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  • Avatar von ADMIN
    13.07.2018, 12:54
    Hallo, das Interprotect ist kein Korrosionsschutz. Damit wird im Grunde der Stahl nur abgedeckt und die Korrosion - Muldenkorrosion geht darunter weiter. Interprotect ist wie die meisten Epoxide auch nicht feuchtedicht, egal wie viele Lagen gestrichen werden. Die Feuchtedichte wird mit dem Durchdringunswert bestimmt und kann daher mit noch so vielen Anstrichen nicht erhöht werden. Die erste Beschichtung bei Stahl ist immer eine Zinkbeschichtung (1 Anstrich). Die zweite Beschichtung ist eine Schuppenpanzerbeschichtung (1 Anstrich), da Eisenglimmer weitgehend zu 100% feuchtedicht ist. die dritte Beschichtung ist eine EP mit Aluminiumoxid pigmentierte Bechichtung (3 Anstriche). Darauf wird mit 1 x mit PVC-Vinyl - versiegelt da alle Epoxide kreiden. Zuletzt wird ein SPC-Antifouling selbstabschleifend 2aufgetragen. Das Antifouling enthält hohe Anteile an Zinkoxiden und Kupfer(I)oxiden und Trycresilphosphate. Anoden sind nicht mehr erforderlich. Der Systemaufbau entspricht der Industrienorm, hat eine Standzeit von 15 Jahren, der Bewuchsschutz ist bei 2 Anstrichen in der Adria Dauerwasserlieger mehr als 3 Jahre. Das ist z.B. der gleiche Beschichtungsaufbau, wie den die Gorch Fock das Segelschulschiff erhält. Auf eine Stahl-Yacht gehört kein Antifouling, das Silikone, Silane, PTFE oder Teflon enthält. Der Beschichtungsaufbau bei Stahl-Yachten muss vom Zink bis Antifouling kompatibel sein, daher ein Systen von einen Hersteller, sonst wird das nichts. Die Bootsbauer sind nun mal Bootsbauer und wissen in der Regel nicht, wie ein Beschichtungsaufbau einer Stahl-Yacht aufgebaut wird. Die orientieren sich, was die Werbung im Bootszubehör anbietet. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    12.07.2018, 09:24
    Hallo, Veniziani Eurosprint Next ist ein Hartantifouling mit Kupfer, ähnlich wie VC17m. Ein solches Antifouling gehört nicht auf eine Stahl-Yacht. Um mehr zu sagen, wären die Sicherheitsdaten erforderlich. Was eigenartig ist, der darunter liegende Anstrich ist glänzend, dar darüber liegende Anstrich ist matt. Das sind meiner Meinung 2 verschiedene Antifoulings die nicht zusammen gehören. Grüße Friedrich Nachtrag: Zum Vermeiden einer Kondensbildung muss der Untergrund eine Temperatur von mindestens 3° C über dem Taupunkt aufweisen. Wird der Taupunkt nicht beachtet, weil das Boot in den Nachtstunden abkühlt und in den Vormittagsstunden die Objekttemperatur niedriger ist als die Umgebungstemperatur, dann nimmt das Antifouling das microporös ist die Kondensfeuchte auf und es streicht einer besonders bei Stahl-Yachten ein nasses Unterwasserschiff. Das führt zu solchen Ablösungen.
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  • Avatar von ADMIN
    06.07.2018, 10:31
    Da wurdest Du von Verkäufern falsch beraten, die wirklich nicht wissen was Sie da verkaufen. Das Problem ist auch mit einen Klarlack nicht zu beheben. Ich müsste noch wissen, welche Grundierung der Verkäufer da empfohlen hat. Die Lösung ist, alles runter mit Abbeizen was eine Gallerenarbeit wird. Wenn noch eine 2 K. Grundierung verwendet wurde, dann bringen wir die auch durch abbeizen nicht mehr runter. Da würde nur noch das Problem mit abschleifen zu beseitigen sein. Dabei würde der Gelcoat vollständig massakriert und wir müssen dann mit einer EP-Beschichtungen neu aufbauen. Im Grunde ist da alles schief gelaufen was schief laufen kann. Im Augenblick würde ich nichts machen. Wenn das Boot aus dem Wasser kommt mit einen Hochfruckreiniger abkärchern. Da müsste sich einiges an Antifouling dann beseitigen lassen. Mal eine Dumme Frage. Das Antifouling hat auf dem Foto die Gleiche blaue Farbe wie im Decksbereich. Ich hoffe nicht dass da auch noch Antifouling aufgetragen wurde. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    05.07.2018, 15:16
    Bei solchen Beiträgen habe ich manchmal das Gefühl, dass es sich um einen Scherz handelt um uns zu testen wie wir darauf reagieren. Wegen 2 Wochen braucht ein Boot wirklich kein Antifouling, denn der Bewuchs braucht 4-8 Wochen je nach Gewässerart um zu verfestigen. Wasserpass 30 cm zu hoch, dann noch ein Weichantifouling, unbekannte Grundierung auf einen Trailerboot ist schon mehr als ungewöhnlich. Mille Plus ist ein selbstpolierendes Antifouling auf Kupfer - Copolymer-Basis, Beschichtungstyp erodierend, Standzeit 12 Monate, Bewuchsschutzdauer 1 Saison, ca. 3 Monate, Lösungsmittel organisch, Wirkstoff Kupferverbindungen, Biozide, organische Biozide. Es ist ein Weichantifouling und nicht geeignet für Trailerboote. Wird die Wasserliegedauer unterbrochen, dann verliert es seine Wirkung und beginnt zu kreiden. Wenn das die Empfehlung eines Verkäufers war, dann weiß er wirklich nicht was er da verkauft hat. Ich schätze, bei der Grundierung wird es nicht anders sein. Bei Trailerbooten wird der Gelcoat nur leicht mit der Hand angeschliffen - nicht mit der Maschine und die Paraffine die auf der Oberfläche verteilt werden, müssen gründlich mit technischen Aceton beseitigt werden. Dabei werden nur wenn es der Bewuchsdruck erfordert, Hartantifoulings (veraltet) oder seit 2001 selbstabschleifende Antifoulings mit passender Lechingrate verwendet. Ich denke aber, das ganze ist doch ein Scherz gewesen.:) mfg
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  • Avatar von ADMIN
    05.07.2018, 11:19
    Im Augenblick muss nichts gemacht werden, wie es aussieht wissen wir erst in 1-2 Jahren. Wenn es ein Weichantifouling ist kann es dann weitgehend abgekärchert werden und die Reste lassen sich mit mit einer Edelstahlwolle beseitigen. Frage, welches Antifouling wurde gestrichen, welche Grundierung wurde zum Antifouling aufgetragen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    05.07.2018, 10:12
    Hallo, in den meisten Fällen ist bei den Yachten der Wasserpass viel zu hoch angesetzt. Grundsätzlich sollte der nicht mehr als 2 cm betragen. Der Grund ist, Antifoulings sind microporös, die quellen und schrumpfen, was unweigerlich zu Haarrissen oberhalb des Wasserpass führen kann. Antifoulings verändern auch ihre Farbe, da die Farbpigmente im Wasser ausgewaschen werden. Im Bereich des Wasserpass haben wir eine ständige Trocknung und Durchfeuchtung, so dass der Bereich schneller verschmutzt - kein Bewuchs - und dass er durch die Verschmutzung grau wird. Das Antifouling selbst richtet keinen Schaden am Gelcoat an, wird aber sehr schnell matt und unansehnlich. Wurde ein Weichantifouling verwendet, dann beginnt es im Überwasserbereich zu kreiden. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    22.06.2018, 17:20
    Gastbeitrag Moin liebes AF Team , nachdem ich mit Relest AF auf meinem 45 Fuß Segelboot ( ganzjährig im Wasser , Revier zwischen Biskaya und kanarische Inseln ) beste Erfahrungen gemacht habe, war ich nun auf der Suche nach einem Produkt für mein Pischel Bolero RIB. Revier ostfriesische Inseln, fällt 2 mal täglich trocken. die Problematik ist hierbei ob die Hypalonschläuche das Lösungsmittel von Relest vertragen. Ich habe dann herausgefunden daß dieses Lösungsmittel welches in der Relestfarbe verwendet wird zur Hypalonreinigung benutzt wird !!! Also habe ich den Anstrich gewagt , und bin nach nun 5 Monaten im Wasser begeistert. Alles Super ! Vielen Dank für dieses Produkt. Grüße von der Insel Danke für den Hinweis Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    19.06.2018, 16:26
    ADMIN hat auf das Thema AF auf Sikacor SW500 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Nur mit EP-Verdünner, den gibt es auch im Farbenfachhandel. Theoretisch müsste auch Aceton funktionieren, aber das habe ich noch nicht ausprobiert. Zur Not wenn das mit dem Aceton oder EP-Verdünner nicht funktioniert, dann kann der Härter nachbestellt werden. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    19.06.2018, 08:03
    ADMIN hat auf das Thema AF auf Sikacor SW500 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Thomas, die Rostumwandler enthalten Phosphorsäure und damit wird die Oberfläche passiviert und hat dann für kurze Zeit einen geringen Rostschutz - nicht Korrosionsschutz. Da immer Säure zurück bleibt und nicht vollständig entfernt werden kann, haftet darauf kein Korrosionsschutzanstrich. Im maritimen Bereich schaden solche Rostumwandler mehr als das die nützen. Was beim Auto halbwegs funktioniert, funktioniert nicht bei einer Stahlyacht. Am besten die Stellen in den Ecken rauskratzen und was nicht mehr geht mit Multicoat überschichten. Im Grunde genauso, wie es bei den Balastwassertanks der Schifffahrt gemacht wird. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    12.06.2018, 10:09
    Hallo, wenn das Unterwasserschiff gestrahlt wurde, dann können wir erst beurteilen ob z.B. mit 2 Lagen 0,2 mm Laminat laminiert wird, oder ob wir mit Multicot oder Stetecol weiter machen. Erst nach dem strahlen werden mögliche weitere Schäden am Unterwasserschiff sichtbar. Wir müssen berücksichtigen, dass auch der Überwasserbereich saniert wird. Um also keine Schwachstelle an Übergängen zu bilden, arbeiten wir von Oben nach Unten um ein anstückeln zu vermeiden. Da auch der Decks und Überwasserbereich saniert wird, sollten wir nach jetzigen Stand mit Multicoat beschichten, denn Multicoat lässt sich auch nacharbeiten mit einer Feinspachtel, ermöglicht einen Feinschliff und wird bis zum Unterwasserbereich überlappend mit PU-Acryl lackiert. Also in Ruhe alles vorbereiten, dann nochmals Bilder, dann am besten telefonieren dann muss ich nicht so viel schreiben. Tel. 0841-9985822 Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 265 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    11.06.2018, 19:02
    ADMIN hat auf das Thema Plicht Boden sanieren im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Habe die Nachricht erst Heute gesehen. Bilder können auch über Mail info@antifouling-shop.com geschickt werden. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 305 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.06.2018, 14:16
    Nachricht von Borero auf Silan, PTFE,Silikon,Graphit. Altura extra 619 is a copper-based antifouling containing about 50% of this component, and there is also a cobiocide which is part of the European BPR standard. It contains absolutely no PTFE, Silicon, Graphite, Silani. A self-polishing antifouling can be applied directly after high pressure, washing with fresh water (Giraglia 633 extra, Magellan 630 Extra). Even the self-polishing antifoulig do not contain the substances indicated by you. Kings regards
    0 Antwort(en) | 269 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.06.2018, 08:49
    ADMIN hat auf das Thema AF auf Sikacor SW500 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Thomas, wenn der 1 K. Topcoat ausgehärtet ist, dann darf mit dem Marine 470 Vinyl überstrichen werden. Grüße Friedrich
    9 Antwort(en) | 631 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.05.2018, 08:32
    Hallo, ich habe versucht, mich nochmals ein wenig "schlau" zu machen und bin jetzt noch "schlauer" als zuvor. Bei der Kompatibilität von Seatec Platinium wird darauf hingewiesen, nur kompatibel mit Altura 619 von Boero ohne PTFE. Welches Altura 619 Extra oder Plus PTFE enthält konnte ich nicht herausfinden. Beim Extra wird auf Kupferoxid hingewiesen und zugleich nicht für Aluminiumboote geeignet. Haben wir es mit Kupferoxiden zu tun, dann haben wir einen Halbleiter der nicht elektrisch leitend ist und für Aluminium daher geeignet wäre. Haben wir es mit Kupfer zu tun, dann ist das elektrisch leitend und für Alu-Yachten nicht geeignet. Ich kenne kein einziges Antifouling mit Kupferoxiden, das Teflon enthält, da bei Kupferoxiden wir es immer mit Kupfer(I)oxid, Dikupfer und Zinkoxiden zu tun haben. Zugleich haben wir den Hinweis auf ein Hartantifouling was für PTFE spricht, aber auch den Hinweis auf selbst polierend was ein Weichantifouling wäre und kein PTFE enthält. Den Hinweis auf Graphit habe ich nicht mehr gefunden, der kann natürlich auch schon älter sein. Am Telefon hast Du gesagt, dass wir Kolophonium im Antifouling haben, das spricht für selbstabschleifend, damit wäre es kein Hartantifouling und wir haben dann auch kein PTFE. Da vermisse ich aber den Hinweis auf Zineb als Bewuchsschutzmittel. Dann der Hinweis Kupferoxid ......70%, N-Cyclopropyl-N1(1,1-dimethylethyl) -6- (methylthio) 1,3,5-Triazin-2,4-diamin...... 2%, Auch das kann nicht sein, da hätten wir eine Spachtelmasse.. Ich vermute, da gibt es einige Übersetzungsfehler so dass wir wissen müssen mit oder ohne PTFE. Es muss also sicher gestellt sein, dass kein Silikon - Silan - Graphit - PTFE im Altura Extra enthalten ist. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 258 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.05.2018, 07:54
    ADMIN hat auf das Thema Plicht Boden sanieren im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Jürgen, da würde ich gerne etwas sehen, da wären Bilder sehr hilfreich um etwas zu sagen. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 305 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.05.2018, 07:52
    Hallo, zuerst einmal alles in Ruhe vorbereiten bevor wir mit dem beschichten anfangen. Dann nochmals Bilder um die weitere Vorgehensweise zu bestimmen. Wenn das Boot noch vorher im Wasser war, dann bräuchten wir auch die Feuchtewerte, denn haben wir eine Differenzfeuchte von mehr als 0,8% zwischen Über- Unterwasserbereich dann kommt es beim überschichten zu Aplikationsproblemen. Ansonsten wenn es so weit ist, am besten telefonieren. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    30.05.2018, 07:44
    Grundsätzlich rate ich immer zur Fingernagelprobe, da die Härtungszeiten auf Temperatur und besonders auf Luftfeuchtigkeit reagieren und sich verdoppeln können. Bei 18°C haben wir ca. 18 Stunden, bei 20°C ca. 12 Stunden Überarbeitungszeit. Normalerweise sehe ich bei 1 Woche mit 1 Tag Pause keine Probleme. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    29.05.2018, 09:46
