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  • Avatar von ADMIN
    09.09.2017, 10:34
    ADMIN hat auf das Thema Reparatur Unterwasserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, das ist richtig ärgerlich, lässt sich aber reparieren. Den Gelcoat gründlich anschleifen mit 160 Körnung, so dass ein Teil der Kratzer im Gelcoat verschwindet. Dann wieder mit dem Entfetter reinigen, die noch sichtbaren mechanischen Schäden mit einer 2 Komp. EP Feinspachtel spachteln, schleifen. Dann den Wasserpass bestimmen und darauf nur 3 Lagen (nicht mehr) von RELEST® Protect 347 2K-EP-Multicoat siehe Datenblatt http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I347-Farbton Online-Shop http://shop-af.de/contents/de/d110.html Wenn was übrig bleibt dann entsorgen, denn das Risiko zu großer Schichtstärken ist immer, dass Epoxide reissen was dann zu Abplatzungen führen kann. Wir haben also mit 2 Lagen bereits die max Feuchtedichte, die im Grunde mit noch so vielen Anstrichen nicht mehr erhöht werden kann. Das Mulricoat hat sehr großzügige Überschichtungsintervalle, - bis zu 90 Tage ohne Zwischenschliff, so dass die Arbeiten in Ruhe und mehrmaligen versetzen des Bootes ausgeführt werden können. Bevor ein Antifouling aufgetragen werden kann, sollte das Multicoat weitere 4 Wochen ruhen, da alle Epoxide egal welcher Hersteller 4 Wochen nachhärten. Überschichten wir mit dem Primer sofort, dann können Abplatzungen entstehen. Dann leicht mit der Hand anschleifen, 1 mal dünn den Marine 470 Vinyl Primer rotbraun, dann das Marine 522 Ecoship in schwarz. Weitere osmotische Schäden wenn das Boot nicht durchfeuchtet ist sind nicht zu befürchten. Grundsätzlich können wir mit einfachen Mitteln nicht den original Zustand wierder herstellen, aber mit der Anwendung gewinnen wir einige Jahre an Zeit und es kann mit Multicoat oder kleinere mechanische Schäden mit dem Marine 470 Vinyl nachgebessert werden. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 143 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.09.2017, 22:25
    ADMIN hat auf das Thema Neues Antifouling für die Maas im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Siehe Onlineshop http://shop-af.de/contents/de/d126_MOTORSPORT-TRAILERBOTE.html Alle Antifoulings haben eine Standzeit von 60 Monaten. Das ergibt bei 2 Anstrichen eine Bewuchsschutzdauer von mehr als 3 Jahren. Der Verbrauch wird aber auch bestimmt durch die Auslastung, Geschwindigkeit, Wassertempertur die den AF-Verbrauch erhöhen kann. Bei Mai bis Oktober würde ich auf keinen Fall zu weiß oder grau raten, denn da haben wir es mit Titanoxiden im AF zu tun. Die Farbe weiß hat ein anderes Quellverhalten und damit kann es bei langen Trockenzeiten zu Haarrissen kommen. Da wir nur eine geringe Wasserliegedauer haben, rate ich nur zu einen AF-Anstrich um unnötige Schichtstärken zu vermeiden. Gruß Friedrich
    5 Antwort(en) | 215 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.09.2017, 16:44
    ADMIN hat auf das Thema Neues Antifouling für die Maas im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Vorgehnsweise, Gelcoat leicht mit der Hand 180 - 200 Körnung anschleifen. Dann mit einen Entfetter gründlich entfetten, um die Paraffine aus dem Gelcoat zu entfernen. Vor dem streichen Taupunkt beachten sonst gibt es Abplatzungen. Einen dünnen Anstrich mit Marine 470 Vinyl als Versiegelungs-und Haftgrund. Darauf dann 1 - 2 Lagen Marine 470 Ecoship. Der Z wird genauso behandelt. Für ein graues Antifouling kann weißes Antifouling verwendet werden, in dem bei 2 Liter je nach Graustufe 0,1 - 0,3 Liter schwarzes Antifouling zugefügt wird und mit der Bohrmaschine, Rührstab aufrühren und umtopfen. Grundätzlich haben helle Antifoulings einen geringeren Bewuchsschutz als z.B. schwarze oder rotbraune Antifoulings. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 215 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.09.2017, 01:15
    ADMIN hat auf das Thema Neues Antifouling für die Maas im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Bei grauen Antifouling kann ich keine Lösung anbieten. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 215 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.08.2017, 18:20
    ADMIN hat auf das Thema Nochmal Antifouling für GFK im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Volker, grundsätzlich richtig, nur würde ich die kleinen Krater vorher erst einmal sehen, denn bei einen fachgerechten Beschichtungsaufbau beim Antifouling gibt es keine Krater durch Erosion. Ein paar Bilder um die Vorgehensweise besser zu beurteilen wären da hilfreich. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 118 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    16.08.2017, 15:56
    Das ist richtig, nur Weichantifoulings sind nicht tragfähig. Daher weitgehend entfernen, saubermachen, mit 180-200 Körnung leicht mit der Hand schleifen, den Marine 470 1x dünn streichen, dann das Antifouling, da reicht ein Anstrich mit der Rolle. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 1009 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.08.2017, 15:06
    Epoxidharz + bessere mechanische Eigenschaften + sehr gute Chemikalienbeständigkeit + ausgezeichnete Klebeeigenschaften auf verschiedenen Untergründen (Holz, Metall) + sehr gute Faserhaftung + geringe Geruchsbelästigung (enthält keine Lösemittel), für den Innenbreich geeigneter + kaum Schwund bei der Verarbeitung, deshalb sehr gut für Formbauteile geeignet + sehr gute Tränkungseigenschaften bei Glasfilamentgewebe, Aramidgewebe und Carbongewebe + schließt Osmoseschäden aus (Bootsbau und Sanierung) - die Härterzugabe ist beim Mischen sehr genau einzuhalten - teurer als Polyesterharz Anwendung Epoxidharz ist ein vielseitiger Klebstoff, der zum Beispiel im Bootsbau, im Haushalt und beim Modellbau eingesetzt wird. In Verbindung mit Glasfaser, Kohlenstofffaser und Aramidfaser beim Bau von modernen Segelflugzeugen, aber auch zunehmend bei großen Passagierflugzeugen, wird es als Faserverbundkunststoff eingesetzt. Zur Produktion von Steinteppichen, als Gießharz zur Herstellung von Bauteilen im Gussverfahren, für Industriefußböden, Betonbeschichtungen und Betonreparaturen wird es ebenfalls verwendet. Die Herstellung von Faserverbundbauteilen, unter anderem für Luft- und Raumfahrt, für den Motorsport und für den Yachtbau, häufig auch im Handlaminierverfahren, ist ein weiteres Anwendungsgebiet. Eingesetzt wird das Epoxidharz auch als Korrosionsschutz (Stahlkonstruktionen), bei der Sanierung von Rohren (etwa von Trinkwasserleitungen, Fußbodenheizungen) und bei der Abdichtung von Terrarien, es ist ausgehärtet ungiftig. Beim Vergießen von elektrischen Bauteilen zwecks Isolation und Korrosionsschutz, sowie als Leiterplattenmaterial (Trägermaterial) von elektronischen Schaltungen wird es auch genutzt. In der Kunst und bei der Plastination wird es ebenfalls eingesetzt. Polyesterharz + leichter zu verarbeiten + Härterzugabe zwischen 1,0 und 2,5%, Steuerung der Reaktionszeit möglich (Datenblätter beachten) + günstigerer Preis - starke Geruchsbildung bei der Aushärtung (enthält Styrol) - geringere mechanische Eigenschaften - geringere Klebeigenschaften auf festen Untergründen Anwendung Polyesterharz wird zur Herstellung von Tanks, Booten, Karosserie- und Industriebauteilen verwendet. Es wird beim Bau von Pools und Teichen und zur Bauwerksabdichtung eingesetzt.
    0 Antwort(en) | 226 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.08.2017, 15:00
    ADMIN hat das Thema Was sind VOC? im Forum GEWUSST WIE..............? erstellt.
