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  • Avatar von ADMIN
    18.10.2018, 09:34
    Hallo Lorano, wenn es 5 Saisonen funktioniert hat, dann ist das in Ordnung. Die Schleimbildung ist die Ursache von zu geringer Geschwindigkeit und Auslastung. Wenn Muscheln auf Ecoship sich ansiedeln, dann ist das Antifouling am Ende, wobei dieses Jahr mit den Wassertemperaturen und entsprechenden Kontaminierungen in den Gewässern durch Stickoxidanreicherungen der Bewuchs sich unnatürlich vermehrt hat. Ansonsten das Unterwasserschiff sauber machen mit einer Stahlwolle oder leicht mit der Hand anschleifen und einen satten Anstrich mit Ecoship, das müsste dann wieder für mehr als 2 Jahre reichen. Grüße aus Ingolstadt Friedrich
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    18.10.2018, 09:27
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling im Süßwasser im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Christian. der Bewuchsschutz wird bestimmt durch die Auslastung, Geschwindigkeit, Wassertemperatur, Gewässerart, Bewuchsdrücke usw. Grundsätzlich gehört kein VC17m Antifouling auf ein Segelboot, da VC17m für Gleiter, Aktivität ab 20 Knoten, Trailerboote und kurze Wasserliegezeiten bestimmt ist. Da VC17m PTFE - Teflon enthält, haben viele geglaubt - was auch von den Verkäufern ausgenutzt wurde - dass ein Boot schneller wird, was natürlich Unsinn ist. Um die Gleiteigenschaften zu erhöhen brauchen wir eine leicht rauhe Oberfläche. Daher wird bei den schnellen Segeljollen bei den Schwerpunktregatten das Unterwasserschiff vor jeder Wettfahrt angeschliffen. Da wir in den meisten bayerischen Seen nur sehr geringe Bewuchsdrücke haben, die Boote jeden Herbst aus dem Wasser kommen und gereinigt werden, funktioniert VC17m sehr oft, wobei in den meisten Fällen sogar ein Melkfett oder Wasserpumpenfett locker ausreichen würde. In der Adria z.B. Kroatien, würde das keine 2 Monate funktionieren. Wenn es funktioniert, dann keine Experimente mit anderen Produkten, die nicht kompatibel sind, andere Lösungsmittel oder Trägerkomponenten verwenden, auch wenn manchmal der Angebots-Preis sehr verführerisch ist. Wenn es nicht funktioniert, dann müssen solche Beschichtungen vollständig beseitigt werden, was ein gewaltiger Arbeits- und Kostenaufwand ist, so dass immer auch die Verhältnismäßigkeit beurteilt werden muss. Kleinere Boote lassen sich auch meist schnell mal an Land verholen um das Unterwasserschiff zu reinigen. Dann noch Glückwunsch zum Boot, denn es wird nicht das letzte sein. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    16.10.2018, 12:40
    BESCHREIBUNG Hart-Antifouling mit hohem Kupfergehalt. Geeignet für den Einsatz in Salz-, Süß- und Brackgewässern.Dank guter Abtragfestigkeit ist eine Verarbeitung auch auf Segel- und Motorschiffen mitGeschwindigkeiten von über 35 Knoten möglich. Applikation auf Holz, Stahl und GFK.Entspricht den Anforderungen IMO (AFS/CONF/26) für Antifouling-Beschichtungen und enthält Wirkstoffein Übereinstimmung mit der Biozidprodukte-Verordnung (BPV - EU Nr. 528/12).Ausschließlich die Farbe Weiß eignet sich für Leichtmetallrümpfe.
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    11.10.2018, 10:15
    ADMIN hat auf das Thema Unterwasserschiff neu aufbauen im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Robert, bei den Messungen müsste sich unterhalb der Deckskante im vorderen Bereich ein Feuchtewert von max. 1,75% ergeben, meistens ist der niedriger. Für das Unterwasserschiff ein Messprotokoll anlegen, Messungen alle 20 - 30 cm, jede Messung 5 x durchführen und den Durchschnittswert berechnen um die Fehlerquote zu verringern, dabei die Messtiefe auf 10 mm einstellen. Bei den Messergebnissen sollte dann die Differenzfeuchte Über- Unterwasserschiff nicht mehr als 0,8% betragen. Es macht aber immer Sinn bis zum Frühjahr zu warten, da über die Wintermonate das Boot besonders bei Minustemperaturen entfeuchtet. Wichtig ist, den Innenbereich gut lüften, denn über den Innenbereich entweicht die meiste Feuchte und keine Feuchtekiller die oft beim Aldi oder Lidl angeboten werden verwenden. Grüße Friedrich
    10 Antwort(en) | 311 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.10.2018, 11:45
    Hallo Peter, einfacher ist es mit einer groben oder mittleren Stahlwolle aus dem Farbenfachhandel z.B. eine Phanterwolle zu arbeiten. Die Stahlwolle verstopft nicht und glättet die Oberfläche und der darunter liegende Gelcoat wird nicht beschädigt. Das kann nass oder trocken mit Atemschutz erledigt werden. Antigilb ist nicht erforderlich. Dann mit einen Besen einfach abstauben. Da wir mit Hard Racing weitermachen sind geringe Reste von Feinstaub der sich mit dem Hard Racing verbindet nicht schädlich. Entfetten können wir nur 2 K. Beschichtungen, denn Aceton oder Trychloräthylen würden bei 1 K. Beschichtungen wie Z.B. ein Antifouling aufweichen. Da Deine Auslastung sehr gering ist, reicht ein Anstrich mit dem Hard Racing von Hempel, mehr ist wirklich nicht erforderlich. Nur wenn der Bewuchsschutz nicht ausreichen sollte, dann sollte auf ein Wirkungsvolleres Antifouling umgestellt werden. Wichtig ist aber im Augenblick, keine Experimente, keinen angeblichen Osmoseschutz der immer empfohlen wird und noch nicht erfunden wurde oder mit einen anderen Antifouling das nicht kompatibel ist überschichten, daher beim Hard Racing bleiben, nicht zu hohe Schichtstärken, die Bewuchsschutzdauer möglichst lange hinauszuzögern, lieber mal eine Zwischenreinigung um unnötige Schichtstärkenanreicherungen die zu Abplatzungen führen vermeiden. Grüße Friedrich
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    09.10.2018, 11:23
    ADMIN hat auf das Thema Unterwasserschiff neu aufbauen im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Robert, wir haben einen unbeschädigten Gelcoat, daher wird nur versiegelt ohne den Gelcoat weiter zu schwächen. Da genügt ein Anstrich mit Marine 470 Vinyl. Haben wir einen beschädigten Gelcoat, dann wird repariert mit einer schlagfesten - zähen Epoxidbeschichtung Stetecol. Haben wir einen mechanisch belasteten Gelcoat, wie z.B. durch trockenfallen, dann macht eine Opferbeschichtung Sinn, wie z.B. Gelshield 200, eine EP-Beschichtung die mit Kalk pikmentiert ist. Wollen wir einen Osmoseschutz, dann muss die Physik neu geändert werden, denn Osmose ist nun mal eine Feuchtediffusion und es gibt kein Polymer das feuchtedicht ist, daher können wir osmotische Schäden reparieren oder auch verstecken, aber nicht verhindern. Haben wir einen geschwächten Gelcoat und ein Laminat das in die Jahre gekommen ist und Feuchte aufnimmt, was mit einen Feuchtemessgerät einfach festgestellt werden kann, dann sollten die Feuchtewerte <2,5% betragen und es wird der Gelcoat mit 1-2 Anstrichen einer Reinepoxidbeschichtung Stetecol verstärkt. Haben wir einen beschädigten Gelcoat der lackiert werden soll, dann wird mit Multicoat der Gelcoat verstärkt, was einen Feinschliff ermöglicht und mit PU-Acryl lackiert (z.B. Überwasserbereich) Grundsätzlich brauchen wir immer einen Feuchtewert max. bis 2,5% oder kleiner, da wir sonst die Feuchte einschließen, was eine Delamminierung beschleunigt. Haben wir zu hohe Feuchtewerte, dann hilft da nur eine Trockenkammer wo das Boot auf 60% C mehrere Tage erhitzt wird, oder aber am besten über den Innenraum durch Belüftung auch warmer Luft zu entfeuchten und lange warten. Grüße Friedrich
    10 Antwort(en) | 311 mal aufgerufen
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    08.10.2018, 11:37
    ADMIN hat auf das Thema Unterwasserschiff neu aufbauen im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Robert, zum streichen wenn es naturbelassen sein sol. ist jedes Alcydharzöl, ob Benar, LeTonkinois usw. geeignet. Nicht geeignet für den Aussenbereich sind Leinsamen- oder Holzöle, daher immer auf die Inhaltsstoffe achten. Sollte Holz unbehandelt bleiben wie z.B. ein Teakdeck, dann ist ein UV-Schutz erforderlich da die UV-Strahlung die natürlichen Schutzstoffe im Holz zerstört. Daher verrotten Teakdecks immer von innen nach aussen. Da ist der beste Schutz eine selbsthärtende penetrierfähige Alcydharzemulsion mit Zinkoxiden. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    07.10.2018, 18:40
    ADMIN hat auf das Thema Unterwasserschiff neu aufbauen im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Robert, wenn das Antifouling rotbraun (ziegelrot) ist, dann den Primer in schwarz auswählen wegen der Überschichtungskontrolle. Der Primer ist PVC = Polyvinylchlorid, ist ein Versiegelungsgrund für den Gelcoat mit einer hohen Feuchtedichte > als Epoxid und zugleich ein Haftgrund für SPC-Antifoulings. Die Haltbarkeit von PVC ist mehrere hundert Jahre, daher wird der Anstrich nicht mehr erneuert. Wie lange der Rumpf nach dem strahlen zum trocknen braucht, bestimmt die Feuchte im Rumpf. Haben wir es mit einen Dauerwasserlieger zu tun, der z.B. in Überlingen mehrere Jahre im Wasser lag, dann dauert so eine Trocknung in unseren Breiten schnell mal 1-3 Jahre. Wenn also Bedenken in Bezug zur Feuchte im Laminat bestehen, dann bedarf es einer Feuchtemessung z.B. mit dem Greisinger (das ist am preiswertesten). Da sollte der Wert dann nicht über 2,5% betragen. Siehe http://shop-af.de/contents/de/d70.html Wichtig ist beim beschichten, dass der Taupunkt beachtet wird und in Deinem Fall sollte das Unterwasserschiff 2-3 mal mit 99,9% Aceton abgerieben werden um die freigesetzten Paraffine aus dem Gelcoat zu beseitigen. Was die Koralle betrifft, da genügt bei Holz abstauben, nass abwischen, trocknen, 2-3 x lackieren mit 2 K. PU oder PUR, dazwischen dann jedes mal einen Feinschliff mit einer feinen Stahlwolle, oder Phanterwolle - kein Schleifpapier für einen Feinschliff verwenden. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    07.10.2018, 13:27
    ADMIN hat auf das Thema Unterwasserschiff neu aufbauen im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Robert, wir müssen uns alle ehrlich machen, einen 100% Schutz gegen Seepocken gibt es nicht. Wir können Muscheln noch weitgehend verhindern, bei Seepocken den Befall nur reduzieren. Der neue Beschichtungsaufbau für Saisonwasserlieger: 1 x Relest Marine 470 Vinyl, Farbe rotbraun, Ergiebigkeit ca. 7 m²/ltr. (nur bei der Erstanwendung erforderlich) 1 x Relest Marine 522 AF Ecoship, Farbe schwarz, Ergiebigkeit ca. 8 m²/ltr. Das müsste dann bei einen Saisonwasserlieger je nach Auslastung für 2 - 3 Jahre reichen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    06.10.2018, 10:48
