Hallo zusammen,

ich bekomme ein GFK Boot günstig angeboten. Bei der Besichtigung war eigentlich alles gut gepflegt und gut ausgestattet. Einziger Schönheitsfehler: Das Boot hat an mehreren Stellen im ÜBERWASSER Schiff (ca. 10 cm über dem Wasserpass) kleine Bläschen im Lack. Die Bläschen liessen sich mit dem Fingernagel aufdrücken und es trat eine nach Essig riechende Flüssigkeit aus.

Vor ca. 12 Jahren hat eine Osmose Prophylaxe stattgefunden. Laut vorliegender Rechnung wurde das UW Schiff abgezogen, mit mehreren Lagen Gelshield behandelt und dann mit Antifouling gestrichen. Ich vermute mal das in den letzten Jahren dann nur regelmässig das Antifouling gemacht wurde. Am Rumpf selbst lassen sich keine Bläschen erkennen, nur Abblätterungen im Antifouling Anstrich und einige Seepocken. Das Boot steht seit ca. 2 jahren an Land und weist laut Verküfer am Rumpf Feuchtigkeitswerte zwischen 2 und 4 % auf.

Der Verkäufer behauptet, das der Rumpf gesund und osmosefrei ist und es sich bei den Bläschen im Überwasserschicht um eine schlecht verarbeitete Lackierung handelt.

Meine Fragen hierzu: Wie kritisch sind diese Anzeichen zu bewerten? Deutet das darauf hin, dass auch cer Rumpf beschädigt / gefährdet ist und vielleicht Osmosebläschen lediglich wegen der langen Zeit an Land nicht mehr sichtbar sind?

Wie könnte sich ein isolierter (und unkritischer?) Befall des ÜBERWASSER Schiff erklären.

Was wäre in der Situation in etwa der WORST- bzw BEST Case bzgl. der weiteren Nutzungsdauer / Nutzungsmöglichkeiten und was wäre ggf. mit vertretbarem Aufwand zu tun um die weitere Nutzungsdauer zu optimieren.

Vielen Dank für eine Einschätzung!

VG

Axl