    VOC = Volatile Organic Compounds, zu deutsch flüchtige organische Verbindungen, gehören mit Stickoxiden zu den Ozon-Vorläufersubstanzen. Das bedeutet, unter Einwirkung von Sonnenlicht unterstützen sie die Entstehung von bodennahem Ozon. Dies ist eine Schlüsselkomponente des so genannten Sommersmog. Hohe Ozonwerte sind für Menschen, Tiere und Pflanzenwelt schädlich. Beim Menschen kommt es zu Reizungen der Augen und Schleimhäute. Zudem werden die Atmungs- sowie die sportliche Leistungsfähigkeit vermindert. Neben dem Straßenverkehr sind vor allem Feuerungsanlagen der Industrie und Kraftwerke Hauptquellen der Ozon-Vorläufersubstanz Stickoxid (NOx). Die flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) werden sowohl auf natürlichem Weg freigesetzt, etwa durch die Methanproduktion von Wäldern, als auch durch die Verwendung von Lösemitteln, zum Beispiel in Lacken und Farben. Die bisherigen Verordnungen: - Wozu dienen sie? Die Vermeidung von Sommersmog beschäftigt europäische Gremien und Regierungen schon seit Jahrzehnten. Sommersmog entsteht vor allem durch die Verbindung von Stickoxiden, VOC (siehe oben) und Sonneneinstrahlung. Nach Angaben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit konnte der Ausstoß so genannter Ozon- Vorläufersubstanzen in Europa seit 1990 bereits halbiert werden. Dies ist vor allem auf die ersten internationalen Richtlinien und nationalen Gesetze zurückzuführen. Denn in der Folge wurde der 3- Wege-Katalysator eingeführt, in Abluftreinigungsanlagen investiert und auf lösemittelreduzierte Produkte umgestellt, wo dies durch konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit problemlos möglich war – also bei der anlagenbezogenen Verarbeitung. Was bezweckt die neue ChemVOCFarbV? Die in 2004 verabschiedete EURichtlinie2004/42/EG bezieht sich erstmals auf die handwerkliche Verarbeitung von VOC-haltigen Produkten. So will das Europäische Parlament die VOC-Emissionen bis 2010 um weitere 30 Prozent verringern. Im Oktober 2004 stimmte der Bundesrat dem Antrag zu, die Verordnung in deutsches Recht umzusetzen. Seit Dezemberm 2004 ist sie unter der Bezeichnung ChemVOCFarbV (Lösemittelhaltige Farben- und Lack-Verordnung) rechtsverbindlich für »Farben und Lacke zur Beschichtung von Bauwerken, ihren Bauteilenund dekorativen Bauelementen sowie Produkten zur Fahrzeugreparaturlackierung«.Alle Veränderungen werden laut Verordnung in zwei Abschnitten verlaufen: Ab 01.01.2007 gelten mzunächst vorläufige Grenzwerte. Diese setzte das europäische Parlament nach intensiver Beratung und Diskussion mit der Industrie auf einem Niveau fest, das für den Verarbeiter keine gravierenden Einschränkungen der gewohnten Produktqualität zur Folge haben wird. Ab 01.01.2010 werden die Grenzwerte um durchschnittlich 10 bis 30 Prozent verschärft. Dies gilt zwar innerhalb der Lackindustrie als einzigartige Herausforderung, wird aber als grundsätzlich realistisch eingeschätzt. Zumal der verabschiedete gesetzliche Rahmen bedeutet: Die Lack- sowie die Rohstoff- und Bindemittelindustrie erhalten ausreichend Zeit für intensive Forschungen und Entwicklungen und gleichzeitig ausreichend Flexibilität für die Umsetzung der Verordnung. Die VOC-Verordnung gliedert die wichtigsten Bautenanstrichmittel in zwölf Produktkategorien, nochmals unterteilt in die Typen Wb (Wasserbasis) und Lb (Lösemittelbasis). Die Übersicht (siehe Tabelle) zeigt die jeweiligen Grenzwerte für das »in den Verkehr bringen« – das Bereitstellen der Farben und Lacke für Dritte – ab 01.01.2007 bzw. ab 01.01.2010. Für beide Phasen gibt es eine Übergangsfrist von jeweils einem Jahr, die den Abverkauf der Ware ermöglicht, die nachweislich vorher produziert wurde. Produkte, die mehr VOC als erlaubt enthalten, dürfen danach nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Die gesetzlichen Höchstwerte stellen demnach zwar hohe Anforderungen an Bautenfarbenhersteller und Verarbeiter, sind jedoch im vorgegebenen Zeitraum durchaus umsetzbar. Schließlich berücksichtigt der Gesetzgeber mit den je nach Kategorie unterschiedlichen Grenzwerten die verschiedenen Anwendungsbereiche und ihre Besonderheiten. So ist eine Vielzahl der Produkte, die der Maler heute verarbeitet, bereits 2010-konform. Dies gilt für Innenwandfarben, Fassadenfarben und Putze (also die Kategorien a, b und c), da hier wasserverdünnbare Produkte seit Jahren Standard sind. Ebenfalls 2010-konform sind zudem wasserverdünnbare Lacke und Lasuren. In anderen Bereichen könnten hingegen geringere VOC-Grenzwerte nur bei gleichzeitigen erheblichen Funktionalitäts-Einbußen erreicht werden. Daher umfasst Kategorie i z. B. Korrosionsschutz- Beschichtungen und sieht entsprechend des besonderen Anforderungsprofils einen Grenzwert von 600 bzw. 500 Gramm VOC pro Liter des gebrauchsfertigen Produkts (Lösemittelbasis) vor. Auch bei Grundierungen für kritische Untergründe wie Zink, Alu und Hart-PVC (ebenfalls Kategorie i) ist beispielsweise die weitere Verwendung vieler bereits am Markt vorhandener Produkte auf Lösemittelbasis möglich. mAuch die meisten klassischen lösemittelverdünnbaren Malerlacke werden bis 2010 den Grenzwerten entsprechen. Das ist das Ziel der Industrie, die derzeit zahlreiche Anpassungen und Neuformulierungen entwickelt. Schließlich erwarten Profiverarbeiter weiterhin Farben und Lacke mit professioneller Qualität.
    0 Antwort(en) | 101 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.07.2017, 16:36
    ADMIN hat auf das Thema Aufbau UW-Schiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, leider wurde der Osmoseschutz bei GFK-Booten - Yachten noch nicht erfunden. Beim Osmoseschutz handelt es sich um einer Erfindung der Verkäufer, - ein Geschäft mit der Angst - denn jedes Polymer egal ob PU-Acryl-PVC-Epoxid mit (Ausnahme Polyäthylen) nimmt Feuchte auf. Die Feuchte kann - muss aber nicht - osmotische Schäden verursachen. Wir können also Osmose nicht verhindern, nur osmotische Schäden reparieren. Auch Karbonbeschichtungen mit Kohlefaser nehmen Feuchte auf, nur dabei entstehen nicht so leicht osmotische Schäden. Um also die Feuchteaufnahme zu reduzieren, haben sich PU-Acrylbeschichtungen bewährt, z.B. bei den Windkraftanlagen. Auch hochwertige Yachten wie z.B. von Baltic, Swan usw. erhalten zuzsätzluch zum Gelcoat der nicht pikmentiert (transparent) wird eine PU-Acrylbeschichtung um die Feuchteaufnahme zu reduzieren. Ansonst nicht verrückt machen lassen, Gelcoat einmal versiegeln mit Marine 470 Vinyl, darauf nur ein mehrjähriges Antifouling und damit sind bei einen Saison-Wasserlieger auch in 30-40 Jahren keine osmotischen Schäden zu befürchten. In 9 von 10 Fällen werden osmotische Schäden selbst verschuldet. Grüße Friedrich.
    6 Antwort(en) | 1170 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    18.07.2017, 16:34
    Hallo Thorsten, Longlive ist für kühle Gewässer, Nord-Ostsee, Ecoship ist für warme Gewässer wie Bodensee, Mittelmeer wegen der Tropentauglichkeit. Da bei größeren Yachten nie 100% genau die Bedarfsmenge bestimmt werden kann, werden nicht geöffnete Gebinde von uns zurück genommen und der Betrag gutgeschrieben. Daher 1-2 Verpackungen mit Füllmaterial aufheben und dann zurück schicken. Grüßer Friedrich
    7 Antwort(en) | 1009 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    16.07.2017, 19:05
    Hallo, wenn das so einfach wäre. Natürlich hat der Light Primer von Hempel einen Korrosionsschutz, so wie im Grunde jede Farbe ob Alcyd, Acryl,Kautschuk, PU oder EP. Nur was für ein Gartentor genügt reicht nun mal nicht für eine Yacht, die dauerhaft im Wasser liegt, wobei es egal ist ob Süß- oder Salzwasser. Polymere sind nun mal nicht feuchtedicht, damit sammelt sich Feuchte zwischen dem Stahl und der Beschichtung, damit beginnt die Korrosion und die Beschichtung löst sich vom Untergrund. Wenn der Beschichtungsaufbau 2 Jahre gehalten hat, dann ist das mehr als was zu erwarten ist. Beschichtungsaufbau Stahl – Industriestandart: 1x http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I377-0866-2074 1xhttp://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I325-0702 3xhttp://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I346-Farbton 1xhttp://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I470-0039_-1905 2x http://wp1079960.server-he.de/BASF/Ecoship.pdf Die Datenblätter am besten ausdrucken. Der Bchichtungsaufbau erfüllt die geforderte Standzeit von 15 Jahren und wird auch so bei der Berufsschifffahrt angewendet. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 454 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.07.2017, 09:46
    ADMIN hat das Thema ANODEN im Forum GEWUSST WIE..............? erstellt.