    Hallo, zuerst einmal Gratulation zum neuen Schiff. Das Antifouling ALTURA EXTRA 619 von BOERO ist ein Hartantifouling mit Graphit und PTFE. Da Boero kein Antifoulinghersteller ist und meines Wissen von International beliefert wird, handelt es sich um ein VC-Antifouling von International. Auch was die Inhaltsstoffe betrifft, die sind identisch. Durch das Graphit und PTFE haben wir eine Antihaftbeschichtung, was die Selbstreinigung bei höheren Geschwindigkeiten ermöglicht. Der Dockintervall - Bewuchsschutzdauer ist lt. technischen Angaben 12-24 Monate. Das Problem solcher Antifoulings ist, dass die nicht bei tierischen Bewuchs (vorwiegend in den Marinas) schützen können, der dann die Haftgrundlage für pflanzlichen Bewuchs bildet. Was also für einen Blauwassersegler kein Problem ist, wird bei geringeren Auslastungen und bei längeren Aufenthalten in Marinas zum Problem. Ich rate zum jetzigen Zeitpunkt keinen Produktwechsel durchzuführen. Der Grund ist das Graphit, auf dem kein anderes Antifouling, nicht einmal ein Haftgrund haftet. Auch der Marine 470 Sealer würde sich bei Graphit und PTFE vom Untergrund lösen. Für eine vollständige Beseitigung der Altantifouling fehlt im Augenblick meiner Meinung die Verhältnismäßigkeit, so lange wir nicht wissen wie sich das Antifouling im neuen Segelrevier und bei Deiner Auslastung verhalten wird. Wenn es funktioniert für ein Jahr, dann sollte nichts geändert werden. International hat ein VC-Offshore EU Antifouling, das meines Wissen identisch ist und in der Regel für ein solches Boot ausreicht. Daher im Augenblick keine Experimente, auch wenn ich gerne eine neuen Kunden hätte. Daher mein Vorschlag, nichts ändern und nach 1-2 Jahren dann den Sachverhalt neu beurteilen, denn eine vollständige Beseitigung der Altschichten ist bei eine Kat eine gewaltige Gallerenarbeit, wenn auf dem Rücken liegend dann mühselig abgebeizt werden muss. Auch da besteht noch das Risiko von Graphit und PTFE-Rückständen, die zu Abplatzungen führen. Viele Skipper machen den Fehler beim Gebrauchtbootekauf, den Unterwasseranstrich beim Gebrauchtbootepreis nicht zu berücksichtigen, wenn sich der Anwendungsfall ändert. Für eine fachgerechte Umstellung z.B. bei der Firma Wrede, Rammbek oder König ist mit 1000,- bis 1200,-€ je laufenden Bootsmeter zzgl. 19% Mwst. zu kalkulieren. Vorsicht bei Werften die meinen, da schleifen wir einfach darüber und streichen ein anderes Antifouling. Das Boot ist viel zu wertvoll für solche Experimente, daher vorher genau prüfen was passt, sonst wird das zur Arbeitsbeschaffung. Besorge Dir die Sicherheitsdaten von ALTURA EXTRA 619 von BOERO und vergleiche die dann mit https://s3-eu-west-1.amazonaws.com/akzonobel-live/documents/msds/YBB712_0010eu_DE_DE_20180403_1.pdf?mtime=20180407014606 und mitt.https://s3-eu-west-1.amazonaws.com/akzonobel-live/documents/msds/YBA799_0010eu_DE_DE_20180404_1.pdf?mtime=20180407014601 um sicher zu gehen welches der Beiden kompatibel ist um Aplikationsprobleme zu vermeiden. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 258 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    23.05.2018, 16:43
    Hallo Raimund, das VCTar2 lässt sich nicht so einfach beseitigen. Das geht erst ab, wenn sich der Untergrund löst. Da geht auch nichts mit abbeizen. Wenn wir schleifen, dann haben wir immer noch die PTFE-Reste die wir so nicht los werden. Es bleibt also nur sandstrahlen und ein neuer Systemaufbau Protect 377 Zink - Protect 325 Tiecoat - Protect 346 Multicoat - Marine 470 Vinyl und Marine 522 Antifouling. Siehe http://shop-af.de/contents/de/d117.html Drucke Dir am besten mal die Produktdatenblätter aus, da hast du die Ergiebigkeiten, empfohlene Schichtstärken und die Preise. Erst wenn es so weit ist, dann sollten wir die weitere Vorgehensweise bestimmen. Wenn aber der Untergrund noch fest ist, keine Korrosion durchbricht, dann besteht die Möglichkeit mit VC-Offshore von International zu überschichten, das einen erheblich besseren Bewuchsschutz ermöglicht als das VC17m oder Lefant power+ Wenn das halbwegs funktioniert, dann sollte mit Offshore weiter gemacht werden und erst wenn uns das VCTar2 abplatzt, die Korrosion durchbricht, dann erst die weitere Vorgehensweise bestimmen. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 216 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    23.05.2018, 16:26
    ADMIN hat auf das Thema Beulenpest / Osmose im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, nach 36 Jahren einige Blasen, da muss sich keiner verrückt machen. Zuerst einmal wenn die Feuchte gemessen wird, das Greisinger auf 10 mm einstellen, erste Messung unterhalb der Deckskante, da müsste sich dann ein Messwert von ca. 1,6 - 1,8% ergeben. Haben wir im Antifouling Kupfer anstelle Kupferoxide, dann werden die Messwerte verfälscht, da muss das Kupferantifouling beseitigt werden. Es kann aber auch von Innen nach Aussen gemessen werden. Grundsätzlich wird jede Messung 5 x durchgeführt und der Durchschnittswert berechnet. Eine optimale Differenzfeuchte zwischen Über- und Unterwasserbereich wäre dann bis 0,8%. Die Feuchtemesgeräte mit Anzeigen grün-gelb-rot sind nicht zu gebrauchen, denn damit bekommen wir keine Werte. Bei der weiteren Vorgehensweise müssen wir auch die Verhältnismäßigkeit sehen. Für eine vollständige Sanierung mit abhobeln oder strahlen, 3 Tage Trockenkammer bei 60% C, grundieren, 2 Lagen laminieren, Spachteln, dann nochmals grundieren, Versiegelung und zuletzt Antifouling sind in einer Werft ca. 1000,- bis 1200,-€ je laufenden Bootsmeter, 750,-€ Kielsanierung, 350,-€ mehrmaliges umsetzen zzgl. 19% Mwst. zu kalkulieren. Dafür gibt es dann ca. 7 Jahre Gewährleistung auf Nachbesserung.Damit fehlt bei diesen Boot die Verhältnismäßigkeit. Eine weitere Möglichkeit wäre kräftiges anschleifen, das Gelshield muss runter denn das taugt nichts, den Gelcoat gründlich anschleifen, die Blasen öffnen, die Löcher zuspachteln, darauf dann 2 Lagen Stetecol - eine Reinepoxidbeschichtung, einmal mit Vinyl grundieren und dann Antifouling. Da gewinnen wir nach unseren Erfahrungen 3-4 Jahre, aber meist auch erheblich länger an Zeit. Diese Arbeiten können aber nur durchgeführt werden, wenn wir die Differenzfeuchte unter 1% haben, sonst schließen wir die Feuchte ein und es kommt zur Delamminierung. Bleibt uns die Feuchte erhalten, dann die Blasen öffnen, mit einen Dremel ein wenig ausfräsen, mit Aceton reinigen und mit einer EP-Feinspachtel spachteln. Darüber einen Vinylprimer und dann 1 x ein selbstabschleifendes Antifouling. Das wäre eine einfache Lösung, funktioniert auch einige Jahre und es kann leicht nachgebessert werden. Ein Problem ist, wenn die Arbeiten in einer Marina in Holland ausgeführt werden, denn da halten inzwischen die Marineros alle die Hand auf und es dürfen dann nur Produkte verwendet werden, die eine Zulassung in Holland haben. Daher Löcher zumachen, Primer, Antifouling und weiter segeln und alle Jahre ein wenig nachbessern. Das geht einfach und schnell, Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 157 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    22.05.2018, 20:26
    Hallo Raimund, ob VC17m oder Lefant power+ ist im Grunde egal. Beides sind PTFE-Antifouling, im Grunde vom gleichen Hersteller für Trailerboote, Aktivität ab 20 Knoten, kurze Wasserliegezeiten und bieten keinen Schutz gegen tierischen Bewuchs. Im Grunde sind solche Antifoulings Antihaftbeschichtungen um die Reinigung bei kurzen Wasserliegezeiten zu erleichtern. PTFE ist auch bestens geeignet für Miesmuscheln, die darauf verfestigen. Bei Stahl-Yachten haben wir einen Systemaufbau für den Korrosionsschutz, Zink - Eisenglimmer - Multicoat und da gehört wirklich kein VCTar2 gestrichen, denn das hat mit Korrosionsschutz nichts gemeinsam. Mit einer VCTar2 EP-Beschichtung, decken wir nur ab für die Optik und darunter haben wir die Korrosion. Für einen mehrjährigen Antifoulinganstrich mit Zink - Kupfer(I)oxiden (elektrischer Halbleiter), Trycreylphospoaten, bedarf es zusätzlich einen Vinyl-Haftvermittler. In Deinen Fall kann mit keinen anderen Antifouling das für Stahl-Yachten verwendet wird überschichtet werden. Wir dürfen auch bei Stahl-Yachten kein Antifouling verwenden das Kupfer enthält, denn das Kupfer und die Zinkanoden bilden eine Elektrolyse, das kann nicht funktionieren. Bei einen solchen Beschichtungsaufbau mit VCTar2 und PTFE-Antifouling bei einer Stahl-Yacht halte ich mich raus. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 216 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.05.2018, 09:10
    ADMIN hat auf das Thema AF auf Sikacor SW500 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Thomas, dann passt das so wie geplant. Ich versuche immer zu vermeiden dass die Skipper zu viel streichen oder zu früh überschichten. Das Ecoship ist selbstabschleifend und sollte daher nach Möglichkeit so weit wie möglich verbraucht werden um unnötige Schichtstärken aufzubauen. In diesen Fall passt es, wenn es auf Langfahrt geht, kommt es nach unseren Erfahrungen mit Kunden immer wieder mal zu Beschädigungen. Innerhalb der EU Festland können wir nachliefern, außerhalb der EU kann nur unsere Zentrale nachliefern, aber die Liefert nur ab 36 x 20 Liter (720 Liter) Gebinde, da bei Gefahrgut immer ein m³ - Europalette berechnet wird. Wenn also es mehrjährig auf Langfahrt außerhalb der EU geht, dann macht es Sinn einen Anstrich zusätzlich mit zu nehmen. Im Ecoship ist nichts enthalten was schlecht werden kann. Alles Klar, Grüße Friedrich:)
    9 Antwort(en) | 631 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    18.05.2018, 08:53
    ADMIN hat auf das Thema AF auf Sikacor SW500 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Thomas, das Sikacor SW 500 ist identisch mit Protect 346 von BASF oder auch mit Multicoat von Hempel. Im Grunde genommen gibt es nur einen Hersteller. Auch die 2 K. Zinkgrundierung von Sika ist identisch so dass der Korrosionsschutz eine Standzeit von 15 Jahren hat. Wir empfehlen meist noch bei den Privatanwendern eine zusätzlich Eisenglimmerbeschichtung, weil das die Haftung auf Zink verbessert und ein zusätzlicher Feuchtesperrgrund ist. Wird aber in der Industrie nicht angewendet. Dieser Sperrgrund macht besonders Sinn, wenn wir Stähle bei sehr alten Yachten Verunreinigungen mit Phosphor und Schwefel haben, da die durch die Feuchteeinwirkung sehr schnell altern. Da wirkt die Eisenglimmerbeschichtung (Schuppenpanzerbeschichtung) als Feuchtesperrgrund. Ansonsten ist der Beschichtungsaufbau so optimal und entspricht dem Industriestandard. Diese Multicoat-Beschichtungen haben alle hohe Anteile von Aluminiumoxiden. Sie härten ca. 14 Tage nach was zu geringen Schrumpfungen führt und neigen zum kreiden so dass sich Antihafteigenschaften bilden. Daher ist es wichtig - sehr wichtig, nach dem härten nochmals mit der Hand anzuschleifen was gerne von den Werften vernachlässigt wird, darauf einen Marine 470 Vinyl Versiegelungs- Haftgrund aufzutragen und dann erst das Marine 522 Ecoship blau. Viele Werften besonders für den Privatbereich überschichten die EP-Beschichtungen zu früh. Da der Haftvermittler und das Antifouling schneller aushärtet als eine Ep-Grundierung, kann das zu Spannungsrissen im Antifouling führen. Es kommt aber dabei zu keiner Abplatzung, ist nur ein optischer Mangel der beim nächsten Anstrich dann verschwindet. Das mit einen Anstrich beim Ecoship ist i.O., sollte das Boot aber ins Winterlager kommen, dann sollte mit dem zweiten Anstrich erst 2020 überchichtet werden. Das Ecoship hat einen Dockintervall bei einen Anstrich von 18 Monaten bei Dauerwasserlieger. Bei Saisonwasserlieger haben wir einen Dockintervall (Bewuchsschutz) bei einen Anstrich von mehr als 2 Jahre. Grüße Friedrich
    9 Antwort(en) | 631 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    18.05.2018, 08:23
    Hallo Roman, die Farben - Topcoats werden gesondert den Wünschen angepasst. Dabei erhöht sich der Preis je nach Farbzusätzen von 10 - 15 % gegenüber den Farben "weiß". Muss aber die Farbe weiß auch eingefärbt werden z.B. in Perlweiß RAL 1013, Elfenbein RAL 1014, dann sind 3 Farbzusätze erforderlich und der Preis erhöht sich dann geringfügig da extra für jeden Auftrag gesondert angemischt werden muss. Bei cremweiß haben wir einen Zusatz, das macht 5% aus. Grüße Friedrich
    10 Antwort(en) | 733 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    15.05.2018, 08:46
    Hallo Roman, bei der Kalkulation sollte einer immer 15-20% mehr kalkulieren, da mehrmals die Fellrollen gewechselt werden und umgetopft werden muss. Unsere Gebindegrößen sind vorgegeben und Sonderabfüllungen in gewünschte Gebindegrößen erfordern entsprechende Abnahmemengen die im Bereich von mehreren tausend Litern liegen. Ansonsten lässt sich der Bedarf nie so genau kalkulieren, daher immer ein oder zwei Verpackungen mit Füllmaterial aufhaben, da wir zu viel bestellte Ware - nicht angebrochene Gebinde zurücknehmen und den Betrag zurück überweisen. Beim Unterwassserschiff muss alles was lose ist beseitigt werden. Vorsicht mit schleifen, da wir unter dem Antifouling mit Sicherheit einen Korrosionsschutz haben der noch funktioniert. Da wir ein unbekanntes Antifouling haben muss vorher mit einen Haftvermittler 1 x Marine 470 Vinyl versiegelt werden, Bedarf wären ca. 3 Liter, also 2 x 2 Liter Gebinde, darauf dann das Marine 522 Ecoship, Bedarf für 2 Anstriche, Wasserpass 3 Anstriche 6 Liter, bzw. wenn das Unterwasserschiff nächstes oder übernächstes Jahr neu gemacht werden soll, dann 4 Liter. Was zu viel ist aufheben, denn in den Beschichtungen ist nichts enthalten was schlecht werden kann. Grüße Friedrich
    10 Antwort(en) | 733 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.05.2018, 10:45
    Die Bewuchsdrücke in den Gewässern sind sehr unterschiedlich. Auch am Bodensee kann der Bewuchs besonders im Bereich Überlingen regelrecht "explodieren" so dass innerhalb weniger Wochen das Unterwasserschifff dicht ist. Wenn ein Antifouling aufgetragen wird, dann muss der Gelcoat vorher mit 180-200 Körnung sauber angeschliffen werden. Darauf erfolgt ein Anstrich mit dem Versiegelungs-und Haftgrund Marine 470 Vinyl und darauf 2 Anstriche mit Marine 522 Ecoship. Das dürfte dann mehr als 2-3 Jahre reichen. Die oft vom Bootsnachbarn empfohlenen VC-Antifoulings haben sich am Bodensee nicht bewährt. VC ist nur geeignet für Trailerboote und kurze Wasserliegezeiten und wird im Bodensee zur Arbeitsbeschaffung. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 249 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.05.2018, 10:35
    ADMIN hat auf das Thema Welches AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Stefan, die Welle ist kein Problem, aber auf der Schraube kommt es sehr schnell zu Abplatzungen auf Grund der Kavitation. Wir haben zahlreiche Versuche gemacht um die Haftung entsprechend zu erhöhen. Am besten hat sich das Prop Speed noch bewährt, das jetzt auch in Deutschland zu haben ist siehe http://www.unique-bremen.de/index.php/unternehmen/newsarchiv Aber auch das sind die Rückmeldungen von Blauwasserseglern sehr unterschiedlich. Ich kenne noch nicht die Preise in Deutschland, aber in USA muss einer für eine Schraube ca. 300,- Dollar kalkulieren. Um die Haftung zu erhöhen brauchen wir Rauigkeitsbeiwerte um 2,5, dann mit heißer Gasflamme (ca. 1000°C) einige Sekunden ausschwitzen, mit Trychloräthylen nachreinigen. Damit haben wir bei 2 Yachten ca. 300 Motorstunden geschafft, bzw. mehr als 6 Monate. Bei Wiederholungen ist uns die Beschichtung nach wenigen Stunden abgefallen. Am besten ist immer noch eine Eigenproduktion das sich mit einer 2 K.Epoxidgrundierung und reichlich Kupfer(I)oxid oder Kupferpulver selbst anmischen lässt. Aber auch da ist die Vorbehandlung wie beschrieben erforderlich. Grüßé Friedrich
    5 Antwort(en) | 483 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    07.05.2018, 13:16
    Die kleinen mechanischen Schäden lassen sich mit einer weißen EP-Feinspachtel reparieren. Mehr ist nicht erforderlich. Wenn kein "weiß" erhältlich ist, dann die Spachtelung nach dem schleifen mit einer weißen Alcydfarbe überstreichen. Es ist ein kleines Boot das sich auch leicht slippen lässt. Ich würde daher zuerst einmal raten, kein Antifouling zu verwenden und das Boot einfetten mit einfachen Wasserpumpenfett und alle 6-8 Wochen kärchern. Das dürfte bei dem Boot kein zu großes Problem sein. Sollte das wirklich nicht ausreichen, dann können wir im Herbst uns immer noch überlegen, einen mehrjährigen Bewuchsschutz aufzutragen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    03.05.2018, 09:00