    Hallo Peter, bei der Beschreibung kann ich ein Weichantifouling ausschießen. Bei einen weißen milchigen Farbfilm können wir VC17m von International ausschließen, denn da gibt es kein weiß. Das einzige weiße Antifouling mit PTFE wäre das Glide Speed von Hempel, die in Spanien vertreten sind. Bei solchen Booten wird auch Trilux ohne PTFE oder identisch ein Hard-Racing von Hempel in Spanien verwendet. Streichen wir Clide Speed auf Trilux oder Hard Racing, dann fällt es ab, streichen wir Trilux oder Hard Racing auf Glide Speed dann fällt das Trilux ab. Die einzige Chance die wir haben um das Risiko zu minimieren ist: - Altanstriche mit 160-180 Körnung mit der Hand sauber anschleifen - darauf streichen wir einen Haftgrund Marine 470 Vinyl - dann 1 Anstrich Marine 522 Ecoship Aber auch da weiß keiner, wie lange das funktionieren wird. Weisse Antifoulings sind für unsere Gewässer nicht geeignet, da die sehr schnell verschmutzen und sich braun verfärben. Da weisse Antifoulings jedes Jahr neu überschichtet werden, kommt es nach ein paar Jahren zu unnützen Schichtstärkenanreicherungen, somit zu den Abplatzungen, was dann bei einer Sanierung richtig zeitaufwendig und teuer wird. Das Blaue Ecoship mit dem auch das Segelschulschiff Gorch Fock gestrichen wird, wäre eine Lösung. Aber auch da dann nur einen Anstrich. Das größte Problem ist die geringe Auslastung, lange Trockenphasen an Land, was kein Antifouling auf Dauer verträgt, da immer das Risiko einer Haarrissbildung besteht. Da wären dann z.B. Dünnschicht-Antifoulings wie das VC17m mit PTFE die bessere Lösung, das aber auf herkömmliche Antifoulings nicht gestrichen werden darf. Wie auch immer, so lange wir nicht genau einordnen können was auf dem Boot gestrichen wurde, kann ich wirklich keine optimale Lösung vorschlagen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    05.10.2018, 19:31
    Hallo Rosteki, bei einen solchen Beschichtungsaufbau sind mehr als 4 Jahre auch nicht zu erwarten. Jotasmatic 87 ist eine EP-Beschichtung mit Aluminiumoxyd Pikmente und hat gute Korrosionsschutzeigenschaften. Diese Beschichtungen die ähnlich sind mit dem Multicoat von Hempel, oder 346 Multicoat von uns werden als Zwischenbeschichtung verwendet. Da nun mal alle Epoxide nicht feuchtedicht sind, reicht der Aluminiumoxid-Korrosionsschutz bei weitem nicht aus. Um also die geforderten Standzeiten von 15 Jahren in der Industrie - Stahlabau zu erzielen, ist folgender Korrosionsschutz erforderlich: - 1 x RELEST® Marine 37 2K-EP-Primer ZM - 1 x RELEST® Protect 325 EP-Tiecoat EG DB702 - 3 x RELEST® Protect 346 2K-EP-Multicoat - 1 x RELEST Marine 470 1K-PVC-Sealer - 2 x RELEST® Marine AF Ecoship (Antifouling) Der Systemaufbau ist identisch wie bei der Großschifffahrt und das Antifouling ist ein mehrjähriges SPC-Antifouling mit hohen Zink-Oxydanteilen. Der Schichtaufbau auf Joasmatic 87 mit einen Unterwater-Primer und besonders einen Hard Racing-Antifouling auf einer Stahl-Yacht zeigt mir, dass die Werft wenig mit einer Bootswerft für den Stahlbau gemeinsam hat und im Grunde nichts versteht. Werden mit Wasserhochdruck Beschichtungen beseitigt, dann sind lange Trockenphasen erforderlich, da nun mal das Stahlgefüge "kristalin" ist. Des weiteren ist dann vor dem beschichten eine mehrmalige Reinigung, Entfeuchtung mit Trychlorätylen erforderlich. Wird da bereits nachlässig gearbeitet, dann wird sich jede Beschichtung vom Untergrund lösen. Ein paar Bilder um die weitere Vorgehensweise zu bestimmen wären da sehr hilfreich. Haben wir nur vereinzelt Abplatzungen, dann sollten wir auch die Verhältnismäßigkeit sehen, um eine Neusanierung für ein paar Jahre hinauszuzögern. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    05.10.2018, 19:00
    Hallo Peter, bei der Auslastung spricht zuerst einmal nichts gegen das Hardracing von Hempel. Ich sehe eher das Problem bei dem unbekannten Antifouling. Besonders bei solchen Booten werden meist PTFE-Anstriche verwendet was auch bei Trailerbooten und geringer Auslastung ausreichend ist. Wird darauf ein Hempel Hardracing aufgetragen, dann wird der Antifoulinganstrich nicht halten. Wir müssen wissen was vorher gestrichen wurde. Es werden aber auch bei solchen Booten die als Dauerwasserlieger eingesetzt werden Weichantifoulings gestrichen. Die sind zu erkennen, dass die beim kärchern abgehen, oder beim darüber reiben ist das wie Tafelkreide und die Farbe färbt ab. Was den Light-Primer betrifft, der ist überflüssig und darf auf einen Antifoulinganstrich nicht aufgetragen werden. Der Licht-Primer ist eine Grundierung für einen Gelcoat, der z.B. in die Jahre gekommen ist, ähnlich wie ein Gelshild-Primer. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    05.10.2018, 09:29
    Hallo Matthias, Cruiser Uno ist im Grunde ein abgeschwächtes Micron Extra oder Micron WA, erodierend und würde im Mittelmeer keine 3 Wochen funktionieren. Da sich die Antifoulings bei den Lösungsmitteln und Trägerkomponenten unterscheiden, ist ein mal ein Anstrich mit Marine 470 Vinyl Farbe schwarz oder Rotbraun als Haftgrund erforderlich. Das Marine 522 Ecoship Farbe blau verwendet auch die Gorch Fock, die alle drei Jahre in den Trockendock den Bewuchsschutz erneuert. Der Dockintervall, Dauerwasserlieger, bei einen Anstrich beträgt 18 Monate, bei 2 Anstrichen mehr als 3 Jahre. Es macht Sinn, den Wasserpass wegen der Verschmutzung besonders in den Marinas 3 mal zu streichen, da der manchmal gereinigt wird und dabei wird dann jedes mal ein qwnig Antifouling mit abgerubbelt. Vorsicht im Mittelmeer mit den Marineros, die mit dem Hochdruckreiniger bei 180 Bar jeden Antifoulinganstrich massakrieren. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 61 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.10.2018, 09:07
    ADMIN hat auf das Thema AF auf Sikacor SW500 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Thomas, bei Schlick funktioniert kein Antifouling, mich wundert dass der Bereich keine Seepocken hat. In Sedimenten werden auch Antifoulings sehr schnell abgetragen, so dass sich der Bewuchsschutz erheblich reduziert. Die Sedimente die sich da festsetzen, sind ähnlich wie wenn einer Grundwasser aus der Eifel destilliert. Da nicht nur Kalk im Wasser ist, sondern ein Gemisch zahlreicher Mineralien, kommt es nach dem aushärten zu einer Verfestigung, die nur noch schwer zu beseitigen ist. Da bleibt wirklich nur die Möglich keit zu schleifen, was bei einer Stahl-Yacht zu vermeiden ist um den Untergrund nicht zu beschädigen, oder besser einen Entkalker vom Aldi, Zitronen - oder Oxalsäure und mit einer groben Stahlwolle (siehe Zubehör oder im Farbenfachhandel) abreiben. Danach Gründlich waschen und mit Antifouling den Bereich wieder überschichten. Ich denke, da ist die einfachste Lösung. Ich muss mir aber auch eingestehen, ich weiß noch nicht, wie der Primer und das Antifouling darauf reagiert. Normalerweise müsste der Primer das Aushalten und beim Antifouling bekommen wir eine Reaktion mit den Kupfer(I)oxiden. Also zuerst einmal mit einen Entkalker auf kleiner Fläche probieren. Wenn es funktioniert, dann würde ich mich freuen von Dir Bescheid zu erhalten, damit wir dann solche erfahrungen an andere Skipper weiter geben können. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    03.10.2018, 08:53
    Hallo Speedbird, normalerweise kein Problem, da das Antifouling nur im Wasser aktiviert wird. Es verliert also nicht seine Wirkung. Was aber passieren kann, da nun mal ein Boot bei langen Trockenzeiten schrumpft, auch Antifoulings beim trocknen schrumpfen, dass Haarrisse im Antifouling entstehen, besonders wenn wir bereits mehrere Schichtstärken aufgetragen haben. Haben wir unter dem Antifouling mehrere Lagen unnützer Trägerkomponenten die wir überstrichen haben, dann können die reißen. In der Regel kommt es dabei nicht zu Abplatzungen. Die Risse verschwinden dann wieder wenn überstrichen wird und das Boot ist dann wieder im Wasser. Wenn also das Boot nach 17 Monaten ins Wasser kommt, die Oberfläche mit einer groben Stahlwolle abreiben, so dass sofort der Bewuchsschutz aktiviert wird. Ein Neuanstrich ist dann nicht erforderlich. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 107 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.10.2018, 17:56
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling Stahlboot im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Skipper, - anschleifen 180-200 Körnung, das geht nass oder auch mit Atemschutz trocken, - wenn der Bewuchsschutz nicht mehr funktioniert, Standart bei einen Anstrich Saisonwasserlieger 2-3 Jahre, bei Dauerwasserlieger 3-4 Jahre, natürlich verändert sich die Bewuchsschutzdauer je nach Auslastung, - wenn Antifouling schwarz, dann den Marine 470 Vinyl-Sealer in rotbraun, - Grundsätzlich weisen die Hersteller von GFK-Yachten darauf hin, den Druck beim Kärcher auf 60 Bar zu reduzieren, um den Gelcoat nicht zu beschädigen, es geht auch den Strahl auf breit zu stellen und auf den Abstand zu achten, das muss jeder selbst beurteilen, oder eine Schmutzfräse verwenden, - der Herbst ist in der Regel besser da der Zeitdruck nicht besteht, ansonsten ist es egal wann beschichtet wird, wichtig ist dass der Taupunkt eingehalten wird damit einer kein nasses Schiff streicht, - bei der Grundberührung den Bereich anschleifen, mit Chlorkautschuk Primer (enthält Zinkoxide) 1-2 mal überschichten, darauf dann wenn die Oberfläche handtrocken ist, das Antifouling, geht einfach und schnell ist aber immer ein Notbehelf, - der Haftvermittler ist meist erforderlich, da die Antifoulings unterschiedliche Trägerkomponenten und Biozide verwenden. Die mehrjährigen SPC-Antifoulings verwenden alle als Trägerkomponente Vinyl, was auch teuer ist. Bei den preiswerteren AF werden Epoxide, oder Alcyde verwendet, auch da ist ein Haftvermittler sinnvoll. Unter http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1986-ANTIFOULING-PRODUKTKATEGORIEN habe ich die Antfoulings den Bioziden zugeordnet. Haben wir es mit Kupfer zu tun, dann ist immer ein Haft-Versiegelungsgrund erforderlich Alternativen gibt es von Hempel - Oceanic-Serie, International Intermooth-Serie, Jotun Seaquantum Ultra oder Takatta, Nippon, Tenax, Sigma sind SPC-Antifoulings. Nur die Produkte gibt es nur in Großgebinde 20/80 ltr. und sind für den Privatanwender nicht erhältlich. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 1019 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.10.2018, 09:44