    Wofür werden Opferanoden verwendet? Kommt ein Metall mit Feuchtigkeit in Berührung, greift der im Wasser gelöste Sauerstoff das Material an. Um Schäden am Motor und anderen metallischen Gegenständen, die mit Wasser in Berührung kommen, vorzubeugen, werden Opferanoden eingesetzt. Diese weisen eine negativere Spannung als das zu schützende Metall auf. Dadurch geben erst die Opferanoden ihre Elektronen an den Sauerstoff ab, bevor Motor & Co. angegriffen werden. Sie opfern sich sozusagen dafür auf, um andere Metalle zu schützen. Welche Anoden sind für das eigene Schiff geeignet? Opferanoden unterscheiden sich in erster Linie aufgrund des verwendeten Materials. So gibt es Anoden aus drei unterschiedlichen Metallen: Zink, Aluminium und Magnesium. Je nachdem wie hoch die Salzkonzentration im jeweiligen Revier ist, sollten unterschiedliche Anoden verwendet werden. Zinkanoden werden beispielsweise speziell für Salzwassergebiete eingesetzt. Anoden aus Magnesium hingegen sind für Süß- und Brackwasser geeignet und weißen gegenüber Zink und Aluminium eine höhere Potentialdifferenz auf. Aluminiumanoden werden hauptsächlich im Süßwasser verwendet, schützen aber auch aufgrund ihrer speziellen Legierung zuverlässig in Brack- und Salzwasser. Zudem zeichnen sich Anoden aus Aluminium dadurch aus, dass sie im Vergleich zu Zinkanoden eine bis zu 50% längere Lebensdauer haben, leichter sind und über ein höheres Wirkungspotential verfügen. Wenn die richtigen Anoden ausgewählt sind, stellt sich nun die Frage, wie viele Anoden für den optimalen Schutz benötigt werden. Die Menge ist abhängig von der Oberflächengröße des Unterwasserschiffes. Je größer das Boot ist, desto mehr Anoden werden benötigt. Hier seht ihr eine Übersicht über die jeweiligen Oberflächengrößen der Unterwasserschiffe und den dazugehörigen Mengenangaben der unterschiedlichen Opferanoden. Oberfläche m² Aluminium in kg Magnesium in kg Zink in kg 5 – 10 0,5 0,5 5,5 10 – 20 1,0 1,5 9,5 20 – 30 1,5 2,5 15,0 30 – 40 2,0 3,0 20,0 40 – 50 2,5 4,5 25,0 So benötigt beispielsweise ein Boot, das in Salzwassergebieten unterwegs ist und eine Oberflächengröße von 25 m² hat, Zinkanoden mit einem Gesamtgewicht von 15 kg oder alternativ Aluminiumanoden mit einem Gesamtgewicht von 1,5 kg. Wie werden Anoden am Schiff angebracht? Je nach Modell werden Anoden unterschiedlich am Boot befestigt. So lassen sich die Opferanoden entweder anschrauben oder festschweißen. Bei Wellenanoden muss zudem darauf geachtet werden, dass sie den richtigen Wellendurchmesser aufweisen, damit sie problemlos auf den Wellen der Schiffsschrauben angebracht werden können. Generell sollte sämtliches Metall am Boot, das mit Wasser in Berührung kommt, mit Hilfe von Opferanoden vor Korrosion geschützt werden. Wann müssen Anoden gewechselt werden? Da Opferanoden mit der Zeit zerstört werden, müssen sie in regelmäßigen Abständen durch neue ersetzt werden. Je nach Fahrgebiet, Schraubensorte und dem Zustand des Bodenanstrichs ist der Verschleiß dabei unterschiedlich. Ganz gleich, ob es sich um Anoden aus Magnesium, Aluminium oder Zink handelt – Opferanoden sollten spätestens dann ausgetauscht werden, wenn sie zwischen 70 – 80 % aufgebraucht sind, da sie sonst keinen zuverlässigen Schutz mehr bieten. Die meisten Bootsbesitzer wechseln ihre Opferanoden beim alljährlichen Auftrag eines neuen Antifoulings auf das Unterschiff aus. Dabei sollte man allerdings darauf achten, dass weder die Anoden, noch die unmittelbare Fläche außen herum einen Farbkleckser abbekommt, da sie sonst evtl. nicht mehr richtig funktionieren.
    0 Antwort(en) | 270 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    07.07.2017, 08:34
    ADMIN hat auf das Thema Deckanstrich einer Stahlyacht im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Roland, Multicoat 346/347 ist eine Grundierung für verschiedene Anwendungen. Es darf gespachtelt, gefillert, oder lackiert werden. Da es ein Industrieprodukt ist das auch für die Grossschifffahrt verwendet wird, muss es einen möglichst langen Ueberarbeitungsintervall haben. Damit wird ein anschleifen während der Ueberarbeitungsintervalle bei einen weiteren Protuktauftrag wie bei den Standard-Epoxiden überflüssig. Da Multicoat je nach Anwendung 2-4 mal gestrichen wird, ist es kein Problem wenn die Arbeiten mal unterbrochen werden. Natürlich kreidet Multicoat wie jedes Epoxid bei UV-Belastung, aber das dauert nach unseren Erfahrungen 2-3 Jahre bis es matt wird. Also kein Problem, Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 2018 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.07.2017, 18:31
    ADMIN hat auf das Thema ABS Terhi Ruderboot Antifouling im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Klaus, jedes Antifouling braucht eine Auslastung damit Biozide freigesetzt werden können. ALso 3-6 Knoten musst Du dann rudern, sonst funktioniert das nicht. Ein Ruderbot lässt sich schnell mal aus dem Wasser nehmen und reinigen, so daß da ein Antifouling wirklich nicht erforderlich ist. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 295 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.06.2017, 20:35
    ADMIN hat auf das Thema Bewuchsschutz für den Bodensee im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Die Besonderheit der Stahlwolle ist, die kratzt nicht, sondern glättet. Also Kein Problem. Gruß Friedrich
    11 Antwort(en) | 2648 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.06.2017, 14:29
    ADMIN hat auf das Thema Bewuchsschutz für den Bodensee im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Peter, am besten funktioniert ein Stahl-Pfannenreiniger, nur bei der Bootsgröße wird das zur Dauerbeschäftigung. Bobby Schenk z.B. empfiehlt da einen Glieder-Schutzhandschuh zum abreiben, so wie den die Metzger verwenden um sich nicht zu verletzen. Am einfachsten geht das meiner Meinung immer noch mit einer breiten Spoachtel zum, abschaben. Di geringe mechanische Belastung muss ein GFK schon auhalten. Am besten funktioniert da immer noch eine grobe Edelkstahlwolle aus dem Farbenfachhandel. Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 2648 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    15.06.2017, 08:50
    ADMIN hat auf das Thema Neuer Aufbau Unterwsserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Bei 25°C ist es natürlich zu warm. Epoxidbeschichtungen (gilt für alle) sollten im Bereich 16 max. 21°C verarbeitet werden. Ein Fehler ist auch, wenn die Verarbeitungszeit überschritten wird, was bei zu hohen Temperaturen sehr schnell passieren kann. Bei 25°C reagieren die Epoxide oft nach 20 - 30 Minuten (Topfzeit). Da darf nicht mehr überschichtet werden und die Fellrolle muss ausgetauscht werden. Wenn das EP ein wenig mit dem Exenterschleifer geglättet wird, ist das kein Problem. Ansonsten wird der Primer nicht geschliffen. Da das Antifouling selbstabschleifend ist, wird sich der Zustand automatisch nach einiger Zeit verbessern. Eine Orgenhautoberfläche wird aber immer entstehen, mit Ausnahme es wird Airles gespritzt. Gruß Friedrich
    22 Antwort(en) | 8126 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    14.06.2017, 09:35
    ADMIN hat auf das Thema Neuer Aufbau Unterwsserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Das wurde wirklich ein wenig rubbelig, da war wohl die Temperatur ein wenig zu hoch. Epoxide sollten unter 20°C verarbeitet werden. Ansonsten ist ein Zwischenschliff nicht erforderlich, Primer dann Antifouling. Grüße Friedrich
    22 Antwort(en) | 8126 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.06.2017, 20:31
    ADMIN hat auf das Thema Boot neu lackieren. im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Bei Stahlyachten bedarf es genauer Angaben um die Vorgehensweise zu bestimmen. In der Regel beurteilen wir den Einzelfall und empfehlen nach besten Wissen entsprechend der Herstellerempfehlung und Erfahrungen die Vorgehensweise. Wenn einer eigene Ideen verwirklichen möchte, die sich nicht mit unseren Empfehlungen decken, dann halten wir uns bedeckt.
