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  • Avatar von ADMIN
    23.11.2017, 14:09
    Hallo Emil, Zinga zum ausbessern wäre eine Möglichkeit, nur darauf haftet ein Klebstoff nicht besonders. Interprotect halte ich nicht für geeignet, Interprotect ist kein Korrosionsschutz. Optimal wäre Marine 346 Multicoat, da haben wir einen Ersatz in kleinen Gebinden einen 2 K. Epoxi Grund von BRILLUX mit Korrosionsschutzeigenschaften, siehe http://shop-af.de/contents/de/d42.html - Datenblatt https://www.brillux.de/produkte/kat1/pm-pdfs/de/pm855.pdf Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    20.11.2017, 18:23
    ADMIN hat das Thema ANLEITUNG ZUM LACKIEREN im Forum GEWUSST WIE..............? erstellt.
    https://www.youtube.com/watch?v=yqm_ZpugxG4 Anleitung zum Lackieren: Schritt 1 - Sicherheitsvorkehrungen vor dem Lackieren Lesen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit die Herstellerhinweise von Lacken bevor Sie mit der Arbeit beginnen. Tragen Sie passende Schutzkleidung, um nicht nur Ihre Kleidung zu schonen, sondern auch Ihre Haut, Atemwege und Augen: Atemschutz, Handschuhe und Schutzbrille. Lacke können unter anderem Lösungsmittel enthalten, die Sie nicht einatmen sollten. Achten Sie deshalb darauf, in einem gut belüfteten Raum oder besser noch unter freiem Himmel zu arbeiten. Schritt 2 - Vorbehandlung zum Lackieren Die richtige Vorbereitung ist wichtig, auch wenn sie im Fall eines bereits lackierten Werkstücks aufwendiger ist. Denn dann müssen Sie zuerst die alten Farbschichten entfernen. Das gelingt zum Beispiel, indem Sie einen Abbeizer auftragen – achten Sie darauf, dass er für Holz geeignet ist, es gibt auch Produkte für Metall. Sie können auch eine Heißluftpistole einsetzen oder aber eine Schleifmaschine. Beim Abbeizen wird der Abbeizer gleichmäßig mit dem Pinsel aufgetragen, um dann zu trocknen. Ist der Abbeizer eingezogen, entfernen Sie die Farbe mit dem Malerspachtel. Das geht relativ schnell, ist wenig anstrengend, aber wegen des lösungsmittelhaltigen Abbeizers nicht für jeden Heimwerker die erste Wahl. Bei der Variante mit Heißluft wird der Lack stark erhitzt und kann dann mit einem Spachtel entfernt werden. Arbeiten Sie achtsam um nicht mit der heißen Luft das Holz anzusengen. Es können beim Auflösen des Lacks giftige Dämpfe entstehen. Aus diesem Grund schwören viele Heimwerker auf die Farbentfernung per Schleifpapier. Mit einem elektrischen Schleifer ist die Arbeit dann auch schnell erledigt. Zurück bleibt Staub, der sorgfältig entfernt wird. Denn nur wenn das Holz staub- und fettfrei ist, hält die folgende Farbschicht auch dauerhaft. Schritt 3 - Auswahl des Werkzeugs für Lackieren Greifen Sie bei größeren Flächen zu Lackierrollen bzw. Flächenstreichern. Für Kanten und kleine Flächen ist ein Pinsel die richtige Wahl. Meist lohnt sich die Investition in ein Pinsel-Set. Bei richtiger Pflege leistet Ihnen das Sortiment an größeren und kleineren Pinseln lange gute Dienste. Schritt 4 - Lack richtig auftragen Das Holz sollte mit einer Grundfarbe grundiert werden, bevor der eigentliche Lack aufgetragen wird. Sie haben die Wahl zwischen Acryl-, Naturharz- und Kunstharz-Lacken. Naturharz-Lacke sind für umweltbewusste Heimwerker die erste Wahl, obwohl auch sie Lösungsmittel enthalten können. Nachteil der Naturharz-Lacke ist ihre längere Trocknungszeit.Acryllacke überzeugen mit hoher Deckkraft und langer Lebensdauer, sowie einer haltbaren Schutzschicht. Sie lassen sich mit Wasser verdünnen und sind recht geruchsarm. Kunstharz-Lacke lassen sich leicht verarbeiten und sind ebenfalls sehr gut deckend und zudem extrem widerstandsfähig, weshalb sie sich besonders eignen, wenn das Werkstück später besonders strapaziert wird. Achten Sie aus Umwelt- und Gesundheitsgründen beim Kauf auf aromatenfreie Kunstharz-Lacke. Aufgetragen wird jeder dieser Lacke in mehreren dünnen Schichten, zwischen denen die Farbe jeweils trocknen muss. Beginnen Sie beim Lackieren mit den Kanten und streichen Sie mit der Maserung des Holzes. Für ein besonders feines Ergebnis können Sie zwischen den Lackschichten einen feinen Zwischenschliff durchführen.
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  • Avatar von ADMIN
    08.11.2017, 14:04
    Richtig, grundsätzlich verwenden hochwertige Antifoulingfarben von BASF, Hempel, Tenax, Niopon, Jotun usw. kein Kupfer, da Kupfer nur einen geringen Bewuchsschutz bei Microorganismen hat. Was also bei einer Kupfer-Dachrinne funktionert, funktioniert nicht bei einer Yacht im Unterwasserbereich. Was das Coppercoat betrifft, das kennen wir bereits aus den 70-ziger Jahren, siehe Beschreibung http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1878-COPPERSHIELD-WATERPROTECT-AQUAMARINE-WATERPROOF-CUPROTECT-AQUAPROTECT-VEROMETAL-COPPER-CRUISE&p=4625#post4625 Wir benutzten diese Kupfer-Epoxidfarben z.B. für Stahlplastiken um denen ein Kupferaussehen zu geben. Es wurde auch vereinzelt bei Pumpen als Verschleißschutz verwendet oder wir haben auch Papierwalzen zum glätten damit in den 70-zigern beschichtet. So eine Kupferfarbe (hat wenig mit Antifouling zu tun) kann sich jeder selbst anmischen mit einen 2 K. Epoxid (gibt es im 1-10 kg Gebinden Preis je Kg ca. 25,-€/kg) dazu 2 Gewichtsanteile von Rohkupfer (Preis 0,60 €/kg). Für 10 kg Ep und 20 kg Kupfer bekommen wir 30 Kg "Kupferantifouling" zum Selbstkostenpreis von ca. 212,-€. Im Vergleich kosten z.B. 3 Kg Copershield zwischen 106,- bis 123,-€ im Internet. Es spricht nichts dagegen wenn der Anwendungsfall passt, nur die Entwicklung ist beim Bewuchsschutz um 40 Jahre weiter. Z.B. ein Ecoship enthält auf 1 Liter Volumen 1,3 Kg Kupfer(I)oxide und Zinkoxide, zusätzlich noch Bioziode wie z.B. Trycresylphosphate (=zugelassen) usw. http://www.gifte.de/Chemikalien/tri-o-cresylphosphat.htm. Aber auch da stoßen wir bei Röhrenwürmer oder auch Seepocken an die Grenze, mehr geht halt nicht.
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  • Avatar von ADMIN
    08.11.2017, 10:01
    Nur 2 und 3, Nr. 1 ist ein Korrosionsschutz mit Zinkoxiden für Stahl. Es darf kein Antifouling verwendet werden das Kupfer enthält. Antifoulings mit Kupfer(I)oxiden sind kein Problem, da es ein Halbleiter ist, der erst abTemperaturen > 200°C elektrisch leitend wird. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 234 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.11.2017, 20:25
    Hallo Axel, Epoxide sind nun mal nicht Feuchtedicht, so dass wir immer eine Feuchteaufnahme haben. Holz-Yachten haben ein anderes Schrumpf - Quellverhalten als GFK-Yachten. Wir haben einige Kunden(Gardasee) mit Holz-Yachten. die verwenden den Marine 470 Primer und streichen dann je nach Auslastung alle 1 - 3 Jahre das Marine 522 LF was bestens funktioniert. Ich bin aber besonders bei Holz-Yachten ein wenig vorsichtig, denn da muss wirklich jeder Einzelfall genau beurteilt werden. Wir müssen uns da auch ehrlich machen, da haben wir viel zu wenig Erfahrungswerte die übertragen werden können. Da rate ich zum Forum http://www.fky.org/forum-neu/list.php?3 Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 282 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.11.2017, 20:08
    Hallo Danielk, der Holz-Yachtbereich ist eine eigene Liga und erfordert eigene Spezialisten. Da sind wir einfach überfordert um da optimale Vorschläge zu machen. Unsere Erfahrungen sind da nur Kundenerfahrungen, die aber in der Praxis nicht übertragbar sind. Wir haben Erfahrungen mit den Alcydharz-Emulsionen für Teak-Decks im Mittelmeer oder auch im Norden, oder Erfahrungen mit Antifoulings auf Holz-Yachten, aber der Beschichtungsbereich würde uns da weit überfordern. Da rate ich zum Forum unter http://www.fky.org/forum-neu/list.php?3 Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 141 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.11.2017, 14:47
    Hallo Daniel, bei einer solchen Auslastung ist ein Antifouling-Anstrich oder ein Primer-Anstrich wirklich nicht erforderlich. Das Seasonite von Owatrol ist eine Alcydharz-Emulsion ähnlich wie von Relius der UV-Schutz der zusätzlich Zinkoxide enthält. Diese Alcydharz-Emulsion haben hydrophobe Eigenschaften und sind selbsthärtend. Das Holz muss trocken sein, optimal warme Temperataturen und dann einstreichen bis zur Sättigung. Es muss dann jedes Jahr bis zur Sättigung nachgestrichen werden. Wir haben mit solchen Alcydharz-Emulsion im Überwasserbereich sehr gute Erfahrungen, aber im Unterwasserbereich noch keine Erfahrungen. Es wäre nett, wenn Du uns Deine Erfahrungen nach 1-2 Jahren hier im Forum mitteilen würdest. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 141 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.11.2017, 15:48
