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  • Avatar von ADMIN
    19.04.2018, 18:04
    Copolymer hört sich gut an, natürlich besteht jedes Antifouling aus verschiedenen Monomereinheiten. Jedes Polymer ist eine Monomereinheit. Haben wir z.B. eine EP-Trägerkomponente dann ist das ein Monomer. Haben wir Vinyl, Chlorkautschuk, Silikone, Silane, usw., das sind alles Monomere nur damit bekommt einer noch lange keinen Bewuchsschutz. ZU SPC siehe Beitrag http://www.antifouling-shop.com/editpost.php?p=773&do=editpost Grüße Friedrich
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    19.04.2018, 17:38
    Hallo Axel, kärchern gründlich reinigen mit verdünnter Oxalsäure und nochmals kärchern. Wenn alles trocken ist, den marine 470 Sealer einmal rollen, dann das Antifouling auftragen. Ein Zwischenschliff ist nicht erforderlich. Achte auf den Taupunkt, besser am nachmittag streichen wenn sich die Temperaturen Objekt und Luft angeglichen haben. Was die Haarrisse betrifft, da ist dal GFK bereits weich, und die Risse werden auch nach einiger Zeit durch den Primer und Antifouling durchgehen. Natürlich ist das keine fachgerechte Sanierung, sondern im Grunde nur ein Notbehelf. Ich denke aber, das ist zuerst einmal die preiswerteste Lösung wo wir noch ein paar Jahre Zeit gewinnen. Grüße Friedrich
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    19.04.2018, 17:30
    Hallo Uwe, das ist doch sehr unterschiedlich, aber in der Regel reicht z.B. ein harter Mückenschwamm fürs Auto, oder die raue Seite von einen Haushaltsschwamm. Wir müssen uns aber auch ehrlich machen, wir bekommen zunehmend Seepocke die resident sind und in der nördlichen Adria breiten sich Röhrenkalkwürmer aus wo nur noch die Flucht als Lösung bleibt. In Australien haben wir eine neue Seepockenart die bis zu 5 cm groß wird und in ein paar Jahren ist die dann auch bei uns. Dazu werden immer mehr Biozide von der BAUA EU-weit verboten und wenn nicht die Berufsschifffahrt wäre dann gäbe es kein Antifouling mehr. Es wird spannend werden, die Holländer verbieten Antifoulings mit Kupferoxiden für die Sportbootschifffahrt, zugleich ist aber der grenzüberschreitende Verkehr der Berufsschifffahrt und Sportbootschifffahrt nicht geregelt. Wir haben inzwischen Umweltfreunde, die Antifoulings für Sportboote verbieten wollen und denen kann keiner vermitteln das auf einen einzigen Containerfrachter mehr Antifouling ist, als auf allen Sportbooten in der Nord-und Ostsee. Es gibt auch keine Lösungen, Silikon funktioniert nicht da müsste jeder in ein Schwimmdock zum streichen. Auch mit elektrischen Bewuchsschutz wird es kaum eine Lösung geben. Das was da für teures Geld angeboten wird hat mehr eine Placebowirkung und die elektronischen Wolken im Seewasser sind eine Erfindung der Werbung. Dazu kommt noch eine gewaltige Verunsicherung von Bootsnachbarn, in den Forum zahlreiche Verkäufer bis zum Bootsbauer, die einen Osmoseschutz erfunden haben der physikalisch bei Polymeren -Ausnahme Polyäthylen- nicht möglich ist. Jedes Jahr kommen 10-20 neue Antifouling dazu und mancher erzählt dann auf der Messe dass mit seiner EP-Kupferfarbe Coopershiild Tidenkraftwerke gestrichen werden und es für mehr als 10 Jahre reicht. Inzwischen haben wir Antifoulings wo einer Paraffin verkauft, oder Zosterinsäure was nichts anderes ist als Vitamin C. Zum Glück haben wir immer mehr Bereiche wo es keinen Bewuchs gibt. In der Ostsee hat sich der Bereich von 15- tausend km² inzwischen auf 40-tausend km² ausgedehnt, wo einer streichen kann was er will, denn es wird immer funktionieren, da kein Bewuchs sich bilden kann. Es wird also weiterhin spannend bleiben. Grüße Friedrich
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    18.04.2018, 18:23
    Hallo Uwe, kompatibel ist nur ein SPC-Antifouling mit gleicher Trägerkomponente. Z.B. das Hempel Oceanic 8590K, oder von Jotun Seaquantum Ultra, Seaquantum LL, Ecofleet Sigma usw. Die Antifoulings von Hempel die der Sporbootskipper bekommt sind in Wirklichkeit von der Voss-Chemie. Die preiswerteren Antifoulings verwenden alle Acryl oder EP-Trägerkomponenten und die haften nicht auf Vinyl. ir müssen uns aber auch eingestehen, wir lieben alle im Grunde die Experementierfreudigkeit der Skipper, die gerne was neues ausprobieren und damit einen wesentlichen Umsatz-Beitrag für Instandsetzungen leisten.:) Grüße Friedrich
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    18.04.2018, 09:03
    ADMIN hat auf das Thema anti fouling erneuern - help im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, ich habe die Frage erst Heute gesehen und daher nicht sofort beantwortet. Besonders bei Stahl-Yachten muss der Beschichtungsaufbau Zink-Eisenglimmer-Multicoat-Vinyl- SPC Antifouling kompatibel sein, sonst wird das eine Dauerbeschäftigung. Z.B. ein SPC-AF hat auch hohe Anteile von Zinkoxiden die für den Korrosionsschutz zwingend erforderlich sind. Es werden bei Stahl-Yachten auch nur selbstabschleifende (nicht selbtpolierende) Antifoulings verwendet um eine Schichtstärkenanreicherung durch die ausgelaugten Trägerkomponenten so weit wie möglich zu vermeiden. Wird mit einen Hochdruckreiniger gearbeitet, dann ist höchste Vorsicht geboten. Wird der Beschichtungsaufbau beschädigt, dann lässt sich der kaum noch reparieren. Weichantifoulings kreiden wenn die trocken werden. Werde diese überschichtet dann kommt es zu Abplatzungen. Grüße Friedrich
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    18.04.2018, 08:28
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling neu im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    VC17m gibt es mit Kupfer- oder Graphitpigmentierung. Beides enthält PTFE - Teflon und sind für den Bodensee eine jährliche Arbeitsbeschaffung. Ob VC17, VC17m oder VC17 aus dem Baumarkt mit oder ohne Extra ist egal. Die VC-Antifoulings brauchen als Haftgrund VCTar2, ein Epoxid das mit feinen Quarzsand pigmentiert ist. Haben wir aber noch Reste von 1 K. Beschichtungen auf dem Unterwasserschiff, dann wird VCTar2 nicht haften und sich wieder ablösen. Wir lesen auch immer die positiven Rückmeldungen besonders bei den VC-Antifoulings. Wenn der Anwendungsfall aber nicht passt, der Bewuchsschutz nicht die Anforderungen erfüllt, dann ist ein überschichten mit anderen Produkten nicht mehr möglich und eine Beseitigung von PTFE kaum - oder nur sehr schwer möglich. Da z.B. eine Beseitigung mit neuen Beschichtungsaufbau bei der Firma Wrede oder auch Rambeck ist mit 1000,-€ zzgl. 19% Mwst. je laufenden Bootsmeter zu kalkulieren, daher sollte einer sehr vorsichtig sein was die positiven Rückmeldungen betrifft. Unter http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?2563-Bewuchs-Marina-Travemünde ein Foto von einen Kunden in der Marina Travemünde nach 5 Monaten Wasserlieger der VC17m ist ein Hart-Dünnschicht- Antihaftschutz für Trailerboote, Gleiter, kurze Wasserliegezeiten mit hoher Aktivität ab 20 Knoten bestimmt und gehört nun mal auf kein Segelboot. Wenn der Anwendungfall aber passt, dann spricht nichts dagegen. Beste Grüße
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    13.04.2018, 18:22
    ADMIN hat auf das Thema Haarrisse und Bläschen im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Hans, kein Problem, da machst Du nichts falsch. Es ist nichts im Antifouling was schlecht werden kann. Sollte doch etwas Lösungsmittel verdunstet sein, dann 1-2 Esslöffel Kunstharzverdünner zufügen. Grüße Friedrich
    19 Antwort(en) | 15579 mal aufgerufen
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    11.04.2018, 17:58
    ADMIN hat auf das Thema Primer auf Epoxy im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Der Sealer Marine 470 ist auf einer EP-Grundierung zwingend erforderlich vor dem Antifoulinganstrich. Alle EP-Grundierungen härten bis zu 14 Tage und schrumpfen ein wenig. Wird das EP zu früh überschichtet dann können im Sealer oder Antifouling Haarrisse entstehen. Vor dem beschichten, die EP-Grundierung mit 180-200 Körnung nochmal mit der Hand leicht anschleifen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    10.04.2018, 14:15
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling neu im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Ein Silikonantifouling für nordische kühle Gewässer. Mechanisch nicht belastbar und sollte beim nächsten Anstrich vollständig beseitigt werden. Ansonsten haben sich Silikonantifoulings nicht bewährt und werden für den Privatanwender zur Arbeitsbeschaffung. Sollte der Bewuchsschutz nicht ausreichen, dann wird einer die Silikone nicht mehr los. Würde ich z.B. ein solches Boot gebraucht kaufen ohne Hinweis vom Verkäufer dass ein Silikonantifouling gestrichen wurde, ich würde das Boot sofort zurück geben, bzw eine Preisminderung je laufenden Botsmeter min. 1200,-€, denn das wären die Wiederherstellungskosten. Wenn der Anwendungsfall passt spricht nichts dagegen. Wir haben z.B. in der Ostsee inzwischen 40 000 km² totes Gewässer wo wir keinen Bewuchs haben, da ist es egal was einer streicht solange er nicht in Kiel - Travemünde oder im Skagerak ist. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    10.04.2018, 12:00
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling neu im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, das sieht wirklich eigenartig aus, denn normalerweise haben wir unter den Antifouling oder unter der Grundierung einen Gelcoat. Also zuerst einmal alles runter, dann Bilder und dann können wir die weitere Vorgehensweise vorschlagen. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 119 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.04.2018, 11:49
    Hallo Wolke, da haben wir es mit einer fortgeschrittenen Blasenpest zu tun die von Verkäufern und Foren immer als Osmose beschrieben wird. Da rate ich mal den Beitrag unter http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1514-1-BLASENENTSTEHUNG-ERLÄRUNG-OSMOTISCHER-PROZESSE zu lesen, damit wird verständlich mit was wir es zu tun haben. In diesen Fall ist der Gelcoat ohne wenn und aber fertig. Wir sehen auch nur einen kleinen Anteil der Lunker- Abplatzungen, denn die meisten sind versteckt. Da hilft nur noch, den Gelcoat so weit wie möglich runter schleifen. Wir haben auf den Bilder noch eine türkisfarbige Beschichtung. Diese Farbe hat normalerweise nur International im Micron Extra und im VC17m und die hellgraue Farbe ist meiner Meinung eine Gelschied-Grundierungen bei VC17m eine VCTar2 Grundierung die meist aufgetragen wird. Um also da neu aufzubauen, sollte ein Feuchteprotokoll erstellt werden und die Differenzfeuchte zwischen Über-Unterwasserschiff bestimmt werden. Jede Messung 5 mal, dann Durchschnitt berechnen. Der Differenzwert sollte dann nicht größer als 0,8% sein. Bei dieser alten Dame müssen wir auch die Verhältnismäßigkeit sehen. Ein Fachgerechter Aufbau mit Sandstrahlen, grundieren, laminieren, Spachteln, Grundieren, Antifouling würde je laufenden Bootsmeter ca. 1000,-€ zzgl. Kielsanierung, mehrmaliges Umsetzen und 19% Mwst. kosten. Dafür gibt es dann eine Gewährleistung - nicht Garantie bis zu 7 Jahre auf Nachbesserung. Damit sehe ich hier im Grunde nur die Möglichkeit zu flicken, was die Kosten entsprechend reduziert. Vorgehensweise: Alles was da noch an türkisfarbe ist muss runter, Reste von hellgrauen Gelschield können wir vernachlässigen, aber da ist gründliches schleifen mit 80-100 Körnung angesagt. Wenn das schleifen erledigt ist, muss das Boot gründlich mit technischen Aceton mehrmals gereinigt werden. Die Lunker der Blasenpest müssen sauber sein und werden dann mit einer Feinepoxid-Spachtel siehe http://shop-af.de/contents/de/d42.html verschlossen. Dann schleifen mit 160 Körnung und nochmals mit Acton reinigen. Darauf kalkulieren wir 2 Anstriche mit Relest Marine 340 EP-Guard siehe http://shop-af.de/contents/de/d110.html, Das ist ein zäher - schlagfester 2 K. Reaktionskunststoff. Die Kalkulation nach der Bedarfsmenge für 2 Anstriche. Da aber der Verbrauch je nach Anwendung oder Temperatur unterschiedlich ist, kann auch bei der kalkulierten Bedarfsmenge 3 mal gestrichen werden. Siehe Datenblatt http://wp1079960.server-he.de/BASF/Stetecol.pdf Epoxide härten chemisch, also Geduld denn der Härtungsprozess dauert bis zu 14 Tage je nach Temperatur. Nach der Härtung muss das EP nochmals mit 180-200 Körnung angeschliffen werden, darauf dann 1 mal den Relest Marine 470 Vinyl Primer den wir als Haftvermittler und für die EP-Versiegelung brauchen. Zuletzt dann 1 mal - Wasserpass 2 mal ein Marine 522 LF Antifouling, das müsste dann für mehr als 2 Jahre reichen bis zum nächsten AF-Anstrich. Mit dieser Vorgehensweise gewinnen wir Zeit, wie lange weiß keiner. Normalerweise geben Firmen für einen solchen Beschichtungsaufbau 2 Jahre Gewährleistung, da nun mal Grenzen gesetzt sind. Es kann also nur 2-3 Jahre funktionieren, oder auch wie bei zahlreichen Kunden wo es bereits mehr als 8 Jahre funktioniert, wobei die feuchte im Laminat einen Einfluss hat. So weit mal, also vorbereiten und wenn noch Fragen sind am besten telefonieren unter 0841-9985822 dann muss ich nicht so viel schreiben. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    08.04.2018, 11:24
    ADMIN hat auf das Thema Überstreichen möglich? im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Volker, die meisten Hartantifoulings enthalten PTFE, Silan, Silikone usw. auf dem kein anderes Antifouling haftet. Am ehesten funktionieren da noch für kurze Zeit Weichantifoulings. Da die Wasserliegedauer aber unterbrochen wird, beginnen Weichantifoulings zu schrumpfen und kreiden, was dann zu den Ablösungen dauerhaft führt. In diesen Fall für den Notfall - 1 Saison nochmals mit einen gleichen Weichantifouling überstreichen, was aber nach dem slippen - trocknen wieder abplatzen wird. Im Grunde wurde da vom Voreigner gepfuscht. Da bleibt auf Dauer nur die Beseitigung alles Altschichten und neu aufzubauen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    07.04.2018, 18:19
