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    18.02.2018, 15:41
    Hallo Rainer, die Halteplatte aus Metall lässt sich genauso wie das Unterwasserschiff mit Antifouling streichen. Grob anschleifen mit 80-ziger Körnung, 1 x Marine 470 Vinyl, 2 Lagen Ecoship, das ist alles. genauso wird auch z.B. der Z-Antrieb beschichtet. Was das Entfernen betrifft, da kann jeder Entkalker aus dem Haushalt, Ameisen-Zitronen-Phosphor-Essig-oder Oxalsäure verwendet werden, ist nur preiswerter. Wenn die Platte aus Aluminium ist, dann keine Phosphorsäure. Grüße Friedrich
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    17.02.2018, 19:06
    Hallo Andreas, grundsätzlich unterscheiden wir nicht was die Wasserdichte betrifft, sondern was die Durchdringungswerte bei der Feuchtedichte sind. Die Feuchtedichte wird im Laborversuch bei 60°C Wassertemperatur bestimmt. Wir haben bei den Polymeren, Riesen- Endloskettenmoleküle und bei der Feuchte in Vergleich winzige kleine H2O - Moleküle die zwischen den Kettenmolekülen langsam durchwandern. Daher gibt es grundsätzlich keinen Osmoseschutz. Da wir zahlreiche Epoxid- und Vinylarten haben, wird die Auswahl durch den Anwendungsfall bestimmt. Bei den GFK-Yachten ist auch eine 100% Feuchtedichte durch eine Versiegelung auch nicht erwünscht. Eine GFK-Yacht muss also auch entfeuchten können. Bei einer Stahl-Yacht die eine Zinkgrundierung hat, brauche ich eine weitgehend 100% Feuchtedichte um eine Zinkspaltung zu vermeiden. Dafür gibt es EP-Schuppenpanzerbeschichtungen mit Eisenglimmer. Auch bei einer GFK-Yacht muss ich unterscheiden, wie z.B. eine Opferbeschichtung weil ein Boot trocken fällt, oder einen Gelcoatersatz, oder auch nur eine Teil-Reparatur. Dazu noch den jeweiligen Anwendungsfall da nicht jeder eine Werft wie die Firma Wrede in Hamburg hat. Ich muss auch die Verhältnismäßigkeit sehen, denn eine Hallberg Rassy oder Baltic-Yacht die 7-stellig kostet, oder eine 30-40 Jahre alte Neptun die mit Trailer für 4-6 tausend Euro zu haben ist und weit überteuert ist. Solche Boote sind in der Regel weniger wert als die Entsorgungskosten. Wenn wir also Vinylbeschichtungen ansehen, dann unterscheiden die sich auch in Ihrer Pikmentierung und Feuchtedichte. Vinyl ist PVC, was auch für die Elekroisolierung verwendet wird. In der Regel hat ein Anstrich z.B. Marine 470 Vinyl eine höhere Feuchtedichte als z.B. drei Anstriche Gelshield. Daher wird also ein Gelcoat der angeschliffen wird und deren Fläche sich um den Faktor 3 vergrößert, damit auch die Feuchteaufnahme entsprechend erhöht wird, mit PVC-Vinyl versiegelt. Nur das Vinyl ist als Opferbeschichtung nicht geeignet. Da würde ich z.B. 3 Lagen (nicht mehr) Gelshild 200 (ein EP mit Kreidekalk pikmentiert) empfehlen. Brauche ich hohe Schlagfestigkeit und Zähigkeit am Unterwasserschiff, dann ein Stetecol guard. Im Überwasserbereich rate ich dann zu einen Protect 346 das mit Aluminiumoxid pikmentiert ist, das dann mit einen 2 K PU-Acryl überschichtet wird, da wir z.B. in südlichen Breiten hohe UV-Belastung und Temperaturen haben. Muss ich nur kleine Stellen ausbessern, dann rate ich z.B. bei einen alten Boot zu einer Alcydharbeschichtung. Habe ich einen alten Stahlgusskiel bei den alle drei Jahre die Korrosion durchbricht, dann eignet sich z.B ein mit Zink angereicherte Chlorkautschukbeschichtung. Habe ich aber einen Kiel bei einer Swan, dann wird mit Zink, Eisenglimmer, Stetecol, PVC aufgebaut. Daher sehe ich grundsätzlich den Einzelfall und versuche dann mit unseren Kunden entsprechend der Verhältnismäßigkeit die beste Lösung anzubieten. Ich sage aber auch mal, was Sinn macht oder auch dass es sich nicht mehr rentiert, was natürlich manchen nicht gefällt. Grüße Friedrich
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    16.02.2018, 13:07
    Das VC17m lässt sich sehr schwer entfernen. Der Grund ist, Teflon und das Kupfer schmiert beim schleifen. Am besten ist da immer noch abzubeizen. Aber auch da haben wir Probleme, da Kupfer nicht auf die Beize reagiert. Natürlich gibt es Beizen wo wir VC17m runter bekommen, aber da geht der ges. Gelcoat mit kaputt. Wenn wir im Mittelmeer einen Bewuchsschutz brauchen, dann muss der tropentauglich sein weil wir Wassertemperaturen bis zu 27°C haben, es muss selbstbaschleifend sein um Schichtstärkenanreicherungen zu vermeiden. Es muss lange Trockenphasen überstehen, wenn das Boot nicht im Wasser ist und je nach Standort haben wir extreme Bewuchsverhältnisse. Des weiteren gehört kein VC17m auf ein langsam fahrendes Boot. VC17m ist bestimmt für Gleiter, kurze Wasserliegzeiten, Geschwindigkeiten ab 20 Knoten für die Selbstreinigung. Wird z.B. auf ein Segelboot ein VC17m gestrichen, dann sollte einer wenn sich der Anwendungsfall ändert ein solches Boot nicht kaufen. Bei den höherpreislichen Yachten kalkulieren wir beim Gebrauchtpreis je 1000,-€ zzgl. Mwst. je laufenden Bootsmeter Preisreduzierung, denn das sind die Kosten beim Rambek, König oder Wrede wenn das Unterwasserschiff angepasst werden muss. Bei Dir muss ich auch die Verhältnismäßigkeit sehen, denn das Boot ist bald 50 Jahre alt und wir müssen auch sehen was unter dem VC17m ist. Einfach darüber streichen mit VC17m geht nicht und macht im Mittelmeer keinen Sinn, also bleibt nur alles runter entweder schleifen oder abbeizen, bzw. abschleifen und abbeizen. Es müssen die PTFE-Rückstände vollständig beseitigt werden. Wir haben dabei die Gefahr, dass der Gelcoat erheblich beschädigt wird und wir müssen mit einer Reinepoxidbeschichtung nachbessern. Es ist auch möglich dass wir bereits zahlreiche lagen von VCTar2 unter dem VC17m haben. Dann haben wir noch ein altes Boot das Feuchte aufgenommen hat. Haben wir eine Differenzfeuchte von mehr als 1 % und wir machen von Aussen dicht, dann bekommen wir im Laminat Überdrücke und das Laminat trennt sich vom Harz. Wie auch immer, ich muss ,mehr wissen und wie es unter dem VC17m aussieht. Würde das Boot als Freizeitsegler z.B. in der Müritz, Berlin usw. verwendet, dann würde ich sagen mit VC17m weitermachen. Nur im Mittelmeer, das ist eine andere Liga. Also zuerst Altanstriche beseitigen, dann Bilder, dann erst kann die weitere Vorgehensweise unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit bestimmt werden. Grüße Friedrich
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    16.02.2018, 11:12
    Hallo Andreas, zuerst einmal Glückwunsch zum Boot. Ich weiß nicht ob Ihr die Verhältnisse im Mittelmeer kennt, denn ein Wento aus Nordwest überrollt Euch bei 23 Fuss. Eine Bora kann einer ausweichen, da der Alarm über Funk bereits mehrere Stunden vorher erfolgt und ist über dem Velebit zu erkennen. Wenn die aber einer übersieht, dann kommt der erste Schlag mit 160 - 200 km/h, das schlägt auch auf einer Yacht mit 43 Fuss (eigene Erfahrung) ein, wie eine Bombe. Der Jugo oder Schirokko ist kalkulierbar, baut aber nach ein paar Tagen Wellen auf die bis zu 8 Meter. Seit ihr dann in Susac oder Lastovo, da können sich Grundseen mit bis zu 15 m bilden, da mit 6 m Wasserlänge wird sicher zum Abenteuer. Wenn Ihr für ein paar Monate im Mittelmeer und ständig unterwegs seit, dann kommt Ihr - Ausnahme die Lagunen im Norden von Triest bis Venedig ohne Antifouling aus. Ab 3 Knoten kann sich der Bewuchs nicht verfestigen. Habt Ihr aber mit Seepocken, Entenmuscheln oder Rörenwürmer zu tun, dann kann das alle paar Tage mit einen Tauchgang und einer breiten Spachtel, oder groben Edelstahlwolle weitgehend verhindert werden. Das VC17m ist da keine Hilfe und ist wirkungslos, da ist z.B. das Boot mit Heisslagerfett einzureiben die bessere Lösung, weil ein verfestigen reduziert wird. Der Jotun Vinyguard ist eine 1 K. Vinylgrundierung, obtimal bei einen neuen Boot oder Überschichtung von Antifoulings die kein Silikon - Graphit - oder Teflon enthalten. Bei VC17m wird die Grundierung nicht haften und schafft erhebliche Aplikationsprobleme, also besser nichts machen. Wenn repariert werden muss kann als Notbehelf damit überstrichen werden, aber das VC17m (enthält Teflon) muss weitgehend vorher entfernt werden, dann mit Aceton 5-6 mal gründlich nachreinigen, nach Möglichkeit mit einer Edelstahlwolle. Also noch viel Spass im Mittelmeer, denn es wird nicht das letzte Boot sein. Grüßr Friedrich
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    12.02.2018, 18:39
    ADMIN hat auf das Thema Reinke EURO im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Servus Robert, Trilux auf einer Reinke Euro im Mittelmeer das für Gleiter bestimmt ist, wird nicht funktionieren. zu 1, anschleifen mit 180 körnung, alles weitere passt. zu 2, Lieferzeit Österreich ca. 4 Tage nach Auftragseingang. Da wir viele Werften beliefern, mache ich aus Fairnessgründen keine Empfehlungen. Grüße Friedrich
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    08.02.2018, 14:09
