Antifouling betrifft ein wenig unsicher. So wie ich das verstanden habe, haben wir eine Leichentuch-Bauweise, darunter Holz mit der Folge dass wir ein ständiges "schrumpfen" oder "quellen" beim Boot haben. Ich befürchte, dass da ein mehrjähriges Antifouling das nicht ausgleichen kann und zur Rissbildung - Abplatzung führt. Da ist meiner Meinung nur ein Weichantifouling das bereits angewendet und jedes Jahr neu gestrichen werden muss geeignet. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 236 mal aufgerufen
  • Avatar von atropp
    03.11.2017, 18:46
    Hallo, ich besitze eine ca. 10m lange 50 Jahre alte Motoryacht unbekannter Herkunft, gebaut in Knickspantbauweise und beplankt mit Bootssperrholz, ca. 15mm stark. Baumaterial Mahagoni und Teak. Es hat eine durchgehende massive Kielleiste die vorne zur Bugspitze geformt ist. Die Kielleiste ist wasserseitig mit Edelstahlblechen verkleidet. Das Rumpfsperrholz ist von außen werfseitig direkt mit einer, maximal 2 Lagen Glasgewebe / Epoxyharz Überzug versehen worden. Bis auf einen Trokenriss in der Kielleiste im Heckbereich, der dann nach ca. 3 Wochen im Wasser zugequollen ist, ist der Rumpf absolut dicht und trocken. Es hat wohl auch nie massive Beschädigungen gegeben. Mein Fahrgebiet sind die deutschen und niederländischen Binnengewässer. Bis jetzt war das Boot mit einem preiwerten, stark keidendem AF von SVB ausgerüstet, was aber jedes Jahr erneuet werden musste. Schon beim Berühren waren die Knochen blau. Ich möchte in der jetztigen Wintersaison das AF wechseln um a: ein möglichst haltbares AF zu haben, was b: auch nicht kreidet und um c: eben auch nicht jedes Jahr aus dem Wasser gehen zu müssen, glatt für mehr KN wäre auch nicht schlecht. Mir ist jetzt hier das RELEST® MARINE 522 AF - ECOSHIP aufgefallen. Wie ist aus eurer Sicht der ideale AF Aufbau mit welchen Arbeitsschritten? Ich habe in diesem Jahr die Möglichkeit, das Unterwasserschiff sanft strahlen zu lassen und würde so alles lose vom alten AF abbekommen mit einem wahrscheinlich perfektem Anschliff. Was empfehlt ihr als AF für Z-Antriebe? (Volvo Penta) Grüße von der Neptun Axel
    4 Antwort(en) | 236 mal aufgerufen
  • Avatar von nic-oteen
    30.10.2017, 23:01
    Danke für die schnelle Antwort! So wirds gemacht! Allerdings erst im Frühjahr. So hab ich noch etwas zeit um mich mental aufs schleifen und pinseln vorzubereiten. Beste Grüße, Nico
    7 Antwort(en) | 657 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.10.2017, 17:12
    Hallo Nico, wenn wir nicht vollständig sanieren, genügt es sauber machen, schleifen, 1 mal mit Marine 470 Vinyl Farbe rotbraun streichen. Da wo die Blasen geschliffen wurden, einfach überstreichen und Saisonwasserlieger 1 x Jahreswasserlieger 2 mal (Wasserpass 3 mal mit Marine 522 Ecoship nach Möglichkeit Farbe schwarz streichen. Der Grund für die Farbe schwarz ist, das Af ist weniger Viskos als die Farbe blau. Da wir bereits eine erheblich starke Schichtstärkenanreicherung haben möchte ich eine zusätzliche Schichtstärkenanreicherung so weit wie möglich vermeiden. Sollt in 2 Jahren saniert werden, dann nur einen AF Anstrich. Der reicht in der Regel 1,5 Jahre und das restliche Halbe Jahr können wir vernachlässigen, denn es wird dann saniert. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 657 mal aufgerufen
  • Avatar von nic-oteen
    30.10.2017, 15:55
    Hallo lieber Friedrich, Hallo liebe Mitleser, Wir waren mit (jetzt) unserer Stahl Van de Stadt beim kranen und haben ein paar Bilder gemacht: Wie bereits vermutet bietet das verwendete AF keinen umfassenden Schutz. Aber es ist schon ein nettes Muster entstanden: Außerdem habe ich leider ein paar Blasen gefunden an denen das vor zwei Jahren aufgetragene Epoxy nicht so richtig funktioniert hat. An manchen Stellen hat dann wenigstens nur das AF nicht gehalten: Mein Plan wäre jetzt alles vom Bewuchs reinigen, alles anschleifen, die paar wenigen Stellen mit den Blasen ausbessern (mit was?) und dann wie du schreibst Primer und euer AF. Ich denke nach ein paar Jahren werd ich nicht drum rum kommen, das Unterwasserschiff nochmal komplett neu aufzubauen, aber wenn ich dann gleichzeitig auch den Rumpf und das Deck mit neu mache rentiert es sich wenigstens. Was meinst Du? Danke und beste Grüße! Nico
    7 Antwort(en) | 657 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    28.10.2017, 12:29
    Hallo Klaus, ältere Stahl-Yachten wurden meist mit 1 oder 2 K. Teerepoxiden beschichtet. Vorsicht beim schleifen, die älteren Teerepoxide enthalten Benzo(a)pyrene siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/benzo(a)pyren.htm und erfordern einen Körperschutz und Atemschutz beim schleifen. Da wir auf den Stahl-Yachten mit Grundierungen, Antifoulings usw. 1 K. Systeme haben, können die nicht mit 2 K. Systemen überschichtet werden. Wir können also nur mit 1 K. Systemen flicken, alles andere wäre eine vollständige Sanierung. Zum ausbessern bei Teerepoxiden im Unterwasserbereich ist der mit Zink angereicherte Chlokautschukprimer siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I251-Farbton bestens geeignet. Wir müssen aber uns da ehrlich machen, das ist nur eine Notlösung und keine Dauerlösung. Im Überwasserbereich können wir 1 K. Beschichtungen wenn die nicht Vinyle enthalten mit 2 K. 346 EP Multicoat siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I346-Farbton überschichten. Darauf dann 1 K. Alcydharzlack in der gewünschen Farbe. Um aber genaueres zu sagen brauche ich Bilder die Du hier im Forum veröffentlichen kannst, oder über Mail mir zuschickst. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 102 mal aufgerufen
  • Avatar von 4klaus44
    28.10.2017, 11:36
    Hallo, ich bin neu hier im Forum und besitze eine Schlessjacht (Stahl) Bj. 1969 und muss u.a. das Unterwasserteil neu beschichten ( u.a. wegen einiger Schweissarbeiten) Ich weiss allerdings auch nicht, was dort vorher verwendet wurde. Scheint Teerähnlich zu sein. Wer weiss, was damals verwendet wurde bzw. was man sinnvollerweise machen sollte. Danke schon mal Klaus
    1 Antwort(en) | 102 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.10.2017, 15:07
    Zu Anti34 ich habe Deine Frage übersehen, möchte aber die trotzdem noch beantworten. Das Micron Extra, identisch Micron WA ist ein erodierendes Antifouling mit sehr guten Bewuchsschutz-Eigenschaften. Das Antifouling enthält Dikupfer und Kupfer(I)oxide und zusätzlich als Biozid Zineb. Das Zineb ist ein pflanzlicher Bewuchsschutz und kein tierischer Bewuchsschutz. Wenn wir also grünen Schleim auf dem Unterwasserschiff haben, dann wird der verursacht weil das Boot zu wenig bewegt wird. Wird ein Boot zu wenig bewegt, dann funktioniert kein Antifouling, denn durch das abschleifen im Wasser wird der Bewuchs abgewaschen und es werden neue Biozide frei gestzt. Was die Seepocken betrifft, die können wir noch reduzieren, aber nicht mehr verhindern. In den Antifoulings Marine LF oder Ecoship ist Trykresylphosphaht enthalten was gerade noch erlaubt ist. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Trikresylphosphate Trykresylphosphahtkann noch zu 100% vor Muschelbefall schützen, aber bei Seepocken müssen wir uns ehrlich machen. Das kann reduziert werden und ist nicht mehr zu verhindern. Seepocken würden sich nicht einmal durch einen Zyanid- oder E605-Anstrich abwehren lassen. Wie auch immer, das LF oder Ecoship enthält ca. die 10-12-fache Menge an Bioziden im Vergleich zum Micron Extra. Die vielfache Menge erhöht dabei nicht den Bewuchschutz, sondern die Bewuchschutzdauer. Da aber über die Lechingrate und entsprechender Auslastung mehr Biozide über einen längeren Zeitraum frei gesetzt werden können, wird der Bewuchsschutz erhöht. Das funktioniert aber nur wenn ein Boot bewegt wird. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 290 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.10.2017, 14:34
    Hallo, ich bin immer wieder erstaunt über die Experimentierfreudigkeit mancher Skipper. Grundsätzlich erfordert jede Antifouling-Änderung einen Haftvermittler, da nun mal die Antifoulings unterschiedliche Trägerkomponenten und Lösungsmittel verwenden. Die Folge solcher Aktionen sind unsinnige Schichtstärken-Anreicherungen die zu Abplatzungen führen. Der Aufwand diese alten Schichten zu entfernen ist nicht nur sehr teuer und arbeitsaufwendig, sondern ist meist damit verbunden, dass der Gelcoat als wichtigster osmotischer Schutzbeschädigt erheblich wird. Es gibt seit Jahren mehrjährige SPC-Antifoulings die selbstabschleifend und selbstglättend sind. Damit bekommt einer auch nicht nach 20 Jahren die unsinnigen Schichtstärken-Anreicherungen und die damit verbundenen Applikationsschäden. Auch was die Seepocken betrifft, da gibt es schon lange keine Wunder mehr. Da sich die Rankenfußkrebse am Unterwasserschiff anzemmentieren, somit keinen Kontrakt zum Antiouling haben, können die auch nicht verhindert werden. Die Seepocken werden durch direkten Kontakt, durch Fender, alte Muringleinen übertragen. Somit kann ein Nachbarschiff seepockenfrei sein, weil die Voraussetzungen nicht gegeben sind. ProduktbeschreibungLB 25 ANTIFOULING: Erodierendes Antifouling mit Kupferoxyd, Standzeit 12 Monate, Lösungsmittelorganisch, Anwendungsbereich Binnen - und Nördliche Gewässer, Untergrund Stahl-Beton-GFK-Holz, kein Aluminium, niedrigen Aktivitätsgrad, statisch unter 10 Knoten, dynamisch ab 10 Knoten,für geringe bis mittlere Bewuchsdrücke. Hierhandelt es sich im Grunde um ein abgespecktes Micron Extra für eine Bewuchsschutzdauer von 3-4 Monaten, was natürlich je nach Anwendungsfall in vielen Bereichen der Ostsee ausreichend ist. ProduktbeschreibungSeajet 034 Antifouling Seajet 034 basiert auf einer neuen fortschrittlichen Harztechnologie und Bioziden, die einen perfekten Schutz gegen Schleim und Seegrasbieten.Geeignet für die am stärksten Bewuchs belastenden Gebiete weltweit und für alle Bootstypen, auch für Aluminium Boote. Bietet gleichwertigen Bewuchsschutz wie die jetzt verbotenen TBT-haltigenAntifoulings. Zwei Anstriche halten bis zu zwei Saisons. Geeignet bis40 Knoten. Klare leuchtende Farben. Ergiebigkeit: 11,2 m²perLiter. Durch extra Schichten bietet Seajet 034 bis zu 3jährigen Schutz. Geeignet bis 40 Knoten. Kann auch auf Aluminium gestrichen werden, da keine galvanische Korrosionensteht......? Solche Antifoulings gehören meiner Meinung mehr zur Esotherik und haben mit Bewuchsschutz wenig gemeinsam. Sie können bei planzlichen Bewuchs halbwegs schützen. Da den Antifoulings die Biozide für tierischen Bewuchs fehlen, der die Haftgrundlage auch für den pflanzlichen Bewuchs ermöglicht, haftet und verfestigt natürlich auch derpflanzlicher Bewuchs. Solche Antofoulings sollten nur verwendet werden, wenn der Anwendungsfall gegeben ist. ProduktbeschreibungSeajet 033 Shogun Seajet 033 Shogun ist ein hochwertiges, zinnfreies, selbspolierendes Antifouling für alle Boote, außer Aluminium-Boote. Erstklassiger Bewuchsschutz, auch bei schwierigen Bewuchsverhältnissen.Höchstgeschwindigkeit bis zu 40 Knoten. Ergiebigkeit:8,8 m² pro Liter Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Da es für Aluminium-Yachten nicht geeignet ist. enthält es kein Kupfer(I)oxid sondern Kupfer. Damit ein einfaches Kupferantifouling für geringe Bewuchsdrücke, ausreichend in vielen Bereichen der Ostsee, nicht geeignet für tropische Gewässer oder Gewässer mit hohen tierischen Bewuchsdrücken.Es ist ein selbstpolierendes Weichantiouling das nicht für Saisonwasserlieger geeignet ist ProduktbeschreibungSeajet 034 Seajet 034 basiert auf einer neuen fortschrittlichen Harztechnologie und Bioziden, die einen perfekten Schutz gegen Schleim und Seegrasbieten.Geeignet für die am stärksten Bewuchs belastenden Gebiete weltweit und für alle Bootstypen, auch für Aluminium Boote. Bietet gleichwertigen Bewuchsschutz wie die jetzt verbotenen TBT-haltigen Antifoulings. Zwei Anstriche halten bis zu zwei Saisons. Geeignet bis40 Knoten. Durch extra Schichten bietet Seajet 034bis zu 3 jährigen Schutz. Geeignet bis 40 Knoten. Kann auch auf Aluminium gestrichen werden, da keine galvanische Korrosion entsteht......? ImGrunde wie das 033 Shogun. Ein einfaches Antifouling ohne Schwermetalle, für Esotherikskipper optimal geeignet, das wie bei den meisten Antifoulings wenn der Anwendungsfall passt, ausreichend ist. DasMicron 350 ist als Ersatz gedacht für Micron Optima, Micron Extra,Micron WA. Es ist ein selbstpolierendes Weichantiouling das nicht für Saisonwasserlieger geeignet ist aber für eine Saison einen sehr guten Bewuchsschutz ermöglicht. Da es jedes Jahr neu gestrichen werden muss, kommt es zu Schichtstärkenanreicherungen mit entsprechenden Aplikationsschäden. Wir haben inzwischen nur in Europa mehr als 300 verschiedene Antifoulings angeboten, obwohl es weltweit nur 9 Hersteller gibt. Ein Boot oder eine Yacht ist viel zu wertvoll für solche Experimente. EinBewuchsschutz richtet sich nun mal nach dem Anwendungsfall wie Gewässerart, Auslastung, Geschwindigkeiten, Wassertemperaturen,Tropentauglichkeit, usw. und nicht was der Bootsnachbar meint, da nun mal der Anwendungsfall nicht übertragbar ist. Friedrich