    Das ist realisierbar, Vorsicht aber mit dem Taupunkt. Wenn wir gleich mehrere Schichtstärken auftragen verlängert sich dann die Trockenzeit. Wenn das Boot aber nicht sofort ins Wasser kommt ist das kein Problem. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    07.04.2018, 09:24
    ADMIN hat auf das Thema Welche Grundierung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Andreas, eine 2 K. EP-Beschichtung dürfen wir nur dann auftragen, wenn alle 1 K. Beschichtungen vollständig beseitigt wurden. Damit bleibt nur die Möglichkeit, mit 1 K. wieder zu beschichten. Also Marine 470 Vinyl, dann das Antifouling. Im Augenblick bei den Temperaturunterschieden Tag und Nacht unbedingt auf den Taupunkt achten. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    05.04.2018, 10:39
    ADMIN hat auf das Thema Welches AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Stefan, die Berechnung ist für ein Motorboot (4,09 x Tiefgang) x 11,64 = m² Segelboot Langkiel (4,09 x Tiefgang) x 11,64 x 0,75 = m² Segelboot Kurzkiel (4,09 x Tiefgang) x 11,64 x 0,50 = m² Da mir die Angaben zur Bootsart und Tiefgang fehlen kann ich das nicht ausrechnen. Die Ergiebigkeit vom Marine 470 Vinyl Primer = ca. 7 m²/ltr. Marine 522 Ecoship Antifouling = ca. 8 m²/ltr. Beim Taupunkt geht es darum, dass die Objekttemperatur weitgehend gleich mit der Umgebungstemperatur sein soll. Besonders im Frühjahr haben wir in den Nachtstunden erhebliche Temperaturabsenkungen, so dass ein Boot entsprechend abkühlt. Wenn jetzt am Vormittag die Lufttemperatur besonders bei Sonneneinstrahlung sehr schnell ansteigt, dann hat das Boot z.B. eine Temperatur von 8°C und die Luft eine Temperatur schnell mal 15-20°C. Damit bildet sich auf der Schiffsoberfläche Kondensfeuchte, darauf haftet dann keine Beschichtung. Viele Skipper übersehen das, dass alte Antifoulinganstriche microporös sind und daher die Feuchte wie ein Schwamm aufnehmen. Wird dann ein solches Antifouling überstrichen, dann bilden sich Blasen die oft für eine osmose gehalten werden oder es kommt zu Abplatzungen. Unter http://shop-af.de/contents/de/d123.html haben wir den Onlineshop-Warenkorb. Da kann jeder die Produktdatenblätter ausdrucken, und auch für die Anwendung wie Mischwanne zum umtopfen, Fellrollen, Rührstab, Schutzbrille, Schutzkleidungg usw. bestellen. Da es für Dich Neuland ist, meine Tel.Nr. 0841-9985822 ich bin ab 11 Uhr Vormittag bis Abends 20 Uhr zu erreichen. Da im Augenblick Hochsaison ist, musst Du es mehrmals versuchen wenn die Leitung belegt ist. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    04.04.2018, 17:27
    Dass der Wasserpass meist zu hoch angesetzt wird, passiert sehr häufig. Er sollte daher nur um die 2 cm über der Wasserlinie sein. Der Grund ist, Antifouling sind mikroporös, die quellen und schrumpfen, so dass Haarrisse durch das Trocknen entstehen können. Durch das ständige benetzen und trocknen kommt es dann zu Kalkablagerungen und die Wasserlinie verschmutzt dann schneller und muss öfters gereinigt werden. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 66 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.04.2018, 17:19
    ADMIN hat auf das Thema Welches AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Stefan, im Grunde haben wir nur die Möglichkeit sauber anschleifen, was lose ist muss weg, 1 x mit Marine 470 Vinyl streichen, darauf dann 2 Lagen Marine 522 Ecoship. Wenn wir kein Teflon PTFE oder Silikon im Antifouling haben, dann dürfte die nächsten 3 Jahre nichts passieren. Wichtig, Taupunkt beachten, das ist der häuffigste Fehler der gemacht wird, denn da haben wir es immer mit Abplatzungen zu tun. Farbwechsel achten, Primer z.B. rotbraun Antifouling dann schwarz. Schutzhandschuhe und besonders die Schutzbrille ist bei der Verarbeitung ein muss. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 132 mal aufgerufen
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    03.04.2018, 12:15
    ADMIN hat auf das Thema deutlicher Rost am Heck im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Thomas, bei einer Reinke 90-ziger Baujahr darf ein solcher Zustand nicht sein, Ausnahme da wurde gewaltig gepfuscht. Ein fachgeréchter Systemaufbau hat eine Standzeit von 15 Jahren (Forderung der Industrie) und wird über einen Zeitraum bis 30 Jahre Nachgebessert. Wenn ich lese, 5 x Teerepoxid, dann schlagen bei mir sämtliche Alarmglocken. Bei den 2 K. Teerepoxiden untercheiden wir zwischen TE - aus Steinkohleteer und 2 K.TE - aus Teerölen die Benzo(a)pyrenfrei sind. Die Benzo(a)pyrenfreien TE sind/waren sehr teuer (werden seit 8 Jahren nicht mehr hergestellt) und es wurden daher von Skippern meist aus Kostengründen TE- aus Steinkohleteer verwendet. Das TE hat nur einen geringen Korrosionsschutz und wird normalerweise nur für Dalben, Spundwände, Schleussentore, Bojen verwendet. Wir haben bis 2010 auch TE-Benzo(a)pyrenfrei verkauft, nur da waren max. 2-3 Anstriche für ein Unterwasserschiff erforderlich. Damit das System auch funktioniert, wurde mit einer besonderen 2 K. EP-Zinkstaubbeschichtung grundiert. Darauf erfolgten 2 Lagen TE, dann eine Lage TE-Vinyl und zuletzt das Antifouling. Wie auch immer, nach der Beschreibung bekommst Du eine Dauerbaustelle auch wenn die Sanierung von einer Werft gemacht wurde. Die Werften führen normalerweise Sanierungen nach den Vorgaben der Skipper aus. Da nun mal solche Sanierungen möglichst wenig kosten sollen, kommt es zu solchen Ergebnissen. Das Boot müsste vom Deck bis Kiel neu aufbereitet werden. Grob geschätzt, Materialkosten 3000,-€, Sanstrahlen Über-Unterwasserbereich, mehrmaliges umsetzen mit Korund ca. 5-6000,-. Innensanierung Material ca. 200,-€. Ich schätze, das im Auftrag z.B. bei der Firma Rambeck, oder bei Wrede im Hamburg eine solche Sanierung mit einer 8 Jährigen Garantie nicht unter 20 Mille zzgl.Mwst. zu haben ist. Habe wir es dann noch mit TE aus Steinkohleteer zu tun, dann streicken manche Sandstrahlunternehmen denn bei einen solchen TE sind besondere Schutzvorkehrungen erforderlich. Wurde z.B. das TE von Sikkens, Sigma oder Toplicht gekauft, dann würde ich persönlich ein solches Boot nicht kaufen. Solche TE-Beschichtungen lassen sich auch nicht nachbessern. Benzo(a)pyren siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/benzo(a)pyren.htm. Eine Beschallung ist bei dem Bootsalter normalerweise nicht erforderlich, aber so wie der Spiegel aussieht, wurde da erheblich gepfuscht. Also da muss einer für eine fachgerechte Sanierung bei einer Werft an die 20-25 Mille kalkulieren oder sehr - sehr viel Freizeit. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 172 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.04.2018, 08:40
    ADMIN hat auf das Thema Unterwasserschiff Aufbau im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Da das AF Trikesilphophate enthält siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/tri-o-cresylphosphat.htm bietet es den zur Zeit besten Bewuchsschutz aller Antifoulings. Es hat eine internationale Zulassung, so dass auch rechtlich keine Bedenken bestehen. Wir müssen uns aber auch ehrlich machen, in der Schleimündung im Schlamm haben wir es mit Rankenfußskrebsen zu tun die sich bei Kontakt mit dem Kopf am Unterwasserschiff anzementieren. Daraus entstehen dann die Seepocken und es gibt inzwischen weltweit keinen Schutz mehr, egal was wir streichen. Seepocken werden also immer durch direkten Kontakt wie z.B. Grundberührung, Muringleinen, Fender übertragen. Das Antifouling kann den Seepockenbefall noch reduzieren, aber kommt es zum Kontakt durch Berührung, dann kann es die Seepocken nicht verhindern. In solchen Fällen bleibt nur die Möglichkeit den Standort zu wechseln. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 197 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    02.04.2018, 11:06
    ADMIN hat auf das Thema Unterwasserschiff Aufbau im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Einfach mit einer Lage Marine 470 Vinyl grundieren, darauf dann ein selbstabschleifendes Antifouling z.B. Marine 522 LF, das wegen der Kompatibilität eine Vinylträgerkomponente hat. Bei Saisonwasserlieger 1 x, bei Dauerwasserlieger 2 x, den Waserbass immer mit einer Lage zusätzlich streichen wegen der Reinigung. Das reicht je nach Auslastung bei Saisonwasserlieger mehr als 2 Jahre, bzw. bei Dauerwasserlieger mehr als 3 Jahre. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 197 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    02.04.2018, 10:44
    ADMIN hat auf das Thema deutlicher Rost am Heck im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Thomas, bei einer Stahl-Yacht brauche ich mehr Informationen. Z.B. Baujahr, Hersteller, Welcher Stahl-Güteklasse wurde verwendet. Dann muss auch die Verhältnismäßigkeit beurteilt werden, den eine Stahl-Yacht zu sanieren ist vergleichbar mit einen Oldtymer zu restaurieren. Das geht schnell in die tausende nurt an Materialkosten. Was die Korrosionsschäden am Spiegel betrifft, die lassen sich nicht einfach ausbessern, denn da bedarf es einer vollständigen Sanierung. Ist die Yacht bereits älter, dann ist eine Beschallung aus Sicherheitsgründen angesagt. Haben wir es bei dem Boot mit einer Muldenkorrosin zu tun, dann werden nicht nur die Bleche dünner, sondern die Bleche verbiegen sich nicht mehr, sondern brechen, was sehr schnell zum Verlust eines solchen Bootes führt. Da geht es um die Sicherheit. Beginnen wir hier mit einer Sanierung, dann ist strahlen angesagt um die alten Schichten vollständig zu beseitigen. Bei den Bildern ist der Spiegel-Überwasserbereich bereits stark korrodiert, vermutlich sieht es im Unterwasserbereich nicht anders aus. Da der Bereich meist durch zahlreiche Beschichtungen abgedeckt wurde, ist die Korrosion nicht sofort erkennbar. Durch klopfen z.B. mit einen Stahl-Stift lässt sich das hören, wo sich bereits die Beschichtung vom Untergrund gelöst hat und darunter korrodiert ist. Im Grunde müsste dann der ges. Unter-Oberwasserbereich saniert werden. Da wir am Decksbereich anstückeln müssen, muss der i.O. sein, wobei da sich die Frage stellt den ges. Decksbereich gleich mit zu sanieren. Wir haben immer wieder Kunden betreut, die eine Stahl-Yacht sanieren. Ohne Ausnahme ist die Antwort von den Kunden, - "Nie wieder"-, der Arbeitsaufwand wenn es einer selbst macht ist gewaltig. Was die Sanierung in der Bilge betrifft, die ist kein Problem, das lässt sich mit Mullticoat leicht beheben. Wie auch immer, lies einmal die Beschreibung http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1793-GEBRAUCHTBOOTEKAUF-TIPP-S durch, wenn immer noch der Wunsch besteht das Boot zu sanieren, dann bedarf es mehr Angaben, denn mit ein bisschen Farbe ist es nicht getan. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 172 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.04.2018, 12:51
    ADMIN hat auf das Thema Unterwasserschiff Aufbau im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Christian, Epoxidharze können mit vielen Arten von Pigmenten versehen werden. Z.B. die Multicoat-EP sind mit Aluminiumoxid pigmentiert, VCTar2 wird mit Quarzsand pigmentiert, Gelshield wird mit Kalk pigmentiert, oder auch Pigmentierungen mit Felsspat, Eisenglimmer, usw. sind möglich. Daher sollte auch der Anwendungsfall vorher genau beurteilt werden um die Auswahl eines Epoxides zu bestimmen. Z.B. Aluminiumoxid bilden einen sehr guten Korrosionsschutz, reduzieren das altern, erhöhen die Schlagfestigkeit, reduzieren die Rissbildung usw. Da nun mal alle Epoxide nach dem aushärten Antihafteigenschaften haben, ist es zwingend erforderlich vor einen Antifoulinganstrich den passenden Haftvermittler zu streichen. Intershield 300 ist identisch mit Multicoat bzw. RELEST® Protect 347 2K-EP-Multicoat von BASF. Da auch Hempel das gleiche Produkt hat, dürfte der Hersteller BASF sein. Wichtig bei Multicoat ist, dass die empfohlenen Trockenschichtstärken eingehalten werden. Wird zu viel aufgetragen, dann geht das zu Lasten der Elastizität und es kommt zu großflächigen Abplatzungen. Da sollte immer der Anwendugsfall vorher geprüft werden, ob z.B. ein Schlag-Zähes Reinepoxid nicht die bessere Lösung wäre. Darauf ein Primokon, (Naphta-eingedicktes Erdöl) als Haftvermittler halte ich nicht für geeignet. BASF empfiehlt daher auf solchen Multicoat-Beschichtungen als Haftvermittler nur Vinyle, die auch Alterungsbeständig sind und das auskreiden der Epoxide weitgehend verhindern. Daher ist nur ein Antifouling das als Trägerkomponente Vinyl verwendet kompatiebel. Erodierende AF wie z.B. Micron Extra, Micron WA (identisch) passen dann nicht. Da ist dann ein Primokon als Haftgrund erforderlich. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 197 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.04.2018, 11:08
    Hallo Reimund, das Antifouling passt, aber auf VCTar2 haftet kein Antifouling. VCTar2 ist eine Quarz-Pikmentierte Epoxid-Beschichtung und erfordert einen Anstrich eines Haftvermittler Marine 4760-Vinyl, da alle Epoxide Antihafteigenschaften nach dem aushärten haben. Also, das VCTar2 mit 180-200 Körnung anschleifen, mit Entfetter reinigen, den Primer Marine 470-Vinyl, dann das Antifouling. Normalerweise ist das VCTar2 eine Grundierung für ein VC17m - PTFE (Teflon)-Antifouling. Das wäre ein Hartantifouling für Trailerboote, kurze Wasserliegezeiten, Geschwindigkeiten ab 20 Knoten. Wenn wir aber einmal Antifoulings mit Teflon verwenden und der Bewuchsschutz ist nicht ausreichend, dann lassen sich solche Antifoulings nur noch sehr schwer beseitigen da darauf kein anderes Antifouling mehr haftet. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 174 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.03.2018, 19:37