    Hallo Kätp`n, das ist schon eine Hausnummer, ein solches Boot das bald 70 Jahre alt wird zu sanieren. Ich denke, da haben wir nicht nur die Beschichtungen, wenn die entsprechend der Norm erfolgen die ein paar tausend Euro kosten, so wie auch das Eisstrahlen, dann die Elektrik, Motor usw. Wir haben mal eine solche Jugendarbeit in Kroatien begleitet und auch wenn die Arbeitszeit nichts kostet, überschreiten die Kosten solcher Sanierungen sehr schnell den Wert eines solchen Bootes. Da ist es nicht einfach mit ein wenig flicken oder ausbessern getan, da geht es an`s eingemachte. Dies Boote aus der Zeit haben oft im Unterwasserbereich und im Innenraum Teerepoxide die nicht benzo(a)pyrenfrei sind. Siehe Link http://www.gifte.de/Chemikalien/benzo(a)pyren.htm Wenn also da jugendliche Arbeiten, dann müssen diese Altlasten - wenn vorhanden - vorher beseitigt werden. Die Beschichtungen erkennt einer an der Farbe schwarz oder rotbraun. Das Projekt erfordert einige Zeit an Kontakten, um da nur die Beschichtungen entsprechend den Anforderungen aufzubringen. Mit ein wenig Rostschutzfarbe wie da mancher meint ist da nicht geholfen, denn wenn wir da vorne streichen und hinten fertig werden, beginnt es vorne wieder zu rosten. Auf den Bildern ist natürlich noch wenig zu erkennen. Haben wir eine Feuerverzinkung, dann müssen wir darauf aufbauen mit besonderen Grundierungen weil auf Zink nichts haftet. Haben wir beschädigte Zinkbereiche. dann müssen wir die repaieren mit einer Zinkstaubbeschichtung, darauf dann Eisenglimmer, Multicoat, PU-Lackierung. Wie auch immer, es müssen alle Beschichtungen oben und unten kompatiebel sein, wir müssen wahrscheinlich auch mal anstückeln usw. Um also die Vorgensweise zu bestimmen, muss genau abgestimmt werden wie wir vorgehen. Wir arbeit von oben nacht unten, zuletzt von unten nach oben. denn wir müssen mehrmals anstückeln und brauchen dann entsprechende Übergänge. es muss auch alles abgebaut werden wie Scheuerleisten wenn die aus Holz sind. Das Boot muss auch entsprechend aufgebockt werden damit wir es einmal versetzen können. Wenn wir ein Holzdeck haben, dann können wir nicht einfach anstückeln. Bei einer Stahlyacht muss auch die Innenbeschichtung mit einbezogen werden, denn es nützt nichts wenn wir aussen alles dicht machen, im Innenraum haben wir eine Muldenkorrosion die einfach übertüncht wurde und der Stahl beginnt zu brechen. Da geht es auch um die Sicherheit. Wir brauchen bei dem Boot eine Standzeit von 15 Jahren was der Industrienorm entspricht. Bei allen anderen nehme ich da lieber Abstand, denn wir haben jedes Jahr Unfälle wo der Skipper mit einen solchen Boot untergeht. Wenn Stahl bricht, weil er nicht mehr formbar ist, dann geht das sehr schnell. Ich muss also genau wissen was Ihr vorhabt um die Vorhenesweise zu bestimmen. Grüße Friedrich
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    04.02.2018, 20:14
    Hallo, Beschreibung Trilux 33 ....Neues hartes, abriebfestes Antifouling für alle Bootsbaumaterialien, einschließlich Aluminium. Bietet Schutz in mittleren Bewuchsverhältnissen, wo ein hartes und schleifbares Antifouling erforderlich ist. Trilux erzielt eine glatte, harte und abweisende Oberfläche, die Bewuchs abhält und poliert werden kann. Besonders geeignet für schnelle Motorboote und Boote in Trockenmarinas. Daher, ein Hartantifouling ohne Biozide mit ein wenig Antihaftbeschichtung für Boote mit hoher Geschwindigkeit. Nicht für Dauerwasserliegeplätze wie im Mittelmeer, nur für kurze Wasserliegezeiten (Trailerboote) geeignet, daher der Hinweis Trockenmarinas. Grundsätzlich ist das Triluxantifouling als Hartantifouling für das Boot optimal. Haben wir aber zu lange Stillstandzeiten, dann reicht der Bewuchsschutz besonders im Mittelmeer nicht aus. Wir müssen also bei dem Boot ein Kompromiss eingehen. Das bedeutet höherer Antifoulingverbrauch, damit besserer Bewuchsschutz. Vorgehensweise auch für den Z-Antrieb: Trilux sauber mit 160 Körnung schleifen, darauf 1 Mal den Marine 470 Vinyl Haftgrund Farbe rotbraun, dann 2 Lagen - Wasserpass 3 Lagen Marine 522 Ecoship das auch selbstabschleifend und tropentauglich ist. Es würde auch Sinn machen die 2-3 qm im Gleitbereich 3 mal zu streichen, um da den erhöhten Verbrauch vom Antifouling auszugleichen. Die Geschwindigkeit dürfte sich gegenüber den Trilux kaum verändern, aber ich kann in Deinem Fall nicht beurteilen bei der Auslastung wie lange der Bewuchsschutz ausreicht. Ich denke aber, mit 2 Jahren müssten wir hinkommen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    03.02.2018, 13:15
    Der Verbrauch vom Antifouling richtet sich nach Geschwindigkeit und Auslastung. Ich würde noch eine Saison fahren, denn was soll da schon passieren. Ansonsten ist das LF kompatibel, nur etwas weicher und darf überschichtet werden. Ich rate aber immer, vorher leicht mit der Hand anschleifen, oder mit einer groben Edelstahlwolle abreiben, besonders bei schnellen Booten, da wir eine höhere mechanische Belastung haben. Grüße Friedrich
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    28.01.2018, 15:40
    ADMIN hat auf das Thema Teerepoxy im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Das TE gibt es bei http://www.toplicht.de/de/shop/yachtfarben-lack-oel-und-holzteer/unterwasser-grundierung/sigma Der dort angebotene Chlorkautschukprimer ist mit Aluminium pikmentiert, enthält also kein Zink und ist für ein Unterwasserschiff weniger geeignet. Das gleiche gilt auch für den Vinyl Primer. Daher auf das TE einen Marine 470 Vinyl und darauf dann 1-2 Anstriche Marine 522 Ecoship. Wenn wir lange Ruhezeiten haben wo das Boot nicht bewegt wird, dann anstelle von Ecoship 1 - 2 Lagen Marine 522 LF. Unter http://shop-af.de/contents/de/d124_SEGEL-YACHTEN.html können die Produktdaten ausgedruckt werden und auch über den Warenkorb bestellt werden. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    28.01.2018, 15:02
    ADMIN hat auf das Thema Teerepoxy im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Carsten, wir haben bereits vor Jahren die Lieferung von Teerepoxiden eingestellt. Der Grund war, dass die Teeröle für benzo(a)pyrenfreien Teerepoxid nicht mehr erhältlich sind. Währen die Teerepoxid von Sigma in Holland meines Wissen Teerepoxide aus Steinkohleteer sind, die auch hoch toxisch sind. Diese TE gibt es noch in Hamburg zu kaufen, sind aber bei uns in Bayern für den privaten Anwender verboten und werden nur noch für Bojenanstriche und Spundwände, Schleusen verwendet. Auch in der Berufsschifffahrt werden solche Anstriche seit Jahrzehnten nicht mehr verwendet, auch wenn diese sehr preiswert sind. Das Intershield 300 ist Eine leichte, abriebfeste Aluminium-Epoxy-Beschichtung, die einen ausgezeichneten Langzeit-Korrosionsschutz bildet. Es ist identisch mit Protect 346/47 Multicoat. Ich würde es nicht wagen, diese Beschichtung auf ein TE aus Steinkohleteer aufzutragen. Diese Beschichtung wird z.B. für die Balastwassertanks der Berufsschifffahrt verwendet, erfüllt aber bei alleiniger Anwendung für den Korrosionsschutz nicht einmal annähernd die geforderten Standzeiten von 15 Jahren. Unter der Beschichtung von Intershield 300 ist eine Zinkstaubgrundierung, darauf ein Haftvermittler Eisenglimmer (Schuppenpanzerbeschichtung) erforderlich. Auf das Intershield bedarf es einen Vinyl-Haftvermittler, zuletzt dann ein SPC-Antifouling mit hohen Zinkbeigaben. Der Beschichtungsaufbau hat eine Standzeit von 15 Jahren und entspricht den Industriestandard. Meine Empfehlung wäre wenn der TE-Aufbau i.O. ist und keine Schäden vorhanden sind, nur einen Anstrich Marine 470 PVC Vinyl und darauf dann ein mehrjähriges SPC-Antifouling 1x bei Saisonwasserlieger, 2 x bei Dauerwasserlieger aufzutragen. Wenn nachgebessert werden muss bei Korrosion, dann können wir das mit einen Zinkhaltigen Chlorkautschukprimer machen und gewinnen Zeit. erst wenn kompett saniert werden muss, dann wird neu aufgebaut. Wichtig ist, dass alle Produkte zueinander passen bzw. kompatiebel sein müssen. Ein Beschichtungsaufbau bei einer Stahlyacht ist viel zu teuer und aufwendig, um da Experimente zu machen. Wird ein benzo(a)pyrenhaltiges EP geschliffen, dann sind Schutzvorkehrungen im eigenen Interesse zwingend erforderlich. Siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/benzo(a)pyren.htm Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 248 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.01.2018, 11:53
    ADMIN hat auf das Thema Elektrolyse oder was ist das? im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Nachtrag: Grundsätzlich sind Frostschutzmittel Silikathaltig. Wenn der Auslass z.B. aus Aluminium besteht, dann reagiert ein silikathaltiges Frostschutzmittel mit Aluminium. Wir haben daher 3 unterschiedliche Frostschutzmittel wie Silikathaltig, Silikatfrei und mit Korrosionsschutz. Eine weitere Ursache können auch Abgase über den Auslass sein. In den Abgasen haben wir z.B. Schwefeloxide und die reagieren mit Kupfer im VC17m. Welche Funktion hat der Auslass? Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 243 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.01.2018, 11:39
    ADMIN hat auf das Thema Elektrolyse oder was ist das? im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Was ich nicht erkennen kann ist eine VCTar2 Grundierung die bei VC17m zwingend erforderlich ist. Die Farbe von VC´Tar2 ist schwarz oder weiß. Des weiteren haben wir im VC17m Kupfer, das auf Säuren und Laugen z.B. durch den Auslass reagiert. Kann es sein, dass der Auslass ein Kühlwasserauslass für den Motor ist. Haben wir z.B. einen Frostschutz in einer Zweikreiswasserkühlung der austreten kann, dann kann der natürlich mit dem Kupfer im Antifouling reagieren. Trotzdem ist das Erscheinungsbild sehr ungewöhnlich und lässt auf eine chemische Reaktion in diesen Bereich schließen, was mit dem Auslass zu tun hat. Was hat die Werft bei dem boot für 3000 SF alles gemacht, das müsste auf der Rechnung zu sehen sein? Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 243 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.01.2018, 11:12