    3 Antwort(en) | 290 mal aufgerufen
  • Avatar von Graf_Hydro
    27.10.2017, 11:33
    Hallo anti34, ich habe mein Boot ebenfalls in der Warnow (Stadthafen) liegen und bin verwundert darüber, dass Micron Extra nicht funktioniert hat. Meiner Erfahrung nach, ist es eines der wenigen AF's die in der Warnow wirklich gut funktionieren. Als alternative könnte man noch LB25 empfehlen. Letztes WE wurden die Boot bei uns aus dem Wasser gehoben. Micron und LB25 quasi frei von Pocken bzw. an einer oder zwei Hände abzählbar. Ich hatte ein halbes Jahr (Juni - Oktober) Seajet Emperor, welches nur mittelprächtig war. Für nächstes Jahr versuche ich das Shogun oder dann doch das neue Micron 350. Viele Grüße
    3 Antwort(en) | 290 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.10.2017, 11:03
    Hallo Steffen, Grundsätzlich muss der Primer immer zum Antifouling passen. Haben wir im Antifouling als Trägerkomponente Vinyl und als Lösungsmittel Xylol, dann muss der Primer Vinyl und als Lösungsmittel Xylol enthalten. Alles andere funktioniert nicht. Es gibt immer wieder Skipper, die sich am Preis orientieren und nehme dann im guten Glauben z.B. Primokon von International. In diesen Fall wäre der Primer dann Naphta - eingedicktes Erdöl mit Lösungsmittel einer Kohlenwasserstoffverbindung was dann z.B. bei Micron Extra, oder identisch Micron WA funktioniert. Bei den VC-Antifoulings ist dann der Haftgrund VCTar2, eine mit Quarz pikmentierte Epoxidbeschichtung die von der Werbung und Verkäufern als Osmoseschutz der noch nicht erfunden wurde vermittelt wird Der Link zum passenden Primer bei Marine 522 LF oder Ecoship ist daher http://shop-af.de/contents/de/d124_SEGEL-YACHTEN.html Bezeichnung des Primer ist, Relest Marine 470 Vinyl, Farbe rotbraun oder schwarz wegen der Überschichtungskontrolle beim Antifouling. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 252 mal aufgerufen
  • Avatar von x-funny
    27.10.2017, 07:04
    Hallo Friedrich, würdest Du mir einen Link aus dem Shop senden welchen Vinyl Primer ich verwenden sollte. Danke. Gruss Steffen
    4 Antwort(en) | 252 mal aufgerufen
  • Avatar von MakuEbe
    24.10.2017, 23:49
    MakuEbe hat auf das Thema Mac Glide Folien im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Daniel, ich habe Deine Frage hier gelesen. Du hast eine 50 fuss Segelyacht... dann bist Du eigentlich wie gemacht für MacGlide... sehr gerne gehe ich darauf näher ein. Sofern noch Interesse besteht... Grüße Markus
    2 Antwort(en) | 199 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    17.10.2017, 11:44
    Hallo, wenn das Boot trocken fällt, dann macht kein Antifoulings Sinn. Haben wir nach Möglichkeit noch Seepocken in den Gewässern, dann verfestigen die egal was wir streichen. Die Praxis, 3 mal zu reinigen rausholen sollte beibehalten werden. Damit der Bewuchs nicht so schnell verfestigen kann, genügt einfetten mit Melkfett, Praffin, oder ein einfaches Wasserpumpenfett aus dem Baumarkt. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 153 mal aufgerufen
  • Avatar von Yamarin63
    16.10.2017, 14:00
    Hallo zusammen, ich habe eine Yamarin 63 DC BJ 2013 mit 115 PS Außenborder in tadelosem Zustand mit original Gelcoat. Das Boot lag die Saison (Mai - Oct) im Wasser und wurde 3 mal zum reinigen rausgeholt. Es war jedesmal leichter Bewuchs in Form von schwarzen Flecken am Unterwasserschiff zu sehen. Diese ließen sich mit Oxalsäure ohne Probleme entfernen. Da das Boot alle 12 Stunden trocken fällt und nächstes Jahr auch das ein oder andere mal getrailert werden soll, bin ich mir nicht ganz sicher welches AF das richtige wäre. Ich möchte das Gelcoat so wenig wie möglich beschädigen. Welchen Primer und welches AF könnt ihr mir empfehlen, sodass später auch die Möglichkeit besteht sowohl das AF als auch den Primer wieder runter zu kriegen. mfg Yamarin 63
    1 Antwort(en) | 153 mal aufgerufen
  • Avatar von x-funny
    13.10.2017, 18:20
    Hallo Friedrich, vielen Dank für deine Ausführungen. Hilft mir Entscheidungen zu treffen. Gruss Steffen
    4 Antwort(en) | 252 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    13.10.2017, 16:12
    Hallo Steffen, 1.) Gemäß dem Admin des Forums darf ein Antifouling nicht auf blicken Gelcoat gestrichen werden. Warum? Der Gelcot ist Polyesther und die Trägerkomponenten von Antifoulings sind entweder Acryl, Alcyde, EP oder Vinyle. Wir brauchen also einen Haftvermittler. Ansonsten sollte ein Gelcoat vor einen Antifoulingauftrag versiegelt werden, denn wenn das Antifouling in 1-3 Jahren wieder gestrichen wird, sollte durch anschleifen nicht gleich der Gelcoat beschädigt werden. Des weiteren bildet z.B. ein Vinyl-Versiegelungsgrund eine zusätzliche Feuchtebarriere, die besser ist als ein Epoxid. 2.) Unterwasserschiff ohne Antifouling als Saisonlieger bedeutet jedes Jahr eine Reinigungsstrapaze für das Gelcoat. Durch Reinigungsmittel und Bürsten / Schwämme entstehen Mircrokratzer welche im Laufe der Jahre das Gelcoat schwächen. Richtig? Micokratzer schwächen keinen Gelcoat. Der Gelcoat selbst wird durch anschleifen geschwächt. Der Grund ist, durch das Anschleifen wird bis zu drei mal die Oberfläche vergrößert, damit auch entsprechend die Feuchteaufnahme erhöht. Damit geht nicht der Gelcoat kapput, aber es verbinden sich die Poxide mit der Feuchte im Laminat, das Iso-Harz trennt sich vom Laminat und die Boote werden weich. Dabei können auch Bläschen zwischen Gelcoat und Barriere, oder Barriere und ISO entstehen was wir als Blasenpest bezeichnen und vom Laien als Osmose bezeichnet wird. Polymere sind nicht feuchtedicht, da die Wassermoleküle um ein vielfaches kleiner sind als die Riesenkettenmoleküle von Polymeren. 3.) Ist nicht meine Version, ein mit einem Abbeizer rückstandslos zu beseitigendem Antifouling auf einem intakten neuen Gelcoat die effizienteste Methode ein Gelcoat in seinem Urzustand zu erhalten und gleichzeitig einen Bewuchsschutz zu haben? Bewuchsschutz ohne "nichts" funktioniert nur da, wo wir keinen Bewuchs haben. Bei Abbeizer ist es wichtig, dass die nicht zu lange einwirken, da der Gelcoat aufgeweicht werden kann. Daher auch nur Abbeizer verwenden, die 2 K.Systeme so weit wie möglich schonen. 4.) Nach meiner Methode (Aufbringen eines abbeizbaren Antifouling auf blanken Gelcoat) kann ich nach Jahren das Antifouling rückstandslos beseitigen und habe ein Gelcoat im neuwertigen Zustand? Mit TOP 155 oder Gel 170 lässt sich der Vinyl-Primer mit dem Antifouling abbeizen. In der Regel wird je nach Schichtstärke 1-3 mal abgebeizt, die Reste lassen sich dann mit einer Edelstahlwolle beseitigen, es kann auch noch mit Aceton nachgereinigt werden. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 252 mal aufgerufen
  • Avatar von x-funny
    13.10.2017, 08:49
    Hallo, mein Name ist Steffen und ich beschäftige mich wie viele Bootseigner mit dem Thema Antifouling mehr oder weniger intensiv. Mein Boot ist eine Hellwig Milos 630, ein Sportboot mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80km/h, habe das Boot neuwertig erworben. Da das Boot hatte bis dato keinen Unterwasseranstrich und liegt als Saisonlieger von April bis September im Rhein. Nun zu meinen Gedanken und den bisherigen Experiment: Ziel: Gemäß den Ausführungen des Admins diesen Forum ist das primäre Ziel die Erhaltung des Gelcoats. Bisherige Maßnahmen: 2016 > Boot ohne Unterwasseranstrich > von April bis September im Wasser > Nach Saison Bewuchs in Form eines Organismenfilms, Farbe braun > Reinigung mit Algenol > Unterwasserschiff / Gelcoat wie neu 2017 > Am hinteren Rumpf seitlich jeweils 1qm grosse Fläche mit Hempel Water Glide blank auf das Gelcoat (vorher mit Aceton entfettet) gestrichen > von April bis September im Wasser > Nach Saison Bewuchs in Form eines Organismenfilms, Farbe braun auf dem Gelcoat, Fläche mit Hempel Water Glide leichter Rückstand, mit Hochdruckreiniger leicht zu beseitigen > Reinigung mit Algenol UND Oxalsäure die restliche Gelcoatfläche > Beseitigung des Hempel Water Glide mit Interstrip und Aceton > Unterwasserschiff / Gelcoat wie neu 2018 > Streichen des Unterwasserschiffes mit Hempel Water Glide oder anderem empfohlenen Antifouling auf nacktem Gelcoat für dauerhaften Schutz, Nachstreichen natürlich erforderlich Fragen: 1.) Gemäß dem Admin des Forums darf ein Antifouling nicht auf blicken Gelcoat gestrichen werden. Warum? 2.) Unterwasserschiff ohne Antifouling als Saisonlieger bedeutet jedes Jahr eine Reinigungsstrapaze für das Gelcoat. Durch Reinigungsmittel und Bürsten / Schwämme entstehen Mircrokratzer welche im Laufe der Jahre das Gelcoat schwächen. Richtig? 3.) Ist nicht meine Version, ein mit einem Abbeizer rückstandslos zu beseitigendem Antifouling auf einem intakten neuen Gelcoat die effizienteste Methode ein Gelcoat in seinem Urzustand zu erhalten und gleichzeitig einen Bewuchsschutz zu haben? 4.) Nach meiner Methode (Aufbringen eines abbeizbaren Antifouling auf blanken Gelcoat) kann ich nach Jahren das Antifouling rückstandslos beseitigen und habe ein Gelcoat im neuwertigen Zustand? Freue mich über Rückmeldungen. Viele Grüsse Steffen
    4 Antwort(en) | 252 mal aufgerufen
  • Avatar von Dominik
    12.10.2017, 16:47
    Hallo Friedrich Vielen Dank für die schnelle Antwort. Werde ich so machen. Grüße Dominic
    2 Antwort(en) | 165 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.10.2017, 16:39
    Hallo Dominik, die mechanischen Schäden lassen sich mit einer 2k. EP-Feinspachtel ausbessern. Das Unterwasserschiff mit 160-180 Körnung anschleifen, gründlich mit technischjen Aceton reinigen. Diese Reinigung ist noch wichtiger als das anschleifen. Darauf dann 1 x mit Marine 470 Vinyl und 1 - 2 Lagen Ecoship. Das Ecosip wurde modfiziert und ersetzt das Fastline. Der lange Kratzer kann auf dem Bild schlecht beurteilt werden weil mir ein Größenvergleich fehlt. Wenn der Kratzer tief genug ist, dann kann der mit einer 2K. EP-Spachtel repariert werden. Da die EP-Spachtel wegen dem Härter in der Regel grau ist, müsste dann mit einer weißen Alcyd-Farbe überschichtet - nachgebessert werden. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 165 mal aufgerufen
  • Avatar von Dominik