    Hallo Axel, Grundsätzlich lohnt sich das nicht. Wenn wir mit einer EP-Beschichtung neu aufbauen, dann wird das EP an den Stellen sehr wahrscheinlich wieder reißen wo wir bereits die Rissbildungen haben. Damit haben wir nichts gewonnen. Wird es richtig gemacht, dann 2 mm abhobeln, 2 Lagen mit 0,2 mm Laminat lamieren, Spachteln, darauf dann 3 Lagen 346/47 oder 2 Lagen RELEST® Marine 340 EP - Guard, darauf einmal 470 Vinyl, dann Antifouling. Wenn wir nur den Gelcoat kräftig anschleifen und alles was 1 K. ist beseitigt wurde, dann 2-3 Lagen RELEST® Marine 340 EP - Guard, dann den Marine 470 Vinyl Primer, dann Antifouling. Der EP-Guard ist sehr zäh und schlagfest und wird meist für die Reparatur von Osmoseschäden verwendet, wäre auch besser wegen seiner Zähigkeit als z.B. ein Gelshield. Wegen der Rissbildung kann aber keiner sagen ob der 340 wieder zu reißen beginnt, das wissen wir nur im nachhinein. Auch wenn wir Risse im Gelcoat haben, dann haben wir darunter ein Isolaminat mit einer hohen Feuchtedichte. Das Laminat ist daher kein Schwamm der sich vollsaugen würde. Probleme bekommen wir bei solchen Booten wenn wir einen Schaum- oder Balsakern haben, Sandwichesbauweise, denn da bekommen wir die Feuchte nicht mehr raus. Was die 200,-€ für abschleifen betrifft, das ist mehr als günstig, und da stellt sich wirklich die Überlegung es mit RELEST® Marine 340 EP - Guard zu versuchen. Ich schätze, wir gewinnen damit ein paar Jahre an Zeit. Wie lange kann keiner sagen, wir haben Kunden da funktionierte es nur 3 Jahre, wir haben auch Kunden da funktioniert es bereits mehr als 8 Jahre und länger. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 189 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.03.2018, 10:58
    Hallo Axel, bei dem Boot müssen wir die Verhältnismäßigkeit sehen und eine vollständige Sanierung nur beim Unterwasserschiff übersteigt bei weitem den Wert von diesen Boot. Wir haben auf dem Boot noch Anteile von 1 K. Beschichtungen, auf denen keine EP-Beschichtung haften würde. Auch die Rissbildung zeigt, dass wir es bereits mit einer Delamminierung vom Laminat und ISO-Harz zu tun haben. Das Boot wird weich, die Elastizität vom Gelcoat und der Barriere wird überschritten und es entstehen solche Risse. Auch mit weiteren EP-Beschichtungen kann das nur abgedeckt werden. Da das Boot abgebeizt wurde, haben wir sicherlich noch Reste von Basen durch die Beize die vollständig beseitigt werden müssen. Das geschieht am besten mit einer verdünnten Oxal- Ameisen-Zitronensäure, dann gründlich trocknen lassen. Vor dem beschichten wird dan nochmals mit technischen 99,9% Aceton entfettet. Streiche darauf einmal satt mit der Fellrolle den Marine 470 Vinyl-Sealer, der deckt dann die Risse ab, ist auch elastischer als ein Epoxid, hat sogar eine höhere Feuchtedichte als ein Epoxid, aber nicht die mechanische Festigkeit wie ein Epoxid. Lasse den primer ein paar tage trocknen und streiche dann darauf 1 Lage von dem Marine 522 LF. Das müsste dann an die 2 Jahre oder auch länger reichen. Achte auf dem Taupunkt, sonst gibt es Abplatzungen. Diese Vorgehensweise ist für das Boot im Grunde ein Notbehelf, so wie wir einen alten Autoreifen flicken, entspricht aber der Verhältnismäßigkeit, so dass sich das Boot noch einige Jahre mit geringen Aufwand nutzen lässt. Frage, soll der Überwasserbereich auch noch beschichtet werden, denn das ist auf den Bildern nicht klar zu erkennen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    27.03.2018, 18:59
    Hallo Joe, das sieht sauber aus bei einen Boot mit 45 Jahren. Wenn wir hohe Feuchteanteile im Laminat haben dann macht es keinen Sinn von Außen dicht zu machen. Da stellt sich die Überlegung besser nichts zu machen und die Bilge so weit wie möglich trocken zu halten. Haben wir hohe Feuchteanteile, dann wird alles was wir streichen wieder abplatzen, oder es kommt unter der Beschichtung wenn wir dicht machen zu Feuchteansammlung was eher schaden würde. Haben wir die Möglichkeit nach dem Segeln die Bilge trocken zu halten, dann genügt ein einfaches Alcydharzöl z.B. von Owatrol das härtet und einen Feuchteausgleich ermöglicht, oder ein dünner Anstrich mit einer Alcydharz-Farbe wegen der Optik. Wenn das Boot auf dem Kiel gestellt wird und der Boden gibt nicht nach, dann würde ich mir wegen den Kiel auch in den nächsten 10 Jahren wenig Gedanken machen. Wenn aber das Unterwasserschiff nachgibt, dann hat sich das Laminat bereits vom Harz getrennt und da ist eine Reparatur nicht mehr möglich. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    27.03.2018, 10:00
    ADMIN hat auf das Thema AF Micron-EU - Marine AF Ecoship im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Klaus, die meisten Skipper machen den Fehler und setzen den Wasserpass zu hoch. In der Regel reichen da max. 1-2 cm. Antifoulings haben die Eigenschaft dass die microporös sind. Wenn der Wasserpass nass ist dann quillt das Antifouling, wenn er aber trocken wird dann schrumpft das Antifouling und es werden auch keine Biozide freigesetzt. Damit verliert der Bewuchsschutz am Wasserpass nun mal seine Wirkung und wenn es zu Schichtstärkenanreicherungen kommt entstehen Haarrisse in der Beschichtung, egal was wir streichen. Auf Grund der Verschmutzung in den meisten Marinas kann natürlich der Bewuchs auch Schmutz durch Antrocknung verfestigen. Es ist also erforderlich, den Wasserpass zwischendurch mal zu reinigen damit wieder frische Biozide frei gesetzt werden. Die Reinigung erfolgt am besten mit einen harten Schwamm, z.B. ein Mückenschwamm fürs Auto. Dabei wird immer ein wenig Antifouling von der Oberfläche abgerubbelt, so dass der Bewuchsschutz aktiviert wird, daher für den Wasserpass einen zusätzlichen Anstrich auf ca. 10 cm Breite. Wenn also der Bewuchschutz aufgetragen wird, dann sollte beim ersten mal das ges. Unterwasserschiff einschl. Wasserpass mit 180 Körnung mit der Hand angeschliffen werden, dann erfolgt ein Anstrich "dünn" mit dem Marine 470 Vinyl und eine Anstrich- Wasserpass 1 zusätzlicher Anstrich mit Marine 522 LF oder Ecoship. Beim zweiten Anstrich beim Wasserpass ist ein anschleifen nicht mehr erforderlich. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    26.03.2018, 17:29
    Hallo, im Produktdatenblatt wird bei allen Produkten immer die Dichte angegeben. Z.B. bei Protect 346/47 ist die Dichte 1,3 Damit ist ein Liter - 1000 cm³ = gleich 1,3 kg, oder 0,69 Liter gleich 1,0 kg Ein 20 Liter Gebinde hat daher 20,0 Ltr. x 1,3 Dichte = 26,0 kg Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 104 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.03.2018, 10:58
    Der Primer sollte immer möglichst dünn aufgetragen werden, auch wenn er nicht 100% von der Farbgebung deckend ist. Es sollte auf keinen Fall mehrmals überrollt werden, denn der Primer soll ja den Untergrund anlösen und sich verbinden. Wird mehrmals überrollt, dann besteht die Gefahr, dass einer mit der Fellrolle den Primer mit dem Untergrund ablöst. Die Gefahr bei solchen Temperaturen ist immer der Taupunkt. Der Kiel z.B. kühlt in den Nachtstunden z.B. auf 5°C ab, in den Vormittagsstunden haben wir eine Lufttemperatur von 10°C, dann bildet sich Kondensfeuchte auf dem Kiel und es streicht einer einen nassen Untergrund. Das kann egal was wir streichen, nicht funktionieren, daher besser warten oder am Nachmittag streichen wenn sich Objekt und Lufttemperatur angeglichen haben. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 171 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    22.03.2018, 08:47
    ADMIN hat auf das Thema AF Micron-EU - Marine AF Ecoship im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Herwig, das Micron WA ehemalige Micron Extra - identisch ist ein erodierendes Antifouling das immer als selbstabschleifend angeboten wird. Unsere Erfahrung in der Adria, es ist kein schlechtes Antifouling, es reicht bei 3 Anstrichen 1 - 1,5 Jahre. Das Problem ist, dass es nach einigen Jahren zu Schichtstärkenanreicherungen kommt und es beginnt abzuplatzen. Wenn auf ein SPC-Antifouling umgestellt wird, dann sauber anschleifen, was lose ist muss weg, Übergänge dann verschleifen, darauf 1 x Marine 470 Vinyl Farbe rotbraun, darauf 2 x Marine 522 Ecoship Fabe schwarz, das reicht dann nach unseren Erfahrungen in der Adria 3 Jahre. Da der Wasserpass immer verschmutzt in den Marinas, streichen wir den zusätzlich auf eine Breite von ca. 10 cm, da beim reinigen immer etwas Antifouling abgerubbelt wird. Wird ein Teakdeck z.B. mit dem Olassy UV-Primer jede Jahr eingelassen, geht einfach und schnell, dann behält das Teak auch in der Adria über viele Jahre seine natürliche hellbraune Farbe und überlebt auch eine Bavaria. Olassy ist ein UV-Schutz und wird auch für den Brückenbau verwendet. Teakdecks gehen aufgrund der UV-Strahlung kaputt. Die UV-Strahlung zerstört die natürlichen Schutzstoffe im Teak, das Teak wird porös und nimmt Wasser auf. Das ist gut zu erkennen wenn es regnet, dann werden die grauen Teakdecks schwarz und beginnen nach einigen Jahren von Innen heraus zu verrotten. Da das Teak quillt und schrumpft, beginnen auch die Fugen die mit PU gefüllt sind zu reissen. Das lässt sich über Jahrzehnte mit dem UV-Schutz vermeiden. Es handelt sich dabei um ein Alcydharzöl (wasserverdünnbar), sieht aus wie dünne Magermilch, mit Zinkanteilen für den UV-Schutz, und selbsthärtend. Das Alcyd ist wasserabweisend, das Wasser oder Seewasser perlt ab und das Teak bleibt geschützt. Auch wenn das Teak bereits grau wurde, macht es Sinn jedes Jahr es mit einen Schwamm oder einer Fellrolle bis zur Sättigung einzulassen. Was auf der Oberfläche nicht mehr aufgenommen wird einfach mit dem Lappen abwischen damit es keine glänzenden Stellen gibt. Olassy schmiert nicht, kein Ölfilm, keine Probleme bei Hautkontakt. Das Produkt wird zunehmend auch bei den Holzhäusern in Bayern verwendet, damit die nicht mehr vergrauen und die natürliche Farbe vom Fichtenholz behalten. Olassy ist ein reines Industrieprodukt und noch sehr preiswert. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    21.03.2018, 17:37
    Wenn bereits alles sauber geschliffen wurde und wir noch Antifouling auf dem Schiff haben, dann kommt es darauf an welches Antifouling verarbeitet wurde. Haben wir ein Weichantifouling das stark kreidet, wenn mit der Hand darüber gerieben wird und es färbt ab, dann reicht es nicht da Weichantifouling nach Trockenphasen Ihre Funktion verlieren. Da wird mit Primer Marine 470 einmal überschichtet, dann das Antifouling. Ist es ein SPC was wir nicht wissen, dann würde es noch bis zum Herbst mit Bewuchs reichen. Ist es ein Hartantifouling und der Bewuchsdruck ist gering, dann wird es reichen. Ist es ein Hartantifouling und wenn wir mit dem Handballen darüber reiben und es bildet sich eine speckige - glänzende Oberfläche, dann haben wir es mit PTFE zu tun und darauf haftet nichts. Haben wir eine raue Oberfläche wie Schleifpapier mit 180 bis 200 Körnung, dann haben wir ein erodierendes Antifouling, dann auch einmal Primer dann Antifouling. Entweder wir testen, oder können es eingrenzen was es ist, oder es ist ein Lotteriespiel. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 199 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    21.03.2018, 17:25
    Hallo, 2 komp. Spachtelungen härten auch wenn die überstrichen wurden. Wenn bei 10°C gestrichen wird, dann ist die Oberfläche nach 1-2 Stunden Handtrocken, das gleiche gilt für das Antifouling. Das Antifouling vor dem streichen auf Zimmertemperatur bringen, damit es nicht über Nacht abkühlt. Wenn der Anstrich verarbeitet wurde, und er ist Handtrocken, dann haben wir mit einer Temperaturabsenkung kein Problem. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 171 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    20.03.2018, 10:20
    Hallo Shanty, wenn das Boot in schwedischen Gewässern war, dann haben wir einen Bewuchsschutz der in vielen Bereichen der Ostsee ausreicht, aber mit Sicherheit nicht in den Gewässern Flensburg ausreichen wird. Jotun hat SPC-Antifoulings so wie wir, wird auch von BASF beliefert, verwendet aber in Schweden Antifoulings die umweltfreundlicher sind, wegen den schwedischen Bestimmungen. Die meisten Jotun-Antifoulings verwenden Vinyl-Trägerkomponenten, die untereinander kompatibel sind. Ich würde gerne bei dem Boot eine unnötige Schichtstärkenanreicherung vermeiden und zuerst einen kleinen Testanstrich ca. DINa3-Größe vornehmen. Auch die Farbe rotbraun lässt vermuten, dass wir ein SPC auf dem Boot haben. Den Altanstrich mit 160 Körnung sauber anschleifen, was lose ist muss weg und dann einmal mit Marine 522 Ecoship streichen. Da das Unterwasserschiff sehr sauber noch aussieht, sollten wir erst sehen wie es im Herbst dann aussieht und ob der Testanstrich mit der Farbe rotbraun ohne Blasenbildung haftet. Wir machen damit nichts kaputt und können dann im Herbst die weitere Vorgehensweise bestimmen. In Schweden werden auch Silikon-Antifoulings verwendet die für kühle Gewässer bestimmt sind. Wenn dem so ist, dann wird sich der Testanstrich wieder vom Untergrund lösen und dann haben wir ein richtiges Problem, da kein Haftgrund oder Antifouling darauf haften wird.Ich schätze, auch wenn wir ein wenig Bewuchs bis zum Herbst bekommen, dann lässt sich der mit einer verdünnten Oxalsäure leicht beseitigen und wir wissen dann wie wir vorgehen müssen. Grüße Friedrich Guthmann