    Hallo Thomas, die meisten Schadensmeldungen auf Grund osmotischer Diffusionsprozesse kommen vom Bodensee. Der Grund ist einmal Süsswasser das viel aggressiver ist als Seewasser und besonders in Verbindung mit höheren Durchschniits-Wassertemperaturen die im Bereich Überllingen bis zu 27°C betragen. Unter solchen Bedingungen ist VC17m - Teflon ein Nährboden für Miesmuscheln. Dann der "Wahn" den hochwertigsten osmotischen Schutz den Gelcoat kräftig anzuschleifen, um darauf ein EP mit erheblich geringerer Feuchtedichte zu streichen. Viele Skipper sind auf Grund von Parolen - Bestimmungen - Bodenseeverordnung - zahlreichen Beiträgen in den Foren wo wir es sehr oft mit Anstreicherfirmen zu tun haben verunsichert. Dazu kommt die offene Hand in zahlreichen Marinas, die dann ein bestimmtes Produkt dann empfehlen oder sogar vermitteln und das ist im Bodensee meist VC17m. VC17m ist konzipiert für Gleiter, Trailerboote, kurze Wasserliegezeiten und erfordert eine Aktivität von mehr als 20 Knoten. Solche Antifoulings die meiner Meinung eine Antihaftbeschichtung sind und kein Antifouling aus den 80-ziger Jahren sind als Bewuchsschutz technisch weit überholt. Der einzige Vorteil, ich muss sagen meiner Meinung, ist der günstige Preis für den Verkäufer, nicht für den Käufer. Der größte Nachteil ist aber, wenn der Bewuchsschutz die Anforderungen nicht erfüllt, dann muss er vollständig entfernt werden was bei Teflon sehr schwierig ist. Ich persönlich würde z.B. niemals ein Boot kaufen das mit Teflon beschichtet wurde, denn eine Wiederherstellung kostet bis zu 1000,-€ zzgl. 19% Mwst. je laufenden Bootsmeter. Was das Ruder betrifft, mache keine Umstände, einfach darüber schleifen, wieder Vc17m darauf - was anderes haftet nicht - und sollte sich in ein paar Jahren das Laminat lösen, dann alles runter. Wen Du mal ein Feuchtemessgerät hast (Greisinger) und Du hast Feuchtewerte um die 30%, dann weißt Du dass der Holzkern langsam zu verrotten beginnt. Das dauert aber lange, somit keine Panik. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 165 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.11.2017, 13:59
    Hallo, das Problem ist, wir haben ein Vollholzruder mit einer Leichentuchbeschichtung. Da nun mal kein Polymer Feuchtedicht ist, auch nicht wenn 20 Lagen VCTar2 gestrichen würden, haben wir es immer mit einer Feuchteaufnahme zu tun. Der osmotische Vorgang einer osmotischen Diffusion kann also in diesen Fall nicht verhindert werden, aber reduziert werden. Reduzieren bedeutet, weniger wäre die bessere Lösung gewesen. Es hätte genügt das Ruder zu trocknen, mit Le Tonkinos Öl oder besser mit einen ALcydharzöl das penetrierfähig ist bis zur Sättigung einstreichen, nach der Härtung einmal mit Marine 470 Vinyl und dann Antifouling zu streichen. Wenn nach 2-3 Jahren wieder Blasen kommen was nicht ungewöhnlich wäre, genügt einfaches darüber schleifen, Primer zum ausbessern und wieder Antifouling. Das geht einfach und schnell. Die meisten Segelyachten haben ein GFK-Ruder mit einen Holzkern. Trotz Gelcoat, ISO-Laminat wird der Holzkern z.B. in der Adria nach 10 Jahren mit bis zu 30% Wasseraufnahme durchfeuchtet. Wenn also beim Ruder ein Druckausgleich möglich ist, gibt es auch keine Abplatzungen oder Blasen. Versuchen wir aber von Aussen die Durchdringungswerte zu erhöhen, dann haben wir unter dem Laminat Drücke bis zu 20 Bar. Damit bekommen wir Blasen oder auch Abplatzungen. Die Blasen oder Abplatzungen haben zuerst einmal keinen Einfluss auf die Statik. Haben wir aber solche Feuchtewerte, die nicht ungewöhnlich sind und erhöhen die Feuchtedichte von Aussen, dann kann kein Druckausgleich erfolgen und bei Frosttemperaturen wird das Ruder natürlich beschädigt. Was mich doch ein wenig verwundert ist die Vorgehensweise, denn so weit ich vermute haben wir hier keinen Gleiter, Trailerboot mit kurzen Wasserliegezeiten. Darauf gehört kein VC17m. Auch die 8 Schichten VCTar2 sind vergebliche Liebesmühe, denn VCTar2 ist ein Haftgrund (mit Quarz pikmentiertes EP) für VC17m und da genügt 1 Anstrich. VCTar2, oder auch ein Gelshield usw. ist nun mal kein Osmoseschutz, denn der wurde nur von der Werbung erfunden. Eine 100% Feuchtedichte ist mit Polymeren - wie Polyesther, Epoxiden - Ausnahme Polyäthylen nicht möglich und auch nicht gewollt. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 165 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.11.2017, 12:40
    ADMIN hat auf das Thema Hilfe bei entfernen AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Dirk, ein paar Pickel sind zu vernachlässigen, denn wir müssen uns auch ehrlich machen dass einmal die BAuA-Gesetzgebung und die zunehmende Resistenz von Microorganismen immer mehr den Bewuchsschutz einschränkt. Ein Farbwechsel auf das rotbraun-ziegelrot ist kein Problem. Im Grunde müßte das alte Antifouling nicht einmal angeschliffen werden. Da aber immer Verunreinigungen vorhanden sind, macht es Sinn kurz mit 180-200 Körnung mit der Hand leicht anschleifen, Verunreinigungen Beseitigen und für die weitere Zukunft nicht mehr Fastline, sondern das Ecoship verwenden. Keine Sorge Ecoship ist vom Inhalt und Lösungsmuttel identisch mit Fastline. Ecoship wurde modifiziert so dass es von 3 - 40 Knoten geeignet ist. Auch die ges. Bundesmarine stellt auf Ecoship um. Das Ecoship ist ein wenig weicher, so dass sich im oberen Geschwiondigkeitsbereich der Antifoulingverbrauch ein wenig erhöht. Vorteil ist aber, dass bei langen Ruhezeiten der Bewuchsschutz besser ist als bei Fastline. Egal, 100% gibt es nicht, also 1 mal (Wassserpass 2 x) mit Ecoship, das müsste dann mehr als 2 Jahre reichen. Grüße Friedrich
    13 Antwort(en) | 7464 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.11.2017, 18:42
    ADMIN hat auf das Thema Reparatur Unterwasserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Eigenschaften von Gelcoat Gelcoat wird beim Vorhandensein einer Negativform verwendet. Gelcoat ist in der Regel die erste Schicht (Feinschicht) die auf die Form aufgetragen wird. Gelcoat härtet luftseitig klebend aus und vereinfacht damit das drapieren des Verstärkungsgewebe in die Form. Gelcoat kann mit Farbpasten eingefärbt werden. Durch den Zusatz von Paraffin kann Gelcoat so eingestellt werden, dass es luftseitig klebefrei aushärtet. Bei der Weiterverarbeitung von Gelcoat ist kein Anschleifen nötig. Eigenschaften von Topcoat Topcoat wird immer dann verwendet, wenn ein Produkt auf Faserverbundwerkstoff bereist besteht und die Feinschicht auf das Laminat aufgetragen werden muss, wie bspw. beim Poolbau, bei Bootsreperaturen etc. Topcoat härtet klebefrei aus. Topcoat kann ebenso wie Gelcoat mit Farbpaste eingefärbt werden. Auf Topcoat kann nur auflaminiert werden, wenn dieses vorher angeschliffen wurde. Grundsätzliches zur Gelcoat- und Topcoatverarbeitung Im Gegensatz zum normalen Farbauftrag trocknen Gelcoat und Topcoat nicht, sondern sie härten. Für die Härtung ist eine Mindeststärke der Schicht nötig. Die Schichtstärke beträgt in der Regel 0,3-0,5 mm. Dies ist vor allem beim Topcoat sehr wichtig, da es bei der Härtung Paraffin an die Oberfläche ausschwemmt. Diese Paraffinschicht wirkt wie eine interne Trennschicht. Sollte der Tocpoat aufgrund von zu geringer Schichtstärke nicht klebefrei aushärten und ein zweimaliger Tocoatauftrag erforderlich sein, ist die erste Schicht anzuschleifen. Es spricht nichts dagegen, aber Vorsicht es gibt zahlreiche unterschiedliche Topcoats und nicht jeder ist geeignet. Wichtig ist, dass der Topcoat auch vorbeschleunigt ist und dass die Anwendung sehr genau befolgt wird. Werden Fehler gemacht dann wird der nicht fest und dann muss alles wieder runter. Siehe https://www.phd-24.de/polyesterharz/phd-gelcoat-ral9010/1kg-phd-gelcoat-ral9010-20g-mekp-haerter/a-2094/ Wenn da Boot keinen Antifoulinganstrich bekommt, keine langen Wasserliegezeiten hat, dann ist das eine preiswerte Lösung.