    ADMIN hat auf das Thema Neuaufbau für die Trave im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Bernd, kommt es zu Abplatzungen, dann muss im Grunde alles runter, da eine nachträgliche Verfestigung nicht möglich ist. Abplatzungen werden verursacht, wenn sich unnütze Schichtstärken anreichern wie bei jeden Hartantifouling, kein geeigneter Haftgrund aufgetragen wurde und wenn das Unterwasserschiff nicht "entfettet" wurde. Besonders das Entfetten ist zwingend erforderlich, da beim Anschleifen die Paraffine in der obersten Gelcoatschicht verteilt werden. Haben wir keine osmotischen Schäden wie Blasen, dann muss auch nichts gemacht werden, denn "Osmose" bei Polymeren lässt sich nicht verhindern. Es gibt auch keine Osmosevorbeugung oder Propylaxe, denn das sind Erfindungen von der Werbung, was die Werften und zahlreichen Anstreicherfirmen gerne übernommen haben. Yachtstrip ist eine Beize, die wir auch oft unseren Kunden empfehlen, besonders wenn wir hohe Schichtstärken haben. Wichtig ist, auch wenn der Hersteller darauf hinweist, dass Yachtstrip den Gelcoat nicht angreift, sollte keine Abbeize länger als 6-8 Stunden einwirken, da der Gelcoat quellen kann und seine Eigenschaften verliert. Nach dem ersten Abbeizvorgang nochmals Yachtstrip mit Wasser verdünnen, mit der Fellrolle auftragen und dann lassen sich die Reste leicht mit einer groben Stahlwolle beseitigen. Danach ist eine gründliche Reinigung angesagt. Haben wir keine Schäden, dann genügt es 1 x mit Marine 470 Vinyl, Farbe rotbraun zu grundieren um den Gelcoat zu versiegeln und zugleich einen Haftgrund zu erhalten. Vorher wird das Unterwasserschiff 2-3 x mit 99,9% Aceton gereinigt, damit entfetten und entfeuchten wir den Gelcoat. Vorsicht bei Aceton, denn Aceton vom Baumarkt enthält in der Regel Öle oder fette für eine Rückfettung. Daher reines technisches Aceton. Verwenden wir eine Vinyl-Grundierung, dann muss auch das Antifouling als Trägerkomponente Vinyl haben. Für den Gleiter empfehle ich ein selbstabschleifendes mehrjähriges SPC-Antifouling, Farbe schwarz, wie das Marine 522 Ecoship. Auch da nur einen Anstrich, Wasserpass und Gleitbereich 2 Anstriche, Z-Antrieb grundieren und auch 2 Anstriche. Wir haben beim Ecoship einen Dockintervall bei einen Anstrich von ca. 18 Monate, was bei einen Saison-Wasserlieger in der Regel mehr als 2 Jahre ausreicht. Je nach Auslastung, Geschwindigkeit verkürzt oder verlängert sich die Bewuchsschutzdauer. Da das Ecoship selbstabschleifend ist, nicht jede Saison neu gestrichen werden muss, haben wir auch nicht die unnützen Schichtstärkenanreicherungen die zu den Abplatzungen führen. Bei Dauerwasserlieger z.B. n der Adria, streichen wir das Antifouling 2 x, Wasserpass, Z und Gleitbereich 3 x, was z.B. in der Adria ca. 3 Jahre ausreicht. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 80 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.09.2018, 11:40
    Hallo Peter, ich vermisse den Hinweis, welcher Haftgrund wurde für das Antifouling Veneziani Guardia verwendet. In der Praxis schleifen die meisten Anstreicherfirmen/Händler die meist sehr unbedarft sind den Gelcoat an, was natürlich den Gelcoat schwächt, die Oberfläche entsprechend vergrößert und damit auch die Feuchteaufnahme erhöht. Dabei werden die Paraffine aus dem Gelcoatanschliff auf der Oberfläche verteilt und streichen dann das Antifouling, denn das geht einfach und schnell. Richtig wäre gewesen, mit einer Stahlwolle den Gelcoat abreiben bis der matt ist, dann 2-3 mal mit 99,9% Aceton reinigen, darauf dann ein Versiegelungsgrund (kein EP sondern Vinyl) für den Gelcoat, da nun mal jeder Gelcoat kreidet und dann erfolgt der Antifoulinganstrich. Das Antifouling von Veneziano ist von Borero und Borero wird von International geliefert. Es enthält geringe Anteile an Kupferbioziden, hat eine Zulassung für Holland, Standzeit 12 Monate, Bewuchsschutz 1 Saison 3-4 Monate. Da es erodierend angeblich selbstabschleifend, es ist kompatibel zu Micron EU von International, so weit würde es passen. Nur der Fehler bei der Erstanwendung kann natürlich nicht mehr rückgängig gemacht werden. Kommt es zu Abplatzungen, dann geht das weiter, da alle Antifoulings microporös sind, im Wasser quellen und an Land schrumpfen. Ein weiterer Fehler ist der jährliche Anstrich mit einen Saisonantifouling, was unweigerlich zu unsinnigen Schichtstärkenanreicherunge führt, was das Abplatzen untertützt. Dazu noch ein Hochdruckreiniger, der einen Gelcoat perforieren kann und einer bereits geschwächten Antifauling-Haftung den Garaus macht. Die Empfehlung, die Übergänge an den Abplatzungen zu verschleifen, darüber 2 x Micron Ectra ist im Grunde nur eine optische Sanierung, was zu weiteren Schichtstärkenanreicherungen führt und den Abplatzvorgang weiter beschleunigen wird. Seit Jahren gibt es mehrjährige selbstabschleifende Antifoulings mit Dockintervallen von 18 Monaten bei einen Anstrich, was bei Saisonwasserlieger mehr als 3 Jahre ausreicht. Damit vermeiden wir die unsinnigen Schichtstärkenanreicherungen die zu Abblösungen führen. Im Grunde wird das zur Dauerbaustelle und der Zustand wird sich weiter verschlechtern. Es kommt also der Zeitpunkt, da muss alles runter und neu aufgebaut werden. Wir haben eine noch neuwertige 37 Fuss Segelyacht mit einen unbeschädigten Gelcoat. Damit das so bleibt müssen die Altanstriche abgebeizt werden - eine Gallerenarbeit - um den Gelcoat nicht zu beschädigen. Darauf erfolgt dann eine Laugenreinigung, um die Beizreste zu neutralisieren. Dann wird das Unterwasserschiff nochmals mit Stahlwolle gründlich gereinigt, mit Aceton nachgereinigt, darauf dann ein Versiegelungs- Haftgrund für ein Antifouling, dann ein Anstrich eines selbstabschleifenden mehrjährigen SPC-Antifouling. So kommt es nicht mehr zu den unsinnigen Schichtstärkenanreicherungen, da das Antifouling selbstabschleifend ist, dünner wird und nur alle 3 Jahre 1 x überschichtet wird. Wie auch immer, die Notlösung mit dem Micron Extra nur an den Abplatzungen vornehmen und nicht für das ges. Unterwasserschiff um nicht noch weiter die Schichtstärken anzureichern. Für ein solches Boot ist das keine Dauerhafte Lösung, so dass eine vollständige Beseitigung der Altanstriche geplant werden sollte. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 190 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.09.2018, 13:05
    Passt alles, nur beim Topcoat 316 rate ich zum 311, der hat einen höheren Glanzgrad. Die Ergiebigkeit ist bei 1 Liter ca. 9-10 m². Ich habe es aber nicht kleiner, daher die Empfehlung zum Farbenfachhandel, denn da sind die Gebinde kleiner. Wichtig ist dabei, dass die Grundierung zum Topcoat passt. Was den Carbon Mast betrifft, da wird es schwierig. Carbon zieht Feuchte und daher erhalten die Masten einen besonderen PU-Schutz, im Grunde wie die Windräder zur Stromerzeugung. Dies Lacke, die auch für Flugzeuge verwendet werden sind wahnsinnig teuer und bei uns nur ab 20 Liter erhältlich. Ich kenne aber keinen Hersteller mit Ausnahme BASF die solche Beschichtungen herstellen. Eine Möglichkeit wäre ein 1 Komp. transparenter PU-Lack, der in der Autoindustrie für die Versiegelung der Metalliclackierung verwendet wird. Da würde ich mich an einen Reparaturbetrieb wenden die Unfallfahrzeuge lackieren, denn für den Mast reicht locker ein 3/4 Liter. Alle PU-Beschichtungen lassen sich polieren, da dürfte es keine Probleme geben. Grüße und gutes gelingen Friedrich
    3 Antwort(en) | 165 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.09.2018, 19:24
    Hallo Christian, wenn ich mir die Bilder ansehe und vergrößere, dann ist zu erkennen dass es sich um eine Lackierung handelt und nicht um eine Gelcoatbeschichtung. Ein Gelcoat hat eine Schichtstärke von ca. 0,6-0,8 mm und da wäre die Beschichtung viel zu zu dünn. Auch die darunter liegende graue Farbe ist eine Grundierung und keine Barriere die braungrün wäre und auch kein Laminat. Das Boot ist also nicht als Wasserlieger konzepiert, sondern als Jolle die nach dem segeln an Land abgestellt wird. Normalerweise gehört ein solches Boot ab Herbst in eine trockene Bootshalle. Die Blasen sind kein osmotischer Schaden zwischen Beschichtung und Laminat. Solche Blasen können verursacht werden, wenn das Boot zu früh lackiert wurde und die Polymere noch aushärten, wenn der Beschichtungsaufbau - Decklack nicht kompatibel war, oder wenn der Taupunkt nach dem grundieren nicht beachtet wurde. Sollten wir eine Sanwiches-Bauweise haben, dann könnte Feuchte im PU-Schaum sich ansammeln und die Feuchte diffundiert nach aussen wenn das Boot lange trocken liegt. Daher macht eine Feuchtemessung Sinn. Bei der Feuchtemessung das Gerät auf 10 mm einstellen, im Sandwiches-Bereich wenn vorhanden auf 25 mm einstellen, jede Messung 5 mal durchführen und den Durchschnitt berechnen. Wir brauchen einen Wert, der unter 2,5% liegen sollte, wenn neu beschichtet wird. Wenn alles passt, das Boot sauber schleifen bis zu der grauen Grundierung, Lunker dürften keine vorhanden sein. Mit 99,9% Aceton gründlich reinigen, da wir mit dem Aceton auch die Oberfläche entfeuchten. Darauf einen 2 Komp. Feinfiller, der einen Feinschliff ermöglicht. Der Vorgang wird je nach Untergrund mehrmals wiederholt. Erst wenn alles 100% fertig ist, dann wird mit einen sehr guten 2 Komp. PU-PUR-Lack 2-3 mal lackiert. Wichtig ist dabei, dass der Feinfiller und der PU-Lack vom gleichen Hersteller ist. Z.B. von Prosol, Relius, Brillux usw. Da rate ich zu einer Beratung im Farbenfachhandel. Eine weitere Möglichkeit wäre als Filler 2-3 Anstriche Protect 346/47 Multicoat das auch einen Feinschliff ermöglicht. Da darf aber nicht mit der Fellrolle gearbeitet werden, sondern mit einer lösungsmittelfesten Schaumrolle. Darauf erfolgen dann 2-3 Anstriche mit RELEST® Protect 31 2K-PUR-Topcoat. Über- und Unterwasserschiff werden gleich behandelt. Das Boot muss wie ein FD, Korsar, oder Tornado sorgfältig gewartet und gepflegt werden. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 165 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    18.09.2018, 12:28