    12.10.2017, 16:16
    Liebe Forumsgemeinde Letztes Jahr habe ich ein Boot gekauft (Gleiter, Jg 01). Bis anhin war kein AF drauf. Das Boot liegt von Mai - Okt im Wasser und kommt anschliessend ins Winterlager. Ich habe nun kleine Beschädigungen am Gelcoat entdeckt und bin nicht ganz sicher wie ich vorgehen soll. Zudem will ich ein AF anbringen, da das Boot die ganze Saison im Wasser liegt. Nun meine Frage: Reicht es wenn ich die beschädigten Stellen anschleife, dann 1x Schicht 470 Vinyl Primer und dann 2x Marine 522 Fastline? Oder würdet Ihr die Stellen zuerst mit 3 Lagen 2K EP behandeln, 4 Wochen warten und anschliessend mit dem AF Aufbau starten? Vielen Dank für Eure Hilfe. Bin mir echt nicht ganz sicher, wie ich weiterfahren soll. Grüße Dominik
    2 Antwort(en) | 165 mal aufgerufen
  • Avatar von nic-oteen
    11.10.2017, 12:41
    Lieber Friedrich, wie immer ein riesengroßes Dankeschön an Dich! Also der Plan steht hiermit! Ich hol mir eine ALcyd Rostschutzfarbe und bessere die Stellen einfach mal aus und schau mir das so lange an, bis ich das komplette Deck dann einmal neu mache. Was das Material bzw die Legierung von der Yacht angeht bekomme ich die Antwort vermutlich direkt vom Erbauer, der seinerseits eine große Stahl verarbeitende Industrie besitzt und vermutlich für sein Schiff nur das beste Blech gut genug war. Wenn ich das nächste Mal unten bin, mache ich noch ein paar Fotos, allerdings findet man an dem kompletten Schiff absolut keinen Rost! Also weder in der Bilge noch im Ankerkasten oder sonstwo. Die einzigen Stellen an denen was auszusetzen ist sind die auf den Bildern die Du schon kennst und selbst hier scheint das Metall so gut wie nicht zu rosten. Man erkennt lediglich eine art weißer Belag, wie als wenn das Schiff verzinkt wäre, was es aber laut zweitem Vorbesitzer nicht ist. Na wie gesagt, ich werde alles direkt vom Erbauer erfahren nehme ich an. Innen ist der komplette Rumpf mit einer schwarzen festen Schicht versiegelt die mich auch sehr an Multicoat erinnert und auch hier ist nicht ein einziger Funke Rost auszumachen. In den nächsten Wochen wird dann rausgekrant und dann schauen wir mal was das UW so zu bieten hat. Vielen lieben Dank! Allerbeste Grüße und bis dann, Nico
    7 Antwort(en) | 657 mal aufgerufen
  • Avatar von Tom_728
    10.10.2017, 17:22
    Hallo Zusammen Ich habe im Sommer eine Rio 700 gekauft. Das Boot wurde früher getrailert und hat keinen Antifouling Anstrich. Da das Boot von nun an über den Frühling/Sommer im Wasser bleibt, möchte ich das Unterwasser vor Bewuchs etc. schützen. Der aufgetragene Lack sieht noch ganz ok aus (Ausnahme ein paar Kratzer), aber ich habe keine Ahnung was genau drauf ist. Meine Fragen: -Soll ich den Lack für einen neuen Antifouling Aufbau komplett ab - oder nur anschleifen? -Wie gehe ich beim Aufbau vor? Zuerst versiegeln mit 3 Anstrichen und dann Antifouling 3 Anstriche? Danke für Eure Hilfe Tom
    0 Antwort(en) | 97 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.10.2017, 15:28
    Hallo Nico, wir müssen uns ehrlich machen, einen 100% Bewuchsschutz gibt es nicht mehr. Einmal haben wir zu unterschiedoliche Anwendungsfälle, Auslastungen, Gewässerarten und unterschiedlichen tierischen Bewuchs. Was noch im Nordseeraum bei Seepocken funktioniert, funktioniert nicht mehr in der Schleimündung oder in den Lagunen der nördliche Adria. Das von uns für das Mittelmeer empfohlene Antifouling hat noch als einziges AF Trykresylphosphat siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/tributylphosphat.htm , daher immer die Sicherheitsbestimmungen bei der Anwendung beachten, mehr geht nicht und ist nicht erlaubt. Damit kann der Bewuchs in der Seepockenbewuchs in der Adria reduziert werden, verhindert kann er nicht mehr werden. Das Multiocoat kann jahrelang verwendet werden, wenn es nicht mit dem Härter vermischt wird. Multicoat reagiert nur chemisch und nicht über Lösungsmittel. Ich nehme an, das Deck wurde bereits nachbeschichtet und da wird meist eine 1 K. Alcydfarbe verwendet. Darauf haftet dann auch das 2 K. Multicoat. Multicoat ist aber eine EP-Grundierung mit Aluminium, so dass es wie jedes EP nach 2-3 Jahren kreidet bei UV-Strahlung. Multicoat wird daher immer mit 2 K.PU-Acryl überschichtet. Daher der Vorschlag mit einer weissen Rostschutzfarbe ALcyd nachbessern. Das geht einfach und schnell und lässt sich auch wiederholen. In der Praxis werden bei Stahlbeschichtungen 15 Jahre Standzeit gefordert und die nächste 15 Jahre bis zur Verschrottung nachgebessert. Die Lebensdauer bei Stahl-Yachten wird erheblich verlängert, wenn Bleche mit einen höheren Reinheitsgrad und möglichst geringen Phosphor-Schwefelanteilen verwendet werden. Bei 19 Jahren hat das gute Stück bei den Blechen bereits Güteklasse 1, vermutlich ein ST52 (alte Bezeichnung) und wird locker die nächsten 30 Jahre noch überstehen. Solche Yachten lassen sich auch leicht nachbessern ohne dass eine Totalsanierung erforderlich ist. Was einen Sachverständigen betrifft, da kann ich nicht helfen. Ich selbst bin seit 8 Jahren nicht mehr tätig und ich denke dass bei dem Boot in sachen Korrosion auch kein Sachverständiger erforderlich ist. Das bringen wir locker mit ein paar Bilder hin, denn je mehr ich sehe, um so mehr kann ich dazu sagen. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 657 mal aufgerufen
  • Avatar von nic-oteen
    10.10.2017, 13:08
    Na das ging ja wiedermal superschnell! Danke! Also das mit dem AF is natürlich nervig und einfach ein Mehraufwand den ich mir lieber gespart hätte, aber das Nubian Zeug ist scheinbar kein verlässlicher Bewuchsschutz fürs Mittelmeer wie das UW beweist. Bei dem Multicoat schreibst Du in einem anderen Beitrag, dass es eigentlich sehr lange aufgehoben werden kann, solange es nicht mit dem Härter in Verbindung kommt (verschlossen bis zu 24 Monate). Denn in absehbarer Zukunft werde ich nicht um eine großflächigere Neubeschichtung herumkommen und bis dahin könnte man doch nur kleinere Mengen entnehmen und zB mit einer Spritze und einer Feinwaage das richtige Mischungsverhältnis erzielen. So könnte man theoretisch in zwei Spritzen auch immer was davon an Bord haben um eben so kleine Stellen auszubessern. Denn wenn ich mir unser altes Boot anschaue, hat da selbst der Eisenkiel seit sieben Jahren nicht eine Spur von Korrosion und das ist wirklich erstaunlich wenn man bedenkt, dass wir uns mit dem Kiel schon das ein oder andere mal bis zu 30 cm tief durch die Lagunen von Venedig und Grado "gepflügt" haben. Und jetzt zum Abschluss noch eine Frage, kennst Du im Nordadriabereich einen Sachverständigen, der sich die Van de Stadt mit mir einmal begutachten könnte. Denn das gute Stück ist jetzt 19 Jahre alt und da ich bei Dir gelesen habe, dass Stahlyachten nach 25 Jahren in der Regel auf den Schrott gehen, würde ich mich wesentlich besser fühlen, wenn das bei diesem Boot bitte noch etwas länger auf sich warten lässt. Wie immer vielen Dank, allerbeste Grüße Nico
    7 Antwort(en) | 657 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.10.2017, 14:10
    Hallo Nico, ich bin immer wieder erstaunt über die Vielfalt von Antifouling. Inzwischen haben wir in Europa mehr als 300 verschiedene Antifoulings, obwohl es weltweit nur 9 Hersteller gibt. Ohne Sicherheitdaten kann ich die Inhaltsstoffe nicht beurteilen, es ist aber kein SPC-Antifouling, vermutlich erodierend und dem Micron Extra oder WA zuzuordnen. Wenn also ein Produktwechsel erfolgen sollte, dann mit 160 Körnung schleifen, 1 x Marine 470 Vinyl Sealer als Haftvermittler, darauf dann 2 Anstrichem Marine 522 Ecoship. Was die kleinen Schäden an Deck betrifft, die könnten mit Marine Protect 346 siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I347-Farbton Farbe weiss ausgebessert werden. Nur da sind die Kleinstgebinde 2,5 Liter. Ansonsten lassen sich die Stellen für kurze Zeit auch mit z.B. einer weissen 1 K. Hammerit Farbe aus dem Baumarkt ausbessern. Die gibt es meines Wissen auch in 1/4 Liter Gebinde. Das Multicoat wäre natürlich die bessere Lösung, da es als 2 K. über 1 K beschichtet werden darf, aber da fehlt bei der Bedarfsmenge die Verhältnismäßigkeit. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 657 mal aufgerufen
  • Avatar von nic-oteen
    09.10.2017, 13:39
    Hallo lieber Friedrich, nachdem Du uns schon vor einigen Jahren bei unserem kleinen Böötchen sehr geholfen hast (http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1655-UW-refit-Endspurt&highlight=nic-oteen) hab ich dieses mal zwei andere Fragen zu einem anderen Schiff. Ich möchte gerne diese Stellen am Deck einer 1998 Stahl Van de Stadt ausbessern und die Zeit etwas hinauszögern, bis ich dann irgendwann das komplette Deck, wie von Dir ja mehrfach beschrieben, komplett neu aufbauen werde. Und die zweite Frage ist, kann ich auf das Antifouling KEY WEST 54 von Nubian (http://www.brava.it/eng/nubian/keywest54.html) mit dem ECOShip von euch überschichten? Unsere bisherigen Erfahrungen mit dem ECOSHIP auf unserem kleinem Boot waren hervorragend und gerade in unserer Marina in Aquileia scheint es wunderbar zu schützen. Wie immer vielen lieben Dank! Und ich bin auf Deine Antworten gespannt. Beste Grüße Nico
    7 Antwort(en) | 657 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.10.2017, 13:25
    ADMIN hat auf das Thema AF bei Neuboot im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Milan, das Wasserpumpen- oder Melkfett wir einfach mit der Hand auf der Oberfläche verschmiert, das geht einfach und schnell. Um einen UV-Schutz bei Bootswachs zu ermöglichen, müssten im Wachs Zinkoxide enthalten sein. Ich kenne kein Bootswachs das Zinkoxide enthält, daher ist jedes einfache Autowachs - ohne Silikon - vom Baumarkt geeignet, kostet nur weniger. Auch zum polieren ist jede einfache Politur vom Baumarkt ohne Silikon und Teflon bestens geeignet. Steht Yacht auf der Verpackung, dann kostet es drei mal so viel, der Inhalt ist der gleiche. Wenn später ein Antifouling erforderlich sein sollte, dann müssen wir mit 99,9% Aceton entfetten, dann bei einen Trailerboot mit 200 Körnung anschleifen, nochmal mit Aceton entfetten, dann 1 x Marine 470 Vinyl, darauf dann 2 Lagen Marine 522 Ecoship streichen. Bei einen Saisonwasserlieger können wir den Nachteil einer höheren Feuchteaufnahme vernachlässigen, da ist die Haftung wichtiger, da das Boot in den Wintermonaten Zeit hat zu entfeuchten. Was die Pocken betrifft, die bilden durch das anzementieren Kleberänder die sich mit Reinigern schlecht beseitigen lassen. Abhilfe ist z.B. ein Entkalker aus dem Haushalt, oder Zitronen - Ameisensäure, auch Essig Essenz funktioniert. Der Gelcoat hält das locker aus. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 223 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.10.2017, 13:13
    Hallo Oliver, was nach dem abbeizen zum Vorschein kommt wissen wir nicht, da manche Skipper unter den Antifoulinganstrichen auch mechanische Schäden verstecken. Mancher hat da noch einen Osmoseschutz der noch nicht erfunden wurde z.B. Gelcoat 200 aufgetragen, was z.B. Haarrisse oder Blasenbildung verursachen kann. Ist der Gelcoat unbeschädigt, dann lassen sich alle Reste mit einen Pfannenreiniger beseitigen und im Grunde könnten wir den Gelcoat dann aufpolieren. Haben wir aber Beschädigungen, dann müssen wir je nach Beschädigung das Unterwasserschiff mit Multicoat und 2 Komp. PU-Acryl neu beschichten. Haben wir aber nur kleine Beschädigungen, dann können wir die mit einer weissen EP-Feinspachtel von Bacu reparieren. Wie auch immer, entweder mit gleichen Antifouling weiter machen, oder alles runter und dann muss der Anwendungsfall neu beurteilt werden. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 266 mal aufgerufen