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  • Avatar von ADMIN
    13.03.2018, 11:56
    Auch da sehe ich kein Problem. Bei 6 Jahren ist eine Bavaria noch jungfräulich, da muss sich wirklich keiner Sorgen machen. Was das Laminat betrifft, da gehört Bavaria zur Weltspitze. Auch die Schöchel-Yachten werden bei Bavaria laminiert, wobei natürlich bei jeden Hersteller Fehler passieren können. Das einzige wo bei den Bavaria-Yachten ein Problem auftreten kann ist, wenn ein Bugstrahlruder nachträglich eingebaut wird, da habe ich inzwischen zahlreiche Reklamationen. Wird es beim Hersteller bei der Formgebung einlaminiert, gibt es keine Probleme. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 606 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    13.03.2018, 11:48
    Ich kann da nichts Ernstes erkennen. Wenn sich in der Bilge mal eine Blase bildet, dann lässt sich das einfach nachbessern. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 606 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.03.2018, 12:26
    ADMIN hat auf das Thema Reparatur im Unterwasserbereich im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, bei der Variante ist natürlich nichts auszusetzen. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 265 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.03.2018, 09:17
    ADMIN hat auf das Thema Reparatur im Unterwasserbereich im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, um das besser zu beurteilen wären ein paar Bilder sehr hilfreich. Wenn mit EP-Spachtel gearbeitet wurde, der Untergrund entsprechend gereinigt, dann lässt sich die EP-Spachtel nicht so einfach beseitigen. Der Schaden wäre bei einer Beseitigung größer als der Nutzen. Wir haben bei den GFK-Yachten ein ISO-Laminat. Ein solches Laminat ist kein Schwamm und nimmt nur über einen langen Zeitraum Feuchte auf. Dabei handelt es sich um H2O-Moleküle die langsam in das Laminat eindringen und sich mit Polystirol oder den Poxiden (Haftmittel beim Laminat) verbinden und einen osmotischen Prozess auslösen können. Keine Sorge, der Vorgang dauert bei normalen Wassertemperaturen sehr lange und ist ein natürlicher Vorgang der bei jeder GFK-Yacht, da die Riesen-Kettenmoleküle von Polymeren um ein vielfaches größer sind als die kleinen H2O-Moleküle. Es wäre nichts passiert, wenn z.B. im Frühjahr der Schaden eintritt und dann im Herbst erst repariert wird. Da müssten wir schon Wassertemperaturen von mehr als 60°C haben. Wenn also das Epoxyd nicht zu reißen beginnt, dann genügt es im Überwasserbereich mit einen 1 K. Alcydlack auszubessern, oder mit einen 2 K. PU - PUR Lack auszubessern. Bekommen wir Risse, dann die Risse mit einen Dremel verbreitern und mit einer EP-Feinspchtel nachbessern, immer vor dem Spachteln mit 99,9% Aceton reinigen. Im Unterwasserbereich muss ich wissen wie der Untergrund beim Antifouling grundiert wurde. Wir können das normalerweise sehr einfach mit einen Marine 470-Vinyl überschichten. Marine 470 ist PVC, hat sogar eine höhere Feuchtedichte als die meisten Epoxyde, ist aber mechanisch nicht so stark belastbar wie ein Epoxid. Da wir aber an dem Bereich kaum mechanische Belastungen haben, können wir das vernachlässigen. Für solche Reparaturen gibt es auch von Bacuplast eine weisse EP-Feinspachtel. Da muss im Überwasserbereich außer spachteln, schleifen, polieren mit Paraffinwachs nichts mehr gemacht werden. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 265 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.03.2018, 08:27
    Hallo Reimund, keine Sorge, das Forum wird nicht blockiert. Der Unterschied zwischen 346 und 347 ist nur die min. Verarbeitungstemperatur. Multicoat 346 kann bis +5°C verarbeitet werden, Multicoat 347 kann bis -5°C verarbeitet werden. Das Produkt unterscheidet sich nur beim Härter. Die 2,5 ltr. Gebinde sind bereits unsere Kleingebinde, kleiner geht es nicht. BASF beliefert auch Hempel, so dass auch Hempel das Multicoat im Programm hat. Nur da befürchte ich, da geht nichts unter 20 Ltr. Gebinde. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 609 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.03.2018, 17:16
    ADMIN hat auf das Thema Hempel Silic One Test im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Silic One ist eine Silikonbeschichtung, ist also zuerst einmal nichts neues. Wenn der Anwendungsfall passt, spricht nichts dagegen. Wenn es aber nicht funktioniert, dann wird einer eine Silikonbeschichtung nicht mehr los. Silikonbeschichtungen funktionieren in sehr kühlen Gewässern, nur Ost-Nordsee können wir auf Grund von Kundenbenachrichtigungen vergessen, was das Mittelmeer betrifft - keine Chance. Da es sehr weich ist, kann es nur in einen Trockendock aufgetragen werden, kranen, slippen kaum möglich. Es kann auch nicht ohne vorheriger vollständiger Beseitigung überschichtet werden. Was den Bewuchsschutz betrifft, da lässt sich der Bewuchs leichter beseitigen. Beseitigen bedeutet aber nicht das der Bewuchs verhindert wird. Meine Meinung ist, für kurze Wasserliegezeiten, keine Trailerboote, keine längeren Trockenzeiten, im Grunde fällt mir kein einziger Anwendungsfall ein, wo ich eine Silikonbeschichtung mit reinen Gewissen empfehlen könnte. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 6815 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    07.03.2018, 09:38
    Hallo Raimund, wenn die Farbe weitgehend bis zum Stahl runtergeschliffen wird, ist eine Zinkstaubbeschichtung nicht Sinnvoll, denn wir können damit nicht auf Stoß arbeiten. Wir bekommen an den Übergangsstellen dann Abplatzungen. In diesen Fall nur den RELEST® PROTECT 346/347 2 K-EP-Multicoat verwenden. Das Multicoat wird z.B. auch für Bilgen, korrodierte Balastwassertanks in der Schifffahrt verwendet und hat einen sehr guten Korrosionsschutz. Nicht zu viel streichen, keine zu hohen Schichtstärken. Das Multicoat ermöglicht einen Feinschliff, kann auch mit einer Polyesterspachtel bearbeitet werden und lässt sich dann mit einen PU-PUR überchichten. Wichtig, nicht zu viel so dass wir immer in ein paar Jahren nachbessern können. Das 1 K. Primokon ist eine Sperr-Haftgrund so wie im Grunde der Marine 470 Vinyl Sealer. Der Marine 470 ist PVC, somit hat er eine erheblich höhere Feuchtedichte als Promokon das aus Naphta hergestellt wird. Da alle 2 Komp. Epoxidbeschichtungen kreiden, je nach Eigenschaft mit Kalk, Kreide, Feldspad, Kieselgur, Kieselsäure usw. pigmentiert sind, daher auch Antihafteigenschaften haben, sollte ein Antifoulinganstrich nicht ohne einen Haftvermittler auf ein Epoxid gestrichen werden. Da das Unterwasserschiff vollkommen i.O. ist, sollte an der bisherigen Vorgehensweise auch nichts geändert werden. Du bist zufrieden mit dem Micron Extra, es ist ausreichend für den Bewuchsschutz, daher keine Experimente so lange es funktioniert. Das Marine 522 Ecoship hat einen erheblich stärkeren Bewuchsschutz, ist auch tropentauglich und wird daher vorwiegend im Mittelmeer oder bei den Blauwasserseglern verwendet. Wenn wir hohe Micron Extra Schichten haben, dann würde es beim überstreichen mit dem Marine 470 Vinyl zu Abplatzungen kommen, da das Micron angelöst wird. Erst wenn das Micron großflächig sich ablöst, oder wir haben extremen Bewuchs, dann müssen wir was ändern. Mit Ausnahme in Klein Venedig haben wir in den Berliner Gewässern nur geringe Bewuchsdrücke, so dass das Micron ausreichend ist. Da fehlt im Augenblick für eine Umstellung die Verhältnismäßigkeit. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    06.03.2018, 10:15
    Hallo Reimund, das Interprotect von International ist eine EP-Beschichtung die als Antifouling-Haftgrund verwendet wird. Es wurde somit nicht im Überwasserbereich- sondern für den Unterwasserbereich verwendet. Wurde es auch im Überwasserbereich verwendet was nicht einmal so unwahrscheinlich ist wenn ich mir die Empfehlungen mancher International-Verkäufer anhöre, dann wäre das eine Eklärung dass der ges. Beschichtungsaufbau zu reißen beginnt. Im Überwasserbereich - Industriebeschichtung bei Stahl-Yachten haben wir folgenden Beschichtungsaufbau. 1 x RELEST® PROTECT 377 EP- PRIMER ZM / WG ZINK grey/green mit Härter EP358 ca. 75 μm 2 x RELEST® PROTECT 346/347 2 K-EP-Multicoat ca. 250 μm 2-3 x RELEST® Protect 316 2K-PUR-Topcoat ca. 40 μm wir haben also einen ges. Schichtstärke bei Stahl von ca. 360 μm, das sind ca. 0,35 mm. Mehr sollte das auch nicht sein, denn alle 2 Komp. Systeme härten chemisch, erzeugen Spannungen und beginnen bei zu hohen Schichtstärken zu reißen. Das System mit einen PU-Acryl ist zum Beschichtungsaufbau kompatibel. Es wird immer wieder der Fehler gemacht, dass unterschiedliche Systeme verwendet werden. Die Zinkstaubbeschichtung wird eingespart, dann kommen möglichst hohe Schichtstärken einer EP-Grundierung die mit Aluminiumoxid pigmentiert ist, darauf dann ein PU-Lack der nicht zu der Grundierung kompatibel ist. Da dann möglichst viel, was die meisten Verkäufer vermitteln, was dann immer zu Spannungsrissen führt. Bei einen solchen Beschichtungsaufbau mit den empfohlenen Schichtstärken haben wir auch dann keine Probleme nachzubessern. Die Industrie fordert eine Standzeit von min. 15 Jahren und dann wird in der Regel weitere 15-20 Jahre nachgebessert bis zur Verschrottung. Bekommen wir bei 2.Komp. Systemen Schichtstärken größer als 0,35 mm, dann müssen 2 K. Systeme bei 60°C für 12-16 Stunden wärmebehandelt werden, was in der Regel bei den meisten etwas größeren Stahl-Yachten nicht realisierbar ist. Wenn wir in diesen Fall restaurieren wollen, müsste alles runter und neu aufgebaut werden. Beginnen wir da zu schleifen um auszubessern, dann ist das ein "flicken" und bleibt eine Dauerbaustelle, da wir unsinnigerweise weitere Schichtstärken anreichern. So wie das auf dem Bild aussieht, wurde da in der Zwischenzeit nochmals überstrichen. Da sollte mit Aceton zuerst überprüft werden, ob sich der oberste Anstrich anlösen lässt, bevor ich da einen Vorschlag zum "flicken" machen kann. Auch beim Unterwasserschiff haben wir den gleichen Beschichtungsaufbau ohne den RELEST® Protect 316 2K-PUR-Topcoat ca. 40 μm. Da beschichten wir dann zusätzlich nur 1 x mit RELEST® Marine 470 1K-PVC-Sealer. Das ist eine mit Aluminiumoxiden pigmentierte Vinyl-Grundierung als Haftvermittler auf Epoxid und als zusätzlicher Sperrgrund um das eindringen von Feuchte zu reduzieren. Seit ca. 10 Jahren wird bei Stahl-Yachten die Zinkstaubbeschichtung mit einer zusätzlichen Eisenglimmerbeschichtung überstrichen. Dies Beschichtung wird als Schuppenpanzerbeschichtung bezeichnet und ist weitgehend 100% feuchtedicht. Die meisten Skipper machen besonders bei den Stahl-Yachten den Fehler, dass nicht kompatible Antifoulings verwendet werden. Auf eine Stahl-Yacht darf nur ein Antifouling das hohe Anteile an Zinkoxiden enthält und es darf kein Kupfer, sondern nur Kupfer(I)oxid enthalten sein. Kupfer(I)oxid und Zinkoxid sind Halbleiter, also nicht elektrisch leitend bis 200°C was eine Elektrolyse daher verhindert. Das verwendete Micron Extra neuer Name Micron WA (ist identisch nur teurer) ist ein erodierendes Antifouling. Die Trägerkomponente ist Epoxid, daher brauchen wir für das Micron Extra 2 K. EP-Primokon als Haftvermittler. Nur Primokon ist kein Korrosionsschutz. Da wir nicht wissen was unter dem PU gestrichen wurde, können wir dazu nichts sagen, aber bei Stahl-Yachten wird im Grunde nur PUR verwendet und nicht ein PU der von International nicht einmal hergestellt wird. Ein weiterer Punkt sind 5 Lagen eines erodierenden Antifoulings Micron Extra. Ich wundere mich, dass das Antifouling so lange hält ohne abzufallen, denn das Micron Extra erfordert zusätzlich einen Haftvermittler Primokon. Das ist Naphta, eingedicktes Erdöl mit Lösungsmittel. Was die 5-6 Jahre Wasserliegedauer betrifft, das ist theoretisch mit 5 Lagen Micron-Extra möglich, wenn es nicht abplatzt. Was zuerst als Vorteil erscheint ist ein erheblicher Nachteil. Wird der Vorgang mehrmals wiederholt, dann kommt es zu großflächigen Abplatzungen. Die Folge ist, es muss sandgestrahlt und der ges. Beschichtungsaufbau erneuert werden. In der Industrie z.B. Gorch Fock werden 2 Lagen von dem Ecoship beschichtet und das Segelschulschiff geht dann alle drei Jahre in den Trockendock. Wir haben beim Ecoship einen Dockintervall von 18 Monaten je Anstrich. Das sind bei 2 Anstrichen 36 Monate. Unsere Erfahrung im Mittelmeer ist bei 2 Lagen mehr als 3 Jahre, wobei Temperatur-Geschwindigkeit-Auslastung die Bewuchsschutzdauer beeinflussen. Wir haben auch in der Ostsee Kunden, die nur alle 6 Jahre das Antifouling erneuern. Das sind aber keine Reverenzen, denn was bei einem funktioniert, funktioniert bei den anderen noch lange nicht. Wir raten grundsätzlich nicht zu hohen Schichtstärken, denn weniger ist meistens mehr. Wir haben Blauwassersegler die streichen 3 lagen Ecoship, was in der Regel für 5 Jahre reicht. Aber auch das sind keine Empfehlungen, daher raten wir nur zu dem was sich auch in der Praxis bewährt hat. Natürlich ist der Antifouling-Verbrauch in kühlen Gewässern geringer als im Mittelmeer. Nur wie lange sich die Bewuchsschutzdauer verlängert, können wir nicht sagen. Grundsätzlich wollen wir nicht die hohen Schichtstärken, denn wir müssen auch mal bei einer Stahl-Yacht am Unterwasserschiff nachbessern, was bei zu hohen Schichtstärken nur zu weiteren Ablösungen führt. Wie auch immer, bei dem Boot ist eine Sanierung ohne Sandstrahlen und einen Neuaufbau eine Gradwanderung, wo keiner beurteilen kann wie das ausgeht. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    01.03.2018, 13:37