    Hallo Roman, die Grundierung im Stahlbau ob Über- Unterwasser ist immer gleich. Nur im Innenbereich verzichten wir auf dem RELEST® Protect 325 EP-Tiecoat EG DB702. Nach den Vorgaben die m² ausrechnen, die Bedarfsmenge nach der Ergiebigkeit aus den Technischen Hinweisen kalkulieren, durch Umtopfen , Fellrollenwechsel ca. 15% mehr kalkulieren. Ansonsten kann die Bedarfsmenge nicht genau kalkuliert werden, daher nehmen wir nicht angebrochene Gebinde zurück und machen dann eine Gutschrift. Für eine komplette Sanierung einer Stahlyacht Innen und Außen kommen sehr schnell Materialkosten um die 3000,-€ zusammen. Mancher meint, beim Korrosionsschutz ist es mit einer Rostschutzfarbe getan und mein dann, dass mit ein paar Euro eine Stahlyacht restauriert werden kann. Wir haben schon zahlreiche Kunden bei solchen Restaurierungen begleitet und Jeder sagte nach 1-2 Jahren, "nie wieder" denn es wird im Grunde immer die Verhältnismäßigkeit einer Sanierung zum Wert eines Bootes unterschätzt. Im Grunde übersteigen nur die Materialkosten für Beschichtungen (ohne weitere Sanierungsmaßnahmen) bei weitem den Wert solcher Boote. Normalerweise werden solche Boote für einen Symbolpreis 1,- Euro angeboten, da die Entsorgungskosten bei weitem den Wert solcher Boote übertrifft. Wir erleben aber immer wieder, dass solche Boote mit ein wenig Farbe von "Pflegediensten" optisch aufbereitet werden und weit - weit überteuert dann verkauft werden. Bei Stahl-Yachten auch im Schiffbau der Großwerften wird mit einer Standzeit von 15 Jahren kalkuliert und bis ca. 35 Jahre nachgebessert, bis zur Verschrottung. Haben wir Stahl-Yachten mit höherwertigen Stählen der Güteklasse 1, dann lässt sich das um 10-15 Jahre verlängern. Ein großes Problem bei den alten Stahl-Yachten ist die natürliche Alterung durch den Phosphor und Schwefel, so das der Stahl (Bleche) verspröden und Ihre Biegefähigkeit verlieren. Solche Bleche brechen ohne Vorwarnung und dann geht es sehr schnell abwärts. Daher ist eine Beschallung bei solchen Booten schon aus Sicherheitsgründen zwingend erforderlich. Es bedarf zu den nicht unerheblichen Kosten, viel Mut und Durchhaltevermögen bei solchen arbeitsintensiven Projekten. Grüße Friedrich FLÄCHENBERECHNUNG FÜR BEDARFSBERECHNUNG UNTER-WASSER-BEREICH GLEITER: (BREITE + TIEFGANG) x WASSERLINIE = m² LANGKIEL: (BREITE + TIEFGANG) x WASSERLINIE x 0,75 = m² KURZKIEL: (BREITE + TIEFGANG) x WASSERLINIE x 0,50 = m² FLÄCHENBERECHNUNG FÜR BEDARFSBERECHNUNG ÜBER-WASSER-BEREICH UND DECK (LÄNGE + BREITE) x 2 x DURCHSCHNITT FREIBORDHÖHE 0 m² (LÄNGE + BREITE) x 0,75 = m²
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  • Avatar von ADMIN
    02.05.2018, 10:58
    Hallo Herr Roman, Die Grundbeschichtung bei Stahl ist immer: - 1 x RELEST® Marine 377 2K-EP-Primer ZM WG siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I377-0866-2074 - 1 x RELEST® Protect 325 EP-Tiecoat EG DB702 siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I325-0702 - 3 x RELEST® Protect 346 2K-EP-Multicoat siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I346-Farbton Über Wasser: - 2-3 mal RELEST® Protect 311 2K-PUR-Topcoat http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I311-Farbton Unter Wasser: - 1 x RELEST Marine 470 1K- Vinyl Sealer siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I470-0039_-1905 - 2 x (Wasserpass 3 x) Der RELEST® Marine AF Ecoship siehe http://wp1079960.server-he.de/BASF/Ecoship.pdf Innenraum: - 1 x RELEST® Marine 377 2K-EP-Primer ZM WG - 3 x RELEST® Protect 346 2K-EP-Multicoat Der Beschichtungsaufbau entspricht den Industriestandard, hat die geforderte Standzeit für den Stahlbau von 15 Jahren, Bewuchsschutzdauer bei Dauerwasserlieger mehr als 3 Jahre. zu 3, Alte Schraubenlöcher sind immer eine Schwachstelle und sollten zugeschweißt werden. zu 5, Die wird am Lagerbock bestimmt nach der vorherigen Wasserlinie, da sollte dann ein Messprotokol alle 50 cm angelegt werden. Wenn der Wasserpass zu hoch war, dann sollte der reduziert werden aus max. 2-3 cm. Wenn der Wasserpass nachträglich bestimmt werden muss, ist das ohne Vorgaben vom Hersteller schwierig, bzw. kaum möglich. zu 6, Flugrost können wir vernachlässigen, wichtig ist aber vor dem beschichten die 2-3 malige Stahlreinigung mit 99,9% Aceton. Das Aceton entzieht uns auch die angesammelte Feuchte aus der Stahloberfläche. Entfetten- Entfeuchten ist Standard im ges. Stahl-Maschinenbau. zu 7, Trocken - Härtezeiten richten sich nach der Luftfeuchte und Temperatur. Überschichtungsintervalle in den Datenblättern beachten. zu 8, Die letzte 2 K. Grundierung ist der 3 x RELEST® Protect 346 2K-EP-Multicoat, da wird dann nur bis zum Wasserpass mit dem 1 K. Sealer RELEST Marine 470 1K- Vinyl und Antifouling überstrichen Es macht Sinn die 2 K Beschichtungen Multicoat einige tage härten zu lassen, da alle Epoxide je nach Temperatur 14-21 Tage nachhärten. Vor dem Vinyl -Auftrag dann nochmals leicht mit der Hand 200 Körnung dann anschleifen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    26.04.2018, 08:27
    ADMIN hat auf das Thema Weißes Antifouling erneuern im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Dirk, zuerst schleifen, dann entfetten. Haben wir noch große Anteile vom Weichantifouling auf dem Boot, dann nicht entfetten denn der Entfetter würde das Antifouling anlösen. Gruß Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    25.04.2018, 12:54
    Eine Untersuchung im Forschungszentrum Braunschweig bei GFK Schwimmbädern hat ergeben, dass bei über 60 Bar sogar der Gelcoat perforiert wird. Die Yachthersteller verweisen darauf hin, den Druck beim kärchern auf 60 Bar zu reduzieren. Wenn es einer selbst macht, entsprechen die Düse einstellt und auf den Abstand achtet, kann natürlich abgekärchert werden. Wenn ich mir aber in Kroatien das ansehe, Druck über 180 Bar und dann wird noch von den Marineros weil es schnell gehen muss, voll drauf gehalten, wenn die Seepocke sich nicht sofort entfernen lässt, da wird nicht nur der Primer, sondern auch noch die Barriere unter dem Gelcoat beschädigt. Mit der Hand, grober Edelstahlwolle, oder Mückenschwamm und Wasserschlauch ist natürlich mühsamer, nur eine Neubeschichtung mit Gelcoterneuerung oder Beseitigung der Altschichten wegen Abplatzungen ist nicht nur "noch mühsamer", sonder wird dann sehr teuer. Die Hochdruckreiniger sind die beste Arbeitsbeschaffung, nicht nur um die Feuchtewerte im Laminat entsprechend zu erhöhen und osmotische Prozesse zu beschleunigen, um dann osmotischen Schäden sehr aufwendig zu reparieren. Auch was das Trockeneis-Strahlen betrifft, sollte einer nicht alles glauben was da die Firmen versprechen. Durch Trockeneisstrahlen wird jeder Gelcoat zum "schweizer Emmentaler" und vollständig perforiert. Nur weil das ohne Vergrößerung nicht sichtbar ist, wird das dem Kunden als schonende Beseitigung von Antifoulings vermittelt. Darauf kommt dann immer der bekannte Osmoseschutz mit 4-6 Lagen, der noch nicht erfunden wurde. :) Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    24.04.2018, 10:29
    ADMIN hat auf das Thema Kleine Gfk Gleiter Hilfestellung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, die Boote oder Yachten werde mit Ausnahme der Bilge nicht beschichtet. Der Grund ist, dass Boote über den Innenraum bei guter Belüftung erheblich besser enfeuchten als über den Aussanbereich. Das Bild 3 kann ich nicht zuordnen, aber das sollte auf alle Fälle versiegelt werden. Ich befürchte aber, dass wir da hohe Feuchtewerte haben. Wenn es trocken ist, dann mehrmals mit dem Protect 346 einstreichen. Das Boot hat bereits zahlreiche Haarrisse. Die Ursache ist, das Laminat trennt sich vom ISO-Harz und wird weich. Da der Gelcoat nicht die Elastizität hat, beginnt der zu reißen. Eine Reparatur macht da keinen Sinn mehr, die Risse lassen sich optisch abdecken, kommen aber nach kurzer Zeit wieder. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    23.04.2018, 12:19
    ADMIN hat auf das Thema Weißes Antifouling erneuern im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, das ist ein Weichantifouling, selbstpolierend, 1 Saison, das sich weitgehend abkärchern lässt. Wer der Hersteller ist kann ich nicht sagen den Meldorf Yates ist kein Hersteller. Also Altschichten so weit wie möglich beseitigen, Marine 470 Viinyl, dann 1 Anstrich Marine 522 Ecoship in weiß. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 589 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    23.04.2018, 08:29
    ADMIN hat auf das Thema Kleine Gfk Gleiter Hilfestellung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, der Spiegel ist aus Holz und nimmt entsprechend Feuchte auf. Wenn in den Trockenphasen der Siegel entfeuchtet und es wurde von Außen dicht gemacht, dann kommt es zu solchen Abplatzungen. Wenn wir bei Holz versiegeln, dann darf die Holzfeuchte nicht mehr als 16% betragen. Was noch auffällt ist, dass die Bechichtung sehr stark kreidet und nicht kompatible Anstriche aufgetragen wurden. Da wurde auch nicht mit einer EP-Spachtel gespachtelt, sondern mit eine Polyesterspachtel, die eine erheblich geringere Elasrizität hat. Der Bechichtungsaufbau wird sich weiter auflösen, daher macht es Sinn den weitgehend runter zu schleifen. Darauf dann mit 2 Lagen 0,2 mm Laminat und einen 2 K. Epoxid laminieren, mit einer EP-Feinspachtel spachteln und mit 2-3 Lagen Multicoat streichen. Da alle EP kreiden, kann dann mit einen 2 K. PU-PUR, PU Acryl, oder mit einen guten Alcydlack versiegelt werden. Wichtig ist, dass der Spiegel im Innenbereich entfeuchten kann. Das funktioniert am besten wenn er nur mit einen Alcydharzöl das selbsthärtend ist versiegelt wird. Das wird dann für einige Zeit halten. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    22.04.2018, 09:32
    ADMIN hat auf das Thema Kleine Gfk Gleiter Hilfestellung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, Glückwunsch zum ersten Boot, es wird nicht das letzte sein. Wir haben einen Gleiter der an die 30 Jahre alt ist und da müssen wir auch die Verhältnismäßigkeit sehen. Nur um das zu beurteilen, brauche ich auch Bilder um den Einzelfall auch so weit wie möglich zu beurteilen. Wir müssen auch wissen, welche Feuchteaufnahme haben wir im Laminat, denn wenn wir die Feuchte einschließen, dann verbinden sich die Poxid mit der Feuchte, das Laminat trennt sich vom ISO-Harz, das Boot wird weich und verliert seine statische Festigkeit. Auch der Hinweis über die Längsrisse oder Netzartigen Rissen lässt erkennen, dass wir es bereits mit einer Trennung von Laminat und ISO-Harz zu tun haben. Solche Boote sind nun mal fertig und taugen noch zu angeln. Wir erleben immer wieder, da werden solche Boote mit ein bisschen Farbe optisch aufbereitet und verkauft, denn das ist erheblich preiswerter als ein solches Boot zu entsorgen. Solche Boot haben auch oft eine Sandwiche-Bauweise, wo sich das Balsaholz oder der PU-Schaum mit Wasser voll saugt was nicht mehr zu beseitigen ist. Es ist kein Problem einfach darüber zu streichen, es ist aber ein Problem ob es auch hält. Ich muss also mehr wissen und sehen, aber auch nur für "flicken" sind 250-300,-€ eher eine vorübergehende optische Aufbereitung mit Dauerbeschäftigung. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 458 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    20.04.2018, 16:28
    ADMIN hat auf das Thema Weißes Antifouling erneuern im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Dirk, wir haben ein weißes mehrjähriges Antifouling Marine 522 Ecoship siehe http://shop-af.de/contents/de/d124_SEGEL-YACHTEN.html Mehrjährige weiße Antifoulings enthalten Titanoxide, was ein Antifouling nicht nur teurer macht sondern auch Viskoser (dickflüssiger). Daher raten wir bei Saisonwasserlieger nur einen Anstrich vorzunehmen, der in der Regel mehr als 2 Jahre reichen müsste. Streichen wir zu viel, dann besteht das Risiko dass wir in den Trockenphasen Haarrisse bekommen, da nun mal alle Antifoulings quellen und schrumpfen. Wir haben auf Deinem Boot ein unbekanntes Antifouling wo wir nicht die Trägerkomponente kennen. Haben wir im Antifouling PTFE, Teflon, Silane, Silikone, dann wird kein Antifouling egal von welchen Hersteller darauf haften. Da hilft dann auch kein Haftgrund. Da bleibt also nur der Versuch "entweder oder" und in 6 Monaten wenn das Boot aus dem Wasser kommt, wissen wir ob es funktioniert hat. Das Problem ist nun mal die Experimentierfreudigkeit viele Skipper und viel gut gemeinte Ratschläge von Bootsnachbarn und in den Foren wo natürlich jeder Pflegedienst einen Osmoseschutz vermittelt der noch nicht erfunden wurde. Entweder wir machen es richtig weil wir nicht wissen was auf dem Boot ist, oder wir probieren es aus und wissen dann im Herbst ob es funktioniert hat und können dann die weitere Vorgehensweise bestimmen, die dann richtig teuer werden kann. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    19.04.2018, 18:04
    Copolymer hört sich gut an, natürlich besteht jedes Antifouling aus verschiedenen Monomereinheiten. Jedes Polymer ist eine Monomereinheit. Haben wir z.B. eine EP-Trägerkomponente dann ist das ein Monomer. Haben wir Vinyl, Chlorkautschuk, Silikone, Silane, usw., das sind alles Monomere nur damit bekommt einer noch lange keinen Bewuchsschutz. ZU SPC siehe Beitrag http://www.antifouling-shop.com/editpost.php?p=773&do=editpost Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    19.04.2018, 17:38
    Hallo Axel, kärchern gründlich reinigen mit verdünnter Oxalsäure und nochmals kärchern. Wenn alles trocken ist, den marine 470 Sealer einmal rollen, dann das Antifouling auftragen. Ein Zwischenschliff ist nicht erforderlich. Achte auf den Taupunkt, besser am nachmittag streichen wenn sich die Temperaturen Objekt und Luft angeglichen haben. Was die Haarrisse betrifft, da ist dal GFK bereits weich, und die Risse werden auch nach einiger Zeit durch den Primer und Antifouling durchgehen. Natürlich ist das keine fachgerechte Sanierung, sondern im Grunde nur ein Notbehelf. Ich denke aber, das ist zuerst einmal die preiswerteste Lösung wo wir noch ein paar Jahre Zeit gewinnen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    19.04.2018, 17:30