  • Avatar von bora2017
    08.10.2017, 22:52
    Hallo Friedrich, ganz herzlichen Dank für die schnelle Antwort und die fachliche Aufklärung. Dieses Jahr ist die Saison eh´gelaufen und das Boot kommt nächste Woche ins Winterlager. Mich würde noch interessieren, was kommt den nach dem Abbeizen zum Vorschein? Ist der Gelcoat darunter einfach wieder aufzupolieren oder musste der zwingend angeschliffen werden und es muss nach dem angeratenen Abbeizen somit wieder ein Antifouling drauf und wenn ja welches würdest Du für meinen Anwendungsfall empfehlen? Abbeizmittel sind alle gleich oder muss ich ein bestimmtes nehmen? Danke schon mal im Voraus - ist immer ein bisschen dumm, wenn man so ganz neu im Thema ist - aber das wird wohl mit der Zeit. Viele Grüße Oliver
    3 Antwort(en) | 266 mal aufgerufen
  • Avatar von Milian
    08.10.2017, 17:44
    Milian hat auf das Thema AF bei Neuboot im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich , Danke für die rasche Antwort. Boot muss zum abkärchern gekrant werden. Einfach das Fett auftragen als zusätzliche Schicht und einfach so lassen, nicht verreiben? Dicke? Soll im Vorfeld Bootwachs für den UV Schutz verwendet werden? Hast Du noch eine Empfehlung zu Paraffin, Typ, Lieferant? Wenn später Antifouling, kann dann das schleifen umgangen werden? Nur mit Sealer? Bitte Schritte erläutern. Boot ist erstmals vom Vorgänger im Juli für ca. 8Wochen in Kroatien ins Wasser gekommen. Nachdem Boot angeliefert wurde waren Pocken sichtbar. Wurde von meiner Marina gekärchert. Pocken sind weg, allerdings hat das Gelcoat in diesen Bereichen etwas dunklere Flecken/Verfärbungen Ist das schlimm? Gruß Milian
    3 Antwort(en) | 223 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.10.2017, 11:17
    Hallo Oliver, auf dem Boot ist ein Weichantifouling und so lange das System funktioniert, sollte daran nichts geändert werden. Das Problem bei Dir ist der Anwendungsfall der sich geändert hat. Das Antifouling ist bestimmt für einen Wasserlieger, eine Saison und im Frühjahr wird der Antifoulinganstrich überschichtet. Weichantifoulings beginnen zu kreiden, verlieren Ihre Funktion, wenn die Boote dann trocknen und nicht mehr im Wasser liegen. Bei Deiner Auslastung genügt jedes einfache Melkfett oder Wasserpumpenfett, da damit ein verfestigen vom Bewuchs 6-8 Wochen reduziert wird. Mein Vorschlag, nichts zu machen, das Antifouling so weit wie möglich verbrauchen auch wenn es nicht schön aussieht und die Reste in einen Jahr mit einer Beize abzuwaschen. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 266 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.10.2017, 11:09
    ADMIN hat auf das Thema AF bei Neuboot im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Milian, wenn die Möglichkeit besteht Antifouling zu vermeiden, dann sollten wir das versuchen, denn es entsteht dabei kein Schaden. Ob wir ein Antifouling benötigen, richtet sich nach der Anwendung, Auslastung, Gewässer und Bewuchsdrücke. Besonders bei kleineren Booten ist es kein Problem, die Boote alle 6-8 Wochen, ca. 3 mal in einer Saison aus dem Wasser zu nehmen und abzukärchern. Bis zu 8 Wochen je nach Bewuchs, kann eine Verfestigung von Bewuchs reduziert werden mit z.B. Melkfett, Wasserpumpenfett aus dem Baumarkt, oder Paraffin das es auch zum einsprühen gibt. Erst wenn wirklich Bewuchs haben der auch verfestigt, dann sollten wir einen Bewuchsschutzverwenden. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 223 mal aufgerufen
  • Avatar von bora2017
    07.10.2017, 23:46
    Hallo an das Forum, seit kurzem sind wir stolze Besitzer einer 1997er Sea Ray 240 Sundancer. Da es unser erstes Boot ist, sind wir noch ziemlich grün in der Materie. Am Boot soll nun das Antifouling erneuert werden, vom Vorbesitzer haben wir folgendes Produkt als aktuellen Anstrich genannt bekommen: http://www.aemmecolori.it/en/products/marine-line/yachting-line/antifoulings/serenissima-stc Das Boot wird getrailert und wird pro Jahr max. 2 Wochen am Stück in Kroatien und anschließend noch die eine oder andere Woche auf Rhein oder Mosel im Wasser sein. Zusammengerechnet aber sicher nicht mehr als 4 Wochen/Jahr. Ich weiß nun nicht, um welche Art Antifouling es sich beim aktuellen Produkt handelt, ich nehme an es ist ein Selbstpolierendes, das zuletzt vor 3 Jahren aufgebracht wurde und inzwischen schon recht dünn ist. Der Vorbesitzer hatte das Boot jedes Jahr nur 3 Wochen in Kroatien im Wasser, danach wieder nach Hause in die Halle gestellt. Vielleicht noch ein hinweis: Das Boot wird öfters in Gleitfahrt betrieben :) Welches Produkt kann ich nun am Besten verwenden und welche Vorarbeiten sind notwendig? Für Eure Hilfe schon mal herzlichen Dank. Oliver
    3 Antwort(en) | 266 mal aufgerufen
  • Avatar von Milian
    07.10.2017, 18:52
    Milian hat das Thema AF bei Neuboot im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN erstellt.
    Halloو Habe eine SeaRay 265. Erstwasserung war im Juni. Boot steht nun gereinigt im Winterlager. Nun stellt sich mir die Frage für die nächste Saison AF oder nicht. Wenn AF von Bayer Akzonobel. Möchte allerdings Gelcoat nicht anschleifen. Reicht Sealer/Haftvermittler aus? Würde gerne die einzelnen Schritte erklärt bekommen. Boot liegt in der Donau. Sommerliegeplatz ca. 6 Monate. Was wäre die Alternative zu AF? Einwachsen und ggf. zur Zwischenreinigung aus dem Wasser holen? Danke für die Antwort Gruß Milian
    3 Antwort(en) | 223 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    07.10.2017, 11:00
    ADMIN hat auf das Thema Neues Produkt Micron 350 im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Es gibt zahlreiche Self Polishing Copolymer Antifoulings. Wir unterscheiden sebst polierend, selbst abschleifend, erodierend, und die Hartantifoulings mit Antihafteigenschaften wie die VC-Antifoulings. International verwendet zahlreiche Unterschiedliche Produktnamen bei identischen Produkten. Micron 350 ist im Grunde identisch mit Interlux Micron 77 SPC. Die Antifoulings enthalten Dikupfer und Zinkoxid, bieten einen bis zu 2 jährigen Bewuchsschutz, benötigen dafür 3-4 Anstriche mit der Rolle. Diese Antifouling enthalten kein Zineb und was den besten Bewuchsschutz bieten würde, Trycresylphoshat. Die AF enthalten auch kein Kolophonium was den Herstellungskosten erheblich reduziert und auch die selbstabschleifenden Eigenschaften reduziert. SPC bedeutet nur selbstabschleifend, nur den Bewuchsschutz bestimmen die Biozide und die Anteilsmengen die bei der VOC-Angabe nicht besonders reichlich sind. Vom Bewuchsschutz mit Dikupfer geeignet für leichte bis mittlere Bewuchsdrücke, somit für die meisten Gewässer ausreichend. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 152 mal aufgerufen
  • Avatar von Musikanto
    06.10.2017, 23:14
    Vielen Dank.
    4 Antwort(en) | 279 mal aufgerufen
  • Avatar von Umbry1
    06.10.2017, 18:07
    Guten Tag, aktuell wird für ein neues Antifouling von International als Nachfolger für Micron EU geworben. MICRON 350 wird dabei als echtes SPC-Antifouling beworben. Was ist davon zu halten? Dank im Voraus
    1 Antwort(en) | 152 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.10.2017, 11:35
    Der Streifen bildet sich immer, da in dem Bereich das Antifouling trocknet und dann wieder durchnäßt wird. Dabei können sich besonders bei den blauen Antifoulings Haarrisse bilden, sind aber zu vernachlässigen. In der Regel bekommt der Waserpass einen zusätzlichen Anstrich, da der zwischendurch gereinigt werden muss und dabei wird immer Antifouling mit abgerubbelt. Wenn wir Blasen zwischen Antifouling und Primer, oder zwischen Primer und Gelcoat bekommen, dann ist die Ursache der Taupuinkt. Ist die Objekttemperatur niedriger als die Umgebungstemperatur, dann bilden sich Feuchtstellen. Daher besser immer am Nachmittag streichen wenn sich die Temperaturen vom Boot und der Umgebungstemperatur angeglichen haben. Die Blasen am besten mit schleifen beseitigen und den Bereich mit AF nachbessern. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 279 mal aufgerufen
  • Avatar von Musikanto
    06.10.2017, 10:37
    Moin Friedrich Danke für die schnelle Antwort. Magst du noch was zu meinen beiden anderen Fragen sagen? Sprich zum Modderstreifen und der Frage nach den Bläschen in Bild 3. liebe Grüße Klaus
    4 Antwort(en) | 279 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.10.2017, 08:49
    Hallo Klaus, nur die braunen Stellen wo das AF abgegangen ist überstreichen, leicht anschleifen mit 180 Körnung. Das AF hat einen Dockintervall bei einen Anstrich von 18 Monaten. Das sind bei einen Saisonwasserlieger mehr als 2 Jahre, bei 2 Anstrichen mehr als 3 Jahre. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 279 mal aufgerufen
  • Avatar von Musikanto
    05.10.2017, 15:23
    Moin Friedrich Ich habe mein Boot im letzten Jahr nach sehr nettem Kontakt mit dir :) folgendermaßen behandelt: Kiel: Roststellen entrostet, Marinesealer drauf, dann AF Boot: Marinesealer (rotbraun) dann eine Lage AF Das Boot liegt in der Ostsee. Ich finde, heute nach dem Kranen ist der Zustand nicht schlecht (nur ein paar ganz wenige Pocken am Kiel), ein wenig Schleim und gut. Ein paar wenige Stellen zeigen das rotbraun vom Sealer. Meine Fragen: soll ich AF wieder komplett draufrollen oder nur die wenigen Stellen, wo es rotbraun durchschimmert? Wie verfahre ich mit diesem "Modderstreifen" unterhalb des Wasserpasses? Anschleifen, "wegputzen" oder was auch immer? Und dann? Sealer noch mal oder gleich AF? Können das in Bild 3 Osmosebläschen sein? (Die Aufnahme entstand 5 Miunten nach dem Kranen (Boot ist 40 Jahre alt) ? Liebe Grüße Klaus
    4 Antwort(en) | 279 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.10.2017, 14:53
    ADMIN hat auf das Thema Mac Glide Folien im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    ....ist leider keine Weltneuheit wie es beschrieben wird. Diese Weltneuheit wird seit ca. 25 Jahren wie die Nano-Antifoulings immer wieder unter neuen Namen vorgestellt. Beschreibung: Anlässlich der Paris Nautic Show präsentiert Mactac die Weltneuheit MacGlide, eine anwuchsverhindernde Klebefolie ohne Biozide. Dank ihrer Antihaftbeschichtung schützt MacGlide den Schiffsrumpf vor sämtlichen marinen Mikroorganismen, ohne dabei giftige Substanzen ins Meer abzusondern. Jede Polyäthylenfolie hat antihafteigenschaften, so dass eine Reinigung des Unterwasserschiff bis zu 8 Wochen erleichtert wird. Wenn der Bewuchs verfestigt, dann ist es egal ob wir Polyätylen, Graphit, Teflon, Silikon verwenden, dann muss alles wieder runter. Teflon hat z.B. erheblich bessere Antihafteigenschaften als Polyäthylen und ist im VC17 m enthalten. Funktioniert aber nur bei höheren Geschwindigkeiten mehr als 20 Knoten, hoher Auslastung und kurzen Wasserliegezeiten, Trailerboote. Es funktioniert nicht bei tierischen Bewuchs wie Seepocken, Miesmuscheln usw. Das ist so wie mit einen inaktiven Bewuchsschutz wie z.B. Coopershield, Coopercoat, Mifulan, Broncbottom (mit 15 Jahren Bewuchsschutz) oder die Haifischhaut was eine Silikonbeschichtung mit Granulat war (wird nicht mehr hergestellt) usw., das funktioniert nur wenn der Anwendungsfall genau passt, sonst wird es zur Arbeitsbeschaffung. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 199 mal aufgerufen
  • Avatar von Daniel4104
    05.10.2017, 13:49
    Daniel4104 hat das Thema Mac Glide Folien im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN erstellt.
    Hallo zusammen, Ich habe eine 50 fuss Segelyacht und muss mein AF neu machen. Hat jemand Erfahrung mit der Folie Mac Glide.