    ADMIN hat auf das Thema Jotun Megayacht im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Dieter, Das Marine 522 Ecoship ist tropentauglich und hat einen Dockintervall bei einen Anstrich von 18 Monaten. Im Mittelmeer werden in der Regel 2 Anstriche gemacht-Wasserpass 3 Anstriche, was mehr als 3 Jahre ausreichend ist. Meines Wissen ist das Jotunn ein SPC-Antifouling, selbstabschleifend, so dass das Ecoship - auch ein SPC-Antifouling - kompatibel sein müsste. Ich rate aber, das alte Antifouling vorher anzuschleifen was die Haftung verbessert. So wie bei allen selbstabschleifende Antifoulings eine Auslastung erforderlich ist, damit durch den Abrieb frische Biozide frei gesetzt werden können. Ansonsten kann sich bei langen Stillstandzeiten im Wasser eine Schleimschicht bilden, auf der dann der Bewuchs sich verfestigen kann. Die Ergiebigkeit beim Ecoship ist ca. 8 m²/ltr. Da das Antifouling Trikresylphosphat enthält siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Trikresylphosphate, rate ich bei der Anwendung Hautkontakte zu vermeiden und Schutzbrille aufsetzen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    11.09.2018, 10:32
    Hallo Merten, auch wenn wir laminieren - egal mit was - können wir die Feuchtedichte nicht erhöhen. Alle Polymere sind im Grunde Riesenkettenmoleküle, wo dazwischen die kleinen H2O Moleküle durchwandern können. Auch die Schichtstärke hat da keinen Einfluss, denn die Feuchtedichte wird durch die Materialdichte bestimmt. Brauchen wir größere Schichtstärken, dann rate ich zu dem Marine 470 EP-Guard Stetecol trotz dem Nachteil der Orangenhautoberflächenbildung. Der Grund ist, jede zusätzliche Schicht vergrößert uns die Oberflächenspannung und wenn nicht wärmebehandelt wird, besteht die Gefahr - bei allen Epoxiden - dass die reißen können. Das Stetecol ist sehr schlagzäh und haben wir da höhere Schichtstärken, dann kann das nicht reißen. Eine Wärmebehandlung ist nicht erforderlich. Da kann in den meisten Fällen auf ein Laminat verzichtet werden. Auch bei einen weichen Spritzlaminat ist das Marine 340 besser geeignet, wobei jedes EP zu reißen beginnt wenn der Untergrund nachgibt. Für die Decksversiegelung ist der 346 optimal, da der direkt mit dem 2 K. 311, 312, 316 PU-Acryl überschichtet werden darf. Das 346 lässt sich auch mit einer EP- Feinspachtel nachbearbeiten. Im Decksbereich aber nicht zu große Schichtstärken, da sollte versucht werden mit mit einen Anstrich 346 auszukommen. Bei der Spritzlackierungen sind in der Regel 2 -3 Lagen erforderlich. Wird mit der Rolle gearbeitet und wir haben eine Deckung, dann genügt 1 Anstrich. Grundsatz, hohe Schichtstärken wenn nicht erforderlich sind, sind zu vermeiden. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 250 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    11.09.2018, 09:56
    Hallo Merten, das Marine 340 EP-Guard ist ein schlagfeste - zähe 2 K. EP-Reinepoxid - Beschichtung. Da es ein Dichschichtbeschichtung ist, werden 2 - max. 3 Anstriche gemacht. Die optimalen Verarbeitungs-Temperaturen sind um die 20°C, denn die Beschichtung ist sehr Viskos und wenn es zu kühl ist verstärkt sich der Orangenhauteffekt. Wenn mit ein wenig EP-Verdünner verdünnt wird, lässt sich die Beschichtung leichter verarbeiten, dann sollten 3 Lagen für einen Gelcoatersatz gestrichen werden. Wenn abgefräst wurde, dann wird in der Regel mit 1 - 2 Lagen laminiert, mit 2 K. EP-Feinspachtel gespachtelt und darauf verwenden wir dann keinen 340 EP-Guard, sondern 3 Lagen Marine M46/47 Multicoat. Das 340 oder 346 wird mit Marine 470 Vinyl 1 x versiegelt, darauf dann für Dauerwasserlieger 2 Lagen, Wasserpass 3 Lagen Marine 522 Ecoship, das im Mittelmeer dann für 3-4 Jahre je nach Auslastung reicht. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 250 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.09.2018, 10:36
    Hallo Ollie, wenn alles in Ordnung ist, dann keine Änderung. Das alte Antifouling anschleifen und mit gleichen Produkt überschichten. Gruß Friedrich
    1 Antwort(en) | 173 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.08.2018, 08:27
    Hallo, wenn einer zufrieden ist mit seinen Bewuchsschutz, dann sollte auch keiner was daran ändern und das Gleiche (Produkt) - Hartantifouling wieder verwenden. Da es aber bei den Hartantifoulings PTFE (Teflon), Silane oder auch Silikon verwendet wird, darf nur das Gleiche Produkt verwendet werden, sonst gibt es Abplatzungen. Wurde z.B. VC17 m Hartantifouling von International gestrichen, dann funktioniert nur wieder ein VC-Antifouling von International und darf mit keinen anderen Antifouling überstrichen werden, da es sich vom Untergrund lösen wird. Da es sich um ein Trailerboot mit geringer Auslastung handelt, ist ein Dünnschicht-Hartantifouling sinnvoll, aber Vorsicht, haben wir kein PTFE dann darf nicht mit PTFE überschichtet werden, haben wir PTFE dannn darf nur mit PTFE überschichtet werden. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 168 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    20.08.2018, 18:39
    Hallo Paul, die Bav. 39, nur 12 Jahre alt ist viel zu wertvoll um da das Antifouling mit sandstrahlen zu entfernen. Der Gelcoat ist nur ca. 0,6-0,8 mm dick, die darunterliegende Barriere ca. 0,8 - 1,0 mm dick. Beide Schichten würden durch strahlen perforiert, vollständig unbrauchbar. Das gleiche würde auch mit Eisstrahlen passieren, auch wenn die Firmen immer damit werben dass der Gelcoat nicht beschädigt wird. Tatsache ist, der Gelcoat wird zum "Schweizer Käse". Bei dieser Vorgehensweise müssten wir anschließend 2 x mit 0,1 Laminat laminieren, spachteln, 3x Multicoat, 1 x primern und dann wieder Antifouling. Da würde ich sogar abraten, wenn die Bavaria mehr als 30 Jahre alt wäre. In diesen Fall rate ich immer zur Abbeize. Bei solchen Schichtstärken rate ich zu Yacht-Strip, siehe https://www.yachtstrip.de/anwendung.html was in einen Durchgang 90% ablöst. Danach Yacht-Strip mit Wasser verdünnen, mit der Fellrolle auftragen, dann kann der Rest durch abkärchern und einer groben Phanterwolle entfernt werden. Auch wenn das eine Gallerenarbeit ist, die Yacht ist es wert. Das Boot muss dann gründlich mit Powerfluid siehe http://shop-af.de/contents/de/d77.html mehrmals gereinigt werden. Nach dem trocknen wird nochmals mit technischen Aceton nachgereinigt, das zusätzlich die Oberfläche entfeuchtet. Grundiert wird mit 1 x Marine 470 Vinyl, das ist ein Haftgrund und Versiegelungsgrund für den Gelcoat. Darauf in der Adria nur ein tropentaugliches SPC-Antifouling, das selbstabschleifend ist und bei 2 Anstrichen einen Bewuchsschutz von mehr als 3 Jahren ermöglicht. Auch wenn das Antifouling nicht vollständig abgeschliffen wird, kommt es auch nicht nach 20 Jahren zu solchen Schichtstärkenanreicherungen. Normalerweise hat eine Bavaria auch nach 20 Jahren noch keine Feuchteprobleme, Ausnahme das Ruder. Da können wegen den Holzkern Werte von bis zu 30% gemessen werden, was keinen Einfluss auf die Festigkeit hat. Der Kiel der Bavaria ist ein minderwertiger Stahlguß mit hohen Verunreinigungen an Phospor und Schwefel der natürlich sehr schnell altert. Da der Stahlguss von innen heraus korrodiert, bringen Korrosionsschutzmaßnahmen nicht viel. Wenn er gestrahlt wird, dann müsste zuerst eine Zinkstaubbeschichtung erfolgen, darauf Eisenglimmer, 3 Lagen Multicoat 346, zuletzt dann Primer, Antifouling. Damit gewinnen wir ein Paar Jahre, aber dauerhaft ist ein Korrosionsschutz nicht möglich. Es ist einfacher alle 3 Jahre wenn das Boot aus dem Wasser kommt den Bereich wo die Korrosion durchbricht mit der Flex und grober Putzscheibe sauber zu machen, darauf dann einen Chlorkautschuk mit Zink (ist toxisch), dann Antifouling, denn das geht einfach und schnell. Frage, wie wurden die Messungen durchgeführt. Bei hohen Schichtstärken nutzloser Trägerkomponenten ist von Außen eine genaue Messung nicht möglich. Messwerkzeuge mit Farbmakierungen wie rot für schlecht, grün gut und gelb liegt dazwischen sind Unsinn. Wird mit einen Doser oder Greisinger gemessen, dann müsste sich bei der Bavaria bei 10 mm Eindringtiefe ein Wert vorne am Bug unterhalb der Deckskante von 1,65 - 1,75% ergeben. Jede Messung wird 5 mal durchgeführt und der Durchschnitt berechnet. Genauso beim Unterwasserschiff, auch da die Messtiefe 10 mm einstellen, 5 mal messen und Durchschnitt berechnen. Ein Gutes Ergebnis was ich von einer Bavaria in diesen Alter auch erwarten würde, ist eine Differenzfeuchte von max. 0,8% zwischen Über-und Unterwasserschiff. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 138 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    20.08.2018, 10:54
    ADMIN hat auf das Thema Imberal-s im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Hajo, die meisten Hersteller solcher Produkte sind vernetzt mit BASF. Wir haben z.B. über 400 angeblich verschiedene Antifoulings, aber nur 9 Hersteller weltweit. Der maritime Bereich Relius ist BASF, der Bereich ist aber in Akzo Nobel eingegliedert, dazu gehört auch International. Nur wenn International auf dem Gebinde Gelshield 200 steht, dann ist in Wirklichkeit der Hersteller die Voss-Chemie die auch Hempel beliefert. Wer also mit wem zusammenarbeitet und wer was herstellt ist inzwischen bei der Kompatibilität von Produkten ein großes Problem geworden. Daher brauchen wir immer die Sicherheitsdaten mit den Inhaltsstoffen. Das Imberial-S ist meines Wissen ein Polymermodifizierte Bitumen, ähnlich wie Vinyle hergestellt monomer Vinylchlorid. TE ist Teerepoxid, das aus Teerölen oder Steinkohle hergestellt wird. TBT ist Tributhylzinnoxid wurde 40 Jahre als Antifouling verwendet, inzwischen verboten, die Trägerkomponente wurde aus Teerölen hergestellt und die Altanstriche mussten alle mit RELEST® Marine 470 - 1 K. Vinyl - SEALER bis Ende 2000 überschichtet werden. Der Marine 470 verbindet sich mit alten Bitumenanstrichen, versiegelt die Oberfläche und ist zugleich ein Haftvermittler für mehrjährige SPC-Antifoulings. Es ist aber grundsätzlich ein kleiner Probeanstrich erfordert. Kommt es zu keiner Kräuselung, oder der Untergrund steht nicht auf, dann passt es, da das Xylol im Vinyl alte Bitumenanstriche anlöst und das Vinyl vernetzt sich mit dem Bitumen. Auf eine Stahlyacht sollte wirklich keine Bauchemie verwendet werden. Stahl korrodiert durch einen natürlichen Alterungsprozess auf Grund der Verunreinigung mit Schwefel und Phosphor. Solche Bitumenanstriche decken nur die Oberfläche ab und darunter erfolgt die Korrosion die meist nicht sichtbar ist. Wir brauchen bei Stahl für den Korrosionsschutz immer hohe Anteile einer Pigmentierungen wie z.B. Eisenglimmer für die Feuchtedichte, Zinkoxide, Aluminiumoxide zur Neutralisation, die in den Produkten der Bauchemie nicht vorhanden sind. Das gilt auch für das Antifoulings, das bei Stahlyachten hohe Anteile an Zinkoxide haben sollte. Grüße Friedrich.