    Hallo Uwe, das ist doch sehr unterschiedlich, aber in der Regel reicht z.B. ein harter Mückenschwamm fürs Auto, oder die raue Seite von einen Haushaltsschwamm. Wir müssen uns aber auch ehrlich machen, wir bekommen zunehmend Seepocke die resident sind und in der nördlichen Adria breiten sich Röhrenkalkwürmer aus wo nur noch die Flucht als Lösung bleibt. In Australien haben wir eine neue Seepockenart die bis zu 5 cm groß wird und in ein paar Jahren ist die dann auch bei uns. Dazu werden immer mehr Biozide von der BAUA EU-weit verboten und wenn nicht die Berufsschifffahrt wäre dann gäbe es kein Antifouling mehr. Es wird spannend werden, die Holländer verbieten Antifoulings mit Kupferoxiden für die Sportbootschifffahrt, zugleich ist aber der grenzüberschreitende Verkehr der Berufsschifffahrt und Sportbootschifffahrt nicht geregelt. Wir haben inzwischen Umweltfreunde, die Antifoulings für Sportboote verbieten wollen und denen kann keiner vermitteln das auf einen einzigen Containerfrachter mehr Antifouling ist, als auf allen Sportbooten in der Nord-und Ostsee. Es gibt auch keine Lösungen, Silikon funktioniert nicht da müsste jeder in ein Schwimmdock zum streichen. Auch mit elektrischen Bewuchsschutz wird es kaum eine Lösung geben. Das was da für teures Geld angeboten wird hat mehr eine Placebowirkung und die elektronischen Wolken im Seewasser sind eine Erfindung der Werbung. Dazu kommt noch eine gewaltige Verunsicherung von Bootsnachbarn, in den Forum zahlreiche Verkäufer bis zum Bootsbauer, die einen Osmoseschutz erfunden haben der physikalisch bei Polymeren -Ausnahme Polyäthylen- nicht möglich ist. Jedes Jahr kommen 10-20 neue Antifouling dazu und mancher erzählt dann auf der Messe dass mit seiner EP-Kupferfarbe Coopershiild Tidenkraftwerke gestrichen werden und es für mehr als 10 Jahre reicht. Inzwischen haben wir Antifoulings wo einer Paraffin verkauft, oder Zosterinsäure was nichts anderes ist als Vitamin C. Zum Glück haben wir immer mehr Bereiche wo es keinen Bewuchs gibt. In der Ostsee hat sich der Bereich von 15- tausend km² inzwischen auf 40-tausend km² ausgedehnt, wo einer streichen kann was er will, denn es wird immer funktionieren, da kein Bewuchs sich bilden kann. Es wird also weiterhin spannend bleiben. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    18.04.2018, 18:23
    Hallo Uwe, kompatibel ist nur ein SPC-Antifouling mit gleicher Trägerkomponente. Z.B. das Hempel Oceanic 8590K, oder von Jotun Seaquantum Ultra, Seaquantum LL, Ecofleet Sigma usw. Die Antifoulings von Hempel die der Sporbootskipper bekommt sind in Wirklichkeit von der Voss-Chemie. Die preiswerteren Antifoulings verwenden alle Acryl oder EP-Trägerkomponenten und die haften nicht auf Vinyl. ir müssen uns aber auch eingestehen, wir lieben alle im Grunde die Experementierfreudigkeit der Skipper, die gerne was neues ausprobieren und damit einen wesentlichen Umsatz-Beitrag für Instandsetzungen leisten.:) Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 373 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    18.04.2018, 09:03
    ADMIN hat auf das Thema anti fouling erneuern - help im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, ich habe die Frage erst Heute gesehen und daher nicht sofort beantwortet. Besonders bei Stahl-Yachten muss der Beschichtungsaufbau Zink-Eisenglimmer-Multicoat-Vinyl- SPC Antifouling kompatibel sein, sonst wird das eine Dauerbeschäftigung. Z.B. ein SPC-AF hat auch hohe Anteile von Zinkoxiden die für den Korrosionsschutz zwingend erforderlich sind. Es werden bei Stahl-Yachten auch nur selbstabschleifende (nicht selbtpolierende) Antifoulings verwendet um eine Schichtstärkenanreicherung durch die ausgelaugten Trägerkomponenten so weit wie möglich zu vermeiden. Wird mit einen Hochdruckreiniger gearbeitet, dann ist höchste Vorsicht geboten. Wird der Beschichtungsaufbau beschädigt, dann lässt sich der kaum noch reparieren. Weichantifoulings kreiden wenn die trocken werden. Werde diese überschichtet dann kommt es zu Abplatzungen. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 298 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    18.04.2018, 08:28
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling neu im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    VC17m gibt es mit Kupfer- oder Graphitpigmentierung. Beides enthält PTFE - Teflon und sind für den Bodensee eine jährliche Arbeitsbeschaffung. Ob VC17, VC17m oder VC17 aus dem Baumarkt mit oder ohne Extra ist egal. Die VC-Antifoulings brauchen als Haftgrund VCTar2, ein Epoxid das mit feinen Quarzsand pigmentiert ist. Haben wir aber noch Reste von 1 K. Beschichtungen auf dem Unterwasserschiff, dann wird VCTar2 nicht haften und sich wieder ablösen. Wir lesen auch immer die positiven Rückmeldungen besonders bei den VC-Antifoulings. Wenn der Anwendungsfall aber nicht passt, der Bewuchsschutz nicht die Anforderungen erfüllt, dann ist ein überschichten mit anderen Produkten nicht mehr möglich und eine Beseitigung von PTFE kaum - oder nur sehr schwer möglich. Da z.B. eine Beseitigung mit neuen Beschichtungsaufbau bei der Firma Wrede oder auch Rambeck ist mit 1000,-€ zzgl. 19% Mwst. je laufenden Bootsmeter zu kalkulieren, daher sollte einer sehr vorsichtig sein was die positiven Rückmeldungen betrifft. Unter http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?2563-Bewuchs-Marina-Travemünde ein Foto von einen Kunden in der Marina Travemünde nach 5 Monaten Wasserlieger der VC17m ist ein Hart-Dünnschicht- Antihaftschutz für Trailerboote, Gleiter, kurze Wasserliegezeiten mit hoher Aktivität ab 20 Knoten bestimmt und gehört nun mal auf kein Segelboot. Wenn der Anwendungfall aber passt, dann spricht nichts dagegen. Beste Grüße
    6 Antwort(en) | 498 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    13.04.2018, 18:22
    ADMIN hat auf das Thema Haarrisse und Bläschen im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Hans, kein Problem, da machst Du nichts falsch. Es ist nichts im Antifouling was schlecht werden kann. Sollte doch etwas Lösungsmittel verdunstet sein, dann 1-2 Esslöffel Kunstharzverdünner zufügen. Grüße Friedrich
    19 Antwort(en) | 16359 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    11.04.2018, 17:58
    ADMIN hat auf das Thema Primer auf Epoxy im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Der Sealer Marine 470 ist auf einer EP-Grundierung zwingend erforderlich vor dem Antifoulinganstrich. Alle EP-Grundierungen härten bis zu 14 Tage und schrumpfen ein wenig. Wird das EP zu früh überschichtet dann können im Sealer oder Antifouling Haarrisse entstehen. Vor dem beschichten, die EP-Grundierung mit 180-200 Körnung nochmal mit der Hand leicht anschleifen. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 240 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.04.2018, 14:15
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling neu im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Ein Silikonantifouling für nordische kühle Gewässer. Mechanisch nicht belastbar und sollte beim nächsten Anstrich vollständig beseitigt werden. Ansonsten haben sich Silikonantifoulings nicht bewährt und werden für den Privatanwender zur Arbeitsbeschaffung. Sollte der Bewuchsschutz nicht ausreichen, dann wird einer die Silikone nicht mehr los. Würde ich z.B. ein solches Boot gebraucht kaufen ohne Hinweis vom Verkäufer dass ein Silikonantifouling gestrichen wurde, ich würde das Boot sofort zurück geben, bzw eine Preisminderung je laufenden Botsmeter min. 1200,-€, denn das wären die Wiederherstellungskosten. Wenn der Anwendungsfall passt spricht nichts dagegen. Wir haben z.B. in der Ostsee inzwischen 40 000 km² totes Gewässer wo wir keinen Bewuchs haben, da ist es egal was einer streicht solange er nicht in Kiel - Travemünde oder im Skagerak ist. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 498 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.04.2018, 12:00
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling neu im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, das sieht wirklich eigenartig aus, denn normalerweise haben wir unter den Antifouling oder unter der Grundierung einen Gelcoat. Also zuerst einmal alles runter, dann Bilder und dann können wir die weitere Vorgehensweise vorschlagen. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 498 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.04.2018, 11:49
    Hallo Wolke, da haben wir es mit einer fortgeschrittenen Blasenpest zu tun die von Verkäufern und Foren immer als Osmose beschrieben wird. Da rate ich mal den Beitrag unter http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1514-1-BLASENENTSTEHUNG-ERLÄRUNG-OSMOTISCHER-PROZESSE zu lesen, damit wird verständlich mit was wir es zu tun haben. In diesen Fall ist der Gelcoat ohne wenn und aber fertig. Wir sehen auch nur einen kleinen Anteil der Lunker- Abplatzungen, denn die meisten sind versteckt. Da hilft nur noch, den Gelcoat so weit wie möglich runter schleifen. Wir haben auf den Bilder noch eine türkisfarbige Beschichtung. Diese Farbe hat normalerweise nur International im Micron Extra und im VC17m und die hellgraue Farbe ist meiner Meinung eine Gelschied-Grundierungen bei VC17m eine VCTar2 Grundierung die meist aufgetragen wird. Um also da neu aufzubauen, sollte ein Feuchteprotokoll erstellt werden und die Differenzfeuchte zwischen Über-Unterwasserschiff bestimmt werden. Jede Messung 5 mal, dann Durchschnitt berechnen. Der Differenzwert sollte dann nicht größer als 0,8% sein. Bei dieser alten Dame müssen wir auch die Verhältnismäßigkeit sehen. Ein Fachgerechter Aufbau mit Sandstrahlen, grundieren, laminieren, Spachteln, Grundieren, Antifouling würde je laufenden Bootsmeter ca. 1000,-€ zzgl. Kielsanierung, mehrmaliges Umsetzen und 19% Mwst. kosten. Dafür gibt es dann eine Gewährleistung - nicht Garantie bis zu 7 Jahre auf Nachbesserung. Damit sehe ich hier im Grunde nur die Möglichkeit zu flicken, was die Kosten entsprechend reduziert. Vorgehensweise: Alles was da noch an türkisfarbe ist muss runter, Reste von hellgrauen Gelschield können wir vernachlässigen, aber da ist gründliches schleifen mit 80-100 Körnung angesagt. Wenn das schleifen erledigt ist, muss das Boot gründlich mit technischen Aceton mehrmals gereinigt werden. Die Lunker der Blasenpest müssen sauber sein und werden dann mit einer Feinepoxid-Spachtel siehe http://shop-af.de/contents/de/d42.html verschlossen. Dann schleifen mit 160 Körnung und nochmals mit Acton reinigen. Darauf kalkulieren wir 2 Anstriche mit Relest Marine 340 EP-Guard siehe http://shop-af.de/contents/de/d110.html, Das ist ein zäher - schlagfester 2 K. Reaktionskunststoff. Die Kalkulation nach der Bedarfsmenge für 2 Anstriche. Da aber der Verbrauch je nach Anwendung oder Temperatur unterschiedlich ist, kann auch bei der kalkulierten Bedarfsmenge 3 mal gestrichen werden. Siehe Datenblatt http://wp1079960.server-he.de/BASF/Stetecol.pdf Epoxide härten chemisch, also Geduld denn der Härtungsprozess dauert bis zu 14 Tage je nach Temperatur. Nach der Härtung muss das EP nochmals mit 180-200 Körnung angeschliffen werden, darauf dann 1 mal den Relest Marine 470 Vinyl Primer den wir als Haftvermittler und für die EP-Versiegelung brauchen. Zuletzt dann 1 mal - Wasserpass 2 mal ein Marine 522 LF Antifouling, das müsste dann für mehr als 2 Jahre reichen bis zum nächsten AF-Anstrich. Mit dieser Vorgehensweise gewinnen wir Zeit, wie lange weiß keiner. Normalerweise geben Firmen für einen solchen Beschichtungsaufbau 2 Jahre Gewährleistung, da nun mal Grenzen gesetzt sind. Es kann also nur 2-3 Jahre funktionieren, oder auch wie bei zahlreichen Kunden wo es bereits mehr als 8 Jahre funktioniert, wobei die feuchte im Laminat einen Einfluss hat. So weit mal, also vorbereiten und wenn noch Fragen sind am besten telefonieren unter 0841-9985822 dann muss ich nicht so viel schreiben. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 225 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.04.2018, 11:24
    ADMIN hat auf das Thema Überstreichen möglich? im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Volker, die meisten Hartantifoulings enthalten PTFE, Silan, Silikone usw. auf dem kein anderes Antifouling haftet. Am ehesten funktionieren da noch für kurze Zeit Weichantifoulings. Da die Wasserliegedauer aber unterbrochen wird, beginnen Weichantifoulings zu schrumpfen und kreiden, was dann zu den Ablösungen dauerhaft führt. In diesen Fall für den Notfall - 1 Saison nochmals mit einen gleichen Weichantifouling überstreichen, was aber nach dem slippen - trocknen wieder abplatzen wird. Im Grunde wurde da vom Voreigner gepfuscht. Da bleibt auf Dauer nur die Beseitigung alles Altschichten und neu aufzubauen. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 248 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    07.04.2018, 18:19
    Das ist realisierbar, Vorsicht aber mit dem Taupunkt. Wenn wir gleich mehrere Schichtstärken auftragen verlängert sich dann die Trockenzeit. Wenn das Boot aber nicht sofort ins Wasser kommt ist das kein Problem. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 244 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    07.04.2018, 09:24
    ADMIN hat auf das Thema Welche Grundierung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Andreas, eine 2 K. EP-Beschichtung dürfen wir nur dann auftragen, wenn alle 1 K. Beschichtungen vollständig beseitigt wurden. Damit bleibt nur die Möglichkeit, mit 1 K. wieder zu beschichten. Also Marine 470 Vinyl, dann das Antifouling. Im Augenblick bei den Temperaturunterschieden Tag und Nacht unbedingt auf den Taupunkt achten. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 218 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.04.2018, 10:39
    ADMIN hat auf das Thema Welches AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Stefan, die Berechnung ist für ein Motorboot (4,09 x Tiefgang) x 11,64 = m² Segelboot Langkiel (4,09 x Tiefgang) x 11,64 x 0,75 = m² Segelboot Kurzkiel (4,09 x Tiefgang) x 11,64 x 0,50 = m² Da mir die Angaben zur Bootsart und Tiefgang fehlen kann ich das nicht ausrechnen. Die Ergiebigkeit vom Marine 470 Vinyl Primer = ca. 7 m²/ltr. Marine 522 Ecoship Antifouling = ca. 8 m²/ltr. Beim Taupunkt geht es darum, dass die Objekttemperatur weitgehend gleich mit der Umgebungstemperatur sein soll. Besonders im Frühjahr haben wir in den Nachtstunden erhebliche Temperaturabsenkungen, so dass ein Boot entsprechend abkühlt. Wenn jetzt am Vormittag die Lufttemperatur besonders bei Sonneneinstrahlung sehr schnell ansteigt, dann hat das Boot z.B. eine Temperatur von 8°C und die Luft eine Temperatur schnell mal 15-20°C. Damit bildet sich auf der Schiffsoberfläche Kondensfeuchte, darauf haftet dann keine Beschichtung. Viele Skipper übersehen das, dass alte Antifoulinganstriche microporös sind und daher die Feuchte wie ein Schwamm aufnehmen. Wird dann ein solches Antifouling überstrichen, dann bilden sich Blasen die oft für eine osmose gehalten werden oder es kommt zu Abplatzungen. Unter http://shop-af.de/contents/de/d123.html haben wir den Onlineshop-Warenkorb. Da kann jeder die Produktdatenblätter ausdrucken, und auch für die Anwendung wie Mischwanne zum umtopfen, Fellrollen, Rührstab, Schutzbrille, Schutzkleidungg usw. bestellen. Da es für Dich Neuland ist, meine Tel.Nr. 0841-9985822 ich bin ab 11 Uhr Vormittag bis Abends 20 Uhr zu erreichen. Da im Augenblick Hochsaison ist, musst Du es mehrmals versuchen wenn die Leitung belegt ist. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    04.04.2018, 17:27
    Dass der Wasserpass meist zu hoch angesetzt wird, passiert sehr häufig. Er sollte daher nur um die 2 cm über der Wasserlinie sein. Der Grund ist, Antifouling sind mikroporös, die quellen und schrumpfen, so dass Haarrisse durch das Trocknen entstehen können. Durch das ständige benetzen und trocknen kommt es dann zu Kalkablagerungen und die Wasserlinie verschmutzt dann schneller und muss öfters gereinigt werden. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    04.04.2018, 17:19