    ADMIN hat auf das Thema Elektrolyse oder was ist das? im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, das mit dem ausbluten von GFK ist ein Quatsch, denn ein ISO-Laminat oder ein Gelcoat blutet nicht aus. Hier handelt es sich um einen meiner Meinung um einen nicht fachgerechten Beschichtungsaufbau. Um mehr zu sagen, müsste ich wissen, wie und welche Produkte wurden da verwendet. Des weiteren, ist das auf dem Bild noch eine Beschichtung oder der Gelcoat? Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 243 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.01.2018, 13:58
    Hallo, 5 x Epoxy, da frage ich mich wirklich warum. Das Boot ist gerade mal 16 Jahre alt und das ist für eine Bavaria die einen sehr hochwertigen Laminat - Beschichtungsaufbau hat nicht viel. Wenn die Werft mit Epoxid beschichtet, dann muss alles runter und der Gelcoat entsprechend geschliffen werden um ein EP aufzutragen. Bei einer solchen Empfehlung wenn die Bilder den wahren Zustand anzeigen, würde ich eine solchen Werft nicht mehr aufsuchen und auch nicht weiterempfehlen. Es wäre noch hilfreich weitere Bilder zu bekommen, auch von kleinen Schäden wenn solche vorhanden sind. Ansonsten ist das Boot optimal für einen neuen Antifouling-Anstrich vorbereitet. Da genügt ein dünner Anstrich 1 x mit Marine 470 Vinyl und darauf bei Saisonwasserlieger 1 x Marine 522 Ecoship bzw. bei Dauerwasserlieger 2 x Marine 522 Ecoship (Waserrpass wegen der Reinigung 1 x zusätzlich). Das reicht dann bei Saisonwasserlieger länger als 2 Jahre, bei Dauerwasserlieger länger als 3 Jahre. Wichtig ist, den Taupunkt beachten, so dass wir nur einen geringen Temperaturunterschied zwischen Objekt und der Umgebungstemperatur haben, damit sich keine Feuchte auf dem Schiff bildet, um Abplatzungen zu vermeiden. Eine EP-Beschichtung wird nur erforderlich, wenn wir z.B. osmotische Schäden wie eine Blasenpest bekommen. Normalerweise dürfte das bei einer bavaria nicht so schnell passieren, denn unter dem gelcoat befindet sich eine 1 mm dicke Barriere, so dass wir in normalen Fällen ein leichtes anschleifen des Gelcoat vernachlässigen können. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    10.01.2018, 12:04
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling Stahlboot im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Skipper, das Hempel Classic ist ein Inustrie- Hartantifouling für kühle Gewässer / hoher Norden und hoher Auslastung. Also für Boote die vorwiegend bewegt werden und nur kurze Stillstandzeiten haben. Die Standzeit ist 24 Monate, was eine Bewuchsschutzdauer bei 3 Anstrichen von ca. 12 Monaten ergibt. Da es keine Zinkoxide und kein Trykresylphosphat enthält, ist es für Stahljachten weniger geeignet. Meines Wissen ist die Trägerkomponente Vinyl, so dass darauf das Marine 522 Ecoship (vorher anschleifen) haften müsste. Das Ecoship ist für wärmere Gewässer besser geeignet und erfordert auch nicht die hohe Auslastung. Das Ecoship hat eine Standzeit von 60 Monaten, eine Bewuchsschutzdauer >= 36 Monate bei 2 Anstrichen und ist auch für Brackwasser, Süsswasser einschl. tropische Gewässer geeignet. Ich rate zu einen kleinen Probeanstrich um die Verträglichkeit - auch Haftung festzustellen. Wenn es nicht haftet, dann ist ein Anstrich mit einen Haftvermittler marine 470 Vinyl erforderlich. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 272 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.12.2017, 11:10
    ADMIN hat auf das Thema Neuer Aufbau Unterwsserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Xilebo, die Kombination kenne ich nicht. Marlin ist kein Antifouling-Herstelller und bezieht meines Wissen das Antifouling von International. Ein Metallprimer der mit Zink- Kupferoxiden angereichert ist ermöglicht einen Bewuchsschutz bei pflanzlichen Bewuchs, so wie jede Kupfer-Epoxidfarbe. Wie auch immer, da hilft nur ausprobieren. Im Grunde kann natürlich jedes selbstabschleifende Antifouling verwendet werden, das Problem ist aber immer die Haftung auf der Schraube. Wir haben es einmal geschafft bei 2 Bavarias mit 300 und 320 Motorstunden und bei der Wiederholung haben wir dann keine Haftung mehr erreicht. Da der Bewuchs einige Wochen braucht um auf der Schraube zu verfestigen, ist der beste Bewuchsschutz, wenn die Schraube bei langen Ruhezeiten ab und zu mal im Betrieb ist. Grüße Friedrich
    24 Antwort(en) | 10992 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.11.2017, 17:05
    Hallo Rainer, das EU Ultra reicht bei drei Anstrichen bis zu 18 Monate. Wir haben also einen Dockintervall je Anstrich von 6 Monate. Da es ein erodierendes Hartantifouling ist, kommt es nach ein paar Jahren zu Schichtstärkenanreicherungen durch die ausgelaugten Trägerkomponenten. Ich rate zuerst einmal das Ultra so weit wie möglich verbrauchen, dann sauber schleifen mit 180 Körnung, einen dünnen Anstrich mit dem Marine 470 Sealer und dann 2 Lagen Marine 522 Ecoship. Das reicht dann in Zukunft für 3 Jahre. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    23.11.2017, 14:09
    Hallo Emil, Zinga zum ausbessern wäre eine Möglichkeit, nur darauf haftet ein Klebstoff nicht besonders. Interprotect halte ich nicht für geeignet, Interprotect ist kein Korrosionsschutz. Optimal wäre Marine 346 Multicoat, da haben wir einen Ersatz in kleinen Gebinden einen 2 K. Epoxi Grund von BRILLUX mit Korrosionsschutzeigenschaften, siehe http://shop-af.de/contents/de/d42.html - Datenblatt https://www.brillux.de/produkte/kat1/pm-pdfs/de/pm855.pdf Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    20.11.2017, 18:23
    ADMIN hat das Thema ANLEITUNG ZUM LACKIEREN im Forum GEWUSST WIE..............? erstellt.
    https://www.youtube.com/watch?v=yqm_ZpugxG4 Anleitung zum Lackieren: Schritt 1 - Sicherheitsvorkehrungen vor dem Lackieren Lesen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit die Herstellerhinweise von Lacken bevor Sie mit der Arbeit beginnen. Tragen Sie passende Schutzkleidung, um nicht nur Ihre Kleidung zu schonen, sondern auch Ihre Haut, Atemwege und Augen: Atemschutz, Handschuhe und Schutzbrille. Lacke können unter anderem Lösungsmittel enthalten, die Sie nicht einatmen sollten. Achten Sie deshalb darauf, in einem gut belüfteten Raum oder besser noch unter freiem Himmel zu arbeiten. Schritt 2 - Vorbehandlung zum Lackieren Die richtige Vorbereitung ist wichtig, auch wenn sie im Fall eines bereits lackierten Werkstücks aufwendiger ist. Denn dann müssen Sie zuerst die alten Farbschichten entfernen. Das gelingt zum Beispiel, indem Sie einen Abbeizer auftragen – achten Sie darauf, dass er für Holz geeignet ist, es gibt auch Produkte für Metall. Sie können auch eine Heißluftpistole einsetzen oder aber eine Schleifmaschine. Beim Abbeizen wird der Abbeizer gleichmäßig mit dem Pinsel aufgetragen, um dann zu trocknen. Ist der Abbeizer eingezogen, entfernen Sie die Farbe mit dem Malerspachtel. Das geht relativ schnell, ist wenig anstrengend, aber wegen des lösungsmittelhaltigen Abbeizers nicht für jeden Heimwerker die erste Wahl. Bei der Variante mit Heißluft wird der Lack stark erhitzt und kann dann mit einem Spachtel entfernt werden. Arbeiten Sie achtsam um nicht mit der heißen Luft das Holz anzusengen. Es können beim Auflösen des Lacks giftige Dämpfe entstehen. Aus diesem Grund schwören viele Heimwerker auf die Farbentfernung per Schleifpapier. Mit einem elektrischen Schleifer ist die Arbeit dann auch schnell erledigt. Zurück bleibt Staub, der sorgfältig entfernt wird. Denn nur wenn das Holz staub- und fettfrei ist, hält die folgende Farbschicht auch dauerhaft. Schritt 3 - Auswahl des Werkzeugs für Lackieren Greifen Sie bei größeren Flächen zu Lackierrollen bzw. Flächenstreichern. Für Kanten und kleine Flächen ist ein Pinsel die richtige Wahl. Meist lohnt sich die Investition in ein Pinsel-Set. Bei richtiger Pflege leistet Ihnen das Sortiment an größeren und kleineren Pinseln lange gute Dienste. Schritt 4 - Lack richtig auftragen Das Holz sollte mit einer Grundfarbe grundiert werden, bevor der eigentliche Lack aufgetragen wird. Sie haben die Wahl zwischen Acryl-, Naturharz- und Kunstharz-Lacken. Naturharz-Lacke sind für umweltbewusste Heimwerker die erste Wahl, obwohl auch sie Lösungsmittel enthalten können. Nachteil der Naturharz-Lacke ist ihre längere Trocknungszeit.Acryllacke überzeugen mit hoher Deckkraft und langer Lebensdauer, sowie einer haltbaren Schutzschicht. Sie lassen sich mit Wasser verdünnen und sind recht geruchsarm. Kunstharz-Lacke lassen sich leicht verarbeiten und sind ebenfalls sehr gut deckend und zudem extrem widerstandsfähig, weshalb sie sich besonders eignen, wenn das Werkstück später besonders strapaziert wird. Achten Sie aus Umwelt- und Gesundheitsgründen beim Kauf auf aromatenfreie Kunstharz-Lacke. Aufgetragen wird jeder dieser Lacke in mehreren dünnen Schichten, zwischen denen die Farbe jeweils trocknen muss. Beginnen Sie beim Lackieren mit den Kanten und streichen Sie mit der Maserung des Holzes. Für ein besonders feines Ergebnis können Sie zwischen den Lackschichten einen feinen Zwischenschliff durchführen.