    1 Antwort(en) | 419 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    11.06.2017, 20:50
    Am besten ist eine 18 cm Nylon-Langhaar-Fellrolle geeignet, die lösen sich nicht so schnell auf. Siehe http://shop-af.de/contents/de/d7.html Bei einen 12 m Boot reicht in der Regel eine Rolle für einen Anstrich. Lösungsmittelfeste Rollen rentieren sich nicht. Wichtig, Primer und Antifouling mit dem Rührstab - Bohrmaschine gründlich aufrühren und dann in eine Farbmischwanne umtopfen. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 1009 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.06.2017, 11:37
    Hallo Thorsten, .........Mein Plan wäre nun das Unterwasserschiff gründlich zu kärchern ,es anschließend anzuschleifen (welche Körnung ?) und auf Tragfähigkeit zu testen. Anschließend würde ich es mit einem Antsrich Relest 470 grundieren und 2 x AF 522 auftragen. So weit richtig, beim Antifouling rate zum Marine 522 Ecoship nur einen Antsrich mit der Rolle, Wasserpass und Z-Antrieb 2 Anstriche. Beim Primer auf Farbwechsel achten, also z.B. Primer Marine 470 Vinyl rotbraun, nur eine Lage , Antifouling dann schwarz. Leichtes anschleifen mit 160 - 180 Körnung. Allerdings weiß ich nicht genau welche Grundierung damals verwendet wurde (1k oder 2k). Ich möchte aber ungern das komplette Schiff abschleifen. Was fest ist muss nicht entfernt werden, anschleifen genügt. Die Seiten im Unterwasserbereich, wo noch das originale Gelcoat vorhanden ist, würde ich ebenfalls mit Relest 470 und Af 522 behandeln. Muss das Gelcoat dazu angeschliffen werden oder kann ich den Primer direkt auf das Gelcoat aufbringen? Auch da leicht mit 160 - 180 Körnung anschleifen. Besonders wichtig ist da das Entfetten, da im Gelcoat Paraffine eingebettet sind die nach dem anschleifen beseitigt werden müssen. Wenn ich es anschleifen muss, wäre dann als Dauerwasserlieger die Verwenung einer 2K Epoxidgrundierung und dem Primer sinnvoll? Habe gelesen dass angeschliffenes Gelcoat mehr Wasser aufnimmt und man dieses eher vermeiden soll. Der Marine 470 Vinyl Primer hat sogar eine bessere Feuchtedichte als eine 2 Komp. Epoxidbeschichtung. Der Primer hat nur nicht die Härte,- mechanische Festigkeit. Der Gelcoat nimmt nur Feuchte auf, da die Feuchtemoleküle kleiner sind als die Riesen-Polymermoleküle. Da wir keine tropischen Wassertemperaturen haben, das Boot auch im Winter genügend Zeit hat zu entfeuchten, können wir den Nachteil durch das Anschleifen vernachlässigen. Weichantifoulings beginnen beim trocknen zu kreiden und haben eine schlechte Haftung. Daher weitgehend entfernen, der Primer verbindet sich dann mit dem Weichantifouling. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 1009 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.06.2017, 08:34
    ADMIN hat auf das Thema Deckanstrich einer Stahlyacht im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Roland, die Überarbeitungszeit mit ca. 12 Stunden ist in den Produktdaten angegeben. Wird innerhalb der Überarbeitungszeiten überschichtet, dann ist ein anschleifen nicht zwingend erforderlich. Was die RAL - Farben betrifft, die müssen wir immer bestellen, da die extra angemischt werden und sind in 6 kg Gebinden erhältlich. Was die FLOORCHIPS - Powder von Relius betrifft, die müssen mit einen transparenten Lack überschichtet werden, daher weniger geeignet, ansonsten liefern wir auf Wunsch alle Produkte von Relius. Der 346 ist eine EP-Beschichtung, Grundierung und ist glänzend. Für den Decksbereich würde ich daher den 316 seidenglanz (matt) siehe http://techinfo.relest.basf-coatings.com/data/relius/techmerk.nsf/getfile.xsp?lang=de&Article=I316-7300 empfehlen. Was die Temperaturunterschiede durch die Sonneneinwirkung betrifft, da gibt es zwischen 1 K. Alcyd oder 2 K. PU-Acryl keinen Unterschied. Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 2018 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.06.2017, 07:25
    ADMIN hat auf das Thema Neuer Aufbau Unterwsserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Xilebo, alte 1 K. Grundierungen müssen beseitigt werden, alte 2 K. Grundierungen dürfen überschichtet werden. Die Epoxide sind sehr Feuchtetolerant und lassen sich bis zu 85%Luftfeuchte verarbeiten. Um die Feuchte auf dem Bootskörper zu reduzieren, wird mit dem Entfetter vorher gereinigt und durch die schnelle Verdunstung noch entfeuchtet. Ansonsten wenn mal das Antifouling beschichtet wurde, ist es egal ob im Sommer - Herbst oder nächstes Jahr das Boot im Wasser ist. Grüße Friedrich
    22 Antwort(en) | 8126 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.05.2017, 15:14
    ADMIN hat auf das Thema Deckanstrich einer Stahlyacht im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Das Multicoat ist getöntes weiß, wegen der Überschichtungskontrolle, wenn es mit einen weißen PUR-Lack überschichtet wird. Multicoat ist nicht UV-stabil und kreidet wie alle Epoxide. Multicoat wir im Überwasserbereich mit Protect 316 oder 311 und im Unterwasserbereich mit Marine 470 Vinyl versiegelt. Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 2018 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.05.2017, 07:46
    ADMIN hat auf das Thema Deckanstrich einer Stahlyacht im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Es gibt keine qualitativen Unterschiede zwischen dem relius 311 und dem 316 Topcoat. Der Unterschied ist nur "glänzend" (Hochglanz) und Seidenglanz (matt). Beide Beschichtungen sind UV-Stabil und weitgehend seewasserfest. Beide Topcoat werden auch als Decklack z.B. bei den Autofähren verwendet. Was die Anti-Slipeigenschaften betrifft, da sollte einer immer einen Versuch vorher machen und ein wenig üben. Am besten ist ein Anti Slip Powder siehe https://www.bona.com/Global/Documents/Germany%20and%20Austria/Technische%20Merkblaetter/Technisches%20Merkblatt%20Bona%20ES%20Antislip%20Powder.pdf der untergemischt wird. Das einstreuen z.B. von Korund ist weniger zu empfehlen, da die Oberflächen sehr schnell verschmutzen und schlecht zu reinigen sind. Das wird nur gemacht, z.B. um die Rutschfestigkeit bei Fahrzeugrampen zu erhöhen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    23.05.2017, 18:56
    ADMIN hat auf das Thema Deckanstrich einer Stahlyacht im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Wird Multicoat innerhalb der Überschichtungsintervalle mit einen Protect 311 überschichtet, dann ist ein anschleifen nicht erforderlich. Wird mit 1 K. Alcyd überschichtet, dann sollte angeschliffen werden. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    23.05.2017, 13:41
    ADMIN hat auf das Thema Deckanstrich einer Stahlyacht im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Roland, eine vollständige Sanierung wäre Zink, Eisenglimmer, Multicoat, Topcoat. Der Vorschlag mit dem Multicoat als Teilsanierung ist i.O. Multicoat hat sehr - sehr gute Korrosionsschutzeigenschaften, und die Besonderheit ist, es haftet auf 2 K. Beschichtungen und auf 1 K. Alcyd-Beschichtungen und kann dann wieder mit 2 K. PU-Acryl oder 1 K. Alcydlack überschichtet werden. So wie von Dir geplant, ist das für eine Teilsanierung die beste Lösung. Wen dann nach ein paar Jahren wieder die Korrosion durchbricht, dann können wir den Vorgang wiederholen, da wir nach dem schleifen wieder die alten Alcyd-Beschichtungsreste mit Multicoat Überschichten können. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    23.05.2017, 08:58
    ADMIN hat auf das Thema Neue gebrauchte Reinek 16m im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Stefan, bei ca. 65-70 m² Unterwasserschiff 5 Kg Antifouling, das sind ca. 2,5 Ltr. für die Adria, das kann nur ein Scherz sein. Die Ergiebigkeit von hochwertigen SPC Antifoulings ist ca. 8 m²/Ltr., bzw. bei 2 Anstrichen in der Adria die min. erforderlich sind 4 m². Der Bedarf wäre also ca. 18 - 20 Liter, das sind 40 Kg Antifouling. Würde ein Hempel SPC Oceanic 8590K gestrichen, dann sind 3 Anstriche erforderlich, Bedarf ca. 25 Liter. Da es leichter ist, auch ca. 40 kg. Es gibt im Bootszubehör ein Hempel Dünnschichtantifouling für Aluminium, Mille Ultimate, bzw. Mille Dynamic, nicht tropentauglich, Ergiebigkeit 13 Liter/m², das muss aber auch 3 mal gestrichen werden für eine Bewuchsschutzdauer von 6 Monaten bei geringen Bewuchsdrücken, so dass auch da ein Bedarf von 16 Liter erforderlich ist. Ein solches Antifouling ist in der Adria, wie wenn einer mit einer Fliegenklatsche einen Hochhausbrand löschen möchte. Es gibt auch kein Hempel-Antifouling für eine sonnige Umgebung im Bootszubehör. Das einzige Hempel/Hempadur was für das Boot in der Adria geeignet ist, wäre das Oceanic 8590K, das bei 3 Anstrichen einen Bewuchsschutz von 3 Jahren ermöglicht, nur das bekommt kein Privatanwender, nicht einmal eine kleine Bootswerft denn da müsste einer 2-3 tausend Liter abnehmen. Eine Alternative wäre Seaquantum Ultra, Seaquantum LL, Takata Classic, Olympic, Tenax, Seatec Platinium, Intermooth 300 usw. Alle Antifoulings sind mehrjährig, brauchen einen Vinyl-Versiegelungsgrund, Bedarf ca. 12 Liter, sonst hält ein Antifouling nicht. Bei der Auswahl eines Antifouling für Aluminium brauchen wir Kupfer(I)oxid, Zinkoxide und Trykreylphosphat und nicht einfach Hempel, denn Hempel hat an die 15 verschiedene Antifoulings. Eine Mehrjährigkeit ist auch wegen der Karn- und Lagebockkosten bei diesen Boot erforderlich, denn in Kroatien würde das Kranen und der Lagerbock für jedes Jahr zum streichen mehr als 1000,-.€ betragen. Mein persönlicher Eindruck bei solchen Beschreibungen, das ist eine Anstreicherfirma und da fehlen die einfachsten Grundlagen. Für ein solches Boot bestimmt der Eigner, bzw. ein Sachverständiger die genaue Vorgehensweise auch Arbeitsabläufe, denn sonst wird eine solche Yacht zur Dauerbaustelle. Ansonsten sollte bei einer solchen Aluminium-Yacht die viel zu wertvoll ist eine Boots-Werft beauftragt werden, wie z.B. die Firma Pictulan auf der Insel Raab, da haben wir es mit Fachleuten zu tun, aber auch die stimmen jede Vorgehensweise mit dem Eigner ab. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    17.05.2017, 19:57