    4 Antwort(en) | 485 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.08.2018, 17:55
    ADMIN hat auf das Thema Imberal-s im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Grizzly, vor einigen Jahren gab es noch benzo(a)pyrenfreie Teer-Epoxidanstriche die aus Ölteer hergestellt wurden. Die zusätzliche Grundierungen PVC-Vinyl das als Haftgrund für Antifoulings erforderlich war, so wie das Imberial-S wurde auch noch aus Ölteer hergestellt. Der einziger Hersteller solcher Produkte war damals Relius die von BASF übernommen wurden. Diese Anstriche waren kein Bitumen, aber der Geruch war wie Teer oder Bitumen. Die Anstriche waren hervorragend, werden aber aus Kostengründen sowie weil es kaum noch Ölteer gibt seit Anfang 2000 nicht mehr hergestellt. Ähnliche Produkte werden aber immer noch aus Steinkohleteer in Holland hergestellt für die Bauchemie. Die sind aber toxisch, erfordern bei der Verarbeitung einen Körper-und Atemschutz und dürfen an Privatanwender zumindest in Bayern nicht verkauft werden. Kompatibel ist aber das PVC-Vinyl Marine 470 siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I470-0039_-1905 im Onlineshop das nicht toxisch ist, denn damit mussten Anfang 2000 alle Altanstriche der Berufsschifffahrt die TE oder TBT enthielten aus Umweltschutzgründen überschichtet werden. Da die Toxität fehlt, haben diese Grundierungen auch keinen Bewuchsschutz mehr und werden dann mit Marine 522 LF oder Ecoship (gleiche Trägerkomponente wie die Grundierung) überschichtet. Es werden vor allem im Norden noch Bojen mit diesen TE aus Steinkohleteer beschichtet. Das TE ist aber eine 2 K. Beschichtung und haftet nicht auf dem Imberial-S Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 485 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.08.2018, 09:42
    Hallo Harald, schau die Produktdaten an und drucke die gleich in der Reihenfolge aus. Der Beschichtungsaufbau ist Industriestandard und hat die geforderte Standzeit von 15 Jahren. Beim Antifouling haben wir für einen Anstrich einen Dockintervall (Bewuchsschutzdauer) von ca. 18 Monaten unter tropischen Bedingungen. Daher bei Dauerwasserlieger 2 Anstriche - Wasserpass 3 Anstriche und bei Saisonwasserlieger 1 Anstrich - Wasserpass 2 Anstriche. Das reicht dann in der Adria je nach Auslkasung für 3-4 Jahre. Das Multicoat Protect 346/47 kann gespachtelt werden, Mulricoat im Spachtelbereich leicht anschleifen. Beschichtungsaufbau bei Aluminium wenn neu beschichtet wird. siehe http://shop-af.de/contents/de/d119.html Produktdaten: http://wp1079960.server-he.de/BASF/EP324ALU.pdf Grundierung: http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I347-Farbton Spachtelung: https://www.brillux.de/produkte/kat1/pm-pdfs/de/pm599.pdf Lackierung: http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I311-Farbton Unterwasser: zusätzlich 1 x Marine 470 Vinyl siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I470-0039_-1905 Antifouling: http://wp1079960.server-he.de/BASF/Ecoship.pdf Haben wir tragfähige Altschichten, dann überschichten wir 2-3 mal mit Protect 347 2K-EP-Multicoat, dann darauf spachteln. Ansonsten am besten telefonieren wenn weitere Fragen bestehen. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 370 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    07.08.2018, 12:39
    ADMIN hat auf das Thema Langkieler mit Leichenhemd im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, das mit Epoxid wird nicht funktionieren, da Reste von 1 K-Beschichtungen vorhanden sind. Das was ich bei den Bildern sehe, sieht nicht schlecht aus. Da wo die Abplatzungen sind, genügt es die Übergänge zu verschleifen. Mechanische Schäden werden mit einer 2 K-Spachtel repariert, den Bereich vorher dann mit technischen Aceton gründlich reinigen. Ansonsten genügt 1 Anstrich mit Marine 470 Vinyl und 1 mal Marine 522 LF oder Ecoship als Antifouling. Da die Trägerkomponente beim Antifouling Vinyl ist, haben wir auch kein Kompatibilitätsprobleme mit dem Primer. Wenn die rötlichen Kupferbeschichtungen ein VC17m Antifouling ist, dann haben wir es mit PTFE zu tun und darauf haftet auf Dauer kein Anstrich. Solche Beschichtungen gehören nicht auf ein solches Boot und müssen dann weitgehend mit TOP 155 oder GEL 170 beseitigt werden. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 189 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.08.2018, 09:20
    Hallo Roland, im Unterwasserbereich ist das am einfachsten mit einen 1 Komp. Chlorkautschuk möglich, der dann mit dem Antifouling überstrichen wird. Im Überwasserbereich haben wir 1 oder 2 Komp. Lackierungen. Auch alte 1 Komp. Lackierungen können mit dem 2 Komp. Multicoat ausgebessert werden. Wenn die Saison zu ende ist und saniert werden sollte, da bitte Fotos von den Bereichen die ausgebessert werden sollen. Da sollten wir dann besser telefonieren, um die Vorgehensweise auch den Umfang der Sanierung zu bestimmen. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 298 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.08.2018, 10:11
    ADMIN hat auf das Thema Sanierung Gfk-Yacht im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, ein Weichantifouling kann weitgehend abgekärchert werden, die Reste lassen sich mit einer groben Stahlwolle oder groben Stahl-Pfannenreiniger leicht beseitigen. Die kratzfeste schwarze Beschichtung kann ohne nähere Angaben nicht zugeordnet werden, ist aber vermutlich eine EP-Grundierung wofür das Alter der Dehler 31 spricht. Wenn sich das Weichantifouling nicht beseitigen lässt, dann können die Altschichten vom Weichantifouling mit GEL 170 oder TOP 155 abgebeizt werden. Der schwarze Untergrund wenn der eine EP-Grundierung ist, wird dabei nicht aufgelöst. Das sollte aber vorher überprüft werden. Den schwarzen Untergrund mit Aceton einstreichen, der muss dann fest bleiben. Wird der nicht aufgeweicht, dann versiegeln wir den mit PVC-Vinyl, das zugleich ein Haftgrund für ein SPC-Antifouling ist. Wenn alles so weit vorbereitet wurde, dann Bilder vom Unterwasserschiff, damit dann die weitere Vorgehensweise bestimmt werden kann. Was den Kiel betrifft, da ist das ZN95 und die Eisenglimmerbeschichtung ein sehr guter Korrisonsschutz. Da aber die Kiele aus der Zeit ein sehr minderwertiger Baustahl sind, der mit Schwefel und Phosphor verunreinigt ist, rostet bzw. korrodiert der Stahl von Innen nach Außen. Im Grunde lässt sich das nicht verhindern, bzw. ein mehrjähriger Korrosionsschutz ist physikalisch kaum möglich. Da rate ich zur einfachen Vorgehensweise. Den Kiel mit der Flex und grober Putzscheibe sauber machen, Weichantifouling muss entfernt werden, darauf ein satter Anstrich mit Chlorkautschuk-Primer der Zink enthält und in Zukunft auch ein Antifouling das hohe Anteile an Zinkoxiden enthält. Ein Problem sind bei solchen Sanierungen in Holland die neuen Bestimmungen. Da die Marineros in den Marinas nicht für die Caritas arbeiten, werden die Skipper zunehmend denunziert. Eine fachgerechte Sanierung sollte daher in einer Halle oder im privaten Bereich durchgeführt werden. Da nun mal der grenzüberschreitende Verkehr nicht geregelt ist, kann nachträglich nichts beanstandet werden. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 258 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.07.2018, 20:03
    A4Hallo Marco, alles richtig, ich bin mir nur beim "Main" unsicher, denn da rechne ich mit mehr Verschmutzung als Bewuchs. Die Farbe blau ist sicherlich optisch schöner, aber bei Verschmutzung ist die Farbe schwarz die bessere Lösung. Die Farbe blau ist viskoser, dickflüssiger und ich möchte am Main wegen der Verschmutzung unnötige Schichtstärken so weit wie möglich vermeiden. Ansonsten schaut wirklich keiner das Unterwasserschiff an, Ausnahme der Skipper selbst. Nur es ist fürchterlich anstrengend in Gleitfahrt immer sein Unterwasserschiff anzuschauen.:o Grüße aus Ingolstadt Friedrich
    7 Antwort(en) | 666 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    28.07.2018, 08:50
    Richtig, besonders das Entfetten ist sehr wichtig und sollte gründlich durchgeführt werden. In der ersten Schicht beim Gelcoat sind Paraffine enthalten, die erforderlich sind dass das Boot bei der Herstellung aus der Form geht und die beim schleifen auch verteilt werden. Das Entfetten ist noch wichtiger als das Anschleifen. Die Farbe blau würde ich bei Gleiter weniger empfehlen, besser die Farbe schwarz. Ansonsten nur einmal streichen, Wasserpass - Gleitbereich zweimal streichen. Da der Aussenborder normalerweise nicht im Wasser bleibt, sollte da kein Antifouling verwendet werden. es macht aber Sinn den einzufetten mit Melkfett oder einfachen Wasserpumpenfett, dann lässt er sich leichter reinigen. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 666 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    13.07.2018, 12:54
    Hallo, das Interprotect ist kein Korrosionsschutz. Damit wird im Grunde der Stahl nur abgedeckt und die Korrosion - Muldenkorrosion geht darunter weiter. Interprotect ist wie die meisten Epoxide auch nicht feuchtedicht, egal wie viele Lagen gestrichen werden. Die Feuchtedichte wird mit dem Durchdringunswert bestimmt und kann daher mit noch so vielen Anstrichen nicht erhöht werden. Die erste Beschichtung bei Stahl ist immer eine Zinkbeschichtung (1 Anstrich). Die zweite Beschichtung ist eine Schuppenpanzerbeschichtung (1 Anstrich), da Eisenglimmer weitgehend zu 100% feuchtedicht ist. die dritte Beschichtung ist eine EP mit Aluminiumoxid pigmentierte Bechichtung (3 Anstriche). Darauf wird mit 1 x mit PVC-Vinyl - versiegelt da alle Epoxide kreiden. Zuletzt wird ein SPC-Antifouling selbstabschleifend 2aufgetragen. Das Antifouling enthält hohe Anteile an Zinkoxiden und Kupfer(I)oxiden und Trycresilphosphate. Anoden sind nicht mehr erforderlich. Der Systemaufbau entspricht der Industrienorm, hat eine Standzeit von 15 Jahren, der Bewuchsschutz ist bei 2 Anstrichen in der Adria Dauerwasserlieger mehr als 3 Jahre. Das ist z.B. der gleiche Beschichtungsaufbau, wie den die Gorch Fock das Segelschulschiff erhält. Auf eine Stahl-Yacht gehört kein Antifouling, das Silikone, Silane, PTFE oder Teflon enthält. Der Beschichtungsaufbau bei Stahl-Yachten muss vom Zink bis Antifouling kompatibel sein, daher ein Systen von einen Hersteller, sonst wird das nichts. Die Bootsbauer sind nun mal Bootsbauer und wissen in der Regel nicht, wie ein Beschichtungsaufbau einer Stahl-Yacht aufgebaut wird. Die orientieren sich, was die Werbung im Bootszubehör anbietet. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 741 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.07.2018, 09:24
    Hallo, Veniziani Eurosprint Next ist ein Hartantifouling mit Kupfer, ähnlich wie VC17m. Ein solches Antifouling gehört nicht auf eine Stahl-Yacht. Um mehr zu sagen, wären die Sicherheitsdaten erforderlich. Was eigenartig ist, der darunter liegende Anstrich ist glänzend, dar darüber liegende Anstrich ist matt. Das sind meiner Meinung 2 verschiedene Antifoulings die nicht zusammen gehören. Grüße Friedrich Nachtrag: Zum Vermeiden einer Kondensbildung muss der Untergrund eine Temperatur von mindestens 3° C über dem Taupunkt aufweisen. Wird der Taupunkt nicht beachtet, weil das Boot in den Nachtstunden abkühlt und in den Vormittagsstunden die Objekttemperatur niedriger ist als die Umgebungstemperatur, dann nimmt das Antifouling das microporös ist die Kondensfeuchte auf und es streicht einer besonders bei Stahl-Yachten ein nasses Unterwasserschiff. Das führt zu solchen Ablösungen.