    Hallo Christian, ein Boot nimmt im Wasser Feuchte auf und wenn im Winter das Boot an Land steht, dann entfeuchtet das Boot. Die Entfeuchtung erfolgt zum größten Teil über den Innenraum. Das ist auch der Grund, warum bei Booten nur die Bilge vesiegelt wird, während alles andere im Innenraum nicht versiegelt wird. Mancher meint da immer, dass der Hersteller das nur macht um zu sparen. Wichtig ist also über die Wintermonate zu lüften und keine Entfeuchter oder Feuchtekiller wie es die z.B. manchmal beim Aldi oder Lidl gibt in`s Boot zu stellen. Auch wenn der Gelcoat stark beschädigt wäre, dann wird der Gelcoat z.B. mit einen Aluminium oder Feldspat - pikmentierten EP repariert, überschichtet. Ich würde aber niemals raten z.B. mit einer feuchtedichten Eisenglimmerbeschichtung - Schuppenpanzerbeschichtung zu überschichten, denn diese Beschichtung ist annähernd 100% feuchtedicht. Damit würden wir die Feuchte dauerhaft einschließen, es bilden sich Drücke im Laminat bis zu 20 Bar, die Folge ist dann dass sich das Laminat vom ISO-Harz trennt, das Boot würde weich, verliert seine Festigkeit und wäre in ein paar Jahren Sondermüll. Es ist in der Regel erheblich besser nur 1 - 2 Lagen EP bei Osmosesanierungen aufzutragen, als 6-8 Lagen z.B. Gelshield, wie es oft von Verkäufern in den Foren empfohlen wird. "Viel", schadet in der Regel mehr als es nützt. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    01.03.2018, 12:06
    Hallo Christian, zuerst einmal sehe ich nichts Dramatisches, weil das Boot 18 Jahre alt ist. Wurde der Gelcoat nicht beschädigt, dann muss auch nichts gemacht werden. Ich habe geschrieben, wir können osmotische Schäden reparieren, aber nicht verhindern. Auch wenn wir ein paar Lagen Protect 346 überschichten, dann kann das einen Osmoseprozess nicht verhindern und kann sogar mehr schaden als nützen. Der Grund ist, wir haben es bei Osmose immer mit einer Feuchtediffusion zu tun. Da nun mal die H2O-Moleküle um vielfaches kleiner sind als die Riesen-Kettenmoleküle von Polymeren, wandern die H2O-Moleküle langsam durch die Zwischenräume bei den Kettenmolekülen und es wird Feuchte angereichert. Diese Feuchte kann dann mit Diolen reagieren und die Feuchtediffusion wird dann beschleunigt. Der Gelcoat kreidet, das ist richtig. Nur das Kreiden wird durch die UV-Strahlung verursacht, nur da haben wir beim Unterwasserschiff wenig Probleme. Das Borero Mistral 633 Antifouling ist ein einfaches Kupferantifouling. Da Borero Raffaelo und Veneziani übernommen hat, wird Borero von International beliefert da Borero keine Antifoulings herstellt. Da wir noch nicht wissen, wie das AF sich in der neuen Umgebung bewährt, rate ich nichts zu machen, bzw. das gleiche Produkt weiter zu verwenden. Erst wenn es nicht funktioniert, dann sollten wir das ändern. Daher zuerst einmal alle Gute zum Boot und erst einmal viel Spass. Haben wir versteckte Schäden, dann erkennen wir das wenn das Boot im Herbst oder nächstes Jahr aus dem Wasser kommt. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 432 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    18.02.2018, 14:41
    Hallo Rainer, die Halteplatte aus Metall lässt sich genauso wie das Unterwasserschiff mit Antifouling streichen. Grob anschleifen mit 80-ziger Körnung, 1 x Marine 470 Vinyl, 2 Lagen Ecoship, das ist alles. genauso wird auch z.B. der Z-Antrieb beschichtet. Was das Entfernen betrifft, da kann jeder Entkalker aus dem Haushalt, Ameisen-Zitronen-Phosphor-Essig-oder Oxalsäure verwendet werden, ist nur preiswerter. Wenn die Platte aus Aluminium ist, dann keine Phosphorsäure. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 286 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    17.02.2018, 18:06
    Hallo Andreas, grundsätzlich unterscheiden wir nicht was die Wasserdichte betrifft, sondern was die Durchdringungswerte bei der Feuchtedichte sind. Die Feuchtedichte wird im Laborversuch bei 60°C Wassertemperatur bestimmt. Wir haben bei den Polymeren, Riesen- Endloskettenmoleküle und bei der Feuchte in Vergleich winzige kleine H2O - Moleküle die zwischen den Kettenmolekülen langsam durchwandern. Daher gibt es grundsätzlich keinen Osmoseschutz. Da wir zahlreiche Epoxid- und Vinylarten haben, wird die Auswahl durch den Anwendungsfall bestimmt. Bei den GFK-Yachten ist auch eine 100% Feuchtedichte durch eine Versiegelung auch nicht erwünscht. Eine GFK-Yacht muss also auch entfeuchten können. Bei einer Stahl-Yacht die eine Zinkgrundierung hat, brauche ich eine weitgehend 100% Feuchtedichte um eine Zinkspaltung zu vermeiden. Dafür gibt es EP-Schuppenpanzerbeschichtungen mit Eisenglimmer. Auch bei einer GFK-Yacht muss ich unterscheiden, wie z.B. eine Opferbeschichtung weil ein Boot trocken fällt, oder einen Gelcoatersatz, oder auch nur eine Teil-Reparatur. Dazu noch den jeweiligen Anwendungsfall da nicht jeder eine Werft wie die Firma Wrede in Hamburg hat. Ich muss auch die Verhältnismäßigkeit sehen, denn eine Hallberg Rassy oder Baltic-Yacht die 7-stellig kostet, oder eine 30-40 Jahre alte Neptun die mit Trailer für 4-6 tausend Euro zu haben ist und weit überteuert ist. Solche Boote sind in der Regel weniger wert als die Entsorgungskosten. Wenn wir also Vinylbeschichtungen ansehen, dann unterscheiden die sich auch in Ihrer Pikmentierung und Feuchtedichte. Vinyl ist PVC, was auch für die Elekroisolierung verwendet wird. In der Regel hat ein Anstrich z.B. Marine 470 Vinyl eine höhere Feuchtedichte als z.B. drei Anstriche Gelshield. Daher wird also ein Gelcoat der angeschliffen wird und deren Fläche sich um den Faktor 3 vergrößert, damit auch die Feuchteaufnahme entsprechend erhöht wird, mit PVC-Vinyl versiegelt. Nur das Vinyl ist als Opferbeschichtung nicht geeignet. Da würde ich z.B. 3 Lagen (nicht mehr) Gelshild 200 (ein EP mit Kreidekalk pikmentiert) empfehlen. Brauche ich hohe Schlagfestigkeit und Zähigkeit am Unterwasserschiff, dann ein Stetecol guard. Im Überwasserbereich rate ich dann zu einen Protect 346 das mit Aluminiumoxid pikmentiert ist, das dann mit einen 2 K PU-Acryl überschichtet wird, da wir z.B. in südlichen Breiten hohe UV-Belastung und Temperaturen haben. Muss ich nur kleine Stellen ausbessern, dann rate ich z.B. bei einen alten Boot zu einer Alcydharbeschichtung. Habe ich einen alten Stahlgusskiel bei den alle drei Jahre die Korrosion durchbricht, dann eignet sich z.B ein mit Zink angereicherte Chlorkautschukbeschichtung. Habe ich aber einen Kiel bei einer Swan, dann wird mit Zink, Eisenglimmer, Stetecol, PVC aufgebaut. Daher sehe ich grundsätzlich den Einzelfall und versuche dann mit unseren Kunden entsprechend der Verhältnismäßigkeit die beste Lösung anzubieten. Ich sage aber auch mal, was Sinn macht oder auch dass es sich nicht mehr rentiert, was natürlich manchen nicht gefällt. Grüße Friedrich
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    16.02.2018, 12:07
    Das VC17m lässt sich sehr schwer entfernen. Der Grund ist, Teflon und das Kupfer schmiert beim schleifen. Am besten ist da immer noch abzubeizen. Aber auch da haben wir Probleme, da Kupfer nicht auf die Beize reagiert. Natürlich gibt es Beizen wo wir VC17m runter bekommen, aber da geht der ges. Gelcoat mit kaputt. Wenn wir im Mittelmeer einen Bewuchsschutz brauchen, dann muss der tropentauglich sein weil wir Wassertemperaturen bis zu 27°C haben, es muss selbstbaschleifend sein um Schichtstärkenanreicherungen zu vermeiden. Es muss lange Trockenphasen überstehen, wenn das Boot nicht im Wasser ist und je nach Standort haben wir extreme Bewuchsverhältnisse. Des weiteren gehört kein VC17m auf ein langsam fahrendes Boot. VC17m ist bestimmt für Gleiter, kurze Wasserliegzeiten, Geschwindigkeiten ab 20 Knoten für die Selbstreinigung. Wird z.B. auf ein Segelboot ein VC17m gestrichen, dann sollte einer wenn sich der Anwendungsfall ändert ein solches Boot nicht kaufen. Bei den höherpreislichen Yachten kalkulieren wir beim Gebrauchtpreis je 1000,-€ zzgl. Mwst. je laufenden Bootsmeter Preisreduzierung, denn das sind die Kosten beim Rambek, König oder Wrede wenn das Unterwasserschiff angepasst werden muss. Bei Dir muss ich auch die Verhältnismäßigkeit sehen, denn das Boot ist bald 50 Jahre alt und wir müssen auch sehen was unter dem VC17m ist. Einfach darüber streichen mit VC17m geht nicht und macht im Mittelmeer keinen Sinn, also bleibt nur alles runter entweder schleifen oder abbeizen, bzw. abschleifen und abbeizen. Es müssen die PTFE-Rückstände vollständig beseitigt werden. Wir haben dabei die Gefahr, dass der Gelcoat erheblich beschädigt wird und wir müssen mit einer Reinepoxidbeschichtung nachbessern. Es ist auch möglich dass wir bereits zahlreiche lagen von VCTar2 unter dem VC17m haben. Dann haben wir noch ein altes Boot das Feuchte aufgenommen hat. Haben wir eine Differenzfeuchte von mehr als 1 % und wir machen von Aussen dicht, dann bekommen wir im Laminat Überdrücke und das Laminat trennt sich vom Harz. Wie auch immer, ich muss ,mehr wissen und wie es unter dem VC17m aussieht. Würde das Boot als Freizeitsegler z.B. in der Müritz, Berlin usw. verwendet, dann würde ich sagen mit VC17m weitermachen. Nur im Mittelmeer, das ist eine andere Liga. Also zuerst Altanstriche beseitigen, dann Bilder, dann erst kann die weitere Vorgehensweise unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit bestimmt werden. Grüße Friedrich
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    16.02.2018, 10:12
    Hallo Andreas, zuerst einmal Glückwunsch zum Boot. Ich weiß nicht ob Ihr die Verhältnisse im Mittelmeer kennt, denn ein Wento aus Nordwest überrollt Euch bei 23 Fuss. Eine Bora kann einer ausweichen, da der Alarm über Funk bereits mehrere Stunden vorher erfolgt und ist über dem Velebit zu erkennen. Wenn die aber einer übersieht, dann kommt der erste Schlag mit 160 - 200 km/h, das schlägt auch auf einer Yacht mit 43 Fuss (eigene Erfahrung) ein, wie eine Bombe. Der Jugo oder Schirokko ist kalkulierbar, baut aber nach ein paar Tagen Wellen auf die bis zu 8 Meter. Seit ihr dann in Susac oder Lastovo, da können sich Grundseen mit bis zu 15 m bilden, da mit 6 m Wasserlänge wird sicher zum Abenteuer. Wenn Ihr für ein paar Monate im Mittelmeer und ständig unterwegs seit, dann kommt Ihr - Ausnahme die Lagunen im Norden von Triest bis Venedig ohne Antifouling aus. Ab 3 Knoten kann sich der Bewuchs nicht verfestigen. Habt Ihr aber mit Seepocken, Entenmuscheln oder Rörenwürmer zu tun, dann kann das alle paar Tage mit einen Tauchgang und einer breiten Spachtel, oder groben Edelstahlwolle weitgehend verhindert werden. Das VC17m ist da keine Hilfe und ist wirkungslos, da ist z.B. das Boot mit Heisslagerfett einzureiben die bessere Lösung, weil ein verfestigen reduziert wird. Der Jotun Vinyguard ist eine 1 K. Vinylgrundierung, obtimal bei einen neuen Boot oder Überschichtung von Antifoulings die kein Silikon - Graphit - oder Teflon enthalten. Bei VC17m wird die Grundierung nicht haften und schafft erhebliche Aplikationsprobleme, also besser nichts machen. Wenn repariert werden muss kann als Notbehelf damit überstrichen werden, aber das VC17m (enthält Teflon) muss weitgehend vorher entfernt werden, dann mit Aceton 5-6 mal gründlich nachreinigen, nach Möglichkeit mit einer Edelstahlwolle. Also noch viel Spass im Mittelmeer, denn es wird nicht das letzte Boot sein. Grüßr Friedrich
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    12.02.2018, 17:39
    ADMIN hat auf das Thema Reinke EURO im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Servus Robert, Trilux auf einer Reinke Euro im Mittelmeer das für Gleiter bestimmt ist, wird nicht funktionieren. zu 1, anschleifen mit 180 körnung, alles weitere passt. zu 2, Lieferzeit Österreich ca. 4 Tage nach Auftragseingang. Da wir viele Werften beliefern, mache ich aus Fairnessgründen keine Empfehlungen. Grüße Friedrich
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    08.02.2018, 13:09
    Hallo Kätp`n, das ist schon eine Hausnummer, ein solches Boot das bald 70 Jahre alt wird zu sanieren. Ich denke, da haben wir nicht nur die Beschichtungen, wenn die entsprechend der Norm erfolgen die ein paar tausend Euro kosten, so wie auch das Eisstrahlen, dann die Elektrik, Motor usw. Wir haben mal eine solche Jugendarbeit in Kroatien begleitet und auch wenn die Arbeitszeit nichts kostet, überschreiten die Kosten solcher Sanierungen sehr schnell den Wert eines solchen Bootes. Da ist es nicht einfach mit ein wenig flicken oder ausbessern getan, da geht es an`s eingemachte. Dies Boote aus der Zeit haben oft im Unterwasserbereich und im Innenraum Teerepoxide die nicht benzo(a)pyrenfrei sind. Siehe Link http://www.gifte.de/Chemikalien/benzo(a)pyren.htm Wenn also da jugendliche Arbeiten, dann müssen diese Altlasten - wenn vorhanden - vorher beseitigt werden. Die Beschichtungen erkennt einer an der Farbe schwarz oder rotbraun. Das Projekt erfordert einige Zeit an Kontakten, um da nur die Beschichtungen entsprechend den Anforderungen aufzubringen. Mit ein wenig Rostschutzfarbe wie da mancher meint ist da nicht geholfen, denn wenn wir da vorne streichen und hinten fertig werden, beginnt es vorne wieder zu rosten. Auf den Bildern ist natürlich noch wenig zu erkennen. Haben wir eine Feuerverzinkung, dann müssen wir darauf aufbauen mit besonderen Grundierungen weil auf Zink nichts haftet. Haben wir beschädigte Zinkbereiche. dann müssen wir die repaieren mit einer Zinkstaubbeschichtung, darauf dann Eisenglimmer, Multicoat, PU-Lackierung. Wie auch immer, es müssen alle Beschichtungen oben und unten kompatiebel sein, wir müssen wahrscheinlich auch mal anstückeln usw. Um also die Vorgensweise zu bestimmen, muss genau abgestimmt werden wie wir vorgehen. Wir arbeit von oben nacht unten, zuletzt von unten nach oben. denn wir müssen mehrmals anstückeln und brauchen dann entsprechende Übergänge. es muss auch alles abgebaut werden wie Scheuerleisten wenn die aus Holz sind. Das Boot muss auch entsprechend aufgebockt werden damit wir es einmal versetzen können. Wenn wir ein Holzdeck haben, dann können wir nicht einfach anstückeln. Bei einer Stahlyacht muss auch die Innenbeschichtung mit einbezogen werden, denn es nützt nichts wenn wir aussen alles dicht machen, im Innenraum haben wir eine Muldenkorrosion die einfach übertüncht wurde und der Stahl beginnt zu brechen. Da geht es auch um die Sicherheit. Wir brauchen bei dem Boot eine Standzeit von 15 Jahren was der Industrienorm entspricht. Bei allen anderen nehme ich da lieber Abstand, denn wir haben jedes Jahr Unfälle wo der Skipper mit einen solchen Boot untergeht. Wenn Stahl bricht, weil er nicht mehr formbar ist, dann geht das sehr schnell. Ich muss also genau wissen was Ihr vorhabt um die Vorhenesweise zu bestimmen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    04.02.2018, 19:14