    Ein Antifouling wirkt durch seine Biozidfreisetzung um Microrganismen abzuwehren. Je nach Bewuchsdrücken bedarf es entsprechender Biozide. Zum Beispiel pflanzlicher Bewuchs lässt sich mit Zineb verhindern, das beigefügte Kolophonium sorgt für die Freisetzung bzw. für die Lechingrate. Für die Verhinderung von tierischen Bewuchs bedarf es z.B. Trykresylphosphat. Auch Kupfer hat geringe Bewuchsschutzeigenschaften (antibakterielle Wirkung), wobei Kupfer(I)oxide erblich besser geeignet sind. Um also einen Bewuchsschutz zu ermöglichen müssen je nach Bewuchsdrücken- und Bewuchsart 10 –30 Milligramm/cm² an Bioziden im Monat freigesetzt werden. Bei 10 Milligramm haben wir einen geringen Bewuchsschutz, bei 30 Milligramm haben wir max. Bewuchsschutz, wobei mehr durch die BIUZID- EU-Verordnung nicht erlaubt ist. Die Freisetzung der Biozide geschieht entweder durch Erosion oder Abrieb. Auf Grund der Biozidanteile kann sich jeder ungefähr ausrechnen, wie lange sein Bewuchsschutz ausreicht. Z.B. Antifouling XYZ hat 160 Gramm Biozide auf einen Liter, Ergiebigkeit ca. 9 m². Wir haben damit ca. 170 Milligramm Biozide auf einen cm². Je nach Auslastung und Geschwindigkeit ist also der Bewuchsschutz nach 6 – 12 Monaten verbraucht. Wenn also einer meint bei Ihm funktioniert das 24 Monate und mehr, dann haben wir nun mal eine geringerer Auslastung. Die Auslastung wird also bestimmt durch die Gewässerart, Durchschnittstemperatur, Betriebsdauer und Geschwindigkeit. Bei der Schraube haben wir nun mal das Problem wenn die nicht im Betrieb ist, dann haben wir beim Antifouling eine geringe – oder keine Biozidfreisetzung, damit kann sich der Bewuchs verfestigen. Im Betrieb haben wir eine entsprechend hohe Biozid freizetzung, entsprechend schnell wird das Antifouling durch den Abrieb verbraucht, wobei beim Betrieb der Schraube – bzw. ab Geschwindigkeiten von mehr als 3 Knoten kein Bewuchs verfestigen kann. Somit sollte jeden klar sein, dass herkömmliche Antifoulings nicht funktionieren können. Eine empfohlene Schichtstärke ist beim Betrieb der Schraube je nach Drehzahl in wenigen Minuten verbraucht. Es gibt physikalisch also keine Möglichkeit den Prozess umzukehren, so dass im Ruhezustand der Schraube vermehrt Biozide freigesetzt werden und im Betrieb der Schraube keine Biozide frei gesetzt werden. Somit bleibt im Grunde nur die Möglichkeit der Selbstreinigung, oder Antihaftbeschichtungen damit sich der Bewuchs nicht verfestigen kann. Eine Ausnahme wäre z.B. Coopercoat. Da haben wir eine mit Kupfer angereicherte Epoxidbeschichtung die inaktiv ist und durch anschleifen aktiviert wird. Wenn also der Anwendungsfall da genau passt, dann könnte das im Einzelfall bei geringen Drehzahlen funktionieren, bzw. es muss der Bewuchsschutz bei Ruhezeiten durch anschleifen aktiviert werden. Nur auf Buntmetalle bedarf es einer besonderen Haftgrundierung und die funktioniert nicht mit Coopercoat. Auch die Antihafteigenschaften z.B.von PTFE zur Selbstreinigung funktioniert nicht, da nun mal sessiler Bewuchs bestens auf PTFE haftet. Das beste Beispiel ist da die Marina Travemünde, wo eine Yacht z.B. mit VC17m innerhalb von 5 Monaten einen flächendeckenden Bewuchs mit Miesmuscheln hat. Was also halbwegs funktioniert ist Silikon, bzw. die Silikonöle die durch das Silikon frei gesetzt werden. Da haben wir aber das Problem der Shurhärte und Haftung auf dem Untergrund, so dass sich das Silikon sehr schnell ablöst und eine erneute Beschichtung erhebliche Haftungsprobleme verursacht. Auch Gummi hat sehr gute Selbstreinigungseigenschaften, wobei je nach Gummi vom sesilen Bewuchs gemieden wird, aber pflanzliche Bewuchs darauf bestens haftet und den Haftgrund für tierischen Bewuichs bildet. Wie auch immer, wir haben jedes Jahrein paar neue Wundermittel mit denen sich richtig Geld verdienen lässt, die aber genau so schnell wieder verschwinden oder mit neuen Namen bei der nächsten Messe angeboten werden. Damit hat sich nun mal ein zähes Heißlagerfett das auch im Wasser auf die Schraube aufgetragen werden kann, am besten bewährt. Admin
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  • Avatar von ADMIN
    10.05.2017, 09:34
    ADMIN hat auf das Thema neue unterwasserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, ich nehme an, das Boot wurde erst vor kurzem restauriert und wir haben am Unterwasserschiff noch keine starken Schichtstärkenanreicherungen und auch keine Korrosion die durch die Beschichtung durchbricht. Versteckte Korrosionsschäden lassen sich durch leichtes Klopfen z.B. mit einen Schraubenziehergriff erkennen. Bei der Acryl-Beschichtung von Glasurit hantelt es sich um eine 2 K.Beschichtung mit einen Filler die auch für Schwermaschinen verwendet wird. Damit haben wir eine sehr gute Qualität. Nur International hat keine EP-Beschichtung für Stahl-Yachten die z.B. angereichert werden mit Zinkoxiden - Aluminiumoxiden oder Eisenglimmer. Grundsätzlich muss bei Stahl-Yachten das ges. System aufeinander abgestimmt werden. Das begint bei der Verzinkung - Grundierung - Fillern - Lackieren und im Unterwasserbereich wird die Grundierung versiegelt, dann nur ein SPC-Antifouling mit hohen Zinkoxidbeigaben. Damit haben wir immer ein Problem mit nachbessern, oder wenn wir am Unterwasserschiff anstückeln müssen. Meine Überlegung ist, Unterwasserbereich glätten bis zur EP-Beschichtung, Wasserpass um 10 mm höher setzen und wir versiegeln mit 1 K.Vinyl. Der Grund ist, wir bekommen die alten 1 K. Schichten nicht 100% runter ohne die Feuerverzinkung stark zu beschädigen. Wenn wir noch keine Korrosionsschäden am Unterwasserschiff haben, dann sollten wir die Verzinkung und die EP-Beschichtung erhalten und darauf nur mit einen Versiegelungsgrund und dem passenden mehrjährigen Antifouling aufbauen. Wenn das Boot in der Türkei besteht, dann haben wir ein Problem mit einer Lieferung, da es sich um Gefahrgut handelt. Nach Griechenland - Festland ist das aber kein Problem, da können wir mit UPS liefern. Auch Hempel - Jotun hätte den passenden Vinyl-Versiegelungsgrund und das passende SPC-Antifouling. Daher zuerst einmal das Unterwasserschiff vorbereiten und dann Bilder um die weitere Vorgehensweise zu bestimmen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    10.05.2017, 08:15
    ADMIN hat auf das Thema Aufbau UW-Schiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Grundsätzlich sollte der Gelcoat nicht angeschliffen werden. In Deinem Fall haben wir einen Saison-Wasserlieger, Trailerboot das auch geslippt wird. Damit haben wir eine erheblich größere mechanische Belastungen am Unterwasserschiff, wie im Vergleich mit einer Yacht in der Adria die alle 3 Jahre einmal gekrant wird. Die erhöhte Feuchteaufnahme durch anschleifen kann vernachlässigt werden, da das Boot über die Wintermonate genügend Zeit hat zu entfeuchten. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    09.05.2017, 20:09
    Hallo, zu Frage 1, egal, entscheidend ist das Strahlen (Rauigkeitsbeiwerte) nach SA 2 1/2 DIN ISO 12944-4 zu Frage 2, mit 99,9% Aceton reinigen vor dem beschichten zu Frage 3, im Grunde ja, Beschichtungsaufbau siehe http://shop-af.de/contents/de/d120.html Für die Anwendung Produktdaten ausdrucken. Wichtig ist aber, die Ursache für die Lochfraskorrosion festzustellen - Kriechströme? Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    09.05.2017, 19:57
    ADMIN hat auf das Thema Aufbau UW-Schiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, leichtes anschleifen 200 Körnung mit der Hand, mit Aceton ca. 1 Ltr. reinigen 1,0 Ltr. c. 9,0 €, darauf 2 Liter Marine 470 Vinyl Farbe rotbraun, zu 52,-€ mit der Fellrolle, darauf 2,5 Ltr. Marine 522 LF für 96,60 zzgl. Fracht/Gefahrgut um die 19,0-€, das wären ca. einen mehrjährigen Bewuchsschutz. Arbeitszeit für schleifen und reinigen 2-3 Stunden, für Streichen mit der Rolle je 1 Stunde, zzgl. Schleifpapier, Fellrollen, Rührstab, Schutzbrille, Handschuhe, also mit 250,- bis 300,-€ ist alles erledigt. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 1170 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.05.2017, 09:51
    ADMIN hat auf das Thema neue unterwasserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, die Feuerverzinkung auch wenn die beschädigt sein sollte, sollte so weit wie möglich erhalten bleiben. Leider ist es nicht möglich, die Altschichten so zu entfernen, dass die darunter liegende Feuerverzinkung nicht beschädigt wird. Das lässt sich aber leicht reparieren mit Marine 377 2 K.-EP / ZM, eine Epoxid-Zinkbeschichtung mit der Feuerverzinkungen überschichtet werden. Darauf erfolgt ein Anstrich mit Protect 324 2 K-EP /EGS. Die brauchen wir einmal als Versiegelung der Zinkbeschichtung und als Haftgrund für die weitere Multicoatbeschichtung 3 Anstriche mit Protect 346 2 K-EP-Multicoat. Der Beschichtungsaufbau entspricht auch den Vorgaben der Industrie und erfüllt auch die Normen einer Standzeit von 15 Jahren. Darauf erfolgt dann ein Anstrich mit Marine 470 Vinyl, und dann 2 Anstriche Marine 522 Ecoship, ein mehrjähriges - selbstabschleifendes Antifouling. Die Produktdaten und technischen Informationen können unter http://shop-af.de/contents/de/d117.html ausgedruckt werden. Da wir am Waserpass anstückeln müssen, muss ich vorher genau wissen, wie der Beschichtungsaufbau im Überwasserbereich aufgebaut wurde. Auch brauche ich Detailaufnahmen vom Schiff, mit genauen Informationen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    08.05.2017, 19:38
    ADMIN hat auf das Thema Nachbau eines antiken Schiffs im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN geantwortet.