    3 Antwort(en) | 741 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.07.2018, 10:31
    Da wurdest Du von Verkäufern falsch beraten, die wirklich nicht wissen was Sie da verkaufen. Das Problem ist auch mit einen Klarlack nicht zu beheben. Ich müsste noch wissen, welche Grundierung der Verkäufer da empfohlen hat. Die Lösung ist, alles runter mit Abbeizen was eine Gallerenarbeit wird. Wenn noch eine 2 K. Grundierung verwendet wurde, dann bringen wir die auch durch abbeizen nicht mehr runter. Da würde nur noch das Problem mit abschleifen zu beseitigen sein. Dabei würde der Gelcoat vollständig massakriert und wir müssen dann mit einer EP-Beschichtungen neu aufbauen. Im Grunde ist da alles schief gelaufen was schief laufen kann. Im Augenblick würde ich nichts machen. Wenn das Boot aus dem Wasser kommt mit einen Hochfruckreiniger abkärchern. Da müsste sich einiges an Antifouling dann beseitigen lassen. Mal eine Dumme Frage. Das Antifouling hat auf dem Foto die Gleiche blaue Farbe wie im Decksbereich. Ich hoffe nicht dass da auch noch Antifouling aufgetragen wurde. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 941 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.07.2018, 15:16
    Bei solchen Beiträgen habe ich manchmal das Gefühl, dass es sich um einen Scherz handelt um uns zu testen wie wir darauf reagieren. Wegen 2 Wochen braucht ein Boot wirklich kein Antifouling, denn der Bewuchs braucht 4-8 Wochen je nach Gewässerart um zu verfestigen. Wasserpass 30 cm zu hoch, dann noch ein Weichantifouling, unbekannte Grundierung auf einen Trailerboot ist schon mehr als ungewöhnlich. Mille Plus ist ein selbstpolierendes Antifouling auf Kupfer - Copolymer-Basis, Beschichtungstyp erodierend, Standzeit 12 Monate, Bewuchsschutzdauer 1 Saison, ca. 3 Monate, Lösungsmittel organisch, Wirkstoff Kupferverbindungen, Biozide, organische Biozide. Es ist ein Weichantifouling und nicht geeignet für Trailerboote. Wird die Wasserliegedauer unterbrochen, dann verliert es seine Wirkung und beginnt zu kreiden. Wenn das die Empfehlung eines Verkäufers war, dann weiß er wirklich nicht was er da verkauft hat. Ich schätze, bei der Grundierung wird es nicht anders sein. Bei Trailerbooten wird der Gelcoat nur leicht mit der Hand angeschliffen - nicht mit der Maschine und die Paraffine die auf der Oberfläche verteilt werden, müssen gründlich mit technischen Aceton beseitigt werden. Dabei werden nur wenn es der Bewuchsdruck erfordert, Hartantifoulings (veraltet) oder seit 2001 selbstabschleifende Antifoulings mit passender Lechingrate verwendet. Ich denke aber, das ganze ist doch ein Scherz gewesen.:) mfg
    8 Antwort(en) | 941 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.07.2018, 11:19
    Im Augenblick muss nichts gemacht werden, wie es aussieht wissen wir erst in 1-2 Jahren. Wenn es ein Weichantifouling ist kann es dann weitgehend abgekärchert werden und die Reste lassen sich mit mit einer Edelstahlwolle beseitigen. Frage, welches Antifouling wurde gestrichen, welche Grundierung wurde zum Antifouling aufgetragen. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 941 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.07.2018, 10:12
    Hallo, in den meisten Fällen ist bei den Yachten der Wasserpass viel zu hoch angesetzt. Grundsätzlich sollte der nicht mehr als 2 cm betragen. Der Grund ist, Antifoulings sind microporös, die quellen und schrumpfen, was unweigerlich zu Haarrissen oberhalb des Wasserpass führen kann. Antifoulings verändern auch ihre Farbe, da die Farbpigmente im Wasser ausgewaschen werden. Im Bereich des Wasserpass haben wir eine ständige Trocknung und Durchfeuchtung, so dass der Bereich schneller verschmutzt - kein Bewuchs - und dass er durch die Verschmutzung grau wird. Das Antifouling selbst richtet keinen Schaden am Gelcoat an, wird aber sehr schnell matt und unansehnlich. Wurde ein Weichantifouling verwendet, dann beginnt es im Überwasserbereich zu kreiden. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 941 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    22.06.2018, 17:20
    Gastbeitrag Moin liebes AF Team , nachdem ich mit Relest AF auf meinem 45 Fuß Segelboot ( ganzjährig im Wasser , Revier zwischen Biskaya und kanarische Inseln ) beste Erfahrungen gemacht habe, war ich nun auf der Suche nach einem Produkt für mein Pischel Bolero RIB. Revier ostfriesische Inseln, fällt 2 mal täglich trocken. die Problematik ist hierbei ob die Hypalonschläuche das Lösungsmittel von Relest vertragen. Ich habe dann herausgefunden daß dieses Lösungsmittel welches in der Relestfarbe verwendet wird zur Hypalonreinigung benutzt wird !!! Also habe ich den Anstrich gewagt , und bin nach nun 5 Monaten im Wasser begeistert. Alles Super ! Vielen Dank für dieses Produkt. Grüße von der Insel Danke für den Hinweis Friedrich
    0 Antwort(en) | 606 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.06.2018, 16:26
    ADMIN hat auf das Thema AF auf Sikacor SW500 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Nur mit EP-Verdünner, den gibt es auch im Farbenfachhandel. Theoretisch müsste auch Aceton funktionieren, aber das habe ich noch nicht ausprobiert. Zur Not wenn das mit dem Aceton oder EP-Verdünner nicht funktioniert, dann kann der Härter nachbestellt werden. Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 1493 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.06.2018, 08:03
    ADMIN hat auf das Thema AF auf Sikacor SW500 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Thomas, die Rostumwandler enthalten Phosphorsäure und damit wird die Oberfläche passiviert und hat dann für kurze Zeit einen geringen Rostschutz - nicht Korrosionsschutz. Da immer Säure zurück bleibt und nicht vollständig entfernt werden kann, haftet darauf kein Korrosionsschutzanstrich. Im maritimen Bereich schaden solche Rostumwandler mehr als das die nützen. Was beim Auto halbwegs funktioniert, funktioniert nicht bei einer Stahlyacht. Am besten die Stellen in den Ecken rauskratzen und was nicht mehr geht mit Multicoat überschichten. Im Grunde genauso, wie es bei den Balastwassertanks der Schifffahrt gemacht wird. Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 1493 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.06.2018, 10:09
    Hallo, wenn das Unterwasserschiff gestrahlt wurde, dann können wir erst beurteilen ob z.B. mit 2 Lagen 0,2 mm Laminat laminiert wird, oder ob wir mit Multicot oder Stetecol weiter machen. Erst nach dem strahlen werden mögliche weitere Schäden am Unterwasserschiff sichtbar. Wir müssen berücksichtigen, dass auch der Überwasserbereich saniert wird. Um also keine Schwachstelle an Übergängen zu bilden, arbeiten wir von Oben nach Unten um ein anstückeln zu vermeiden. Da auch der Decks und Überwasserbereich saniert wird, sollten wir nach jetzigen Stand mit Multicoat beschichten, denn Multicoat lässt sich auch nacharbeiten mit einer Feinspachtel, ermöglicht einen Feinschliff und wird bis zum Unterwasserbereich überlappend mit PU-Acryl lackiert. Also in Ruhe alles vorbereiten, dann nochmals Bilder, dann am besten telefonieren dann muss ich nicht so viel schreiben. Tel. 0841-9985822 Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 659 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    11.06.2018, 19:02
    ADMIN hat auf das Thema Plicht Boden sanieren im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Habe die Nachricht erst Heute gesehen. Bilder können auch über Mail info@antifouling-shop.com geschickt werden. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 731 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.06.2018, 14:16
    Nachricht von Borero auf Silan, PTFE,Silikon,Graphit. Altura extra 619 is a copper-based antifouling containing about 50% of this component, and there is also a cobiocide which is part of the European BPR standard. It contains absolutely no PTFE, Silicon, Graphite, Silani. A self-polishing antifouling can be applied directly after high pressure, washing with fresh water (Giraglia 633 extra, Magellan 630 Extra). Even the self-polishing antifoulig do not contain the substances indicated by you. Kings regards
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  • Avatar von ADMIN
    01.06.2018, 08:49
    ADMIN hat auf das Thema AF auf Sikacor SW500 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Thomas, wenn der 1 K. Topcoat ausgehärtet ist, dann darf mit dem Marine 470 Vinyl überstrichen werden. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    30.05.2018, 08:32
    Hallo, ich habe versucht, mich nochmals ein wenig "schlau" zu machen und bin jetzt noch "schlauer" als zuvor. Bei der Kompatibilität von Seatec Platinium wird darauf hingewiesen, nur kompatibel mit Altura 619 von Boero ohne PTFE. Welches Altura 619 Extra oder Plus PTFE enthält konnte ich nicht herausfinden. Beim Extra wird auf Kupferoxid hingewiesen und zugleich nicht für Aluminiumboote geeignet. Haben wir es mit Kupferoxiden zu tun, dann haben wir einen Halbleiter der nicht elektrisch leitend ist und für Aluminium daher geeignet wäre. Haben wir es mit Kupfer zu tun, dann ist das elektrisch leitend und für Alu-Yachten nicht geeignet. Ich kenne kein einziges Antifouling mit Kupferoxiden, das Teflon enthält, da bei Kupferoxiden wir es immer mit Kupfer(I)oxid, Dikupfer und Zinkoxiden zu tun haben. Zugleich haben wir den Hinweis auf ein Hartantifouling was für PTFE spricht, aber auch den Hinweis auf selbst polierend was ein Weichantifouling wäre und kein PTFE enthält. Den Hinweis auf Graphit habe ich nicht mehr gefunden, der kann natürlich auch schon älter sein. Am Telefon hast Du gesagt, dass wir Kolophonium im Antifouling haben, das spricht für selbstabschleifend, damit wäre es kein Hartantifouling und wir haben dann auch kein PTFE. Da vermisse ich aber den Hinweis auf Zineb als Bewuchsschutzmittel. Dann der Hinweis Kupferoxid ......70%, N-Cyclopropyl-N1(1,1-dimethylethyl) -6- (methylthio) 1,3,5-Triazin-2,4-diamin...... 2%, Auch das kann nicht sein, da hätten wir eine Spachtelmasse.. Ich vermute, da gibt es einige Übersetzungsfehler so dass wir wissen müssen mit oder ohne PTFE. Es muss also sicher gestellt sein, dass kein Silikon - Silan - Graphit - PTFE im Altura Extra enthalten ist. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    30.05.2018, 07:54
    ADMIN hat auf das Thema Plicht Boden sanieren im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Jürgen, da würde ich gerne etwas sehen, da wären Bilder sehr hilfreich um etwas zu sagen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    30.05.2018, 07:52
    Hallo, zuerst einmal alles in Ruhe vorbereiten bevor wir mit dem beschichten anfangen. Dann nochmals Bilder um die weitere Vorgehensweise zu bestimmen. Wenn das Boot noch vorher im Wasser war, dann bräuchten wir auch die Feuchtewerte, denn haben wir eine Differenzfeuchte von mehr als 0,8% zwischen Über- Unterwasserbereich dann kommt es beim überschichten zu Aplikationsproblemen. Ansonsten wenn es so weit ist, am besten telefonieren. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    30.05.2018, 07:44
    Grundsätzlich rate ich immer zur Fingernagelprobe, da die Härtungszeiten auf Temperatur und besonders auf Luftfeuchtigkeit reagieren und sich verdoppeln können. Bei 18°C haben wir ca. 18 Stunden, bei 20°C ca. 12 Stunden Überarbeitungszeit. Normalerweise sehe ich bei 1 Woche mit 1 Tag Pause keine Probleme. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    29.05.2018, 09:46