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  • Avatar von ADMIN
    08.11.2017, 14:04
    Richtig, grundsätzlich verwenden hochwertige Antifoulingfarben von BASF, Hempel, Tenax, Niopon, Jotun usw. kein Kupfer, da Kupfer nur einen geringen Bewuchsschutz bei Microorganismen hat. Was also bei einer Kupfer-Dachrinne funktionert, funktioniert nicht bei einer Yacht im Unterwasserbereich. Was das Coppercoat betrifft, das kennen wir bereits aus den 70-ziger Jahren, siehe Beschreibung http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1878-COPPERSHIELD-WATERPROTECT-AQUAMARINE-WATERPROOF-CUPROTECT-AQUAPROTECT-VEROMETAL-COPPER-CRUISE&p=4625#post4625 Wir benutzten diese Kupfer-Epoxidfarben z.B. für Stahlplastiken um denen ein Kupferaussehen zu geben. Es wurde auch vereinzelt bei Pumpen als Verschleißschutz verwendet oder wir haben auch Papierwalzen zum glätten damit in den 70-zigern beschichtet. So eine Kupferfarbe (hat wenig mit Antifouling zu tun) kann sich jeder selbst anmischen mit einen 2 K. Epoxid (gibt es im 1-10 kg Gebinden Preis je Kg ca. 25,-€/kg) dazu 2 Gewichtsanteile von Rohkupfer (Preis 0,60 €/kg). Für 10 kg Ep und 20 kg Kupfer bekommen wir 30 Kg "Kupferantifouling" zum Selbstkostenpreis von ca. 212,-€. Im Vergleich kosten z.B. 3 Kg Copershield zwischen 106,- bis 123,-€ im Internet. Es spricht nichts dagegen wenn der Anwendungsfall passt, nur die Entwicklung ist beim Bewuchsschutz um 40 Jahre weiter. Z.B. ein Ecoship enthält auf 1 Liter Volumen 1,3 Kg Kupfer(I)oxide und Zinkoxide, zusätzlich noch Bioziode wie z.B. Trycresylphosphate (=zugelassen) usw. http://www.gifte.de/Chemikalien/tri-o-cresylphosphat.htm. Aber auch da stoßen wir bei Röhrenwürmer oder auch Seepocken an die Grenze, mehr geht halt nicht.
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  • Avatar von ADMIN
    08.11.2017, 10:01
    Nur 2 und 3, Nr. 1 ist ein Korrosionsschutz mit Zinkoxiden für Stahl. Es darf kein Antifouling verwendet werden das Kupfer enthält. Antifoulings mit Kupfer(I)oxiden sind kein Problem, da es ein Halbleiter ist, der erst abTemperaturen > 200°C elektrisch leitend wird. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 700 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.11.2017, 20:25
    Hallo Axel, Epoxide sind nun mal nicht Feuchtedicht, so dass wir immer eine Feuchteaufnahme haben. Holz-Yachten haben ein anderes Schrumpf - Quellverhalten als GFK-Yachten. Wir haben einige Kunden(Gardasee) mit Holz-Yachten. die verwenden den Marine 470 Primer und streichen dann je nach Auslastung alle 1 - 3 Jahre das Marine 522 LF was bestens funktioniert. Ich bin aber besonders bei Holz-Yachten ein wenig vorsichtig, denn da muss wirklich jeder Einzelfall genau beurteilt werden. Wir müssen uns da auch ehrlich machen, da haben wir viel zu wenig Erfahrungswerte die übertragen werden können. Da rate ich zum Forum http://www.fky.org/forum-neu/list.php?3 Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    06.11.2017, 20:08
    Hallo Danielk, der Holz-Yachtbereich ist eine eigene Liga und erfordert eigene Spezialisten. Da sind wir einfach überfordert um da optimale Vorschläge zu machen. Unsere Erfahrungen sind da nur Kundenerfahrungen, die aber in der Praxis nicht übertragbar sind. Wir haben Erfahrungen mit den Alcydharz-Emulsionen für Teak-Decks im Mittelmeer oder auch im Norden, oder Erfahrungen mit Antifoulings auf Holz-Yachten, aber der Beschichtungsbereich würde uns da weit überfordern. Da rate ich zum Forum unter http://www.fky.org/forum-neu/list.php?3 Grüße Friedrich
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    06.11.2017, 14:47
    Hallo Daniel, bei einer solchen Auslastung ist ein Antifouling-Anstrich oder ein Primer-Anstrich wirklich nicht erforderlich. Das Seasonite von Owatrol ist eine Alcydharz-Emulsion ähnlich wie von Relius der UV-Schutz der zusätzlich Zinkoxide enthält. Diese Alcydharz-Emulsion haben hydrophobe Eigenschaften und sind selbsthärtend. Das Holz muss trocken sein, optimal warme Temperataturen und dann einstreichen bis zur Sättigung. Es muss dann jedes Jahr bis zur Sättigung nachgestrichen werden. Wir haben mit solchen Alcydharz-Emulsion im Überwasserbereich sehr gute Erfahrungen, aber im Unterwasserbereich noch keine Erfahrungen. Es wäre nett, wenn Du uns Deine Erfahrungen nach 1-2 Jahren hier im Forum mitteilen würdest. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 509 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.11.2017, 15:48
    Hallo Thomas, die meisten Schadensmeldungen auf Grund osmotischer Diffusionsprozesse kommen vom Bodensee. Der Grund ist einmal Süsswasser das viel aggressiver ist als Seewasser und besonders in Verbindung mit höheren Durchschniits-Wassertemperaturen die im Bereich Überllingen bis zu 27°C betragen. Unter solchen Bedingungen ist VC17m - Teflon ein Nährboden für Miesmuscheln. Dann der "Wahn" den hochwertigsten osmotischen Schutz den Gelcoat kräftig anzuschleifen, um darauf ein EP mit erheblich geringerer Feuchtedichte zu streichen. Viele Skipper sind auf Grund von Parolen - Bestimmungen - Bodenseeverordnung - zahlreichen Beiträgen in den Foren wo wir es sehr oft mit Anstreicherfirmen zu tun haben verunsichert. Dazu kommt die offene Hand in zahlreichen Marinas, die dann ein bestimmtes Produkt dann empfehlen oder sogar vermitteln und das ist im Bodensee meist VC17m. VC17m ist konzipiert für Gleiter, Trailerboote, kurze Wasserliegezeiten und erfordert eine Aktivität von mehr als 20 Knoten. Solche Antifoulings die meiner Meinung eine Antihaftbeschichtung sind und kein Antifouling aus den 80-ziger Jahren sind als Bewuchsschutz technisch weit überholt. Der einzige Vorteil, ich muss sagen meiner Meinung, ist der günstige Preis für den Verkäufer, nicht für den Käufer. Der größte Nachteil ist aber, wenn der Bewuchsschutz die Anforderungen nicht erfüllt, dann muss er vollständig entfernt werden was bei Teflon sehr schwierig ist. Ich persönlich würde z.B. niemals ein Boot kaufen das mit Teflon beschichtet wurde, denn eine Wiederherstellung kostet bis zu 1000,-€ zzgl. 19% Mwst. je laufenden Bootsmeter. Was das Ruder betrifft, mache keine Umstände, einfach darüber schleifen, wieder Vc17m darauf - was anderes haftet nicht - und sollte sich in ein paar Jahren das Laminat lösen, dann alles runter. Wen Du mal ein Feuchtemessgerät hast (Greisinger) und Du hast Feuchtewerte um die 30%, dann weißt Du dass der Holzkern langsam zu verrotten beginnt. Das dauert aber lange, somit keine Panik. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    05.11.2017, 13:59
    Hallo, das Problem ist, wir haben ein Vollholzruder mit einer Leichentuchbeschichtung. Da nun mal kein Polymer Feuchtedicht ist, auch nicht wenn 20 Lagen VCTar2 gestrichen würden, haben wir es immer mit einer Feuchteaufnahme zu tun. Der osmotische Vorgang einer osmotischen Diffusion kann also in diesen Fall nicht verhindert werden, aber reduziert werden. Reduzieren bedeutet, weniger wäre die bessere Lösung gewesen. Es hätte genügt das Ruder zu trocknen, mit Le Tonkinos Öl oder besser mit einen ALcydharzöl das penetrierfähig ist bis zur Sättigung einstreichen, nach der Härtung einmal mit Marine 470 Vinyl und dann Antifouling zu streichen. Wenn nach 2-3 Jahren wieder Blasen kommen was nicht ungewöhnlich wäre, genügt einfaches darüber schleifen, Primer zum ausbessern und wieder Antifouling. Das geht einfach und schnell. Die meisten Segelyachten haben ein GFK-Ruder mit einen Holzkern. Trotz Gelcoat, ISO-Laminat wird der Holzkern z.B. in der Adria nach 10 Jahren mit bis zu 30% Wasseraufnahme durchfeuchtet. Wenn also beim Ruder ein Druckausgleich möglich ist, gibt es auch keine Abplatzungen oder Blasen. Versuchen wir aber von Aussen die Durchdringungswerte zu erhöhen, dann haben wir unter dem Laminat Drücke bis zu 20 Bar. Damit bekommen wir Blasen oder auch Abplatzungen. Die Blasen oder Abplatzungen haben zuerst einmal keinen Einfluss auf die Statik. Haben wir aber solche Feuchtewerte, die nicht ungewöhnlich sind und erhöhen die Feuchtedichte von Aussen, dann kann kein Druckausgleich erfolgen und bei Frosttemperaturen wird das Ruder natürlich beschädigt. Was mich doch ein wenig verwundert ist die Vorgehensweise, denn so weit ich vermute haben wir hier keinen Gleiter, Trailerboot mit kurzen Wasserliegezeiten. Darauf gehört kein VC17m. Auch die 8 Schichten VCTar2 sind vergebliche Liebesmühe, denn VCTar2 ist ein Haftgrund (mit Quarz pikmentiertes EP) für VC17m und da genügt 1 Anstrich. VCTar2, oder auch ein Gelshield usw. ist nun mal kein Osmoseschutz, denn der wurde nur von der Werbung erfunden. Eine 100% Feuchtedichte ist mit Polymeren - wie Polyesther, Epoxiden - Ausnahme Polyäthylen nicht möglich und auch nicht gewollt. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    05.11.2017, 12:40