    4 Antwort(en) | 468 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.11.2017, 12:36
    Hallo Axel, ich bin was das Antifouling betrifft ein wenig unsicher. So wie ich das verstanden habe, haben wir eine Leichentuch-Bauweise, darunter Holz mit der Folge dass wir ein ständiges "schrumpfen" oder "quellen" beim Boot haben. Ich befürchte, dass da ein mehrjähriges Antifouling das nicht ausgleichen kann und zur Rissbildung - Abplatzung führt. Da ist meiner Meinung nur ein Weichantifouling das bereits angewendet und jedes Jahr neu gestrichen werden muss geeignet. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 282 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.10.2017, 17:12
    Hallo Nico, wenn wir nicht vollständig sanieren, genügt es sauber machen, schleifen, 1 mal mit Marine 470 Vinyl Farbe rotbraun streichen. Da wo die Blasen geschliffen wurden, einfach überstreichen und Saisonwasserlieger 1 x Jahreswasserlieger 2 mal (Wasserpass 3 mal mit Marine 522 Ecoship nach Möglichkeit Farbe schwarz streichen. Der Grund für die Farbe schwarz ist, das Af ist weniger Viskos als die Farbe blau. Da wir bereits eine erheblich starke Schichtstärkenanreicherung haben möchte ich eine zusätzliche Schichtstärkenanreicherung so weit wie möglich vermeiden. Sollt in 2 Jahren saniert werden, dann nur einen AF Anstrich. Der reicht in der Regel 1,5 Jahre und das restliche Halbe Jahr können wir vernachlässigen, denn es wird dann saniert. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 695 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    28.10.2017, 12:29
    Hallo Klaus, ältere Stahl-Yachten wurden meist mit 1 oder 2 K. Teerepoxiden beschichtet. Vorsicht beim schleifen, die älteren Teerepoxide enthalten Benzo(a)pyrene siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/benzo(a)pyren.htm und erfordern einen Körperschutz und Atemschutz beim schleifen. Da wir auf den Stahl-Yachten mit Grundierungen, Antifoulings usw. 1 K. Systeme haben, können die nicht mit 2 K. Systemen überschichtet werden. Wir können also nur mit 1 K. Systemen flicken, alles andere wäre eine vollständige Sanierung. Zum ausbessern bei Teerepoxiden im Unterwasserbereich ist der mit Zink angereicherte Chlokautschukprimer siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I251-Farbton bestens geeignet. Wir müssen aber uns da ehrlich machen, das ist nur eine Notlösung und keine Dauerlösung. Im Überwasserbereich können wir 1 K. Beschichtungen wenn die nicht Vinyle enthalten mit 2 K. 346 EP Multicoat siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I346-Farbton überschichten. Darauf dann 1 K. Alcydharzlack in der gewünschen Farbe. Um aber genaueres zu sagen brauche ich Bilder die Du hier im Forum veröffentlichen kannst, oder über Mail mir zuschickst. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 118 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.10.2017, 15:07
    Zu Anti34 ich habe Deine Frage übersehen, möchte aber die trotzdem noch beantworten. Das Micron Extra, identisch Micron WA ist ein erodierendes Antifouling mit sehr guten Bewuchsschutz-Eigenschaften. Das Antifouling enthält Dikupfer und Kupfer(I)oxide und zusätzlich als Biozid Zineb. Das Zineb ist ein pflanzlicher Bewuchsschutz und kein tierischer Bewuchsschutz. Wenn wir also grünen Schleim auf dem Unterwasserschiff haben, dann wird der verursacht weil das Boot zu wenig bewegt wird. Wird ein Boot zu wenig bewegt, dann funktioniert kein Antifouling, denn durch das abschleifen im Wasser wird der Bewuchs abgewaschen und es werden neue Biozide frei gestzt. Was die Seepocken betrifft, die können wir noch reduzieren, aber nicht mehr verhindern. In den Antifoulings Marine LF oder Ecoship ist Trykresylphosphaht enthalten was gerade noch erlaubt ist. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Trikresylphosphate Trykresylphosphahtkann noch zu 100% vor Muschelbefall schützen, aber bei Seepocken müssen wir uns ehrlich machen. Das kann reduziert werden und ist nicht mehr zu verhindern. Seepocken würden sich nicht einmal durch einen Zyanid- oder E605-Anstrich abwehren lassen. Wie auch immer, das LF oder Ecoship enthält ca. die 10-12-fache Menge an Bioziden im Vergleich zum Micron Extra. Die vielfache Menge erhöht dabei nicht den Bewuchschutz, sondern die Bewuchschutzdauer. Da aber über die Lechingrate und entsprechender Auslastung mehr Biozide über einen längeren Zeitraum frei gesetzt werden können, wird der Bewuchsschutz erhöht. Das funktioniert aber nur wenn ein Boot bewegt wird. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 307 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.10.2017, 14:34
    Hallo, ich bin immer wieder erstaunt über die Experimentierfreudigkeit mancher Skipper. Grundsätzlich erfordert jede Antifouling-Änderung einen Haftvermittler, da nun mal die Antifoulings unterschiedliche Trägerkomponenten und Lösungsmittel verwenden. Die Folge solcher Aktionen sind unsinnige Schichtstärken-Anreicherungen die zu Abplatzungen führen. Der Aufwand diese alten Schichten zu entfernen ist nicht nur sehr teuer und arbeitsaufwendig, sondern ist meist damit verbunden, dass der Gelcoat als wichtigster osmotischer Schutzbeschädigt erheblich wird. Es gibt seit Jahren mehrjährige SPC-Antifoulings die selbstabschleifend und selbstglättend sind. Damit bekommt einer auch nicht nach 20 Jahren die unsinnigen Schichtstärken-Anreicherungen und die damit verbundenen Applikationsschäden. Auch was die Seepocken betrifft, da gibt es schon lange keine Wunder mehr. Da sich die Rankenfußkrebse am Unterwasserschiff anzemmentieren, somit keinen Kontrakt zum Antiouling haben, können die auch nicht verhindert werden. Die Seepocken werden durch direkten Kontakt, durch Fender, alte Muringleinen übertragen. Somit kann ein Nachbarschiff seepockenfrei sein, weil die Voraussetzungen nicht gegeben sind. ProduktbeschreibungLB 25 ANTIFOULING: Erodierendes Antifouling mit Kupferoxyd, Standzeit 12 Monate, Lösungsmittelorganisch, Anwendungsbereich Binnen - und Nördliche Gewässer, Untergrund Stahl-Beton-GFK-Holz, kein Aluminium, niedrigen Aktivitätsgrad, statisch unter 10 Knoten, dynamisch ab 10 Knoten,für geringe bis mittlere Bewuchsdrücke. Hierhandelt es sich im Grunde um ein abgespecktes Micron Extra für eine Bewuchsschutzdauer von 3-4 Monaten, was natürlich je nach Anwendungsfall in vielen Bereichen der Ostsee ausreichend ist. ProduktbeschreibungSeajet 034 Antifouling Seajet 034 basiert auf einer neuen fortschrittlichen Harztechnologie und Bioziden, die einen perfekten Schutz gegen Schleim und Seegrasbieten.Geeignet für die am stärksten Bewuchs belastenden Gebiete weltweit und für alle Bootstypen, auch für Aluminium Boote. Bietet gleichwertigen Bewuchsschutz wie die jetzt verbotenen TBT-haltigenAntifoulings. Zwei Anstriche halten bis zu zwei Saisons. Geeignet bis40 Knoten. Klare leuchtende Farben. Ergiebigkeit: 11,2 m²perLiter. Durch extra Schichten bietet Seajet 034 bis zu 3jährigen Schutz. Geeignet bis 40 Knoten. Kann auch auf Aluminium gestrichen werden, da keine galvanische Korrosionensteht......? Solche Antifoulings gehören meiner Meinung mehr zur Esotherik und haben mit Bewuchsschutz wenig gemeinsam. Sie können bei planzlichen Bewuchs halbwegs schützen. Da den Antifoulings die Biozide für tierischen Bewuchs fehlen, der die Haftgrundlage auch für den pflanzlichen Bewuchs ermöglicht, haftet und verfestigt natürlich auch derpflanzlicher Bewuchs. Solche Antofoulings sollten nur verwendet werden, wenn der Anwendungsfall gegeben ist. ProduktbeschreibungSeajet 033 Shogun Seajet 033 Shogun ist ein hochwertiges, zinnfreies, selbspolierendes Antifouling für alle Boote, außer Aluminium-Boote. Erstklassiger Bewuchsschutz, auch bei schwierigen Bewuchsverhältnissen.Höchstgeschwindigkeit bis zu 40 Knoten. Ergiebigkeit:8,8 m² pro Liter Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Da es für Aluminium-Yachten nicht geeignet ist. enthält es kein Kupfer(I)oxid sondern Kupfer. Damit ein einfaches Kupferantifouling für geringe Bewuchsdrücke, ausreichend in vielen Bereichen der Ostsee, nicht geeignet für tropische Gewässer oder Gewässer mit hohen tierischen Bewuchsdrücken.Es ist ein selbstpolierendes Weichantiouling das nicht für Saisonwasserlieger geeignet ist ProduktbeschreibungSeajet 034 Seajet 034 basiert auf einer neuen fortschrittlichen Harztechnologie und Bioziden, die einen perfekten Schutz gegen Schleim und Seegrasbieten.Geeignet für die am stärksten Bewuchs belastenden Gebiete weltweit und für alle Bootstypen, auch für Aluminium Boote. Bietet gleichwertigen Bewuchsschutz wie die jetzt verbotenen TBT-haltigen Antifoulings. Zwei Anstriche halten bis zu zwei Saisons. Geeignet bis40 Knoten. Durch extra Schichten bietet Seajet 034bis zu 3 jährigen Schutz. Geeignet bis 40 Knoten. Kann auch auf Aluminium gestrichen werden, da keine galvanische Korrosion entsteht......? ImGrunde wie das 033 Shogun. Ein einfaches Antifouling ohne Schwermetalle, für Esotherikskipper optimal geeignet, das wie bei den meisten Antifoulings wenn der Anwendungsfall passt, ausreichend ist. DasMicron 350 ist als Ersatz gedacht für Micron Optima, Micron Extra,Micron WA. Es ist ein selbstpolierendes Weichantiouling das nicht für Saisonwasserlieger geeignet ist aber für eine Saison einen sehr guten Bewuchsschutz ermöglicht. Da es jedes Jahr neu gestrichen werden muss, kommt es zu Schichtstärkenanreicherungen mit entsprechenden Aplikationsschäden. Wir haben inzwischen nur in Europa mehr als 300 verschiedene Antifoulings angeboten, obwohl es weltweit nur 9 Hersteller gibt. Ein Boot oder eine Yacht ist viel zu wertvoll für solche Experimente. EinBewuchsschutz richtet sich nun mal nach dem Anwendungsfall wie Gewässerart, Auslastung, Geschwindigkeiten, Wassertemperaturen,Tropentauglichkeit, usw. und nicht was der Bootsnachbar meint, da nun mal der Anwendungsfall nicht übertragbar ist. Friedrich