    ADMIN hat auf das Thema Welches AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Stefan, im Grunde haben wir nur die Möglichkeit sauber anschleifen, was lose ist muss weg, 1 x mit Marine 470 Vinyl streichen, darauf dann 2 Lagen Marine 522 Ecoship. Wenn wir kein Teflon PTFE oder Silikon im Antifouling haben, dann dürfte die nächsten 3 Jahre nichts passieren. Wichtig, Taupunkt beachten, das ist der häuffigste Fehler der gemacht wird, denn da haben wir es immer mit Abplatzungen zu tun. Farbwechsel achten, Primer z.B. rotbraun Antifouling dann schwarz. Schutzhandschuhe und besonders die Schutzbrille ist bei der Verarbeitung ein muss. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    03.04.2018, 12:15
    ADMIN hat auf das Thema deutlicher Rost am Heck im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Thomas, bei einer Reinke 90-ziger Baujahr darf ein solcher Zustand nicht sein, Ausnahme da wurde gewaltig gepfuscht. Ein fachgeréchter Systemaufbau hat eine Standzeit von 15 Jahren (Forderung der Industrie) und wird über einen Zeitraum bis 30 Jahre Nachgebessert. Wenn ich lese, 5 x Teerepoxid, dann schlagen bei mir sämtliche Alarmglocken. Bei den 2 K. Teerepoxiden untercheiden wir zwischen TE - aus Steinkohleteer und 2 K.TE - aus Teerölen die Benzo(a)pyrenfrei sind. Die Benzo(a)pyrenfreien TE sind/waren sehr teuer (werden seit 8 Jahren nicht mehr hergestellt) und es wurden daher von Skippern meist aus Kostengründen TE- aus Steinkohleteer verwendet. Das TE hat nur einen geringen Korrosionsschutz und wird normalerweise nur für Dalben, Spundwände, Schleussentore, Bojen verwendet. Wir haben bis 2010 auch TE-Benzo(a)pyrenfrei verkauft, nur da waren max. 2-3 Anstriche für ein Unterwasserschiff erforderlich. Damit das System auch funktioniert, wurde mit einer besonderen 2 K. EP-Zinkstaubbeschichtung grundiert. Darauf erfolgten 2 Lagen TE, dann eine Lage TE-Vinyl und zuletzt das Antifouling. Wie auch immer, nach der Beschreibung bekommst Du eine Dauerbaustelle auch wenn die Sanierung von einer Werft gemacht wurde. Die Werften führen normalerweise Sanierungen nach den Vorgaben der Skipper aus. Da nun mal solche Sanierungen möglichst wenig kosten sollen, kommt es zu solchen Ergebnissen. Das Boot müsste vom Deck bis Kiel neu aufbereitet werden. Grob geschätzt, Materialkosten 3000,-€, Sanstrahlen Über-Unterwasserbereich, mehrmaliges umsetzen mit Korund ca. 5-6000,-. Innensanierung Material ca. 200,-€. Ich schätze, das im Auftrag z.B. bei der Firma Rambeck, oder bei Wrede im Hamburg eine solche Sanierung mit einer 8 Jährigen Garantie nicht unter 20 Mille zzgl.Mwst. zu haben ist. Habe wir es dann noch mit TE aus Steinkohleteer zu tun, dann streicken manche Sandstrahlunternehmen denn bei einen solchen TE sind besondere Schutzvorkehrungen erforderlich. Wurde z.B. das TE von Sikkens, Sigma oder Toplicht gekauft, dann würde ich persönlich ein solches Boot nicht kaufen. Solche TE-Beschichtungen lassen sich auch nicht nachbessern. Benzo(a)pyren siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/benzo(a)pyren.htm. Eine Beschallung ist bei dem Bootsalter normalerweise nicht erforderlich, aber so wie der Spiegel aussieht, wurde da erheblich gepfuscht. Also da muss einer für eine fachgerechte Sanierung bei einer Werft an die 20-25 Mille kalkulieren oder sehr - sehr viel Freizeit. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    03.04.2018, 08:40
    ADMIN hat auf das Thema Unterwasserschiff Aufbau im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Da das AF Trikesilphophate enthält siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/tri-o-cresylphosphat.htm bietet es den zur Zeit besten Bewuchsschutz aller Antifoulings. Es hat eine internationale Zulassung, so dass auch rechtlich keine Bedenken bestehen. Wir müssen uns aber auch ehrlich machen, in der Schleimündung im Schlamm haben wir es mit Rankenfußskrebsen zu tun die sich bei Kontakt mit dem Kopf am Unterwasserschiff anzementieren. Daraus entstehen dann die Seepocken und es gibt inzwischen weltweit keinen Schutz mehr, egal was wir streichen. Seepocken werden also immer durch direkten Kontakt wie z.B. Grundberührung, Muringleinen, Fender übertragen. Das Antifouling kann den Seepockenbefall noch reduzieren, aber kommt es zum Kontakt durch Berührung, dann kann es die Seepocken nicht verhindern. In solchen Fällen bleibt nur die Möglichkeit den Standort zu wechseln. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    02.04.2018, 11:06
    ADMIN hat auf das Thema Unterwasserschiff Aufbau im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Einfach mit einer Lage Marine 470 Vinyl grundieren, darauf dann ein selbstabschleifendes Antifouling z.B. Marine 522 LF, das wegen der Kompatibilität eine Vinylträgerkomponente hat. Bei Saisonwasserlieger 1 x, bei Dauerwasserlieger 2 x, den Waserbass immer mit einer Lage zusätzlich streichen wegen der Reinigung. Das reicht je nach Auslastung bei Saisonwasserlieger mehr als 2 Jahre, bzw. bei Dauerwasserlieger mehr als 3 Jahre. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    02.04.2018, 10:44
    ADMIN hat auf das Thema deutlicher Rost am Heck im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Thomas, bei einer Stahl-Yacht brauche ich mehr Informationen. Z.B. Baujahr, Hersteller, Welcher Stahl-Güteklasse wurde verwendet. Dann muss auch die Verhältnismäßigkeit beurteilt werden, den eine Stahl-Yacht zu sanieren ist vergleichbar mit einen Oldtymer zu restaurieren. Das geht schnell in die tausende nurt an Materialkosten. Was die Korrosionsschäden am Spiegel betrifft, die lassen sich nicht einfach ausbessern, denn da bedarf es einer vollständigen Sanierung. Ist die Yacht bereits älter, dann ist eine Beschallung aus Sicherheitsgründen angesagt. Haben wir es bei dem Boot mit einer Muldenkorrosin zu tun, dann werden nicht nur die Bleche dünner, sondern die Bleche verbiegen sich nicht mehr, sondern brechen, was sehr schnell zum Verlust eines solchen Bootes führt. Da geht es um die Sicherheit. Beginnen wir hier mit einer Sanierung, dann ist strahlen angesagt um die alten Schichten vollständig zu beseitigen. Bei den Bildern ist der Spiegel-Überwasserbereich bereits stark korrodiert, vermutlich sieht es im Unterwasserbereich nicht anders aus. Da der Bereich meist durch zahlreiche Beschichtungen abgedeckt wurde, ist die Korrosion nicht sofort erkennbar. Durch klopfen z.B. mit einen Stahl-Stift lässt sich das hören, wo sich bereits die Beschichtung vom Untergrund gelöst hat und darunter korrodiert ist. Im Grunde müsste dann der ges. Unter-Oberwasserbereich saniert werden. Da wir am Decksbereich anstückeln müssen, muss der i.O. sein, wobei da sich die Frage stellt den ges. Decksbereich gleich mit zu sanieren. Wir haben immer wieder Kunden betreut, die eine Stahl-Yacht sanieren. Ohne Ausnahme ist die Antwort von den Kunden, - "Nie wieder"-, der Arbeitsaufwand wenn es einer selbst macht ist gewaltig. Was die Sanierung in der Bilge betrifft, die ist kein Problem, das lässt sich mit Mullticoat leicht beheben. Wie auch immer, lies einmal die Beschreibung http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1793-GEBRAUCHTBOOTEKAUF-TIPP-S durch, wenn immer noch der Wunsch besteht das Boot zu sanieren, dann bedarf es mehr Angaben, denn mit ein bisschen Farbe ist es nicht getan. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    01.04.2018, 12:51
    ADMIN hat auf das Thema Unterwasserschiff Aufbau im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Christian, Epoxidharze können mit vielen Arten von Pigmenten versehen werden. Z.B. die Multicoat-EP sind mit Aluminiumoxid pigmentiert, VCTar2 wird mit Quarzsand pigmentiert, Gelshield wird mit Kalk pigmentiert, oder auch Pigmentierungen mit Felsspat, Eisenglimmer, usw. sind möglich. Daher sollte auch der Anwendungsfall vorher genau beurteilt werden um die Auswahl eines Epoxides zu bestimmen. Z.B. Aluminiumoxid bilden einen sehr guten Korrosionsschutz, reduzieren das altern, erhöhen die Schlagfestigkeit, reduzieren die Rissbildung usw. Da nun mal alle Epoxide nach dem aushärten Antihafteigenschaften haben, ist es zwingend erforderlich vor einen Antifoulinganstrich den passenden Haftvermittler zu streichen. Intershield 300 ist identisch mit Multicoat bzw. RELEST® Protect 347 2K-EP-Multicoat von BASF. Da auch Hempel das gleiche Produkt hat, dürfte der Hersteller BASF sein. Wichtig bei Multicoat ist, dass die empfohlenen Trockenschichtstärken eingehalten werden. Wird zu viel aufgetragen, dann geht das zu Lasten der Elastizität und es kommt zu großflächigen Abplatzungen. Da sollte immer der Anwendugsfall vorher geprüft werden, ob z.B. ein Schlag-Zähes Reinepoxid nicht die bessere Lösung wäre. Darauf ein Primokon, (Naphta-eingedicktes Erdöl) als Haftvermittler halte ich nicht für geeignet. BASF empfiehlt daher auf solchen Multicoat-Beschichtungen als Haftvermittler nur Vinyle, die auch Alterungsbeständig sind und das auskreiden der Epoxide weitgehend verhindern. Daher ist nur ein Antifouling das als Trägerkomponente Vinyl verwendet kompatiebel. Erodierende AF wie z.B. Micron Extra, Micron WA (identisch) passen dann nicht. Da ist dann ein Primokon als Haftgrund erforderlich. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    01.04.2018, 11:08
    Hallo Reimund, das Antifouling passt, aber auf VCTar2 haftet kein Antifouling. VCTar2 ist eine Quarz-Pikmentierte Epoxid-Beschichtung und erfordert einen Anstrich eines Haftvermittler Marine 4760-Vinyl, da alle Epoxide Antihafteigenschaften nach dem aushärten haben. Also, das VCTar2 mit 180-200 Körnung anschleifen, mit Entfetter reinigen, den Primer Marine 470-Vinyl, dann das Antifouling. Normalerweise ist das VCTar2 eine Grundierung für ein VC17m - PTFE (Teflon)-Antifouling. Das wäre ein Hartantifouling für Trailerboote, kurze Wasserliegezeiten, Geschwindigkeiten ab 20 Knoten. Wenn wir aber einmal Antifoulings mit Teflon verwenden und der Bewuchsschutz ist nicht ausreichend, dann lassen sich solche Antifoulings nur noch sehr schwer beseitigen da darauf kein anderes Antifouling mehr haftet. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    30.03.2018, 19:37
    Hallo Axel, Grundsätzlich lohnt sich das nicht. Wenn wir mit einer EP-Beschichtung neu aufbauen, dann wird das EP an den Stellen sehr wahrscheinlich wieder reißen wo wir bereits die Rissbildungen haben. Damit haben wir nichts gewonnen. Wird es richtig gemacht, dann 2 mm abhobeln, 2 Lagen mit 0,2 mm Laminat lamieren, Spachteln, darauf dann 3 Lagen 346/47 oder 2 Lagen RELEST® Marine 340 EP - Guard, darauf einmal 470 Vinyl, dann Antifouling. Wenn wir nur den Gelcoat kräftig anschleifen und alles was 1 K. ist beseitigt wurde, dann 2-3 Lagen RELEST® Marine 340 EP - Guard, dann den Marine 470 Vinyl Primer, dann Antifouling. Der EP-Guard ist sehr zäh und schlagfest und wird meist für die Reparatur von Osmoseschäden verwendet, wäre auch besser wegen seiner Zähigkeit als z.B. ein Gelshield. Wegen der Rissbildung kann aber keiner sagen ob der 340 wieder zu reißen beginnt, das wissen wir nur im nachhinein. Auch wenn wir Risse im Gelcoat haben, dann haben wir darunter ein Isolaminat mit einer hohen Feuchtedichte. Das Laminat ist daher kein Schwamm der sich vollsaugen würde. Probleme bekommen wir bei solchen Booten wenn wir einen Schaum- oder Balsakern haben, Sandwichesbauweise, denn da bekommen wir die Feuchte nicht mehr raus. Was die 200,-€ für abschleifen betrifft, das ist mehr als günstig, und da stellt sich wirklich die Überlegung es mit RELEST® Marine 340 EP - Guard zu versuchen. Ich schätze, wir gewinnen damit ein paar Jahre an Zeit. Wie lange kann keiner sagen, wir haben Kunden da funktionierte es nur 3 Jahre, wir haben auch Kunden da funktioniert es bereits mehr als 8 Jahre und länger. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    30.03.2018, 10:58
    Hallo Axel, bei dem Boot müssen wir die Verhältnismäßigkeit sehen und eine vollständige Sanierung nur beim Unterwasserschiff übersteigt bei weitem den Wert von diesen Boot. Wir haben auf dem Boot noch Anteile von 1 K. Beschichtungen, auf denen keine EP-Beschichtung haften würde. Auch die Rissbildung zeigt, dass wir es bereits mit einer Delamminierung vom Laminat und ISO-Harz zu tun haben. Das Boot wird weich, die Elastizität vom Gelcoat und der Barriere wird überschritten und es entstehen solche Risse. Auch mit weiteren EP-Beschichtungen kann das nur abgedeckt werden. Da das Boot abgebeizt wurde, haben wir sicherlich noch Reste von Basen durch die Beize die vollständig beseitigt werden müssen. Das geschieht am besten mit einer verdünnten Oxal- Ameisen-Zitronensäure, dann gründlich trocknen lassen. Vor dem beschichten wird dan nochmals mit technischen 99,9% Aceton entfettet. Streiche darauf einmal satt mit der Fellrolle den Marine 470 Vinyl-Sealer, der deckt dann die Risse ab, ist auch elastischer als ein Epoxid, hat sogar eine höhere Feuchtedichte als ein Epoxid, aber nicht die mechanische Festigkeit wie ein Epoxid. Lasse den primer ein paar tage trocknen und streiche dann darauf 1 Lage von dem Marine 522 LF. Das müsste dann an die 2 Jahre oder auch länger reichen. Achte auf dem Taupunkt, sonst gibt es Abplatzungen. Diese Vorgehensweise ist für das Boot im Grunde ein Notbehelf, so wie wir einen alten Autoreifen flicken, entspricht aber der Verhältnismäßigkeit, so dass sich das Boot noch einige Jahre mit geringen Aufwand nutzen lässt. Frage, soll der Überwasserbereich auch noch beschichtet werden, denn das ist auf den Bildern nicht klar zu erkennen. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 563 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.03.2018, 18:59
    Hallo Joe, das sieht sauber aus bei einen Boot mit 45 Jahren. Wenn wir hohe Feuchteanteile im Laminat haben dann macht es keinen Sinn von Außen dicht zu machen. Da stellt sich die Überlegung besser nichts zu machen und die Bilge so weit wie möglich trocken zu halten. Haben wir hohe Feuchteanteile, dann wird alles was wir streichen wieder abplatzen, oder es kommt unter der Beschichtung wenn wir dicht machen zu Feuchteansammlung was eher schaden würde. Haben wir die Möglichkeit nach dem Segeln die Bilge trocken zu halten, dann genügt ein einfaches Alcydharzöl z.B. von Owatrol das härtet und einen Feuchteausgleich ermöglicht, oder ein dünner Anstrich mit einer Alcydharz-Farbe wegen der Optik. Wenn das Boot auf dem Kiel gestellt wird und der Boden gibt nicht nach, dann würde ich mir wegen den Kiel auch in den nächsten 10 Jahren wenig Gedanken machen. Wenn aber das Unterwasserschiff nachgibt, dann hat sich das Laminat bereits vom Harz getrennt und da ist eine Reparatur nicht mehr möglich. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    27.03.2018, 10:00