    Wenn das Holz entsprechend konserviert wurde, dann lässt es sich für den Unterwasserbereich mit Vinyl beschichten und darauf dann ein Antifouling mit Vinyl-Trägerkomponente. Da das Holz quillt und schrumpft,,brauchen wir eine Beschichtung die nicht so schnell Risse bildet. Auf Dauer gibt es für kein Holzboot als Dauerwasserlieger einen langfristigen Schutz. Im Überwasserbereich hat sich auch die Grundierung und Versiegelung von LeTonkinois bewährt, aber auch da sollte einer nichjt zu viel erwrten. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    08.05.2017, 09:35
    ADMIN hat auf das Thema Langes Winterlager im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Merlin, das Sibelius ist lt. Produktbeschreibung ein Selbstreinigendes Antifouling mit herausragender Leistung, bei dem die kontrollierte Freigabe der Aktivkomponenten eine perfekte Antifouling-Funktion auf allen Bootsbaumaterialien, darunter auch Aluminium, gewährleistet. Besonders für Segelboote oder Boote mit Verdrängerrümpfen geeignet. Mit solchen Produkt-Beschreibungen können wir nichts anfangen, da es keinerlei Spezifikationen - auch keine Sicherheitsdaten gibt. Stoppani ist kein Antifoulinghersteller, wird versorgt über Borero wie auch Veneziani und Borero wird von International beliefert. Es ist im Grunde ein noname Weichantifouling - daher selbstreinigend und löst sich leicht ab. Identisch mit dem Seatec-Weichantifouling das es bereits für 16,90 Euro den Liter gibt. Das Problem solcher Antifoulings ist, wenn die Altschichten nicht vollständig vor jeden Anstrich beseitigt werden, kommt es zu Schichtstärkenanreicherungen, dann Abplatzungen. So wie alle Weichantifoulings beginnt es nach längeren Landliegezeiten zu kreiden, so dass jedes mal ein Neuanstrich erforderlich ist wenn die Wasserliegezeiten unterbrochen werden. Da wir in der Ostsee mehr als 15 000 km² keinen Bewuchs haben, sowie eine wie beschrieben eine geringe Auslastung, erfüllt es im Grunde seinen Zweck. Wenn also das Antifouling für einen Bewuchsschutz ausreichend ist, dann wäre auch bei der Auslastung ein einfaches Melk - oder Wasserpumpenfett ausreichend. Denn auch da haben wir die Selbstreinigung ohne Biozide wie bei Sibelius. Unsere Antifoulings haben Standzeiten bis zu 60 Monate, daraus ergibt sich ein Dockintervall von 18 Monaten je Anstrich, bei Dauerwasserlieger und tropischen Wassertemperaturen. Es ist also wie alle Antifoulings microporös, es quillt bei Nässe und schrumpft beim trocknen. Die Wasserliegezeiten können beliebig oft unterbrochen werden, nur haben wir Trockenzeiten besonders in geheizten Bootshallen länger als 3 Monate, dann können im Antifouling Haarrisse entstehen. Bei ungeschützeten Aufenthalt sollte die Wasserliegedauer auch nicht länger als 5-6 Monate unterbrochen werden. Dabei sollte dann nur die Farbe schwarz oder ziegelrot (rotbraun) verwendet werden, da z.B. das signalblaue Antifouling das auch die Gorch Fock nimmt zu viskos ist und beim trocknen Risse bilden kann. Für eine Anwendung ist das Weichantifouling weitgehendst zu entfernen. Darauf erfolgt 1 x mit dem Marine 470-Vinylsealer, Ergiebigkeit ca. 7,0 m² und darauf 1 x das LF, Ergiebigkeit ca. 8,0 m². Das reicht dann mit Winterlager für die nächsten 3 Jahre. Das Ecoship ist da nicht erforderlich, da wir keine tropischen Wassertemperaturen in der Ostsee haben. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    27.04.2017, 15:29
    ADMIN hat auf das Thema Nachbau eines antiken Schiffs im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, das ist eine Frage die ich noch nie hatte. Um also ein Holz zu konservieren bedarf es auch einer Trocknung und das Holz sollte nicht mehr als 16% Feuchte haben. Die Wachs-Leinölmischung kann das Holz nicht lange schützen, so dass diese Beschichtung unterwandert wird und darunter sich dann schwarz verfärben wird. Eine 100% Lösung habe ich nicht. Ich kann mit aber vorstellen dass wir das Holz mit einen selbsthärtendenes Alcydharzöl einige Zeit schützen können, da das Öl hydrophobe Eigenschaften hat. Unter http://shop-af.de/contents/de/d79.html kann einer die Produktdaten des Olassy-Primer nachlesen. Er ist dünflüssig, sieht aus wie dünne Magermilch und penetrierfähig so dass er in das Holz eindringt und die natürliche Farbe vom Holz bewahrt. Das Holz wird eingestrichen bis es keine Flüssigkeit mehr aufnimmt, dann die Oberfläche mit einen Lappen trocknen so dass keine Glanzflächen nach dem härten entstehen. Nach dem trocknen haben wir keinen öligen Untergrund. Das Holz muss dann doch einige Zeit nachtrocknen, damit das Alcydharzöl durchhärten kann. Das ist eine Überlegung die meiner Meinung funktionieren könnte. Es sollte aber vorher an einen Stück Fichte ausprobiert werden. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 1527 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    22.04.2017, 16:06
    ADMIN hat auf das Thema Neue gebrauchte Reinek 16m im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Ich würde nur die Produkte für dem Bewuchsschutz anbieten, denn für Bewuchsschutz gibt es auch von den Werften keine Gewährleistungen. Da wären wie oben beschrieben 12 Liter PVC-Vinyl Sealer als Haftgrund und 20 Liter Marine 522 Ecoship erforderlich. Es ist normal, dass die Skipper den Bewuchsschutz selbst bestimmen, da er auch den Anforderungen gerecht werden muss. Wir beliefern daher viele Werften auch Yachtverbände EU-weit und das sollte kein Problem sein. Bei den weiteren Lackierarbeiten kann nur einer die Verantwortung übernehmen, denn der übernimmt auch die Gewährleistung, daher bestimmt er auch die Auswahl der Produkte. Wir haben auch Kunden die Auskunft über die verwendeten Produkte einholen. Der Grund ist, dass immer wieder Produkte unterschiedlicher Hersteller verwendet werden die nicht kompatibel sind. Kläre alles weitere mit der Werft, informiere dich auch über die Produkte, ich kann dann überprüfen ob die zueinander passen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    22.04.2017, 14:04
    ADMIN hat auf das Thema Neue gebrauchte Reinek 16m im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Der Preis mit 10460,-€ ist bei der Bootsgröße schon sehr günstig. Wenn die Werft eine Gewährleistung von 3 Jahren auf Nachbesserung gibt, sollte einer das Angebot annehmen. Bei der Demontage sollte das genau abgesprochen werden was demontiert wird. Das mit dem 2 K. Primer ist in Ordnung, die weiße Farbe ist dann eine 2 K.PU Beschichtung. Die Seiten im Überwasserbereich sollten nicht in blau lackiert werden, auch wen es schön aussieht. Im Süden bleichen die blauen Farben und wenn dann mal eine kleine Reparatur erforderlich ist dann passt die RAL-Farbe nicht mehr. Auch da ist der Preis mit 3500,-€ in Ordnung. Ich nehme aber an da kommt die Mwst. noch dazu. Beim Unterwasserschiff habe ich mal die Materialkosten Grundierung und Antifouling kalkuliert. Ich gehe davon aus, dass das Unterwasserschiff keine Schäden hat, die Altbeschichtung muss nicht beseitigt werden und auf keinen Fall bei einen mehrjährigen Antifouling die Farbe weiß, denn da muss dann jedes Jahr neu gestrichen werden. Für das Boot sind das z.B. in Kroatien oder auch Italien jedes mal mehr als 800,-€ Krankosten. Des weiteren bieten helle Farben nicht den Bewuchsschutz wie dunklere Farben. Das Unterwasserschiff hat ca. 80 qm zum streichen. Das wären ca. 12 Liter Primer ca. 320,-€ und 20 Liter Antifouling Farbe schwarz ca. 820,-€. Das würde dann für 3 Jahre in der Adria reichen. Das Angebot mit 1100,-€ einschl. Arbeiten ist unrealistisch, besonders wenn die Altschichten auch noch beseitigt werden müssen. Auch wenn die Werft ein preiswertes Antifouling wie das Seatec nimmt das für eine Saison (6 Monate) ausgelegt ist, dann wären da 30 Liter erforderlich und der Primer, damit wären nur die Materialkosten auch bereits bei ca. 1000,-€. Also da stimmt der Preis nicht. Des weiteren ist bei einer Aluminium-Yacht ein PVC-Vinyl-Primer erforderlich und beim Antifouling darf nur ein Kupfer(I)oxid-Antifouling (elektr. Halbleiter) verwendet werden. Ein ECO-Antifouling funktioniert nicht in der Adria, wäre auch nicht tropentauglich. Also da rate ich zu genauen Vorgaben, sonst wird das zur Dauerbeschäftigung. Ansonsten ist das Angebot nicht uninteressant, nur die Vorgaben sind entsprechend zu ergänzen und vorher abzuklären. Ich rate auch immer, dass die Arbeiten vor Ort auch kontrolliert werden und da sollte der Skipper dabei sein. Also alle Vorgaben abklären und die Ausführungen überwachen. Kleiner Hinweis, Wellenlager überprüfen, denn nach 5 Jahren sind die Stopfbuchsen ein wenig eingetrocknet. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    22.04.2017, 10:08