    3 Antwort(en) | 307 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.10.2017, 11:03
    Hallo Steffen, Grundsätzlich muss der Primer immer zum Antifouling passen. Haben wir im Antifouling als Trägerkomponente Vinyl und als Lösungsmittel Xylol, dann muss der Primer Vinyl und als Lösungsmittel Xylol enthalten. Alles andere funktioniert nicht. Es gibt immer wieder Skipper, die sich am Preis orientieren und nehme dann im guten Glauben z.B. Primokon von International. In diesen Fall wäre der Primer dann Naphta - eingedicktes Erdöl mit Lösungsmittel einer Kohlenwasserstoffverbindung was dann z.B. bei Micron Extra, oder identisch Micron WA funktioniert. Bei den VC-Antifoulings ist dann der Haftgrund VCTar2, eine mit Quarz pikmentierte Epoxidbeschichtung die von der Werbung und Verkäufern als Osmoseschutz der noch nicht erfunden wurde vermittelt wird Der Link zum passenden Primer bei Marine 522 LF oder Ecoship ist daher http://shop-af.de/contents/de/d124_SEGEL-YACHTEN.html Bezeichnung des Primer ist, Relest Marine 470 Vinyl, Farbe rotbraun oder schwarz wegen der Überschichtungskontrolle beim Antifouling. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 267 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    17.10.2017, 11:44
    Hallo, wenn das Boot trocken fällt, dann macht kein Antifoulings Sinn. Haben wir nach Möglichkeit noch Seepocken in den Gewässern, dann verfestigen die egal was wir streichen. Die Praxis, 3 mal zu reinigen rausholen sollte beibehalten werden. Damit der Bewuchs nicht so schnell verfestigen kann, genügt einfetten mit Melkfett, Praffin, oder ein einfaches Wasserpumpenfett aus dem Baumarkt. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 157 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    13.10.2017, 16:12
    Hallo Steffen, 1.) Gemäß dem Admin des Forums darf ein Antifouling nicht auf blicken Gelcoat gestrichen werden. Warum? Der Gelcot ist Polyesther und die Trägerkomponenten von Antifoulings sind entweder Acryl, Alcyde, EP oder Vinyle. Wir brauchen also einen Haftvermittler. Ansonsten sollte ein Gelcoat vor einen Antifoulingauftrag versiegelt werden, denn wenn das Antifouling in 1-3 Jahren wieder gestrichen wird, sollte durch anschleifen nicht gleich der Gelcoat beschädigt werden. Des weiteren bildet z.B. ein Vinyl-Versiegelungsgrund eine zusätzliche Feuchtebarriere, die besser ist als ein Epoxid. 2.) Unterwasserschiff ohne Antifouling als Saisonlieger bedeutet jedes Jahr eine Reinigungsstrapaze für das Gelcoat. Durch Reinigungsmittel und Bürsten / Schwämme entstehen Mircrokratzer welche im Laufe der Jahre das Gelcoat schwächen. Richtig? Micokratzer schwächen keinen Gelcoat. Der Gelcoat selbst wird durch anschleifen geschwächt. Der Grund ist, durch das Anschleifen wird bis zu drei mal die Oberfläche vergrößert, damit auch entsprechend die Feuchteaufnahme erhöht. Damit geht nicht der Gelcoat kapput, aber es verbinden sich die Poxide mit der Feuchte im Laminat, das Iso-Harz trennt sich vom Laminat und die Boote werden weich. Dabei können auch Bläschen zwischen Gelcoat und Barriere, oder Barriere und ISO entstehen was wir als Blasenpest bezeichnen und vom Laien als Osmose bezeichnet wird. Polymere sind nicht feuchtedicht, da die Wassermoleküle um ein vielfaches kleiner sind als die Riesenkettenmoleküle von Polymeren. 3.) Ist nicht meine Version, ein mit einem Abbeizer rückstandslos zu beseitigendem Antifouling auf einem intakten neuen Gelcoat die effizienteste Methode ein Gelcoat in seinem Urzustand zu erhalten und gleichzeitig einen Bewuchsschutz zu haben? Bewuchsschutz ohne "nichts" funktioniert nur da, wo wir keinen Bewuchs haben. Bei Abbeizer ist es wichtig, dass die nicht zu lange einwirken, da der Gelcoat aufgeweicht werden kann. Daher auch nur Abbeizer verwenden, die 2 K.Systeme so weit wie möglich schonen. 4.) Nach meiner Methode (Aufbringen eines abbeizbaren Antifouling auf blanken Gelcoat) kann ich nach Jahren das Antifouling rückstandslos beseitigen und habe ein Gelcoat im neuwertigen Zustand? Mit TOP 155 oder Gel 170 lässt sich der Vinyl-Primer mit dem Antifouling abbeizen. In der Regel wird je nach Schichtstärke 1-3 mal abgebeizt, die Reste lassen sich dann mit einer Edelstahlwolle beseitigen, es kann auch noch mit Aceton nachgereinigt werden. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 267 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.10.2017, 16:39
    Hallo Dominik, die mechanischen Schäden lassen sich mit einer 2k. EP-Feinspachtel ausbessern. Das Unterwasserschiff mit 160-180 Körnung anschleifen, gründlich mit technischjen Aceton reinigen. Diese Reinigung ist noch wichtiger als das anschleifen. Darauf dann 1 x mit Marine 470 Vinyl und 1 - 2 Lagen Ecoship. Das Ecosip wurde modfiziert und ersetzt das Fastline. Der lange Kratzer kann auf dem Bild schlecht beurteilt werden weil mir ein Größenvergleich fehlt. Wenn der Kratzer tief genug ist, dann kann der mit einer 2K. EP-Spachtel repariert werden. Da die EP-Spachtel wegen dem Härter in der Regel grau ist, müsste dann mit einer weißen Alcyd-Farbe überschichtet - nachgebessert werden. Grüße Friedrich
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    10.10.2017, 15:28
    Hallo Nico, wir müssen uns ehrlich machen, einen 100% Bewuchsschutz gibt es nicht mehr. Einmal haben wir zu unterschiedoliche Anwendungsfälle, Auslastungen, Gewässerarten und unterschiedlichen tierischen Bewuchs. Was noch im Nordseeraum bei Seepocken funktioniert, funktioniert nicht mehr in der Schleimündung oder in den Lagunen der nördliche Adria. Das von uns für das Mittelmeer empfohlene Antifouling hat noch als einziges AF Trykresylphosphat siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/tributylphosphat.htm , daher immer die Sicherheitsbestimmungen bei der Anwendung beachten, mehr geht nicht und ist nicht erlaubt. Damit kann der Bewuchs in der Seepockenbewuchs in der Adria reduziert werden, verhindert kann er nicht mehr werden. Das Multiocoat kann jahrelang verwendet werden, wenn es nicht mit dem Härter vermischt wird. Multicoat reagiert nur chemisch und nicht über Lösungsmittel. Ich nehme an, das Deck wurde bereits nachbeschichtet und da wird meist eine 1 K. Alcydfarbe verwendet. Darauf haftet dann auch das 2 K. Multicoat. Multicoat ist aber eine EP-Grundierung mit Aluminium, so dass es wie jedes EP nach 2-3 Jahren kreidet bei UV-Strahlung. Multicoat wird daher immer mit 2 K.PU-Acryl überschichtet. Daher der Vorschlag mit einer weissen Rostschutzfarbe ALcyd nachbessern. Das geht einfach und schnell und lässt sich auch wiederholen. In der Praxis werden bei Stahlbeschichtungen 15 Jahre Standzeit gefordert und die nächste 15 Jahre bis zur Verschrottung nachgebessert. Die Lebensdauer bei Stahl-Yachten wird erheblich verlängert, wenn Bleche mit einen höheren Reinheitsgrad und möglichst geringen Phosphor-Schwefelanteilen verwendet werden. Bei 19 Jahren hat das gute Stück bei den Blechen bereits Güteklasse 1, vermutlich ein ST52 (alte Bezeichnung) und wird locker die nächsten 30 Jahre noch überstehen. Solche Yachten lassen sich auch leicht nachbessern ohne dass eine Totalsanierung erforderlich ist. Was einen Sachverständigen betrifft, da kann ich nicht helfen. Ich selbst bin seit 8 Jahren nicht mehr tätig und ich denke dass bei dem Boot in sachen Korrosion auch kein Sachverständiger erforderlich ist. Das bringen wir locker mit ein paar Bilder hin, denn je mehr ich sehe, um so mehr kann ich dazu sagen. Grüße Friedrich
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    09.10.2017, 14:10