    Hallo, zuerst einmal Gratulation zum neuen Schiff. Das Antifouling ALTURA EXTRA 619 von BOERO ist ein Hartantifouling mit Graphit und PTFE. Da Boero kein Antifoulinghersteller ist und meines Wissen von International beliefert wird, handelt es sich um ein VC-Antifouling von International. Auch was die Inhaltsstoffe betrifft, die sind identisch. Durch das Graphit und PTFE haben wir eine Antihaftbeschichtung, was die Selbstreinigung bei höheren Geschwindigkeiten ermöglicht. Der Dockintervall - Bewuchsschutzdauer ist lt. technischen Angaben 12-24 Monate. Das Problem solcher Antifoulings ist, dass die nicht bei tierischen Bewuchs (vorwiegend in den Marinas) schützen können, der dann die Haftgrundlage für pflanzlichen Bewuchs bildet. Was also für einen Blauwassersegler kein Problem ist, wird bei geringeren Auslastungen und bei längeren Aufenthalten in Marinas zum Problem. Ich rate zum jetzigen Zeitpunkt keinen Produktwechsel durchzuführen. Der Grund ist das Graphit, auf dem kein anderes Antifouling, nicht einmal ein Haftgrund haftet. Auch der Marine 470 Sealer würde sich bei Graphit und PTFE vom Untergrund lösen. Für eine vollständige Beseitigung der Altantifouling fehlt im Augenblick meiner Meinung die Verhältnismäßigkeit, so lange wir nicht wissen wie sich das Antifouling im neuen Segelrevier und bei Deiner Auslastung verhalten wird. Wenn es funktioniert für ein Jahr, dann sollte nichts geändert werden. International hat ein VC-Offshore EU Antifouling, das meines Wissen identisch ist und in der Regel für ein solches Boot ausreicht. Daher im Augenblick keine Experimente, auch wenn ich gerne eine neuen Kunden hätte. Daher mein Vorschlag, nichts ändern und nach 1-2 Jahren dann den Sachverhalt neu beurteilen, denn eine vollständige Beseitigung der Altschichten ist bei eine Kat eine gewaltige Gallerenarbeit, wenn auf dem Rücken liegend dann mühselig abgebeizt werden muss. Auch da besteht noch das Risiko von Graphit und PTFE-Rückständen, die zu Abplatzungen führen. Viele Skipper machen den Fehler beim Gebrauchtbootekauf, den Unterwasseranstrich beim Gebrauchtbootepreis nicht zu berücksichtigen, wenn sich der Anwendungsfall ändert. Für eine fachgerechte Umstellung z.B. bei der Firma Wrede, Rammbek oder König ist mit 1000,- bis 1200,-€ je laufenden Bootsmeter zzgl. 19% Mwst. zu kalkulieren. Vorsicht bei Werften die meinen, da schleifen wir einfach darüber und streichen ein anderes Antifouling. Das Boot ist viel zu wertvoll für solche Experimente, daher vorher genau prüfen was passt, sonst wird das zur Arbeitsbeschaffung. Besorge Dir die Sicherheitsdaten von ALTURA EXTRA 619 von BOERO und vergleiche die dann mit https://s3-eu-west-1.amazonaws.com/akzonobel-live/documents/msds/YBB712_0010eu_DE_DE_20180403_1.pdf?mtime=20180407014606 und mitt.https://s3-eu-west-1.amazonaws.com/akzonobel-live/documents/msds/YBA799_0010eu_DE_DE_20180404_1.pdf?mtime=20180407014601 um sicher zu gehen welches der Beiden kompatibel ist um Aplikationsprobleme zu vermeiden. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 641 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    23.05.2018, 16:43
    Hallo Raimund, das VCTar2 lässt sich nicht so einfach beseitigen. Das geht erst ab, wenn sich der Untergrund löst. Da geht auch nichts mit abbeizen. Wenn wir schleifen, dann haben wir immer noch die PTFE-Reste die wir so nicht los werden. Es bleibt also nur sandstrahlen und ein neuer Systemaufbau Protect 377 Zink - Protect 325 Tiecoat - Protect 346 Multicoat - Marine 470 Vinyl und Marine 522 Antifouling. Siehe http://shop-af.de/contents/de/d117.html Drucke Dir am besten mal die Produktdatenblätter aus, da hast du die Ergiebigkeiten, empfohlene Schichtstärken und die Preise. Erst wenn es so weit ist, dann sollten wir die weitere Vorgehensweise bestimmen. Wenn aber der Untergrund noch fest ist, keine Korrosion durchbricht, dann besteht die Möglichkeit mit VC-Offshore von International zu überschichten, das einen erheblich besseren Bewuchsschutz ermöglicht als das VC17m oder Lefant power+ Wenn das halbwegs funktioniert, dann sollte mit Offshore weiter gemacht werden und erst wenn uns das VCTar2 abplatzt, die Korrosion durchbricht, dann erst die weitere Vorgehensweise bestimmen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    23.05.2018, 16:26
    ADMIN hat auf das Thema Beulenpest / Osmose im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, nach 36 Jahren einige Blasen, da muss sich keiner verrückt machen. Zuerst einmal wenn die Feuchte gemessen wird, das Greisinger auf 10 mm einstellen, erste Messung unterhalb der Deckskante, da müsste sich dann ein Messwert von ca. 1,6 - 1,8% ergeben. Haben wir im Antifouling Kupfer anstelle Kupferoxide, dann werden die Messwerte verfälscht, da muss das Kupferantifouling beseitigt werden. Es kann aber auch von Innen nach Aussen gemessen werden. Grundsätzlich wird jede Messung 5 x durchgeführt und der Durchschnittswert berechnet. Eine optimale Differenzfeuchte zwischen Über- und Unterwasserbereich wäre dann bis 0,8%. Die Feuchtemesgeräte mit Anzeigen grün-gelb-rot sind nicht zu gebrauchen, denn damit bekommen wir keine Werte. Bei der weiteren Vorgehensweise müssen wir auch die Verhältnismäßigkeit sehen. Für eine vollständige Sanierung mit abhobeln oder strahlen, 3 Tage Trockenkammer bei 60% C, grundieren, 2 Lagen laminieren, Spachteln, dann nochmals grundieren, Versiegelung und zuletzt Antifouling sind in einer Werft ca. 1000,- bis 1200,-€ je laufenden Bootsmeter, 750,-€ Kielsanierung, 350,-€ mehrmaliges umsetzen zzgl. 19% Mwst. zu kalkulieren. Dafür gibt es dann ca. 7 Jahre Gewährleistung auf Nachbesserung.Damit fehlt bei diesen Boot die Verhältnismäßigkeit. Eine weitere Möglichkeit wäre kräftiges anschleifen, das Gelshield muss runter denn das taugt nichts, den Gelcoat gründlich anschleifen, die Blasen öffnen, die Löcher zuspachteln, darauf dann 2 Lagen Stetecol - eine Reinepoxidbeschichtung, einmal mit Vinyl grundieren und dann Antifouling. Da gewinnen wir nach unseren Erfahrungen 3-4 Jahre, aber meist auch erheblich länger an Zeit. Diese Arbeiten können aber nur durchgeführt werden, wenn wir die Differenzfeuchte unter 1% haben, sonst schließen wir die Feuchte ein und es kommt zur Delamminierung. Bleibt uns die Feuchte erhalten, dann die Blasen öffnen, mit einen Dremel ein wenig ausfräsen, mit Aceton reinigen und mit einer EP-Feinspachtel spachteln. Darüber einen Vinylprimer und dann 1 x ein selbstabschleifendes Antifouling. Das wäre eine einfache Lösung, funktioniert auch einige Jahre und es kann leicht nachgebessert werden. Ein Problem ist, wenn die Arbeiten in einer Marina in Holland ausgeführt werden, denn da halten inzwischen die Marineros alle die Hand auf und es dürfen dann nur Produkte verwendet werden, die eine Zulassung in Holland haben. Daher Löcher zumachen, Primer, Antifouling und weiter segeln und alle Jahre ein wenig nachbessern. Das geht einfach und schnell, Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 394 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    22.05.2018, 20:26
    Hallo Raimund, ob VC17m oder Lefant power+ ist im Grunde egal. Beides sind PTFE-Antifouling, im Grunde vom gleichen Hersteller für Trailerboote, Aktivität ab 20 Knoten, kurze Wasserliegezeiten und bieten keinen Schutz gegen tierischen Bewuchs. Im Grunde sind solche Antifoulings Antihaftbeschichtungen um die Reinigung bei kurzen Wasserliegezeiten zu erleichtern. PTFE ist auch bestens geeignet für Miesmuscheln, die darauf verfestigen. Bei Stahl-Yachten haben wir einen Systemaufbau für den Korrosionsschutz, Zink - Eisenglimmer - Multicoat und da gehört wirklich kein VCTar2 gestrichen, denn das hat mit Korrosionsschutz nichts gemeinsam. Mit einer VCTar2 EP-Beschichtung, decken wir nur ab für die Optik und darunter haben wir die Korrosion. Für einen mehrjährigen Antifoulinganstrich mit Zink - Kupfer(I)oxiden (elektrischer Halbleiter), Trycreylphospoaten, bedarf es zusätzlich einen Vinyl-Haftvermittler. In Deinen Fall kann mit keinen anderen Antifouling das für Stahl-Yachten verwendet wird überschichtet werden. Wir dürfen auch bei Stahl-Yachten kein Antifouling verwenden das Kupfer enthält, denn das Kupfer und die Zinkanoden bilden eine Elektrolyse, das kann nicht funktionieren. Bei einen solchen Beschichtungsaufbau mit VCTar2 und PTFE-Antifouling bei einer Stahl-Yacht halte ich mich raus. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    19.05.2018, 09:10
    ADMIN hat auf das Thema AF auf Sikacor SW500 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Thomas, dann passt das so wie geplant. Ich versuche immer zu vermeiden dass die Skipper zu viel streichen oder zu früh überschichten. Das Ecoship ist selbstabschleifend und sollte daher nach Möglichkeit so weit wie möglich verbraucht werden um unnötige Schichtstärken aufzubauen. In diesen Fall passt es, wenn es auf Langfahrt geht, kommt es nach unseren Erfahrungen mit Kunden immer wieder mal zu Beschädigungen. Innerhalb der EU Festland können wir nachliefern, außerhalb der EU kann nur unsere Zentrale nachliefern, aber die Liefert nur ab 36 x 20 Liter (720 Liter) Gebinde, da bei Gefahrgut immer ein m³ - Europalette berechnet wird. Wenn also es mehrjährig auf Langfahrt außerhalb der EU geht, dann macht es Sinn einen Anstrich zusätzlich mit zu nehmen. Im Ecoship ist nichts enthalten was schlecht werden kann. Alles Klar, Grüße Friedrich:)
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  • Avatar von ADMIN
    18.05.2018, 08:53
    ADMIN hat auf das Thema AF auf Sikacor SW500 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Thomas, das Sikacor SW 500 ist identisch mit Protect 346 von BASF oder auch mit Multicoat von Hempel. Im Grunde genommen gibt es nur einen Hersteller. Auch die 2 K. Zinkgrundierung von Sika ist identisch so dass der Korrosionsschutz eine Standzeit von 15 Jahren hat. Wir empfehlen meist noch bei den Privatanwendern eine zusätzlich Eisenglimmerbeschichtung, weil das die Haftung auf Zink verbessert und ein zusätzlicher Feuchtesperrgrund ist. Wird aber in der Industrie nicht angewendet. Dieser Sperrgrund macht besonders Sinn, wenn wir Stähle bei sehr alten Yachten Verunreinigungen mit Phosphor und Schwefel haben, da die durch die Feuchteeinwirkung sehr schnell altern. Da wirkt die Eisenglimmerbeschichtung (Schuppenpanzerbeschichtung) als Feuchtesperrgrund. Ansonsten ist der Beschichtungsaufbau so optimal und entspricht dem Industriestandard. Diese Multicoat-Beschichtungen haben alle hohe Anteile von Aluminiumoxiden. Sie härten ca. 14 Tage nach was zu geringen Schrumpfungen führt und neigen zum kreiden so dass sich Antihafteigenschaften bilden. Daher ist es wichtig - sehr wichtig, nach dem härten nochmals mit der Hand anzuschleifen was gerne von den Werften vernachlässigt wird, darauf einen Marine 470 Vinyl Versiegelungs- Haftgrund aufzutragen und dann erst das Marine 522 Ecoship blau. Viele Werften besonders für den Privatbereich überschichten die EP-Beschichtungen zu früh. Da der Haftvermittler und das Antifouling schneller aushärtet als eine Ep-Grundierung, kann das zu Spannungsrissen im Antifouling führen. Es kommt aber dabei zu keiner Abplatzung, ist nur ein optischer Mangel der beim nächsten Anstrich dann verschwindet. Das mit einen Anstrich beim Ecoship ist i.O., sollte das Boot aber ins Winterlager kommen, dann sollte mit dem zweiten Anstrich erst 2020 überchichtet werden. Das Ecoship hat einen Dockintervall bei einen Anstrich von 18 Monaten bei Dauerwasserlieger. Bei Saisonwasserlieger haben wir einen Dockintervall (Bewuchsschutz) bei einen Anstrich von mehr als 2 Jahre. Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 1493 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    18.05.2018, 08:23
    Hallo Roman, die Farben - Topcoats werden gesondert den Wünschen angepasst. Dabei erhöht sich der Preis je nach Farbzusätzen von 10 - 15 % gegenüber den Farben "weiß". Muss aber die Farbe weiß auch eingefärbt werden z.B. in Perlweiß RAL 1013, Elfenbein RAL 1014, dann sind 3 Farbzusätze erforderlich und der Preis erhöht sich dann geringfügig da extra für jeden Auftrag gesondert angemischt werden muss. Bei cremweiß haben wir einen Zusatz, das macht 5% aus. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    15.05.2018, 08:46
    Hallo Roman, bei der Kalkulation sollte einer immer 15-20% mehr kalkulieren, da mehrmals die Fellrollen gewechselt werden und umgetopft werden muss. Unsere Gebindegrößen sind vorgegeben und Sonderabfüllungen in gewünschte Gebindegrößen erfordern entsprechende Abnahmemengen die im Bereich von mehreren tausend Litern liegen. Ansonsten lässt sich der Bedarf nie so genau kalkulieren, daher immer ein oder zwei Verpackungen mit Füllmaterial aufhaben, da wir zu viel bestellte Ware - nicht angebrochene Gebinde zurücknehmen und den Betrag zurück überweisen. Beim Unterwassserschiff muss alles was lose ist beseitigt werden. Vorsicht mit schleifen, da wir unter dem Antifouling mit Sicherheit einen Korrosionsschutz haben der noch funktioniert. Da wir ein unbekanntes Antifouling haben muss vorher mit einen Haftvermittler 1 x Marine 470 Vinyl versiegelt werden, Bedarf wären ca. 3 Liter, also 2 x 2 Liter Gebinde, darauf dann das Marine 522 Ecoship, Bedarf für 2 Anstriche, Wasserpass 3 Anstriche 6 Liter, bzw. wenn das Unterwasserschiff nächstes oder übernächstes Jahr neu gemacht werden soll, dann 4 Liter. Was zu viel ist aufheben, denn in den Beschichtungen ist nichts enthalten was schlecht werden kann. Grüße Friedrich
    10 Antwort(en) | 1654 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.05.2018, 10:45