    ADMIN hat auf das Thema Neue gebrauchte Reinek 16m im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Stefan, ich würde auch gerne die Empfehlungen von den Werften sehen, wie die einen Neuanstrich beurteilen. Auch wie die Gewährleistungen ( nicht mit Garantie zu verwechseln) aussehen. Bei einer Reinke dieser Größe bedarf es einer Leistungsbeschreibung der ausführenden Arbeitsvorgängen so wie Vorbereitung, verwendete Materialien, kalkulierte Arbeitszeit usw. Es ist auch so, dass sich viele Käufer von solchen Yachten, eine Sanierung gewaltig unterschätzen. Nur mal als Beispiel, eine der qualifizierten Werften für den Sortbootbereich in Hamburg wie z.B. Peter Wrede kalkuliert für eine Sanierung nur für das Unterwasserschiff bei einer GFK-Yacht ca. 1000,-€ je laufenden Meter zzgl. MwSt. Eine komplette Lackierung einschl. Bewuchsschutz ist also nicht Pinats. Grundsätzlich machen die Eigner solcher Yachten genau Vorgaben und daraus resultiert dann das Angebot von den Werften. Es sollte auch einer wissen, dass es sich bei den meisten kleinen Werften in der Adria um Anstreicherfirmen handelt mit entsprechenden Preisangeboten, die Ihr Geld nicht wert sind. Da sind viele Vorarbeiten erforderlich, wie z.B. die Fenster müssen raus, alle Bordauslässe sind zu überprüfen, denn einfach abkleben oder überstreichen führt da zu Abplatzungen. Es wird sehr preiswerte Angebote geben, da wird einfach abgeklebt, Airles gespritzt und dann fertig. Nur das funktioniert in der Adria keine 3 Jahre. Daher brauche ich möglichst viele Angaben, auch eigene Vorstellungen oder der finanzielle Rahmen, denn das Boot ist viel zu wertvoll. Im Unterwasserbereich so wie das auf dem Bild aussieht, genügt uns eine Vinyl Sealer und 2 Lagen eines mehrjährigen Antifouling. Im Überwasserbereich wenn wir ein saubere Oberfläche hinbekommen, rate ich dann zu einen PU-Acryl der auch weitgehend UV-Beständig ist was in der Adria sehr wichtig ist, in wie weit gefillert werden muss kann ich bei den Bildern noch nicht beurteilen. Beim Deck wenn da nicht mehr Abplatzungen sind sollten wir nur flicken, den eine kompl. Deckserneuerung erfordert einen gewaltigen Aufwand, denn da muss alles demontiert werden. Wird da nur außen rum gestrichen wie z.B. an den Winschen, Kammklemmen, Bootsdurchlässen usw., dann steht uns die Farbe im Kantenbereich sehr schnell auf und das wird zur Dauerbaustelle. Es ist auch auf dem ersten Bild zu erkennen, da wurde mit dem Pinsel geflickt, Relingstangenhalterung einfach überpinselt usw. Da solche Reparatur-Arbeiten meist mit Alcyd-Farben durchgeführt werden, haftet darauf kein PU - PUR - oder PU-Acryl. Sollte sich das bestätigen, dann muss alles demontiert werden, die Alcyd- Farben müssen beseitigt werden um dann mit einen 2 K. neu zu beschichten. Wie auch immer , ich muss mehr sehen, ich brauche auch Vorgaben was einer selbst erwartet und wie die Leistungsbeschreibung der Bootswerften aussehen. Grüße Friedrich
    15 Antwort(en) | 3435 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    21.04.2017, 14:39
    ADMIN hat auf das Thema Neue gebrauchte Reinek 16m im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Das ist kein Problem. Meine Überlegung ist zuerst das Deck das wir neu aufbauen müssen da wir Abplatzungen haben, der Übergang bis zum Wasserpass, dann das Unterwasserschiff ein wenig überlappend beim Wasserpass, die Grundierung und das passende mehrjährige Antifouling. Dann ist das Boot ein Dauerwasserlieger, oder Saisonwasserlieger. Ich hätte auch gerne gesehen die Abplatzungen im Decksbereich, denn haben wir nur kleine Abplatzungen und die Beschichtung ist fest, dann flicken wir z.B. mit Multicoat das wir mit 2 K. PU-Acryl Überschichten können. Das ist ein seewasserfester 2 Komp. PU-Lack. Wir haben auf dem Unterwasserschiff blaue Farbspuren, ist das ein abgewaschenes Weichantifouling, oder wurde da ein weißes Antifouling darüber gestrichen. Ich muss auch wissen welches Antifouling da gestrichen wurde, denn es muss kompatibel sein. Wenn ich alle Infos habe, beschreibe ich dann die Vorgehensweise, die Beschichtungen und die Bedarfsmengen. Wir haben da eine Aluminium-Yacht, da müssen wir nicht den Aufwand betreiben wie z.B. bei einer Stahl-Yacht. Grüße Friedrich
    15 Antwort(en) | 3435 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    21.04.2017, 08:19
    ADMIN hat auf das Thema Neue gebrauchte Reinek 16m im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Halo Stefan, ich verstehe den Hinweis nicht .....An Deck im Moment nicht zu sehen viele Stellen wo das Aluminium abblättert. Zuerst einmal muss ich wissen, haben wir eine Stahl-Yacht oder Aluminium-Yacht, denn da haben wir einen unterschiedlichen Beschichtungsaufbau. Bei Stahl brauchen wir einen Korrosionsschutz, bei Aluminium brauchen wir eine besondere Epoxidgrundierung die auf Aluminium haftet. Haben wir da Abplatzungen, dann ist es mit einfach lackieren nicht getan, denn das hält dann nur ein paar Jahre. Diese Grundierungen sind Industriebeschichtungen und sind nicht über den normalen Bootszubehör erhältlich. Um mehr zu sagen bedarf es auch genaue Angaben. Z.B. über den bestehenden Beschichtungsaufbau im Über - und Unterwasserbereich. Müssen wir anstückeln oder erfolgt eine ges. Lackierung von Deck bis Kiel. Soll nur optisch aufbereitet werden was nicht lange funktioniert, oder vollständig saniert werden. Wird gestrahlt oder geschliffen. Ich muss auch die Größe vom Boot haben, wie Breite, Tiefgang, Wasserlänge und Schiffslänge. Haben wir bereits Abplatzungen im Unterwasserbereich. Kann z.B. der Altanstrich noch verwendet werden usw. Auch mehr Bilder im Detail und ges. Ansicht wären da hilfreich. Das ist kein Boot, wo einer mal ein wenig darüber streicht und dann passt das. Also bis auf weiteres, Grüße Friedrich
    15 Antwort(en) | 3435 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    21.04.2017, 08:01
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling für Flying Micron im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Florian, das Boot ist nicht als Dauerwasserlieger ausgelegt. Durch die abgeschottete Doppelschalenbauweise zieht das Boot Feuchte, es kommt zu Wasseransammlungen in den Hohlräumen und das Laminat beginnt von innen heraus zu versiffen. Ansonsten lässt sich das Boot schnell mal aus dem Wasser heben und ist leicht zu reinigen. Es genügt auch ein einfaches einfetten mit Melkfett, so dass sich leichter Bewuchs oder Schleim sich einfach abwaschen lässt. Ein Antifouling brauchen wir, wenn wir es mit Algenbewuchs oder mit sessilen - tierischen Bewuchs zu tun haben. Wenn also das Boot eingefettet wird und alle 2-4 Wochen mal gereinigt wird, dann reicht das locker. Wenn Du wirklich Antifouling streichen möchtest, dann bestimme den Wasserpass, schleife das Unterwasserschiff mit 200 Körnung bis zum Wasserpass, streiche einen Haftvermittler z.B. Marine 470 Vinyl und darauf dann 1 x z.B. Marine 522 LF, oder Hartracing von Hempel, Micron WA von International. Nur, Du würdest aber damit dem Boot keinen Gefallen erweisen. Gruß Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    21.04.2017, 07:41