    ADMIN hat auf das Thema AF Micron-EU - Marine AF Ecoship im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Klaus, die meisten Skipper machen den Fehler und setzen den Wasserpass zu hoch. In der Regel reichen da max. 1-2 cm. Antifoulings haben die Eigenschaft dass die microporös sind. Wenn der Wasserpass nass ist dann quillt das Antifouling, wenn er aber trocken wird dann schrumpft das Antifouling und es werden auch keine Biozide freigesetzt. Damit verliert der Bewuchsschutz am Wasserpass nun mal seine Wirkung und wenn es zu Schichtstärkenanreicherungen kommt entstehen Haarrisse in der Beschichtung, egal was wir streichen. Auf Grund der Verschmutzung in den meisten Marinas kann natürlich der Bewuchs auch Schmutz durch Antrocknung verfestigen. Es ist also erforderlich, den Wasserpass zwischendurch mal zu reinigen damit wieder frische Biozide frei gesetzt werden. Die Reinigung erfolgt am besten mit einen harten Schwamm, z.B. ein Mückenschwamm fürs Auto. Dabei wird immer ein wenig Antifouling von der Oberfläche abgerubbelt, so dass der Bewuchsschutz aktiviert wird, daher für den Wasserpass einen zusätzlichen Anstrich auf ca. 10 cm Breite. Wenn also der Bewuchschutz aufgetragen wird, dann sollte beim ersten mal das ges. Unterwasserschiff einschl. Wasserpass mit 180 Körnung mit der Hand angeschliffen werden, dann erfolgt ein Anstrich "dünn" mit dem Marine 470 Vinyl und eine Anstrich- Wasserpass 1 zusätzlicher Anstrich mit Marine 522 LF oder Ecoship. Beim zweiten Anstrich beim Wasserpass ist ein anschleifen nicht mehr erforderlich. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    26.03.2018, 17:29
    Hallo, im Produktdatenblatt wird bei allen Produkten immer die Dichte angegeben. Z.B. bei Protect 346/47 ist die Dichte 1,3 Damit ist ein Liter - 1000 cm³ = gleich 1,3 kg, oder 0,69 Liter gleich 1,0 kg Ein 20 Liter Gebinde hat daher 20,0 Ltr. x 1,3 Dichte = 26,0 kg Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 271 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.03.2018, 10:58
    Der Primer sollte immer möglichst dünn aufgetragen werden, auch wenn er nicht 100% von der Farbgebung deckend ist. Es sollte auf keinen Fall mehrmals überrollt werden, denn der Primer soll ja den Untergrund anlösen und sich verbinden. Wird mehrmals überrollt, dann besteht die Gefahr, dass einer mit der Fellrolle den Primer mit dem Untergrund ablöst. Die Gefahr bei solchen Temperaturen ist immer der Taupunkt. Der Kiel z.B. kühlt in den Nachtstunden z.B. auf 5°C ab, in den Vormittagsstunden haben wir eine Lufttemperatur von 10°C, dann bildet sich Kondensfeuchte auf dem Kiel und es streicht einer einen nassen Untergrund. Das kann egal was wir streichen, nicht funktionieren, daher besser warten oder am Nachmittag streichen wenn sich Objekt und Lufttemperatur angeglichen haben. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 426 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    22.03.2018, 08:47
    ADMIN hat auf das Thema AF Micron-EU - Marine AF Ecoship im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Herwig, das Micron WA ehemalige Micron Extra - identisch ist ein erodierendes Antifouling das immer als selbstabschleifend angeboten wird. Unsere Erfahrung in der Adria, es ist kein schlechtes Antifouling, es reicht bei 3 Anstrichen 1 - 1,5 Jahre. Das Problem ist, dass es nach einigen Jahren zu Schichtstärkenanreicherungen kommt und es beginnt abzuplatzen. Wenn auf ein SPC-Antifouling umgestellt wird, dann sauber anschleifen, was lose ist muss weg, Übergänge dann verschleifen, darauf 1 x Marine 470 Vinyl Farbe rotbraun, darauf 2 x Marine 522 Ecoship Fabe schwarz, das reicht dann nach unseren Erfahrungen in der Adria 3 Jahre. Da der Wasserpass immer verschmutzt in den Marinas, streichen wir den zusätzlich auf eine Breite von ca. 10 cm, da beim reinigen immer etwas Antifouling abgerubbelt wird. Wird ein Teakdeck z.B. mit dem Olassy UV-Primer jede Jahr eingelassen, geht einfach und schnell, dann behält das Teak auch in der Adria über viele Jahre seine natürliche hellbraune Farbe und überlebt auch eine Bavaria. Olassy ist ein UV-Schutz und wird auch für den Brückenbau verwendet. Teakdecks gehen aufgrund der UV-Strahlung kaputt. Die UV-Strahlung zerstört die natürlichen Schutzstoffe im Teak, das Teak wird porös und nimmt Wasser auf. Das ist gut zu erkennen wenn es regnet, dann werden die grauen Teakdecks schwarz und beginnen nach einigen Jahren von Innen heraus zu verrotten. Da das Teak quillt und schrumpft, beginnen auch die Fugen die mit PU gefüllt sind zu reissen. Das lässt sich über Jahrzehnte mit dem UV-Schutz vermeiden. Es handelt sich dabei um ein Alcydharzöl (wasserverdünnbar), sieht aus wie dünne Magermilch, mit Zinkanteilen für den UV-Schutz, und selbsthärtend. Das Alcyd ist wasserabweisend, das Wasser oder Seewasser perlt ab und das Teak bleibt geschützt. Auch wenn das Teak bereits grau wurde, macht es Sinn jedes Jahr es mit einen Schwamm oder einer Fellrolle bis zur Sättigung einzulassen. Was auf der Oberfläche nicht mehr aufgenommen wird einfach mit dem Lappen abwischen damit es keine glänzenden Stellen gibt. Olassy schmiert nicht, kein Ölfilm, keine Probleme bei Hautkontakt. Das Produkt wird zunehmend auch bei den Holzhäusern in Bayern verwendet, damit die nicht mehr vergrauen und die natürliche Farbe vom Fichtenholz behalten. Olassy ist ein reines Industrieprodukt und noch sehr preiswert. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    21.03.2018, 17:37
    Wenn bereits alles sauber geschliffen wurde und wir noch Antifouling auf dem Schiff haben, dann kommt es darauf an welches Antifouling verarbeitet wurde. Haben wir ein Weichantifouling das stark kreidet, wenn mit der Hand darüber gerieben wird und es färbt ab, dann reicht es nicht da Weichantifouling nach Trockenphasen Ihre Funktion verlieren. Da wird mit Primer Marine 470 einmal überschichtet, dann das Antifouling. Ist es ein SPC was wir nicht wissen, dann würde es noch bis zum Herbst mit Bewuchs reichen. Ist es ein Hartantifouling und der Bewuchsdruck ist gering, dann wird es reichen. Ist es ein Hartantifouling und wenn wir mit dem Handballen darüber reiben und es bildet sich eine speckige - glänzende Oberfläche, dann haben wir es mit PTFE zu tun und darauf haftet nichts. Haben wir eine raue Oberfläche wie Schleifpapier mit 180 bis 200 Körnung, dann haben wir ein erodierendes Antifouling, dann auch einmal Primer dann Antifouling. Entweder wir testen, oder können es eingrenzen was es ist, oder es ist ein Lotteriespiel. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    21.03.2018, 17:25
    Hallo, 2 komp. Spachtelungen härten auch wenn die überstrichen wurden. Wenn bei 10°C gestrichen wird, dann ist die Oberfläche nach 1-2 Stunden Handtrocken, das gleiche gilt für das Antifouling. Das Antifouling vor dem streichen auf Zimmertemperatur bringen, damit es nicht über Nacht abkühlt. Wenn der Anstrich verarbeitet wurde, und er ist Handtrocken, dann haben wir mit einer Temperaturabsenkung kein Problem. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 426 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    20.03.2018, 10:20
    Hallo Shanty, wenn das Boot in schwedischen Gewässern war, dann haben wir einen Bewuchsschutz der in vielen Bereichen der Ostsee ausreicht, aber mit Sicherheit nicht in den Gewässern Flensburg ausreichen wird. Jotun hat SPC-Antifoulings so wie wir, wird auch von BASF beliefert, verwendet aber in Schweden Antifoulings die umweltfreundlicher sind, wegen den schwedischen Bestimmungen. Die meisten Jotun-Antifoulings verwenden Vinyl-Trägerkomponenten, die untereinander kompatibel sind. Ich würde gerne bei dem Boot eine unnötige Schichtstärkenanreicherung vermeiden und zuerst einen kleinen Testanstrich ca. DINa3-Größe vornehmen. Auch die Farbe rotbraun lässt vermuten, dass wir ein SPC auf dem Boot haben. Den Altanstrich mit 160 Körnung sauber anschleifen, was lose ist muss weg und dann einmal mit Marine 522 Ecoship streichen. Da das Unterwasserschiff sehr sauber noch aussieht, sollten wir erst sehen wie es im Herbst dann aussieht und ob der Testanstrich mit der Farbe rotbraun ohne Blasenbildung haftet. Wir machen damit nichts kaputt und können dann im Herbst die weitere Vorgehensweise bestimmen. In Schweden werden auch Silikon-Antifoulings verwendet die für kühle Gewässer bestimmt sind. Wenn dem so ist, dann wird sich der Testanstrich wieder vom Untergrund lösen und dann haben wir ein richtiges Problem, da kein Haftgrund oder Antifouling darauf haften wird.Ich schätze, auch wenn wir ein wenig Bewuchs bis zum Herbst bekommen, dann lässt sich der mit einer verdünnten Oxalsäure leicht beseitigen und wir wissen dann wie wir vorgehen müssen. Grüße Friedrich Guthmann
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  • Avatar von ADMIN
    13.03.2018, 11:56
    Auch da sehe ich kein Problem. Bei 6 Jahren ist eine Bavaria noch jungfräulich, da muss sich wirklich keiner Sorgen machen. Was das Laminat betrifft, da gehört Bavaria zur Weltspitze. Auch die Schöchel-Yachten werden bei Bavaria laminiert, wobei natürlich bei jeden Hersteller Fehler passieren können. Das einzige wo bei den Bavaria-Yachten ein Problem auftreten kann ist, wenn ein Bugstrahlruder nachträglich eingebaut wird, da habe ich inzwischen zahlreiche Reklamationen. Wird es beim Hersteller bei der Formgebung einlaminiert, gibt es keine Probleme. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    13.03.2018, 11:48
    Ich kann da nichts Ernstes erkennen. Wenn sich in der Bilge mal eine Blase bildet, dann lässt sich das einfach nachbessern. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 899 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.03.2018, 12:26
    ADMIN hat auf das Thema Reparatur im Unterwasserbereich im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, bei der Variante ist natürlich nichts auszusetzen. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 502 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.03.2018, 09:17
    ADMIN hat auf das Thema Reparatur im Unterwasserbereich im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, um das besser zu beurteilen wären ein paar Bilder sehr hilfreich. Wenn mit EP-Spachtel gearbeitet wurde, der Untergrund entsprechend gereinigt, dann lässt sich die EP-Spachtel nicht so einfach beseitigen. Der Schaden wäre bei einer Beseitigung größer als der Nutzen. Wir haben bei den GFK-Yachten ein ISO-Laminat. Ein solches Laminat ist kein Schwamm und nimmt nur über einen langen Zeitraum Feuchte auf. Dabei handelt es sich um H2O-Moleküle die langsam in das Laminat eindringen und sich mit Polystirol oder den Poxiden (Haftmittel beim Laminat) verbinden und einen osmotischen Prozess auslösen können. Keine Sorge, der Vorgang dauert bei normalen Wassertemperaturen sehr lange und ist ein natürlicher Vorgang der bei jeder GFK-Yacht, da die Riesen-Kettenmoleküle von Polymeren um ein vielfaches größer sind als die kleinen H2O-Moleküle. Es wäre nichts passiert, wenn z.B. im Frühjahr der Schaden eintritt und dann im Herbst erst repariert wird. Da müssten wir schon Wassertemperaturen von mehr als 60°C haben. Wenn also das Epoxyd nicht zu reißen beginnt, dann genügt es im Überwasserbereich mit einen 1 K. Alcydlack auszubessern, oder mit einen 2 K. PU - PUR Lack auszubessern. Bekommen wir Risse, dann die Risse mit einen Dremel verbreitern und mit einer EP-Feinspchtel nachbessern, immer vor dem Spachteln mit 99,9% Aceton reinigen. Im Unterwasserbereich muss ich wissen wie der Untergrund beim Antifouling grundiert wurde. Wir können das normalerweise sehr einfach mit einen Marine 470-Vinyl überschichten. Marine 470 ist PVC, hat sogar eine höhere Feuchtedichte als die meisten Epoxyde, ist aber mechanisch nicht so stark belastbar wie ein Epoxid. Da wir aber an dem Bereich kaum mechanische Belastungen haben, können wir das vernachlässigen. Für solche Reparaturen gibt es auch von Bacuplast eine weisse EP-Feinspachtel. Da muss im Überwasserbereich außer spachteln, schleifen, polieren mit Paraffinwachs nichts mehr gemacht werden. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 502 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.03.2018, 08:27
    Hallo Reimund, keine Sorge, das Forum wird nicht blockiert. Der Unterschied zwischen 346 und 347 ist nur die min. Verarbeitungstemperatur. Multicoat 346 kann bis +5°C verarbeitet werden, Multicoat 347 kann bis -5°C verarbeitet werden. Das Produkt unterscheidet sich nur beim Härter. Die 2,5 ltr. Gebinde sind bereits unsere Kleingebinde, kleiner geht es nicht. BASF beliefert auch Hempel, so dass auch Hempel das Multicoat im Programm hat. Nur da befürchte ich, da geht nichts unter 20 Ltr. Gebinde. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    08.03.2018, 17:16
    ADMIN hat auf das Thema Hempel Silic One Test im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Silic One ist eine Silikonbeschichtung, ist also zuerst einmal nichts neues. Wenn der Anwendungsfall passt, spricht nichts dagegen. Wenn es aber nicht funktioniert, dann wird einer eine Silikonbeschichtung nicht mehr los. Silikonbeschichtungen funktionieren in sehr kühlen Gewässern, nur Ost-Nordsee können wir auf Grund von Kundenbenachrichtigungen vergessen, was das Mittelmeer betrifft - keine Chance. Da es sehr weich ist, kann es nur in einen Trockendock aufgetragen werden, kranen, slippen kaum möglich. Es kann auch nicht ohne vorheriger vollständiger Beseitigung überschichtet werden. Was den Bewuchsschutz betrifft, da lässt sich der Bewuchs leichter beseitigen. Beseitigen bedeutet aber nicht das der Bewuchs verhindert wird. Meine Meinung ist, für kurze Wasserliegezeiten, keine Trailerboote, keine längeren Trockenzeiten, im Grunde fällt mir kein einziger Anwendungsfall ein, wo ich eine Silikonbeschichtung mit reinen Gewissen empfehlen könnte. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    07.03.2018, 09:38
    Hallo Raimund, wenn die Farbe weitgehend bis zum Stahl runtergeschliffen wird, ist eine Zinkstaubbeschichtung nicht Sinnvoll, denn wir können damit nicht auf Stoß arbeiten. Wir bekommen an den Übergangsstellen dann Abplatzungen. In diesen Fall nur den RELEST® PROTECT 346/347 2 K-EP-Multicoat verwenden. Das Multicoat wird z.B. auch für Bilgen, korrodierte Balastwassertanks in der Schifffahrt verwendet und hat einen sehr guten Korrosionsschutz. Nicht zu viel streichen, keine zu hohen Schichtstärken. Das Multicoat ermöglicht einen Feinschliff, kann auch mit einer Polyesterspachtel bearbeitet werden und lässt sich dann mit einen PU-PUR überchichten. Wichtig, nicht zu viel so dass wir immer in ein paar Jahren nachbessern können. Das 1 K. Primokon ist eine Sperr-Haftgrund so wie im Grunde der Marine 470 Vinyl Sealer. Der Marine 470 ist PVC, somit hat er eine erheblich höhere Feuchtedichte als Promokon das aus Naphta hergestellt wird. Da alle 2 Komp. Epoxidbeschichtungen kreiden, je nach Eigenschaft mit Kalk, Kreide, Feldspad, Kieselgur, Kieselsäure usw. pigmentiert sind, daher auch Antihafteigenschaften haben, sollte ein Antifoulinganstrich nicht ohne einen Haftvermittler auf ein Epoxid gestrichen werden. Da das Unterwasserschiff vollkommen i.O. ist, sollte an der bisherigen Vorgehensweise auch nichts geändert werden. Du bist zufrieden mit dem Micron Extra, es ist ausreichend für den Bewuchsschutz, daher keine Experimente so lange es funktioniert. Das Marine 522 Ecoship hat einen erheblich stärkeren Bewuchsschutz, ist auch tropentauglich und wird daher vorwiegend im Mittelmeer oder bei den Blauwasserseglern verwendet. Wenn wir hohe Micron Extra Schichten haben, dann würde es beim überstreichen mit dem Marine 470 Vinyl zu Abplatzungen kommen, da das Micron angelöst wird. Erst wenn das Micron großflächig sich ablöst, oder wir haben extremen Bewuchs, dann müssen wir was ändern. Mit Ausnahme in Klein Venedig haben wir in den Berliner Gewässern nur geringe Bewuchsdrücke, so dass das Micron ausreichend ist. Da fehlt im Augenblick für eine Umstellung die Verhältnismäßigkeit. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    06.03.2018, 10:15