    ADMIN hat auf das Thema Hilfe bei entfernen AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Dirk, ein paar Pickel sind zu vernachlässigen, denn wir müssen uns auch ehrlich machen dass einmal die BAuA-Gesetzgebung und die zunehmende Resistenz von Microorganismen immer mehr den Bewuchsschutz einschränkt. Ein Farbwechsel auf das rotbraun-ziegelrot ist kein Problem. Im Grunde müßte das alte Antifouling nicht einmal angeschliffen werden. Da aber immer Verunreinigungen vorhanden sind, macht es Sinn kurz mit 180-200 Körnung mit der Hand leicht anschleifen, Verunreinigungen Beseitigen und für die weitere Zukunft nicht mehr Fastline, sondern das Ecoship verwenden. Keine Sorge Ecoship ist vom Inhalt und Lösungsmuttel identisch mit Fastline. Ecoship wurde modifiziert so dass es von 3 - 40 Knoten geeignet ist. Auch die ges. Bundesmarine stellt auf Ecoship um. Das Ecoship ist ein wenig weicher, so dass sich im oberen Geschwiondigkeitsbereich der Antifoulingverbrauch ein wenig erhöht. Vorteil ist aber, dass bei langen Ruhezeiten der Bewuchsschutz besser ist als bei Fastline. Egal, 100% gibt es nicht, also 1 mal (Wassserpass 2 x) mit Ecoship, das müsste dann mehr als 2 Jahre reichen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    04.11.2017, 18:42
    ADMIN hat auf das Thema Reparatur Unterwasserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Eigenschaften von Gelcoat Gelcoat wird beim Vorhandensein einer Negativform verwendet. Gelcoat ist in der Regel die erste Schicht (Feinschicht) die auf die Form aufgetragen wird. Gelcoat härtet luftseitig klebend aus und vereinfacht damit das drapieren des Verstärkungsgewebe in die Form. Gelcoat kann mit Farbpasten eingefärbt werden. Durch den Zusatz von Paraffin kann Gelcoat so eingestellt werden, dass es luftseitig klebefrei aushärtet. Bei der Weiterverarbeitung von Gelcoat ist kein Anschleifen nötig. Eigenschaften von Topcoat Topcoat wird immer dann verwendet, wenn ein Produkt auf Faserverbundwerkstoff bereist besteht und die Feinschicht auf das Laminat aufgetragen werden muss, wie bspw. beim Poolbau, bei Bootsreperaturen etc. Topcoat härtet klebefrei aus. Topcoat kann ebenso wie Gelcoat mit Farbpaste eingefärbt werden. Auf Topcoat kann nur auflaminiert werden, wenn dieses vorher angeschliffen wurde. Grundsätzliches zur Gelcoat- und Topcoatverarbeitung Im Gegensatz zum normalen Farbauftrag trocknen Gelcoat und Topcoat nicht, sondern sie härten. Für die Härtung ist eine Mindeststärke der Schicht nötig. Die Schichtstärke beträgt in der Regel 0,3-0,5 mm. Dies ist vor allem beim Topcoat sehr wichtig, da es bei der Härtung Paraffin an die Oberfläche ausschwemmt. Diese Paraffinschicht wirkt wie eine interne Trennschicht. Sollte der Tocpoat aufgrund von zu geringer Schichtstärke nicht klebefrei aushärten und ein zweimaliger Tocoatauftrag erforderlich sein, ist die erste Schicht anzuschleifen. Es spricht nichts dagegen, aber Vorsicht es gibt zahlreiche unterschiedliche Topcoats und nicht jeder ist geeignet. Wichtig ist, dass der Topcoat auch vorbeschleunigt ist und dass die Anwendung sehr genau befolgt wird. Werden Fehler gemacht dann wird der nicht fest und dann muss alles wieder runter. Siehe https://www.phd-24.de/polyesterharz/phd-gelcoat-ral9010/1kg-phd-gelcoat-ral9010-20g-mekp-haerter/a-2094/ Wenn da Boot keinen Antifoulinganstrich bekommt, keine langen Wasserliegezeiten hat, dann ist das eine preiswerte Lösung.
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  • Avatar von ADMIN
    04.11.2017, 12:36
    Hallo Axel, ich bin was das Antifouling betrifft ein wenig unsicher. So wie ich das verstanden habe, haben wir eine Leichentuch-Bauweise, darunter Holz mit der Folge dass wir ein ständiges "schrumpfen" oder "quellen" beim Boot haben. Ich befürchte, dass da ein mehrjähriges Antifouling das nicht ausgleichen kann und zur Rissbildung - Abplatzung führt. Da ist meiner Meinung nur ein Weichantifouling das bereits angewendet und jedes Jahr neu gestrichen werden muss geeignet. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 1341 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.10.2017, 17:12
    Hallo Nico, wenn wir nicht vollständig sanieren, genügt es sauber machen, schleifen, 1 mal mit Marine 470 Vinyl Farbe rotbraun streichen. Da wo die Blasen geschliffen wurden, einfach überstreichen und Saisonwasserlieger 1 x Jahreswasserlieger 2 mal (Wasserpass 3 mal mit Marine 522 Ecoship nach Möglichkeit Farbe schwarz streichen. Der Grund für die Farbe schwarz ist, das Af ist weniger Viskos als die Farbe blau. Da wir bereits eine erheblich starke Schichtstärkenanreicherung haben möchte ich eine zusätzliche Schichtstärkenanreicherung so weit wie möglich vermeiden. Sollt in 2 Jahren saniert werden, dann nur einen AF Anstrich. Der reicht in der Regel 1,5 Jahre und das restliche Halbe Jahr können wir vernachlässigen, denn es wird dann saniert. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    28.10.2017, 12:29
    Hallo Klaus, ältere Stahl-Yachten wurden meist mit 1 oder 2 K. Teerepoxiden beschichtet. Vorsicht beim schleifen, die älteren Teerepoxide enthalten Benzo(a)pyrene siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/benzo(a)pyren.htm und erfordern einen Körperschutz und Atemschutz beim schleifen. Da wir auf den Stahl-Yachten mit Grundierungen, Antifoulings usw. 1 K. Systeme haben, können die nicht mit 2 K. Systemen überschichtet werden. Wir können also nur mit 1 K. Systemen flicken, alles andere wäre eine vollständige Sanierung. Zum ausbessern bei Teerepoxiden im Unterwasserbereich ist der mit Zink angereicherte Chlokautschukprimer siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I251-Farbton bestens geeignet. Wir müssen aber uns da ehrlich machen, das ist nur eine Notlösung und keine Dauerlösung. Im Überwasserbereich können wir 1 K. Beschichtungen wenn die nicht Vinyle enthalten mit 2 K. 346 EP Multicoat siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I346-Farbton überschichten. Darauf dann 1 K. Alcydharzlack in der gewünschen Farbe. Um aber genaueres zu sagen brauche ich Bilder die Du hier im Forum veröffentlichen kannst, oder über Mail mir zuschickst. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    27.10.2017, 15:07
    Zu Anti34 ich habe Deine Frage übersehen, möchte aber die trotzdem noch beantworten. Das Micron Extra, identisch Micron WA ist ein erodierendes Antifouling mit sehr guten Bewuchsschutz-Eigenschaften. Das Antifouling enthält Dikupfer und Kupfer(I)oxide und zusätzlich als Biozid Zineb. Das Zineb ist ein pflanzlicher Bewuchsschutz und kein tierischer Bewuchsschutz. Wenn wir also grünen Schleim auf dem Unterwasserschiff haben, dann wird der verursacht weil das Boot zu wenig bewegt wird. Wird ein Boot zu wenig bewegt, dann funktioniert kein Antifouling, denn durch das abschleifen im Wasser wird der Bewuchs abgewaschen und es werden neue Biozide frei gestzt. Was die Seepocken betrifft, die können wir noch reduzieren, aber nicht mehr verhindern. In den Antifoulings Marine LF oder Ecoship ist Trykresylphosphaht enthalten was gerade noch erlaubt ist. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Trikresylphosphate Trykresylphosphahtkann noch zu 100% vor Muschelbefall schützen, aber bei Seepocken müssen wir uns ehrlich machen. Das kann reduziert werden und ist nicht mehr zu verhindern. Seepocken würden sich nicht einmal durch einen Zyanid- oder E605-Anstrich abwehren lassen. Wie auch immer, das LF oder Ecoship enthält ca. die 10-12-fache Menge an Bioziden im Vergleich zum Micron Extra. Die vielfache Menge erhöht dabei nicht den Bewuchschutz, sondern die Bewuchschutzdauer. Da aber über die Lechingrate und entsprechender Auslastung mehr Biozide über einen längeren Zeitraum frei gesetzt werden können, wird der Bewuchsschutz erhöht. Das funktioniert aber nur wenn ein Boot bewegt wird. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    27.10.2017, 14:34
