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Thema: Aufbau UW-Schiff

  1. #1
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    Standard Aufbau UW-Schiff

    Hallo zusammen,
    ich habe mich jetzt durchgewühlt, aber bin immer noch nicht so richtig schlau.

    Ich will mir ein neues GFk Schiff 24 '' Kleinkreuzer, LP Schlei kaufen und überlege die Beschichtung selbst zu machen. Die Werft verlangt beim Kauf rund 1900 EUR.

    Würdet Ihr es unter Kostengesichtspunkten selber machen?.

    Welchen Aufbau würdet ihr nehmen. Slic one fande ich interessant.

    Danke für gute Ratschläge an einen Anfänger

  2. #2
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    Standard AW: Aufbau UW-Schiff

    Hallo,
    leichtes anschleifen 200 Körnung mit der Hand, mit Aceton ca. 1 Ltr. reinigen 1,0 Ltr. c. 9,0 €, darauf 2 Liter Marine 470 Vinyl Farbe rotbraun, zu 52,-€ mit der Fellrolle, darauf 2,5 Ltr. Marine 522 LF für 96,60 zzgl. Fracht/Gefahrgut um die 19,0-€, das wären ca. einen mehrjährigen Bewuchsschutz. Arbeitszeit für schleifen und reinigen 2-3 Stunden, für Streichen mit der Rolle je 1 Stunde, zzgl. Schleifpapier, Fellrollen, Rührstab, Schutzbrille, Handschuhe, also mit 250,- bis 300,-€ ist alles erledigt.
    Grüße Friedrich

  3. #3
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    Standard AW: Aufbau UW-Schiff

    Zitat Zitat von ADMIN Beitrag anzeigen
    Hallo,
    leichtes anschleifen 200 Körnung mit der Hand,
    mit Aceton ca. 1 Ltr. reinigen 1,0 Ltr. c. 9,0 €, darauf 2 Liter Marine 470 Vinyl Farbe rotbraun, zu 52,-€ mit der Fellrolle, darauf 2,5 Ltr. Marine 522 LF für 96,60 zzgl. Fracht/Gefahrgut um die 19,0-€, das wären ca. einen mehrjährigen Bewuchsschutz. Arbeitszeit für schleifen und reinigen 2-3 Stunden, für Streichen mit der Rolle je 1 Stunde, zzgl. Schleifpapier, Fellrollen, Rührstab, Schutzbrille, Handschuhe, also mit 250,- bis 300,-€ ist alles erledigt.
    Grüße Friedrich
    Moin,
    danke für die schnelle Antwort. Ich habe immer gelesen, daß man das Gelcoat nicht anschleifen soll...

  4. #4
    ADMIN Avatar von ADMIN
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    Standard AW: Aufbau UW-Schiff

    Grundsätzlich sollte der Gelcoat nicht angeschliffen werden. In Deinem Fall haben wir einen Saison-Wasserlieger, Trailerboot das auch geslippt wird. Damit haben wir eine erheblich größere mechanische Belastungen am Unterwasserschiff, wie im Vergleich mit einer Yacht in der Adria die alle 3 Jahre einmal gekrant wird. Die erhöhte Feuchteaufnahme durch anschleifen kann vernachlässigt werden, da das Boot über die Wintermonate genügend Zeit hat zu entfeuchten.
    Grüße Friedrich

  5. #5
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    Standard AW: Aufbau UW-Schiff

    Zitat Zitat von ADMIN Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich sollte der Gelcoat nicht angeschliffen werden. In Deinem Fall haben wir einen Saison-Wasserlieger, Trailerboot das auch geslippt wird. Damit haben wir eine erheblich größere mechanische Belastungen am Unterwasserschiff, wie im Vergleich mit einer Yacht in der Adria die alle 3 Jahre einmal gekrant wird. Die erhöhte Feuchteaufnahme durch anschleifen kann vernachlässigt werden, da das Boot über die Wintermonate genügend Zeit hat zu entfeuchten.
    Grüße Friedrich

    So ich noch mal:

    Trailern werden wir nicht. Wird die Saison im Wasser liegen, danach Winterlager Halle. Was sagst du eigentlich zum Thema Osmoseschutz.
    Wird ja ordentlich beackert und führt regelmäßig zur Verunsicherung. Bei mir auch .
    Wie würde ein vernünftiger Gesamtaufbau aussehen?
    VG

  6. #6
    ADMIN Avatar von ADMIN
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    Standard AW: Aufbau UW-Schiff

    Hallo,
    leider wurde der Osmoseschutz bei GFK-Booten - Yachten noch nicht erfunden. Beim Osmoseschutz handelt es sich um einer Erfindung der Verkäufer, - ein Geschäft mit der Angst - denn jedes Polymer egal ob PU-Acryl-PVC-Epoxid mit (Ausnahme Polyäthylen) nimmt Feuchte auf. Die Feuchte kann - muss aber nicht - osmotische Schäden verursachen. Wir können also Osmose nicht verhindern, nur osmotische Schäden reparieren. Auch Karbonbeschichtungen mit Kohlefaser nehmen Feuchte auf, nur dabei entstehen nicht so leicht osmotische Schäden. Um also die Feuchteaufnahme zu reduzieren, haben sich PU-Acrylbeschichtungen bewährt, z.B. bei den Windkraftanlagen. Auch hochwertige Yachten wie z.B. von Baltic, Swan usw. erhalten zuzsätzluch zum Gelcoat der nicht pikmentiert (transparent) wird eine PU-Acrylbeschichtung um die Feuchteaufnahme zu reduzieren. Ansonst nicht verrückt machen lassen, Gelcoat einmal versiegeln mit Marine 470 Vinyl, darauf nur ein mehrjähriges Antifouling und damit sind bei einen Saison-Wasserlieger auch in 30-40 Jahren keine osmotischen Schäden zu befürchten. In 9 von 10 Fällen werden osmotische Schäden selbst verschuldet.
    Grüße Friedrich.

  7. #7
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    Zitat Zitat von ADMIN Beitrag anzeigen
    Hallo,
    leider wurde der Osmoseschutz bei GFK-Booten - Yachten noch nicht erfunden. Beim Osmoseschutz handelt es sich um einer Erfindung der Verkäufer, - ein Geschäft mit der Angst - denn jedes Polymer egal ob PU-Acryl-PVC-Epoxid mit (Ausnahme Polyäthylen) nimmt Feuchte auf. Die Feuchte kann - muss aber nicht - osmotische Schäden verursachen. Wir können also Osmose nicht verhindern, nur osmotische Schäden reparieren. Auch Karbonbeschichtungen mit Kohlefaser nehmen Feuchte auf, nur dabei entstehen nicht so leicht osmotische Schäden. Um also die Feuchteaufnahme zu reduzieren, haben sich PU-Acrylbeschichtungen bewährt, z.B. bei den Windkraftanlagen. Auch hochwertige Yachten wie z.B. von Baltic, Swan usw. erhalten zuzsätzluch zum Gelcoat der nicht pikmentiert (transparent) wird eine PU-Acrylbeschichtung um die Feuchteaufnahme zu reduzieren. Ansonst nicht verrückt machen lassen, Gelcoat einmal versiegeln mit Marine 470 Vinyl, darauf nur ein mehrjähriges Antifouling und damit sind bei einen Saison-Wasserlieger auch in 30-40 Jahren keine osmotischen Schäden zu befürchten. In 9 von 10 Fällen werden osmotische Schäden selbst verschuldet.
    Grüße Friedrich.
    Ich bin immer wieder begeistert über die schnelle Reaktion. Danke für den Rat.
    VG
    Carsten

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