    Hallo Reimund, das Interprotect von International ist eine EP-Beschichtung die als Antifouling-Haftgrund verwendet wird. Es wurde somit nicht im Überwasserbereich- sondern für den Unterwasserbereich verwendet. Wurde es auch im Überwasserbereich verwendet was nicht einmal so unwahrscheinlich ist wenn ich mir die Empfehlungen mancher International-Verkäufer anhöre, dann wäre das eine Eklärung dass der ges. Beschichtungsaufbau zu reißen beginnt. Im Überwasserbereich - Industriebeschichtung bei Stahl-Yachten haben wir folgenden Beschichtungsaufbau. 1 x RELEST® PROTECT 377 EP- PRIMER ZM / WG ZINK grey/green mit Härter EP358 ca. 75 μm 2 x RELEST® PROTECT 346/347 2 K-EP-Multicoat ca. 250 μm 2-3 x RELEST® Protect 316 2K-PUR-Topcoat ca. 40 μm wir haben also einen ges. Schichtstärke bei Stahl von ca. 360 μm, das sind ca. 0,35 mm. Mehr sollte das auch nicht sein, denn alle 2 Komp. Systeme härten chemisch, erzeugen Spannungen und beginnen bei zu hohen Schichtstärken zu reißen. Das System mit einen PU-Acryl ist zum Beschichtungsaufbau kompatibel. Es wird immer wieder der Fehler gemacht, dass unterschiedliche Systeme verwendet werden. Die Zinkstaubbeschichtung wird eingespart, dann kommen möglichst hohe Schichtstärken einer EP-Grundierung die mit Aluminiumoxid pigmentiert ist, darauf dann ein PU-Lack der nicht zu der Grundierung kompatibel ist. Da dann möglichst viel, was die meisten Verkäufer vermitteln, was dann immer zu Spannungsrissen führt. Bei einen solchen Beschichtungsaufbau mit den empfohlenen Schichtstärken haben wir auch dann keine Probleme nachzubessern. Die Industrie fordert eine Standzeit von min. 15 Jahren und dann wird in der Regel weitere 15-20 Jahre nachgebessert bis zur Verschrottung. Bekommen wir bei 2.Komp. Systemen Schichtstärken größer als 0,35 mm, dann müssen 2 K. Systeme bei 60°C für 12-16 Stunden wärmebehandelt werden, was in der Regel bei den meisten etwas größeren Stahl-Yachten nicht realisierbar ist. Wenn wir in diesen Fall restaurieren wollen, müsste alles runter und neu aufgebaut werden. Beginnen wir da zu schleifen um auszubessern, dann ist das ein "flicken" und bleibt eine Dauerbaustelle, da wir unsinnigerweise weitere Schichtstärken anreichern. So wie das auf dem Bild aussieht, wurde da in der Zwischenzeit nochmals überstrichen. Da sollte mit Aceton zuerst überprüft werden, ob sich der oberste Anstrich anlösen lässt, bevor ich da einen Vorschlag zum "flicken" machen kann. Auch beim Unterwasserschiff haben wir den gleichen Beschichtungsaufbau ohne den RELEST® Protect 316 2K-PUR-Topcoat ca. 40 μm. Da beschichten wir dann zusätzlich nur 1 x mit RELEST® Marine 470 1K-PVC-Sealer. Das ist eine mit Aluminiumoxiden pigmentierte Vinyl-Grundierung als Haftvermittler auf Epoxid und als zusätzlicher Sperrgrund um das eindringen von Feuchte zu reduzieren. Seit ca. 10 Jahren wird bei Stahl-Yachten die Zinkstaubbeschichtung mit einer zusätzlichen Eisenglimmerbeschichtung überstrichen. Dies Beschichtung wird als Schuppenpanzerbeschichtung bezeichnet und ist weitgehend 100% feuchtedicht. Die meisten Skipper machen besonders bei den Stahl-Yachten den Fehler, dass nicht kompatible Antifoulings verwendet werden. Auf eine Stahl-Yacht darf nur ein Antifouling das hohe Anteile an Zinkoxiden enthält und es darf kein Kupfer, sondern nur Kupfer(I)oxid enthalten sein. Kupfer(I)oxid und Zinkoxid sind Halbleiter, also nicht elektrisch leitend bis 200°C was eine Elektrolyse daher verhindert. Das verwendete Micron Extra neuer Name Micron WA (ist identisch nur teurer) ist ein erodierendes Antifouling. Die Trägerkomponente ist Epoxid, daher brauchen wir für das Micron Extra 2 K. EP-Primokon als Haftvermittler. Nur Primokon ist kein Korrosionsschutz. Da wir nicht wissen was unter dem PU gestrichen wurde, können wir dazu nichts sagen, aber bei Stahl-Yachten wird im Grunde nur PUR verwendet und nicht ein PU der von International nicht einmal hergestellt wird. Ein weiterer Punkt sind 5 Lagen eines erodierenden Antifoulings Micron Extra. Ich wundere mich, dass das Antifouling so lange hält ohne abzufallen, denn das Micron Extra erfordert zusätzlich einen Haftvermittler Primokon. Das ist Naphta, eingedicktes Erdöl mit Lösungsmittel. Was die 5-6 Jahre Wasserliegedauer betrifft, das ist theoretisch mit 5 Lagen Micron-Extra möglich, wenn es nicht abplatzt. Was zuerst als Vorteil erscheint ist ein erheblicher Nachteil. Wird der Vorgang mehrmals wiederholt, dann kommt es zu großflächigen Abplatzungen. Die Folge ist, es muss sandgestrahlt und der ges. Beschichtungsaufbau erneuert werden. In der Industrie z.B. Gorch Fock werden 2 Lagen von dem Ecoship beschichtet und das Segelschulschiff geht dann alle drei Jahre in den Trockendock. Wir haben beim Ecoship einen Dockintervall von 18 Monaten je Anstrich. Das sind bei 2 Anstrichen 36 Monate. Unsere Erfahrung im Mittelmeer ist bei 2 Lagen mehr als 3 Jahre, wobei Temperatur-Geschwindigkeit-Auslastung die Bewuchsschutzdauer beeinflussen. Wir haben auch in der Ostsee Kunden, die nur alle 6 Jahre das Antifouling erneuern. Das sind aber keine Reverenzen, denn was bei einem funktioniert, funktioniert bei den anderen noch lange nicht. Wir raten grundsätzlich nicht zu hohen Schichtstärken, denn weniger ist meistens mehr. Wir haben Blauwassersegler die streichen 3 lagen Ecoship, was in der Regel für 5 Jahre reicht. Aber auch das sind keine Empfehlungen, daher raten wir nur zu dem was sich auch in der Praxis bewährt hat. Natürlich ist der Antifouling-Verbrauch in kühlen Gewässern geringer als im Mittelmeer. Nur wie lange sich die Bewuchsschutzdauer verlängert, können wir nicht sagen. Grundsätzlich wollen wir nicht die hohen Schichtstärken, denn wir müssen auch mal bei einer Stahl-Yacht am Unterwasserschiff nachbessern, was bei zu hohen Schichtstärken nur zu weiteren Ablösungen führt. Wie auch immer, bei dem Boot ist eine Sanierung ohne Sandstrahlen und einen Neuaufbau eine Gradwanderung, wo keiner beurteilen kann wie das ausgeht. Grüße Friedrich
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    01.03.2018, 13:37
    Hallo Christian, ein Boot nimmt im Wasser Feuchte auf und wenn im Winter das Boot an Land steht, dann entfeuchtet das Boot. Die Entfeuchtung erfolgt zum größten Teil über den Innenraum. Das ist auch der Grund, warum bei Booten nur die Bilge vesiegelt wird, während alles andere im Innenraum nicht versiegelt wird. Mancher meint da immer, dass der Hersteller das nur macht um zu sparen. Wichtig ist also über die Wintermonate zu lüften und keine Entfeuchter oder Feuchtekiller wie es die z.B. manchmal beim Aldi oder Lidl gibt in`s Boot zu stellen. Auch wenn der Gelcoat stark beschädigt wäre, dann wird der Gelcoat z.B. mit einen Aluminium oder Feldspat - pikmentierten EP repariert, überschichtet. Ich würde aber niemals raten z.B. mit einer feuchtedichten Eisenglimmerbeschichtung - Schuppenpanzerbeschichtung zu überschichten, denn diese Beschichtung ist annähernd 100% feuchtedicht. Damit würden wir die Feuchte dauerhaft einschließen, es bilden sich Drücke im Laminat bis zu 20 Bar, die Folge ist dann dass sich das Laminat vom ISO-Harz trennt, das Boot würde weich, verliert seine Festigkeit und wäre in ein paar Jahren Sondermüll. Es ist in der Regel erheblich besser nur 1 - 2 Lagen EP bei Osmosesanierungen aufzutragen, als 6-8 Lagen z.B. Gelshield, wie es oft von Verkäufern in den Foren empfohlen wird. "Viel", schadet in der Regel mehr als es nützt. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    01.03.2018, 12:06
    Hallo Christian, zuerst einmal sehe ich nichts Dramatisches, weil das Boot 18 Jahre alt ist. Wurde der Gelcoat nicht beschädigt, dann muss auch nichts gemacht werden. Ich habe geschrieben, wir können osmotische Schäden reparieren, aber nicht verhindern. Auch wenn wir ein paar Lagen Protect 346 überschichten, dann kann das einen Osmoseprozess nicht verhindern und kann sogar mehr schaden als nützen. Der Grund ist, wir haben es bei Osmose immer mit einer Feuchtediffusion zu tun. Da nun mal die H2O-Moleküle um vielfaches kleiner sind als die Riesen-Kettenmoleküle von Polymeren, wandern die H2O-Moleküle langsam durch die Zwischenräume bei den Kettenmolekülen und es wird Feuchte angereichert. Diese Feuchte kann dann mit Diolen reagieren und die Feuchtediffusion wird dann beschleunigt. Der Gelcoat kreidet, das ist richtig. Nur das Kreiden wird durch die UV-Strahlung verursacht, nur da haben wir beim Unterwasserschiff wenig Probleme. Das Borero Mistral 633 Antifouling ist ein einfaches Kupferantifouling. Da Borero Raffaelo und Veneziani übernommen hat, wird Borero von International beliefert da Borero keine Antifoulings herstellt. Da wir noch nicht wissen, wie das AF sich in der neuen Umgebung bewährt, rate ich nichts zu machen, bzw. das gleiche Produkt weiter zu verwenden. Erst wenn es nicht funktioniert, dann sollten wir das ändern. Daher zuerst einmal alle Gute zum Boot und erst einmal viel Spass. Haben wir versteckte Schäden, dann erkennen wir das wenn das Boot im Herbst oder nächstes Jahr aus dem Wasser kommt. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    18.02.2018, 14:41
    Hallo Rainer, die Halteplatte aus Metall lässt sich genauso wie das Unterwasserschiff mit Antifouling streichen. Grob anschleifen mit 80-ziger Körnung, 1 x Marine 470 Vinyl, 2 Lagen Ecoship, das ist alles. genauso wird auch z.B. der Z-Antrieb beschichtet. Was das Entfernen betrifft, da kann jeder Entkalker aus dem Haushalt, Ameisen-Zitronen-Phosphor-Essig-oder Oxalsäure verwendet werden, ist nur preiswerter. Wenn die Platte aus Aluminium ist, dann keine Phosphorsäure. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    17.02.2018, 18:06
    Hallo Andreas, grundsätzlich unterscheiden wir nicht was die Wasserdichte betrifft, sondern was die Durchdringungswerte bei der Feuchtedichte sind. Die Feuchtedichte wird im Laborversuch bei 60°C Wassertemperatur bestimmt. Wir haben bei den Polymeren, Riesen- Endloskettenmoleküle und bei der Feuchte in Vergleich winzige kleine H2O - Moleküle die zwischen den Kettenmolekülen langsam durchwandern. Daher gibt es grundsätzlich keinen Osmoseschutz. Da wir zahlreiche Epoxid- und Vinylarten haben, wird die Auswahl durch den Anwendungsfall bestimmt. Bei den GFK-Yachten ist auch eine 100% Feuchtedichte durch eine Versiegelung auch nicht erwünscht. Eine GFK-Yacht muss also auch entfeuchten können. Bei einer Stahl-Yacht die eine Zinkgrundierung hat, brauche ich eine weitgehend 100% Feuchtedichte um eine Zinkspaltung zu vermeiden. Dafür gibt es EP-Schuppenpanzerbeschichtungen mit Eisenglimmer. Auch bei einer GFK-Yacht muss ich unterscheiden, wie z.B. eine Opferbeschichtung weil ein Boot trocken fällt, oder einen Gelcoatersatz, oder auch nur eine Teil-Reparatur. Dazu noch den jeweiligen Anwendungsfall da nicht jeder eine Werft wie die Firma Wrede in Hamburg hat. Ich muss auch die Verhältnismäßigkeit sehen, denn eine Hallberg Rassy oder Baltic-Yacht die 7-stellig kostet, oder eine 30-40 Jahre alte Neptun die mit Trailer für 4-6 tausend Euro zu haben ist und weit überteuert ist. Solche Boote sind in der Regel weniger wert als die Entsorgungskosten. Wenn wir also Vinylbeschichtungen ansehen, dann unterscheiden die sich auch in Ihrer Pikmentierung und Feuchtedichte. Vinyl ist PVC, was auch für die Elekroisolierung verwendet wird. In der Regel hat ein Anstrich z.B. Marine 470 Vinyl eine höhere Feuchtedichte als z.B. drei Anstriche Gelshield. Daher wird also ein Gelcoat der angeschliffen wird und deren Fläche sich um den Faktor 3 vergrößert, damit auch die Feuchteaufnahme entsprechend erhöht wird, mit PVC-Vinyl versiegelt. Nur das Vinyl ist als Opferbeschichtung nicht geeignet. Da würde ich z.B. 3 Lagen (nicht mehr) Gelshild 200 (ein EP mit Kreidekalk pikmentiert) empfehlen. Brauche ich hohe Schlagfestigkeit und Zähigkeit am Unterwasserschiff, dann ein Stetecol guard. Im Überwasserbereich rate ich dann zu einen Protect 346 das mit Aluminiumoxid pikmentiert ist, das dann mit einen 2 K PU-Acryl überschichtet wird, da wir z.B. in südlichen Breiten hohe UV-Belastung und Temperaturen haben. Muss ich nur kleine Stellen ausbessern, dann rate ich z.B. bei einen alten Boot zu einer Alcydharbeschichtung. Habe ich einen alten Stahlgusskiel bei den alle drei Jahre die Korrosion durchbricht, dann eignet sich z.B ein mit Zink angereicherte Chlorkautschukbeschichtung. Habe ich aber einen Kiel bei einer Swan, dann wird mit Zink, Eisenglimmer, Stetecol, PVC aufgebaut. Daher sehe ich grundsätzlich den Einzelfall und versuche dann mit unseren Kunden entsprechend der Verhältnismäßigkeit die beste Lösung anzubieten. Ich sage aber auch mal, was Sinn macht oder auch dass es sich nicht mehr rentiert, was natürlich manchen nicht gefällt. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    16.02.2018, 12:07
    Das VC17m lässt sich sehr schwer entfernen. Der Grund ist, Teflon und das Kupfer schmiert beim schleifen. Am besten ist da immer noch abzubeizen. Aber auch da haben wir Probleme, da Kupfer nicht auf die Beize reagiert. Natürlich gibt es Beizen wo wir VC17m runter bekommen, aber da geht der ges. Gelcoat mit kaputt. Wenn wir im Mittelmeer einen Bewuchsschutz brauchen, dann muss der tropentauglich sein weil wir Wassertemperaturen bis zu 27°C haben, es muss selbstbaschleifend sein um Schichtstärkenanreicherungen zu vermeiden. Es muss lange Trockenphasen überstehen, wenn das Boot nicht im Wasser ist und je nach Standort haben wir extreme Bewuchsverhältnisse. Des weiteren gehört kein VC17m auf ein langsam fahrendes Boot. VC17m ist bestimmt für Gleiter, kurze Wasserliegzeiten, Geschwindigkeiten ab 20 Knoten für die Selbstreinigung. Wird z.B. auf ein Segelboot ein VC17m gestrichen, dann sollte einer wenn sich der Anwendungsfall ändert ein solches Boot nicht kaufen. Bei den höherpreislichen Yachten kalkulieren wir beim Gebrauchtpreis je 1000,-€ zzgl. Mwst. je laufenden Bootsmeter Preisreduzierung, denn das sind die Kosten beim Rambek, König oder Wrede wenn das Unterwasserschiff angepasst werden muss. Bei Dir muss ich auch die Verhältnismäßigkeit sehen, denn das Boot ist bald 50 Jahre alt und wir müssen auch sehen was unter dem VC17m ist. Einfach darüber streichen mit VC17m geht nicht und macht im Mittelmeer keinen Sinn, also bleibt nur alles runter entweder schleifen oder abbeizen, bzw. abschleifen und abbeizen. Es müssen die PTFE-Rückstände vollständig beseitigt werden. Wir haben dabei die Gefahr, dass der Gelcoat erheblich beschädigt wird und wir müssen mit einer Reinepoxidbeschichtung nachbessern. Es ist auch möglich dass wir bereits zahlreiche lagen von VCTar2 unter dem VC17m haben. Dann haben wir noch ein altes Boot das Feuchte aufgenommen hat. Haben wir eine Differenzfeuchte von mehr als 1 % und wir machen von Aussen dicht, dann bekommen wir im Laminat Überdrücke und das Laminat trennt sich vom Harz. Wie auch immer, ich muss ,mehr wissen und wie es unter dem VC17m aussieht. Würde das Boot als Freizeitsegler z.B. in der Müritz, Berlin usw. verwendet, dann würde ich sagen mit VC17m weitermachen. Nur im Mittelmeer, das ist eine andere Liga. Also zuerst Altanstriche beseitigen, dann Bilder, dann erst kann die weitere Vorgehensweise unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit bestimmt werden. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    16.02.2018, 10:12