    Hallo, ich bin immer wieder erstaunt über die Experimentierfreudigkeit mancher Skipper. Grundsätzlich erfordert jede Antifouling-Änderung einen Haftvermittler, da nun mal die Antifoulings unterschiedliche Trägerkomponenten und Lösungsmittel verwenden. Die Folge solcher Aktionen sind unsinnige Schichtstärken-Anreicherungen die zu Abplatzungen führen. Der Aufwand diese alten Schichten zu entfernen ist nicht nur sehr teuer und arbeitsaufwendig, sondern ist meist damit verbunden, dass der Gelcoat als wichtigster osmotischer Schutzbeschädigt erheblich wird. Es gibt seit Jahren mehrjährige SPC-Antifoulings die selbstabschleifend und selbstglättend sind. Damit bekommt einer auch nicht nach 20 Jahren die unsinnigen Schichtstärken-Anreicherungen und die damit verbundenen Applikationsschäden. Auch was die Seepocken betrifft, da gibt es schon lange keine Wunder mehr. Da sich die Rankenfußkrebse am Unterwasserschiff anzemmentieren, somit keinen Kontrakt zum Antiouling haben, können die auch nicht verhindert werden. Die Seepocken werden durch direkten Kontakt, durch Fender, alte Muringleinen übertragen. Somit kann ein Nachbarschiff seepockenfrei sein, weil die Voraussetzungen nicht gegeben sind. ProduktbeschreibungLB 25 ANTIFOULING: Erodierendes Antifouling mit Kupferoxyd, Standzeit 12 Monate, Lösungsmittelorganisch, Anwendungsbereich Binnen - und Nördliche Gewässer, Untergrund Stahl-Beton-GFK-Holz, kein Aluminium, niedrigen Aktivitätsgrad, statisch unter 10 Knoten, dynamisch ab 10 Knoten,für geringe bis mittlere Bewuchsdrücke. Hierhandelt es sich im Grunde um ein abgespecktes Micron Extra für eine Bewuchsschutzdauer von 3-4 Monaten, was natürlich je nach Anwendungsfall in vielen Bereichen der Ostsee ausreichend ist. ProduktbeschreibungSeajet 034 Antifouling Seajet 034 basiert auf einer neuen fortschrittlichen Harztechnologie und Bioziden, die einen perfekten Schutz gegen Schleim und Seegrasbieten.Geeignet für die am stärksten Bewuchs belastenden Gebiete weltweit und für alle Bootstypen, auch für Aluminium Boote. Bietet gleichwertigen Bewuchsschutz wie die jetzt verbotenen TBT-haltigenAntifoulings. Zwei Anstriche halten bis zu zwei Saisons. Geeignet bis40 Knoten. Klare leuchtende Farben. Ergiebigkeit: 11,2 m²perLiter. Durch extra Schichten bietet Seajet 034 bis zu 3jährigen Schutz. Geeignet bis 40 Knoten. Kann auch auf Aluminium gestrichen werden, da keine galvanische Korrosionensteht......? Solche Antifoulings gehören meiner Meinung mehr zur Esotherik und haben mit Bewuchsschutz wenig gemeinsam. Sie können bei planzlichen Bewuchs halbwegs schützen. Da den Antifoulings die Biozide für tierischen Bewuchs fehlen, der die Haftgrundlage auch für den pflanzlichen Bewuchs ermöglicht, haftet und verfestigt natürlich auch derpflanzlicher Bewuchs. Solche Antofoulings sollten nur verwendet werden, wenn der Anwendungsfall gegeben ist. ProduktbeschreibungSeajet 033 Shogun Seajet 033 Shogun ist ein hochwertiges, zinnfreies, selbspolierendes Antifouling für alle Boote, außer Aluminium-Boote. Erstklassiger Bewuchsschutz, auch bei schwierigen Bewuchsverhältnissen.Höchstgeschwindigkeit bis zu 40 Knoten. Ergiebigkeit:8,8 m² pro Liter Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Da es für Aluminium-Yachten nicht geeignet ist. enthält es kein Kupfer(I)oxid sondern Kupfer. Damit ein einfaches Kupferantifouling für geringe Bewuchsdrücke, ausreichend in vielen Bereichen der Ostsee, nicht geeignet für tropische Gewässer oder Gewässer mit hohen tierischen Bewuchsdrücken.Es ist ein selbstpolierendes Weichantiouling das nicht für Saisonwasserlieger geeignet ist ProduktbeschreibungSeajet 034 Seajet 034 basiert auf einer neuen fortschrittlichen Harztechnologie und Bioziden, die einen perfekten Schutz gegen Schleim und Seegrasbieten.Geeignet für die am stärksten Bewuchs belastenden Gebiete weltweit und für alle Bootstypen, auch für Aluminium Boote. Bietet gleichwertigen Bewuchsschutz wie die jetzt verbotenen TBT-haltigen Antifoulings. Zwei Anstriche halten bis zu zwei Saisons. Geeignet bis40 Knoten. Durch extra Schichten bietet Seajet 034bis zu 3 jährigen Schutz. Geeignet bis 40 Knoten. Kann auch auf Aluminium gestrichen werden, da keine galvanische Korrosion entsteht......? ImGrunde wie das 033 Shogun. Ein einfaches Antifouling ohne Schwermetalle, für Esotherikskipper optimal geeignet, das wie bei den meisten Antifoulings wenn der Anwendungsfall passt, ausreichend ist. DasMicron 350 ist als Ersatz gedacht für Micron Optima, Micron Extra,Micron WA. Es ist ein selbstpolierendes Weichantiouling das nicht für Saisonwasserlieger geeignet ist aber für eine Saison einen sehr guten Bewuchsschutz ermöglicht. Da es jedes Jahr neu gestrichen werden muss, kommt es zu Schichtstärkenanreicherungen mit entsprechenden Aplikationsschäden. Wir haben inzwischen nur in Europa mehr als 300 verschiedene Antifoulings angeboten, obwohl es weltweit nur 9 Hersteller gibt. Ein Boot oder eine Yacht ist viel zu wertvoll für solche Experimente. EinBewuchsschutz richtet sich nun mal nach dem Anwendungsfall wie Gewässerart, Auslastung, Geschwindigkeiten, Wassertemperaturen,Tropentauglichkeit, usw. und nicht was der Bootsnachbar meint, da nun mal der Anwendungsfall nicht übertragbar ist. Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    27.10.2017, 11:03
    Hallo Steffen, Grundsätzlich muss der Primer immer zum Antifouling passen. Haben wir im Antifouling als Trägerkomponente Vinyl und als Lösungsmittel Xylol, dann muss der Primer Vinyl und als Lösungsmittel Xylol enthalten. Alles andere funktioniert nicht. Es gibt immer wieder Skipper, die sich am Preis orientieren und nehme dann im guten Glauben z.B. Primokon von International. In diesen Fall wäre der Primer dann Naphta - eingedicktes Erdöl mit Lösungsmittel einer Kohlenwasserstoffverbindung was dann z.B. bei Micron Extra, oder identisch Micron WA funktioniert. Bei den VC-Antifoulings ist dann der Haftgrund VCTar2, eine mit Quarz pikmentierte Epoxidbeschichtung die von der Werbung und Verkäufern als Osmoseschutz der noch nicht erfunden wurde vermittelt wird Der Link zum passenden Primer bei Marine 522 LF oder Ecoship ist daher http://shop-af.de/contents/de/d124_SEGEL-YACHTEN.html Bezeichnung des Primer ist, Relest Marine 470 Vinyl, Farbe rotbraun oder schwarz wegen der Überschichtungskontrolle beim Antifouling. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    17.10.2017, 11:44
    Hallo, wenn das Boot trocken fällt, dann macht kein Antifoulings Sinn. Haben wir nach Möglichkeit noch Seepocken in den Gewässern, dann verfestigen die egal was wir streichen. Die Praxis, 3 mal zu reinigen rausholen sollte beibehalten werden. Damit der Bewuchs nicht so schnell verfestigen kann, genügt einfetten mit Melkfett, Praffin, oder ein einfaches Wasserpumpenfett aus dem Baumarkt. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    13.10.2017, 16:12
    Hallo Steffen, 1.) Gemäß dem Admin des Forums darf ein Antifouling nicht auf blicken Gelcoat gestrichen werden. Warum? Der Gelcot ist Polyesther und die Trägerkomponenten von Antifoulings sind entweder Acryl, Alcyde, EP oder Vinyle. Wir brauchen also einen Haftvermittler. Ansonsten sollte ein Gelcoat vor einen Antifoulingauftrag versiegelt werden, denn wenn das Antifouling in 1-3 Jahren wieder gestrichen wird, sollte durch anschleifen nicht gleich der Gelcoat beschädigt werden. Des weiteren bildet z.B. ein Vinyl-Versiegelungsgrund eine zusätzliche Feuchtebarriere, die besser ist als ein Epoxid. 2.) Unterwasserschiff ohne Antifouling als Saisonlieger bedeutet jedes Jahr eine Reinigungsstrapaze für das Gelcoat. Durch Reinigungsmittel und Bürsten / Schwämme entstehen Mircrokratzer welche im Laufe der Jahre das Gelcoat schwächen. Richtig? Micokratzer schwächen keinen Gelcoat. Der Gelcoat selbst wird durch anschleifen geschwächt. Der Grund ist, durch das Anschleifen wird bis zu drei mal die Oberfläche vergrößert, damit auch entsprechend die Feuchteaufnahme erhöht. Damit geht nicht der Gelcoat kapput, aber es verbinden sich die Poxide mit der Feuchte im Laminat, das Iso-Harz trennt sich vom Laminat und die Boote werden weich. Dabei können auch Bläschen zwischen Gelcoat und Barriere, oder Barriere und ISO entstehen was wir als Blasenpest bezeichnen und vom Laien als Osmose bezeichnet wird. Polymere sind nicht feuchtedicht, da die Wassermoleküle um ein vielfaches kleiner sind als die Riesenkettenmoleküle von Polymeren. 3.) Ist nicht meine Version, ein mit einem Abbeizer rückstandslos zu beseitigendem Antifouling auf einem intakten neuen Gelcoat die effizienteste Methode ein Gelcoat in seinem Urzustand zu erhalten und gleichzeitig einen Bewuchsschutz zu haben? Bewuchsschutz ohne "nichts" funktioniert nur da, wo wir keinen Bewuchs haben. Bei Abbeizer ist es wichtig, dass die nicht zu lange einwirken, da der Gelcoat aufgeweicht werden kann. Daher auch nur Abbeizer verwenden, die 2 K.Systeme so weit wie möglich schonen. 4.) Nach meiner Methode (Aufbringen eines abbeizbaren Antifouling auf blanken Gelcoat) kann ich nach Jahren das Antifouling rückstandslos beseitigen und habe ein Gelcoat im neuwertigen Zustand? Mit TOP 155 oder Gel 170 lässt sich der Vinyl-Primer mit dem Antifouling abbeizen. In der Regel wird je nach Schichtstärke 1-3 mal abgebeizt, die Reste lassen sich dann mit einer Edelstahlwolle beseitigen, es kann auch noch mit Aceton nachgereinigt werden. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 808 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.10.2017, 16:39
    Hallo Dominik, die mechanischen Schäden lassen sich mit einer 2k. EP-Feinspachtel ausbessern. Das Unterwasserschiff mit 160-180 Körnung anschleifen, gründlich mit technischjen Aceton reinigen. Diese Reinigung ist noch wichtiger als das anschleifen. Darauf dann 1 x mit Marine 470 Vinyl und 1 - 2 Lagen Ecoship. Das Ecosip wurde modfiziert und ersetzt das Fastline. Der lange Kratzer kann auf dem Bild schlecht beurteilt werden weil mir ein Größenvergleich fehlt. Wenn der Kratzer tief genug ist, dann kann der mit einer 2K. EP-Spachtel repariert werden. Da die EP-Spachtel wegen dem Härter in der Regel grau ist, müsste dann mit einer weißen Alcyd-Farbe überschichtet - nachgebessert werden. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 469 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.10.2017, 15:28
