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Gestern haben wir bei unserer GFK-Yacht den 3. Osmoseschutzanstrich (Transvinypos HS 2.06 von Kossan) ohne Härterbeimischung auf zwei Lagen Kossan Epoxy Resin 90, aufgebracht.
Wir hatten da auch mal einen Kunden den das mit passiert ist.
Es wird nicht fest, da 2 K. Systeme chemisch härten und nicht Luft härten. Zur Beseitigung bleibt nur die Möglichkeit der EP-Verdünner für das Produkt die zur Werkzeugreinigung verwendet werden und damit abwaschen. Dabei wird auch der darunter liegende EP-Grund angegriffen. Wird zu lange gewartet, dann wird das EP wie Kaugummi.
Grüße Friedrich
Wir hatten da auch mal einen Kunden den das mit passiert ist.
Es wird nicht fest, da 2 K. Systeme chemisch härten und nicht Luft härten. Zur Beseitigung bleibt nur die Möglichkeit der EP-Verdünner für das Produkt die zur Werkzeugreinigung verwendet werden und damit abwaschen. Dabei wird auch der darunter liegende EP-Grund angegriffen. Wird zu lange gewartet, dann wird das EP wie Kaugummi.
Grüße Friedrich
Vielen Dank !
Bei ca. 25 m² Rumpffläche, waren 50 Arbeitsstunden, 20 Liter bester Verdünner und 10 kg
Putzlappen erforderlich.
Unvergesslich!
Hallo Helmut,
das ist natürlich ein gewaltiges Übel was da passiert ist.
Ich möchte aber trotzdem fragen warum ein Osmoseschutzanstrich erforderlich war, weil es bis Heute keinen einzigen Hersteller gibt der einen solchen Osmoseschutzanstrich anbieten kann. Das kann nur die Werbung die unmögliches möglich macht. Osmose ist bei GFK-Yachten ein natürlicher Vorgang den wir bei Polymeren nicht verhindern können. Auf Grund osmotischer Vorgänge können bei Polyesther osmotische Schäden entstehen (bei Epoxid nicht), es müssen aber wie in den meisten Fällen solche Schäden nicht entstehen. Haben wir es mit osmotischen Schadensprozessen einmal zu tun, dann sehen wir nur das Ergebnis, also den Schaden. Wir können aber solche Vorgänge die sich zwischen Gelcoat und Barriere, zwischen Barriere uns ISO-Harz und zwischen Isoharz und Laminat nicht mit ein paar Lagen Epoxidanstrich von außen nicht verhindern. Das ist eine reine Verkäufererfindung aus der Werbeabteilung, die dann vom Bootsnachbarn bis über die Foren weiter empfohlen wird.
Ich vergleiche das immer mit einer Blinddarmentzündung, die dann mit einer Mobilatsalbe die einer auf dem Bauch schmiert verhindert werden soll.
Was bleibt, wir können solche osmotische Schäden reparieren, aber verhindern das geht nicht.
Es gibt Spezialbeschichtungen - Schuppenpanzerbeschichtungen mit Eisenglimmer - Hämatit wo wir nahezu eine 80-90% Feuchtedichte erreichen können. Diese Beschichtungen brauchen wir im Stahlbau, um Zinkoxide bei Stahl-Yachten vor einer Zinkspaltung zu schützen. Bei den GFK-Yachten ist das nicht notwendig.
Haben wir einen Osmotischen Schaden, dann reparieren wir den mit Stetecol, da 2 Lagen locker ausreichen und damit keine unnötigen Spannungen innerhalb der Beschichtungen verursachen. Alles was mehr ist erfordert eine Wärmebehandlung oder aber eine Spezial-Epoxidbeschichtung die nur Hempel/Hempadur und wir bei BASF haben. Haben wir keine sichtbaren osmotische Schäden am Gelcoat, dann versiegeln wir nur mit Vinyl um die Eigenschaften des Gelcoat zu bewahren. Nur wenn es durchbricht, dann wird repariert.
Ich kann im Augenblick nur den Zustand nach 2 sogenannten Osmoseschutzanstrichen Beurteilen, aber nach der Beseitigung der Base ohne Härter sollte auf keinen Fall ein weiterer EP-Anstrich darauf erfolgen.
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