    Hallo, Beschreibung Trilux 33 ....Neues hartes, abriebfestes Antifouling für alle Bootsbaumaterialien, einschließlich Aluminium. Bietet Schutz in mittleren Bewuchsverhältnissen, wo ein hartes und schleifbares Antifouling erforderlich ist. Trilux erzielt eine glatte, harte und abweisende Oberfläche, die Bewuchs abhält und poliert werden kann. Besonders geeignet für schnelle Motorboote und Boote in Trockenmarinas. Daher, ein Hartantifouling ohne Biozide mit ein wenig Antihaftbeschichtung für Boote mit hoher Geschwindigkeit. Nicht für Dauerwasserliegeplätze wie im Mittelmeer, nur für kurze Wasserliegezeiten (Trailerboote) geeignet, daher der Hinweis Trockenmarinas. Grundsätzlich ist das Triluxantifouling als Hartantifouling für das Boot optimal. Haben wir aber zu lange Stillstandzeiten, dann reicht der Bewuchsschutz besonders im Mittelmeer nicht aus. Wir müssen also bei dem Boot ein Kompromiss eingehen. Das bedeutet höherer Antifoulingverbrauch, damit besserer Bewuchsschutz. Vorgehensweise auch für den Z-Antrieb: Trilux sauber mit 160 Körnung schleifen, darauf 1 Mal den Marine 470 Vinyl Haftgrund Farbe rotbraun, dann 2 Lagen - Wasserpass 3 Lagen Marine 522 Ecoship das auch selbstabschleifend und tropentauglich ist. Es würde auch Sinn machen die 2-3 qm im Gleitbereich 3 mal zu streichen, um da den erhöhten Verbrauch vom Antifouling auszugleichen. Die Geschwindigkeit dürfte sich gegenüber den Trilux kaum verändern, aber ich kann in Deinem Fall nicht beurteilen bei der Auslastung wie lange der Bewuchsschutz ausreicht. Ich denke aber, mit 2 Jahren müssten wir hinkommen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    03.02.2018, 12:15
    Der Verbrauch vom Antifouling richtet sich nach Geschwindigkeit und Auslastung. Ich würde noch eine Saison fahren, denn was soll da schon passieren. Ansonsten ist das LF kompatibel, nur etwas weicher und darf überschichtet werden. Ich rate aber immer, vorher leicht mit der Hand anschleifen, oder mit einer groben Edelstahlwolle abreiben, besonders bei schnellen Booten, da wir eine höhere mechanische Belastung haben. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    28.01.2018, 14:40
    ADMIN hat auf das Thema Teerepoxy im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Das TE gibt es bei http://www.toplicht.de/de/shop/yachtfarben-lack-oel-und-holzteer/unterwasser-grundierung/sigma Der dort angebotene Chlorkautschukprimer ist mit Aluminium pikmentiert, enthält also kein Zink und ist für ein Unterwasserschiff weniger geeignet. Das gleiche gilt auch für den Vinyl Primer. Daher auf das TE einen Marine 470 Vinyl und darauf dann 1-2 Anstriche Marine 522 Ecoship. Wenn wir lange Ruhezeiten haben wo das Boot nicht bewegt wird, dann anstelle von Ecoship 1 - 2 Lagen Marine 522 LF. Unter http://shop-af.de/contents/de/d124_SEGEL-YACHTEN.html können die Produktdaten ausgedruckt werden und auch über den Warenkorb bestellt werden. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    28.01.2018, 14:02
    ADMIN hat auf das Thema Teerepoxy im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Carsten, wir haben bereits vor Jahren die Lieferung von Teerepoxiden eingestellt. Der Grund war, dass die Teeröle für benzo(a)pyrenfreien Teerepoxid nicht mehr erhältlich sind. Währen die Teerepoxid von Sigma in Holland meines Wissen Teerepoxide aus Steinkohleteer sind, die auch hoch toxisch sind. Diese TE gibt es noch in Hamburg zu kaufen, sind aber bei uns in Bayern für den privaten Anwender verboten und werden nur noch für Bojenanstriche und Spundwände, Schleusen verwendet. Auch in der Berufsschifffahrt werden solche Anstriche seit Jahrzehnten nicht mehr verwendet, auch wenn diese sehr preiswert sind. Das Intershield 300 ist Eine leichte, abriebfeste Aluminium-Epoxy-Beschichtung, die einen ausgezeichneten Langzeit-Korrosionsschutz bildet. Es ist identisch mit Protect 346/47 Multicoat. Ich würde es nicht wagen, diese Beschichtung auf ein TE aus Steinkohleteer aufzutragen. Diese Beschichtung wird z.B. für die Balastwassertanks der Berufsschifffahrt verwendet, erfüllt aber bei alleiniger Anwendung für den Korrosionsschutz nicht einmal annähernd die geforderten Standzeiten von 15 Jahren. Unter der Beschichtung von Intershield 300 ist eine Zinkstaubgrundierung, darauf ein Haftvermittler Eisenglimmer (Schuppenpanzerbeschichtung) erforderlich. Auf das Intershield bedarf es einen Vinyl-Haftvermittler, zuletzt dann ein SPC-Antifouling mit hohen Zinkbeigaben. Der Beschichtungsaufbau hat eine Standzeit von 15 Jahren und entspricht den Industriestandard. Meine Empfehlung wäre wenn der TE-Aufbau i.O. ist und keine Schäden vorhanden sind, nur einen Anstrich Marine 470 PVC Vinyl und darauf dann ein mehrjähriges SPC-Antifouling 1x bei Saisonwasserlieger, 2 x bei Dauerwasserlieger aufzutragen. Wenn nachgebessert werden muss bei Korrosion, dann können wir das mit einen Zinkhaltigen Chlorkautschukprimer machen und gewinnen Zeit. erst wenn kompett saniert werden muss, dann wird neu aufgebaut. Wichtig ist, dass alle Produkte zueinander passen bzw. kompatiebel sein müssen. Ein Beschichtungsaufbau bei einer Stahlyacht ist viel zu teuer und aufwendig, um da Experimente zu machen. Wird ein benzo(a)pyrenhaltiges EP geschliffen, dann sind Schutzvorkehrungen im eigenen Interesse zwingend erforderlich. Siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/benzo(a)pyren.htm Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 565 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.01.2018, 10:53
    ADMIN hat auf das Thema Elektrolyse oder was ist das? im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Nachtrag: Grundsätzlich sind Frostschutzmittel Silikathaltig. Wenn der Auslass z.B. aus Aluminium besteht, dann reagiert ein silikathaltiges Frostschutzmittel mit Aluminium. Wir haben daher 3 unterschiedliche Frostschutzmittel wie Silikathaltig, Silikatfrei und mit Korrosionsschutz. Eine weitere Ursache können auch Abgase über den Auslass sein. In den Abgasen haben wir z.B. Schwefeloxide und die reagieren mit Kupfer im VC17m. Welche Funktion hat der Auslass? Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 579 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.01.2018, 10:39
    ADMIN hat auf das Thema Elektrolyse oder was ist das? im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Was ich nicht erkennen kann ist eine VCTar2 Grundierung die bei VC17m zwingend erforderlich ist. Die Farbe von VC´Tar2 ist schwarz oder weiß. Des weiteren haben wir im VC17m Kupfer, das auf Säuren und Laugen z.B. durch den Auslass reagiert. Kann es sein, dass der Auslass ein Kühlwasserauslass für den Motor ist. Haben wir z.B. einen Frostschutz in einer Zweikreiswasserkühlung der austreten kann, dann kann der natürlich mit dem Kupfer im Antifouling reagieren. Trotzdem ist das Erscheinungsbild sehr ungewöhnlich und lässt auf eine chemische Reaktion in diesen Bereich schließen, was mit dem Auslass zu tun hat. Was hat die Werft bei dem boot für 3000 SF alles gemacht, das müsste auf der Rechnung zu sehen sein? Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    26.01.2018, 10:12
    ADMIN hat auf das Thema Elektrolyse oder was ist das? im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, das mit dem ausbluten von GFK ist ein Quatsch, denn ein ISO-Laminat oder ein Gelcoat blutet nicht aus. Hier handelt es sich um einen meiner Meinung um einen nicht fachgerechten Beschichtungsaufbau. Um mehr zu sagen, müsste ich wissen, wie und welche Produkte wurden da verwendet. Des weiteren, ist das auf dem Bild noch eine Beschichtung oder der Gelcoat? Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    25.01.2018, 12:58
    Hallo, 5 x Epoxy, da frage ich mich wirklich warum. Das Boot ist gerade mal 16 Jahre alt und das ist für eine Bavaria die einen sehr hochwertigen Laminat - Beschichtungsaufbau hat nicht viel. Wenn die Werft mit Epoxid beschichtet, dann muss alles runter und der Gelcoat entsprechend geschliffen werden um ein EP aufzutragen. Bei einer solchen Empfehlung wenn die Bilder den wahren Zustand anzeigen, würde ich eine solchen Werft nicht mehr aufsuchen und auch nicht weiterempfehlen. Es wäre noch hilfreich weitere Bilder zu bekommen, auch von kleinen Schäden wenn solche vorhanden sind. Ansonsten ist das Boot optimal für einen neuen Antifouling-Anstrich vorbereitet. Da genügt ein dünner Anstrich 1 x mit Marine 470 Vinyl und darauf bei Saisonwasserlieger 1 x Marine 522 Ecoship bzw. bei Dauerwasserlieger 2 x Marine 522 Ecoship (Waserrpass wegen der Reinigung 1 x zusätzlich). Das reicht dann bei Saisonwasserlieger länger als 2 Jahre, bei Dauerwasserlieger länger als 3 Jahre. Wichtig ist, den Taupunkt beachten, so dass wir nur einen geringen Temperaturunterschied zwischen Objekt und der Umgebungstemperatur haben, damit sich keine Feuchte auf dem Schiff bildet, um Abplatzungen zu vermeiden. Eine EP-Beschichtung wird nur erforderlich, wenn wir z.B. osmotische Schäden wie eine Blasenpest bekommen. Normalerweise dürfte das bei einer bavaria nicht so schnell passieren, denn unter dem gelcoat befindet sich eine 1 mm dicke Barriere, so dass wir in normalen Fällen ein leichtes anschleifen des Gelcoat vernachlässigen können. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    10.01.2018, 11:04
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling Stahlboot im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Skipper, das Hempel Classic ist ein Inustrie- Hartantifouling für kühle Gewässer / hoher Norden und hoher Auslastung. Also für Boote die vorwiegend bewegt werden und nur kurze Stillstandzeiten haben. Die Standzeit ist 24 Monate, was eine Bewuchsschutzdauer bei 3 Anstrichen von ca. 12 Monaten ergibt. Da es keine Zinkoxide und kein Trykresylphosphat enthält, ist es für Stahljachten weniger geeignet. Meines Wissen ist die Trägerkomponente Vinyl, so dass darauf das Marine 522 Ecoship (vorher anschleifen) haften müsste. Das Ecoship ist für wärmere Gewässer besser geeignet und erfordert auch nicht die hohe Auslastung. Das Ecoship hat eine Standzeit von 60 Monaten, eine Bewuchsschutzdauer >= 36 Monate bei 2 Anstrichen und ist auch für Brackwasser, Süsswasser einschl. tropische Gewässer geeignet. Ich rate zu einen kleinen Probeanstrich um die Verträglichkeit - auch Haftung festzustellen. Wenn es nicht haftet, dann ist ein Anstrich mit einen Haftvermittler marine 470 Vinyl erforderlich. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    06.12.2017, 10:10
    ADMIN hat auf das Thema Neuer Aufbau Unterwsserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Xilebo, die Kombination kenne ich nicht. Marlin ist kein Antifouling-Herstelller und bezieht meines Wissen das Antifouling von International. Ein Metallprimer der mit Zink- Kupferoxiden angereichert ist ermöglicht einen Bewuchsschutz bei pflanzlichen Bewuchs, so wie jede Kupfer-Epoxidfarbe. Wie auch immer, da hilft nur ausprobieren. Im Grunde kann natürlich jedes selbstabschleifende Antifouling verwendet werden, das Problem ist aber immer die Haftung auf der Schraube. Wir haben es einmal geschafft bei 2 Bavarias mit 300 und 320 Motorstunden und bei der Wiederholung haben wir dann keine Haftung mehr erreicht. Da der Bewuchs einige Wochen braucht um auf der Schraube zu verfestigen, ist der beste Bewuchsschutz, wenn die Schraube bei langen Ruhezeiten ab und zu mal im Betrieb ist. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    27.11.2017, 16:05
    Hallo Rainer, das EU Ultra reicht bei drei Anstrichen bis zu 18 Monate. Wir haben also einen Dockintervall je Anstrich von 6 Monate. Da es ein erodierendes Hartantifouling ist, kommt es nach ein paar Jahren zu Schichtstärkenanreicherungen durch die ausgelaugten Trägerkomponenten. Ich rate zuerst einmal das Ultra so weit wie möglich verbrauchen, dann sauber schleifen mit 180 Körnung, einen dünnen Anstrich mit dem Marine 470 Sealer und dann 2 Lagen Marine 522 Ecoship. Das reicht dann in Zukunft für 3 Jahre. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    23.11.2017, 13:09
    Hallo Emil, Zinga zum ausbessern wäre eine Möglichkeit, nur darauf haftet ein Klebstoff nicht besonders. Interprotect halte ich nicht für geeignet, Interprotect ist kein Korrosionsschutz. Optimal wäre Marine 346 Multicoat, da haben wir einen Ersatz in kleinen Gebinden einen 2 K. Epoxi Grund von BRILLUX mit Korrosionsschutzeigenschaften, siehe http://shop-af.de/contents/de/d42.html - Datenblatt https://www.brillux.de/produkte/kat1/pm-pdfs/de/pm855.pdf Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    20.11.2017, 17:23
    ADMIN hat das Thema ANLEITUNG ZUM LACKIEREN im Forum GEWUSST WIE..............? erstellt.