    Hallo Nico, wir müssen uns ehrlich machen, einen 100% Bewuchsschutz gibt es nicht mehr. Einmal haben wir zu unterschiedoliche Anwendungsfälle, Auslastungen, Gewässerarten und unterschiedlichen tierischen Bewuchs. Was noch im Nordseeraum bei Seepocken funktioniert, funktioniert nicht mehr in der Schleimündung oder in den Lagunen der nördliche Adria. Das von uns für das Mittelmeer empfohlene Antifouling hat noch als einziges AF Trykresylphosphat siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/tributylphosphat.htm , daher immer die Sicherheitsbestimmungen bei der Anwendung beachten, mehr geht nicht und ist nicht erlaubt. Damit kann der Bewuchs in der Seepockenbewuchs in der Adria reduziert werden, verhindert kann er nicht mehr werden. Das Multiocoat kann jahrelang verwendet werden, wenn es nicht mit dem Härter vermischt wird. Multicoat reagiert nur chemisch und nicht über Lösungsmittel. Ich nehme an, das Deck wurde bereits nachbeschichtet und da wird meist eine 1 K. Alcydfarbe verwendet. Darauf haftet dann auch das 2 K. Multicoat. Multicoat ist aber eine EP-Grundierung mit Aluminium, so dass es wie jedes EP nach 2-3 Jahren kreidet bei UV-Strahlung. Multicoat wird daher immer mit 2 K.PU-Acryl überschichtet. Daher der Vorschlag mit einer weissen Rostschutzfarbe ALcyd nachbessern. Das geht einfach und schnell und lässt sich auch wiederholen. In der Praxis werden bei Stahlbeschichtungen 15 Jahre Standzeit gefordert und die nächste 15 Jahre bis zur Verschrottung nachgebessert. Die Lebensdauer bei Stahl-Yachten wird erheblich verlängert, wenn Bleche mit einen höheren Reinheitsgrad und möglichst geringen Phosphor-Schwefelanteilen verwendet werden. Bei 19 Jahren hat das gute Stück bei den Blechen bereits Güteklasse 1, vermutlich ein ST52 (alte Bezeichnung) und wird locker die nächsten 30 Jahre noch überstehen. Solche Yachten lassen sich auch leicht nachbessern ohne dass eine Totalsanierung erforderlich ist. Was einen Sachverständigen betrifft, da kann ich nicht helfen. Ich selbst bin seit 8 Jahren nicht mehr tätig und ich denke dass bei dem Boot in sachen Korrosion auch kein Sachverständiger erforderlich ist. Das bringen wir locker mit ein paar Bilder hin, denn je mehr ich sehe, um so mehr kann ich dazu sagen. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 1560 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.10.2017, 14:10
    Hallo Nico, ich bin immer wieder erstaunt über die Vielfalt von Antifouling. Inzwischen haben wir in Europa mehr als 300 verschiedene Antifoulings, obwohl es weltweit nur 9 Hersteller gibt. Ohne Sicherheitdaten kann ich die Inhaltsstoffe nicht beurteilen, es ist aber kein SPC-Antifouling, vermutlich erodierend und dem Micron Extra oder WA zuzuordnen. Wenn also ein Produktwechsel erfolgen sollte, dann mit 160 Körnung schleifen, 1 x Marine 470 Vinyl Sealer als Haftvermittler, darauf dann 2 Anstrichem Marine 522 Ecoship. Was die kleinen Schäden an Deck betrifft, die könnten mit Marine Protect 346 siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I347-Farbton Farbe weiss ausgebessert werden. Nur da sind die Kleinstgebinde 2,5 Liter. Ansonsten lassen sich die Stellen für kurze Zeit auch mit z.B. einer weissen 1 K. Hammerit Farbe aus dem Baumarkt ausbessern. Die gibt es meines Wissen auch in 1/4 Liter Gebinde. Das Multicoat wäre natürlich die bessere Lösung, da es als 2 K. über 1 K beschichtet werden darf, aber da fehlt bei der Bedarfsmenge die Verhältnismäßigkeit. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 1560 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.10.2017, 13:25
    ADMIN hat auf das Thema AF bei Neuboot im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Milan, das Wasserpumpen- oder Melkfett wir einfach mit der Hand auf der Oberfläche verschmiert, das geht einfach und schnell. Um einen UV-Schutz bei Bootswachs zu ermöglichen, müssten im Wachs Zinkoxide enthalten sein. Ich kenne kein Bootswachs das Zinkoxide enthält, daher ist jedes einfache Autowachs - ohne Silikon - vom Baumarkt geeignet, kostet nur weniger. Auch zum polieren ist jede einfache Politur vom Baumarkt ohne Silikon und Teflon bestens geeignet. Steht Yacht auf der Verpackung, dann kostet es drei mal so viel, der Inhalt ist der gleiche. Wenn später ein Antifouling erforderlich sein sollte, dann müssen wir mit 99,9% Aceton entfetten, dann bei einen Trailerboot mit 200 Körnung anschleifen, nochmal mit Aceton entfetten, dann 1 x Marine 470 Vinyl, darauf dann 2 Lagen Marine 522 Ecoship streichen. Bei einen Saisonwasserlieger können wir den Nachteil einer höheren Feuchteaufnahme vernachlässigen, da ist die Haftung wichtiger, da das Boot in den Wintermonaten Zeit hat zu entfeuchten. Was die Pocken betrifft, die bilden durch das anzementieren Kleberänder die sich mit Reinigern schlecht beseitigen lassen. Abhilfe ist z.B. ein Entkalker aus dem Haushalt, oder Zitronen - Ameisensäure, auch Essig Essenz funktioniert. Der Gelcoat hält das locker aus. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 665 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.10.2017, 13:13
    Hallo Oliver, was nach dem abbeizen zum Vorschein kommt wissen wir nicht, da manche Skipper unter den Antifoulinganstrichen auch mechanische Schäden verstecken. Mancher hat da noch einen Osmoseschutz der noch nicht erfunden wurde z.B. Gelcoat 200 aufgetragen, was z.B. Haarrisse oder Blasenbildung verursachen kann. Ist der Gelcoat unbeschädigt, dann lassen sich alle Reste mit einen Pfannenreiniger beseitigen und im Grunde könnten wir den Gelcoat dann aufpolieren. Haben wir aber Beschädigungen, dann müssen wir je nach Beschädigung das Unterwasserschiff mit Multicoat und 2 Komp. PU-Acryl neu beschichten. Haben wir aber nur kleine Beschädigungen, dann können wir die mit einer weissen EP-Feinspachtel von Bacu reparieren. Wie auch immer, entweder mit gleichen Antifouling weiter machen, oder alles runter und dann muss der Anwendungsfall neu beurteilt werden. Grüße Friedrich
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    08.10.2017, 11:17
    Hallo Oliver, auf dem Boot ist ein Weichantifouling und so lange das System funktioniert, sollte daran nichts geändert werden. Das Problem bei Dir ist der Anwendungsfall der sich geändert hat. Das Antifouling ist bestimmt für einen Wasserlieger, eine Saison und im Frühjahr wird der Antifoulinganstrich überschichtet. Weichantifoulings beginnen zu kreiden, verlieren Ihre Funktion, wenn die Boote dann trocknen und nicht mehr im Wasser liegen. Bei Deiner Auslastung genügt jedes einfache Melkfett oder Wasserpumpenfett, da damit ein verfestigen vom Bewuchs 6-8 Wochen reduziert wird. Mein Vorschlag, nichts zu machen, das Antifouling so weit wie möglich verbrauchen auch wenn es nicht schön aussieht und die Reste in einen Jahr mit einer Beize abzuwaschen. Grüße Friedrich
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    08.10.2017, 11:09
    ADMIN hat auf das Thema AF bei Neuboot im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Milian, wenn die Möglichkeit besteht Antifouling zu vermeiden, dann sollten wir das versuchen, denn es entsteht dabei kein Schaden. Ob wir ein Antifouling benötigen, richtet sich nach der Anwendung, Auslastung, Gewässer und Bewuchsdrücke. Besonders bei kleineren Booten ist es kein Problem, die Boote alle 6-8 Wochen, ca. 3 mal in einer Saison aus dem Wasser zu nehmen und abzukärchern. Bis zu 8 Wochen je nach Bewuchs, kann eine Verfestigung von Bewuchs reduziert werden mit z.B. Melkfett, Wasserpumpenfett aus dem Baumarkt, oder Paraffin das es auch zum einsprühen gibt. Erst wenn wirklich Bewuchs haben der auch verfestigt, dann sollten wir einen Bewuchsschutzverwenden. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    07.10.2017, 11:00
    ADMIN hat auf das Thema Neues Produkt Micron 350 im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Es gibt zahlreiche Self Polishing Copolymer Antifoulings. Wir unterscheiden sebst polierend, selbst abschleifend, erodierend, und die Hartantifoulings mit Antihafteigenschaften wie die VC-Antifoulings. International verwendet zahlreiche Unterschiedliche Produktnamen bei identischen Produkten. Micron 350 ist im Grunde identisch mit Interlux Micron 77 SPC. Die Antifoulings enthalten Dikupfer und Zinkoxid, bieten einen bis zu 2 jährigen Bewuchsschutz, benötigen dafür 3-4 Anstriche mit der Rolle. Diese Antifouling enthalten kein Zineb und was den besten Bewuchsschutz bieten würde, Trycresylphoshat. Die AF enthalten auch kein Kolophonium was den Herstellungskosten erheblich reduziert und auch die selbstabschleifenden Eigenschaften reduziert. SPC bedeutet nur selbstabschleifend, nur den Bewuchsschutz bestimmen die Biozide und die Anteilsmengen die bei der VOC-Angabe nicht besonders reichlich sind. Vom Bewuchsschutz mit Dikupfer geeignet für leichte bis mittlere Bewuchsdrücke, somit für die meisten Gewässer ausreichend. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    06.10.2017, 11:35