    Hallo Andreas, zuerst einmal Glückwunsch zum Boot. Ich weiß nicht ob Ihr die Verhältnisse im Mittelmeer kennt, denn ein Wento aus Nordwest überrollt Euch bei 23 Fuss. Eine Bora kann einer ausweichen, da der Alarm über Funk bereits mehrere Stunden vorher erfolgt und ist über dem Velebit zu erkennen. Wenn die aber einer übersieht, dann kommt der erste Schlag mit 160 - 200 km/h, das schlägt auch auf einer Yacht mit 43 Fuss (eigene Erfahrung) ein, wie eine Bombe. Der Jugo oder Schirokko ist kalkulierbar, baut aber nach ein paar Tagen Wellen auf die bis zu 8 Meter. Seit ihr dann in Susac oder Lastovo, da können sich Grundseen mit bis zu 15 m bilden, da mit 6 m Wasserlänge wird sicher zum Abenteuer. Wenn Ihr für ein paar Monate im Mittelmeer und ständig unterwegs seit, dann kommt Ihr - Ausnahme die Lagunen im Norden von Triest bis Venedig ohne Antifouling aus. Ab 3 Knoten kann sich der Bewuchs nicht verfestigen. Habt Ihr aber mit Seepocken, Entenmuscheln oder Rörenwürmer zu tun, dann kann das alle paar Tage mit einen Tauchgang und einer breiten Spachtel, oder groben Edelstahlwolle weitgehend verhindert werden. Das VC17m ist da keine Hilfe und ist wirkungslos, da ist z.B. das Boot mit Heisslagerfett einzureiben die bessere Lösung, weil ein verfestigen reduziert wird. Der Jotun Vinyguard ist eine 1 K. Vinylgrundierung, obtimal bei einen neuen Boot oder Überschichtung von Antifoulings die kein Silikon - Graphit - oder Teflon enthalten. Bei VC17m wird die Grundierung nicht haften und schafft erhebliche Aplikationsprobleme, also besser nichts machen. Wenn repariert werden muss kann als Notbehelf damit überstrichen werden, aber das VC17m (enthält Teflon) muss weitgehend vorher entfernt werden, dann mit Aceton 5-6 mal gründlich nachreinigen, nach Möglichkeit mit einer Edelstahlwolle. Also noch viel Spass im Mittelmeer, denn es wird nicht das letzte Boot sein. Grüßr Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    12.02.2018, 17:39
    ADMIN hat auf das Thema Reinke EURO im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Servus Robert, Trilux auf einer Reinke Euro im Mittelmeer das für Gleiter bestimmt ist, wird nicht funktionieren. zu 1, anschleifen mit 180 körnung, alles weitere passt. zu 2, Lieferzeit Österreich ca. 4 Tage nach Auftragseingang. Da wir viele Werften beliefern, mache ich aus Fairnessgründen keine Empfehlungen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    08.02.2018, 13:09
    Hallo Kätp`n, das ist schon eine Hausnummer, ein solches Boot das bald 70 Jahre alt wird zu sanieren. Ich denke, da haben wir nicht nur die Beschichtungen, wenn die entsprechend der Norm erfolgen die ein paar tausend Euro kosten, so wie auch das Eisstrahlen, dann die Elektrik, Motor usw. Wir haben mal eine solche Jugendarbeit in Kroatien begleitet und auch wenn die Arbeitszeit nichts kostet, überschreiten die Kosten solcher Sanierungen sehr schnell den Wert eines solchen Bootes. Da ist es nicht einfach mit ein wenig flicken oder ausbessern getan, da geht es an`s eingemachte. Dies Boote aus der Zeit haben oft im Unterwasserbereich und im Innenraum Teerepoxide die nicht benzo(a)pyrenfrei sind. Siehe Link http://www.gifte.de/Chemikalien/benzo(a)pyren.htm Wenn also da jugendliche Arbeiten, dann müssen diese Altlasten - wenn vorhanden - vorher beseitigt werden. Die Beschichtungen erkennt einer an der Farbe schwarz oder rotbraun. Das Projekt erfordert einige Zeit an Kontakten, um da nur die Beschichtungen entsprechend den Anforderungen aufzubringen. Mit ein wenig Rostschutzfarbe wie da mancher meint ist da nicht geholfen, denn wenn wir da vorne streichen und hinten fertig werden, beginnt es vorne wieder zu rosten. Auf den Bildern ist natürlich noch wenig zu erkennen. Haben wir eine Feuerverzinkung, dann müssen wir darauf aufbauen mit besonderen Grundierungen weil auf Zink nichts haftet. Haben wir beschädigte Zinkbereiche. dann müssen wir die repaieren mit einer Zinkstaubbeschichtung, darauf dann Eisenglimmer, Multicoat, PU-Lackierung. Wie auch immer, es müssen alle Beschichtungen oben und unten kompatiebel sein, wir müssen wahrscheinlich auch mal anstückeln usw. Um also die Vorgensweise zu bestimmen, muss genau abgestimmt werden wie wir vorgehen. Wir arbeit von oben nacht unten, zuletzt von unten nach oben. denn wir müssen mehrmals anstückeln und brauchen dann entsprechende Übergänge. es muss auch alles abgebaut werden wie Scheuerleisten wenn die aus Holz sind. Das Boot muss auch entsprechend aufgebockt werden damit wir es einmal versetzen können. Wenn wir ein Holzdeck haben, dann können wir nicht einfach anstückeln. Bei einer Stahlyacht muss auch die Innenbeschichtung mit einbezogen werden, denn es nützt nichts wenn wir aussen alles dicht machen, im Innenraum haben wir eine Muldenkorrosion die einfach übertüncht wurde und der Stahl beginnt zu brechen. Da geht es auch um die Sicherheit. Wir brauchen bei dem Boot eine Standzeit von 15 Jahren was der Industrienorm entspricht. Bei allen anderen nehme ich da lieber Abstand, denn wir haben jedes Jahr Unfälle wo der Skipper mit einen solchen Boot untergeht. Wenn Stahl bricht, weil er nicht mehr formbar ist, dann geht das sehr schnell. Ich muss also genau wissen was Ihr vorhabt um die Vorhenesweise zu bestimmen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    04.02.2018, 19:14
    Hallo, Beschreibung Trilux 33 ....Neues hartes, abriebfestes Antifouling für alle Bootsbaumaterialien, einschließlich Aluminium. Bietet Schutz in mittleren Bewuchsverhältnissen, wo ein hartes und schleifbares Antifouling erforderlich ist. Trilux erzielt eine glatte, harte und abweisende Oberfläche, die Bewuchs abhält und poliert werden kann. Besonders geeignet für schnelle Motorboote und Boote in Trockenmarinas. Daher, ein Hartantifouling ohne Biozide mit ein wenig Antihaftbeschichtung für Boote mit hoher Geschwindigkeit. Nicht für Dauerwasserliegeplätze wie im Mittelmeer, nur für kurze Wasserliegezeiten (Trailerboote) geeignet, daher der Hinweis Trockenmarinas. Grundsätzlich ist das Triluxantifouling als Hartantifouling für das Boot optimal. Haben wir aber zu lange Stillstandzeiten, dann reicht der Bewuchsschutz besonders im Mittelmeer nicht aus. Wir müssen also bei dem Boot ein Kompromiss eingehen. Das bedeutet höherer Antifoulingverbrauch, damit besserer Bewuchsschutz. Vorgehensweise auch für den Z-Antrieb: Trilux sauber mit 160 Körnung schleifen, darauf 1 Mal den Marine 470 Vinyl Haftgrund Farbe rotbraun, dann 2 Lagen - Wasserpass 3 Lagen Marine 522 Ecoship das auch selbstabschleifend und tropentauglich ist. Es würde auch Sinn machen die 2-3 qm im Gleitbereich 3 mal zu streichen, um da den erhöhten Verbrauch vom Antifouling auszugleichen. Die Geschwindigkeit dürfte sich gegenüber den Trilux kaum verändern, aber ich kann in Deinem Fall nicht beurteilen bei der Auslastung wie lange der Bewuchsschutz ausreicht. Ich denke aber, mit 2 Jahren müssten wir hinkommen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    03.02.2018, 12:15
    Der Verbrauch vom Antifouling richtet sich nach Geschwindigkeit und Auslastung. Ich würde noch eine Saison fahren, denn was soll da schon passieren. Ansonsten ist das LF kompatibel, nur etwas weicher und darf überschichtet werden. Ich rate aber immer, vorher leicht mit der Hand anschleifen, oder mit einer groben Edelstahlwolle abreiben, besonders bei schnellen Booten, da wir eine höhere mechanische Belastung haben. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 785 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    28.01.2018, 14:40
    ADMIN hat auf das Thema Teerepoxy im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Das TE gibt es bei http://www.toplicht.de/de/shop/yachtfarben-lack-oel-und-holzteer/unterwasser-grundierung/sigma Der dort angebotene Chlorkautschukprimer ist mit Aluminium pikmentiert, enthält also kein Zink und ist für ein Unterwasserschiff weniger geeignet. Das gleiche gilt auch für den Vinyl Primer. Daher auf das TE einen Marine 470 Vinyl und darauf dann 1-2 Anstriche Marine 522 Ecoship. Wenn wir lange Ruhezeiten haben wo das Boot nicht bewegt wird, dann anstelle von Ecoship 1 - 2 Lagen Marine 522 LF. Unter http://shop-af.de/contents/de/d124_SEGEL-YACHTEN.html können die Produktdaten ausgedruckt werden und auch über den Warenkorb bestellt werden. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    28.01.2018, 14:02
    ADMIN hat auf das Thema Teerepoxy im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Carsten, wir haben bereits vor Jahren die Lieferung von Teerepoxiden eingestellt. Der Grund war, dass die Teeröle für benzo(a)pyrenfreien Teerepoxid nicht mehr erhältlich sind. Währen die Teerepoxid von Sigma in Holland meines Wissen Teerepoxide aus Steinkohleteer sind, die auch hoch toxisch sind. Diese TE gibt es noch in Hamburg zu kaufen, sind aber bei uns in Bayern für den privaten Anwender verboten und werden nur noch für Bojenanstriche und Spundwände, Schleusen verwendet. Auch in der Berufsschifffahrt werden solche Anstriche seit Jahrzehnten nicht mehr verwendet, auch wenn diese sehr preiswert sind. Das Intershield 300 ist Eine leichte, abriebfeste Aluminium-Epoxy-Beschichtung, die einen ausgezeichneten Langzeit-Korrosionsschutz bildet. Es ist identisch mit Protect 346/47 Multicoat. Ich würde es nicht wagen, diese Beschichtung auf ein TE aus Steinkohleteer aufzutragen. Diese Beschichtung wird z.B. für die Balastwassertanks der Berufsschifffahrt verwendet, erfüllt aber bei alleiniger Anwendung für den Korrosionsschutz nicht einmal annähernd die geforderten Standzeiten von 15 Jahren. Unter der Beschichtung von Intershield 300 ist eine Zinkstaubgrundierung, darauf ein Haftvermittler Eisenglimmer (Schuppenpanzerbeschichtung) erforderlich. Auf das Intershield bedarf es einen Vinyl-Haftvermittler, zuletzt dann ein SPC-Antifouling mit hohen Zinkbeigaben. Der Beschichtungsaufbau hat eine Standzeit von 15 Jahren und entspricht den Industriestandard. Meine Empfehlung wäre wenn der TE-Aufbau i.O. ist und keine Schäden vorhanden sind, nur einen Anstrich Marine 470 PVC Vinyl und darauf dann ein mehrjähriges SPC-Antifouling 1x bei Saisonwasserlieger, 2 x bei Dauerwasserlieger aufzutragen. Wenn nachgebessert werden muss bei Korrosion, dann können wir das mit einen Zinkhaltigen Chlorkautschukprimer machen und gewinnen Zeit. erst wenn kompett saniert werden muss, dann wird neu aufgebaut. Wichtig ist, dass alle Produkte zueinander passen bzw. kompatiebel sein müssen. Ein Beschichtungsaufbau bei einer Stahlyacht ist viel zu teuer und aufwendig, um da Experimente zu machen. Wird ein benzo(a)pyrenhaltiges EP geschliffen, dann sind Schutzvorkehrungen im eigenen Interesse zwingend erforderlich. Siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/benzo(a)pyren.htm Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 869 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.01.2018, 10:53
    ADMIN hat auf das Thema Elektrolyse oder was ist das? im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Nachtrag: Grundsätzlich sind Frostschutzmittel Silikathaltig. Wenn der Auslass z.B. aus Aluminium besteht, dann reagiert ein silikathaltiges Frostschutzmittel mit Aluminium. Wir haben daher 3 unterschiedliche Frostschutzmittel wie Silikathaltig, Silikatfrei und mit Korrosionsschutz. Eine weitere Ursache können auch Abgase über den Auslass sein. In den Abgasen haben wir z.B. Schwefeloxide und die reagieren mit Kupfer im VC17m. Welche Funktion hat der Auslass? Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 825 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.01.2018, 10:39
    ADMIN hat auf das Thema Elektrolyse oder was ist das? im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Was ich nicht erkennen kann ist eine VCTar2 Grundierung die bei VC17m zwingend erforderlich ist. Die Farbe von VC´Tar2 ist schwarz oder weiß. Des weiteren haben wir im VC17m Kupfer, das auf Säuren und Laugen z.B. durch den Auslass reagiert. Kann es sein, dass der Auslass ein Kühlwasserauslass für den Motor ist. Haben wir z.B. einen Frostschutz in einer Zweikreiswasserkühlung der austreten kann, dann kann der natürlich mit dem Kupfer im Antifouling reagieren. Trotzdem ist das Erscheinungsbild sehr ungewöhnlich und lässt auf eine chemische Reaktion in diesen Bereich schließen, was mit dem Auslass zu tun hat. Was hat die Werft bei dem boot für 3000 SF alles gemacht, das müsste auf der Rechnung zu sehen sein? Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    26.01.2018, 10:12
    ADMIN hat auf das Thema Elektrolyse oder was ist das? im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, das mit dem ausbluten von GFK ist ein Quatsch, denn ein ISO-Laminat oder ein Gelcoat blutet nicht aus. Hier handelt es sich um einen meiner Meinung um einen nicht fachgerechten Beschichtungsaufbau. Um mehr zu sagen, müsste ich wissen, wie und welche Produkte wurden da verwendet. Des weiteren, ist das auf dem Bild noch eine Beschichtung oder der Gelcoat? Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 825 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.01.2018, 12:58
    Hallo, 5 x Epoxy, da frage ich mich wirklich warum. Das Boot ist gerade mal 16 Jahre alt und das ist für eine Bavaria die einen sehr hochwertigen Laminat - Beschichtungsaufbau hat nicht viel. Wenn die Werft mit Epoxid beschichtet, dann muss alles runter und der Gelcoat entsprechend geschliffen werden um ein EP aufzutragen. Bei einer solchen Empfehlung wenn die Bilder den wahren Zustand anzeigen, würde ich eine solchen Werft nicht mehr aufsuchen und auch nicht weiterempfehlen. Es wäre noch hilfreich weitere Bilder zu bekommen, auch von kleinen Schäden wenn solche vorhanden sind. Ansonsten ist das Boot optimal für einen neuen Antifouling-Anstrich vorbereitet. Da genügt ein dünner Anstrich 1 x mit Marine 470 Vinyl und darauf bei Saisonwasserlieger 1 x Marine 522 Ecoship bzw. bei Dauerwasserlieger 2 x Marine 522 Ecoship (Waserrpass wegen der Reinigung 1 x zusätzlich). Das reicht dann bei Saisonwasserlieger länger als 2 Jahre, bei Dauerwasserlieger länger als 3 Jahre. Wichtig ist, den Taupunkt beachten, so dass wir nur einen geringen Temperaturunterschied zwischen Objekt und der Umgebungstemperatur haben, damit sich keine Feuchte auf dem Schiff bildet, um Abplatzungen zu vermeiden. Eine EP-Beschichtung wird nur erforderlich, wenn wir z.B. osmotische Schäden wie eine Blasenpest bekommen. Normalerweise dürfte das bei einer bavaria nicht so schnell passieren, denn unter dem gelcoat befindet sich eine 1 mm dicke Barriere, so dass wir in normalen Fällen ein leichtes anschleifen des Gelcoat vernachlässigen können. Grüße Friedrich
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