    2 Antwort(en) | 199 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.10.2017, 14:44
    ADMIN hat auf das Thema Glasharz Bedeutung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Alles klar, 1 x Marine 470 Sealer als Haftgrund 2 x Marine 522 Ecoship, das dürfte als Dauerwasserlieger mehr als 2 Jahre reichen. Wichtig, Unterwasserschiff entsprechend vorbereiten, Taupunkt beachten. Grüße Fridrich
    9 Antwort(en) | 3777 mal aufgerufen
  • Avatar von Alex Ensch
    04.10.2017, 09:01
    Alex Ensch hat auf das Thema Glasharz Bedeutung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, es ist eine Cytra Courier31 Sport aus dem Jahre 1978. Halbgleiterboot. Gewässer Mosel Mittlere Auslastung (gelegentliche Wochenendausflüge) Geschwindigkeit meist 10-12kn, gelegentlich 20kn
    9 Antwort(en) | 3777 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.10.2017, 08:26
    ADMIN hat auf das Thema Glasharz Bedeutung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Da muss ich schon mehr wissen, wie welches GFK-Boot, Welche Gewässer, wie ist die Auslastung, Geschwindigkeit usw. Gruß Friedrich
    9 Antwort(en) | 3777 mal aufgerufen
  • Avatar von Alex Ensch
    03.10.2017, 09:38
    Alex Ensch hat auf das Thema Glasharz Bedeutung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo brauche Hilfe bei Produktentscheidung. Habe einen GFK-Boot. Das Boot wird für diesen Winter aus dem Wasser geholt und überwintert auf Land. Im Frühling wird Antifouling aufgetragen und das Boot ins Wasser gelassen. Das Boot sollte 2 jahre im Wasser bleiben. (Wasserlieger) Welche Antifouling können Sie mir empfehlen und wie soll ich die Schichten aufbauen. Gruß Alex
    9 Antwort(en) | 3777 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.10.2017, 19:40
    Hallo Andi, ein Ersatz des Relius Vinyl Barrier - gleiche Komponente - gleiche Lösungsmittel ist der Relest Matine 470 Vinyl Sealer siehe http://shop-af.de/contents/de/d124_SEGEL-YACHTEN.html Wenn es nur kleine Ablatzungen sind, dann rate ich leicht die Übergänge schleifen und direkt das Antifouling überschichten. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 122 mal aufgerufen
  • Avatar von happysailing
    01.10.2017, 18:57
    Hallo Friedrich Vor gut 6 Jahren hast du mir empfohlen mein neues Unterwasserschiff nur zu entfetten und dann mit Relius Vynil Barrier NK zu Grundieren weiters dann mit Sea Jet 039. 6 Saisonen war alles Top nur heuer beim Auskranen leichte Abplatzungen von der Grundierung, darunter das Gelcoat wie neu. Nun jetzt meine Frage. Ich will für die nächste Saison die Abplatzungen noch einmal ausbessern nur bekomme ich hier bei uns keine Grundierung von Relius. Kann man als Ersatz eine andere Grundierung nehmen ? Ende 2018 habe ich dann vor den gesamten Aufbau neu zu machen. LG Andi
    1 Antwort(en) | 122 mal aufgerufen
  • Avatar von anti34
    19.09.2017, 17:08
    Ich liege in Rostock in der Oberwarnow, das Wasser ist also schon brackig. Ich habe jetzt Micron Extra von International drauf und bin überhaupt nicht zufrieden. Obwohl ich jedes Jahr streiche habe ich im Frühjahr Algen(grüner Schleim) und im Sommer starken Pockenbefall! Welches Antifouling soll ich nehmen??? kann ich das dann direkt auf das Micron Extra streichen, oder muss es runter oder Primer drauf?? Danke
    3 Antwort(en) | 290 mal aufgerufen
  • Avatar von Kuergen
    09.09.2017, 12:43
    Kuergen hat auf das Thema Reparatur Unterwasserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Vielen Dank für die schnelle Antwort, ausführen werde ich die Arbeiten eh nach Saisonabschluss oder vor Saisonbeginn. Gruß Jürgen
    4 Antwort(en) | 444 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.09.2017, 11:34
    ADMIN hat auf das Thema Reparatur Unterwasserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, das ist richtig ärgerlich, lässt sich aber reparieren. Den Gelcoat gründlich anschleifen mit 160 Körnung, so dass ein Teil der Kratzer im Gelcoat verschwindet. Dann wieder mit dem Entfetter reinigen, die noch sichtbaren mechanischen Schäden mit einer 2 Komp. EP Feinspachtel spachteln, schleifen. Dann den Wasserpass bestimmen und darauf nur 3 Lagen (nicht mehr) von RELEST® Protect 347 2K-EP-Multicoat siehe Datenblatt http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I347-Farbton Online-Shop http://shop-af.de/contents/de/d110.html Wenn was übrig bleibt dann entsorgen, denn das Risiko zu großer Schichtstärken ist immer, dass Epoxide reissen was dann zu Abplatzungen führen kann. Wir haben also mit 2 Lagen bereits die max Feuchtedichte, die im Grunde mit noch so vielen Anstrichen nicht mehr erhöht werden kann. Das Mulricoat hat sehr großzügige Überschichtungsintervalle, - bis zu 90 Tage ohne Zwischenschliff, so dass die Arbeiten in Ruhe und mehrmaligen versetzen des Bootes ausgeführt werden können. Bevor ein Antifouling aufgetragen werden kann, sollte das Multicoat weitere 4 Wochen ruhen, da alle Epoxide egal welcher Hersteller 4 Wochen nachhärten. Überschichten wir mit dem Primer sofort, dann können Abplatzungen entstehen. Dann leicht mit der Hand anschleifen, 1 mal dünn den Marine 470 Vinyl Primer rotbraun, dann das Marine 522 Ecoship in schwarz. Weitere osmotische Schäden wenn das Boot nicht durchfeuchtet ist sind nicht zu befürchten. Grundsätzlich können wir mit einfachen Mitteln nicht den original Zustand wierder herstellen, aber mit der Anwendung gewinnen wir einige Jahre an Zeit und es kann mit Multicoat oder kleinere mechanische Schäden mit dem Marine 470 Vinyl nachgebessert werden. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 444 mal aufgerufen
  • Avatar von Kuergen
    09.09.2017, 10:58
    Hallo, noch in diesem Frühjahr habe ich das Antifouling auf den schon 15 Jahre alten Rumpf komplett neu aufgebaut. Der Rumpf war wirklich makellos und geglänzt wie... Aufbau nach abwaschen mit Aceton mit 2x Marine 470 PVC Sealer danach AF Marine 522 Ecoship white. Nach einem Sturm und Strandung sieht das UW Schiff zum Teil so aus . Es sind wenige Stellen bis aufs Laminat beschädigt, meistens ziemlich tiefe Kratzer im Gelcoat. Wie gehe ich am besten vor?? Das Boot - eine 2500 Maxum liegt ca. ein halbes Jahr im Wasser, einem Seitenarm vom Rhein. Vielen Dank im voraus.
    4 Antwort(en) | 444 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.09.2017, 23:25
    ADMIN hat auf das Thema Neues Antifouling für die Maas im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Siehe Onlineshop http://shop-af.de/contents/de/d126_MOTORSPORT-TRAILERBOTE.html Alle Antifoulings haben eine Standzeit von 60 Monaten. Das ergibt bei 2 Anstrichen eine Bewuchsschutzdauer von mehr als 3 Jahren. Der Verbrauch wird aber auch bestimmt durch die Auslastung, Geschwindigkeit, Wassertempertur die den AF-Verbrauch erhöhen kann. Bei Mai bis Oktober würde ich auf keinen Fall zu weiß oder grau raten, denn da haben wir es mit Titanoxiden im AF zu tun. Die Farbe weiß hat ein anderes Quellverhalten und damit kann es bei langen Trockenzeiten zu Haarrissen kommen. Da wir nur eine geringe Wasserliegedauer haben, rate ich nur zu einen AF-Anstrich um unnötige Schichtstärken zu vermeiden. Gruß Friedrich
    5 Antwort(en) | 527 mal aufgerufen
  • Avatar von futzi007
    03.09.2017, 20:53
    Ich find das 470 nicht im Shop. Wie lange hält es und gibt es es auch in Weiß? Warum hält helleres Af nicht bei langen Standzeiten auf dem Trailer? Geplant ist von Mai bis Oktober Maas, danach Carport. Gruß Werner
    5 Antwort(en) | 527 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.09.2017, 17:44
    ADMIN hat auf das Thema Neues Antifouling für die Maas im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Vorgehnsweise, Gelcoat leicht mit der Hand 180 - 200 Körnung anschleifen. Dann mit einen Entfetter gründlich entfetten, um die Paraffine aus dem Gelcoat zu entfernen. Vor dem streichen Taupunkt beachten sonst gibt es Abplatzungen. Einen dünnen Anstrich mit Marine 470 Vinyl als Versiegelungs-und Haftgrund. Darauf dann 1 - 2 Lagen Marine 470 Ecoship. Der Z wird genauso behandelt. Für ein graues Antifouling kann weißes Antifouling verwendet werden, in dem bei 2 Liter je nach Graustufe 0,1 - 0,3 Liter schwarzes Antifouling zugefügt wird und mit der Bohrmaschine, Rührstab aufrühren und umtopfen. Grundätzlich haben helle Antifoulings einen geringeren Bewuchsschutz als z.B. schwarze oder rotbraune Antifoulings. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 527 mal aufgerufen
  • Avatar von futzi007
    03.09.2017, 16:12
    Welches Af und welche Vorarbeit würdest du denn Empfehlen?
    5 Antwort(en) | 527 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.09.2017, 02:15
    ADMIN hat auf das Thema Neues Antifouling für die Maas im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Bei grauen Antifouling kann ich keine Lösung anbieten. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 527 mal aufgerufen
  • Avatar von futzi007
    02.09.2017, 20:26
    Hallo zusammen, Ich fahre eine 22 Jahre alte Larson 174. Die bisher kein Antifoulng gesehen hat. Diesesmal haben wir eine ganze Sasion in Belgien gewässert. Das Unterwasserschiff sieht grausam aus und wird mir noch viel Arbeit machen. Welches Antifouling könnt ihr mir empfehlen, gibt es auch etwas für meinen Z-Antrieb VP? Hab einiges an Angst mit dem Schleifer an das Boot zu gehen! Wie weit muss geschliffen werden, wie oft Primer? Ich suche nach einem grauen Antifouling da das nicht so auffällt. Wäre für jede Hilfe Dankbar! Gruß Werner
    5 Antwort(en) | 527 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.08.2017, 19:20
    ADMIN hat auf das Thema Nochmal Antifouling für GFK im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Volker, grundsätzlich richtig, nur würde ich die kleinen Krater vorher erst einmal sehen, denn bei einen fachgerechten Beschichtungsaufbau beim Antifouling gibt es keine Krater durch Erosion. Ein paar Bilder um die Vorgehensweise besser zu beurteilen wären da hilfreich. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 225 mal aufgerufen
  • Avatar von wadenbeisser
    30.08.2017, 15:36
    Hallo, Mein Problem: Habe bis jetzt 5 x (jedes Jahr 1 x) neues Antifouling aufgetragen Mikron EU, 2,5 Liter für Dehler 37. Wollte jetzt die kleinen Krater, verteilt über gesamtes Unterwasserschiff (wegen Erosion des Antifoulings) mit feinem Schleifpapier, nass von Hand "glätten". Nach den Hinweisen im Forum ist die Empfehlung: - säubern - Primer - neues Antifouling Habe ich das so richtig verstanden? Würde mich über eine Antwort sehr freuen. Herzliche Grüße Volker
    1 Antwort(en) | 225 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    16.08.2017, 16:56
    Das ist richtig, nur Weichantifoulings sind nicht tragfähig. Daher weitgehend entfernen, saubermachen, mit 180-200 Körnung leicht mit der Hand schleifen, den Marine 470 1x dünn streichen, dann das Antifouling, da reicht ein Anstrich mit der Rolle. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 1480 mal aufgerufen
  • Avatar von schmittek
    15.08.2017, 20:24
    Hallo nochmal, in der Produktbeschreibung vom PVC Vinyl Primer steht, dass man diesen auch auf eine vorhandene tragfähige Antifoulingschicht aufbringen kann. Ist das so weit richtig?