    Die Bewuchsdrücke in den Gewässern sind sehr unterschiedlich. Auch am Bodensee kann der Bewuchs besonders im Bereich Überlingen regelrecht "explodieren" so dass innerhalb weniger Wochen das Unterwasserschifff dicht ist. Wenn ein Antifouling aufgetragen wird, dann muss der Gelcoat vorher mit 180-200 Körnung sauber angeschliffen werden. Darauf erfolgt ein Anstrich mit dem Versiegelungs-und Haftgrund Marine 470 Vinyl und darauf 2 Anstriche mit Marine 522 Ecoship. Das dürfte dann mehr als 2-3 Jahre reichen. Die oft vom Bootsnachbarn empfohlenen VC-Antifoulings haben sich am Bodensee nicht bewährt. VC ist nur geeignet für Trailerboote und kurze Wasserliegezeiten und wird im Bodensee zur Arbeitsbeschaffung. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    08.05.2018, 10:35
    ADMIN hat auf das Thema Welches AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Stefan, die Welle ist kein Problem, aber auf der Schraube kommt es sehr schnell zu Abplatzungen auf Grund der Kavitation. Wir haben zahlreiche Versuche gemacht um die Haftung entsprechend zu erhöhen. Am besten hat sich das Prop Speed noch bewährt, das jetzt auch in Deutschland zu haben ist siehe http://www.unique-bremen.de/index.php/unternehmen/newsarchiv Aber auch das sind die Rückmeldungen von Blauwasserseglern sehr unterschiedlich. Ich kenne noch nicht die Preise in Deutschland, aber in USA muss einer für eine Schraube ca. 300,- Dollar kalkulieren. Um die Haftung zu erhöhen brauchen wir Rauigkeitsbeiwerte um 2,5, dann mit heißer Gasflamme (ca. 1000°C) einige Sekunden ausschwitzen, mit Trychloräthylen nachreinigen. Damit haben wir bei 2 Yachten ca. 300 Motorstunden geschafft, bzw. mehr als 6 Monate. Bei Wiederholungen ist uns die Beschichtung nach wenigen Stunden abgefallen. Am besten ist immer noch eine Eigenproduktion das sich mit einer 2 K.Epoxidgrundierung und reichlich Kupfer(I)oxid oder Kupferpulver selbst anmischen lässt. Aber auch da ist die Vorbehandlung wie beschrieben erforderlich. Grüßé Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    07.05.2018, 13:16
    Die kleinen mechanischen Schäden lassen sich mit einer weißen EP-Feinspachtel reparieren. Mehr ist nicht erforderlich. Wenn kein "weiß" erhältlich ist, dann die Spachtelung nach dem schleifen mit einer weißen Alcydfarbe überstreichen. Es ist ein kleines Boot das sich auch leicht slippen lässt. Ich würde daher zuerst einmal raten, kein Antifouling zu verwenden und das Boot einfetten mit einfachen Wasserpumpenfett und alle 6-8 Wochen kärchern. Das dürfte bei dem Boot kein zu großes Problem sein. Sollte das wirklich nicht ausreichen, dann können wir im Herbst uns immer noch überlegen, einen mehrjährigen Bewuchsschutz aufzutragen. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 567 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.05.2018, 09:00
    Hallo Roman, die Grundierung im Stahlbau ob Über- Unterwasser ist immer gleich. Nur im Innenbereich verzichten wir auf dem RELEST® Protect 325 EP-Tiecoat EG DB702. Nach den Vorgaben die m² ausrechnen, die Bedarfsmenge nach der Ergiebigkeit aus den Technischen Hinweisen kalkulieren, durch Umtopfen , Fellrollenwechsel ca. 15% mehr kalkulieren. Ansonsten kann die Bedarfsmenge nicht genau kalkuliert werden, daher nehmen wir nicht angebrochene Gebinde zurück und machen dann eine Gutschrift. Für eine komplette Sanierung einer Stahlyacht Innen und Außen kommen sehr schnell Materialkosten um die 3000,-€ zusammen. Mancher meint, beim Korrosionsschutz ist es mit einer Rostschutzfarbe getan und mein dann, dass mit ein paar Euro eine Stahlyacht restauriert werden kann. Wir haben schon zahlreiche Kunden bei solchen Restaurierungen begleitet und Jeder sagte nach 1-2 Jahren, "nie wieder" denn es wird im Grunde immer die Verhältnismäßigkeit einer Sanierung zum Wert eines Bootes unterschätzt. Im Grunde übersteigen nur die Materialkosten für Beschichtungen (ohne weitere Sanierungsmaßnahmen) bei weitem den Wert solcher Boote. Normalerweise werden solche Boote für einen Symbolpreis 1,- Euro angeboten, da die Entsorgungskosten bei weitem den Wert solcher Boote übertrifft. Wir erleben aber immer wieder, dass solche Boote mit ein wenig Farbe von "Pflegediensten" optisch aufbereitet werden und weit - weit überteuert dann verkauft werden. Bei Stahl-Yachten auch im Schiffbau der Großwerften wird mit einer Standzeit von 15 Jahren kalkuliert und bis ca. 35 Jahre nachgebessert, bis zur Verschrottung. Haben wir Stahl-Yachten mit höherwertigen Stählen der Güteklasse 1, dann lässt sich das um 10-15 Jahre verlängern. Ein großes Problem bei den alten Stahl-Yachten ist die natürliche Alterung durch den Phosphor und Schwefel, so das der Stahl (Bleche) verspröden und Ihre Biegefähigkeit verlieren. Solche Bleche brechen ohne Vorwarnung und dann geht es sehr schnell abwärts. Daher ist eine Beschallung bei solchen Booten schon aus Sicherheitsgründen zwingend erforderlich. Es bedarf zu den nicht unerheblichen Kosten, viel Mut und Durchhaltevermögen bei solchen arbeitsintensiven Projekten. Grüße Friedrich FLÄCHENBERECHNUNG FÜR BEDARFSBERECHNUNG UNTER-WASSER-BEREICH GLEITER: (BREITE + TIEFGANG) x WASSERLINIE = m² LANGKIEL: (BREITE + TIEFGANG) x WASSERLINIE x 0,75 = m² KURZKIEL: (BREITE + TIEFGANG) x WASSERLINIE x 0,50 = m² FLÄCHENBERECHNUNG FÜR BEDARFSBERECHNUNG ÜBER-WASSER-BEREICH UND DECK (LÄNGE + BREITE) x 2 x DURCHSCHNITT FREIBORDHÖHE 0 m² (LÄNGE + BREITE) x 0,75 = m²
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  • Avatar von ADMIN
    02.05.2018, 10:58
    Hallo Herr Roman, Die Grundbeschichtung bei Stahl ist immer: - 1 x RELEST® Marine 377 2K-EP-Primer ZM WG siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I377-0866-2074 - 1 x RELEST® Protect 325 EP-Tiecoat EG DB702 siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I325-0702 - 3 x RELEST® Protect 346 2K-EP-Multicoat siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I346-Farbton Über Wasser: - 2-3 mal RELEST® Protect 311 2K-PUR-Topcoat http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I311-Farbton Unter Wasser: - 1 x RELEST Marine 470 1K- Vinyl Sealer siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I470-0039_-1905 - 2 x (Wasserpass 3 x) Der RELEST® Marine AF Ecoship siehe http://wp1079960.server-he.de/BASF/Ecoship.pdf Innenraum: - 1 x RELEST® Marine 377 2K-EP-Primer ZM WG - 3 x RELEST® Protect 346 2K-EP-Multicoat Der Beschichtungsaufbau entspricht den Industriestandard, hat die geforderte Standzeit für den Stahlbau von 15 Jahren, Bewuchsschutzdauer bei Dauerwasserlieger mehr als 3 Jahre. zu 3, Alte Schraubenlöcher sind immer eine Schwachstelle und sollten zugeschweißt werden. zu 5, Die wird am Lagerbock bestimmt nach der vorherigen Wasserlinie, da sollte dann ein Messprotokol alle 50 cm angelegt werden. Wenn der Wasserpass zu hoch war, dann sollte der reduziert werden aus max. 2-3 cm. Wenn der Wasserpass nachträglich bestimmt werden muss, ist das ohne Vorgaben vom Hersteller schwierig, bzw. kaum möglich. zu 6, Flugrost können wir vernachlässigen, wichtig ist aber vor dem beschichten die 2-3 malige Stahlreinigung mit 99,9% Aceton. Das Aceton entzieht uns auch die angesammelte Feuchte aus der Stahloberfläche. Entfetten- Entfeuchten ist Standard im ges. Stahl-Maschinenbau. zu 7, Trocken - Härtezeiten richten sich nach der Luftfeuchte und Temperatur. Überschichtungsintervalle in den Datenblättern beachten. zu 8, Die letzte 2 K. Grundierung ist der 3 x RELEST® Protect 346 2K-EP-Multicoat, da wird dann nur bis zum Wasserpass mit dem 1 K. Sealer RELEST Marine 470 1K- Vinyl und Antifouling überstrichen Es macht Sinn die 2 K Beschichtungen Multicoat einige tage härten zu lassen, da alle Epoxide je nach Temperatur 14-21 Tage nachhärten. Vor dem Vinyl -Auftrag dann nochmals leicht mit der Hand 200 Körnung dann anschleifen. Grüße Friedrich
    10 Antwort(en) | 1654 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.04.2018, 08:27
    ADMIN hat auf das Thema Weißes Antifouling erneuern im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Dirk, zuerst schleifen, dann entfetten. Haben wir noch große Anteile vom Weichantifouling auf dem Boot, dann nicht entfetten denn der Entfetter würde das Antifouling anlösen. Gruß Friedrich
    6 Antwort(en) | 1233 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.04.2018, 12:54
    Eine Untersuchung im Forschungszentrum Braunschweig bei GFK Schwimmbädern hat ergeben, dass bei über 60 Bar sogar der Gelcoat perforiert wird. Die Yachthersteller verweisen darauf hin, den Druck beim kärchern auf 60 Bar zu reduzieren. Wenn es einer selbst macht, entsprechen die Düse einstellt und auf den Abstand achtet, kann natürlich abgekärchert werden. Wenn ich mir aber in Kroatien das ansehe, Druck über 180 Bar und dann wird noch von den Marineros weil es schnell gehen muss, voll drauf gehalten, wenn die Seepocke sich nicht sofort entfernen lässt, da wird nicht nur der Primer, sondern auch noch die Barriere unter dem Gelcoat beschädigt. Mit der Hand, grober Edelstahlwolle, oder Mückenschwamm und Wasserschlauch ist natürlich mühsamer, nur eine Neubeschichtung mit Gelcoterneuerung oder Beseitigung der Altschichten wegen Abplatzungen ist nicht nur "noch mühsamer", sonder wird dann sehr teuer. Die Hochdruckreiniger sind die beste Arbeitsbeschaffung, nicht nur um die Feuchtewerte im Laminat entsprechend zu erhöhen und osmotische Prozesse zu beschleunigen, um dann osmotischen Schäden sehr aufwendig zu reparieren. Auch was das Trockeneis-Strahlen betrifft, sollte einer nicht alles glauben was da die Firmen versprechen. Durch Trockeneisstrahlen wird jeder Gelcoat zum "schweizer Emmentaler" und vollständig perforiert. Nur weil das ohne Vergrößerung nicht sichtbar ist, wird das dem Kunden als schonende Beseitigung von Antifoulings vermittelt. Darauf kommt dann immer der bekannte Osmoseschutz mit 4-6 Lagen, der noch nicht erfunden wurde. :) Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 364 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.04.2018, 10:29
    ADMIN hat auf das Thema Kleine Gfk Gleiter Hilfestellung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, die Boote oder Yachten werde mit Ausnahme der Bilge nicht beschichtet. Der Grund ist, dass Boote über den Innenraum bei guter Belüftung erheblich besser enfeuchten als über den Aussanbereich. Das Bild 3 kann ich nicht zuordnen, aber das sollte auf alle Fälle versiegelt werden. Ich befürchte aber, dass wir da hohe Feuchtewerte haben. Wenn es trocken ist, dann mehrmals mit dem Protect 346 einstreichen. Das Boot hat bereits zahlreiche Haarrisse. Die Ursache ist, das Laminat trennt sich vom ISO-Harz und wird weich. Da der Gelcoat nicht die Elastizität hat, beginnt der zu reißen. Eine Reparatur macht da keinen Sinn mehr, die Risse lassen sich optisch abdecken, kommen aber nach kurzer Zeit wieder. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 1065 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    23.04.2018, 12:19
    ADMIN hat auf das Thema Weißes Antifouling erneuern im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, das ist ein Weichantifouling, selbstpolierend, 1 Saison, das sich weitgehend abkärchern lässt. Wer der Hersteller ist kann ich nicht sagen den Meldorf Yates ist kein Hersteller. Also Altschichten so weit wie möglich beseitigen, Marine 470 Viinyl, dann 1 Anstrich Marine 522 Ecoship in weiß. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 1233 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    23.04.2018, 08:29
    ADMIN hat auf das Thema Kleine Gfk Gleiter Hilfestellung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, der Spiegel ist aus Holz und nimmt entsprechend Feuchte auf. Wenn in den Trockenphasen der Siegel entfeuchtet und es wurde von Außen dicht gemacht, dann kommt es zu solchen Abplatzungen. Wenn wir bei Holz versiegeln, dann darf die Holzfeuchte nicht mehr als 16% betragen. Was noch auffällt ist, dass die Bechichtung sehr stark kreidet und nicht kompatible Anstriche aufgetragen wurden. Da wurde auch nicht mit einer EP-Spachtel gespachtelt, sondern mit eine Polyesterspachtel, die eine erheblich geringere Elasrizität hat. Der Bechichtungsaufbau wird sich weiter auflösen, daher macht es Sinn den weitgehend runter zu schleifen. Darauf dann mit 2 Lagen 0,2 mm Laminat und einen 2 K. Epoxid laminieren, mit einer EP-Feinspachtel spachteln und mit 2-3 Lagen Multicoat streichen. Da alle EP kreiden, kann dann mit einen 2 K. PU-PUR, PU Acryl, oder mit einen guten Alcydlack versiegelt werden. Wichtig ist, dass der Spiegel im Innenbereich entfeuchten kann. Das funktioniert am besten wenn er nur mit einen Alcydharzöl das selbsthärtend ist versiegelt wird. Das wird dann für einige Zeit halten. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 1065 mal aufgerufen
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Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
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