    Hallo Nico, ich bin immer wieder erstaunt über die Vielfalt von Antifouling. Inzwischen haben wir in Europa mehr als 300 verschiedene Antifoulings, obwohl es weltweit nur 9 Hersteller gibt. Ohne Sicherheitdaten kann ich die Inhaltsstoffe nicht beurteilen, es ist aber kein SPC-Antifouling, vermutlich erodierend und dem Micron Extra oder WA zuzuordnen. Wenn also ein Produktwechsel erfolgen sollte, dann mit 160 Körnung schleifen, 1 x Marine 470 Vinyl Sealer als Haftvermittler, darauf dann 2 Anstrichem Marine 522 Ecoship. Was die kleinen Schäden an Deck betrifft, die könnten mit Marine Protect 346 siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I347-Farbton Farbe weiss ausgebessert werden. Nur da sind die Kleinstgebinde 2,5 Liter. Ansonsten lassen sich die Stellen für kurze Zeit auch mit z.B. einer weissen 1 K. Hammerit Farbe aus dem Baumarkt ausbessern. Die gibt es meines Wissen auch in 1/4 Liter Gebinde. Das Multicoat wäre natürlich die bessere Lösung, da es als 2 K. über 1 K beschichtet werden darf, aber da fehlt bei der Bedarfsmenge die Verhältnismäßigkeit. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 695 mal aufgerufen
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    09.10.2017, 13:25
    ADMIN hat auf das Thema AF bei Neuboot im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Milan, das Wasserpumpen- oder Melkfett wir einfach mit der Hand auf der Oberfläche verschmiert, das geht einfach und schnell. Um einen UV-Schutz bei Bootswachs zu ermöglichen, müssten im Wachs Zinkoxide enthalten sein. Ich kenne kein Bootswachs das Zinkoxide enthält, daher ist jedes einfache Autowachs - ohne Silikon - vom Baumarkt geeignet, kostet nur weniger. Auch zum polieren ist jede einfache Politur vom Baumarkt ohne Silikon und Teflon bestens geeignet. Steht Yacht auf der Verpackung, dann kostet es drei mal so viel, der Inhalt ist der gleiche. Wenn später ein Antifouling erforderlich sein sollte, dann müssen wir mit 99,9% Aceton entfetten, dann bei einen Trailerboot mit 200 Körnung anschleifen, nochmal mit Aceton entfetten, dann 1 x Marine 470 Vinyl, darauf dann 2 Lagen Marine 522 Ecoship streichen. Bei einen Saisonwasserlieger können wir den Nachteil einer höheren Feuchteaufnahme vernachlässigen, da ist die Haftung wichtiger, da das Boot in den Wintermonaten Zeit hat zu entfeuchten. Was die Pocken betrifft, die bilden durch das anzementieren Kleberänder die sich mit Reinigern schlecht beseitigen lassen. Abhilfe ist z.B. ein Entkalker aus dem Haushalt, oder Zitronen - Ameisensäure, auch Essig Essenz funktioniert. Der Gelcoat hält das locker aus. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 228 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.10.2017, 13:13
    Hallo Oliver, was nach dem abbeizen zum Vorschein kommt wissen wir nicht, da manche Skipper unter den Antifoulinganstrichen auch mechanische Schäden verstecken. Mancher hat da noch einen Osmoseschutz der noch nicht erfunden wurde z.B. Gelcoat 200 aufgetragen, was z.B. Haarrisse oder Blasenbildung verursachen kann. Ist der Gelcoat unbeschädigt, dann lassen sich alle Reste mit einen Pfannenreiniger beseitigen und im Grunde könnten wir den Gelcoat dann aufpolieren. Haben wir aber Beschädigungen, dann müssen wir je nach Beschädigung das Unterwasserschiff mit Multicoat und 2 Komp. PU-Acryl neu beschichten. Haben wir aber nur kleine Beschädigungen, dann können wir die mit einer weissen EP-Feinspachtel von Bacu reparieren. Wie auch immer, entweder mit gleichen Antifouling weiter machen, oder alles runter und dann muss der Anwendungsfall neu beurteilt werden. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 282 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.10.2017, 11:17
    Hallo Oliver, auf dem Boot ist ein Weichantifouling und so lange das System funktioniert, sollte daran nichts geändert werden. Das Problem bei Dir ist der Anwendungsfall der sich geändert hat. Das Antifouling ist bestimmt für einen Wasserlieger, eine Saison und im Frühjahr wird der Antifoulinganstrich überschichtet. Weichantifoulings beginnen zu kreiden, verlieren Ihre Funktion, wenn die Boote dann trocknen und nicht mehr im Wasser liegen. Bei Deiner Auslastung genügt jedes einfache Melkfett oder Wasserpumpenfett, da damit ein verfestigen vom Bewuchs 6-8 Wochen reduziert wird. Mein Vorschlag, nichts zu machen, das Antifouling so weit wie möglich verbrauchen auch wenn es nicht schön aussieht und die Reste in einen Jahr mit einer Beize abzuwaschen. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 282 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.10.2017, 11:09
    ADMIN hat auf das Thema AF bei Neuboot im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Milian, wenn die Möglichkeit besteht Antifouling zu vermeiden, dann sollten wir das versuchen, denn es entsteht dabei kein Schaden. Ob wir ein Antifouling benötigen, richtet sich nach der Anwendung, Auslastung, Gewässer und Bewuchsdrücke. Besonders bei kleineren Booten ist es kein Problem, die Boote alle 6-8 Wochen, ca. 3 mal in einer Saison aus dem Wasser zu nehmen und abzukärchern. Bis zu 8 Wochen je nach Bewuchs, kann eine Verfestigung von Bewuchs reduziert werden mit z.B. Melkfett, Wasserpumpenfett aus dem Baumarkt, oder Paraffin das es auch zum einsprühen gibt. Erst wenn wirklich Bewuchs haben der auch verfestigt, dann sollten wir einen Bewuchsschutzverwenden. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 228 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    07.10.2017, 11:00
    ADMIN hat auf das Thema Neues Produkt Micron 350 im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Es gibt zahlreiche Self Polishing Copolymer Antifoulings. Wir unterscheiden sebst polierend, selbst abschleifend, erodierend, und die Hartantifoulings mit Antihafteigenschaften wie die VC-Antifoulings. International verwendet zahlreiche Unterschiedliche Produktnamen bei identischen Produkten. Micron 350 ist im Grunde identisch mit Interlux Micron 77 SPC. Die Antifoulings enthalten Dikupfer und Zinkoxid, bieten einen bis zu 2 jährigen Bewuchsschutz, benötigen dafür 3-4 Anstriche mit der Rolle. Diese Antifouling enthalten kein Zineb und was den besten Bewuchsschutz bieten würde, Trycresylphoshat. Die AF enthalten auch kein Kolophonium was den Herstellungskosten erheblich reduziert und auch die selbstabschleifenden Eigenschaften reduziert. SPC bedeutet nur selbstabschleifend, nur den Bewuchsschutz bestimmen die Biozide und die Anteilsmengen die bei der VOC-Angabe nicht besonders reichlich sind. Vom Bewuchsschutz mit Dikupfer geeignet für leichte bis mittlere Bewuchsdrücke, somit für die meisten Gewässer ausreichend. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 158 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.10.2017, 11:35
    Der Streifen bildet sich immer, da in dem Bereich das Antifouling trocknet und dann wieder durchnäßt wird. Dabei können sich besonders bei den blauen Antifoulings Haarrisse bilden, sind aber zu vernachlässigen. In der Regel bekommt der Waserpass einen zusätzlichen Anstrich, da der zwischendurch gereinigt werden muss und dabei wird immer Antifouling mit abgerubbelt. Wenn wir Blasen zwischen Antifouling und Primer, oder zwischen Primer und Gelcoat bekommen, dann ist die Ursache der Taupuinkt. Ist die Objekttemperatur niedriger als die Umgebungstemperatur, dann bilden sich Feuchtstellen. Daher besser immer am Nachmittag streichen wenn sich die Temperaturen vom Boot und der Umgebungstemperatur angeglichen haben. Die Blasen am besten mit schleifen beseitigen und den Bereich mit AF nachbessern. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 292 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.10.2017, 08:49
    Hallo Klaus, nur die braunen Stellen wo das AF abgegangen ist überstreichen, leicht anschleifen mit 180 Körnung. Das AF hat einen Dockintervall bei einen Anstrich von 18 Monaten. Das sind bei einen Saisonwasserlieger mehr als 2 Jahre, bei 2 Anstrichen mehr als 3 Jahre. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 292 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.10.2017, 14:53
    ADMIN hat auf das Thema Mac Glide Folien im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    ....ist leider keine Weltneuheit wie es beschrieben wird. Diese Weltneuheit wird seit ca. 25 Jahren wie die Nano-Antifoulings immer wieder unter neuen Namen vorgestellt. Beschreibung: Anlässlich der Paris Nautic Show präsentiert Mactac die Weltneuheit MacGlide, eine anwuchsverhindernde Klebefolie ohne Biozide. Dank ihrer Antihaftbeschichtung schützt MacGlide den Schiffsrumpf vor sämtlichen marinen Mikroorganismen, ohne dabei giftige Substanzen ins Meer abzusondern. Jede Polyäthylenfolie hat antihafteigenschaften, so dass eine Reinigung des Unterwasserschiff bis zu 8 Wochen erleichtert wird. Wenn der Bewuchs verfestigt, dann ist es egal ob wir Polyätylen, Graphit, Teflon, Silikon verwenden, dann muss alles wieder runter. Teflon hat z.B. erheblich bessere Antihafteigenschaften als Polyäthylen und ist im VC17 m enthalten. Funktioniert aber nur bei höheren Geschwindigkeiten mehr als 20 Knoten, hoher Auslastung und kurzen Wasserliegezeiten, Trailerboote. Es funktioniert nicht bei tierischen Bewuchs wie Seepocken, Miesmuscheln usw. Das ist so wie mit einen inaktiven Bewuchsschutz wie z.B. Coopershield, Coopercoat, Mifulan, Broncbottom (mit 15 Jahren Bewuchsschutz) oder die Haifischhaut was eine Silikonbeschichtung mit Granulat war (wird nicht mehr hergestellt) usw., das funktioniert nur wenn der Anwendungsfall genau passt, sonst wird es zur Arbeitsbeschaffung. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 208 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.10.2017, 14:44