    7 Antwort(en) | 1480 mal aufgerufen
  • Avatar von amfromch
    13.08.2017, 23:43
    Hallo. Ich muss meinen GFK-Gleiter überholen und den Rumpf versiegeln. Es geht um ca. 7 m2 die behandelt werden müssen. Den oberen Aufbau habe ich vor Jahren bereits gemacht, jetzt ist der Unterwasser-Bereich dran. Der Rumpf hat kein Gelcoat, es handelt sich um ein Boot von 1996. Osmose ist nicht vorhanden, da es ein Trailer-Boot ist, das nur teilweise an den Wochenenden im Wasser ist und sonst einen überdachten Trockenplatz hat. Der Plan ist, den Rumpf von alter Farbe zu befreien und schadhafte Stellen ggf. mit Laminat zu reparieren. Danach wird entfettet und mehrfach (5-7 Schichten) Grundiert mit 2k-Epoxyd. Darauf kommen dann 4-5 Anstriche PUR-Lack weiss. Welches Produkt soll ich zum entfetten bestellen? Artikel und Menge? Welches Produkt für den 2K-Epoxyd Schutzanstrich? Artikel und Menge? PUR-Lack 2K in weiss zum streichen (rollen?) Artikel und Menge? Was muss ich beachten? Vielen Dank und beste Grüsse, Armin
    0 Antwort(en) | 254 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.08.2017, 16:06
    Epoxidharz + bessere mechanische Eigenschaften + sehr gute Chemikalienbeständigkeit + ausgezeichnete Klebeeigenschaften auf verschiedenen Untergründen (Holz, Metall) + sehr gute Faserhaftung + geringe Geruchsbelästigung (enthält keine Lösemittel), für den Innenbreich geeigneter + kaum Schwund bei der Verarbeitung, deshalb sehr gut für Formbauteile geeignet + sehr gute Tränkungseigenschaften bei Glasfilamentgewebe, Aramidgewebe und Carbongewebe + schließt Osmoseschäden aus (Bootsbau und Sanierung) - die Härterzugabe ist beim Mischen sehr genau einzuhalten - teurer als Polyesterharz Anwendung Epoxidharz ist ein vielseitiger Klebstoff, der zum Beispiel im Bootsbau, im Haushalt und beim Modellbau eingesetzt wird. In Verbindung mit Glasfaser, Kohlenstofffaser und Aramidfaser beim Bau von modernen Segelflugzeugen, aber auch zunehmend bei großen Passagierflugzeugen, wird es als Faserverbundkunststoff eingesetzt. Zur Produktion von Steinteppichen, als Gießharz zur Herstellung von Bauteilen im Gussverfahren, für Industriefußböden, Betonbeschichtungen und Betonreparaturen wird es ebenfalls verwendet. Die Herstellung von Faserverbundbauteilen, unter anderem für Luft- und Raumfahrt, für den Motorsport und für den Yachtbau, häufig auch im Handlaminierverfahren, ist ein weiteres Anwendungsgebiet. Eingesetzt wird das Epoxidharz auch als Korrosionsschutz (Stahlkonstruktionen), bei der Sanierung von Rohren (etwa von Trinkwasserleitungen, Fußbodenheizungen) und bei der Abdichtung von Terrarien, es ist ausgehärtet ungiftig. Beim Vergießen von elektrischen Bauteilen zwecks Isolation und Korrosionsschutz, sowie als Leiterplattenmaterial (Trägermaterial) von elektronischen Schaltungen wird es auch genutzt. In der Kunst und bei der Plastination wird es ebenfalls eingesetzt. Polyesterharz + leichter zu verarbeiten + Härterzugabe zwischen 1,0 und 2,5%, Steuerung der Reaktionszeit möglich (Datenblätter beachten) + günstigerer Preis - starke Geruchsbildung bei der Aushärtung (enthält Styrol) - geringere mechanische Eigenschaften - geringere Klebeigenschaften auf festen Untergründen Anwendung Polyesterharz wird zur Herstellung von Tanks, Booten, Karosserie- und Industriebauteilen verwendet. Es wird beim Bau von Pools und Teichen und zur Bauwerksabdichtung eingesetzt.
    0 Antwort(en) | 511 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.08.2017, 16:00
    ADMIN hat das Thema Was sind VOC? im Forum GEWUSST WIE..............? erstellt.
    VOC = Volatile Organic Compounds, zu deutsch flüchtige organische Verbindungen, gehören mit Stickoxiden zu den Ozon-Vorläufersubstanzen. Das bedeutet, unter Einwirkung von Sonnenlicht unterstützen sie die Entstehung von bodennahem Ozon. Dies ist eine Schlüsselkomponente des so genannten Sommersmog. Hohe Ozonwerte sind für Menschen, Tiere und Pflanzenwelt schädlich. Beim Menschen kommt es zu Reizungen der Augen und Schleimhäute. Zudem werden die Atmungs- sowie die sportliche Leistungsfähigkeit vermindert. Neben dem Straßenverkehr sind vor allem Feuerungsanlagen der Industrie und Kraftwerke Hauptquellen der Ozon-Vorläufersubstanz Stickoxid (NOx). Die flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) werden sowohl auf natürlichem Weg freigesetzt, etwa durch die Methanproduktion von Wäldern, als auch durch die Verwendung von Lösemitteln, zum Beispiel in Lacken und Farben. Die bisherigen Verordnungen: - Wozu dienen sie? Die Vermeidung von Sommersmog beschäftigt europäische Gremien und Regierungen schon seit Jahrzehnten. Sommersmog entsteht vor allem durch die Verbindung von Stickoxiden, VOC (siehe oben) und Sonneneinstrahlung. Nach Angaben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit konnte der Ausstoß so genannter Ozon- Vorläufersubstanzen in Europa seit 1990 bereits halbiert werden. Dies ist vor allem auf die ersten internationalen Richtlinien und nationalen Gesetze zurückzuführen. Denn in der Folge wurde der 3- Wege-Katalysator eingeführt, in Abluftreinigungsanlagen investiert und auf lösemittelreduzierte Produkte umgestellt, wo dies durch konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit problemlos möglich war – also bei der anlagenbezogenen Verarbeitung. Was bezweckt die neue ChemVOCFarbV? Die in 2004 verabschiedete EURichtlinie2004/42/EG bezieht sich erstmals auf die handwerkliche Verarbeitung von VOC-haltigen Produkten. So will das Europäische Parlament die VOC-Emissionen bis 2010 um weitere 30 Prozent verringern. Im Oktober 2004 stimmte der Bundesrat dem Antrag zu, die Verordnung in deutsches Recht umzusetzen. Seit Dezemberm 2004 ist sie unter der Bezeichnung ChemVOCFarbV (Lösemittelhaltige Farben- und Lack-Verordnung) rechtsverbindlich für »Farben und Lacke zur Beschichtung von Bauwerken, ihren Bauteilenund dekorativen Bauelementen sowie Produkten zur Fahrzeugreparaturlackierung«.Alle Veränderungen werden laut Verordnung in zwei Abschnitten verlaufen: Ab 01.01.2007 gelten mzunächst vorläufige Grenzwerte. Diese setzte das europäische Parlament nach intensiver Beratung und Diskussion mit der Industrie auf einem Niveau fest, das für den Verarbeiter keine gravierenden Einschränkungen der gewohnten Produktqualität zur Folge haben wird. Ab 01.01.2010 werden die Grenzwerte um durchschnittlich 10 bis 30 Prozent verschärft. Dies gilt zwar innerhalb der Lackindustrie als einzigartige Herausforderung, wird aber als grundsätzlich realistisch eingeschätzt. Zumal der verabschiedete gesetzliche Rahmen bedeutet: Die Lack- sowie die Rohstoff- und Bindemittelindustrie erhalten ausreichend Zeit für intensive Forschungen und Entwicklungen und gleichzeitig ausreichend Flexibilität für die Umsetzung der Verordnung. Die VOC-Verordnung gliedert die wichtigsten Bautenanstrichmittel in zwölf Produktkategorien, nochmals unterteilt in die Typen Wb (Wasserbasis) und Lb (Lösemittelbasis). Die Übersicht (siehe Tabelle) zeigt die jeweiligen Grenzwerte für das »in den Verkehr bringen« – das Bereitstellen der Farben und Lacke für Dritte – ab 01.01.2007 bzw. ab 01.01.2010. Für beide Phasen gibt es eine Übergangsfrist von jeweils einem Jahr, die den Abverkauf der Ware ermöglicht, die nachweislich vorher produziert wurde. Produkte, die mehr VOC als erlaubt enthalten, dürfen danach nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Die gesetzlichen Höchstwerte stellen demnach zwar hohe Anforderungen an Bautenfarbenhersteller und Verarbeiter, sind jedoch im vorgegebenen Zeitraum durchaus umsetzbar. Schließlich berücksichtigt der Gesetzgeber mit den je nach Kategorie unterschiedlichen Grenzwerten die verschiedenen Anwendungsbereiche und ihre Besonderheiten. So ist eine Vielzahl der Produkte, die der Maler heute verarbeitet, bereits 2010-konform. Dies gilt für Innenwandfarben, Fassadenfarben und Putze (also die Kategorien a, b und c), da hier wasserverdünnbare Produkte seit Jahren Standard sind. Ebenfalls 2010-konform sind zudem wasserverdünnbare Lacke und Lasuren. In anderen Bereichen könnten hingegen geringere VOC-Grenzwerte nur bei gleichzeitigen erheblichen Funktionalitäts-Einbußen erreicht werden. Daher umfasst Kategorie i z. B. Korrosionsschutz- Beschichtungen und sieht entsprechend des besonderen Anforderungsprofils einen Grenzwert von 600 bzw. 500 Gramm VOC pro Liter des gebrauchsfertigen Produkts (Lösemittelbasis) vor. Auch bei Grundierungen für kritische Untergründe wie Zink, Alu und Hart-PVC (ebenfalls Kategorie i) ist beispielsweise die weitere Verwendung vieler bereits am Markt vorhandener Produkte auf Lösemittelbasis möglich. mAuch die meisten klassischen lösemittelverdünnbaren Malerlacke werden bis 2010 den Grenzwerten entsprechen. Das ist das Ziel der Industrie, die derzeit zahlreiche Anpassungen und Neuformulierungen entwickelt. Schließlich erwarten Profiverarbeiter weiterhin Farben und Lacke mit professioneller Qualität.
    0 Antwort(en) | 189 mal aufgerufen
  • Avatar von Mammen
    03.08.2017, 21:41
    Hallo Friedrich, ich habe nun das Boot (Reinke10M-Alu) gekauft und entschieden, es komplett Sandstrahlen zu lassen. Den Aufbau des Unterwasserschiffs habe von euch. Nun stellen sich ein paar Fragen: Das Boot hat einige Dellen/Beulen, die ich gerne optisch bearbeiten möchte. Zu welchen Zeitpunkt was tun? - Spachteln welcher UWS, Bordwand, Deck? Kannst Du mir Tipps/Anleitung zum Aufbau der Bordwand und des Decks geben? Vielen Dank für die Unterstützung. Remmer
    3 Antwort(en) | 1379 mal aufgerufen
  • Avatar von LibTech
    28.07.2017, 07:43
    LibTech hat auf das Thema Aufbau UW-Schiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Ich bin immer wieder begeistert über die schnelle Reaktion. Danke für den Rat. VG Carsten
    6 Antwort(en) | 1585 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.07.2017, 17:36
    ADMIN hat auf das Thema Aufbau UW-Schiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, leider wurde der Osmoseschutz bei GFK-Booten - Yachten noch nicht erfunden. Beim Osmoseschutz handelt es sich um einer Erfindung der Verkäufer, - ein Geschäft mit der Angst - denn jedes Polymer egal ob PU-Acryl-PVC-Epoxid mit (Ausnahme Polyäthylen) nimmt Feuchte auf. Die Feuchte kann - muss aber nicht - osmotische Schäden verursachen. Wir können also Osmose nicht verhindern, nur osmotische Schäden reparieren. Auch Karbonbeschichtungen mit Kohlefaser nehmen Feuchte auf, nur dabei entstehen nicht so leicht osmotische Schäden. Um also die Feuchteaufnahme zu reduzieren, haben sich PU-Acrylbeschichtungen bewährt, z.B. bei den Windkraftanlagen. Auch hochwertige Yachten wie z.B. von Baltic, Swan usw. erhalten zuzsätzluch zum Gelcoat der nicht pikmentiert (transparent) wird eine PU-Acrylbeschichtung um die Feuchteaufnahme zu reduzieren. Ansonst nicht verrückt machen lassen, Gelcoat einmal versiegeln mit Marine 470 Vinyl, darauf nur ein mehrjähriges Antifouling und damit sind bei einen Saison-Wasserlieger auch in 30-40 Jahren keine osmotischen Schäden zu befürchten. In 9 von 10 Fällen werden osmotische Schäden selbst verschuldet. Grüße Friedrich.