    Der Streifen bildet sich immer, da in dem Bereich das Antifouling trocknet und dann wieder durchnäßt wird. Dabei können sich besonders bei den blauen Antifoulings Haarrisse bilden, sind aber zu vernachlässigen. In der Regel bekommt der Waserpass einen zusätzlichen Anstrich, da der zwischendurch gereinigt werden muss und dabei wird immer Antifouling mit abgerubbelt. Wenn wir Blasen zwischen Antifouling und Primer, oder zwischen Primer und Gelcoat bekommen, dann ist die Ursache der Taupuinkt. Ist die Objekttemperatur niedriger als die Umgebungstemperatur, dann bilden sich Feuchtstellen. Daher besser immer am Nachmittag streichen wenn sich die Temperaturen vom Boot und der Umgebungstemperatur angeglichen haben. Die Blasen am besten mit schleifen beseitigen und den Bereich mit AF nachbessern. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 727 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.10.2017, 08:49
    Hallo Klaus, nur die braunen Stellen wo das AF abgegangen ist überstreichen, leicht anschleifen mit 180 Körnung. Das AF hat einen Dockintervall bei einen Anstrich von 18 Monaten. Das sind bei einen Saisonwasserlieger mehr als 2 Jahre, bei 2 Anstrichen mehr als 3 Jahre. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 727 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.10.2017, 14:53
    ADMIN hat auf das Thema Mac Glide Folien im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    ....ist leider keine Weltneuheit wie es beschrieben wird. Diese Weltneuheit wird seit ca. 25 Jahren wie die Nano-Antifoulings immer wieder unter neuen Namen vorgestellt. Beschreibung: Anlässlich der Paris Nautic Show präsentiert Mactac die Weltneuheit MacGlide, eine anwuchsverhindernde Klebefolie ohne Biozide. Dank ihrer Antihaftbeschichtung schützt MacGlide den Schiffsrumpf vor sämtlichen marinen Mikroorganismen, ohne dabei giftige Substanzen ins Meer abzusondern. Jede Polyäthylenfolie hat antihafteigenschaften, so dass eine Reinigung des Unterwasserschiff bis zu 8 Wochen erleichtert wird. Wenn der Bewuchs verfestigt, dann ist es egal ob wir Polyätylen, Graphit, Teflon, Silikon verwenden, dann muss alles wieder runter. Teflon hat z.B. erheblich bessere Antihafteigenschaften als Polyäthylen und ist im VC17 m enthalten. Funktioniert aber nur bei höheren Geschwindigkeiten mehr als 20 Knoten, hoher Auslastung und kurzen Wasserliegezeiten, Trailerboote. Es funktioniert nicht bei tierischen Bewuchs wie Seepocken, Miesmuscheln usw. Das ist so wie mit einen inaktiven Bewuchsschutz wie z.B. Coopershield, Coopercoat, Mifulan, Broncbottom (mit 15 Jahren Bewuchsschutz) oder die Haifischhaut was eine Silikonbeschichtung mit Granulat war (wird nicht mehr hergestellt) usw., das funktioniert nur wenn der Anwendungsfall genau passt, sonst wird es zur Arbeitsbeschaffung. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 665 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.10.2017, 14:44
    ADMIN hat auf das Thema Glasharz Bedeutung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Alles klar, 1 x Marine 470 Sealer als Haftgrund 2 x Marine 522 Ecoship, das dürfte als Dauerwasserlieger mehr als 2 Jahre reichen. Wichtig, Unterwasserschiff entsprechend vorbereiten, Taupunkt beachten. Grüße Fridrich
    9 Antwort(en) | 4406 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.10.2017, 08:26
    ADMIN hat auf das Thema Glasharz Bedeutung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Da muss ich schon mehr wissen, wie welches GFK-Boot, Welche Gewässer, wie ist die Auslastung, Geschwindigkeit usw. Gruß Friedrich
    9 Antwort(en) | 4406 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.10.2017, 19:40
    Hallo Andi, ein Ersatz des Relius Vinyl Barrier - gleiche Komponente - gleiche Lösungsmittel ist der Relest Matine 470 Vinyl Sealer siehe http://shop-af.de/contents/de/d124_SEGEL-YACHTEN.html Wenn es nur kleine Ablatzungen sind, dann rate ich leicht die Übergänge schleifen und direkt das Antifouling überschichten. Grüße Friedrich
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    09.09.2017, 11:34
    ADMIN hat auf das Thema Reparatur Unterwasserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, das ist richtig ärgerlich, lässt sich aber reparieren. Den Gelcoat gründlich anschleifen mit 160 Körnung, so dass ein Teil der Kratzer im Gelcoat verschwindet. Dann wieder mit dem Entfetter reinigen, die noch sichtbaren mechanischen Schäden mit einer 2 Komp. EP Feinspachtel spachteln, schleifen. Dann den Wasserpass bestimmen und darauf nur 3 Lagen (nicht mehr) von RELEST® Protect 347 2K-EP-Multicoat siehe Datenblatt http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I347-Farbton Online-Shop http://shop-af.de/contents/de/d110.html Wenn was übrig bleibt dann entsorgen, denn das Risiko zu großer Schichtstärken ist immer, dass Epoxide reissen was dann zu Abplatzungen führen kann. Wir haben also mit 2 Lagen bereits die max Feuchtedichte, die im Grunde mit noch so vielen Anstrichen nicht mehr erhöht werden kann. Das Mulricoat hat sehr großzügige Überschichtungsintervalle, - bis zu 90 Tage ohne Zwischenschliff, so dass die Arbeiten in Ruhe und mehrmaligen versetzen des Bootes ausgeführt werden können. Bevor ein Antifouling aufgetragen werden kann, sollte das Multicoat weitere 4 Wochen ruhen, da alle Epoxide egal welcher Hersteller 4 Wochen nachhärten. Überschichten wir mit dem Primer sofort, dann können Abplatzungen entstehen. Dann leicht mit der Hand anschleifen, 1 mal dünn den Marine 470 Vinyl Primer rotbraun, dann das Marine 522 Ecoship in schwarz. Weitere osmotische Schäden wenn das Boot nicht durchfeuchtet ist sind nicht zu befürchten. Grundsätzlich können wir mit einfachen Mitteln nicht den original Zustand wierder herstellen, aber mit der Anwendung gewinnen wir einige Jahre an Zeit und es kann mit Multicoat oder kleinere mechanische Schäden mit dem Marine 470 Vinyl nachgebessert werden. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 1036 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.09.2017, 23:25
    ADMIN hat auf das Thema Neues Antifouling für die Maas im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Siehe Onlineshop http://shop-af.de/contents/de/d126_MOTORSPORT-TRAILERBOTE.html Alle Antifoulings haben eine Standzeit von 60 Monaten. Das ergibt bei 2 Anstrichen eine Bewuchsschutzdauer von mehr als 3 Jahren. Der Verbrauch wird aber auch bestimmt durch die Auslastung, Geschwindigkeit, Wassertempertur die den AF-Verbrauch erhöhen kann. Bei Mai bis Oktober würde ich auf keinen Fall zu weiß oder grau raten, denn da haben wir es mit Titanoxiden im AF zu tun. Die Farbe weiß hat ein anderes Quellverhalten und damit kann es bei langen Trockenzeiten zu Haarrissen kommen. Da wir nur eine geringe Wasserliegedauer haben, rate ich nur zu einen AF-Anstrich um unnötige Schichtstärken zu vermeiden. Gruß Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    03.09.2017, 17:44
    ADMIN hat auf das Thema Neues Antifouling für die Maas im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Vorgehnsweise, Gelcoat leicht mit der Hand 180 - 200 Körnung anschleifen. Dann mit einen Entfetter gründlich entfetten, um die Paraffine aus dem Gelcoat zu entfernen. Vor dem streichen Taupunkt beachten sonst gibt es Abplatzungen. Einen dünnen Anstrich mit Marine 470 Vinyl als Versiegelungs-und Haftgrund. Darauf dann 1 - 2 Lagen Marine 470 Ecoship. Der Z wird genauso behandelt. Für ein graues Antifouling kann weißes Antifouling verwendet werden, in dem bei 2 Liter je nach Graustufe 0,1 - 0,3 Liter schwarzes Antifouling zugefügt wird und mit der Bohrmaschine, Rührstab aufrühren und umtopfen. Grundätzlich haben helle Antifoulings einen geringeren Bewuchsschutz als z.B. schwarze oder rotbraune Antifoulings. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 1477 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.09.2017, 02:15
    ADMIN hat auf das Thema Neues Antifouling für die Maas im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Bei grauen Antifouling kann ich keine Lösung anbieten. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 1477 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.08.2017, 19:20
    ADMIN hat auf das Thema Nochmal Antifouling für GFK im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Volker, grundsätzlich richtig, nur würde ich die kleinen Krater vorher erst einmal sehen, denn bei einen fachgerechten Beschichtungsaufbau beim Antifouling gibt es keine Krater durch Erosion. Ein paar Bilder um die Vorgehensweise besser zu beurteilen wären da hilfreich. Grüße Friedrich
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Technische Hotline für maritimen Bereich (Stahl-Alu-GFK-Holz).
Industrie - Beschichtungssysteme für Pumpen,Turbinen, Anlagenbau.
Überwachung, Kontrolle und Abnahme von Beschichtungsausführungen im Yacht-Bau.
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Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
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