    ADMIN hat auf das Thema Glasharz Bedeutung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Alles klar, 1 x Marine 470 Sealer als Haftgrund 2 x Marine 522 Ecoship, das dürfte als Dauerwasserlieger mehr als 2 Jahre reichen. Wichtig, Unterwasserschiff entsprechend vorbereiten, Taupunkt beachten. Grüße Fridrich
    9 Antwort(en) | 3790 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.10.2017, 08:26
    ADMIN hat auf das Thema Glasharz Bedeutung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Da muss ich schon mehr wissen, wie welches GFK-Boot, Welche Gewässer, wie ist die Auslastung, Geschwindigkeit usw. Gruß Friedrich
    9 Antwort(en) | 3790 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.10.2017, 19:40
    Hallo Andi, ein Ersatz des Relius Vinyl Barrier - gleiche Komponente - gleiche Lösungsmittel ist der Relest Matine 470 Vinyl Sealer siehe http://shop-af.de/contents/de/d124_SEGEL-YACHTEN.html Wenn es nur kleine Ablatzungen sind, dann rate ich leicht die Übergänge schleifen und direkt das Antifouling überschichten. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 131 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.09.2017, 11:34
    ADMIN hat auf das Thema Reparatur Unterwasserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, das ist richtig ärgerlich, lässt sich aber reparieren. Den Gelcoat gründlich anschleifen mit 160 Körnung, so dass ein Teil der Kratzer im Gelcoat verschwindet. Dann wieder mit dem Entfetter reinigen, die noch sichtbaren mechanischen Schäden mit einer 2 Komp. EP Feinspachtel spachteln, schleifen. Dann den Wasserpass bestimmen und darauf nur 3 Lagen (nicht mehr) von RELEST® Protect 347 2K-EP-Multicoat siehe Datenblatt http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I347-Farbton Online-Shop http://shop-af.de/contents/de/d110.html Wenn was übrig bleibt dann entsorgen, denn das Risiko zu großer Schichtstärken ist immer, dass Epoxide reissen was dann zu Abplatzungen führen kann. Wir haben also mit 2 Lagen bereits die max Feuchtedichte, die im Grunde mit noch so vielen Anstrichen nicht mehr erhöht werden kann. Das Mulricoat hat sehr großzügige Überschichtungsintervalle, - bis zu 90 Tage ohne Zwischenschliff, so dass die Arbeiten in Ruhe und mehrmaligen versetzen des Bootes ausgeführt werden können. Bevor ein Antifouling aufgetragen werden kann, sollte das Multicoat weitere 4 Wochen ruhen, da alle Epoxide egal welcher Hersteller 4 Wochen nachhärten. Überschichten wir mit dem Primer sofort, dann können Abplatzungen entstehen. Dann leicht mit der Hand anschleifen, 1 mal dünn den Marine 470 Vinyl Primer rotbraun, dann das Marine 522 Ecoship in schwarz. Weitere osmotische Schäden wenn das Boot nicht durchfeuchtet ist sind nicht zu befürchten. Grundsätzlich können wir mit einfachen Mitteln nicht den original Zustand wierder herstellen, aber mit der Anwendung gewinnen wir einige Jahre an Zeit und es kann mit Multicoat oder kleinere mechanische Schäden mit dem Marine 470 Vinyl nachgebessert werden. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 468 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.09.2017, 23:25
    ADMIN hat auf das Thema Neues Antifouling für die Maas im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Siehe Onlineshop http://shop-af.de/contents/de/d126_MOTORSPORT-TRAILERBOTE.html Alle Antifoulings haben eine Standzeit von 60 Monaten. Das ergibt bei 2 Anstrichen eine Bewuchsschutzdauer von mehr als 3 Jahren. Der Verbrauch wird aber auch bestimmt durch die Auslastung, Geschwindigkeit, Wassertempertur die den AF-Verbrauch erhöhen kann. Bei Mai bis Oktober würde ich auf keinen Fall zu weiß oder grau raten, denn da haben wir es mit Titanoxiden im AF zu tun. Die Farbe weiß hat ein anderes Quellverhalten und damit kann es bei langen Trockenzeiten zu Haarrissen kommen. Da wir nur eine geringe Wasserliegedauer haben, rate ich nur zu einen AF-Anstrich um unnötige Schichtstärken zu vermeiden. Gruß Friedrich
    5 Antwort(en) | 560 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.09.2017, 17:44
    ADMIN hat auf das Thema Neues Antifouling für die Maas im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Vorgehnsweise, Gelcoat leicht mit der Hand 180 - 200 Körnung anschleifen. Dann mit einen Entfetter gründlich entfetten, um die Paraffine aus dem Gelcoat zu entfernen. Vor dem streichen Taupunkt beachten sonst gibt es Abplatzungen. Einen dünnen Anstrich mit Marine 470 Vinyl als Versiegelungs-und Haftgrund. Darauf dann 1 - 2 Lagen Marine 470 Ecoship. Der Z wird genauso behandelt. Für ein graues Antifouling kann weißes Antifouling verwendet werden, in dem bei 2 Liter je nach Graustufe 0,1 - 0,3 Liter schwarzes Antifouling zugefügt wird und mit der Bohrmaschine, Rührstab aufrühren und umtopfen. Grundätzlich haben helle Antifoulings einen geringeren Bewuchsschutz als z.B. schwarze oder rotbraune Antifoulings. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 560 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.09.2017, 02:15
    ADMIN hat auf das Thema Neues Antifouling für die Maas im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Bei grauen Antifouling kann ich keine Lösung anbieten. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 560 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.08.2017, 19:20
    ADMIN hat auf das Thema Nochmal Antifouling für GFK im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Volker, grundsätzlich richtig, nur würde ich die kleinen Krater vorher erst einmal sehen, denn bei einen fachgerechten Beschichtungsaufbau beim Antifouling gibt es keine Krater durch Erosion. Ein paar Bilder um die Vorgehensweise besser zu beurteilen wären da hilfreich. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 236 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    16.08.2017, 16:56
    Das ist richtig, nur Weichantifoulings sind nicht tragfähig. Daher weitgehend entfernen, saubermachen, mit 180-200 Körnung leicht mit der Hand schleifen, den Marine 470 1x dünn streichen, dann das Antifouling, da reicht ein Anstrich mit der Rolle. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 1508 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.08.2017, 16:06
    Epoxidharz + bessere mechanische Eigenschaften + sehr gute Chemikalienbeständigkeit + ausgezeichnete Klebeeigenschaften auf verschiedenen Untergründen (Holz, Metall) + sehr gute Faserhaftung + geringe Geruchsbelästigung (enthält keine Lösemittel), für den Innenbreich geeigneter + kaum Schwund bei der Verarbeitung, deshalb sehr gut für Formbauteile geeignet + sehr gute Tränkungseigenschaften bei Glasfilamentgewebe, Aramidgewebe und Carbongewebe + schließt Osmoseschäden aus (Bootsbau und Sanierung) - die Härterzugabe ist beim Mischen sehr genau einzuhalten - teurer als Polyesterharz Anwendung Epoxidharz ist ein vielseitiger Klebstoff, der zum Beispiel im Bootsbau, im Haushalt und beim Modellbau eingesetzt wird. In Verbindung mit Glasfaser, Kohlenstofffaser und Aramidfaser beim Bau von modernen Segelflugzeugen, aber auch zunehmend bei großen Passagierflugzeugen, wird es als Faserverbundkunststoff eingesetzt. Zur Produktion von Steinteppichen, als Gießharz zur Herstellung von Bauteilen im Gussverfahren, für Industriefußböden, Betonbeschichtungen und Betonreparaturen wird es ebenfalls verwendet. Die Herstellung von Faserverbundbauteilen, unter anderem für Luft- und Raumfahrt, für den Motorsport und für den Yachtbau, häufig auch im Handlaminierverfahren, ist ein weiteres Anwendungsgebiet. Eingesetzt wird das Epoxidharz auch als Korrosionsschutz (Stahlkonstruktionen), bei der Sanierung von Rohren (etwa von Trinkwasserleitungen, Fußbodenheizungen) und bei der Abdichtung von Terrarien, es ist ausgehärtet ungiftig. Beim Vergießen von elektrischen Bauteilen zwecks Isolation und Korrosionsschutz, sowie als Leiterplattenmaterial (Trägermaterial) von elektronischen Schaltungen wird es auch genutzt. In der Kunst und bei der Plastination wird es ebenfalls eingesetzt. Polyesterharz + leichter zu verarbeiten + Härterzugabe zwischen 1,0 und 2,5%, Steuerung der Reaktionszeit möglich (Datenblätter beachten) + günstigerer Preis - starke Geruchsbildung bei der Aushärtung (enthält Styrol) - geringere mechanische Eigenschaften - geringere Klebeigenschaften auf festen Untergründen Anwendung Polyesterharz wird zur Herstellung von Tanks, Booten, Karosserie- und Industriebauteilen verwendet. Es wird beim Bau von Pools und Teichen und zur Bauwerksabdichtung eingesetzt.
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  • Avatar von ADMIN
    12.08.2017, 16:00
    ADMIN hat das Thema Was sind VOC? im Forum GEWUSST WIE..............? erstellt.