    6 Antwort(en) | 1585 mal aufgerufen
  • Avatar von LibTech
    27.07.2017, 16:24
    LibTech hat auf das Thema Aufbau UW-Schiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    So ich noch mal: Trailern werden wir nicht. Wird die Saison im Wasser liegen, danach Winterlager Halle. Was sagst du eigentlich zum Thema Osmoseschutz. Wird ja ordentlich beackert und führt regelmäßig zur Verunsicherung. Bei mir auch :). Wie würde ein vernünftiger Gesamtaufbau aussehen? VG
    6 Antwort(en) | 1585 mal aufgerufen
  • Avatar von xilebo
    24.07.2017, 22:22
    xilebo hat auf das Thema Neuer Aufbau Unterwsserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Guten Abend Friedrich wir haben das Epoxy nochmal geschliffen und noch mal mit einer Nylonrolle übergerollt. Sieht jetzt besser aus. Ich verstehe aber nicht so ganz wieso jetzt nur zwischen 16-21°, auf dem Datenblatt steht doch 10-30°. Na egal! Inzwischen ist auch der Sealer drauf, sieht gut aus , muss nur noch halte😊. Ist es eigentlich richtig, dass wir bevor wir eine neue Schicht auftragen leicht anschleifen? Wir hatten jetzt noch mal über eine Beschichtung des Propellers nachgedacht und noch folgendes gefunden: Fa. Marlin Yacht Paints, Velox Plus, darunter ein Metal Primer. Kennst du das? Taugt das was? Mit freundlichen Grüßen Xilebo☺
    22 Antwort(en) | 9007 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    18.07.2017, 17:34
    Hallo Thorsten, Longlive ist für kühle Gewässer, Nord-Ostsee, Ecoship ist für warme Gewässer wie Bodensee, Mittelmeer wegen der Tropentauglichkeit. Da bei größeren Yachten nie 100% genau die Bedarfsmenge bestimmt werden kann, werden nicht geöffnete Gebinde von uns zurück genommen und der Betrag gutgeschrieben. Daher 1-2 Verpackungen mit Füllmaterial aufheben und dann zurück schicken. Grüßer Friedrich
    7 Antwort(en) | 1480 mal aufgerufen
  • Avatar von schmittek
    18.07.2017, 17:19
    Hallo, kann man bei euch ungeöffnete Gebinde von Primer bzw. Antifouling wieder zurückgeben ? Würde dann ieber etwas mehr bestellen, als zu knapp. Mir ist aufgefallen, dass es vom Ecoship 522 AF eine "normale" und eine "longlife" Version gibt. In wie weit unterscheiden sich die beiden und welche Version bietet ihr an? Vielen Dank Thorsten
    7 Antwort(en) | 1480 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    16.07.2017, 20:05
    Hallo, wenn das so einfach wäre. Natürlich hat der Light Primer von Hempel einen Korrosionsschutz, so wie im Grunde jede Farbe ob Alcyd, Acryl,Kautschuk, PU oder EP. Nur was für ein Gartentor genügt reicht nun mal nicht für eine Yacht, die dauerhaft im Wasser liegt, wobei es egal ist ob Süß- oder Salzwasser. Polymere sind nun mal nicht feuchtedicht, damit sammelt sich Feuchte zwischen dem Stahl und der Beschichtung, damit beginnt die Korrosion und die Beschichtung löst sich vom Untergrund. Wenn der Beschichtungsaufbau 2 Jahre gehalten hat, dann ist das mehr als was zu erwarten ist. Beschichtungsaufbau Stahl – Industriestandart: 1x http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I377-0866-2074 1xhttp://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I325-0702 3xhttp://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I346-Farbton 1xhttp://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I470-0039_-1905 2x http://wp1079960.server-he.de/BASF/Ecoship.pdf Die Datenblätter am besten ausdrucken. Der Bchichtungsaufbau erfüllt die geforderte Standzeit von 15 Jahren und wird auch so bei der Berufsschifffahrt angewendet. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 696 mal aufgerufen
  • Avatar von Laithy
    16.07.2017, 16:34
    Moin, ich haben 2015 bei meinem Schiff ( Selbstbau aus 1984, ST 54 Stahl) das Unterwasserschiff mit Tercoo-Scheibe komplett abgezogen und mit Hempel Light Primer vier neue Schichten aufgebracht. Das Boot (13m x 3,1m, 1,75 Tg) ist seit dem im Wasser geblieben. Nun habe ich sie raus genommen um Antifouling neu zu machen und stelle entsetzt fest, das sich am gesamten Unterwasserschiff die Beschichtung löst. Im August soll erneut abgezogen werden und eine Neubeschichtung drauf. Wie und was nimmt man? Das Schiff soll auch in Zukunft im Winter im Wasser bleiben, da wir es auch dann gern nutzen.
    1 Antwort(en) | 696 mal aufgerufen
  • Avatar von timavo
    13.07.2017, 14:42
    habe eine gute alte espace 1000 bj. 1984, vor 10 jahren osmose saniert (wie sorgfältig ???) bei der letzten unterwasser arbeit af mit micron extra einige blasen ca.5mm. und das habe ich vor: im oktober. 1. nach hochdruckreinigung, abschaben und event. mit nirowolle nass abreiben. 2. blasen durch vorsichtiges ausschleifen öffnen und gut wässern. 3. stahlgusskiel, alles lose und rost mit grober topfbürste reinigen und mit marine 251 1K primer korrosionsschutz streichen. 1-3 über den winter trocknen lassen. im mai. 4. die geöffneten blasenvertiefungen mit epoxy (kitt) schließen. 5. leicht anschleifen und mit 1k pvc vinil sealer marine 470 1x rollen. 6. kiel - 251 1k korrosionsschutz primer vom herbst leicht anschleifen und mit marine 470 pvc vinyl sealer rollen. 7. alles mit 522 af longlife 3 - 25 knoten 2x, wasserpass, bug und ruder 3x rollen. das boot jeanneau espace 1000. lg.10.6- br.3.7- tiefg.1.7m. sollte ich einen fehler in meinen überlegungen haben bitte ich um rückmeldungen. mit freundichen grüßen timavo
    0 Antwort(en) | 202 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.07.2017, 10:46
    ADMIN hat das Thema ANODEN im Forum GEWUSST WIE..............? erstellt.
    Wofür werden Opferanoden verwendet? Kommt ein Metall mit Feuchtigkeit in Berührung, greift der im Wasser gelöste Sauerstoff das Material an. Um Schäden am Motor und anderen metallischen Gegenständen, die mit Wasser in Berührung kommen, vorzubeugen, werden Opferanoden eingesetzt. Diese weisen eine negativere Spannung als das zu schützende Metall auf. Dadurch geben erst die Opferanoden ihre Elektronen an den Sauerstoff ab, bevor Motor & Co. angegriffen werden. Sie opfern sich sozusagen dafür auf, um andere Metalle zu schützen. Welche Anoden sind für das eigene Schiff geeignet? Opferanoden unterscheiden sich in erster Linie aufgrund des verwendeten Materials. So gibt es Anoden aus drei unterschiedlichen Metallen: Zink, Aluminium und Magnesium. Je nachdem wie hoch die Salzkonzentration im jeweiligen Revier ist, sollten unterschiedliche Anoden verwendet werden. Zinkanoden werden beispielsweise speziell für Salzwassergebiete eingesetzt. Anoden aus Magnesium hingegen sind für Süß- und Brackwasser geeignet und weißen gegenüber Zink und Aluminium eine höhere Potentialdifferenz auf. Aluminiumanoden werden hauptsächlich im Süßwasser verwendet, schützen aber auch aufgrund ihrer speziellen Legierung zuverlässig in Brack- und Salzwasser. Zudem zeichnen sich Anoden aus Aluminium dadurch aus, dass sie im Vergleich zu Zinkanoden eine bis zu 50% längere Lebensdauer haben, leichter sind und über ein höheres Wirkungspotential verfügen. Wenn die richtigen Anoden ausgewählt sind, stellt sich nun die Frage, wie viele Anoden für den optimalen Schutz benötigt werden. Die Menge ist abhängig von der Oberflächengröße des Unterwasserschiffes. Je größer das Boot ist, desto mehr Anoden werden benötigt. Hier seht ihr eine Übersicht über die jeweiligen Oberflächengrößen der Unterwasserschiffe und den dazugehörigen Mengenangaben der unterschiedlichen Opferanoden. Oberfläche m² Aluminium in kg Magnesium in kg Zink in kg 5 – 10 0,5 0,5 5,5 10 – 20 1,0 1,5 9,5 20 – 30 1,5 2,5 15,0 30 – 40 2,0 3,0 20,0 40 – 50 2,5 4,5 25,0 So benötigt beispielsweise ein Boot, das in Salzwassergebieten unterwegs ist und eine Oberflächengröße von 25 m² hat, Zinkanoden mit einem Gesamtgewicht von 15 kg oder alternativ Aluminiumanoden mit einem Gesamtgewicht von 1,5 kg. Wie werden Anoden am Schiff angebracht? Je nach Modell werden Anoden unterschiedlich am Boot befestigt. So lassen sich die Opferanoden entweder anschrauben oder festschweißen. Bei Wellenanoden muss zudem darauf geachtet werden, dass sie den richtigen Wellendurchmesser aufweisen, damit sie problemlos auf den Wellen der Schiffsschrauben angebracht werden können. Generell sollte sämtliches Metall am Boot, das mit Wasser in Berührung kommt, mit Hilfe von Opferanoden vor Korrosion geschützt werden. Wann müssen Anoden gewechselt werden? Da Opferanoden mit der Zeit zerstört werden, müssen sie in regelmäßigen Abständen durch neue ersetzt werden. Je nach Fahrgebiet, Schraubensorte und dem Zustand des Bodenanstrichs ist der Verschleiß dabei unterschiedlich. Ganz gleich, ob es sich um Anoden aus Magnesium, Aluminium oder Zink handelt – Opferanoden sollten spätestens dann ausgetauscht werden, wenn sie zwischen 70 – 80 % aufgebraucht sind, da sie sonst keinen zuverlässigen Schutz mehr bieten. Die meisten Bootsbesitzer wechseln ihre Opferanoden beim alljährlichen Auftrag eines neuen Antifoulings auf das Unterschiff aus. Dabei sollte man allerdings darauf achten, dass weder die Anoden, noch die unmittelbare Fläche außen herum einen Farbkleckser abbekommt, da sie sonst evtl. nicht mehr richtig funktionieren.
    0 Antwort(en) | 352 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    07.07.2017, 09:34
    ADMIN hat auf das Thema Deckanstrich einer Stahlyacht im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Roland, Multicoat 346/347 ist eine Grundierung für verschiedene Anwendungen. Es darf gespachtelt, gefillert, oder lackiert werden. Da es ein Industrieprodukt ist das auch für die Grossschifffahrt verwendet wird, muss es einen möglichst langen Ueberarbeitungsintervall haben. Damit wird ein anschleifen während der Ueberarbeitungsintervalle bei einen weiteren Protuktauftrag wie bei den Standard-Epoxiden überflüssig. Da Multicoat je nach Anwendung 2-4 mal gestrichen wird, ist es kein Problem wenn die Arbeiten mal unterbrochen werden. Natürlich kreidet Multicoat wie jedes Epoxid bei UV-Belastung, aber das dauert nach unseren Erfahrungen 2-3 Jahre bis es matt wird. Also kein Problem, Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 2710 mal aufgerufen
  • Avatar von Roland_65
    07.07.2017, 07:48
    Hallo Friedrich, das Datenblatt vom Relius Multicoat 347 zeigt ein Ueberarbeitungsintervall von bis zu 90 Tagen an. Da ich im Freien arbeite ist die Farbe auch einer UV Belastung ausgesetzt. Gibt es Erkenntnisse zu einer Verkürzung der Überarbeitungszeit durch UV Bestrahlung ? Viele Grüße Roland
    11 Antwort(en) | 2710 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.07.2017, 19:31
    ADMIN hat auf das Thema ABS Terhi Ruderboot Antifouling im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Klaus, jedes Antifouling braucht eine Auslastung damit Biozide freigesetzt werden können. ALso 3-6 Knoten musst Du dann rudern, sonst funktioniert das nicht. Ein Ruderbot lässt sich schnell mal aus dem Wasser nehmen und reinigen, so daß da ein Antifouling wirklich nicht erforderlich ist. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 428 mal aufgerufen
  • Avatar von Pudamilaus
    02.07.2017, 11:35
    Hallo Friederich, ich möchte gerne mein Theri Ruderboot als Wasserlieger nutzen. Wie, womit und wieviel sollte ich das Boot behandeln. Zu bedenken ist noch, das ich das Boot öfter ans Ufer ziehe bzw. lege. Das Boot ist nicht vorbehandelt. Maße: 3,10 x 1,45m Danke für deine Hilfe. Gruß Klaus
    1 Antwort(en) | 428 mal aufgerufen
  • Avatar von Merlin
    26.06.2017, 21:51
    Merlin hat auf das Thema Stahl mit Leinöl behandeln im Forum BILDERSAMMLUNG geantwortet.
    Moin moin, Wir haben mit Leinenöl in Hohlräumen oder im Kettenkasten Temporär! ganz gute Erfahrungen gemacht auf Stahl. Besser ist allerdings flüssiges Wollfett wie es z.B. Von Hodt angeboten wird...z.B. FLUID FILM Liquid A. Aber wie schon gesagt, das sind temporäre Lösungen und am besten geeignet für Hohlräume und Stellen wo gießen besser geht als streichen. Soweit meine persönlichen Erfahrungen!
    6 Antwort(en) | 3402 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.06.2017, 21:35
    ADMIN hat auf das Thema Bewuchsschutz für den Bodensee im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Die Besonderheit der Stahlwolle ist, die kratzt nicht, sondern glättet. Also Kein Problem. Gruß Friedrich
    11 Antwort(en) | 3052 mal aufgerufen
  • Avatar von Kreiseltauch
    19.06.2017, 15:41
    Hallo Friedrich Die Edelstahlwolle ist mir am sympatischsten, aber verkratze ich mir damit nicht das GfK ?