    ADMIN hat auf das Thema Aufbau nach Epoxydbeschichtung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Halo Axben, richtig, alles andere würde ein gewaltiger Arbeitsaufwand und da rate ich zuerst zur einfacheren Lösung. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 852 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.04.2017, 15:10
    ADMIN hat auf das Thema Aufbau nach Epoxydbeschichtung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Axben, bei der Fülle an Fragen wären ein paar Bilder sehr hilfreich. Wenn es sich um eine teerartige Grundierung handelt die alle nach einigen Jahren spröde werden, dann könne es sich um eine Teerepoxid-Beschichtung handeln. Es wurden auch Grundierungen verwendet die z.B. aus eingedickten Erdöl bestehen und auch verspröden. In beiden Fällen funktionieren da keine basischen Beizen, somit bleibt nur als Lösung abzuschaben und schleifen. Haben wir bei der schwarzen Beschichtung eine Teerepoxidbeschichtung, dann ist die aus der Zeit sehr wahrscheinlich nicht benzo(a)pyrenfrei, denn die würde nicht verspröden. Werden solche Beschichtungen geschliffen, dann ist ein vollständiger Körperschutz und Atemschutz erforderlich. Benzo(a)pyren siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/benzo(a)pyren.htm Wenn wir diese Altbeschichtungen nicht weitgehend beseitigen können, dann macht eine weitere EP-Beschichtung keinen Sinn. Was den Silber Primer betrifft, der sollte nicht bei GFK-Yachten verwendet werden. Diese Beschichtung werden auch als Schuppenpanzerbeschichtungen bezeichnet und werden für die Versiegelung und Haftvermittlung auf Zinkstaubbeschichtungen verwendet. Die Beschichtungen haben eine höher Feuchtedichte als die Polymere und lassen eine Diffusionsausgleich der Feuchte nicht mehr zu. Die Folge wäre dann eine weitere Blasenbildung. Haben wir aber inzwischen hohe Feuchtewerte im Laminat, dann besteht immer das Risiko dass sich Bläschen zwischen dem Primer bilden. Die lassen sich aber beim nächsten Anstrich leicht verschleifen und mit Antifouling überstreichen. In diesen Fall würde ich bei der Beschreibung dazu raten, sauber schleifen, 1 x den Marine 470 Vinyl und 1 x Marine 522 Ecoship zu streichen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    19.04.2017, 13:59
    Halo Marcel, die Farbspritzer lasen sich von einen porösen Steinboden nicht mehr entfernen (eigene Erfahrung) und bleiben die nächsten 20 Jahre erhalten. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 1048 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.04.2017, 13:57
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling für Flying Micron im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, auf eine Jolle gehört kein Antifouling, eine Jolle ist auch kein Dauerwasserlieger. Gruß Friedrich
    3 Antwort(en) | 886 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.04.2017, 11:49
    Da kann ich nur sagen, nicht den Mut verlieren bei solchen Galleren- Sträflingsarbeiten. Unsere Erfahrung ist auch, jeder der das mal hinter sich gebracht hat, wird dann niemals ein PTF - Erodierend - Weich - oder Hartantifouling jedes Jahr streichen. Wichtig ist die Reinigung nach den Abbeizen, da die Beizen basisch sind. Unsere Erfahrungen sind beim Abbeizen sehr unterschiedlich. Am besten hat sich immer noch das Abdecken mit einer Folie bewährt, 4-6 Stunden warten und dann lässt sich die Farbe leicht mit der Spachtel entfernen. Wir haben aber Antifoulings im Sportbotbereich mit einer EP-Trägerkomponente (sind auch preiswerter), bei denen hilft kaum noch die Beize. Da bleibt nur noch schleifen. Also bis demnächst Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 2316 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.03.2017, 09:42
    ADMIN hat auf das Thema Stahl mit Leinöl behandeln im Forum BILDERSAMMLUNG geantwortet.
    Jedes Öl hat zuerst einmal Korrosionsschutzeigenschaften, wobei Naturöle dafür am wenigsten geeignet sind. Naturöle enthalten Wasser, sind nicht UV-beständig, haben keine Feuchtedichte, können auch eine Korrosion die z.B. durch Schwefel und Phosphor im Stahl verursacht wird nicht neutralisieren und sind somit im Grunde eine Arbeitsbeschaffung. Schiffsbodenöle werden daher wie der Name es vermittelt für den Schiffsboden - Hohlräume verwendet, wo das Öl in entsprechenden Mengen eingefüllt wird. Daher beginnen unsere Kleingebinde mit 20 Liter. Dabei handelt es sich in der Regel um selbst härtende Alcydharzöle - Synthetiköle. Was das Speiseöl betrifft, da ist entsprechend der Wasseranteil höher als bei Leinölfirnis und sollte daher besser für eine Salatmarinade verwendet werden. :rolleyes: Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 2772 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    29.03.2017, 13:43
    ADMIN hat auf das Thema Stahl mit Leinöl behandeln im Forum BILDERSAMMLUNG geantwortet.
    Leinöl ist ein Leinölfirnis und den gibt es in jeden Baumarkt oder Farbenfachhandel. Normalerweise wird Leinölfirnis für Holz verwendet, als Korrosionsschutz ist es nur bedingt tauglich, braucht auch dann lange bis es härtet. Auch das Owatrolöl von Owatrol ist geeignet, kostet den 5-fachen Preis und ist auch nicht besser. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 2772 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    29.03.2017, 09:22
    ADMIN hat auf das Thema AF nach dem Auskranen im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Klaus, ich selbst habe immer im Herbst mein Boot vorbereitet und nicht im Frühjahr. Wenn das Frühjahr kam, wollte ich segeln und nicht arbeiten. Was die Überschichtungs - Trockenzeiten betrifft, die richten sich nach der Temperatur. Auch das Gewicht eines Bootes erfordert oft länger zu warten, damit die Beschichtungen beim kranen nicht beschädigt werden. Da hat sich z.B. ein Kuchenbackpapier aus dem Haushalt das Antihafteigenschaften bewährt das zwischen die Krangurte gelegt wird. Wir haben in den Produktdaten die Angaben über die Trocken-Härtezeiten, wobei da ist Vorsicht angesagt, dann nun mal jeder Anwendungsfall unterschiedlich beurteilt werden muss. Ich selbst habe mich immer auf die Fingernagelprobe verlassen. Grundsätzlich sollte einer lieber ein paar Tage warten. Was die Lagerbockstützen betrifft, da hat jeder das Problem. Die meisten machen das am Kran, denn der Primer und das Antifouling ist in 15 Minuten handtrocken und wird dann auch im Wasser fest. Ich habe immer mein Boot über 4 Ratschengurte seitlich abgespannt, die Lagerbockstützen 3-4 cm weit entfernt so dass ich mit der Rolle dazwischen kam. Wenn der Bereich fest war, Teppichreste mit Kuchenbackpapier dazwischen damit nichts festkleben kann. oder Beispiel siehe http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?359-STREICHEN-OHNE-ABZUST%DCTZEN Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 1053 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    28.03.2017, 07:49
    ADMIN hat auf das Thema AF nach dem Auskranen im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Klaus, ich wundere mich immer dass die Skipper sich das mit dem Frühjahr antun. Es gibt keine Probleme wenn das Ecoship oder LF im Herbst gestrichen wird und das Boot kommt dann im Frühjahr ins Wasser. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 1053 mal aufgerufen
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Überwachung, Kontrolle und Abnahme von Beschichtungsausführungen im Yacht-Bau.
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Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
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