    https://www.youtube.com/watch?v=yqm_ZpugxG4 Anleitung zum Lackieren: Schritt 1 - Sicherheitsvorkehrungen vor dem Lackieren Lesen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit die Herstellerhinweise von Lacken bevor Sie mit der Arbeit beginnen. Tragen Sie passende Schutzkleidung, um nicht nur Ihre Kleidung zu schonen, sondern auch Ihre Haut, Atemwege und Augen: Atemschutz, Handschuhe und Schutzbrille. Lacke können unter anderem Lösungsmittel enthalten, die Sie nicht einatmen sollten. Achten Sie deshalb darauf, in einem gut belüfteten Raum oder besser noch unter freiem Himmel zu arbeiten. Schritt 2 - Vorbehandlung zum Lackieren Die richtige Vorbereitung ist wichtig, auch wenn sie im Fall eines bereits lackierten Werkstücks aufwendiger ist. Denn dann müssen Sie zuerst die alten Farbschichten entfernen. Das gelingt zum Beispiel, indem Sie einen Abbeizer auftragen – achten Sie darauf, dass er für Holz geeignet ist, es gibt auch Produkte für Metall. Sie können auch eine Heißluftpistole einsetzen oder aber eine Schleifmaschine. Beim Abbeizen wird der Abbeizer gleichmäßig mit dem Pinsel aufgetragen, um dann zu trocknen. Ist der Abbeizer eingezogen, entfernen Sie die Farbe mit dem Malerspachtel. Das geht relativ schnell, ist wenig anstrengend, aber wegen des lösungsmittelhaltigen Abbeizers nicht für jeden Heimwerker die erste Wahl. Bei der Variante mit Heißluft wird der Lack stark erhitzt und kann dann mit einem Spachtel entfernt werden. Arbeiten Sie achtsam um nicht mit der heißen Luft das Holz anzusengen. Es können beim Auflösen des Lacks giftige Dämpfe entstehen. Aus diesem Grund schwören viele Heimwerker auf die Farbentfernung per Schleifpapier. Mit einem elektrischen Schleifer ist die Arbeit dann auch schnell erledigt. Zurück bleibt Staub, der sorgfältig entfernt wird. Denn nur wenn das Holz staub- und fettfrei ist, hält die folgende Farbschicht auch dauerhaft. Schritt 3 - Auswahl des Werkzeugs für Lackieren Greifen Sie bei größeren Flächen zu Lackierrollen bzw. Flächenstreichern. Für Kanten und kleine Flächen ist ein Pinsel die richtige Wahl. Meist lohnt sich die Investition in ein Pinsel-Set. Bei richtiger Pflege leistet Ihnen das Sortiment an größeren und kleineren Pinseln lange gute Dienste. Schritt 4 - Lack richtig auftragen Das Holz sollte mit einer Grundfarbe grundiert werden, bevor der eigentliche Lack aufgetragen wird. Sie haben die Wahl zwischen Acryl-, Naturharz- und Kunstharz-Lacken. Naturharz-Lacke sind für umweltbewusste Heimwerker die erste Wahl, obwohl auch sie Lösungsmittel enthalten können. Nachteil der Naturharz-Lacke ist ihre längere Trocknungszeit.Acryllacke überzeugen mit hoher Deckkraft und langer Lebensdauer, sowie einer haltbaren Schutzschicht. Sie lassen sich mit Wasser verdünnen und sind recht geruchsarm. Kunstharz-Lacke lassen sich leicht verarbeiten und sind ebenfalls sehr gut deckend und zudem extrem widerstandsfähig, weshalb sie sich besonders eignen, wenn das Werkstück später besonders strapaziert wird. Achten Sie aus Umwelt- und Gesundheitsgründen beim Kauf auf aromatenfreie Kunstharz-Lacke. Aufgetragen wird jeder dieser Lacke in mehreren dünnen Schichten, zwischen denen die Farbe jeweils trocknen muss. Beginnen Sie beim Lackieren mit den Kanten und streichen Sie mit der Maserung des Holzes. Für ein besonders feines Ergebnis können Sie zwischen den Lackschichten einen feinen Zwischenschliff durchführen.
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  • Avatar von ADMIN
    08.11.2017, 13:04
    Richtig, grundsätzlich verwenden hochwertige Antifoulingfarben von BASF, Hempel, Tenax, Niopon, Jotun usw. kein Kupfer, da Kupfer nur einen geringen Bewuchsschutz bei Microorganismen hat. Was also bei einer Kupfer-Dachrinne funktionert, funktioniert nicht bei einer Yacht im Unterwasserbereich. Was das Coppercoat betrifft, das kennen wir bereits aus den 70-ziger Jahren, siehe Beschreibung http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1878-COPPERSHIELD-WATERPROTECT-AQUAMARINE-WATERPROOF-CUPROTECT-AQUAPROTECT-VEROMETAL-COPPER-CRUISE&p=4625#post4625 Wir benutzten diese Kupfer-Epoxidfarben z.B. für Stahlplastiken um denen ein Kupferaussehen zu geben. Es wurde auch vereinzelt bei Pumpen als Verschleißschutz verwendet oder wir haben auch Papierwalzen zum glätten damit in den 70-zigern beschichtet. So eine Kupferfarbe (hat wenig mit Antifouling zu tun) kann sich jeder selbst anmischen mit einen 2 K. Epoxid (gibt es im 1-10 kg Gebinden Preis je Kg ca. 25,-€/kg) dazu 2 Gewichtsanteile von Rohkupfer (Preis 0,60 €/kg). Für 10 kg Ep und 20 kg Kupfer bekommen wir 30 Kg "Kupferantifouling" zum Selbstkostenpreis von ca. 212,-€. Im Vergleich kosten z.B. 3 Kg Copershield zwischen 106,- bis 123,-€ im Internet. Es spricht nichts dagegen wenn der Anwendungsfall passt, nur die Entwicklung ist beim Bewuchsschutz um 40 Jahre weiter. Z.B. ein Ecoship enthält auf 1 Liter Volumen 1,3 Kg Kupfer(I)oxide und Zinkoxide, zusätzlich noch Bioziode wie z.B. Trycresylphosphate (=zugelassen) usw. http://www.gifte.de/Chemikalien/tri-o-cresylphosphat.htm. Aber auch da stoßen wir bei Röhrenwürmer oder auch Seepocken an die Grenze, mehr geht halt nicht.
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  • Avatar von ADMIN
    08.11.2017, 09:01
    Nur 2 und 3, Nr. 1 ist ein Korrosionsschutz mit Zinkoxiden für Stahl. Es darf kein Antifouling verwendet werden das Kupfer enthält. Antifoulings mit Kupfer(I)oxiden sind kein Problem, da es ein Halbleiter ist, der erst abTemperaturen > 200°C elektrisch leitend wird. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 1130 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.11.2017, 19:25
    Hallo Axel, Epoxide sind nun mal nicht Feuchtedicht, so dass wir immer eine Feuchteaufnahme haben. Holz-Yachten haben ein anderes Schrumpf - Quellverhalten als GFK-Yachten. Wir haben einige Kunden(Gardasee) mit Holz-Yachten. die verwenden den Marine 470 Primer und streichen dann je nach Auslastung alle 1 - 3 Jahre das Marine 522 LF was bestens funktioniert. Ich bin aber besonders bei Holz-Yachten ein wenig vorsichtig, denn da muss wirklich jeder Einzelfall genau beurteilt werden. Wir müssen uns da auch ehrlich machen, da haben wir viel zu wenig Erfahrungswerte die übertragen werden können. Da rate ich zum Forum http://www.fky.org/forum-neu/list.php?3 Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 2094 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.11.2017, 19:08
    Hallo Danielk, der Holz-Yachtbereich ist eine eigene Liga und erfordert eigene Spezialisten. Da sind wir einfach überfordert um da optimale Vorschläge zu machen. Unsere Erfahrungen sind da nur Kundenerfahrungen, die aber in der Praxis nicht übertragbar sind. Wir haben Erfahrungen mit den Alcydharz-Emulsionen für Teak-Decks im Mittelmeer oder auch im Norden, oder Erfahrungen mit Antifoulings auf Holz-Yachten, aber der Beschichtungsbereich würde uns da weit überfordern. Da rate ich zum Forum unter http://www.fky.org/forum-neu/list.php?3 Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    06.11.2017, 13:47
    Hallo Daniel, bei einer solchen Auslastung ist ein Antifouling-Anstrich oder ein Primer-Anstrich wirklich nicht erforderlich. Das Seasonite von Owatrol ist eine Alcydharz-Emulsion ähnlich wie von Relius der UV-Schutz der zusätzlich Zinkoxide enthält. Diese Alcydharz-Emulsion haben hydrophobe Eigenschaften und sind selbsthärtend. Das Holz muss trocken sein, optimal warme Temperataturen und dann einstreichen bis zur Sättigung. Es muss dann jedes Jahr bis zur Sättigung nachgestrichen werden. Wir haben mit solchen Alcydharz-Emulsion im Überwasserbereich sehr gute Erfahrungen, aber im Unterwasserbereich noch keine Erfahrungen. Es wäre nett, wenn Du uns Deine Erfahrungen nach 1-2 Jahren hier im Forum mitteilen würdest. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 788 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.11.2017, 14:48
    Hallo Thomas, die meisten Schadensmeldungen auf Grund osmotischer Diffusionsprozesse kommen vom Bodensee. Der Grund ist einmal Süsswasser das viel aggressiver ist als Seewasser und besonders in Verbindung mit höheren Durchschniits-Wassertemperaturen die im Bereich Überllingen bis zu 27°C betragen. Unter solchen Bedingungen ist VC17m - Teflon ein Nährboden für Miesmuscheln. Dann der "Wahn" den hochwertigsten osmotischen Schutz den Gelcoat kräftig anzuschleifen, um darauf ein EP mit erheblich geringerer Feuchtedichte zu streichen. Viele Skipper sind auf Grund von Parolen - Bestimmungen - Bodenseeverordnung - zahlreichen Beiträgen in den Foren wo wir es sehr oft mit Anstreicherfirmen zu tun haben verunsichert. Dazu kommt die offene Hand in zahlreichen Marinas, die dann ein bestimmtes Produkt dann empfehlen oder sogar vermitteln und das ist im Bodensee meist VC17m. VC17m ist konzipiert für Gleiter, Trailerboote, kurze Wasserliegezeiten und erfordert eine Aktivität von mehr als 20 Knoten. Solche Antifoulings die meiner Meinung eine Antihaftbeschichtung sind und kein Antifouling aus den 80-ziger Jahren sind als Bewuchsschutz technisch weit überholt. Der einzige Vorteil, ich muss sagen meiner Meinung, ist der günstige Preis für den Verkäufer, nicht für den Käufer. Der größte Nachteil ist aber, wenn der Bewuchsschutz die Anforderungen nicht erfüllt, dann muss er vollständig entfernt werden was bei Teflon sehr schwierig ist. Ich persönlich würde z.B. niemals ein Boot kaufen das mit Teflon beschichtet wurde, denn eine Wiederherstellung kostet bis zu 1000,-€ zzgl. 19% Mwst. je laufenden Bootsmeter. Was das Ruder betrifft, mache keine Umstände, einfach darüber schleifen, wieder Vc17m darauf - was anderes haftet nicht - und sollte sich in ein paar Jahren das Laminat lösen, dann alles runter. Wen Du mal ein Feuchtemessgerät hast (Greisinger) und Du hast Feuchtewerte um die 30%, dann weißt Du dass der Holzkern langsam zu verrotten beginnt. Das dauert aber lange, somit keine Panik. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    05.11.2017, 12:59
    Hallo, das Problem ist, wir haben ein Vollholzruder mit einer Leichentuchbeschichtung. Da nun mal kein Polymer Feuchtedicht ist, auch nicht wenn 20 Lagen VCTar2 gestrichen würden, haben wir es immer mit einer Feuchteaufnahme zu tun. Der osmotische Vorgang einer osmotischen Diffusion kann also in diesen Fall nicht verhindert werden, aber reduziert werden. Reduzieren bedeutet, weniger wäre die bessere Lösung gewesen. Es hätte genügt das Ruder zu trocknen, mit Le Tonkinos Öl oder besser mit einen ALcydharzöl das penetrierfähig ist bis zur Sättigung einstreichen, nach der Härtung einmal mit Marine 470 Vinyl und dann Antifouling zu streichen. Wenn nach 2-3 Jahren wieder Blasen kommen was nicht ungewöhnlich wäre, genügt einfaches darüber schleifen, Primer zum ausbessern und wieder Antifouling. Das geht einfach und schnell. Die meisten Segelyachten haben ein GFK-Ruder mit einen Holzkern. Trotz Gelcoat, ISO-Laminat wird der Holzkern z.B. in der Adria nach 10 Jahren mit bis zu 30% Wasseraufnahme durchfeuchtet. Wenn also beim Ruder ein Druckausgleich möglich ist, gibt es auch keine Abplatzungen oder Blasen. Versuchen wir aber von Aussen die Durchdringungswerte zu erhöhen, dann haben wir unter dem Laminat Drücke bis zu 20 Bar. Damit bekommen wir Blasen oder auch Abplatzungen. Die Blasen oder Abplatzungen haben zuerst einmal keinen Einfluss auf die Statik. Haben wir aber solche Feuchtewerte, die nicht ungewöhnlich sind und erhöhen die Feuchtedichte von Aussen, dann kann kein Druckausgleich erfolgen und bei Frosttemperaturen wird das Ruder natürlich beschädigt. Was mich doch ein wenig verwundert ist die Vorgehensweise, denn so weit ich vermute haben wir hier keinen Gleiter, Trailerboot mit kurzen Wasserliegezeiten. Darauf gehört kein VC17m. Auch die 8 Schichten VCTar2 sind vergebliche Liebesmühe, denn VCTar2 ist ein Haftgrund (mit Quarz pikmentiertes EP) für VC17m und da genügt 1 Anstrich. VCTar2, oder auch ein Gelshield usw. ist nun mal kein Osmoseschutz, denn der wurde nur von der Werbung erfunden. Eine 100% Feuchtedichte ist mit Polymeren - wie Polyesther, Epoxiden - Ausnahme Polyäthylen nicht möglich und auch nicht gewollt. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 920 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.11.2017, 11:40
    ADMIN hat auf das Thema Hilfe bei entfernen AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Dirk, ein paar Pickel sind zu vernachlässigen, denn wir müssen uns auch ehrlich machen dass einmal die BAuA-Gesetzgebung und die zunehmende Resistenz von Microorganismen immer mehr den Bewuchsschutz einschränkt. Ein Farbwechsel auf das rotbraun-ziegelrot ist kein Problem. Im Grunde müßte das alte Antifouling nicht einmal angeschliffen werden. Da aber immer Verunreinigungen vorhanden sind, macht es Sinn kurz mit 180-200 Körnung mit der Hand leicht anschleifen, Verunreinigungen Beseitigen und für die weitere Zukunft nicht mehr Fastline, sondern das Ecoship verwenden. Keine Sorge Ecoship ist vom Inhalt und Lösungsmuttel identisch mit Fastline. Ecoship wurde modifiziert so dass es von 3 - 40 Knoten geeignet ist. Auch die ges. Bundesmarine stellt auf Ecoship um. Das Ecoship ist ein wenig weicher, so dass sich im oberen Geschwiondigkeitsbereich der Antifoulingverbrauch ein wenig erhöht. Vorteil ist aber, dass bei langen Ruhezeiten der Bewuchsschutz besser ist als bei Fastline. Egal, 100% gibt es nicht, also 1 mal (Wassserpass 2 x) mit Ecoship, das müsste dann mehr als 2 Jahre reichen. Grüße Friedrich
    13 Antwort(en) | 8562 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.11.2017, 17:42
    ADMIN hat auf das Thema Reparatur Unterwasserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Eigenschaften von Gelcoat Gelcoat wird beim Vorhandensein einer Negativform verwendet. Gelcoat ist in der Regel die erste Schicht (Feinschicht) die auf die Form aufgetragen wird. Gelcoat härtet luftseitig klebend aus und vereinfacht damit das drapieren des Verstärkungsgewebe in die Form. Gelcoat kann mit Farbpasten eingefärbt werden. Durch den Zusatz von Paraffin kann Gelcoat so eingestellt werden, dass es luftseitig klebefrei aushärtet. Bei der Weiterverarbeitung von Gelcoat ist kein Anschleifen nötig. Eigenschaften von Topcoat Topcoat wird immer dann verwendet, wenn ein Produkt auf Faserverbundwerkstoff bereist besteht und die Feinschicht auf das Laminat aufgetragen werden muss, wie bspw. beim Poolbau, bei Bootsreperaturen etc. Topcoat härtet klebefrei aus. Topcoat kann ebenso wie Gelcoat mit Farbpaste eingefärbt werden. Auf Topcoat kann nur auflaminiert werden, wenn dieses vorher angeschliffen wurde. Grundsätzliches zur Gelcoat- und Topcoatverarbeitung Im Gegensatz zum normalen Farbauftrag trocknen Gelcoat und Topcoat nicht, sondern sie härten. Für die Härtung ist eine Mindeststärke der Schicht nötig. Die Schichtstärke beträgt in der Regel 0,3-0,5 mm. Dies ist vor allem beim Topcoat sehr wichtig, da es bei der Härtung Paraffin an die Oberfläche ausschwemmt. Diese Paraffinschicht wirkt wie eine interne Trennschicht. Sollte der Tocpoat aufgrund von zu geringer Schichtstärke nicht klebefrei aushärten und ein zweimaliger Tocoatauftrag erforderlich sein, ist die erste Schicht anzuschleifen. Es spricht nichts dagegen, aber Vorsicht es gibt zahlreiche unterschiedliche Topcoats und nicht jeder ist geeignet. Wichtig ist, dass der Topcoat auch vorbeschleunigt ist und dass die Anwendung sehr genau befolgt wird. Werden Fehler gemacht dann wird der nicht fest und dann muss alles wieder runter. Siehe https://www.phd-24.de/polyesterharz/phd-gelcoat-ral9010/1kg-phd-gelcoat-ral9010-20g-mekp-haerter/a-2094/ Wenn da Boot keinen Antifoulinganstrich bekommt, keine langen Wasserliegezeiten hat, dann ist das eine preiswerte Lösung.