    VOC = Volatile Organic Compounds, zu deutsch flüchtige organische Verbindungen, gehören mit Stickoxiden zu den Ozon-Vorläufersubstanzen. Das bedeutet, unter Einwirkung von Sonnenlicht unterstützen sie die Entstehung von bodennahem Ozon. Dies ist eine Schlüsselkomponente des so genannten Sommersmog. Hohe Ozonwerte sind für Menschen, Tiere und Pflanzenwelt schädlich. Beim Menschen kommt es zu Reizungen der Augen und Schleimhäute. Zudem werden die Atmungs- sowie die sportliche Leistungsfähigkeit vermindert. Neben dem Straßenverkehr sind vor allem Feuerungsanlagen der Industrie und Kraftwerke Hauptquellen der Ozon-Vorläufersubstanz Stickoxid (NOx). Die flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) werden sowohl auf natürlichem Weg freigesetzt, etwa durch die Methanproduktion von Wäldern, als auch durch die Verwendung von Lösemitteln, zum Beispiel in Lacken und Farben. Die bisherigen Verordnungen: - Wozu dienen sie? Die Vermeidung von Sommersmog beschäftigt europäische Gremien und Regierungen schon seit Jahrzehnten. Sommersmog entsteht vor allem durch die Verbindung von Stickoxiden, VOC (siehe oben) und Sonneneinstrahlung. Nach Angaben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit konnte der Ausstoß so genannter Ozon- Vorläufersubstanzen in Europa seit 1990 bereits halbiert werden. Dies ist vor allem auf die ersten internationalen Richtlinien und nationalen Gesetze zurückzuführen. Denn in der Folge wurde der 3- Wege-Katalysator eingeführt, in Abluftreinigungsanlagen investiert und auf lösemittelreduzierte Produkte umgestellt, wo dies durch konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit problemlos möglich war – also bei der anlagenbezogenen Verarbeitung. Was bezweckt die neue ChemVOCFarbV? Die in 2004 verabschiedete EURichtlinie2004/42/EG bezieht sich erstmals auf die handwerkliche Verarbeitung von VOC-haltigen Produkten. So will das Europäische Parlament die VOC-Emissionen bis 2010 um weitere 30 Prozent verringern. Im Oktober 2004 stimmte der Bundesrat dem Antrag zu, die Verordnung in deutsches Recht umzusetzen. Seit Dezemberm 2004 ist sie unter der Bezeichnung ChemVOCFarbV (Lösemittelhaltige Farben- und Lack-Verordnung) rechtsverbindlich für »Farben und Lacke zur Beschichtung von Bauwerken, ihren Bauteilenund dekorativen Bauelementen sowie Produkten zur Fahrzeugreparaturlackierung«.Alle Veränderungen werden laut Verordnung in zwei Abschnitten verlaufen: Ab 01.01.2007 gelten mzunächst vorläufige Grenzwerte. Diese setzte das europäische Parlament nach intensiver Beratung und Diskussion mit der Industrie auf einem Niveau fest, das für den Verarbeiter keine gravierenden Einschränkungen der gewohnten Produktqualität zur Folge haben wird. Ab 01.01.2010 werden die Grenzwerte um durchschnittlich 10 bis 30 Prozent verschärft. Dies gilt zwar innerhalb der Lackindustrie als einzigartige Herausforderung, wird aber als grundsätzlich realistisch eingeschätzt. Zumal der verabschiedete gesetzliche Rahmen bedeutet: Die Lack- sowie die Rohstoff- und Bindemittelindustrie erhalten ausreichend Zeit für intensive Forschungen und Entwicklungen und gleichzeitig ausreichend Flexibilität für die Umsetzung der Verordnung. Die VOC-Verordnung gliedert die wichtigsten Bautenanstrichmittel in zwölf Produktkategorien, nochmals unterteilt in die Typen Wb (Wasserbasis) und Lb (Lösemittelbasis). Die Übersicht (siehe Tabelle) zeigt die jeweiligen Grenzwerte für das »in den Verkehr bringen« – das Bereitstellen der Farben und Lacke für Dritte – ab 01.01.2007 bzw. ab 01.01.2010. Für beide Phasen gibt es eine Übergangsfrist von jeweils einem Jahr, die den Abverkauf der Ware ermöglicht, die nachweislich vorher produziert wurde. Produkte, die mehr VOC als erlaubt enthalten, dürfen danach nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Die gesetzlichen Höchstwerte stellen demnach zwar hohe Anforderungen an Bautenfarbenhersteller und Verarbeiter, sind jedoch im vorgegebenen Zeitraum durchaus umsetzbar. Schließlich berücksichtigt der Gesetzgeber mit den je nach Kategorie unterschiedlichen Grenzwerten die verschiedenen Anwendungsbereiche und ihre Besonderheiten. So ist eine Vielzahl der Produkte, die der Maler heute verarbeitet, bereits 2010-konform. Dies gilt für Innenwandfarben, Fassadenfarben und Putze (also die Kategorien a, b und c), da hier wasserverdünnbare Produkte seit Jahren Standard sind. Ebenfalls 2010-konform sind zudem wasserverdünnbare Lacke und Lasuren. In anderen Bereichen könnten hingegen geringere VOC-Grenzwerte nur bei gleichzeitigen erheblichen Funktionalitäts-Einbußen erreicht werden. Daher umfasst Kategorie i z. B. Korrosionsschutz- Beschichtungen und sieht entsprechend des besonderen Anforderungsprofils einen Grenzwert von 600 bzw. 500 Gramm VOC pro Liter des gebrauchsfertigen Produkts (Lösemittelbasis) vor. Auch bei Grundierungen für kritische Untergründe wie Zink, Alu und Hart-PVC (ebenfalls Kategorie i) ist beispielsweise die weitere Verwendung vieler bereits am Markt vorhandener Produkte auf Lösemittelbasis möglich. mAuch die meisten klassischen lösemittelverdünnbaren Malerlacke werden bis 2010 den Grenzwerten entsprechen. Das ist das Ziel der Industrie, die derzeit zahlreiche Anpassungen und Neuformulierungen entwickelt. Schließlich erwarten Profiverarbeiter weiterhin Farben und Lacke mit professioneller Qualität.
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  • Avatar von ADMIN
    27.07.2017, 17:36
    ADMIN hat auf das Thema Aufbau UW-Schiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, leider wurde der Osmoseschutz bei GFK-Booten - Yachten noch nicht erfunden. Beim Osmoseschutz handelt es sich um einer Erfindung der Verkäufer, - ein Geschäft mit der Angst - denn jedes Polymer egal ob PU-Acryl-PVC-Epoxid mit (Ausnahme Polyäthylen) nimmt Feuchte auf. Die Feuchte kann - muss aber nicht - osmotische Schäden verursachen. Wir können also Osmose nicht verhindern, nur osmotische Schäden reparieren. Auch Karbonbeschichtungen mit Kohlefaser nehmen Feuchte auf, nur dabei entstehen nicht so leicht osmotische Schäden. Um also die Feuchteaufnahme zu reduzieren, haben sich PU-Acrylbeschichtungen bewährt, z.B. bei den Windkraftanlagen. Auch hochwertige Yachten wie z.B. von Baltic, Swan usw. erhalten zuzsätzluch zum Gelcoat der nicht pikmentiert (transparent) wird eine PU-Acrylbeschichtung um die Feuchteaufnahme zu reduzieren. Ansonst nicht verrückt machen lassen, Gelcoat einmal versiegeln mit Marine 470 Vinyl, darauf nur ein mehrjähriges Antifouling und damit sind bei einen Saison-Wasserlieger auch in 30-40 Jahren keine osmotischen Schäden zu befürchten. In 9 von 10 Fällen werden osmotische Schäden selbst verschuldet. Grüße Friedrich.
    6 Antwort(en) | 1607 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    18.07.2017, 17:34
    Hallo Thorsten, Longlive ist für kühle Gewässer, Nord-Ostsee, Ecoship ist für warme Gewässer wie Bodensee, Mittelmeer wegen der Tropentauglichkeit. Da bei größeren Yachten nie 100% genau die Bedarfsmenge bestimmt werden kann, werden nicht geöffnete Gebinde von uns zurück genommen und der Betrag gutgeschrieben. Daher 1-2 Verpackungen mit Füllmaterial aufheben und dann zurück schicken. Grüßer Friedrich
    7 Antwort(en) | 1508 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    16.07.2017, 20:05
    Hallo, wenn das so einfach wäre. Natürlich hat der Light Primer von Hempel einen Korrosionsschutz, so wie im Grunde jede Farbe ob Alcyd, Acryl,Kautschuk, PU oder EP. Nur was für ein Gartentor genügt reicht nun mal nicht für eine Yacht, die dauerhaft im Wasser liegt, wobei es egal ist ob Süß- oder Salzwasser. Polymere sind nun mal nicht feuchtedicht, damit sammelt sich Feuchte zwischen dem Stahl und der Beschichtung, damit beginnt die Korrosion und die Beschichtung löst sich vom Untergrund. Wenn der Beschichtungsaufbau 2 Jahre gehalten hat, dann ist das mehr als was zu erwarten ist. Beschichtungsaufbau Stahl – Industriestandart: 1x http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I377-0866-2074 1xhttp://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I325-0702 3xhttp://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I346-Farbton 1xhttp://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I470-0039_-1905 2x http://wp1079960.server-he.de/BASF/Ecoship.pdf Die Datenblätter am besten ausdrucken. Der Bchichtungsaufbau erfüllt die geforderte Standzeit von 15 Jahren und wird auch so bei der Berufsschifffahrt angewendet. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 707 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.07.2017, 10:46
    ADMIN hat das Thema ANODEN im Forum GEWUSST WIE..............? erstellt.
    Wofür werden Opferanoden verwendet? Kommt ein Metall mit Feuchtigkeit in Berührung, greift der im Wasser gelöste Sauerstoff das Material an. Um Schäden am Motor und anderen metallischen Gegenständen, die mit Wasser in Berührung kommen, vorzubeugen, werden Opferanoden eingesetzt. Diese weisen eine negativere Spannung als das zu schützende Metall auf. Dadurch geben erst die Opferanoden ihre Elektronen an den Sauerstoff ab, bevor Motor & Co. angegriffen werden. Sie opfern sich sozusagen dafür auf, um andere Metalle zu schützen. Welche Anoden sind für das eigene Schiff geeignet? Opferanoden unterscheiden sich in erster Linie aufgrund des verwendeten Materials. So gibt es Anoden aus drei unterschiedlichen Metallen: Zink, Aluminium und Magnesium. Je nachdem wie hoch die Salzkonzentration im jeweiligen Revier ist, sollten unterschiedliche Anoden verwendet werden. Zinkanoden werden beispielsweise speziell für Salzwassergebiete eingesetzt. Anoden aus Magnesium hingegen sind für Süß- und Brackwasser geeignet und weißen gegenüber Zink und Aluminium eine höhere Potentialdifferenz auf. Aluminiumanoden werden hauptsächlich im Süßwasser verwendet, schützen aber auch aufgrund ihrer speziellen Legierung zuverlässig in Brack- und Salzwasser. Zudem zeichnen sich Anoden aus Aluminium dadurch aus, dass sie im Vergleich zu Zinkanoden eine bis zu 50% längere Lebensdauer haben, leichter sind und über ein höheres Wirkungspotential verfügen. Wenn die richtigen Anoden ausgewählt sind, stellt sich nun die Frage, wie viele Anoden für den optimalen Schutz benötigt werden. Die Menge ist abhängig von der Oberflächengröße des Unterwasserschiffes. Je größer das Boot ist, desto mehr Anoden werden benötigt. Hier seht ihr eine Übersicht über die jeweiligen Oberflächengrößen der Unterwasserschiffe und den dazugehörigen Mengenangaben der unterschiedlichen Opferanoden. Oberfläche m² Aluminium in kg Magnesium in kg Zink in kg 5 – 10 0,5 0,5 5,5 10 – 20 1,0 1,5 9,5 20 – 30 1,5 2,5 15,0 30 – 40 2,0 3,0 20,0 40 – 50 2,5 4,5 25,0 So benötigt beispielsweise ein Boot, das in Salzwassergebieten unterwegs ist und eine Oberflächengröße von 25 m² hat, Zinkanoden mit einem Gesamtgewicht von 15 kg oder alternativ Aluminiumanoden mit einem Gesamtgewicht von 1,5 kg. Wie werden Anoden am Schiff angebracht? Je nach Modell werden Anoden unterschiedlich am Boot befestigt. So lassen sich die Opferanoden entweder anschrauben oder festschweißen. Bei Wellenanoden muss zudem darauf geachtet werden, dass sie den richtigen Wellendurchmesser aufweisen, damit sie problemlos auf den Wellen der Schiffsschrauben angebracht werden können. Generell sollte sämtliches Metall am Boot, das mit Wasser in Berührung kommt, mit Hilfe von Opferanoden vor Korrosion geschützt werden. Wann müssen Anoden gewechselt werden? Da Opferanoden mit der Zeit zerstört werden, müssen sie in regelmäßigen Abständen durch neue ersetzt werden. Je nach Fahrgebiet, Schraubensorte und dem Zustand des Bodenanstrichs ist der Verschleiß dabei unterschiedlich. Ganz gleich, ob es sich um Anoden aus Magnesium, Aluminium oder Zink handelt – Opferanoden sollten spätestens dann ausgetauscht werden, wenn sie zwischen 70 – 80 % aufgebraucht sind, da sie sonst keinen zuverlässigen Schutz mehr bieten. Die meisten Bootsbesitzer wechseln ihre Opferanoden beim alljährlichen Auftrag eines neuen Antifoulings auf das Unterschiff aus. Dabei sollte man allerdings darauf achten, dass weder die Anoden, noch die unmittelbare Fläche außen herum einen Farbkleckser abbekommt, da sie sonst evtl. nicht mehr richtig funktionieren.