    11 Antwort(en) | 3052 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.06.2017, 15:29
    ADMIN hat auf das Thema Bewuchsschutz für den Bodensee im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Peter, am besten funktioniert ein Stahl-Pfannenreiniger, nur bei der Bootsgröße wird das zur Dauerbeschäftigung. Bobby Schenk z.B. empfiehlt da einen Glieder-Schutzhandschuh zum abreiben, so wie den die Metzger verwenden um sich nicht zu verletzen. Am einfachsten geht das meiner Meinung immer noch mit einer breiten Spoachtel zum, abschaben. Di geringe mechanische Belastung muss ein GFK schon auhalten. Am besten funktioniert da immer noch eine grobe Edelkstahlwolle aus dem Farbenfachhandel. Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 3052 mal aufgerufen
  • Avatar von Kreiseltauch
    19.06.2017, 14:46
    Ich hole diesen Thread nochmal hoch. Leider bin ich vor dieser Saison noch nicht dazu gekommen mein Boot mit AF zu beschichten. Nun liegt das Boot seit Ende April in Lindau im Wasser und der Bewuchs schon erheblich. Da ich ihn mit dem Fingernagel leicht entfernen kann möchte ich mich irgendwo im Flachwasser unters Boot legen und ihn mechanisch entfernen. Womit geht das am besten ? Normaler Schwamm klappt nicht, mit einem offenporigen etwas rauherem Schwamm geht es aber die gibt es ja nur ganz klein und ich weiß auch nicht ob das dem GfK gut tut
    11 Antwort(en) | 3052 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    15.06.2017, 09:50
    ADMIN hat auf das Thema Neuer Aufbau Unterwsserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Bei 25°C ist es natürlich zu warm. Epoxidbeschichtungen (gilt für alle) sollten im Bereich 16 max. 21°C verarbeitet werden. Ein Fehler ist auch, wenn die Verarbeitungszeit überschritten wird, was bei zu hohen Temperaturen sehr schnell passieren kann. Bei 25°C reagieren die Epoxide oft nach 20 - 30 Minuten (Topfzeit). Da darf nicht mehr überschichtet werden und die Fellrolle muss ausgetauscht werden. Wenn das EP ein wenig mit dem Exenterschleifer geglättet wird, ist das kein Problem. Ansonsten wird der Primer nicht geschliffen. Da das Antifouling selbstabschleifend ist, wird sich der Zustand automatisch nach einiger Zeit verbessern. Eine Orgenhautoberfläche wird aber immer entstehen, mit Ausnahme es wird Airles gespritzt. Gruß Friedrich
    22 Antwort(en) | 9007 mal aufgerufen
  • Avatar von xilebo
    14.06.2017, 22:07
    xilebo hat auf das Thema Neuer Aufbau Unterwsserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hm, irgendwie nicht so toll nach der langwierigen Schleiferei, es waren so 25 Grad. Gleicht der Primer das wieder aus? Schleif ich besser das Epoxy oder den Primer? Gruß Xilebo
    22 Antwort(en) | 9007 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    14.06.2017, 10:35
    ADMIN hat auf das Thema Neuer Aufbau Unterwsserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Das wurde wirklich ein wenig rubbelig, da war wohl die Temperatur ein wenig zu hoch. Epoxide sollten unter 20°C verarbeitet werden. Ansonsten ist ein Zwischenschliff nicht erforderlich, Primer dann Antifouling. Grüße Friedrich
    22 Antwort(en) | 9007 mal aufgerufen
  • Avatar von xilebo
    13.06.2017, 21:04
    xilebo hat auf das Thema Neuer Aufbau Unterwsserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, Wir haben letztes Wochenende die zwei Lagen Epoxy gestrichen. Wir haben die Nylon-Fellrolle genommen. Das Ergebnis ist ein bisschen rubbelig geworden, wird das für die Zwischenschicht nochmal geschliffen? Gruß Xilebo
    22 Antwort(en) | 9007 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.06.2017, 21:31
    ADMIN hat auf das Thema Boot neu lackieren. im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Bei Stahlyachten bedarf es genauer Angaben um die Vorgehensweise zu bestimmen. In der Regel beurteilen wir den Einzelfall und empfehlen nach besten Wissen entsprechend der Herstellerempfehlung und Erfahrungen die Vorgehensweise. Wenn einer eigene Ideen verwirklichen möchte, die sich nicht mit unseren Empfehlungen decken, dann halten wir uns bedeckt.
    1 Antwort(en) | 550 mal aufgerufen
  • Avatar von klabautermann
    12.06.2017, 17:44
    Hallo, ich möchte mein Boot neu lackieren mit 1K Lack von Relest. Hier würde ich gerne den Topcoat 466 nehmen, allerdings bin ich mir nicht sicher ob er sich gut mit der Rolle verarbeiten lässt und einen schönen Verlauf und Glanz hat. Als Untergrund möchte ich ebenfalls einen 1 K Grundierung nehmen nur weis ich nicht welche die besseren Rostschutzeigenschaften haben. Es gibt einmal den Protect 422 der mit Zinkphosphat ist und dann den 266 Primer der aktiv pigmentiert sein soll. Welcher ist nun der bessere ?
    1 Antwort(en) | 550 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    11.06.2017, 21:50
    Am besten ist eine 18 cm Nylon-Langhaar-Fellrolle geeignet, die lösen sich nicht so schnell auf. Siehe http://shop-af.de/contents/de/d7.html Bei einen 12 m Boot reicht in der Regel eine Rolle für einen Anstrich. Lösungsmittelfeste Rollen rentieren sich nicht. Wichtig, Primer und Antifouling mit dem Rührstab - Bohrmaschine gründlich aufrühren und dann in eine Farbmischwanne umtopfen. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 1480 mal aufgerufen
  • Avatar von schmittek
    11.06.2017, 11:06
    Vielen Dank für die fachkundige Beratung. Mit welcher Rolle trage ich denn am besten die Grundierung und das AF auf? Glatte Schaumstoffrollen für Lacke oder eher die Fellrollen mit den kurzen Haaren ?
    7 Antwort(en) | 1480 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.06.2017, 12:37
    Hallo Thorsten, .........Mein Plan wäre nun das Unterwasserschiff gründlich zu kärchern ,es anschließend anzuschleifen (welche Körnung ?) und auf Tragfähigkeit zu testen. Anschließend würde ich es mit einem Antsrich Relest 470 grundieren und 2 x AF 522 auftragen. So weit richtig, beim Antifouling rate zum Marine 522 Ecoship nur einen Antsrich mit der Rolle, Wasserpass und Z-Antrieb 2 Anstriche. Beim Primer auf Farbwechsel achten, also z.B. Primer Marine 470 Vinyl rotbraun, nur eine Lage , Antifouling dann schwarz. Leichtes anschleifen mit 160 - 180 Körnung. Allerdings weiß ich nicht genau welche Grundierung damals verwendet wurde (1k oder 2k). Ich möchte aber ungern das komplette Schiff abschleifen. Was fest ist muss nicht entfernt werden, anschleifen genügt. Die Seiten im Unterwasserbereich, wo noch das originale Gelcoat vorhanden ist, würde ich ebenfalls mit Relest 470 und Af 522 behandeln. Muss das Gelcoat dazu angeschliffen werden oder kann ich den Primer direkt auf das Gelcoat aufbringen? Auch da leicht mit 160 - 180 Körnung anschleifen. Besonders wichtig ist da das Entfetten, da im Gelcoat Paraffine eingebettet sind die nach dem anschleifen beseitigt werden müssen. Wenn ich es anschleifen muss, wäre dann als Dauerwasserlieger die Verwenung einer 2K Epoxidgrundierung und dem Primer sinnvoll? Habe gelesen dass angeschliffenes Gelcoat mehr Wasser aufnimmt und man dieses eher vermeiden soll. Der Marine 470 Vinyl Primer hat sogar eine bessere Feuchtedichte als eine 2 Komp. Epoxidbeschichtung. Der Primer hat nur nicht die Härte,- mechanische Festigkeit. Der Gelcoat nimmt nur Feuchte auf, da die Feuchtemoleküle kleiner sind als die Riesen-Polymermoleküle. Da wir keine tropischen Wassertemperaturen haben, das Boot auch im Winter genügend Zeit hat zu entfeuchten, können wir den Nachteil durch das Anschleifen vernachlässigen. Weichantifoulings beginnen beim trocknen zu kreiden und haben eine schlechte Haftung. Daher weitgehend entfernen, der Primer verbindet sich dann mit dem Weichantifouling. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 1480 mal aufgerufen
  • Avatar von schmittek
    08.06.2017, 15:17
    Hallo, ich besitze seit 2 Jahren eine Blohm und Voss Supercaravelle (12m x 4m x 0,80m) Bj. 1972 aus GFK. Diese liegt als Dauerwasserlieger in einem Berliner Binnengewässer. Nun ist es aber mal wieder Zeit das Unterwasserschiff zu erneuen. Laut Vorbesitzer, wurde das Unterwasserschiff mal mit einer Beschichtung versehen, jedoch die Seiten, die ebenfalls unter Wasser liegen, nicht. Dort wurde nur Weichantifouling direkt auf den Gelcoat gestrichen. Leider ist mir nicht genau bekannt, welche Beschichtung damals benutzt wurde. Mein Plan wäre nun das Unterwasserschiff gründlich zu kärchern ,es anschließend anzuschleifen (welche Körnung ?) und auf Tragfähigkeit zu testen. Anschließend würde ich es mit einem Antsrich Relest 470 grundieren und 2 x AF 522 auftragen. Allerdings weiß ich nicht genau welche Grundierung damals verwendet wurde (1k oder 2k). Ich möchte aber ungern das komplette Schiff abschleifen. Die Seiten im Unterwasserbereich, wo noch das originale Gelcoat vorhanden ist, würde ich ebenfalls mit Relest 470 und Af 522 behandeln. Muss das Gelcoat dazu angeschliffen werden oder kann ich den Primer direkt auf das Gelcoat aufbringen? Wenn ich es anschleifen muss, wäre dann als Dauerwasserlieger die Verwenung einer 2K Epoxidgrundierung und dem Primer sinnvoll? Habe gelesen dass angeschliffenes Gelcoat mehr Wasser aufnimmt und man dieses eher vermeiden soll. Was würdest du mir raten ? Vielen dank im voraus Thorsten
    7 Antwort(en) | 1480 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.06.2017, 09:34
    ADMIN hat auf das Thema Deckanstrich einer Stahlyacht im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Roland, die Überarbeitungszeit mit ca. 12 Stunden ist in den Produktdaten angegeben. Wird innerhalb der Überarbeitungszeiten überschichtet, dann ist ein anschleifen nicht zwingend erforderlich. Was die RAL - Farben betrifft, die müssen wir immer bestellen, da die extra angemischt werden und sind in 6 kg Gebinden erhältlich. Was die FLOORCHIPS - Powder von Relius betrifft, die müssen mit einen transparenten Lack überschichtet werden, daher weniger geeignet, ansonsten liefern wir auf Wunsch alle Produkte von Relius. Der 346 ist eine EP-Beschichtung, Grundierung und ist glänzend. Für den Decksbereich würde ich daher den 316 seidenglanz (matt) siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I316-7300 empfehlen. Was die Temperaturunterschiede durch die Sonneneinwirkung betrifft, da gibt es zwischen 1 K. Alcyd oder 2 K. PU-Acryl keinen Unterschied. Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 2710 mal aufgerufen
  • Avatar von Roland_65
    04.06.2017, 14:24
    Ich überlege den weiteren Aufbau der Beschichtung doch mit Produkten von Relius durchzuführen. Bei der Prüfung des Datenblattes von Protect 311 bzw 316 kann ich keine Angabe zu einer Überarbeitungszeit sehen. Muss ich grundsätzlich zwischen den Toplack Beschichtungen anschleifen ? Ich würde gerne den Farbton RAL 9002 nutzen, ist dieser in kleinen Gebinden (ca. 5kg) ebenso erhältlich ? Du empfiehlst als Antirutsch Zusatz das Powder von Bona obwohl es auch eines von Relius gibt. Gibt es hier qualitative Vorteile ? Mittlerweile habe ich das Vordeck mit Relest 347 gestrichen und festgestellt, dass der Lack eine um mehr als 10 Grad höhere Temperatur bei Sonneneinstrahlung aufweist (ca. 50 Grad anstatt 37 Grad) als der alte 1K Alkydlack. Habe ich hier durch die Wahl des Lacks Einfluss, z.B. Matt anstatt Hochglanz ? Viele Grüße Roland
    11 Antwort(en) | 2710 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.06.2017, 08:25
    ADMIN hat auf das Thema Neuer Aufbau Unterwsserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Xilebo, alte 1 K. Grundierungen müssen beseitigt werden, alte 2 K. Grundierungen dürfen überschichtet werden. Die Epoxide sind sehr Feuchtetolerant und lassen sich bis zu 85%Luftfeuchte verarbeiten. Um die Feuchte auf dem Bootskörper zu reduzieren, wird mit dem Entfetter vorher gereinigt und durch die schnelle Verdunstung noch entfeuchtet. Ansonsten wenn mal das Antifouling beschichtet wurde, ist es egal ob im Sommer - Herbst oder nächstes Jahr das Boot im Wasser ist. Grüße Friedrich
    22 Antwort(en) | 9007 mal aufgerufen
  • Avatar von xilebo
    03.06.2017, 21:26
    xilebo hat auf das Thema Neuer Aufbau Unterwsserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich Eigentlich wollten wir dies Wochenende die Epoxybeschichtung aufbringen, aber es ist zu schwül und wir verschieben es wohl besser. An einigen Ecken sind noch Reste von alten Grundierungen in Vertiefungen, müssen die alle noch weg oder können wir da drüber rollen? Trocken sind die nach einem halben Jahr in der Halle. Da wir vielleicht es diesen Sommer nicht fertig bekommen und ich keinen Sinn darin sehe es im Oktober noch ins Wasser zu lassen, noch die Frage, muss nachdem das Antifouling gestrichen ist, das Boot innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu Wasser oder ist das egal? Gruß Xilebo
    22 Antwort(en) | 9007 mal aufgerufen
Keine weiteren Ergebnisse