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  • Avatar von ADMIN
    04.11.2017, 11:36
    Hallo Axel, ich bin was das Antifouling betrifft ein wenig unsicher. So wie ich das verstanden habe, haben wir eine Leichentuch-Bauweise, darunter Holz mit der Folge dass wir ein ständiges "schrumpfen" oder "quellen" beim Boot haben. Ich befürchte, dass da ein mehrjähriges Antifouling das nicht ausgleichen kann und zur Rissbildung - Abplatzung führt. Da ist meiner Meinung nur ein Weichantifouling das bereits angewendet und jedes Jahr neu gestrichen werden muss geeignet. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 2094 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.10.2017, 16:12
    Hallo Nico, wenn wir nicht vollständig sanieren, genügt es sauber machen, schleifen, 1 mal mit Marine 470 Vinyl Farbe rotbraun streichen. Da wo die Blasen geschliffen wurden, einfach überstreichen und Saisonwasserlieger 1 x Jahreswasserlieger 2 mal (Wasserpass 3 mal mit Marine 522 Ecoship nach Möglichkeit Farbe schwarz streichen. Der Grund für die Farbe schwarz ist, das Af ist weniger Viskos als die Farbe blau. Da wir bereits eine erheblich starke Schichtstärkenanreicherung haben möchte ich eine zusätzliche Schichtstärkenanreicherung so weit wie möglich vermeiden. Sollt in 2 Jahren saniert werden, dann nur einen AF Anstrich. Der reicht in der Regel 1,5 Jahre und das restliche Halbe Jahr können wir vernachlässigen, denn es wird dann saniert. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 2039 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    28.10.2017, 11:29
    Hallo Klaus, ältere Stahl-Yachten wurden meist mit 1 oder 2 K. Teerepoxiden beschichtet. Vorsicht beim schleifen, die älteren Teerepoxide enthalten Benzo(a)pyrene siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/benzo(a)pyren.htm und erfordern einen Körperschutz und Atemschutz beim schleifen. Da wir auf den Stahl-Yachten mit Grundierungen, Antifoulings usw. 1 K. Systeme haben, können die nicht mit 2 K. Systemen überschichtet werden. Wir können also nur mit 1 K. Systemen flicken, alles andere wäre eine vollständige Sanierung. Zum ausbessern bei Teerepoxiden im Unterwasserbereich ist der mit Zink angereicherte Chlokautschukprimer siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I251-Farbton bestens geeignet. Wir müssen aber uns da ehrlich machen, das ist nur eine Notlösung und keine Dauerlösung. Im Überwasserbereich können wir 1 K. Beschichtungen wenn die nicht Vinyle enthalten mit 2 K. 346 EP Multicoat siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I346-Farbton überschichten. Darauf dann 1 K. Alcydharzlack in der gewünschen Farbe. Um aber genaueres zu sagen brauche ich Bilder die Du hier im Forum veröffentlichen kannst, oder über Mail mir zuschickst. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 540 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.10.2017, 14:07
    Zu Anti34 ich habe Deine Frage übersehen, möchte aber die trotzdem noch beantworten. Das Micron Extra, identisch Micron WA ist ein erodierendes Antifouling mit sehr guten Bewuchsschutz-Eigenschaften. Das Antifouling enthält Dikupfer und Kupfer(I)oxide und zusätzlich als Biozid Zineb. Das Zineb ist ein pflanzlicher Bewuchsschutz und kein tierischer Bewuchsschutz. Wenn wir also grünen Schleim auf dem Unterwasserschiff haben, dann wird der verursacht weil das Boot zu wenig bewegt wird. Wird ein Boot zu wenig bewegt, dann funktioniert kein Antifouling, denn durch das abschleifen im Wasser wird der Bewuchs abgewaschen und es werden neue Biozide frei gestzt. Was die Seepocken betrifft, die können wir noch reduzieren, aber nicht mehr verhindern. In den Antifoulings Marine LF oder Ecoship ist Trykresylphosphaht enthalten was gerade noch erlaubt ist. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Trikresylphosphate Trykresylphosphahtkann noch zu 100% vor Muschelbefall schützen, aber bei Seepocken müssen wir uns ehrlich machen. Das kann reduziert werden und ist nicht mehr zu verhindern. Seepocken würden sich nicht einmal durch einen Zyanid- oder E605-Anstrich abwehren lassen. Wie auch immer, das LF oder Ecoship enthält ca. die 10-12-fache Menge an Bioziden im Vergleich zum Micron Extra. Die vielfache Menge erhöht dabei nicht den Bewuchschutz, sondern die Bewuchschutzdauer. Da aber über die Lechingrate und entsprechender Auslastung mehr Biozide über einen längeren Zeitraum frei gesetzt werden können, wird der Bewuchsschutz erhöht. Das funktioniert aber nur wenn ein Boot bewegt wird. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 1135 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.10.2017, 13:34
    Hallo, ich bin immer wieder erstaunt über die Experimentierfreudigkeit mancher Skipper. Grundsätzlich erfordert jede Antifouling-Änderung einen Haftvermittler, da nun mal die Antifoulings unterschiedliche Trägerkomponenten und Lösungsmittel verwenden. Die Folge solcher Aktionen sind unsinnige Schichtstärken-Anreicherungen die zu Abplatzungen führen. Der Aufwand diese alten Schichten zu entfernen ist nicht nur sehr teuer und arbeitsaufwendig, sondern ist meist damit verbunden, dass der Gelcoat als wichtigster osmotischer Schutzbeschädigt erheblich wird. Es gibt seit Jahren mehrjährige SPC-Antifoulings die selbstabschleifend und selbstglättend sind. Damit bekommt einer auch nicht nach 20 Jahren die unsinnigen Schichtstärken-Anreicherungen und die damit verbundenen Applikationsschäden. Auch was die Seepocken betrifft, da gibt es schon lange keine Wunder mehr. Da sich die Rankenfußkrebse am Unterwasserschiff anzemmentieren, somit keinen Kontrakt zum Antiouling haben, können die auch nicht verhindert werden. Die Seepocken werden durch direkten Kontakt, durch Fender, alte Muringleinen übertragen. Somit kann ein Nachbarschiff seepockenfrei sein, weil die Voraussetzungen nicht gegeben sind. ProduktbeschreibungLB 25 ANTIFOULING: Erodierendes Antifouling mit Kupferoxyd, Standzeit 12 Monate, Lösungsmittelorganisch, Anwendungsbereich Binnen - und Nördliche Gewässer, Untergrund Stahl-Beton-GFK-Holz, kein Aluminium, niedrigen Aktivitätsgrad, statisch unter 10 Knoten, dynamisch ab 10 Knoten,für geringe bis mittlere Bewuchsdrücke. Hierhandelt es sich im Grunde um ein abgespecktes Micron Extra für eine Bewuchsschutzdauer von 3-4 Monaten, was natürlich je nach Anwendungsfall in vielen Bereichen der Ostsee ausreichend ist. ProduktbeschreibungSeajet 034 Antifouling Seajet 034 basiert auf einer neuen fortschrittlichen Harztechnologie und Bioziden, die einen perfekten Schutz gegen Schleim und Seegrasbieten.Geeignet für die am stärksten Bewuchs belastenden Gebiete weltweit und für alle Bootstypen, auch für Aluminium Boote. Bietet gleichwertigen Bewuchsschutz wie die jetzt verbotenen TBT-haltigenAntifoulings. Zwei Anstriche halten bis zu zwei Saisons. Geeignet bis40 Knoten. Klare leuchtende Farben. Ergiebigkeit: 11,2 m²perLiter. Durch extra Schichten bietet Seajet 034 bis zu 3jährigen Schutz. Geeignet bis 40 Knoten. Kann auch auf Aluminium gestrichen werden, da keine galvanische Korrosionensteht......? Solche Antifoulings gehören meiner Meinung mehr zur Esotherik und haben mit Bewuchsschutz wenig gemeinsam. Sie können bei planzlichen Bewuchs halbwegs schützen. Da den Antifoulings die Biozide für tierischen Bewuchs fehlen, der die Haftgrundlage auch für den pflanzlichen Bewuchs ermöglicht, haftet und verfestigt natürlich auch derpflanzlicher Bewuchs. Solche Antofoulings sollten nur verwendet werden, wenn der Anwendungsfall gegeben ist. ProduktbeschreibungSeajet 033 Shogun Seajet 033 Shogun ist ein hochwertiges, zinnfreies, selbspolierendes Antifouling für alle Boote, außer Aluminium-Boote. Erstklassiger Bewuchsschutz, auch bei schwierigen Bewuchsverhältnissen.Höchstgeschwindigkeit bis zu 40 Knoten. Ergiebigkeit:8,8 m² pro Liter Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Da es für Aluminium-Yachten nicht geeignet ist. enthält es kein Kupfer(I)oxid sondern Kupfer. Damit ein einfaches Kupferantifouling für geringe Bewuchsdrücke, ausreichend in vielen Bereichen der Ostsee, nicht geeignet für tropische Gewässer oder Gewässer mit hohen tierischen Bewuchsdrücken.Es ist ein selbstpolierendes Weichantiouling das nicht für Saisonwasserlieger geeignet ist ProduktbeschreibungSeajet 034 Seajet 034 basiert auf einer neuen fortschrittlichen Harztechnologie und Bioziden, die einen perfekten Schutz gegen Schleim und Seegrasbieten.Geeignet für die am stärksten Bewuchs belastenden Gebiete weltweit und für alle Bootstypen, auch für Aluminium Boote. Bietet gleichwertigen Bewuchsschutz wie die jetzt verbotenen TBT-haltigen Antifoulings. Zwei Anstriche halten bis zu zwei Saisons. Geeignet bis40 Knoten. Durch extra Schichten bietet Seajet 034bis zu 3 jährigen Schutz. Geeignet bis 40 Knoten. Kann auch auf Aluminium gestrichen werden, da keine galvanische Korrosion entsteht......? ImGrunde wie das 033 Shogun. Ein einfaches Antifouling ohne Schwermetalle, für Esotherikskipper optimal geeignet, das wie bei den meisten Antifoulings wenn der Anwendungsfall passt, ausreichend ist. DasMicron 350 ist als Ersatz gedacht für Micron Optima, Micron Extra,Micron WA. Es ist ein selbstpolierendes Weichantiouling das nicht für Saisonwasserlieger geeignet ist aber für eine Saison einen sehr guten Bewuchsschutz ermöglicht. Da es jedes Jahr neu gestrichen werden muss, kommt es zu Schichtstärkenanreicherungen mit entsprechenden Aplikationsschäden. Wir haben inzwischen nur in Europa mehr als 300 verschiedene Antifoulings angeboten, obwohl es weltweit nur 9 Hersteller gibt. Ein Boot oder eine Yacht ist viel zu wertvoll für solche Experimente. EinBewuchsschutz richtet sich nun mal nach dem Anwendungsfall wie Gewässerart, Auslastung, Geschwindigkeiten, Wassertemperaturen,Tropentauglichkeit, usw. und nicht was der Bootsnachbar meint, da nun mal der Anwendungsfall nicht übertragbar ist. Friedrich
    3 Antwort(en) | 1135 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.10.2017, 10:03
    Hallo Steffen, Grundsätzlich muss der Primer immer zum Antifouling passen. Haben wir im Antifouling als Trägerkomponente Vinyl und als Lösungsmittel Xylol, dann muss der Primer Vinyl und als Lösungsmittel Xylol enthalten. Alles andere funktioniert nicht. Es gibt immer wieder Skipper, die sich am Preis orientieren und nehme dann im guten Glauben z.B. Primokon von International. In diesen Fall wäre der Primer dann Naphta - eingedicktes Erdöl mit Lösungsmittel einer Kohlenwasserstoffverbindung was dann z.B. bei Micron Extra, oder identisch Micron WA funktioniert. Bei den VC-Antifoulings ist dann der Haftgrund VCTar2, eine mit Quarz pikmentierte Epoxidbeschichtung die von der Werbung und Verkäufern als Osmoseschutz der noch nicht erfunden wurde vermittelt wird Der Link zum passenden Primer bei Marine 522 LF oder Ecoship ist daher http://shop-af.de/contents/de/d124_SEGEL-YACHTEN.html Bezeichnung des Primer ist, Relest Marine 470 Vinyl, Farbe rotbraun oder schwarz wegen der Überschichtungskontrolle beim Antifouling. Grüße Friedrich
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Technische Hotline für maritimen Bereich (Stahl-Alu-GFK-Holz).
Industrie - Beschichtungssysteme für Pumpen,Turbinen, Anlagenbau.
Überwachung, Kontrolle und Abnahme von Beschichtungsausführungen im Yacht-Bau.
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Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
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