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  • Avatar von ADMIN
    07.07.2017, 09:34
    ADMIN hat auf das Thema Deckanstrich einer Stahlyacht im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Roland, Multicoat 346/347 ist eine Grundierung für verschiedene Anwendungen. Es darf gespachtelt, gefillert, oder lackiert werden. Da es ein Industrieprodukt ist das auch für die Grossschifffahrt verwendet wird, muss es einen möglichst langen Ueberarbeitungsintervall haben. Damit wird ein anschleifen während der Ueberarbeitungsintervalle bei einen weiteren Protuktauftrag wie bei den Standard-Epoxiden überflüssig. Da Multicoat je nach Anwendung 2-4 mal gestrichen wird, ist es kein Problem wenn die Arbeiten mal unterbrochen werden. Natürlich kreidet Multicoat wie jedes Epoxid bei UV-Belastung, aber das dauert nach unseren Erfahrungen 2-3 Jahre bis es matt wird. Also kein Problem, Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 2739 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.07.2017, 19:31
    ADMIN hat auf das Thema ABS Terhi Ruderboot Antifouling im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Klaus, jedes Antifouling braucht eine Auslastung damit Biozide freigesetzt werden können. ALso 3-6 Knoten musst Du dann rudern, sonst funktioniert das nicht. Ein Ruderbot lässt sich schnell mal aus dem Wasser nehmen und reinigen, so daß da ein Antifouling wirklich nicht erforderlich ist. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 440 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.06.2017, 21:35
    ADMIN hat auf das Thema Bewuchsschutz für den Bodensee im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Die Besonderheit der Stahlwolle ist, die kratzt nicht, sondern glättet. Also Kein Problem. Gruß Friedrich
    11 Antwort(en) | 3066 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.06.2017, 15:29
    ADMIN hat auf das Thema Bewuchsschutz für den Bodensee im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Peter, am besten funktioniert ein Stahl-Pfannenreiniger, nur bei der Bootsgröße wird das zur Dauerbeschäftigung. Bobby Schenk z.B. empfiehlt da einen Glieder-Schutzhandschuh zum abreiben, so wie den die Metzger verwenden um sich nicht zu verletzen. Am einfachsten geht das meiner Meinung immer noch mit einer breiten Spoachtel zum, abschaben. Di geringe mechanische Belastung muss ein GFK schon auhalten. Am besten funktioniert da immer noch eine grobe Edelkstahlwolle aus dem Farbenfachhandel. Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 3066 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    15.06.2017, 09:50
    ADMIN hat auf das Thema Neuer Aufbau Unterwsserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Bei 25°C ist es natürlich zu warm. Epoxidbeschichtungen (gilt für alle) sollten im Bereich 16 max. 21°C verarbeitet werden. Ein Fehler ist auch, wenn die Verarbeitungszeit überschritten wird, was bei zu hohen Temperaturen sehr schnell passieren kann. Bei 25°C reagieren die Epoxide oft nach 20 - 30 Minuten (Topfzeit). Da darf nicht mehr überschichtet werden und die Fellrolle muss ausgetauscht werden. Wenn das EP ein wenig mit dem Exenterschleifer geglättet wird, ist das kein Problem. Ansonsten wird der Primer nicht geschliffen. Da das Antifouling selbstabschleifend ist, wird sich der Zustand automatisch nach einiger Zeit verbessern. Eine Orgenhautoberfläche wird aber immer entstehen, mit Ausnahme es wird Airles gespritzt. Gruß Friedrich
    22 Antwort(en) | 9061 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    14.06.2017, 10:35
    ADMIN hat auf das Thema Neuer Aufbau Unterwsserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Das wurde wirklich ein wenig rubbelig, da war wohl die Temperatur ein wenig zu hoch. Epoxide sollten unter 20°C verarbeitet werden. Ansonsten ist ein Zwischenschliff nicht erforderlich, Primer dann Antifouling. Grüße Friedrich
    22 Antwort(en) | 9061 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.06.2017, 21:31
    ADMIN hat auf das Thema Boot neu lackieren. im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Bei Stahlyachten bedarf es genauer Angaben um die Vorgehensweise zu bestimmen. In der Regel beurteilen wir den Einzelfall und empfehlen nach besten Wissen entsprechend der Herstellerempfehlung und Erfahrungen die Vorgehensweise. Wenn einer eigene Ideen verwirklichen möchte, die sich nicht mit unseren Empfehlungen decken, dann halten wir uns bedeckt.
    1 Antwort(en) | 562 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    11.06.2017, 21:50
    Am besten ist eine 18 cm Nylon-Langhaar-Fellrolle geeignet, die lösen sich nicht so schnell auf. Siehe http://shop-af.de/contents/de/d7.html Bei einen 12 m Boot reicht in der Regel eine Rolle für einen Anstrich. Lösungsmittelfeste Rollen rentieren sich nicht. Wichtig, Primer und Antifouling mit dem Rührstab - Bohrmaschine gründlich aufrühren und dann in eine Farbmischwanne umtopfen. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 1508 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.06.2017, 12:37
    Hallo Thorsten, .........Mein Plan wäre nun das Unterwasserschiff gründlich zu kärchern ,es anschließend anzuschleifen (welche Körnung ?) und auf Tragfähigkeit zu testen. Anschließend würde ich es mit einem Antsrich Relest 470 grundieren und 2 x AF 522 auftragen. So weit richtig, beim Antifouling rate zum Marine 522 Ecoship nur einen Antsrich mit der Rolle, Wasserpass und Z-Antrieb 2 Anstriche. Beim Primer auf Farbwechsel achten, also z.B. Primer Marine 470 Vinyl rotbraun, nur eine Lage , Antifouling dann schwarz. Leichtes anschleifen mit 160 - 180 Körnung. Allerdings weiß ich nicht genau welche Grundierung damals verwendet wurde (1k oder 2k). Ich möchte aber ungern das komplette Schiff abschleifen. Was fest ist muss nicht entfernt werden, anschleifen genügt. Die Seiten im Unterwasserbereich, wo noch das originale Gelcoat vorhanden ist, würde ich ebenfalls mit Relest 470 und Af 522 behandeln. Muss das Gelcoat dazu angeschliffen werden oder kann ich den Primer direkt auf das Gelcoat aufbringen? Auch da leicht mit 160 - 180 Körnung anschleifen. Besonders wichtig ist da das Entfetten, da im Gelcoat Paraffine eingebettet sind die nach dem anschleifen beseitigt werden müssen. Wenn ich es anschleifen muss, wäre dann als Dauerwasserlieger die Verwenung einer 2K Epoxidgrundierung und dem Primer sinnvoll? Habe gelesen dass angeschliffenes Gelcoat mehr Wasser aufnimmt und man dieses eher vermeiden soll. Der Marine 470 Vinyl Primer hat sogar eine bessere Feuchtedichte als eine 2 Komp. Epoxidbeschichtung. Der Primer hat nur nicht die Härte,- mechanische Festigkeit. Der Gelcoat nimmt nur Feuchte auf, da die Feuchtemoleküle kleiner sind als die Riesen-Polymermoleküle. Da wir keine tropischen Wassertemperaturen haben, das Boot auch im Winter genügend Zeit hat zu entfeuchten, können wir den Nachteil durch das Anschleifen vernachlässigen. Weichantifoulings beginnen beim trocknen zu kreiden und haben eine schlechte Haftung. Daher weitgehend entfernen, der Primer verbindet sich dann mit dem Weichantifouling. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 1508 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.06.2017, 09:34
    ADMIN hat auf das Thema Deckanstrich einer Stahlyacht im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Roland, die Überarbeitungszeit mit ca. 12 Stunden ist in den Produktdaten angegeben. Wird innerhalb der Überarbeitungszeiten überschichtet, dann ist ein anschleifen nicht zwingend erforderlich. Was die RAL - Farben betrifft, die müssen wir immer bestellen, da die extra angemischt werden und sind in 6 kg Gebinden erhältlich. Was die FLOORCHIPS - Powder von Relius betrifft, die müssen mit einen transparenten Lack überschichtet werden, daher weniger geeignet, ansonsten liefern wir auf Wunsch alle Produkte von Relius. Der 346 ist eine EP-Beschichtung, Grundierung und ist glänzend. Für den Decksbereich würde ich daher den 316 seidenglanz (matt) siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I316-7300 empfehlen. Was die Temperaturunterschiede durch die Sonneneinwirkung betrifft, da gibt es zwischen 1 K. Alcyd oder 2 K. PU-Acryl keinen Unterschied. Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 2739 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.06.2017, 08:25
    ADMIN hat auf das Thema Neuer Aufbau Unterwsserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Xilebo, alte 1 K. Grundierungen müssen beseitigt werden, alte 2 K. Grundierungen dürfen überschichtet werden. Die Epoxide sind sehr Feuchtetolerant und lassen sich bis zu 85%Luftfeuchte verarbeiten. Um die Feuchte auf dem Bootskörper zu reduzieren, wird mit dem Entfetter vorher gereinigt und durch die schnelle Verdunstung noch entfeuchtet. Ansonsten wenn mal das Antifouling beschichtet wurde, ist es egal ob im Sommer - Herbst oder nächstes Jahr das Boot im Wasser ist. Grüße Friedrich
    22 Antwort(en) | 9061 mal aufgerufen
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